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Im April eingezogen, Anfang Mai tropfte es im Heizkreisverteiler.

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Zwei Jahre dauerte der Bau eines neuen Mehrfamilienhauses. Im April zogen die ersten Eigentümer in ihre Wohnung im ersten Obergeschoss ein. Schon Anfang Mai tropfte es im Heizkreisverteiler.

Die Installationsfirma ersetzte mehrere Blindkappen und stellte keinen weiteren Wasseraustritt fest. Als die Eigentümer drei Monate später aus einem Urlaub zurückkehrten, bemerkten sie aufsteigende Feuchtigkeit, deren Ursprung bei der anschließenden Leckageortung im Bereich des Zulaufventils am Heizkreisverteiler gefunden wurde. Doch dabei sollte es nicht bleiben: In der Badezimmerwand wurde ein zweiter Schadenschwerpunkt geortet.

Zum Ortstermin des IFS-Gutachters zeigte sich, dass an dem Zulaufventil des Heizkreisverteilers Ablaufspuren vorhanden waren. Beim Öffnen des Ventils trat an einer Überwurfverschraubung Tropfwasser aus. Anschließend wurde das Ventil ausgebaut und später im Labor näher untersucht.

Die Ursachenermittlung des zweiten Schadenschwerpunktes im Badezimmer stellte sich einfacher dar. Hier war das Abwasserrohr für das Waschbecken mangelhaft montiert: In einer Leichtbauwand war eine Steckverbindung zwischen zwei Rohleitungsabschnitten so schlecht erstellt, dass an der Oberseite ein 5 mm breiter Spalt vorhanden war. Das Rohr war nicht in die Muffe eingesteckt worden. Daraus war regelmäßig Abwasser aus dem Waschbecken in den Wand- und Bodenaufbau gelangt. Da die Verbindung unzugänglich war, musste der Fehler schon bei der Montage unterlaufen sein.

Die Ursache für den Wasseraustritt am Heizkreisverteiler konnte erst im Labor gefunden werden. Hier stellte der Gutachter fest, dass sich mit den vorliegenden Bauteilen bei sorgfältiger Installation eine dichte und druckfeste Verbindung erstellen ließ. Der Monteur hatte die Schraubverbindung nur nicht vollständig angezogen…

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