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Das Wohnhaus als Begegnungszone

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Demokratie manifestiert sich im Wohnbau auf vielerlei Weise: im Entwicklungsprozess ebenso wie in der Praxis des miteinander Wohnen. Besonders bei Projekten, die in Wettbewerben entwickelt wurden, sind urbane Zukunftsmodelle im gemeinschaftlichen Focus. „Es ist uns ein großes Anliegen“, schreiben die Mitglieder des Wohnprojekts Gleis 21, „die Idee der Brückenfunktion aufzunehmen und durch eine Agora der Vielfalt…zu ergänzen“.

Ihr „Haus im Grätzel“ steht im neuen Sonnwendviertel, wo früher Gleise des Frachtenbahnhofes verliefen. Multifunktionsraum, Medienwerkstatt und Bistro im Erdgeschoss können von allen Bewohnern des Quartiers benützt werden. Darüber fünf Geschosse in Hybridbauweise mit Wänden und Decken aus Holz für 34 Wohnungen.

Durch einen Hof verbunden steht gleich nebenan „Mio“, ein freifinanzierter Komplex mit 42 Wohnungen, 14 Büros und neun Mikropiloten – ein bunter Nutzungsmix im genossenschaftlichen „Quartiershaus“. Zwei innovative Pilotbauten, die auch von Freiräumen als Orte der Begegnung profitieren. Deshalb werden die beiden Häuser auch bei der IBA Wien „Neues soziales Wohnen“ präsentiert.

WohnenPlus Fachmagazin und Wohnen Plus Akademie veranstalten in Kooperation mit der IBA Wien, Schwarzatal und Heimbau einen Praxis-Check. Nach der Präsentation der Projekte durch Architekt, Freiraumplaner und die beiden Bauträger werden die Häuser im Rundgang besichtigt. Anschließend diskutieren dann Bewohner, Nachbarn, Sozialexperten und Stadtforscher – die Perspektive für die Praxis wird ausgelotet.

Termin: Do. 10. 09. 2020, 10 bis 16 Uhr
Ort: Wien 10, Bloch-Bauer-Promenade 22
Info und Anmeldung: www.wohnenplus-akademie.at

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