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Wie durch digitale, smarte Prozesse die Effizienz von Abrechnungsmethoden gesteigert werden, erklärt Thomas Kode von Kalorimeta

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Im Dezember 2018 wurde die europäische Energieeffizienz-Richtlinie, kurz EED, novelliert. Ziel der Richtlinie ist es, auf dem Weg zu mehr Klimaschutz auch den privaten Energieverbraucher einzubeziehen und zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen zu motivieren. Im Ergebnis soll die CO2- Emission des Gebäudesektors deutlich gesenkt werden.

Als Maßnahme zur Verbrauchsreduzierung sieht die EED unter anderem vor, dass Fernauslesung im Bereich von unterverteilenden Zählern zur Wasser- und Wärmeversorgung (Submetering) flächendeckend zur Pflicht wird. Ist diese Technik verbaut, muss der Eigentümer bzw. Verwalter dem Wohnungsnutzer unterjährige Verbrauchsinformationen (UVI) zur Verfügung stellen – zunächst halbjährig, ab 2022 monatlich. Die Ausstattung mit fernauslesbaren Heizkostenverteilern, Warmwasserzählern und Wärmemengenzählern muss bis spätestens Ende 2026 in allen Liegenschaften erfolgt sein.

Ein digitaler Austausch zwischen Vermieter und Messdienstleister

Die gemessenen Verbräuche werden an den zuständigen Messdienstleister übermittelt, dieser kann auf Basis der Daten die unterjährige Verbrauchsinformation erstellen. Ein digitaler Austausch zwischen Vermieter und Messdienstleister in Bezug auf die Kosten- und Nutzerdaten sowie im Bereich der Abrechnung ist dabei klar zu bevorzugen. Insbesondere mit Blick auf Bewohnerwechsel ist eine digitale Vernetzung relevant.

Nur, wenn der Messdienstleister unterjährig Informationen über einen Nutzerwechsel erhält, kann er sicherstellen, dass sowohl dem Vor- als auch dem Nachmieter die Monatsverbräuche über digitale Medien datenschutzkonform zur Verfügung gestellt werden und keiner den Verbrauch des anderen einsehen kann.

Digitale Prozesse helfen die Immobilienverwaltung einfacher und effizienter zu gestalten

Die EED wird damit zum großen Treiber der Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft. Immobilienprofis können dies zum eigenen Vorteil nutzen. Kalo empfiehlt so früh wie möglich aktiv zu werden: D. h. nicht nur rechtzeitig auf digitale Messtechnik zu setzen, sondern auch die Kommunikation sowie den Datentausch zeitnah und vollumfassend von Papier auf digitale Medien umzustellen. Sämtliche Geschäftsprozesse können bereits heute über kostenlose Portale, wie das Kundenportal von Kalo (meine.kalo.de), abgewickelt werden.

Auch die Kommunikation mit Mietern und Eigentümern kann mithilfe digitaler Prozesse effizienter, günstiger und gleichzeitig kundenfreundlicher gestaltet werden. Zum Beispiel mit dem Portal von etg24.de. Dort können Wohnungseigentümer zügig und unkompliziert mit Protokollen, Abrechnungen, Wirtschaftsplänen und vielem mehr versorgt werden. Die Eigentümer erhalten Informationen schneller und können auf ein kostenfreies Archiv für ihre Unterlagen zugreifen.

Sogar direkt mit der Betriebskosten- oder Hausgeldabrechnung verknüpft

ERP-Systeme, wie das des Anbieters DOMUS, bieten die Möglichkeit Heizkostenabrechnungsdaten digital auszutauschen. Per Datentausch können Nutzer- und Kostendaten zügig und unkompliziert an Wärmemessdienste übertragen, Abrechnungen digital in das eigene System übernommen und, je nach Software, ggf. sogar direkt mit der Betriebskosten- oder Hausgeldabrechnung verknüpft werden…

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