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Die Folgen der DSGVO: Warum ist Cyber-Sicherheit für jedes Unternehmen essenziell, Cristina Mantilla Sánchez?

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Knapp 60.000 Beschwerden gab es in den vergangenen 8 Monaten im Europäischen Wirtschaftsraum, weil der Schutz personenbezogener Daten verletzt wurde. Und Meldungen wie die über den Trojaner „Emotet“ oder die Datensammlung „Collection #1-5“, die massenhaft persönliche Daten veröffentlichte, sorgen ebenfalls für Verunsicherung. Im Fall eines Hackerangriffs haben Unternehmen nicht nur mit den Problemen und Implikationen für die eigenen Systeme zu kämpfen, sondern ggf. auch mit den Meldepflichten und Bußgeldern, die aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) resultieren. Wie sich Wohnungsunternehmen mit einer Cyber-Deckung absichern können, erklärt Cristina Mantilla Sánchez.

Rund 12.600 der oben erwähnten 60.000 Beschwerden stammten aus Deutschland (Quelle: DLA-Piper). Das bedeutet: Von 100.000 in Deutschland lebenden Personen haben sich 15,6 beschwert, weil sie den Schutz ihrer personenbezogenen Daten verletzt sahen. Zum Vergleich: In Griechenland waren es gerade mal 0,6 Personen pro 100.000 Einwohner. Deutschland liegt mit diesem Wert auf Platz 11 von 26 Ländern.

Datenklau und Vertrauensverlust

Nun wird in der Wohnungswirtschaft nicht gerade mit Staatsgeheimissen hantiert. Und dennoch: Sie alle haben auf Ihren Rechnern personenbezogene Daten, die durch die DSGVO unter besonderen Schutz gestellt sind. Gehen Sie einmal in Gedanken die Informationen durch, die Ihr Unternehmen digitalisiert hat. Mieterdaten, Schriftverkehr, Mietverträge – in den Händen von Fremden hat nichts davon etwas zu suchen. Bei personenbezogenem Datendiebstahl sind Sie verpflichtet, Ihre Mieter über den Datenabgriff zu informieren. Die erste Konsequenz: ein enormer Vertrauensverlust. Niemand möchte seine Anschrift und seinen Namen, Geburtsdatum, gegebenenfalls Daten vom Ehepartner und Kindern in Kombination mit Informationen über Kontodaten und die monatlichen Mietzahlungen (und damit einem Anhaltspunkt zum Einkommen) in den Händen von Kriminellen wissen.

Cyber-Versicherung unterstützt bei Meldepflicht

Der Verlust personenbezogener Daten löst eine Meldepflicht aus (Art. 33 und 34 DSGVO): Behörde und Betroffene (in Ihrem Fall die Mieter) müssen binnen 72 Stunden effektiv informiert werden. Bei Missachtung droht je Vorfall ein hohes Bußgeld.

Die Cyber-Versicherung darf zwar nicht für Bußgelder aufkommen, sie bietet jedoch durch ständig erreichbare Dienstleister die Möglichkeit, bei einem Vorfall schnell, effektiv und gesetzeskonform zu handeln. So können Sie mögliche Bußgelder durch regelkonformes Verhalten beim Datenschutzvorfall minimieren oder ganz eliminieren.

Schaden durch Betriebsausfall

Legen Hacker Programme oder ganze Systeme im Unternehmen lahm, muss der Betrieb schlimmstenfalls zwangspausieren. Abgesehen von den Kosten für IT und Administration entsteht so zusätzlicher Schaden durch Betriebsausfall. Auch an Ihre IT angeschlossene Hardware kann durch den Angriff beschädigt werden. Im schlechtesten Fall muss sie komplett ersetzt werden.

Wie entstehen Sicherheitslücken?

Der größte Risikofaktor sind Ihre eigenen Mitarbeiter – doch das in der Regel absolut unbeabsichtigt. Unbedarft genutzte USB-Sticks, versehentlich geöffnete Spam-Mails, privates Surfen auf schadhaften Websites: Viele Situationen können der Türöffner für folgenschwere Viren und Malware allgemein sein…

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