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In 1,5 Millionen Wohnungen mit Einrohrheizung können bis zu 42 % Kosten gespart werden durch indiControl von der GWG Kassel

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Nach wie vor gibt es einen großen Sanierungs- und Optimierungsstau bei Bestandsgebäuden in Deutschland. Insbesondere im Wärmesektor kommt die Energiewende nicht gut voran. Die Optimierung von Einrohrheizsystemen ist eine gute Maßnahme in die richtige Richtung.

Für die Wohnungswirtschaft sind Einrohrheizsysteme besonders nach energetischer Sanierung ein Problem: der Betrieb verschwendet Energie und der Wohnkomfort leidet. Bei den Bewohnern führt dies zu Unzufriedenheit mit der Wohnsituation. Der Ersatz der veralteten Technik durch eine Zweirohrheizung wäre aufwändig und teuer. Abhilfe schafft hier indiControl: Das von der GWG, der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel, entwickelte und patentierte System zur Optimierung von Einrohrheizsystemen setzt auf die Reduzierung der Durchflussmengen in separat regelbaren Teilheizkreisen.

Für dieses effektive, effiziente und nachhaltige Konzept zur Energieeinsparung wurde indiControl mit dem 2017er DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft ausgezeichnet. Getestet wurde das System in der Heizperiode 2016/2017 unter anderem bei dem kirchlichen Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung. Erste Erfahrungsberichte bestätigen die zuvor prognostizierten Energieeinsparpotenziale.

Lösung für „nicht-regelbare“ Wärmeabgabe

Energieverschwendung, die bei Einrohrheizsystemen immanent ist, kann sich die Wohnungswirtschaft heutzutage nicht mehr leisten. Das hauptsächliche Problem dieser Technik ist, dass auch bei Nicht-Bedarf Wärme abgeben wird. Das liegt daran, dass im Falle einer horizontalen Bauweise nur eine Heizungszuleitung durch mehrere Wohnungen verläuft, an der alle Heizkörper wie an einer Perlenkette aufgereiht sind. Im Fall der vertikalen Bauweise führen die Heizungszuleitungen in einem Gebäude senkrecht durch Räume gleicher Nutzung auf unterschiedlichen Etagen. Die Vorlauftemperatur des Heizwassers muss so eingestellt sein, dass auch dem letzten Glied der Kette noch ausreichend Wärme zugeführt wird. Diese Heizungszuleitungen versorgen die Räume ungeregelt mit Wärme, selbst bei überwiegend geschlossenen Thermostatventilen. Die Folgen: Energie wird verschwendet, die Räume werden überheizt und der individuelle Wohnkomfort leidet. Je nach eingesetztem Mess- und Ablesesystem kann die über die Heizungszuleitung abgegebene…

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