Von Jens Starkjohann, Vorstand ASCAVO AG
Die Wohnungswirtschaft bleibt in Bewegung und das gilt auch für den ERP-Markt. Schon 2025 hat sich gezeigt, dass viele Wohnungsunternehmen nach neuen Wegen suchen, um ihre IT-Landschaft unabhängiger aufzustellen und Risiken sowie Abhängigkeiten zu reduzieren. Wir rechnen damit, dass sich diese Bewegung 2026 fortsetzt.
Unser Ziel für 2026 ist es, die Wohnungswirtschaft weiterhin als unabhängiger Anbieter von ERP-Lösungen dabei zu unterstützen, mehr Eigenständigkeit zu gewinnen und eigene Wege abseits der etablierten Branchensysteme zu gehen.
Wir erhoffen uns, dass Wohnungsunternehmen die Chancen offener Systeme noch stärker nutzen. ASCAVO bietet Wohnungsunternehmen daher eine offene ERP-Lösung auf Basis von SAP S/4HANA an. Denn ein ERP-System auf Basis von SAP S/4HANA gibt ihnen die Freiheit, den Betreuungspartner bei Bedarf zu wechseln und einen beliebigen alternativen Anbieter zu suchen, der ebenfalls SAP S/4HANA bedienen kann. Gleichzeitig lassen sich zusätzliche, SAP-kompatible Lösungen unkompliziert integrieren. Dadurch entsteht ein starkes Ökosystem, das mit den Anforderungen mitwächst.
Gerade diese freie Integrierbarkeit ist heute besonders wichtig, da Prozesse zunehmend über System- und Unternehmensgrenzen hinweg digitalisiert werden. Im Idealfall entsteht ein durchgängig digitalisierter Prozess unter Einbindung aller Beteiligten: Ein Schaden wird per Mieter-App gemeldet, in SAP S/4HANA automatisch verarbeitet, an den Handwerksbetrieb übermittelt und nach Rückmeldung geprüft und bezahlt. Damit diese Potenziale voll ausgeschöpft werden können, braucht es Offenheit und Flexibilität in der Systemlandschaft. Denn geschlossene Systeme und feste Abhängigkeiten können die digitale Weiterentwicklung unnötig erschweren.
Deshalb setzt unser wohnungswirtschaftliches Systemtemplate ASCAVO.VESTA konsequent auf den SAP-Standard, sodass unsere Kunden ihr System auch unabhängig von ASCAVO weiter betreiben und ausbauen können. Dabei entscheiden Wohnungsunternehmen selbst, welche ergänzenden Lösungen sie anbinden möchten.
Mit dieser Philosophie wünschen wir der Wohnungswirtschaft für 2026 viel Erfolg, Freiheit und Unabhängigkeit bei der Digitalisierung ihrer Prozesse.
Jens Starkjohann



