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Prävention gegen Leitungswasserschäden – Gute Gründe und viele Möglichkeiten – Tipps für Betrieb und Wartung von Trinkwasserinstallationen

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Foto: www.ifs-ev.org – Rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden – alle 30 Sekunden beginnt eine Leitung zu lecken. Die Folge: Sachschäden von mehr als 2 Mrd. € und massive Eingriffe in das Lebens- und Arbeitsumfeld entstehen in Deutschland. Damit sind Leitungswasserschäden etwa 6 Mal so häufig wie Feuerschäden. Die jährlichen Kosten steigen kontinuierlich.

Die Folgen gehen aber über den rein wirtschaftlichen Schaden weit hinaus: So können lieb gewonnene Gegenstände unwiederbringlich verloren gehen, das Zuhause für Wochen unbewohnbar werden oder der Schulunterricht muss in andere Räume ausweichen. Leitungswasserschäden in den ersten Betriebsjahren sind zumeist auf Installationsfehler oder Produktmängel zurückzuführen.

Ist – nach 30 bis 50 Jahren – die Grenznutzungsdauer einer Installation erreicht, so werden alterungsbedingte Schäden immer wahrscheinlicher. In diesem Artikel stellt das IFS Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung die umfangreichen Möglichkeiten der Schadenprävention vor. Dabei wird zwischen den Maßnahmen unterscheiden, mit denen der Schadeneintritt im Vorfeld verhindert werden kann, und den Möglichkeiten, das Ausmaß im Falle eines Rohrbruchs zu begrenzen.

I. Gute Planung und fachgerechte Installation

Gut geplante und richtig ausgeführte Leitungswasserinstallationen sind Grundvoraussetzungen für einen störungsfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb. Installationsfehler sind nach den Erkenntnissen des IFS die häufigste Ursache von Leitungswasserschäden, wie die IFS Ursachenstatistik zeigt.

Beauftragen Sie Fachbetriebe mit der Planung und Installation, denn diese wissen, wie die Arbeiten richtig auszuführen sind. Sie gewährleisten eine fachgerechte Ausführung nach DIN EN 806, Teil 1 bis 4, die Grundlage der Planung und Installation von Trinkwasserinstallationen ist.

Setzen Sie auf geprüfte Qualität

Bei Rohren und anderen Komponenten der Installation gibt es große Qualitätsunterschiede. Ein Prüfzeichen – zum Beispiel des DVGW – steht für die Einhaltung der Qualitätsstandards, die im Regelwerk verankert sind. Hier zu sparen, kann später teuer werden. Zu den häufigsten Installationsfehlern hat das IFS Schulungsdokumente ausgearbeitet und stellt diese dem Handwerk kostenfrei zur Verfügung

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