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Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft geht an die WBG Borntal – Je eine Anerkennung an WWG Kölleda und Wohnungsgenossenschaft Rudolstadt eG

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Die Erfurter Wohnungsbaugenossenschaft „Borntal“ eG hat den Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „WohnRäume 2021“ gewonnen. Das Erfurter Traditionsunternehmen konnte sich mit seinem Projekt „BorntalBogen“ gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzen. Der Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) verlieh den Preis, der unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft steht, am 5. Mai anlässlich des digitalen „Tags der Thüringer Wohnungswirtschaft“ in Erfurt.

„Im Namen der Landesregierung gratuliere ich der WBG Borntal in Erfurt herzlich zu diesem Erfolg. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Neubau- und Sanierungsprojekte zu prämieren, die sich den vielfältigen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft annehmen und dabei wirtschaftliche, soziale und nachahmungswürdige Projekte realisieren“, so Minister Benjamin-Immanuel Hoff. „Als Landesregierung begrüßen wir es ausdrücklich, dass der vtw mit diesem Wettbewerb Anreize für den Wohnungsbau in Thüringen schafft, denn insbesondere dem sozialen Wohnungsbau räumen wir große Priorität ein“, fügte er hinzu.

„Eigentlich müsste die Kategorie Wohnträume heißen!“, sagt Ines Reinhardt, kaufmännischer Vorstand der WBG Borntal. Die neu geschaffenen Aufenthaltsbereiche steigern nicht nur die Attraktivität des Wohnstandortes „Borntal“, sondern auch das soziale Miteinander. Durch die neue städtebauliche Figur des Bogens und den öffentlich nutzbaren, verkehrsfreien Anger verbindet das Ensemble zwei angrenzende Quartiere aus der Gründerzeit miteinander, die jahrzehntelang stadtstrukturell voneinander isoliert waren.

Die Jury entschied, der „BorntalBogen“ sei nicht nur ein wertvoller Beitrag für bezahlbares innerstädtisches Wohnen, sondern schließe auch eine seit fast einem Jahrhundert bestehende städtebauliche Fehlstelle in der Erfurter Andreasvorstadt. Sie würdigte das Projekt zudem als „gelungenes Beispiel der Zusammenführung genossenschaftlicher, privater und öffentlicher Interessen“. Der Anteil der WBG Borntal umfasst 68 individuell gestaltete und barrierearme Neubauwohnungen mit Wohnflächen zwischen 43 und 112 m² für verschiedene Zielgruppen.

Das Rentner-Ehepaar Czekalla freut sich über ihr neues Domizil im „BorntalBogen“: „Wir wohnen seit 50 Jahren in Wohnungen der Genossenschaft und der Umzug hierher war die beste Wohn-Entscheidung unseres Lebens. Mit dem Aufzug kommen wir ganz einfach von der Tiefgarage bis direkt vor die moderne Wohnung. So können wir hoffentlich noch lange selbständig leben und müssen viele Jahre nicht ins Pflegeheim. Am liebsten genießen wir den weiten Blick in die Ferne von unserem großzügigen Balkon.“ Mieter Heiko Thiem, den Ines Reinhardt auf ihrem regelmäßigen Rundgang trifft, schwärmt ebenfalls in den höchsten Tönen: „Es dauerte vom Betreten der Wohnung bis zum Verlieben nur wenige Sekunden.“

Im Rahmen des Wettbewerbs um den Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „Wohn- Räume 2021“ wurden 14 Projekte von den Mitgliedsunternehmen des vtw eingereicht. Es handelt sich um Neubauvorhaben, Sanierungen von DDR-Typenbauten (industriell gefertigten Wohngebäuden) sowie Altstadtaufwertungen durch Sanierungen und Lückenschließungen.

Eine Anerkennung erhielt das Projekt „Wohnen im Park“ der WWG Kölleda Wohnungswirtschaft GmbH. Zur Stärkung des ländlichen Raums in Thüringen hat das Unternehmen das innerstädtische Areal des ehemaligen städtischen Krankenhauses durch Nachnutzung und Neubebauung revitalisiert. Die Jury lobte den „Mix aus Stadtreparatur und höherwertigem Wohnungsangebot“ als „qualitätsvollen Ansatz“, der durchaus auch auf andere Kommunen in Thüringen übertragbar sei…

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