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Warum soll nicht auch der Mieter vom freien Strommarkt profitieren – Aareon hat eine Lösung fürs Wechselmanagement

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Branchenübergreifend zu denken, um Geschäftspartner zu vernetzen, hat bei Aareon lange Tradition. Das jüngste Beispiel ist die Lösung Aareon Wechselmanagement, die Prozesse zwischen Wohnungsunternehmen, Energieversorgern und Wärmemessdiensten optimiert – und viel Potenzial für Erweiterungen birgt.

Der Vertrag ist gekündigt, die Wohnung bereits abgenommen und der Nachmieter steht mit gepackten Koffern in den Startlöchern. Klingt nach einer simplen Angelegenheit – vordergründig jedenfalls. Tatsächlich ist ein Mieterwechsel ziemlich aufwendig, denn neben den Mietern und Vermietern sind auch Versorger und Wärmemessdienste involviert. Zählerstände müssen dokumentiert und Abrechnungen geschrieben werden, Daten bearbeitet und weitergereicht werden. Auch müssen gegebenenfalls Verträge von dem Vermieter übernommen werden. In diesem Datenkarussell liegt die Krux. Denn Wohnungswirtschaft, Energieversorger und Wärmemessdienstleister benötigen die Kunden- und Verbrauchsdaten in eigenen Formaten und zum richtigen Zeitpunkt. Diese werden heute dafür mehrfach erfasst, händisch verarbeitet und auf Papier weitergereicht. Das frisst Zeit und birgt jede Menge Fehlerquellen.

Das Optimierungspotenzial ist hoch

„Diese manuellen Prozesse sind ein Problem, besonders beim Leerstandsmanagement“, erklärt Anke Morlath, Bereichsleiterin EVU Competence Center. „Manche Wohnungsunternehmen senden ihre Daten zwar per PDF an einen Ver- und Entsorger oder Wärmemessdienst, aber dann werden sie dort manuell weiterverarbeitet. Dadurch verzögern sich die Prozesse. Ein Versorger hat allerdings gewisse Fristen einzuhalten, sonst bekommt er Probleme. Kurz gesagt: Die Anzahl zu klärender Fälle ist extrem hoch, Kulanzfälle nehmen zu.“

Um dieses gewaltige Optimierungspotenzial auszuschöpfen, hat Aareon ihr digitales Ökosystem Aareon Smart World um die neue Lösung Wechselmanagement erweitert. Sie vernetzt Wohnungswirtschaft, Wärmemessdienste und Versorger. Der Wohnungsunternehmer macht einen Eintrag in seinem ERP-System und alles Weitere geschieht automatisiert. Das Portal leitet fristgerecht die nötigen Daten im richtigen Format weiter – für die Übernahme der Verträge oder auch für Abrechnungsinformationen. Zudem erfolgt zum Wärmemessdienst hin ein regelmäßiger Stammdatenabgleich im Umfeld Wohnungs- und Mieterdaten, auch Zählerdaten werden immer wieder ausgetauscht. Von diesen digitalisierten und optimierten Prozessen profitieren alle drei Partner: Die Transparenz steigt, parallel sinken die Zahl der Klärfälle, der Zeitaufwand und damit auch die Kosten. Ebenso werden angrenzende Prozesse wie die Abrechnung optimiert. Hier können die Funktionen der BK01-Familie der Muttergesellschaft Aareal Bank für das Zahlungsmanagement jetzt auch im Leerstandsprozess genutzt werden.

Weitere Branchen könnten profitieren

„Wir sind derzeit mit der Entwicklung in der Pilotphase und haben bereits aufgrund unserer hohen Integration in den wohnungswirtschaftlichen Systemen ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche“, berichtet Morlath. „Zunächst bringen wir die Lösung für die genannten drei Industriebereiche auf den Markt. Wir denken aber durchaus schon über Erweiterungen nach – etwa auf Kommunen, Schlüsseldienste und unterschiedliche zusätzliche Branchen.“

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