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Aufgestockt in ressourcenschonender Holztafelbauweise, neue Küchen und Bäder für Bestandswohnungen – NHW-Team meistert Herausforderungen

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt stockt auf. Baut in Wiesbaden acht neue Wohnungen in ressourcenschonender Holztafelbauweise. Die Bestandswohnungen bekommen neue Küchen und Bäder. Eine neue Heizungsanlage erhöht die Energieeffizienz erhöht.

Acht neue Wohnungen mit rund 600 qm Wohnfläche

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) hat vier Bestandsgebäude in der Comeniusstraße in Wiesbaden um acht neue Wohnungen mit rund 600 qm Wohnfläche aufgestockt. Darüber hinaus wurden 30 Mietwohnungen umfangreich modernisiert.

„Wir haben an dieser Stelle dringend benötigten Wohnraum in einem beliebten Stadtteil geschaffen“, sagt die zuständige NHW-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer. „Das ist uns vor allem architektonisch gut gelungen. Die vorhandene Kubatur mit ihren Vor- und Rücksprüngen wird in der Gestaltung der Aufstockung aufgenommen, so dass eine neue städtebauliche Figur in herausgestellter Lage entsteht.

Ganz besonders freut es mich, dass die Wohnungen in ressourcenschonender Holztafelbauweise errichtet wurden, eine sehr effiziente und nachhaltige Form der Weiterentwicklung unserer Quartiere.“ Ein weiterer Vorteil jeder Aufstockung: Weil in die Höhe gebaut wurde, musste nur minimal in die Freiflächen eingegriffen werden.

Neue Wohnungen nur minimal höher als alte Firstlinie

Die Aufgabe war anspruchsvoll. Die Bauaufsicht Wiesbaden forderte maximal ein Staffelgeschoss als Obergrenze der Aufstockung. Da ein Haus aber ein Geschoss niedriger ist als die anderen drei, wurde zu Beginn des Projekts statisch überprüft, ob dieses Gebäude die zusätzliche Last einer 1,5-geschossigen Aufstockung tragen könnte. Das Ergebnis war negativ.

„Daher wurde das niedrigere Gebäude um ein Vollgeschoss erweitert, die anderen drei um jeweils ein Staffelgeschoss“, so Robert Lotz, der zuständige Fachbereichsleiter für dieses Gebiet. Auf Wunsch der Stadt Wiesbaden sollte darüber hinaus die Gesamthöhe der aufgestockten Gebäude so nah wie möglich an der Firstlinie des alten Satteldachs liegen.

Dank einer speziellen Sparrendachkonstruktion mit Zwischensparrendämmung wurde diese Vorgabe umgesetzt: Der Unterschied zwischen alter Firstlinie und neuer Gesamthöhe beträgt gerade einmal 55 Zentimeter. Die Staffelung ist auch in den Giebelseiten gut zu erkennen. Die neuen Wohnungen der drei höheren Gebäude springen zur Straßenseite um knapp drei Meter zurück. Mit dem Rücksprung der Giebelwand um 80 Zentimeter ergibt sich die maximale Ausnutzung eines Staffelgeschosses…

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