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Was ist beim Bau von neuen Sanitärleitungen zu beachten?

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Im „Forum Leitungswasser“ der AVW Unternehmensgruppe wurden Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Leitungswasserschäden beim Neubau und der Instandhaltung von wasserführenden Anlagen umfassend diskutiert und in einem LEITFADEN dokumentiert. Die Empfehlungen lauten:

Die Arbeitshinweise in der Ausgabe 4 des Forum Leitungswasser (März 2021) zur Prävention von Leitungswasserschäden werden hier für neue haustechnische Anlagen in Gebäuden weitergeführt, um aufzuzeigen, wie schon in den Planungs- und Bauphasen der Erfolg einer wirksamen Schadenverhütung bestimmt wird.

Als wesentliche Ursachen von Leitungswasserschäden sind in den letzten Jahren vom IFS Kiel ermittelt worden:

  • 39% Ausführungsfehler
  • 27% Betriebsbedingungen
  • 22% mehrere Ursachen

Ausführungsfehler können durch eine gute Planung, besser qualifizierte Monteure im Sanitärhandwerk und eine kompetente Bauüberwachung und -abnahme deutlich verringert werden. Eine verbesserte Ausbildung und regelmäßige Weiterbildungen können schadenverhütend wirken. Die sorgfältige Auswahl und langfristige Bindung von Handwerksfirmen kann daher sinnvoll und schadenverhütend sein. Zu bevorzugen sind zertifizierte Betriebe mit hinreichend qualifizierten Monteuren.

Qualitätsanforderungen an die Anlagen und das Netz

Jedes Wohnungsunternehmen sollte Qualitätsanforderungen (gemäß Trinkwasser-Verordnung, DIN-Normen, z.B. DIN EN 806-5-Technische Regeln für Betrieb und Wartung von Trinkwasseranlagen etc.) als unternehmenseigene Standards, die mindestens den jeweiligen Regeln der Technik entsprechen sollten, festlegen. Sie können zweckmäßigerweise an die spezifischen Belange des bewirtschafteten Wohnungsbestandes angepasst werden.

Qualitätssicherung für Installationen erfordert:

  • hohe Qualität der Rohrmaterialien und der Verbindungen
  • Einfacher und verwechslungssicherer Einbau
  • Einfache Überprüfung

Dabei gilt es zu beachten:

  • Betriebsbedingungen von TGA-Installationen sicherstellen – Installationen müssen gewartet werden!
  • Gute Planung und fachgerechte Installation
  • DIN-Normen und Richtlinien beachten (Trinkwasser-Verordnung, DIN EN 806-5-Technische Regeln für Betrieb und Wartung von Trinkwasseranlagen, unternehmenseigene Standards etc.)
  • Monitoring und Leckageschutz für besonders gefährdete Konstruktionen planen
  • Installationsfehler erkennen und verhindern
  • Betriebsbedingungen der Anlagen beachten

Grundsatz: Handwerker dürfen nicht überfordert werden. Das beste Leitungssystem ist das, welches der Handwerker auch sicher beherrscht!

Hinweise zur Planung

Gut geplante und richtig ausgeführte Leitungswasserinstallationen sind Grundvoraus-setzungen für einen störungsfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer. Wer die typischen Planungsfehler kennt, kann sie auch vermeiden (siehe unten: „Checkliste Planung“)…

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