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Schadenprävention – Sieben Punkte, damit das Wasser nach Starkregen nicht ins Haus kommt

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Bauland ist ein rates Gut. Nun kommen Flächen ins Angebot, die mehr und mehr versteckte Risiken bergen. Gerade durch den Klimawandel treten Sturm und Starkregen verstärkt auf. Hier ist schadenpräventives Planen wichtig. Woran Bauherren jetzt denken sollten – das erläutert Alexander Küsel, Leiter Schadenverhütung Sachversicherung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

1. Haus höher setzen oder abschirmen

Wer neu baut, sollte Grundstücke in der Muldenlage oder am Fuße eines Hangs meiden. Zudem sollte man das Gelände nach Möglichkeit gleich so gestalten, dass geringfüge Überflutungen dem Haus nichts anhaben können. So kann das Gebäude beispielsweise ein wenig höher gesetzt werden. Oder das Gelände fällt etwas vom Haus ab, damit das Wasser gut abfließen kann.

Grundstücke – vor allem solche in Hanglagen – lassen sich an den gefährdeten Stellen mit Mauern oder kleinen Erdwällen abschirmen. Solche Barrieren dürfen Nachbargrundstücke aber nicht gefährden. Der Regen muss an den Wassersperren noch versickern oder geordnet abfließen können.

Denkbar für alle Grundstücke sind Retentionsmulden. Einmal angelegt, wirken sie wie eine Wanne im Boden. Sie vergrößern den Höhenunterschied zwischen Haussockel und Grundstück. Bei Starkregen sammelt sich in ihnen das meiste Wasser.

2. Versickerungsfähige Flächen erhalten

Bauherren sollten darauf achten, so wenig Fläche wie möglich zu betonieren oder zu asphaltieren. Denn je weniger Fläche versiegelt ist, desto besser kann das Wasser versickern und desto weniger läuft oberirdisch ab. Befestigte Flächen müssen auch nicht zwangsläufig versiegelt sein. So können Auffahrten oder Gehwege beispielsweise mit Rasengittersteinen oder speziellen Pflastersteinen belegt werden, bei denen das Wasser entweder über die Fugen oder durch den Beton versickert. Wichtig ist, dass dann auch der Baugrund wasserdurchlässig ist.

Ein hoher Anteil versickerungsfähiger Flächen hilft nicht nur bei Starkregen. Er zahlt sich auch finanziell aus. Fest steht: Viele Kommunen gehen heute dazu über, die Abwassergebühren getrennt nach Schmutzund Niederschlagswasser zu berechnen. Die Kosten für letzteres bemessen sich am Versiegelungsgrad des Grundstücks. Je wasserdurchlässiger die Gesamtfläche, desto geringer sind die Gebühren.

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