Mitarbeiter aufbauen statt einstellen – Nachwuchsförderung gegen Fachkräftemangel: Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG investiert in die Jugend

Fachkräftemangel und Nachwuchssorgen sind Themen, die auch die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG beschäftigen. „In den vergangenen Jahren hat es sich gezeigt, dass neue und qualifizierte Mitarbeiter nicht immer einfach zu finden sind“, sagt Vorstandsvorsitzende Dr. Kristina Fleischer. Für sie steht daher fest: Die Lipsia setzt verstärkt auf fundierte eigene Ausbildung, um so dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen. „Wir nehmen unseren Anspruch als Chancengeber ernst und freuen uns, wenn wir jungen Menschen einen optimalen Start in ein aussichtsreiches Berufsleben geben können. Indem wir in die Jugend investieren, investieren wir auch in die Zukunft“, so Dr. Kristina Fleischer weiter.

Die Leipziger Wohnungsgenossenschaft engagiert sich seit 1995 in der Ausbildung von jungen Menschen und liegt mit einer Ausbildungsquote von 5,9 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt von 4,9 Prozent (Datenreport Berufsbildungsbericht 2018). Derzeit sammeln eine Studentin aus der Fachrichtung Immobilienwirtschaft sowie drei Auszubildende zur Immobilienkauffrau / zum Immobilienkaufmann Erfahrung im Unternehmen. Die schulische Zusammenarbeit erfolgt mit der Berufsakademie Leipzig und dem Beruflichen Schulzentrum 1 der Stadt Leipzig.

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„Mir gefällt die Arbeit mit den verschiedensten Menschen. Das soziale Engagement steht hier einfach im Vordergrund. Toll ist auch, dass wir von Anfang an Verantwortung übernehmen und unsere vielfältigen Aufgaben eigenverantwortlich in unseren zeitlichen Rahmen einplanen dürfen“, schildert Ilias Tzegka das Besondere an der Ausbildung bei der Lipsia. Der 24-jährige gebürtige Grieche absolviert seit August 2018 sein erstes Lehrjahr. Er ist damit einer von rund 2.250 Personen, die zum aktuellen Ausbildungsjahr einen neuen Ausbildungsvertrag im IHK-Bezirk Leipzig (Landkreise Nordsachsen und Leipzig, Stadt Leipzig) abgeschlossen haben – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 13,5 Prozent.

Übernahmequote knapp 60 Prozent

Durch die bedarfsgerechte Ausbildung im eigenen Unternehmen lassen sich planbare personelle Veränderungen gut abfedern. „Unsere Nachwuchskräfte eignen sich bei uns ein umfassendes Fachwissen und Kenntnisse zu den Abläufen in der Wohnungsgenossenschaft an und sind damit bestens geeignet für die Übernahme in ein Angestelltenverhältnis“, betont Dr. Kristina Fleischer. Die Chancen, nach der Ausbildung in eine feste Beschäftigung zu wechseln, stehen gut. Die Übernahmequote beträgt knapp 60 Prozent.

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Die Lipsia bietet ihren Auszubildenden eine breit gefächerte Palette an Abteilungen, die sie während ihrer Ausbildung durchlaufen: Wohnungswirtschaft, Vermietung, Rechnungswesen, Technik, Marketing. In eigenen Projekten, wie zum Beispiel der Organisation einer Veranstaltung, setzen sie ihr erlerntes Wissen um. „Jeder Mitarbeiter ist für uns da. Man fühlt sich vom ersten Tag an wie ein vollwertiger Kollege“, lobt Ilias Tzegka. Lehrgänge in Dresden beim Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) kommen bei den jungen Leuten ebenfalls gut an.

Jahrgangsbeste der Genossenschaften

Dass sich eine Ausbildung bei der Lipsia bezahlt macht, beweist Melanie Weidner. Ihre dreijährige Lehrzeit hat die heute 22-Jährige mit Auszeichnung und als eine der Jahrgangsbesten der Genossenschaften in Sachsen absolviert. Seit Juli 2018 ist sie als Wohnungsverwalter im Unternehmen tätig. „Ich schätze besonders das angenehme Umfeld und die abwechslungsreichen Aufgaben, die mich täglich vor neue, spannende Herausforderungen stellen“, sagt Melanie Weidner…

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