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Mieterstrom erleichtert Erfüllung der Energieeinsparverordnung und rechnet sich auch für Vermieter. Polarstern-Mitgründer Henle erklärt wie

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Die Zahl der genehmigten Neubauwohnungen ist im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark gestiegen. Bei Mehrfamilienhäusern lag das Plus bei fast 24 Prozent. Bei Wohnungen in Wohnheimen haben sich die Genehmigungen sogar mehr als verdoppelt (plus 147 Prozent*). Mit Ausnahme von Flüchtlingsunterkünften unterliegen all diese Wohnungen den verschärften Energieeffizienzregeln (EnEV). Das erklärt die derzeit starke Nachfrage nach neuen Wegen, mit denen die energetischen Auflagen wirtschaftlich sinnvoll erfüllt werden können.

Zumal viele Experten beklagen, dass typische Maßnahmen in diesem Bereich teuer sind und lange Amortisationszeiten haben. Der Ökoenergieversorger Polarstern sieht besonders für Mehrparteiengebäude große Chancen in Mieterstrommodellen. „Sie erleichtern es, die EnEV-Kriterien zu erfüllen und rechnen sich gleichzeitig wirtschaftlich für die Immobilienbesitzer “, sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Letztlich sei Mieterstrom für Immobilienbesitzer genauso wie für Mieter interessant. Während sich den einen Vorteile in der Finanzierung energetischer Maßnahmen böten, Stichwort KfW-Förderung, und sie zudem Renditen aus dem Mieterstromangebot erhielten, sänken die Mietnebenkosten für die anderen. In Zeiten steigender Wohnkosten sei Mieterstrom damit indirekt auch ein Beitrag zu mehr bezahlbarem Wohnraum.

 

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