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QUO VADIS 2021: Prof. Dr. Maja Göpel ist überzeugt: Bauen, bauen, bauen im herkömmlichen Sinne kann nicht die Lösung sein…

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Change – die neue Realität des 21. Jahrhunderts: Auftaktabend mit Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel und Unternehmer Harald Christ. Den Auftakt des QUO VADIS 2021 von Veranstalter Heuer Dialog – in diesem Jahr per Livestream aus den Bolle Festsälen in Berlin – bildeten am Abend des 3. Mai Unternehmer, Autor und Politiker Harald Christ sowie Prof. Dr. Maja Göpel, Transformationsforscherin und eine der einflussreichsten Intellektuellen Deutschlands. Vor über 200 virtuellen Gästen sprachen sie über die Veränderungen und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Prof. Dr. Göpel ist überzeugt: „Bauen, bauen, bauen im herkömmlichen Sinne kann nicht die Lösung sein, wenn wir es mit der Ökologie ernst meinen und die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Ausgangslage zukunftsorientierter Politik machen sowie soziale Gerechtigkeit mitdenken wollen.“ Die Autorin des Bestsellers „Unsere Welt neu denken“ folgert:

Wenn wir den Klimawandel aufhalten, Biodiversität erhalten und die globalen Umweltrisiken einhegen wollen, dann gibt es zwangsläufig Flächennutzungskonkurrenzen und die müssen ausgehandelt werden.“

Zum Schluss ihres Vortrages stellte die Transformationsforscherin die Frage nach dem Purpose. „Wem bzw. welchem Ziel möchte eine Immobilienbranche im 21 Jahrhundert dienen, welchen Problemlösungen möchte sie sich widmen? Und mit welchem Pioniergeist möchte sie Teil sein derer, die Standards und Lösungen suchen, die Konkurrenzen in Synergien auflösen können?“

Nicht zu warten, welche Vorgaben folgen, sondern mit dem öffentlichen Sektor und lokalen Akteuren zusammen zu arbeiten, um die Rahmenbedingungen so zu erneuern, dass sie den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden, lautet ihre Empfehlung an die Branche.

Harald Christ: Wir müssen viel mehr Geld in die Hand nehmen

Für Harald Christ ist Corona nur ein Brennglas für die Versäumnisse der letzten Jahre. Weitermachen wie bisher geht nicht mehr. „Die Menschen brauchen langfristige Strategien im Umgang mit den Herausforderungen. Das gilt für Corona, das gilt für den Klimawandel, das gilt für die Finanzierbarkeit unserer sozialen Sicherungssysteme“, so seine Überzeugung. „Es muss viel getan werden für das Klima.

Wir setzen ganz klar auf Investitionen in Forschung, in Entwicklung, in Innovationen. Wir müssen viel mehr Geld in die Hand nehmen, um weltweit wieder führend zu sein“, fordert der Bundesschatzmeister der FDP.

Für den Gastgeber des Abends, Henning Koch, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real AG, muss es auch aus Investorensicht kein Widerspruch sein, Rendite und die Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Aspekten überein zu kriegen. “Es muss aber viel mehr in die Köpfe rein. Jeder einzelne muss verstehen, was nachhaltige Transformation bedeutet und in der Gesellschaft sind wir da noch nicht angekommen, wo wir eigentlich hin müssen.“ Es sei viel mehr Aufklärung gefragt, so seine Forderung.

Change – das Motto des QUO VADIS 2021! Gitta Rometsch eröffnet den Kongressteil in den Bolle Festsälen am 04. Mai 2021

„We need a Change – das ist das Motto und damit der rote Faden des QUO VADIS 2021. Den Veränderungsdruck besonders zu spüren bekommt aktuell die Politik. Denn allzu offensichtlich zeigt sich in der Pandemie, dass die Strukturen der Vergangenheit, das Land der Zettelwirtschaft, nicht mehr funktioniert“, so die Geschäftsführende Gesellschafterin von Veranstalter Heuer Dialog, die vor über 200 virtuellen Zuschauern via Livestream aus Berlin den Kongressteil des QUO VADIS 2021 eröffnet hat…

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