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GISELA GARY

Hilfe für Wohnungslose

Gemeinsam mit dem Sozialministerium präsentierte die BAWO – Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe – die Initiative „zuhause ankommen“. Dabei wird das Erfolgsmodell Housing First in fünf Bundesländern (Wien, Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich) ausgerollt. 240 Wohnungen sollen bis Ende April 2022 an rund 600 armuts- und ausgrenzungsgefährdete Menschen vermittelt werden. Die Initiative „zuhause ankommen“ richtet sich an Menschen, die durch die Covid-19-Pandemie in finanzielle und existenzielle Schwierigkeiten geraten sind und deshalb ihre Wohnung verloren haben oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

Dabei sollen nachhaltige Kooperationen zwischen gemeinnützigen Bauträgern, die dauerhaft Wohnraum zur Verfügung stellen, und Sozialorganisationen, die ehemals obdach- bzw. wohnungslose Menschen in ihren Wohnungen betreuen, aufgebaut werden. Aus den Mitteln des vom Sozialministerium geförderten Projekts sollen Finanzierungsbeiträge, Unterstützung bei Übersiedlungen und bei Bedarf sozialarbeiterische Betreuung nach dem Housing-First-Prinzip übernommen werden.

Das Sozialministerium stellt für die Initiative 24 Millionen Euro zur Wohnungssicherung zur Verfügung. Weitere 25 Millionen Euro fließen in Projekte zur Armutsbekämpfung – eines davon ist „zuhause ankommen“. Bernd Rießland, Obmann des Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen, betont: „Die gemeinnützigen Bauvereinigungen haben schon sehr lange gute Erfahrung in der Kooperation mit Sozialorganisationen. Im Rahmen der präsentierten Initiative leisten wir in Zusammenarbeit mit Sozialorganisationen einen weiteren wichtigen Beitrag zur Beendigung von Armut und Ausgrenzung.“

www.bawo.at

Neubau boomt, weniger gefördert

Die Wohnbauförderungs- und Baubewilligungsstatistik 2020 weist mit 78.500 Baubewilligungen einen fortlaufenden Neubauboom aus. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Wohnbauförderungsstatistik vom Fachverband der Stein- und keramischen Industrie und dem Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW). Die Wohnbauförderung ist mit rückläufigen Zahlen konfrontiert. Während trotz Lockdowns mit rund 78.500 baubewilligten Wohnungen einer der höchsten Werte der letzten Jahrzehnte erreicht wurde, wuchs die Wohnbauförderung im Vergleich zum Vorjahr nur um vier Prozent.

Die hohen Bewilligungszahlen sind auch dem anhaltend starken Bevölkerungswachstum geschuldet. Bei der Sanierungsförderung liegt das Volumen mit 470 Millionen Euro rund 43 Prozent unter dem Höchstwert von 2010. Die Sanierungsrate liegt zurzeit bei 1,5 Prozent, zur Erreichung der Klimaziele ist eine Verdoppelung notwendig. Robert Schmid, Obmann des Fachverbands der Stein- und keramischen Industrie, weist hier auf die Hebelwirkung für den Klimaschutz hin: „Insbesondere Sanierungsförderungen tragen dazu bei, den Energieverbrauch im Gebäudesektor langfristig zu reduzieren und können somit ein wesentlicher Baustein zum Erreichen der Klimaziele sein.“

Aussicht mit GrünSicht

Im Stadtteil Kirchäcker Ost von Eisenstadt entstehen bis 2030 zahlreiche neue Wohneinheiten mit direkter Anbindung zum rund 8.000 Quadratmeter großen Stadtteilpark. Um der Bevölkerung einen guten Überblick über die Bautätigkeiten bieten zu können, wurde der GrünSicht-Aussichtsturm errichtet. Dieser bietet neben einem Ausblick auf das ganze Areal auch Infotafeln mit allen wichtigen Informationen…

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