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	<title>VdS Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<title>VdS Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>Leitungswasserschäden – Gemeinsam an schadenpräventive und nachhaltige Lösungen arbeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 18:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 31]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2017 steht das Forum Leitungswasser für den praxisorientierten Austausch rund um die Prävention von Wasserschäden in Bestandsgebäuden und Neubau. Experten der Schadenprävention und technische Entscheider aus Wohnungsunternehmen berichten aus ihrer Erfahrung, identifizieren Schwachstellen in Planung und Betrieb und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze. Seit 2020 erscheint unser Online-Magazin FORUM LEITUNGSWASSER alle zwei Monate. Es bereitet diese [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/leitungswasserschaeden-gemeinsam-schadenpraeventive-und-nachhaltig-an-loesungen-arbeiten/">Leitungswasserschäden – Gemeinsam an schadenpräventive und nachhaltige Lösungen arbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Seit 2017 steht das Forum Leitungswasser für den praxisorientierten Austausch rund um die Prävention von Wasserschäden in Bestandsgebäuden und Neubau. Experten der Schadenprävention und technische Entscheider aus Wohnungsunternehmen berichten aus ihrer Erfahrung, identifizieren Schwachstellen in Planung und Betrieb und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze.</p>



<p>Seit 2020 erscheint unser Online-Magazin FORUM LEITUNGSWASSER alle zwei Monate. Es bereitet diese Erkenntnisse aus Workshops und von Partnern wie VdS, dem Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung Kiel (IFS) auf und macht die Beträge der gesamten Wohnungswirtschaft zugänglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="473" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-1024x473.png" alt="" class="wp-image-58007" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-1024x473.png 1024w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-300x139.png 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-768x355.png 768w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-150x69.png 150w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-600x277.png 600w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-696x321.png 696w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf-1068x493.png 1068w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-16-55-10-Leitungswasserstatistik_Seite_2024.indd-leitungswasserstatistik_seite_2024.pdf.png 1191w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das IFS erfasst seine Untersuchungsergebnisse zu Leitungswasserschäden in der Schadendatenbank. Die vorliegende Statistik berücksichtigt die Untersuchungen der vergangenen zehn Jahre, also von 2015 bis 2024. Grafik und Quelle: IFS

</figcaption></figure>



<p>Schauen wir heute in die Branche, so haben sich aus dieser gemeinsamen Arbeit fünf zentrale Handlungsfelder herauskristallisiert, die für die technische Instandhaltung und Modernisierung im Bestand unverzichtbar sind. Aber damit ist es nicht genug. Neue technische Möglichkeiten, wie digitale Helfer, suchen den Eingang in die technische Gebäude Ausrüstung. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Modernisierung alter Anlagen erfordert vorausschauende Planung</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="991" height="541" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-19-13-04-Wohnungswirtschaft-Sanierungsstau-bei-Sanitaerinstallationen.png" alt="" class="wp-image-58013" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-19-13-04-Wohnungswirtschaft-Sanierungsstau-bei-Sanitaerinstallationen.png 991w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-19-13-04-Wohnungswirtschaft-Sanierungsstau-bei-Sanitaerinstallationen-300x164.png 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-19-13-04-Wohnungswirtschaft-Sanierungsstau-bei-Sanitaerinstallationen-768x419.png 768w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-19-13-04-Wohnungswirtschaft-Sanierungsstau-bei-Sanitaerinstallationen-150x82.png 150w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-19-13-04-Wohnungswirtschaft-Sanierungsstau-bei-Sanitaerinstallationen-600x328.png 600w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-19-13-04-Wohnungswirtschaft-Sanierungsstau-bei-Sanitaerinstallationen-696x380.png 696w" sizes="(max-width: 991px) 100vw, 991px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blick auf die verbauten Materialien und Fügetechniken zeigt die Entwicklungen in der Haustechnik der letzten 50 Jahre. Fotos: Zentralverband Sanitär Heizung Klima</figcaption></figure>



<p><strong>Ein zentrales Thema ist die Erneuerung der Haustechnik in Gebäuden</strong>, die älter als 50 Jahre sind. Auch wenn Warmwasseranlagen auf den ersten Blick noch funktionstüchtig erscheinen, birgt die Materialermüdung nach Jahrzehnten im Einsatz erhebliche Risiken – insbesondere bei veränderten Druckverhältnissen im Leitungssystem. So können Kunststoffrohre mit der Zeit spröde werden, da sich Weichmacher im Laufe der Jahre verflüchtigen.</p>



<p>Bei plötzlichen Druckschwankungen kann es dann zu Rohrbrüchen kommen. Oder der Rost nagt an den verschiedenen Metallleitungen. Viele Unternehmen haben die Erkenntnisse des Forums längst in ihren technischen Regelbetrieb integriert. Die Devise lautet: Technische Anlagen nicht nur auf Sicht prüfen, sondern auf Alterungsprozesse vorbereitet sein. Nur ein Fachmann kann <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/sanierungsstau-bei-sanitaerinstallationen/">einen Sanierungsplan</a> erstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Havarieplan schafft Klarheit im Notfall</h2>



<p><strong>Im Schadensfall zählt jede Minute</strong> – sowohl aus Sicht der Gebäudesubstanz als auch im Interesse der Mieterzufriedenheit. Ein strukturierter Havarieplan ist deshalb ein zentrales Instrument zur Schadenminimierung. Zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: Zum einen lässt sich durch schnelles Eingreifen der Komfortverlust für die Bewohner begrenzen, zum anderen verringert sich das Ausmaß des Schadens erheblich. </p>



<p>Wichtig ist dabei, dass es im Unternehmen klare Verantwortlichkeiten gibt – intern wie extern. Vom sofortigen Stopp der Leckage über die Koordination mit der Versicherung bis hin zur Absprache mit Gutachtern: Jeder Schritt muss klar definiert und trainiert sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kontrolle von Reparaturen ist Teil der Prävention</h2>



<p><strong>Wird ein Schaden behoben, ist damit der Prozess nicht abgeschlossen</strong>. Vielmehr beginnt hier die nächste Phase der Qualitätssicherung – durch engmaschige Kontrolle der Reparaturarbeiten. FORUM LEITUNGSWASSER empfiehlt, dass die Bauüberwachung durch das Wohnungsunternehmen selbst erfolgen sollte, nicht durch Dritte. So lassen sich frühzeitig Mängel erkennen, etwa bei der Brandabschottung oder bei Druckprüfungen. </p>



<p>Die Teilnahme an Baubesprechungen und unangemeldete Zwischenabnahmen ist dabei unerlässlich. Wer kontinuierlich hinsieht, entdeckt nicht nur Schadstellen, sondern lernt auch für zukünftige Projekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Materialauswahl und Rohrverlegung beeinflussen die Schadensanfälligkeit</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="738" height="351" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-18-11-15-Praxisbericht-Badmodernisierung.pdf.png" alt="" class="wp-image-58009" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-18-11-15-Praxisbericht-Badmodernisierung.pdf.png 738w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-18-11-15-Praxisbericht-Badmodernisierung.pdf-300x143.png 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-18-11-15-Praxisbericht-Badmodernisierung.pdf-150x71.png 150w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-18-11-15-Praxisbericht-Badmodernisierung.pdf-600x285.png 600w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-20-at-18-11-15-Praxisbericht-Badmodernisierung.pdf-696x331.png 696w" sizes="(max-width: 738px) 100vw, 738px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Forum Leitungswasser Ausgabe 2 2020, Dipl.-Ing. Lars Gomolka, GEWOBA</figcaption></figure>



<p><strong>Ein oft unterschätzter Aspekt in der Schadensprävention</strong> liegt in der <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/badmodernisierung-als-teil-der-praeventionsstrategie-lars-gomolka-leiter-bestandstechnik-bei-der-gewoba-berichtet/">vorausschauenden Planung </a>von Rohrsystemen – insbesondere im Versorgungsschacht, wo Trinkwasser-, Heizungs- und Abwasserleitungen auf engem Raum verlaufen. Hier gilt es, Wärmeübertragungen zu vermeiden, um beispielsweise die Gefahr der Legionellenbildung durch erwärmte Kaltwasserleitungen zu reduzieren. Vorgefertigte Register vereinfachen die fachgerechte Verlegung und sichern notwendige Abstände zwischen den Leitungen.</p>



<p>Zudem muss auf hygienische Standards geachtet werden, etwa durch das Verschließen offener Rohrenden mit Schutzkappen. Die Berücksichtigung von Durchflussmengen, Druckverhältnissen und Fließgeräuschen gehört heute zur fachlich sauberen Planung ebenso wie der passende Rohrdurchmesser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation ist ein Baustein der technischen Prävention</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="487" height="397" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/fl-ag-13-siegfried-verzopfung-.jpg" alt="" class="wp-image-58011" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/fl-ag-13-siegfried-verzopfung-.jpg 487w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/fl-ag-13-siegfried-verzopfung--300x245.jpg 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/fl-ag-13-siegfried-verzopfung--150x122.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px" /><figcaption class="wp-element-caption">Seit ca. 10 Jahren stellen die neu auf den Markt gekommenen Microfasertücher (Feuchttücher) neue Herausforderungen: Die Tücher lösen sich anders als Toilettenpapier auf dem Weg in die Klärwerke nicht auf, sondern „verzopfen“. Denn die nahezu reißfesten Vliese verstopfen Rohre in der Kanalisation und den Rechenanlagen in den Klärwerken. Oder sie verwinden sich zu oberschenkeldicken Zöpfen, vor denen selbst PS-starke Pumpwerke kapitulieren.
Foto: Berliner Wasserbetriebe
</figcaption></figure>



