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Eine bessere Stadt bauen

Bildung als Basis für Demokratie, Wege aus der Wohnungslosigkeit, selbstbestimmtes Wohnen, gelungene Integration und Gemeinwesenarbeit sind nur einige Beispiele, die den Bogen der Bauprojekte der WBV-GPA spannen.

Der gemeinnützige Bauträger hat sein aktuelles Jahrbuch „Gemeinsam – Eine bessere Stadt bauen“ seinen sozialen Projekten gewidmet. Beschrieben ist etwa die HABIT Kids-WG für Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Pflegebedarf in der Seestadt Aspern. Das Kardinal-König-Integrationswohnhaus bietet über 300 subsidiär Schutzberechtigten aus zwölf Ländern in Wien Simmering eine neue Heimat. Das Pilotprojekt Pioniergarten in Favoriten forciert ökologische Kreisläufe, statt sie zu unterbinden.

Insgesamt gibt es 74 Institutionen und Adressen, auf die die Worte sozial, nachhaltig und innovativ im Sinne des WBV-GPA-Leitbildes zutreffen und Raum und Platz für die unterschiedlichsten und sozial tätigen Organisationen in der Stadt bieten.

Jeder Quadratmeter zählt

Die Zusammenarbeit zwischen Immobilienwirtschaft und Sozialorganisationen ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative des Vereines Neunerhaus, der Volkshilfe und anderen NGO und der Erste Bank. Über 21.000 wohnungslose Menschen gibt es derzeit in Österreich. Unter dem Motto „Jeder Quadratmeter zählt!“ soll ihnen finanziell beim Bezug einer Wohnung unter die Arme gegriffen werden.

Die notwendigen Eigenmittel, die für wohnungslose Menschen oft die größte Hürde sind, bezahlt die Bank direkt an den jeweiligen Bauträger, der Kunde der Erste Bank ist. Nach Mietende geht der Betrag wieder zurück. Als Vermittler zwischen Bank, Wohnungslosen und Bauträgern fungieren soziale Organisationen wie die Neunerimmo – eine Tochter des Vereins Neunerhaus.

Goldenes Ehrenzeichen

Ernst Gehmacher (93) wurde kürzlich von Landeshauptmann Michael Ludwig das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien überreicht. Der bekannte Sozialwissenschaftler und frühere IFES-Chef wurde auch für seine Expertise zur Wohnpolitik geehrt – so war er an Konzepten für das „Vollwertwohnen“ und sozialen Innovationen zur Zukunft des Wohnens maßgeblich beteiligt.

Vancouver-Haus in Wien

Wien bekommt in zwei Jahren ein „Vancouver-Haus“ und importiert damit kanadisches Know-how in den Bereichen Holzbau und ökologisches Bauen. Das Projekt namens „Einfach Waldrebe“ entsteht im Zuge einer Städtekooperation zwischen Wien und der Stadt Vancouver im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Wien 2022.

Gebaut wird ab 2022 auf einer Liegenschaft in der Waldrebengasse in Stadlau im 22. Wiener bekommt in zwei Jahren ein „Vancouver-Haus“ und importiert damit kanadisches Know-how in den Bereichen Holzbau und ökologisches Bauen. Das Projekt namens „Einfach Waldrebe“ entsteht im Zuge einer Städtekooperation zwischen Wien und der Stadt Vancouver im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Wien 2022.

Gebaut wird ab 2022 auf einer Liegenschaft in der Wald- rebengasse in Stadlau im 22. Wiener Bezirk, zwei Jahre später soll es fertig sein. Der Holzbau mit 107 geförderten Mietwohnungen, 100 Prozent erneuerbarer Wärmeversorgung und einem Konzept für innovative und leistbare Wohnmodelle für Alleinerziehende stammt vom Bauträger Frieden und dem Architekturbüro Rüdiger Lainer + Partner…

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