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GSW Sigmaringen − Wohnen und Leben 4.0: Durch künstliche Intelligenz zum Megaökosystem Smart Living

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Das Forschungsprojekt „ForeSight“ soll eine Plattform entwickeln, die gewerke- und branchenübergreifend KI-basierte Technologien für Smart-Living-Anwendungen bereitstellt und somit die Voraussetzung zur Entwicklung eines Megaökosystems Smart Living schafft. Die Idee zu „ForeSight“ ist in der Wirtschaftsinitiative Smart Living (WISL) entstanden. Der WISL-Teilnehmer Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) hat sich zusammen mit der Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie zahlreichen assoziierten industriellen Partnern und Verbänden mit dem Projektvorschlag für die Wettbewerbsphase des „Innovationswettbewerb ‚Künstliche Intelligenz‘“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erfolgreich beworben.

Ziel des „ForeSight“-Projektes ist die Entwicklung einer vorwettbewerblichen, offenen KI-Plattform, die prototypische Implementierungen anbietet:
• für die semantische Interoperabilität von Smart-Home-Komponenten und -Geräten, also eine Art Übersetzungshilfe für die verschiedenen Sprachen der Komponenten,
• und für maschinelles Lernen und andere Methoden aus der künstlichen Intelligenz in Smart-Living-Szenarien, damit sich Wohnungen und Geräte selbstlernend im Zeitverlauf immer besser an die Profile der jeweiligen Nutzer anpassen.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei die anwendungsübergreifende Verknüpfung der Gebäudehülle (Smart Building) mit dem privaten Wohnumfeld (Smart Home). Denn erst durch diese Verknüpfung werden eine intelligente, situationsadaptive Steuerung der gesamten Gebäudefunktionen und die Anbindung an das smarte Quartier ermöglicht. Dies ist eine notwendige Voraussetzung für ein übergreifendes Lastmanagement auf Quartiers-, City- und Netzebene und somit für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende.

Konkrete Smart-Living-Anwendungen für die Verbraucher, die durch den Einsatz künstlicher Intelligenz ermöglicht werden, sind etwa:

Ein intelligentes Energiemanagement ist notwendig, um Energie effizient und nachhaltiger zu nutzen. Zugleich ist das effiziente Management eine individuelle und komplexe Aufgabe. KI hilft an der Stelle. Eine smarte Waschmaschine kann den Netzzustand, den Energiezustand im Gebäude sowie den aktuellen Strompreis automatisch abfragen und nur dann waschen, wenn Strom in ausreichender Menge und zu günstigen Preisen verfügbar ist und z. B. das Elektroauto so vollgeladen ist, damit die Bewohner, wie in ihren digitalen Kalendern vermerkt, die geplante Fahrt sicher durchführen können…

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