<p><strong>Technik allein verhindert keine Schäden – Kommunikation spielt eine ebenso zentrale Rolle</strong>. Im Unternehmen selbst muss sichergestellt sein, dass relevante Informationen fließen und Zuständigkeiten geklärt sind. Gleichzeitig sollten auch Mieterinnen und Mieter regelmäßig in die Präventionsstrategie eingebunden werden. Informationskampagnen über Mieterzeitungen oder gezielte <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/die-kampagnen-der-abwasserentsorger-feuchttuecher-microfasertuecher-sind-das-neue-problem-teil-2/">Hinweise zum Umgang mit Abflüssen</a> und Armaturen können dazu beitragen, das Schadensrisiko deutlich zu senken. Statt nur im Krisenfall zu kommunizieren, braucht es eine proaktive Ansprache mit klarer Botschaft: Prävention ist Gemeinschaftsaufgabe.</p>



<p>Gerd Warda</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/leitungswasserschaeden-gemeinsam-schadenpraeventive-und-nachhaltig-an-loesungen-arbeiten/">Leitungswasserschäden – Gemeinsam an schadenpräventive und nachhaltige Lösungen arbeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<item>
		<title>Leitungswasserschäden effektiv vorbeugen – VdS-Fachtagung am 6. Februar 2026 in Köln – Jetzt vormerken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 14:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 30]]></category>
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		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um Gebäudeschäden geht, steht eines fest: Leitungswasserschäden übertreffen Feuer- und Sturmschäden nicht nur in ihrer Häufigkeit, sondern auch in ihrer finanziellen Belastung für Eigentümer und Versicherer. Um diesem drängenden Problem wirksam zu begegnen, lädt die VdS Schadenverhütung GmbH gemeinsam mit der AVW am Freitag, den 6. Februar 2026 zur renommierten VdS-Fachtagung „Verhütung von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn es um Gebäudeschäden geht, steht eines fest: Leitungswasserschäden übertreffen Feuer- und Sturmschäden nicht nur in ihrer Häufigkeit, sondern auch in ihrer finanziellen Belastung für Eigentümer und Versicherer. Um diesem drängenden Problem wirksam zu begegnen, lädt die VdS Schadenverhütung GmbH gemeinsam mit der AVW am Freitag, den 6. Februar 2026 zur renommierten <strong>VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“</strong> nach Köln ein. </p>



<p><strong>Die Veranstaltung gilt als Pflichttermin für Fachleute und Entscheidungsträger der Wohnungswirtschaft, der Versicherungsbranche sowie des technischen Gebäudemanagements.</strong></p>



<p>Die Fachtagung findet im Zweijahresrhythmus statt und hat sich als bedeutende Plattform für den fachlichen Austausch etabliert. Neben dem Präsenzformat in Köln können Interessierte auch digital teilnehmen – eine Option, die in den vergangenen Jahren zunehmend genutzt wurde und den Austausch nochmals belebte.</p>



<p><strong>Was zeigt die VdS-Fachtagung dieses Jahr?</strong> Auch diesmal werden Fehler in der Installation vorgestellt und welche Lehren man daraus ziehen muss. Aber es wird bei den Schäden und der Schadenprävention auch in die Zukunft geschaut. <strong>Liegt die Zukunft der Schadenprävention in der Anwendung von KI und neuen Tools, z. B. zur Digitalisierung?</strong> Und kann die digitale Überwachung der Trinkwasserinstallation die Nachhaltigkeit verbessern? Oder schafft uns die künstliche Intelligenz neue Schäden und Probleme?</p>



<p>Nur einige der spannenden hochaktuellen Fragen, die in der Fachtagung durch ausgewiesene Expertinnen und Experten dargestellt und diskutiert werden.</p>



<p>Aktuelle Erkenntnisse – praxisnah und interdisziplinär</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hier die Details aus dem Programm</h2>



<p>Das Programm bietet ein kompaktes Update zu den wichtigsten Aspekten der Schadenverhütung im Leitungswasserbereich. Den Auftakt bildet ein Überblick von <strong>Mark Grusdas</strong> (<strong>GDV</strong>) zur Situation der Wohngebäudeversicherung – unterlegt mit aktuellen Zahlen, Daten und Fakten. Im Anschluss widmet sich <strong>Dr.-Ing. Thorsten Pfullmann</strong> (<strong>IFS Kiel</strong>) der Ursachenforschung: Alltägliche Fehler durch unsachgemäße Installationen oder unsachkundige Nutzer aus 50 jährige Erfahrung des Institut für Schadenforschung und Schadenverhütung werden ebenso thematisiert wie die Notwendigkeit, über diese Schäden offen zu sprechen.</p>



<p>Ein zentrales Thema der Tagung ist die technische Qualität von Leitungswasserinstallationen. Sachverständiger Ansgar Borgmann beleuchtet typische Installationsfehler und zeigt Lösungen zur fachgerechten Ausführung auf. Ergänzend dazu erläutert <strong>Holger Tausendfreund</strong> (<strong>Munich Re</strong>), wie sich Schäden durch mangelhaften Rückstauschutz oder defekte Abwasseranlagen vermeiden lassen – besonders relevant in Überschwemmungsgebieten. Dies wird durch neue gesetzliche Anforderungen besonders wichtig für Wohnungsgesellschaften.</p>



<p>Auch die Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Leitungswasserschäden ist ein wichtiges Thema. Dazu wird <strong>Dr. Ernst Baumann</strong> in seinem Vortrag die Neue Richtlinie „Nachhaltigkeitsziele für die Sanierung von Schäden in der Sachversicherung“ beleuchtet. Denn die Sanierung von Sachschäden bietet viele Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit auch in der Wohnungswirtschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blick in die Zukunft: Digitalisierung und Präventionsstrategien</h2>



<p>Mit dem Einsatz moderner Technologien beschäftigt sich ein weiterer Schwerpunkt der Tagung. <strong>Burkhard Kopp</strong> <strong>(Provinzial)</strong> und <strong>Alexander Gegner</strong> <strong>(Beulco Digital)</strong> präsentieren ein laufendes Testprojekt zur Digitalisierung von Mikronetzwerken in Gebäuden – mit dem Ziel, Leckagen frühzeitig zu erkennen, Wasser zu sparen und Kosten zu senken.</p>



<p>Auch das Thema Datenanalyse wird praxisnah aufgegriffen: <strong>Dr. Clemens Bauer</strong> und <strong>Dr. Christian Dingler</strong> <strong>(Munich Re)</strong> stellen mit „ImRiSc“ ein datenbasiertes Tool zur Risikobewertung einzelner Gebäude vor. Auf dieser Grundlage lassen sich gezielt Präventionsmaßnahmen für das Portefeuille der Sachversicherer oder auch für Wohnungsunternehmen ableiten, bevor es zu Schäden kommt.</p>



<p>Aber auch die Negativseiten von KI werden in einem Vortrag von <strong>Rosé König</strong> beleuchtet: Ausforschung von Bildmaterialien durch Sachverständige in Zeiten von Künstlicher Intelligenz.</p>



<p>Den fachlichen Abschluss gestaltet <strong>Dr. Georg Scholzen</strong>, der mit praxisnahen Empfehlungen für Planung und Bauphase zeigt, wie sich typische Fehler vermeiden oder nachträglich beheben lassen – immer mit dem Ziel, teure Betriebsausfälle und Folgeschäden zu verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Relevanz für die Branche: Wissen, das sich bezahlt macht</h2>



<p>Die Fachtagung bietet nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch die Gelegenheit, sich mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen auszutauschen – von Sachverständigen über Versicherer bis hin zu Akteuren aus dem Bau- und Installationsbereich. Ob technologische Innovationen, rechtliche Anforderungen oder praxisorientierte Lösungsansätze: In Köln steht der interdisziplinäre Dialog im Zentrum. Und diesmal wird mit vielen Vorträgen der Blick in die Zukunft gerichtet. Seien Sie dabei und profitieren Sie von dem Expertenwissen und dem Austausch für Ihr Unternehmen.</p>



<p>Die Tagung wird moderiert von <strong>Dr. Georg Scholzen</strong>, Forum Leirungswasser-Experte und langjährigern Kenner der Branche, der mit Erfahrung und Engagement durch das anspruchsvolle Programm führt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt vormerken: Freitag, 6. Februar 2026, in Köln – oder online dabei sein!</h2>



<p>Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch virtuell möglich. Die Veranstaltung wird durch die AVW empfohlen und richtet sich an Fachleute aus der Wohnungswirtschaft, der Versicherungsbranche, Ingenieur- und Architekturbüros, Sanierungsunternehmen sowie Fachbetriebe der Sanitär- und Heizungstechnik.</p>



