Heizen und Behaglichkeit trotz energieeffizientem Betrieb – geht das? Prof. Joachim Seifert von der TU Dresden gibt Antworten

Die Fachabteilung Wärmeübergabe des Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden das technische Informationsblatt Nr. 78 „Thermische Behaglichkeit“ veröffentlicht. Das Papier richtet sich an Fachhandwerker sowie Planer und Architekten und beinhaltet neueste Erkenntnisse zur Thermischen Behaglichkeit auf Basis von an der TU Dresden durchgeführten Untersuchungen. „Das neue Informationsblatt reflektiert die Thermische Behaglichkeit und gibt Hinweise zur Sicherstellung des gewünschten Komforts im Sommer wie im Winter“, sagt Ralf Kiryk, Leiter der BDH-Fachabteilung Wärmeübergabe. Dies erleichtert eine fachgerechte Planung und Bemessung.

„Ergänzend zu den bereits seit langen existierenden normativen Grundlagen zur Thermischen Behaglichkeit haben unsere Messungen mit Probanden neue Einblicke zum Behaglichkeitsempfinden des Menschen im Sommer und im Winter ergeben.“, sagt Prof. Joachim Seifert, Leiter des Bereiches Gebäudeenergietechnik am Institut für Energietechnik der TU Dresden.

„Thermische und hygienische Behaglichkeit im Raum sind die Grundlagen für die Auslegung und den Betrieb von heizungs- und raumlufttechnischen Anlagen. Die Erfüllung dieser sollte zentrales Anliegen von allen beteiligten Akteuren in der Gebäudeenergietechnik sein. Unsere Forschung an der TU Dresden befassen sich aktuell besonders mit zonalen Aspekten sowie zu transienten Fragestellungen und liefern damit neue Erkenntnisse zur Auslegung und zum energieeffizienten Betrieb der genannten Systeme.“, so Prof. Seifert weiter.

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Frederic Leers

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