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Strompreise: Milliarden-Geschenk für Netzbetreiber von der Bundesnetzagentur durch großzügige die Festlegung der Netzrenditen

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Rund ein Viertel der Stromkosten eines Haushaltes entfällt auf die Finanzierung der Stromleitungen. Für 2022 planen Deutschlands rund 900 Stromnetzbetreiber ihre Netzentgelte erneut um rund vier Prozent erhöhen. Netzentgelte sind seit Jahren einer der großen Preistreiber für Stromkund*innen.

Nur sehr moderat senken, statt ambitioniert

Am 20. Oktober verkündete die Bundesnetzagentur, die Eigenkapitalverzinsung für die Netzfirmen nur sehr moderat zu senken. Vor diesem Hintergrund und angesichts der aktuellen Preisexplosion an den Energiemärkten kritisiert LichtBlick die Entscheidung, denn ursprünglich hatte die Behörde ambitioniertere, echte Kürzungspläne vorgelegt.

Dazu erklärt Markus Adam, Director Legal bei LichtBlick: „Das ist schlechter Tag für alle Stromkund*innen. Die Bundesnetzagentur verteilt ohne Not Milliardengeschenke an Konzerne und Stadtwerke. Die staatlich garantierten Renditen werden auch in Zukunft deutlich zu hoch angesetzt. Dabei gibt es kaum risikoärmere Investitionen. Offenbar ist die Behörde vor dem massiven Druck aus Politik und Netz-Lobby eingeknickt.“

Die Bundesnetzagentur will die staatlichen Garantierenditen für Netzfirmen – die Eigenkapitalverzinsung – in der Regulierungsperiode 2024 bis 2028 nur moderat senken. Grund sind dauerhaft niedrige Marktzinsen…

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