<p>Zur <a href="https://bildung.vds.de/de/verhuetung-von-leitungswasserschaeden/14694" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anmeldung über die Website der VdS Schadenverhütung</a><br>Quelle: VdS // gs / gw</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/leitungswasserschaeden-effektiv-vorbeugen-vds-fachtagung-am-6-februar-2026-in-koeln-jetzt-vormerken/">Leitungswasserschäden effektiv vorbeugen – VdS-Fachtagung am 6. Februar 2026 in Köln – Jetzt vormerken</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Barrierefreier Wohnraum: Schlüssel zu einem würdevollen Leben im Alter</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/barrierefreier-wohnraum-schluessel-zu-einem-wuerdevollen-leben-im-alter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=barrierefreier-wohnraum-schluessel-zu-einem-wuerdevollen-leben-im-alter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 20:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 202]]></category>
		<category><![CDATA[KfW]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des eklatanten Mangels an altersgerechtem Wohnraum fordern der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) die sofortige Wiederaufnahme und Weiterentwicklung des KfW-Förderprogramms 455-B „Barrierereduzierung“. Die Lage ist alarmierend: Einer von der KfW beauftragten Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) zufolge werden in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des eklatanten Mangels an altersgerechtem Wohnraum fordern der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) <strong>die sofortige Wiederaufnahme und Weiterentwicklung des KfW-Förderprogramms 455-B „Barrierereduzierung“</strong>.</p>



<p><strong>Die Lage ist alarmierend</strong>: Einer von der KfW beauftragten Studie des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU) zufolge werden in Deutschland bis 2035 mehr als zwei Millionen barrierefreie oder barrierereduzierte Wohnungen zusätzlich benötigt. </p>



<p><strong>Gleichzeitig steigt die Zahl der Pflegebedürftigen rapide an – derzeit sind es rund 5,6 Millionen Menschen, bis 2040 wird mit bis zu acht Millionen gerechnet. Der Großteil wird zuhause betreut – doch rund sieben Millionen Bäder in Deutschland sind dafür nicht geeignet: Sie sind sanierungsbedürftig, nicht barrierefrei und nicht pflegegerecht</strong>.</p>



<p>„Ein barrierefreies Bad ist keine Frage des Komforts, sondern der Menschenwürde“, sagt Andreas Müller, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Es ist Grundvoraussetzung für Selbstbestimmung im Alter und eine funktionierende häusliche Pflege. </p>



<p><strong>Dass das Programm 455-B in den Haushaltsplanungen für 2025 und 2026 nicht mehr berücksichtigt wird, ist ein schwerwiegender Fehler – gerade in einer älter werdenden Gesellschaft.“</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">ZVSHK und VDS fordern:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Förderprogramm 455-B reaktivieren</strong>: Mindestens 150 Millionen Euro jährlich im Bundeshaushalt einplanen.</li>



<li><strong>Zuschusshöhe erhöhen</strong>: Förderquote auf 10 % bei Investitionen bis 50.000 Euro ausweiten.</li>



<li><strong>Praxisgerechte Kriterien umsetzen</strong>: Keine pauschalen Mindestgrößen für Badezimmer – auch kleine Bestandsbäder müssen förderfähig bleiben, z. B. bei Einbau bodengleicher Duschen.</li>



<li><strong>Pflege mitdenken</strong>: Technische Normen um pflegerelevante Anforderungen ergänzen – und kosteneffiziente Lösungen standardisieren.</li>



<li><strong>Integrierte Förderstrategie etablieren</strong>: Gesundheits- und Bauministerium müssen gemeinsam handeln. KfW-Zuschüsse und Leistungen der Pflegekassen dürfen nicht länger isoliert betrachtet werden.</li>
</ul>



<p>„Investitionen in barrierefreie Bäder lohnen doppelt – sie stärken die häusliche Pflege und entlasten das Pflegesystem langfristig“, ergänzt VDS-Geschäftsführer <strong>Jens Wischmann</strong>. „<strong>Die Politik muss jetzt handeln – nicht irgendwann. Die Bundeshaushalte 2025 und 2026 müssen hier klare Signale setzen</strong>.“</p>



<p>Frank Ebisch</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="592" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-122719-umgesetzte-foerderung-fuerden-bau-von-altersgerechte-wohnungen.png" alt="" class="wp-image-56585" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-122719-umgesetzte-foerderung-fuerden-bau-von-altersgerechte-wohnungen.png 709w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-122719-umgesetzte-foerderung-fuerden-bau-von-altersgerechte-wohnungen-300x250.png 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-122719-umgesetzte-foerderung-fuerden-bau-von-altersgerechte-wohnungen-150x125.png 150w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-122719-umgesetzte-foerderung-fuerden-bau-von-altersgerechte-wohnungen-600x501.png 600w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-122719-umgesetzte-foerderung-fuerden-bau-von-altersgerechte-wohnungen-696x581.png 696w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure>



<p>Lesen Sie auch den Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Fokus-Nr.-285-April-2020-Barrierearmer-Wohnraum.pdf">KfW Research Fokus Volkswirtschaft Nr. 285</a>, 27. April 2020 &#8211; Von Dr. Arne Leifels</p>



<h2 class="wp-block-heading">3 Mio. Haushalte benötigen barrierearmen Wohnraum – Tendenz steigend </h2>



<p>Für eine eigenständige und sichere Lebensführung im Alter bzw. bei körperlichen Einschränkungen ist der Abbau von Barrieren in der Wohnung erforderlich. Der demografische Wandel treibt den Bedarf an barrierearmem Wohnraum. Aktuell gibt es ca. 3 Mio. Haushalte mit Mobilitätseinschränkungen, im Jahr 2035 werden es 3,7 Mio. sein.</p>



<p>Doch nur 560.000 Wohnungen sind nach unserer (erstmalig repräsentativen) Schätzung barrierearm. Um die enorme Versorgungslücke trotz Markthemmnissen zu verringern, setzt die KfW mit dem Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ Investitionsanreize für die Barriererreduzierung des Wohnungsbestands. In den Jahren 2014–2018 wurden mit Förderkrediten und Investitionszuschüssen insgesamt 190.000 Wohnungen umgebaut.</p>



<p>Dies zeigt eine von KfW Research und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Auftrag gegebene Evaluation. Die Förderung wird zudem als effektiv bewertet: Es werden mit Abstand am häufigsten die Maßnahmen durchgeführt, die zentral für Unfallvermeidung und selbstständige Alltagsbewältigung sind – Schwellenabbau und altersgerechte Badezimmer. Zudem wird die zentrale, mobilitätseingeschränkte Zielgruppe sehr gut erreicht – was vß.a. auf die für ältere Haushalte geeignete Zuschussförderung zurückzuführen ist.</p>



<p>Die Bedeutung der Förderung wird künftig zunehmen. Denn von ohnehin zunehmender Altersarmut abgesehen, verursacht die Corona-Pandemie erhebliche Einkommenseinbußen. Gleichzeitig dürfte die erlebte Isolation in der eigenen Wohnung die Bedeutung altersgerechten Wohnraums stärker ins Bewusstsein rücken.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Lesen Sie den Beitrag <a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/07/Fueko-2030-muessen-rund-2-9-Millionen-barrierefreie-Wohnungen-geschaffen.pdf">2030 sind rund 2,9 Millionen barrierefreie Wohnungen nötig</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/barrierefreier-wohnraum-schluessel-zu-einem-wuerdevollen-leben-im-alter/">Barrierefreier Wohnraum: Schlüssel zu einem würdevollen Leben im Alter</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Die Sanierung von Sachschäden bietet viele Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 13:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur Ausgabe 11]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngebäudeversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit und Klimaschutz bleiben langfristig wichtige Themen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die deutschen Versicherer haben sich langfristige Ziele gesetzt, um die nachhaltige Transformation zu unterstützen. Beispielsweise integrieren die Versicherer zunehmend auch Nachhaltigkeitskriterien in ihre Praxis der Schadenregulierung. Etwa die Hälfte des Marktes bietet Produkte mit besonders nachhaltigem Schadenersatz, Dienstleistungen oder Reparaturen an. Gleichzeitig ist der [&#8230;]</p>
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<p>Nachhaltigkeit und Klimaschutz bleiben langfristig wichtige Themen für Wirtschaft und Gesellschaft. Die deutschen Versicherer haben sich langfristige Ziele gesetzt, um die nachhaltige Transformation zu unterstützen. Beispielsweise integrieren die Versicherer zunehmend auch <strong>Nachhaltigkeitskriterien in ihre Praxis der Schadenregulierung</strong>.</p>



<p>Etwa die Hälfte des Marktes bietet Produkte mit besonders nachhaltigem Schadenersatz, Dienstleistungen oder Reparaturen an. Gleichzeitig ist der Marktanteil der Versicherer, die Produkte als nachhaltig vermarkten, um 10 Prozentpunkte auf 42 Prozent gesunken. Etwa 74 Prozent des Marktes berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei der Schadenregulierung. </p>



<p><strong>Dazu zählen beispielsweise energieeffizienter Ersatz, Reparatur statt Neukauf und Ressourcenschonung</strong>. Pro Jahr geben die Wohngebäudersicherer über 8 Milliarden Euro für Schäden an Wohngebäuden aus.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit in der Sachversicherung</h2>



<p>Daneben bietet auch die Sanierung von Sachschäden viele Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit. Beispielsweise sollen <strong>bei der Sanierung möglichst schadstofffreie Materialien und Produkte</strong> eingesetzt und auf eine Ressourcenschonende Wiederherstellung geachtet werden.</p>



