WBM realisiert queeres Wohnprojekt in der Berolinastraße nahe Berlin Alexanderplatz

Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH steht kurz vor der Fertigstellung eines bundesweit einmaligen Wohnprojekts in der Berolinastraße in unmittelbarer Nähe zum Alexanderplatz. In Kooperation mit der Rad und Tat Berlin gGmbH (RuT) entstehen 73 bezahlbare Mietwohnungen speziell für Lesben und queere Frauen. Ergänzt wird das Vorhaben durch ein inklusives soziokulturelles Zentrum mit Beratungs-, Begegnungs- und Veranstaltungsräumen sowie einem öffentlich zugänglichen Kiez-Café im Erdgeschoss.

Mit dem Neubau setzt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ihre Strategie fort, auch in zentralen Innenstadtlagen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und ihre Präsenz in Berlin-Mitte gezielt auszubauen.

Vielfältiger Wohnungsmix und soziale Infrastruktur

Das Projekt umfasst einen breiten Wohnungsmix aus Ein- bis Vierzimmerwohnungen. Ergänzend wird eine Pflege-Wohngemeinschaft mit acht Plätzen für ältere oder pflegebedürftige Frauen eingerichtet. Ein Großteil der Wohnungen verfügt über einen Balkon. Viele Einheiten sind barrierefrei, darunter fünf rollstuhlgerechte Wohnungen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der sozialen Durchmischung: 41 der Ein- und Zweizimmerwohnungen sind öffentlich gefördert. Sie werden zu Einstiegsmieten ab 7 Euro pro Quadratmeter (mit WBS 100/140) sowie ab 9,50 Euro pro Quadratmeter (mit WBS 180) angeboten. Die frei finanzierten Wohnungen vermietet die WBM einkommensabhängig zu Nettokaltmieten von 11 Euro beziehungsweise 15,45 Euro pro Quadratmeter.

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Modellprojekt für Vielfalt und Inklusion

Steffen Helbig, Geschäftsführer der WBM, betont die gesellschaftliche Dimension des Vorhabens: „Mit dem Start der Vermietung entsteht mitten in Berlin ein Zuhause für lesbische und queere Frauen. Gemeinsam mit Rad und Tat Berlin machen wir aus einer Idee ein bundesweit einmaliges Projekt, das Vielfalt, Inklusion und nachbarschaftliches Miteinander sichtbar macht. Der Weg bis zur Fertigstellung war lang und komplex – unser Dank gilt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben.“

Auch RuT-Geschäftsführerin Jutta Brambach unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Community: „Wir freuen uns, dass in Kooperation mit der WBM gemeinschaftliches Wohnen und Leben, auf das viele seit Langem hingearbeitet haben, als ein zukunftsweisendes Wohnmodell in greifbare Nähe rückt.“

Mit dem Projekt in der Berolinastraße verbindet sich nicht nur die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage, sondern auch die Etablierung eines Wohn- und Begegnungsortes, der soziale Teilhabe und nachbarschaftliche Integration fördert. Damit setzt die WBM ein deutliches Signal für Vielfalt und soziale Verantwortung in der innerstädtischen Quartiersentwicklung.

Quelle: WBM / gw

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