Liebe Leserin, lieber Leser,
in der ersten Ausgabe im Januar blickt Wohnungswirtschaft heute traditionell nach vorn: auf 2026, auf Herausforderungen, Ziele und die Wünsche, die uns antreiben.
Dafür haben wir 16 Persönlichkeiten aus der Praxis und aus dem Umfeld der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft eingeladen, ihre persönliche Perspektive zu teilen. Die Auswahl ist bewusst breit gefächert: Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, Dienstleister und Facility Management, Industriepartner und Wissenschaft.
Was uns in vielen Stimmen begegnet, ist eine klare Doppelaufgabe: bezahlbares Wohnen sichern und Transformation im Bestand konsequent voranbringen – bei knappen Budgets, komplexer Regulierung, hohen Energie- und Baukosten, Fachkräftemangel und wachsenden Erwartungen an Klimaschutz und soziale Verantwortung. Zugleich wächst der Wunsch nach mehr Planbarkeit: verlässliche Rahmenbedingungen, praxistaugliche Förderlogiken, schnellere Prozesse, weniger Reibungsverluste zwischen Anspruch und Umsetzung. Und nicht zuletzt: nach Partnerschaften, die funktionieren – in Quartieren, in Lieferketten, zwischen Technik, Betrieb und Bewirtschaftung.
2026 braucht darum vor allem drei Dinge: Pragmatismus, Kooperation und Tempo, ohne dabei die Sorgfalt zu verlieren. Die Beiträge in dieser Ausgabe sind kein Orakel, aber sie sind ein wertvoller Seismograf: Wo drückt der Schuh? Was muss jetzt entschieden werden? Welche Lösungen setzen sich durch? Und worauf hoffen die Menschen, die Verantwortung tragen im Unternehmen, im Handwerk, in der Industrie, in Forschung und Verbänden?
Das Team von Wohnungswirtschaft heute. wünscht Ihnen für das neue Jahr Zuversicht, gute Entscheidungen und starke Teams, die auch in anspruchsvollen Monaten zusammenhalten. Möge 2026 ein Jahr werden, in dem wir mehr ins Machen kommen und in dem aus vielen klugen Perspektiven ein gemeinsamer Weg entsteht.
Ihr
Gerd Warda