<p>Dazu sollen die Bemühungen der Sanierungsunternehmen für mehr Nachhaltigkeit in ihren Strukturen und Prozessen besser mess- und vergleichbar gemacht werden. Deshalb hat der GDV mit den neuen Richtlinien „VdS 6038“ einen Katalog von Nachhaltigkeitszielen für diesen Sektor als unverbindlichen Branchenstandard entwickelt. Dieser kann bei der Nachhaltigkeitszertifizierung von Sanierungsunternehmen berücksichtigt werden. Die Sanierungswirtschaft wurde dabei über den Fachverband Sanierung und Umwelt (FSU) e. V. eng eingebunden.</p>



<p>Die Nachhaltigkeitsziele der VdS 6038 werden flankiert durch die VdS-Publikation „VdS-Nachhaltigkeitsmanagement (VdS 6037)“. Diese beinhaltet Regelungen und Forderungen zum Aufbau und Betrieb eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems. Das bildet die Grundlage für eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung von Unternehmen durch die VdS Schadenverhütung GmbH. Eine Zertifizierung unter Berücksichtigung der VdS 6038 ist aber auch nach einem anderen anerkannten Standard und durch andere akkreditierte Zertifizierer möglich.</p>



<p>Die Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele der VdS 6038 kann auf dem Nachhaltigkeitszertifikat eines Sanierungsunternehmens ausgewiesen werden.</p>



<p>Jedes Jahr veröffentlichen die Versicherer mit dem <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/gdv-nachhaltigkeitsbericht-2024-download-data.pdf">Branchen-Nachhaltigkeitsbericht eine Bilanz</a>. Darin geht es um Erfolge, aber auch um eine ehrliche Benennung dessen, was noch zu tun ist.</p>



<p>Quelle: gdv</p>
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		<title>27.05. &#8211; 28.05.2025 &#8211; VdS-Lehrgang Leitungswasserschäden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2025 12:42:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 27]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngebäudeversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leitungswasserschäden stellen die häufigsten Schäden im Rahmen der Wohngebäudeversicherung WGV dar – und jedes Jahr wächst die Zahl der Schadenfälle an. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden im Jahr 2023 in Deutschland 1,12 Millionen Leitungswasserschäden gemeldet. Die Versicherer leisteten hierfür Zahlungen in Höhe von insgesamt 4,5 Milliarden Euro, was einen neuen Höchstwert darstellt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/27-05-28-05-2025-vds-lehrgang-leitungswasserschaeden/">27.05. &#8211; 28.05.2025 &#8211; VdS-Lehrgang Leitungswasserschäden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Leitungswasserschäden stellen die häufigsten Schäden im Rahmen der Wohngebäudeversicherung WGV dar – und jedes Jahr wächst die Zahl der Schadenfälle an. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden im Jahr 2023 in Deutschland 1,12 Millionen Leitungswasserschäden gemeldet. Die Versicherer leisteten hierfür Zahlungen in Höhe von insgesamt 4,5 Milliarden Euro, was einen neuen Höchstwert darstellt. Die durchschnittliche Schadenssumme pro Fall betrug dabei fast 4.000 Euro.</p>



<p>Das IFS – Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung e.V. in Kiel erfasst seit 2003 die Ursachen für Leitungswasserschäden. Danach werden die meisten Wasserschäden (ca. 40 %) durch Ausführungsfehler bei der Installation und ein Viertel durch fehlerhaftes Verhalten der Betreiber verursacht.</p>



<p>Um dem Rechnung zu tragen, vermittelt dieser Lehrgang neben den Grundlagen zur Leitungswasserversicherung und den entsprechenden behördlichen Verordnungen und Normen detaillierte Kenntnisse über die korrekte Trinkwasserinstallation. </p>



<p>Weitere Schwerpunkte sind das <strong>Risk Management bei Wohnungsbaugesellschaften</strong> und<strong> Kommunen als Betreiber von großen Wohnanlagen</strong> sowie die Gefährdungsanalyse nach der <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2023/__31.html">Trinkwasserverordnung (TrinkwV)</a>. Zusätzlich werden mögliche Sanierungsverfahren von schadenauffälligen Leitungen aufgezeigt und Möglichkeiten zu Regress und Haftplicht dargelegt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zielgruppen</h4>



<p>Alle, die sich mit der Leitungswasserversicherung und den Leitungswasserschäden beschäftigen müssen und umfassendes Hintergrundwissen benötigen.</p>



<p>Mitarbeitende aus den entsprechenden Sachversicherungsbereichen sowie Schaden- oder Betriebsabteilungen, sowohl Gewerbe- wie auch Privatkundengeschäft.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Inhalt</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Leitungswasserversicherung</li>



<li>Trinkwasserverordnung TrinkwV 2001 mit den aktuellen Änderungen (Trinkwasserqualität, Hygiene, Betreiberpflichten)</li>



<li>Aufbau und Bestandteile einer Trinkwasser-Installation (TWI)</li>



<li>Normen und Vorschriften der Trinkwasser-Installation (DIN, DVGW, EN, &#8230;)</li>



<li>Abwasserleitungen mit Schadenbeispielen und Sanierungsmöglichkeiten</li>



<li>Grundlagen der Korrosion, Korrosionsschäden (Entstehung, Korrosionsarten, Schadenursachen)</li>



<li>Schadenbeispiele (TWI, Heizungsleitungen, sonstige Leitungswasserschäden, Qualität von Gutachten, Regress)</li>



<li>Auswertungen mit Fragebögen/Verwendung von Checklisten</li>



<li>Risk-Management bei Großkunden Wohnungswirtschaft</li>



<li>Risk Management bei Großkunden Kommunen</li>



<li>Schadenminderung durch Absperrventile</li>



<li>Gefährdungsanalyse nach der 2. Änderungsverordnung der TrinkwV (Legionellenprüfung, Desinfektion)</li>



<li>Sanierungsverfahren von schadenauffälligen Leitungen</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Beginn &amp; Ende</h4>



<p><a href="https://bildung.vds.de/de/leitungswasserschaeden/14338">Das Seminar</a> beginnt am ersten Tag um 09.00 Uhr und endet am zweiten Tag um ca. 16.30 Uhr.</p>



<p>16,6 Unterrichtseinheiten bzw. 12,5 Zeitstunden gemäß IDD.</p>



<p>Quelle: <a href="https://bildung.vds.de/de/leitungswasserschaeden/14338">VdS</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/27-05-28-05-2025-vds-lehrgang-leitungswasserschaeden/">27.05. &#8211; 28.05.2025 &#8211; VdS-Lehrgang Leitungswasserschäden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>TÜV: Jede vierte (27,1 %) Brandschutzanlage hat im laufenden Betrieb „wesentliche Mängeln“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 19:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[technik. Ausgabe 128]]></category>
		<category><![CDATA[TÜV]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der TÜV-Verband sieht angesichts hoher Mängelquoten bei sicherheitsrelevanter Haustechnik weiterhin Defizite beim Brandschutz öffentlicher Gebäude wie Schulen, Krankenhäuser, Hotels, Veranstaltungsstätten oder Hochhäuser. Laut den Ergebnissen des aktuellen „TÜV Baurechtsreports“ ist im Jahr 2023 gut jede vierte (27,1 Prozent) Brandschutzanlage im laufenden Betrieb von den TÜV-Sachverständigen mit „wesentlichen Mängeln“ beanstandet worden – ein Plus von 0,6 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/tuev-jede-vierte-271-brandschutzanlage-hat-im-laufenden-betrieb-wesentliche-maengeln/">TÜV: Jede vierte (27,1 %) Brandschutzanlage hat im laufenden Betrieb „wesentliche Mängeln“</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der TÜV-Verband sieht angesichts hoher Mängelquoten bei sicherheitsrelevanter Haustechnik weiterhin Defizite beim Brandschutz öffentlicher Gebäude wie Schulen, Krankenhäuser, Hotels, Veranstaltungsstätten oder Hochhäuser. Laut den Ergebnissen des aktuellen „TÜV Baurechtsreports“ ist im Jahr 2023 gut jede vierte (27,1 Prozent) Brandschutzanlage im laufenden Betrieb von den TÜV-Sachverständigen mit „wesentlichen Mängeln“ beanstandet worden – ein Plus von 0,6 Punkten im Vergleich zum Vorjahr. </p>



<p>Im Jahr 2018 lag die Mängelquote noch bei 21,1 Prozent. Weitere 43,9 Prozent der Anlagen hatten im Jahr 2023 „geringfügige Mängel“ und nur 29 Prozent blieben mängelfrei.</p>



<p>„Der technische Brandschutz in öffentlichen Gebäuden, Beherbergungsstätten und Hochhäusern ist nach wie vor unzureichend und wird seit einigen Jahren beanstandet“, sagte <strong>Dr. Joachim Bühler</strong>, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, bei der Vorstellung des „TÜV Baurechtsreports 2024“. „Eigentümer und Verwalter sind gefordert, die Funktionsfähigkeit der Brandschutzanlagen vollständig zu gewährleisten.“ </p>



