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Leistbar mit Modulbau

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Modulbau ist international zurzeit ein Zauberwort, wenn es darum geht, leistbare Wohnungen in kurzer Zeit und in hoher Qualität zu errichten. Darüber, was Modulbau ist und welche Auswirkungen damit für das Planen und Bauen verbunden sind, besteht aber oft keine klare Vorstellung.

JOACHIM BRECH

Modulbau bedeutet, die einzelnen Gewerke in Bauteilen zusammenzufassen, diese in einer Fabrikationsanlage zu produzieren, zur Baustelle zu transportieren und dort zu montieren. Also: weg von der Baustelle im üblichen Sinn. Im Idealfall werden alle Gewerke im Bauteil integriert. Es gibt prinzipiell zwei Bauarten: die Zusammenfassung der Gewerke in Tafeln (Decken, Wände etc.) und die Raumzelle. Beide Bauweisen haben jede ihre Vor- und Nachteile, egal in welcher Bauweise die Module gebaut werden: Holz, Beton, Stahl, Mischkonstruktionen. Da jede Bauweise ihr Äquivalent in der Planung hat, ist klar, dass der Modulbau mit der Art und Weise des bisherigen Planens nicht konformgeht. Und es ist auch klar, dass das modulare Bauen zu neuen ästhetischen Ausformungen führt, wenn es konsequent eingesetzt wird.

Fest steht auch: Kosten können nur gespart werden, wenn die gesamte Wertschöpfungskette des Bauens beginnend von den städtebaulichen Strukturen über den Hochbau bis zum Facilitymanagement durchgängig neu organisiert wird. Anders kommen die ökonomischen Vorteile des industriellen Bauens nicht im vollen Umfang zur Geltung.

Der Modulbau hat bisher noch keinen nennenswerten Marktanteil gewinnen können. Das liegt einerseits an den Herstellern, die die hohen Investitionen für industrielles Bauen, das diesen Namen verdient, scheuen. Die heute bestehenden Kapazitäten reichen nur für einen Bruchteil der Nachfrage aus. Andererseits bestehen auf…

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