Bau- und Immobilienbranche widersprechen aktueller „Zuviel-Bau-These von Wohnungen“ auf dem Land: Die letzte Woche vorgestellte Immobilien-Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln ist in Fachkreisen auf Kritik und Unverständnis gestoßen. „Sie bestätigt zwar den enormen Nachholbedarf beim Wohnungsbau in Großstädten und Ballungsregionen, kommt in Sachen Wohnungsbau auf dem Land allerdings zu falschen Erkenntnissen. Dies hat in ersten Reaktionen aus der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft bereits zu Irritationen geführt“, so Dr. Ronald Rast. Als Koordinator der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“, in der sich 30 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer, der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen haben, hat Rast erste Stimmen der Branche auf die IW-Studie gesammelt. Er spricht von einem „irritierenden Studientenor“: „An den vom IW vorgelegten Zahlen gibt es Zweifel“. Die Studiendarstellung decke sich auch nicht mit Erkenntnissen anderer namhafter Institute.


Lesezeit ca: Less than 1 min.
Pestel zur IW-Immo-Studie: „An der Realität vorbei“ Für Großstädte und ländliche Regionen gibt es keine „08/15-Wohnungsbau-Formel“
Kommentar
Unsere Fachzeitschriften kostenfrei per Mail
Machen Sie es wie die Profis: Wählen Sie aus, welche unserer Fachzeitschriften Sie erhalten möchten und empfangen Sie Fakten und Lösungen für die Wohnungswirtschaft direkt in Ihrem Mailpostfach.
Thank you!
You have successfully joined our subscriber list.
Lesen Sie die nächsten Artikel dieser Ausgabe
Lesen Sie Artikel zum selben Thema
Deutschland schrumpft: Migration der Schlüssel für Fachkräfte – und für bezahlbares...
Deutschland steht vor einer demografischen Realität, die für Wirtschaft und Arbeitsmarkt...
Im Grunde unbezahlbar: Freifinanzierter Wohnungsbau in Berlin
Der Berliner Wohnungsbau stabilisiert sich auf einem mittleren Niveau. Für das...
IT-Sicherheit in Privathaushalten ist mehr als eine technische Frage
Wie sicher sind Familien und Wohngemeinschaften im digitalen Alltag und wo...
Baden-Württemberg-Check: Bezahlbarer Wohnraum braucht bessere Rahmenbedingungen
Bezahlbarer Wohnraum bleibt eines der drängendsten Themen in Baden-Württemberg. Das zeigt...
Stiftung Schönau baut 33 Mietwohnungen auf kirchlicher Konversionsfläche in Heidelberg Rohrbach
Mit dem feierlichen Spatenstich hat die Stiftung Schönau am 3. Februar...
Gebäudereport 2026: Reduktion auf 65 Mio. Tonnen CO₂ bis 2030 ist...
Der Gebäudesektor verfehlt die Klimaziele weiterhin und liegt mit seinen Emissionen...