<p><strong>Die von den Sachverständigen geprüften Brandschutzsysteme umfassen neun Anlagentypen, bei sechs Anlagentypen ist die Mängelquote gestiegen.</strong> So hatte fast jede dritte Feuerlöschanlage im Betrieb (31 Prozent) wesentliche Mängel, 27,6 Prozent der Rauchabzugsanlagen und 21,3 Prozent der Brandmeldeanlagen. Auch 35,4 Prozent der Lüftungsanlagen und 25,1 Prozent der Notstromaggregate (Sicherheitsstromversorgung) wurden mit erheblichen Mängeln beanstandet. Die Anlagen erhalten in dem Fall keine Prüfbescheinigung. Die Mängel müssen je nach Gefährdung unverzüglich oder innerhalb einer angemessenen Frist behoben werden.</p>



<p>Im <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/tuvstudie-brandschutz-2024-1.pdf">TÜV-Baurechtsreport</a> sind die gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen von sicherheitsrelevanten Anlagen in sogenannten Sonderbauten erfasst. Dazu gehören unter anderem Hochhäuser ab 22 Metern Höhe, Beherbergungsstätten, Bildungseinrichtungen, Versammlungsstätten, Kliniken und Pflegeeinrichtungen sowie große Verkaufsstätten ab 2000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Im Jahr 2023 haben die Sachverständigen der TÜV-Organisationen 69.570 sicherheitstechnische Anlagen in Sonderbauten geprüft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ungünstige Gemengelage führt zu steigenden Mängelquoten</h2>



<p>Der wachsende Zeit- und Kostendruck auf den Baustellen, der Fachkräftemangel und die Komplexität der Gebäudetechnik aber auch Versäumnisse bei Wartung und Instandhaltung führen laut TÜV-Verband zu steigenden Mängelquoten bei den sicherheitsrelevanten Anlagen in Sonderbauten.</p>



<p>„Im Brandfall müssen alle Schutzkomponenten eines Gebäudes reibungslos ineinandergreifen. Wo qualifiziertes Fachpersonal fehlt, das die komplexe Gebäudetechnik beherrscht, verschärfen sich die Probleme wechselseitig“, sagt Dr. Bühler. Bereits zu Beginn der Planungsphase sollten Auftragnehmer daher in den Austausch mit Sachverständigen treten. Auf diesem Weg lasse sich die Mängelzahl vor Inbetriebnahme verringern.</p>



<p>Eine weitere Hürde stellen die zahlreichen Bauvorgaben aus unterschiedlichen Rechtsgebieten dar, die bei Bauvorhaben berücksichtigt werden müssen. Dr. Bühler: <strong>„Wir brauchen Bürokratieabbau auch auf den Baustellen. Vorgaben aus verschiedenen Rechtsgebieten müssen zusammengeführt oder vereinfacht werden.“</strong> Die Sicherheit müsse dabei weiterhin oberste Priorität haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiewende: Neue Herausforderungen für den Brandschutz</h2>



<p>Auch die dringend nötige Umsetzung der Energiewende stellt neue Herausforderungen für den Brandschutz an Gebäuden dar. „Mit dem Solarpaket I der Bundesregierung werden Betrieb und Bau von Solaranlagen entbürokratisiert und die Energiewende durch die vereinfachte Nutzung von Steckersolaranlagen demokratisiert. Ein dringend nötiger Schritt zum Erreichen der Pariser Klimaziele“, sagt <strong>Dr. Bühler</strong>. Doch müsse die wachsende Anzahl an Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeichern und Ladestationen für Elektrofahrzeuge auch bei den Brandschutzmaßnahmen von Gebäuden bedacht werden.</p>



<p>Statistisch gesehen geht von PV-Anlagen aktuell kein höheres Brandrisiko aus als von anderen elektrischen Anlagen. Ihre Mängelquote ist aber vergleichsweise hoch, was ihr Brandrisiko auf lange Sicht vergrößert. Ein erhebliches Brandrisiko bergen hingegen die Batteriespeicher, die für die PV-Anlagen in Innenräumen verbaut werden. Im schlimmsten Fall können sie bei extrem hohen Temperaturen von bis zu 1.000 Grad Celsius verbrennen und damit nicht mehr auf herkömmlichem Wege mit Wasser gekühlt und gelöscht werden. Auf diese Gefahren hat der Gesetzgeber mit der Musterverordnung über den Bau von Betriebsräumen für elektrische Anlagen bereits reagiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Prüfverpflichtung besteht bei PV-Anlagen allerdings noch nicht </h2>



<p>Weder aus den Prüfverordnungen der Länder noch aus sonstigen baurechtlichen Vorgaben geht sie hervor. Nur aus dem Versicherungsrecht kann eine Verpflichtung zu einer vollständigen Prüfung entstehen, wenn Feuerversicherer eine unabhängige Prüfung der Starkstromanlage elektrischer Anlagen, also beispielsweise einer PV-Anlage, verlangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neu im Baurechtsreport: Prüfungen gemäß VdS-Prüfrichtlinie</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="822" height="541" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/Pruefungen-von-elektrischen-Anlagen-gemaess-VdS-Pruefrichtlinie.jpg" alt="" class="wp-image-52970" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/Pruefungen-von-elektrischen-Anlagen-gemaess-VdS-Pruefrichtlinie.jpg 822w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/Pruefungen-von-elektrischen-Anlagen-gemaess-VdS-Pruefrichtlinie-300x197.jpg 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/Pruefungen-von-elektrischen-Anlagen-gemaess-VdS-Pruefrichtlinie-768x505.jpg 768w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/Pruefungen-von-elektrischen-Anlagen-gemaess-VdS-Pruefrichtlinie-150x99.jpg 150w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/Pruefungen-von-elektrischen-Anlagen-gemaess-VdS-Pruefrichtlinie-600x395.jpg 600w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/Pruefungen-von-elektrischen-Anlagen-gemaess-VdS-Pruefrichtlinie-696x458.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /></figure>



<p>Feuerversicherer verlangen im Rahmen ihrer Versicherungstätigkeit häufig eine unabhängige Prüfung von elektrischen Anlagen an ihren Versicherungsobjekten, die ansonsten keiner Prüfpflicht unterliegen. Die Ergebnisse dieser Prüfungen wurden bislang vom Verband der Sachversicherer (VdS) zusammengetragen. Der VdS führt nun keine Auswertung der Prüfergebnisse mehr durch. Mit dem Baurechtsreport 2024 veröffentlicht der TÜV-Verband erstmals in komprimierter Form die Zahlen aus den Prüfungen der Sachverständigen der TÜV-Unternehmen gemäß VdS-Prüfrichtlinie.</p>



<p>Im Jahr 2023 war nur ein Zehntel der geprüften Anlagen (10,1 Prozent) mängelfrei. Geringfügige Mängel hatten 57,9 Prozent der Anlagen. Wesentliche Mängel, also solche, bei denen aufgrund der Prüfregel eine besondere Brand- oder Unfallgefahr an den Anlagen festgestellt wird, wiesen im Jahr 2023 ein knappes Drittel der geprüften Anlagen (32,0 Prozent) auf.</p>



<p>Fee Hovehne</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/tuev-jede-vierte-271-brandschutzanlage-hat-im-laufenden-betrieb-wesentliche-maengeln/">TÜV: Jede vierte (27,1 %) Brandschutzanlage hat im laufenden Betrieb „wesentliche Mängeln“</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<item>
		<title>„Verhütung von Leitungswasserschäden“: So lief die VdS-Fachtagung in Köln – Eindrücke, beschrieben von Stefan Schenzel</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/verhuetung-von-leitungswasserschaeden-so-lief-die-vds-fachtagung-in-koeln-eindruecke-beschrieben-von-stefan-schenzel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verhuetung-von-leitungswasserschaeden-so-lief-die-vds-fachtagung-in-koeln-eindruecke-beschrieben-von-stefan-schenzel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 16:15:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte September fand in Kooperation mit der AVW in Köln wieder die beliebte VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ statt. Zahlreiche Entscheiderinnen und Entscheider der Wohnungswirtschaft kamen auch in diesem Jahr nach Köln, um ihr Wissen und ihr Netzwerk zu erweitern. Auch die Online-Teilnehmer beteiligten sich an den regen Diskussionen Alle zwei Jahre findet sie unter der [&#8230;]</p>
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<p>Mitte September fand in Kooperation mit der AVW in Köln wieder die beliebte VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ statt. Zahlreiche Entscheiderinnen und Entscheider der Wohnungswirtschaft kamen auch in diesem Jahr nach Köln, um ihr Wissen und ihr Netzwerk zu erweitern. Auch die Online-Teilnehmer beteiligten sich an den regen Diskussionen</p>



<p>Alle zwei Jahre findet sie unter der Schirmherrschaft der AVW in Köln statt: die VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“. Ein Pflichttermin für viele Entscheiderinnen und Entscheider der Wohnungswirtschaft. Denn Leitungswasserschäden übersteigen bei weitem die Feuer- und Sturmschäden – sowohl in der Anzahl als auch in den Schadenaufwendungen. Und die meisten der mehr als eine Million Leitungswasserschäden, die in der verbundenen Wohngebäudeversicherung pro Jahr auftreten, entfallen auf Wohngebäude.</p>



