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WBG Südharz – Vorsitzende des Aussichtsrats ist jetzt Simone Rappe

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Am 21. Juni fand die Vertreterversammlung der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG), statt. Mit mehr als 8.000 verwalteten Wohnungen der größte Wohnungsanbieter im Raum Nordthüringen. Für die 72 gewählten Vertreter der Genossenschaft endete auch die 5-jährige Arbeit in der Vertreterversammlung. Am 22. Juni beginnt dann die Amtszeit der vor kurzem neu gewählten Vertreterinnen und Vertreter. Den „alten“ und „neuen“ gewählten Vertretern gratulierten WBG-Vorstand und Aufsichtsrat zu Beginn der Versammlung. Ein besonderer Dank galt denjenigen 15 Frauen und Männern, die sich nicht wieder zur Wahl stellen konnten.

Im Rechenschaftsbericht des WBG-Vorstandes umriss der für Finanzen zuständige Steffen Loup die grundsätzliche Wohnungssituation in Thüringen im Vergleich zur WBG Südharz. In Bezug auf die Entwicklung der Mieten konstatierte Loup, dass es in Thüringen im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet nach wie vor äußerst günstige Mieten gebe. Das bedeute nicht, dass sich die Mieten nicht beständig weiterentwickeln müssen, denn sie werden zu einem großen Teil durch das Ansteigen der Kosten für Bau, Modernisierung und Instandhaltung bestimmt. Dazu Steffen Loup: „Allein in den zurückliegenden zwölf Jahren haben sich die von uns investierten Aufwendungen mehr als verdoppelt.“

Wohnungsverwaltungsgesellschaft Nordhausen

Weitere Themen im Bericht des Vorstandes Finanzen waren eine Bilanz des Tochterunternehmens der WBG, der Wohnungsverwaltungsgesellschaft Nordhausen (WVG), nach 20 Jahren ihres Bestehens. Im Tochterunternehmen werden neben 757 eigenen Wohnungen inzwischen auch mehr als 1.100 Wohnungen für fremde Eigentümer verwaltet. Ein Blick auf die Entwicklung der WBG-eigenen Inhaberschulverschreibungen, die Vorstellung des neu gewählten Betriebsrates sowie die Umsetzung der neuen Datenschutzgrundverordnung rundeten den ersten Teil der Berichterstattung ab.

Zum 1. Mal in einer Vertreterversammlung stellte der Vorstand Wohnen, Sven Dörmann, den Bericht für die Bereiche des Wohnungswesens und der Technik vor. Die neue Struktur ist durch das Ausscheiden von Harald Eisentraut aus dem Vorstand der Genossenschaft im April dieses Jahres bedingt. Eisentraut selbst hatte sich von den Vertretern bereits zum Forum im Dezember des vergangenen Jahres verabschiedet.

Vermietungsquote von rund 96 Prozent

Sven Dörmann berichtete den Vertretern weiterhin vom Erreichen einer weiterhin stabilen Vermietungsquote von rund 96 Prozent. Dabei haben sich in den vergangenen 5 Jahren immer wieder die Marktbedingungen verändert. Im Vergleich dazu lag die thüringenweite Quote zum Ende 2017 bei 92 Prozent. Rechnet man die Thüringer Boom-Städte Erfurt, Jena und Weimar raus, bleibt sogar nur eine Quote von 90 Prozent.

Viel Arbeit hatten im Jahr 2017 erneut all die Mitarbeiter der WBG Südharz, die sich mit der Vermietung bei der Genossenschaft befassen. So wurden 876 Neuverträge unterschrieben, 218 davon waren Umzüge innerhalb des WBG-Wohnungsbestandes. 658 Fälle waren Einzügen von neuen Mitgliedern geschuldet, für den Vorstand ein klares Signal, dass das genossenschaftliche Angebot durchweg attraktiv ist. Im Saldo der Mitgliederbewegung konnte ebenfalls eine stabile Entwicklung dargestellt werden. Zum 31. Dezember 2017 hatte die Genossenschaft mehr Mitglieder in ihren Reihen als zum Vorjahreszeitpunkt…

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