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Wohnbau Prenzlau – Vom uckermärkischen „Alles bleibt so, wie es ist“ hin zum innovativen, agilen und veränderungsbereiten Team

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Digitalisierung bedeutet Veränderung – weg vom Gewohnten, hin zu neuen Perspektiven. Das sorgt bei vielen Menschen für Ängste. Wie wird sich mein Arbeitsplatz entwickeln? Wird es diesen in fünf Jahren noch geben? Wie soll ich mit der jüngeren Generation mithalten, wächst diese doch mit der modernen Technik auf?

Diese und mehr Fragen stellen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn es heißt: „Wir werden digital.“ Auch die Wohnbau GmbH Prenzlau kennt die Hürden, die es zu nehmen gilt, um die eigene Belegschaft für den neuen Weg zu begeistern. Denn motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine Grundvoraussetzung für alle digitalen Prozesse, weiß Geschäftsführer René Stüpmann.

Motivation kommt nicht von heute auf morgen

Als der neue Chef vor über 10 Jahren seinen Schrank das erste Mal öffnete, quoll dieser mit Ordnern und Akten in sämtliche Formen und Farben über. Schaut man heute in das Büro des Geschäftsführers gibt es hier keinen Schrank mehr, nur noch ein kleines Sideboard, das mit der Unternehmenschronik und dem Mietermagazin dekoriert ist. „Ich fühlte mich damals wieder in die DDR-Zeit zurückversetzt“, erinnert sich René Stüpmann.

Es wurde viel Zeit im Raucherraum verbracht, der Hörer lag nicht selten neben dem Telefon und die allgemeine uckermärkische Moral: „Alles bleibt so, wie es ist“ war äußerst präsent. Doch wie gelang es dem Geschäftsführer sein Team für den neuen Weg zu motivieren? „Das ging natürlich nicht von heute auf morgen.“ Nachdem sich René Stüpmann einen Überblick über die bedenkliche wirtschaftliche Lage verschafft hatte, war klar: „Es musste Veränderungen geben, wenn man die drohende Insolvenz abwenden wollte.“

In Mitarbeitergesprächen lernte er damals die gesamte Belegschaft kennen und merkte schnell: Kreativität, stellenweise auch Initiative, war im Unternehmen vorhanden. Auf diesen Werten sollte die neue Unternehmenskultur aufgebaut werden. Führungskräfte wurden stellenweise gewechselt, Schulungen und Workshops zum Leitbild inszeniert.

Leitbild und Vision müssen stets kommuniziert werden

»Es gab von Anfang an eine klare Kommunikation. Der Belegschaft wurde die Ist-Situation aufgezeigt und ein Ansatz, wie man Unternehmen wirtschaftlich wieder aufrichten könnte. Es gibt einen Plan: Alle wussten und wissen, wo wir die nächsten 10 Jahre hinwollen, worauf wir hinarbeiten. Menschen müssen einen Sinn erkennen, in dem was sie tun. Das Leitbild und die Vision des Unternehmens müssen immer präsent sein.“

Die Wohnbau hat dies unter anderem mit Wertebildern gelöst. Auf dem Flur des Geschäftssitzes stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf verschiedenen Bildern die Leitplanken des Unternehmens dar: Kundenorientierung, Qualität, Verantwortung, Vertrauen, Respekt, Kreativität, Leidenschaft und Initiative. Ideen sind in der Wohnbau immer gern gesehen, egal vom wem. „Ansätze für neue Lösungen und Wege müssen nicht immer aus der Führungsetage kommen. Ganz im Gegenteil: Auch die Gedanken unsere Auszubildenden und dualen Studenten bringen immer wieder interessante Herangehensweisen.“

Jungen Menschen eine Perspektive in der Region geben

Die Wohnbau Prenzlau hat sich in den letzten Jahren stark verjüngt – aus der Not heraus, wie Geschäftsführer René Stüpmann feststellt. „Viele Kolleginnen und Kollegen, die damals die Grundsteine für die heutige Wohnbau gelegt haben, genießen mittlerweile ihren verdienten Ruhestand.“ Nachwuchs wurde gebraucht. „Damals haben wir viele Auszubildende, die nach Abschluss nicht übernommen wurden, zurückgeholt…

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