<p>Und so fanden sich am 17. September wieder zahlreiche Mitarbeitende von Versicherungsunternehmen und der Wohnungswirtschaft, aus Ingenieur-, Planungs-, Architektur- und Sachverständigenbüros, aus Wasserschaden-Sanierungsfirmen und der Heizungs- und Sanitärbranche in Köln ein, um die derzeit relevantesten Aspekte bei der Prävention von Leitungswasserschäden zu diskutieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1005" height="745" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas-.jpg" alt="" class="wp-image-52892" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas-.jpg 1005w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas--300x222.jpg 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas--768x569.jpg 768w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas--150x111.jpg 150w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas--600x445.jpg 600w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas--485x360.jpg 485w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas--970x720.jpg 970w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/10/fl-25-okt-24-vortrag-mark-grusdas--696x516.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 1005px) 100vw, 1005px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dipl.-Ing. Mark Grusdas von GDV, stimmt mit neueren Zahlen (Grafik) in seinem Vortrag die Teilnehmer auf den Tag in Köln ein. So führten die 2021 im Durchschnitt deutlich teureren Frostschäden Ende Februar zu einem Anstieg des gemeldeten Schadenaufwandes im Februar/März. Ohne ausgeprägte Frostperiode verlief die Schadenbelastung im Monatsverlauf 2022 und 2023 deutlich gleichmäßiger. Insbesondere aufgrund der Inflation wird aber insgesamt mit einem Anstieg des Schadenaufwandes 2023 gegenüber 2022 von Wohngebäude-Leitungswasser um 17 % von 3,8 Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro gerechnet. Ähnlich hoch wird auch der Verlauf für 2024 gerechnet.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Digitalisierung nutzen</h2>



<p>Die von AVW-Experte <strong>Dr. Georg Scholzen</strong> moderierte Veranstaltung lieferte einen aktuellen Überblick über das Marktgeschehen und informierte die Teilnehmer über neue Techniken und innovative Ansätze. Etwa die digitale Überwachung von Trinkwasserleitungen. Denn durch die zunehmende Digitalisierung unserer Welt ergeben sich hier völlig neue Möglichkeiten.</p>



<p>Gleich drei Vorträge beschäftigten sich mit dem Thema und der Tagungsschwerpunkt stieß auf reges Interesse. Neue, intelligente Systeme punkten nicht nur durch eine präzise Erfassung von Daten, sondern im Vergleich zu herkömmlichen Zählern auch durch geringere Kosten. Sie können Verbraucher automatisch alarmieren, sobald Anomalien im Wasserverbrauch erkannt werden. Das kann Schäden, etwa durch Schleichleckagen, verhindern.</p>



<p>Die Fachtagung zeigte auch in diesem Jahr wieder eindrücklich, was bei der Prävention von Leitungswasserschäden heute nicht nur möglich ist, sondern tatsächlich bereits angewandt wird. Wie können Neuinstallationen von nicht gepressten Trinkwasserleitungen repariert beziehungsweise überprüft werden? Inwiefern ist die Kontrolle des Trinkwassers auch für Mieter relevant? Und was hat die Gefahrstoffverordnung mit Leitungswasserschäden zu tun? Das waren nur einige der Fragen, auf die es Antworten und spannende Insights gab, die direkt in die Praxis umgesetzt werden können. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand im Anschluss fest: 2026 sind sie auf jeden Fall wieder dabei.</p>



<p>Stefan Schenzel</p>



<p>Teamleiter Schadenmanagement und -beratung bei der AVW Gruppe</p>
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		<title>September 2024 &#8211; VdS-Fachtagung: Verhütung von Leitungswasserschäden – Jetzt anmelden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 18:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 24]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ findet in enger Zusammenarbeit mit AVW statt. Sie wird alle zwei Jahre angeboten und versucht neben dem aktuellen Überblick auch neue Techniken und Ansätze aufzugreifen. &#160;Denn die meisten der mehr als eine Million Leitungswasserschäden, die in der verbundenen Wohngebäudeversicherung pro Jahr auftreten, entfallen auf Wohngebäude. Dabei übersteigen die Leitungswasserschäden, sowohl [&#8230;]</p>
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<p>Die VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ findet in enger Zusammenarbeit mit AVW statt. Sie wird alle zwei Jahre angeboten und versucht neben dem aktuellen Überblick auch neue Techniken und Ansätze aufzugreifen. &nbsp;Denn die meisten der mehr als eine Million Leitungswasserschäden, die in der verbundenen Wohngebäudeversicherung pro Jahr auftreten, entfallen auf Wohngebäude. </p>



<p>Dabei übersteigen die Leitungswasserschäden, sowohl in der Anzahl als auch in den Schadenaufwendungen, bei weitem die Feuer- und Sturmschäden. Umso interessanter ist diese <a href="https://bildung.vds.de/de/verhuetung-von-leitungswasserschaeden/anlage?id=74360&amp;c=HTKdZKLkHALvBAG">Fachtagung für die Wohnungswirtschaft</a>, da verschiedene relevante Aspekte der Schadenverhütung angesprochen werden. Tagungsmoderation: Dr. Georg Scholzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt</h2>



<p>In dieser Fachtagung wird die Überwachung von Trinkwasserleitungen ein großes Themenfeld sein. Daher sind drei Vorträge dieser Technik gewidmet.</p>



<p>Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Welt, werden die Möglichkeiten auch für die Überwachung von Trinkwasserleitungen genutzt. Hierbei spielen die Kosten eine wesentliche Rolle.</p>



<p>Weiterhin wird sich ein Vortrag mit der Reparatur bzw. Überprüfung von Neuinstallationen von nicht gepressten Trinkwasserleitungen beschäftigen. Daher bietet diese Fachtagung ganz neue Eindrücke, was heute nicht nur möglich ist, sondern tatsächlich auch angewandt wird. Hierbei kann die Kontrolle des Trinkwassers auch für die Mieter von Interesse sein.</p>



<p>Außerdem wird gefragt, was die Gefahrstoffverordnung mit Leitungswasserschäden zu tun hat. Von daher bietet sich die Fachtagung für alle an, die ihr Wissen erweitern wollen und die Veranstaltung auch zum Netzwerken nutzen wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beginn &amp; Ende</h2>



<p>Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr und endet um ca. 16:20 Uhr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zielgruppen</h2>



<p>Mitarbeitende in Versicherungsunternehmen und der Wohnungswirtschaft sowie Ingenieur-, Planungs-, Architektur- und Sachverständigenbüros, darüber hinaus Wasserschaden-Sanierungsfirmen für Leckageortung und Trocknung sowie Mitarbeitende aus der Heizungs- und Sanitärbranche</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise</h2>



<p>Livestream</p>



<p>Sollten Sie an der Online-Version dieser Fachtagung teilnehmen wollen, beachten Sie bitte <a href="https://vds.de/fileadmin/bz/Livestream-technische_Anforderungen_VdS.pdf">die technischen Anforderungen</a> für eine erfolgreiche Teilnahme.</p>



<p>Es besteht die Möglichkeit, über die Chat-Funktion Fragen an die Referenten für die Diskussionsrunde zu stellen. Bei Teilnahme an der Online-Tagung erhalten Sie digitale Tagungsunterlagen sowie eine digitale Teilnahmebescheinigung innerhalb von 5 Werktagen nach der Veranstaltung per E-Mail.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterbildungsmaßnahme nach IDD</h2>



<p>Diese Fachtagung erfüllt die Anforderungen an Weiterbildungsmaßnahmen für Versicherungsmitarbeitende nach der „EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD)“ bzw. § 7 VersVermV und umfasst 5,4 Zeitstunden.</p>



<p>In der Teilnahmegebühr sind Tagungsunterlagen, Teilnahmebescheinigung und Tagesverpflegung enthalten. Es gelten <a href="https://vds.de/fileadmin/bz/AGB_Lehrgaenge-Tagungen_de.pdf">unsere AGB</a> für Fachtagungen. Hier der <a href="https://bildung.vds.de/de/verhuetung-von-leitungswasserschaeden/35">Link zur Buchung.</a></p>



<p>Quelle: VdS, Georg Scholzen</p>
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		<title>Erfahrungen über den VdS-Lehrgang „Verhütung von Leitungswasserschäden“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 17:59:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 23]]></category>
		<category><![CDATA[GDV]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2007 wird von der VdS Schadenverhütung GmbH jährlich ein zweitägiges Informations- und Fortbildungsseminar zum Thema „Leitungswasser“ in Köln angeboten. Grundlage des Lehrganges waren dabei unter anderem der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Leitungswasser“ und der Technische Leitfaden „Leitungswasserschäden“ im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). Die Ausarbeitung des technischen Leitfadens mit 120 Seiten erfolgte durch die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/erfahrungen-ueber-den-vds-lehrgang-verhuetung-von-leitungswasserschaeden/">Erfahrungen über den VdS-Lehrgang „Verhütung von Leitungswasserschäden“</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 2007 wird von der VdS Schadenverhütung GmbH jährlich ein zweitägiges Informations- und Fortbildungsseminar zum Thema „Leitungswasser“ in Köln angeboten. Grundlage des Lehrganges waren dabei unter anderem der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Leitungswasser“ und der Technische Leitfaden „Leitungswasserschäden“ im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). </p>



<p>Die Ausarbeitung des technischen Leitfadens mit 120 Seiten erfolgte durch die Projektgruppe „Leitungswasser“ innerhalb des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. </p>



