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PLUS PUNKTE WohnenPLUS AG 2-2018

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Wien wird Musterstadt

Der Entwurf zur Novelle der Wiener Bauordnung liegt auf dem Tisch. Ein ganzes Bündel an Maßnahmen soll einerseits Verfahren entkomplizieren und andererseits Bauland für geförderte Wohnungen mobilisieren, wie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig bei der Präsentation im April betonte. Ein Beispiel ist die flexiblere Stellplatzverordnung. Nicht benötigte Pflichtgaragenplätze können künftig etwa in Einlagerungsräume umgewandelt oder an Bewohner anderer Anlagen weitervermietet werden. Weitere Eckpunkte der Novelle: Ein vereinfachtes Verfahren für Bauvorhaben im Gartensiedlungsgbiet und das Wegfallen der mündlichen Bauverhandlung unter bestimmten Bedingungen.

Ein wichtiger Punkt ist das Verbot von kurzfristigen Vermietungen zu Beherbergungszwecken wie etwa Airbnb, damit soll die gewerbliche Nutzung von Wohnungen vermieden werden. Gebäude mit Baujahr vor 1945 sollen außerdem besser geschützt werden. In Punkto Umweltschutz soll Wien zur Musterstadt werden, erstmals Klimaschutz neben leistbarem Wohnen als Ziel der Stadtplanung verankert werden, so Gemeinderat Christoph Chorherr. In Neubauten solle es künftig etwa keine Öl- und Gasetagenheizungen mehr geben, Ladeplätze für Elektroautos mitbedacht werden. Die Novelle wird voraussichtlich am 18. September 2018 in der Landesregierung zur Beschlussfassung vorgelegt und am 25. Oktober vom Landtag beschlossen.

Frauen im Aufstieg

Um Frauen beim Aufstieg in Führungspositionen der stark männerdominierten gemeinnützigen Wohnungswirtschaft zu unterstützen, wurde Ende 2016 die Initiative „Netzwert“ der Arge Eigenheim ins Leben gerufen. Nun ist die Plattform samt Role Models und aktivem Mentoring gut in der Branche angekommen, obwohl es noch immer wenige Frauen in oberen Positionen gibt, so das Resümee der Netzwert-Vorsitzenden Isabella Stickler, Prokuristin der Alpenland und Geschäftsführerin der Alpenland Wohnbau- und Wohnbetreuungs-GmbH: „Unser Netzwert ist für alle Unternehmen der Wohnungswirtschaft offen. Es ist ein Signal an die Frauen, mehr Mut zu Bewerbungen für Führungspositionen zu haben”. Eine, die es auch geschafft hat, ist Martina Haas, die mit Jänner 2018 in die Geschäftsleitung der GWS Gemeinnützige Alpenländische Gesellschaft für Wohnungsbau und Siedlungswesen m.b.H. – wo 62 Prozent Frauen arbeiten – berufen wurde. Sie zeichnet neben Johannes Geiger für den kaufmännischen Bereich, Marketing und Vertrieb verantwortlich.

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