Leitungswasserschäden entwickeln sich für Wohnungsunternehmen zunehmend von einem klassischen Versicherungsthema zu einer zentralen Managementaufgabe. Fachkräftemangel, steigende Sanierungskosten und begrenzte Reparaturkapazitäten erhöhen den Handlungsdruck – und machen ein systematisches Leitungswassermanagement im Gebäudebestand immer wichtiger.
Genau hier setzt die VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ am 10. September 2026 in Köln an. Im Mittelpunkt stehen Ursachen, Präventionsmöglichkeiten und Strategien für einen professionellen Umgang mit dem Schadenrisiko.
Als Moderator und fachlicher Impulsgeber begleitet Dr. Georg Scholzen, Experte des FORUM LEITUNGSWASSER der AVW-Unternehmensgruppe, die Veranstaltung. Seine zentrale Botschaft: Angesichts von jährlich rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden und Schäden in Milliardenhöhe reicht reine Schadenregulierung nicht mehr aus. Wohnungsunternehmen müssen Prävention und Leitungswassermanagement als Bestandteil ihrer Bestandsstrategie verstehen – von Planung und Installation bis zum laufenden Gebäudebetrieb.
Die Fachtagung bietet damit insbesondere Verantwortlichen aus Wohnungswirtschaft, Gebäudemanagement und Versicherung die Gelegenheit, sich über konkrete Präventionsansätze und aktuelle Erfahrungen aus der Praxis zu informieren.
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