<p>Mit diesem Lehrgang soll den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, sich mit der komplexen Problematik der Leitungswasserversicherung bzw. den Leitungswasserschäden in verständlicher Form zu beschäftigen. </p>



<p>Als Zielgruppe waren anfangs in erster Linie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den entsprechenden Sachversicherungsbereichen (Schaden- oder Betriebsabteilungen, sowohl Gewerbe- wie auch Privatkundengeschäft) angesprochen; weiterhin alle anderen Personen, die sich mit der Entstehung und Verhütung von Leitungswasserschäden befassen. </p>



<p>Gerade innerhalb von Versicherungsunternehmen ist der Bedarf an Fortbildung und Schulungen groß. Dabei ist bereits im Technischen Leitfaden festgehalten, dass immer wieder technische Schulungen angeboten werden sollten, um den Mitarbeitern den täglichen Umgang mit Kunden zu erleichtern und den Vertrieb mittels Grundkenntnisse der technischen Seite von Leitungswasserinstallationen und -schäden zu optimieren.</p>



<p>Hauptziel einer Leitungswasserschulung im Rahmen des Lehrgangs sollte sein, die Teilnehmer für das Thema Leitungswasser zu sensibilisieren und sich der Problematik gut verständlich zu nähern. Eine Schulung sollte verschiedenste Aspekte beleuchten und kann keine speziellen technischen Schulungen ersetzen, die von vielen Herstellern oder Verbänden angeboten werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="937" height="725" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/06/fl-ag-23-juni-24-georg-scholzen-schaubild-1.jpg" alt="" class="wp-image-50866" srcset="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/06/fl-ag-23-juni-24-georg-scholzen-schaubild-1.jpg 937w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/06/fl-ag-23-juni-24-georg-scholzen-schaubild-1-300x232.jpg 300w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/06/fl-ag-23-juni-24-georg-scholzen-schaubild-1-768x594.jpg 768w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/06/fl-ag-23-juni-24-georg-scholzen-schaubild-1-150x116.jpg 150w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/06/fl-ag-23-juni-24-georg-scholzen-schaubild-1-600x464.jpg 600w, https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/06/fl-ag-23-juni-24-georg-scholzen-schaubild-1-696x539.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 937px) 100vw, 937px" /></figure>



<p>Ein Schaubild, dass auch im Lehrgang verwandt wird, zeigt die komplexen Zusammenhänge, welche Faktoren auf die Trinkwasserinstallation einwirken und zu beachten sind.&nbsp;Bild 1: Schaubild (Quelle: Georg Scholzen)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das damalige Seminarkonzept für Versicherer sah insgesamt vier Themenkomplexe vor, die nach Meinung der Projektgruppe in einem Lehrgang angeboten werden sollten:</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Themenkomplex 1: Die Leitungswasserversicherung</h5>



<p>Hier sollte vor allem die Entwicklung der Leitungswasserversicherung mit den Problemen der Versicherungswirtschaft in den verschiedenen Zeitdekaden dargestellt werden.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Themenkomplex 2: Technische Aspekte</h5>



<p>Themenkomplex 2 geht intensiv auf die technischen Aspekte, also Normen und Vorschriften, Trinkwasserverordnung und Hygiene, Grundlagen der Korrosion und natürlich Schadenursachen ein.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Themenkomplex 3: Schadenbeispiele und Schadensanierung</h5>



<p>Hier werden sehr ausführlich Schadenbeispiele und die Schadenursachen beleuchtet und damit auch die Möglichkeiten der Vermeidung erläutert. Des Weiteren werden die auf dem Markt gängigen Versprechungen von Sanierungsverfahren dargestellt und deren Erfolgsaussichten bewertet.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Themenkomplex 4: Risk-Management</h5>



<p>Im Themenkomplex 4 werden Hilfestellungen für individuellen Beratungen beim (Groß-)Kunden empfohlen und von den Möglichkeiten und Grenzen der Schadenverhütung im privaten „Massengeschäft“ abgegrenzt. Es gibt Risikoeinschätzungen über geeignete Hilfsmittel (z. B. Erstellung einer Checkliste) und Einbindung von Sachverständigen.</p>



<p>Aus diesen Vorgaben wurde der VdS-Lehrgang konzipiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle Inhalte des heutigen VdS-Lehrgangs</h2>



<h5 class="wp-block-heading">Der heutige VdS-Lehrgang, immer wieder aktualisiert und angepasst, umfasst folgende Themen im Überblick:</h5>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Leitungswasserversicherung – Zahlen, Daten, Versicherungsbedingungen</li>



<li>Aufbau und Bestandteile einer Wasserinstallation</li>



<li>Die Trinkwasserverordnung TrinkwV 2001, Wasserzusammensetzung,</li>



<li>Trinkwasserqualität</li>



<li>Technische Aspekte, Normen und Vorschriften</li>



<li>Schadenbeispiele (mit Kunststoffleitungen)</li>



<li>Abwasserleitungen</li>



<li>Korrosion – Grundlagen</li>



<li>Auswertungen mit Fragebögen/Checklisten</li>



<li>Schadenverhütung und Risk-Management bei Großkunden</li>



<li>Gefährdungsbeurteilung</li>



<li>Sanierung von Wasserschäden</li>



<li>Sanierungsverfahren von schadenauffälligen Leitungen</li>



<li>Regressmöglichkeiten und Haftpflicht</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sieht die Bilanz nach fast 20 Jahren aus?</h2>



<p>In der Regel wird ein Lehrgang pro Jahr beim VdS in Köln angeboten. Zielgröße für den Lehrgang sind ca. 15 Teilnehmerinnen, mindestens 5, max. 20. Durch diese Größe können die Referenten individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen. Dies fördert zugleich die Diskussionen in der Gruppe, was auch positiv in den Rückmeldungen geäußert wird.</p>



<p>Neben dem VdS-Lehrgang in Köln können auch Inhouse-Schulungen angeboten werden. Diese wurden in den letzten Jahren verstärkt von den Versicherungsgesellschaften nachgefragt. Gerade in diesem Jahr wurde eine Inhouse Schulung von einer Versicherungsgesellschaft im Februar 2024 durchgeführt und der VdS-Lehrgang im Frühjahr 2024 mit ca. 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt.<strong> Der nächste VdS-Lehrgang wird im nächsten Jahr, in 2025, angeboten.</strong></p>



<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den VdS-Lehrgängen in Köln setzen sich in der Regel aus der einen Hälfte von Versicherungsgesellschaften und Maklern, und aus der anderen Hälfte aus Sachverständigen, Architekten, Fachleute von Sanierungs- und Leckagefirmen sowie Technische Leiter von größeren Einrichtungen (Wohnunterunternehmen, Krankenhäusern) zusammen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sieht die Auswertung aus den Feedbogen der Teilnehmer aus.</h2>



<p>Je nach Lehrgang liegt die Rückmeldequote zwischen ca. 50 % bei Inhouse Schulungen und ca. 90 % bei den Seminaren in Köln. Dies lässt sich leicht erklären, da die Motivation sich selbst für einen Lehrgang in Köln zu bewerben ein höheres Eigeninteresse angenommen werden darf, gegenüber einer Gruppe oder Abteilung, die durch die Führungskraft einer Versicherungsgesellschaft angemeldet wird. Außerdem liegt dies sicher auch daran, dass die Teilnehmeranzahl für den Lehrgang beim VdS in der Regel kleiner sind und die Teilnehmer von verschiedenen Gesellschaften, Firmen etc. mit eigenen Fragestellungen kommen, so dass individuell auf die Probleme der Teilnehmer eingegangen wird.</p>



<p>Das Seminar wurde über den gesamten Zeitraum von 20 Jahren insgesamt mit gut (Schulnoten zwischen 1,5 – 2,2) bewertet. Die Qualität der Referenten wird häufig noch besser bewertet, was auch daran liegt, dass versucht wird auf die Themenwünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzugehen. Sehr häufig werden die fachliche Qualität und die Detailkenntnis der Referenten im Textfeld von vielen Teilnehmern positiv hervorgehoben. In der Regel werden die technischen, zum Teil auch sehr komplexen und schwierigen Themen, verständlich dargestellt. Andererseits gibt es auch Grenzen, was dann im Textfeld der Bewertung negativ wiedergegeben wird. Insbesondere zählen dazu die Grundlagen der Korrosion (Elektrochemie) und die Korrosionsvorgänge. Dies ist den Referenten bewusst, andererseits ist ein Grundwissen darüber notwendig, um die Zusammenhänge zwischen Ursache des Schadens, Vermeidung und Prävention zu verstehen.</p>



<p>Für die Referenten sind die Auswertungen sehr wertvoll, weil sie zeigen, wo Anpassungen im Stoff oder in der Darstellung geboten sind, so dass immer wieder geprüft wird, ob und wenn ja, wo Änderungen im Seminarkonzept notwendig sind. Andererseits ist auch klar, wenn die Kritik von Einzelpersonen kommt, dies in der Gesamtbetrachtung der Bewertungen abgewogen werden muss.</p>



<p>Erfreulich kann festgehalten werden, dass bei allen Lehrgängen die Frage nach der Weiterempfehlung des Lehrgangs immer mit 100 % (!) angegeben wurde. Dies ist für die Referenten sehr erfreulich und beachtlich und zeigt, dass das Konzept passt und der Bedarf weiterhin gegeben ist.</p>



