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Das Leitungswasserschaden-Managementsystem der AVW, Teil 2: Stefan Schenzel beschreibt den Baustein „Verantwortlichkeiten“

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Mit dem Leitungswasserschaden-Management der AVW Unternehmensgruppe können viele Leitungswasserschäden vermieden werden. AVW-Schadenberater Stefan Schenzel stellt das System Schritt für Schritt vor. Heute geht es um Verantwortlichkeiten.

Im FORUM LEITUNGSWASSER hat die AVW eine effektive Strategie zur Verhütung von Leitungswasserschäden erarbeitet und in einem technischen Leitfaden zusammengefasst. Das neue Leitungswasserschaden- Management der AVW transportiert die Erkenntnisse nun in die Praxis und unterstützt Unternehmen dabei, Leitungswasserschäden zu verhindern.

Es ist wie ein Qualitätsmanagementsystem strukturiert und beinhaltet vier Bausteine: Verantwortlichkeiten, Prozesse und Vorgaben, unterstützende Prozesse und das Thema Steuerung. Nachdem der letzte Beitrag einen kurzen Überblick über das gesamte System gegeben hat, möchte ich heute näher auf Baustein 1 eingehen, die Verantwortlichkeiten.

Es sollte einen Leitungswasser-Beauftragten im Unternehmen geben

Zwei Dinge sind zunächst einmal entscheidend, um das Leitungswasserschaden-Management erfolgreich einführen und nutzen zu können: Das System muss von der Unternehmensleitung gewollt und unterstützt werden. Ganz wichtig ist es außerdem, eine Person im Unternehmen als „Leitungswasser-Beauftragten“ zu haben, der oder die für das Projekt und das Leitungswassermanagement im Unternehmen verantwortlich ist.

„Head of damage prevention“ nennen wir das intern gern mit einem Augenzwinkern – aber genau darum geht es: Diese Person trägt die Verantwortung für das System, ist Ansprechpartner für die Unternehmensleitung, treibt sämtliche Aktivitäten voran und bringt alle verantwortlichen Stellen im Unternehmen zusammen.

Austausch im Unternehmen ermöglichen und fördern

Im nächsten Schritt sollte erfasst werden, wer im Unternehmen alles zum Thema Leitungswasser aktiv ist – also etwa Investitionsentscheider, Mitarbeitende, die sich um Versicherungsschäden kümmern, Kaufleute, Techniker, Abteilungen, die für Neubauten zuständig sind oder die den Bestand verwalten. Die einzelnen Verantwortlichen und Abteilungen sollten im regelmäßigen Austausch miteinander stehen.

Ist das noch nicht der Fall, muss der Austausch aktiv gefördert werden: So könnte beispielsweise ein bereichsübergreifender, regelmäßiger „Leitungswasser-Zirkel“ ins Leben gerufen werden, um alle relevanten Personen regelmäßig an einen Tisch zu bringen. Entweder als neues Meeting oder angedockt an ein ohnehin bereits regelmäßig stattfindendes Treffen.

Regelmäßiges Reporting an die Unternehmensleitung

Der Leitungswasser-Beauftragte sollte zudem dafür Sorge tragen, die Unternehmensleitung regelmäßig über den Stand des Leitungswasserschaden-Managements zu informieren – etwa über ein regelmäßiges Reporting. Dazu kann wunderbar die AVW-Schadenanalyse genutzt werden, die transparent aufzeigt, wie sich die Leitungswasserschäden entwickelt haben. Auch die Wirksamkeit von Optimierungsmaßnahmen können durch die AVW-Schadenanalyse analysiert werden…

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