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Die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft nimmt Fahrt auf, auch durch Dienstleistungen in Gemeinschaftswaschräumen

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Die Corona-Krise zwingt die Gesellschaft in vielen Bereichen, die Digitalisierung voranzutreiben. Philip Laukart – CEO der WeWash GmbH München – gibt eine Einschätzung bezüglich der Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft. Im Gespräch mit Wohnungswirtschaft heute. erklärt er inwieweit Produkte und Dienstleistungen hierzu beitragen können.

Glauben Sie, dass durch Corona ein Digitalisierungsschub ausgelöst wurde? Gilt das auch für die Wohnungswirtschaft? Haben Sie ein Beispiel?

Durch die Corona-Pandemie sahen sich viele Unternehmen Anfang des Jahres mit der Herausforderung konfrontiert, schnellstmöglich auf ortsunabhängiges Arbeiten umzustellen. Wer nicht bereits entsprechende Prozesse und Tools implementiert hatte, musste kurzfristig umstellen und seine bisherige Arbeitsweise anpassen.

Vielen wohnungswirtschaftlichen Unternehmen wurde in den letzten Monaten so zwangsweise vor Augen geführt, welche Vorteile und Potentiale sich aus der Digitalisierung von Prozessen für sie ergeben.

Auch die Abstandsregelungen haben zu operativen Herausforderungen geführt. Zum Beispiel beim Verkauf von Waschmarken für Gemeinschaftswaschräume. Manche Hausverwalter haben sich komplizierte Prozesse überlegt, um Mietern unter Einhaltung der Abstandsregeln Waschmarken bereitstellen zu können.

Andere haben Waschen und Trocknen notgedrungen kostenlos angeboten. Auf der Suche nach alternativen Lösungen sind dabei viele auf WeWash gestoßen. Mit unserer Box erfolgt die Abrechnung bargeldlos, sodass ein direkter Kontakt zur Ausgabe oder dem Verkauf von Waschmarken nicht mehr nötig ist.

Philip Laukart

Die Wohnungswirtschaft ist, was Digitalisierung betrifft, bisher eher schleppend in Fahrt gekommen: Woran liegt das?

Viele, vor allem kleinere Wohnungsunternehmen, hatten bisher noch keine Notwendigkeit gesehen, sich mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen. Doch die Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft nimmt jetzt Fahrt auf. Vor allem die großen Wohnungsunternehmen gelten als Vorreiter und haben entsprechende Strategien entwickelt. Kleinere Unternehmen werden nachziehen.

Wir von WeWash sehen unsere Aufgabe unter anderem darin, der Wohnungswirtschaft aufzuzeigen, welche Prozessoptimierungen und Einsparungen sich mit der Digitalisierung Ihrer Gemeinschaftswaschräume erzielen lassen.

Philip Laukart

Wie und wo könnte man ansetzen, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken bzw. wie kann durch Digitalisierung Nachhaltigkeit gefördert werden?

Die Digitalisierung sollte nicht nur „top down“, sondern auch „bottom up“ vorangetrieben werden. Dabei ist eine klare Strategie nötig, die auf genau definierten Zielen fußt. Digitalisierung ist immer auch mit einem Transformationsprozess im Unternehmen verbunden.

Nachhaltiges Handeln können digitale Prozesse durch die Bereitstellung von Daten unterstützen. Denn durch Daten werden Potentiale für nachhaltiges Handeln sichtbar. Frei nach dem Management Guru Peter Drucker: „If you can’t measure it, you can’t improve it.”

Auf der anderen Seite kann Digitalisierung helfen, nachhaltige Angebote attraktiv zu gestalten. Dank digitaler Prozesse wird durch uns so zum Bespiel ein in die Jahre gekommenes, aber ressourcenschonendes Konzept, das Teilen von Waschmaschinen und Trocknern, wieder modern und attraktiv für die Wohnungswirtschaft und ihre Mieter.

Philip Laukart

Inwiefern bietet die Digitalisierung im Gemeinschaftswaschraum Vorteile für Wohnungsunternehmen? …

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