<p>Positiv wird auch immer die lockere Art und Weise der Referenten bewertet und dass die Referenten auf die Ansprüche der Gruppe eingehen. Generell wird rückgemeldet, dass viele neue Erkenntnisse vermittelt werden und der Lehrgang hilfreich sei. Dies zeigt sich unter anderem an vielen Schadenbeispielen und den vielen Fotos aus Schäden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Insgesamt zeigt sich, dass das VdS-Schulungsangebot notwendig ist und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausnahmslos positiv bewertet und weiterempfohlen wird. Gleichzeitig werden mit dem Lehrgang auch technisch anspruchsvolle Themen in die Breite getragen und das Ziel für diese Thematik zu sensibilisieren ist unseres Erachtens gegeben. Gleichwohl ist auch nach fast 20 Jahren weiterhin noch genug Bedarf vorhanden, da mittlerweile jüngere Kolleginnen und Kollegen in den Gesellschaften nachrücken.</p>



<p>Interessant sind die Inhouse-Schulungen deshalb, weil da im Vorfeld sehr genau die Lerninhalte mit den Gesellschaften individuell abgestimmt werden können. Beispielsweise kann gerade für die Versicherungsgesellschaften der Teil der Leitungswasserversicherung entfallen oder wesentlich verkürzt behandelt werden.</p>



<p><strong>Der Lehrgang bietet sich daher auch für andere Zielgruppen an, die durch Leitungswasserschäden besonders betroffen sind. Dazu gehören Kommunen und Wohnungsunternehmen.</strong></p>



<p><strong>Für die Wohnungswirtschaft kann der Lehrgang von Nutzen sein, wenn die aus dem Themenkatalog spezielle Themen schwerpunktmäßig behandelt werden sollen.</strong> Daher kann dann eine Inhouse-Schulung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wohnungsgesellschaften individuell auf die wesentlichen Inhalte konzentriert werden. In einem Gespräch mit den technischen Verantwortlichen eines Wohnungsunternehmens können die Probleme vorbesprochen und eingegrenzt werden, so dass nicht nur der zeitliche Umfang der Schulungen, sondern auch der Inhalt angepasst werden kann. Hinzu kommt, dass durch Inhouse-Schulungen die Anfahrtszeiten und Übernachtungen entfallen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Durch Wissen Schäden vorbeugen und minimieren</h3>



<p><strong>Die AVW hat mit dem Autor ein entsprechendes Konzept für die Wohnungswirtschaft entwickelt</strong>, indem nach einer individuellen Schadenauswertung für das Wohnungsunternehmen zielgenau ein Fortbildungsprogramm mit den Verantwortlichen der Wohnungsgesellschaft abgestimmt werden kann. Ziel sollte auch hier sein, durch Wissen Schäden vorzubeugen und zu minimieren. Allein schon dadurch, dass man die wichtigsten Schadenursachen bei der Planung oder bei der Installation kennt, können später Schäden minimiert werden. Gleichwohl werden in dem Lehrgang auch bewährte aktuelle Techniken vorgestellt, die für alle Wohnungsgesellschaften interessant sein können.</p>



<p><strong>Auch nach fast 20 Jahren VdS-Lehrgang Leitungswasserschäden sind weiterhin Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen zur Prävention notwendig.</strong> Für Brandschutzlehrgänge gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Angeboten diverser Schulungs- und Fortbildungseinrichtungen. Teilweise sind Brandschutzbeauftragte in den Betrieben vorgeschrieben. <strong>Für Leitungswasserschäden, die in Deutschland einen wesentlichen größeren finanziellen Schaden verursachen, sind Schulungs- und Fortbildungsangebote sehr rar gesät. </strong>Daher ist der VdS-Lehrgang so wichtig, um allen Beteiligten die Möglichkeiten zu geben, sich weiter zu bilden. Auch in Zukunft wird daher der VdS-Lehrgang Leitungswasserschäden notwendig sein und aktuelle Themen aufgreifen und sensibilisieren.</p>



<p>Gerorg Scholzen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/erfahrungen-ueber-den-vds-lehrgang-verhuetung-von-leitungswasserschaeden/">Erfahrungen über den VdS-Lehrgang „Verhütung von Leitungswasserschäden“</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>17. September 2024 &#8211; VdS-Fachtagung: Verhütung von Leitungswasserschäden – Jetzt anmelden</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/17-september-2024-vds-fachtagung-verhuetung-von-leitungswasserschaeden-jetzt-anmelden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=17-september-2024-vds-fachtagung-verhuetung-von-leitungswasserschaeden-jetzt-anmelden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2024 17:15:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 23]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ findet in enger Zusammenarbeit mit AVW statt. Sie wird alle zwei Jahre angeboten und versucht neben dem aktuellen Überblick auch neue Techniken und Ansätze aufzugreifen. &#160;Denn die meisten der mehr als eine Million Leitungswasserschäden, die in der verbundenen Wohngebäudeversicherung pro Jahr auftreten, entfallen auf Wohngebäude. Dabei übersteigen die Leitungswasserschäden, sowohl [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/17-september-2024-vds-fachtagung-verhuetung-von-leitungswasserschaeden-jetzt-anmelden/">17. September 2024 &#8211; VdS-Fachtagung: Verhütung von Leitungswasserschäden – Jetzt anmelden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Die VdS-Fachtagung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ findet in enger Zusammenarbeit mit AVW statt. Sie wird alle zwei Jahre angeboten und versucht neben dem aktuellen Überblick auch neue Techniken und Ansätze aufzugreifen. &nbsp;Denn die meisten der mehr als eine Million Leitungswasserschäden, die in der verbundenen Wohngebäudeversicherung pro Jahr auftreten, entfallen auf Wohngebäude. </p>



<p>Dabei übersteigen die Leitungswasserschäden, sowohl in der Anzahl als auch in den Schadenaufwendungen, bei weitem die Feuer- und Sturmschäden. Umso interessanter ist diese <a href="https://bildung.vds.de/de/verhuetung-von-leitungswasserschaeden/anlage?id=74360&amp;c=HTKdZKLkHALvBAG">Fachtagung für die Wohnungswirtschaft</a>, da verschiedene relevante Aspekte der Schadenverhütung angesprochen werden. Tagungsmoderation: Dr. Georg Scholzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt</h2>



<p>In dieser Fachtagung wird die Überwachung von Trinkwasserleitungen ein großes Themenfeld sein. Daher sind drei Vorträge dieser Technik gewidmet.</p>



<p>Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Welt, werden die Möglichkeiten auch für die Überwachung von Trinkwasserleitungen genutzt. Hierbei spielen die Kosten eine wesentliche Rolle.</p>



<p>Weiterhin wird sich ein Vortrag mit der Reparatur bzw. Überprüfung von Neuinstallationen von nicht gepressten Trinkwasserleitungen beschäftigen. Daher bietet diese Fachtagung ganz neue Eindrücke, was heute nicht nur möglich ist, sondern tatsächlich auch angewandt wird. Hierbei kann die Kontrolle des Trinkwassers auch für die Mieter von Interesse sein.</p>



<p>Außerdem wird gefragt, was die Gefahrstoffverordnung mit Leitungswasserschäden zu tun hat. Von daher bietet sich die Fachtagung für alle an, die ihr Wissen erweitern wollen und die Veranstaltung auch zum Netzwerken nutzen wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beginn &amp; Ende</h2>



<p>Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr und endet um ca. 16:20 Uhr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zielgruppen</h2>



<p>Mitarbeitende in Versicherungsunternehmen und der Wohnungswirtschaft sowie Ingenieur-, Planungs-, Architektur- und Sachverständigenbüros, darüber hinaus Wasserschaden-Sanierungsfirmen für Leckageortung und Trocknung sowie Mitarbeitende aus der Heizungs- und Sanitärbranche</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinweise</h2>



<p>Livestream</p>



<p>Sollten Sie an der Online-Version dieser Fachtagung teilnehmen wollen, beachten Sie bitte <a href="https://vds.de/fileadmin/bz/Livestream-technische_Anforderungen_VdS.pdf">die technischen Anforderungen</a> für eine erfolgreiche Teilnahme.</p>



<p>Es besteht die Möglichkeit, über die Chat-Funktion Fragen an die Referenten für die Diskussionsrunde zu stellen. Bei Teilnahme an der Online-Tagung erhalten Sie digitale Tagungsunterlagen sowie eine digitale Teilnahmebescheinigung innerhalb von 5 Werktagen nach der Veranstaltung per E-Mail.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterbildungsmaßnahme nach IDD</h2>



<p>Diese Fachtagung erfüllt die Anforderungen an Weiterbildungsmaßnahmen für Versicherungsmitarbeitende nach der „EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD)“ bzw. § 7 VersVermV und umfasst 5,4 Zeitstunden.</p>



<p>In der Teilnahmegebühr sind Tagungsunterlagen, Teilnahmebescheinigung und Tagesverpflegung enthalten. Es gelten <a href="https://vds.de/fileadmin/bz/AGB_Lehrgaenge-Tagungen_de.pdf">unsere AGB</a> für Fachtagungen. Hier der <a href="https://bildung.vds.de/de/verhuetung-von-leitungswasserschaeden/35">Link zur Buchung.</a></p>



<p>Quelle: VdS, Georg Scholzen</p>
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