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E-Autos, Räder, auch Lastenräder mit Ladestation und Kühlschrank von Foodsharing: BVE eröffnet ersten Mobilitätshub in Quartier Iserbrook in Hamburg

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Nach knapp vier Monaten Bauzeit nahm der Bauverein der Elbgemeinden eG (BVE) am 2. September 2021 im Beisein des Senators für Verkehr und Mobilitätswende, Dr. Anjes Tjarks und VNW Verbandsdirektor Andreas Breitner den ersten Mobilitätshub der Genossenschaft mit umfassenden Sharing-Angeboten in Betrieb.

Die Mobilitätsstation in Hamburg Iserbrook umfasst dabei sowohl Car- und E-Lastenrad-Angebote als auch die Möglichkeit zum Teilen von Lebensmitteln sowie eine StadtRAD-Station. Die Kosten für das Projekt betragen rund 250.000 Euro. Zwei weitere Projekte dieser Art sind bereits in Planung.

Mit dem Mobilitätshub im Quartier Iserbrook, unmittelbar an der S-Bahnstation „Iserbrook“, bündelt der Bauverein der Elbgemeinden umfassende und moderne Mobilitätsangebote für alle Menschen im Quartier. Die neue Mobilitätsplattform umfasst zwei stationsbasierte, elektrische Carsharing-Fahrzeuge von cambio, eine Ladesäule für E-Autos aus dem Quartier, zwei E-Lastenräder von sigo, eine StadtRAD-Station mit 20 Fahrrädern, Fahrradhäuser und -ständer, eine Reparaturstation.

Besonderes Highlight: Auf dem Mobilitätshub können in einem Kühlschrank von Foodsharing e.V. auch Lebensmittel geteilt werden. Ergänzt wird das Angebot von einer Postpaketstation sowie Möglichkeiten zum nachbarschaftlichen Austausch gegenüber des Mobilitätszentrums .

„Für den BVE ist Mobilität eng mit dem Thema Wohnen verbunden. Bei uns hört Wohnen nicht an der Haustür auf. Mit dem Angebot verbessern wir die Anbindung des Quartiers und schaffen weitere Anreize zum gemeinschaftlichen Teilen. Damit trägt das Projekt dazu bei, die Gemeinschaft im Quartier zu stärken und die Standortattraktivität weiter zu erhöhen“, so Michael Wulf, Vorstandssprecher des Bauvereins.

Mit der Eröffnung des Mobilitätshubs ist die Energetische Quartiersentwicklung am Heidrehmen abgeschlossen. Diese gehört zu den ersten Quartiersentwicklungen, die die Stadt gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft vorangetrieben hat. Die Besonderheit des Projekts: Erstmals wird die energetische Entwicklung nicht auf einzelne Gebäude beschränkt, sondern bündelt vielfältige Maßnahmen im Quartierskontext. Das Ziel ist es, Synergieeffekte auszunutzen, die Beanspruchung der Bewohner:innen so gering wie möglich zu halten und die Ziele des Hamburger Klimaplans bis 2030 einzuhalten.

„Dank des umfassenden Gesamtkonzeptes können wir im Quartier Heidrehmen pro Jahr 500 t CO2-Emmissionen einsparen. Das ist ein erheblicher Anteil, um die Energiewende vor Ort voranzutreiben“, berichtet Axel Horn. Umweltfreundlich und dezentral – Die Energie entsteht direkt vor der Tür…

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