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	<title>München Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<title>München Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>Urbane Transformation durch Co-Kreation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 20:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2025]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In München-Neuperlach lässt sich begutachten, wie ein Stadtteil aus der Nachkriegszeit modernisiert und Teil des „Green New Deal“ der EU werden kann.— FRANZISKA LEEB Es sei wichtig, Dinge auf einer emotionalen Ebene zu verstehen, betont die Münchner Stadtbaurätin Elisabeth Merk anlässlich der Eröffnung der Ausstellung, die im Frühjahr zum Abschluss des Projekts „Creating NEBourhoods Together“ [&#8230;]</p>
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<p>In München-Neuperlach lässt sich begutachten, wie ein Stadtteil aus der Nachkriegszeit modernisiert und Teil des „Green New Deal“ der EU werden kann.<br>— FRANZISKA LEEB</p>



<p>Es sei wichtig, Dinge auf einer emotionalen Ebene zu verstehen, betont die Münchner Stadtbaurätin Elisabeth Merk anlässlich der Eröffnung der Ausstellung, die im Frühjahr zum Abschluss des Projekts „Creating NEBourhoods Together“ in der Architekturgalerie München gezeigt wurde. Es handelt sich dabei um eines der sechs Leuchtturmprojekte, die ausgewählt wurden, um Ursula von der Leyens Initiative eines Neuen Europäischen Bauhauses, kurz NEB, umzusetzen. </p>



<p>Nach den Prinzipien schön, nachhaltig und gemeinsam sollen sie den umwelt- und wirtschaftszentrierten European Green Deal um eine kulturelle Dimension erweitern und ihn zwecks Inspiration weiterer Aktivitäten unter die Menschen bringen. „Wenn Funktionalität und Faktenwissen genügen würden, wären wir schon sehr viel weiter. Man braucht einen direkten Zugang zu den Menschen, mit denen wir die Stadt von der Mobilitätswende bis zur Klimawende gut aufsetzen wollen“, so die Stadtbaurätin.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="750" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-1024x750.jpg" alt="" class="wp-image-57601" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-1024x750.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-300x220.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-768x563.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-150x110.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-600x440.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-696x510.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-1392x1020.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_-1068x783.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_2_nachbarschaft_.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eines der Projekte: Nisthocker, vom Studio Animal-Aided Design gemeinsam mit Studierenden vom Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung der TU Wien. Die modulare Holzstruktur bietet Raum für Menschen, Tiere und Pflanzen, ist zerlegbar und kann bei Bedarf den Ort wechseln.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Eingebettet in Planungsstrategien</h2>



<p>Neuperlach, ab den späten 1960er-Jahren als Trabantenstadt im Münchner Südosten aus dem Boden gestampft, hat rund 42.000 Einwohner:innen. Nicht von ungefähr wurde dieser Stadtteil ausgewählt, um ihn in cokreativen Prozessen zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Transformation von Neuperlach steht schon seit Längerem auf der Agenda, wie die gebürtige Wienerin Sylvia Pintarits, Europabeauftragte in der Münchner Stadtplanung sowie Koordinatorin und Seele des Demonstrationsprojekts, erklärt. Das NEBourhoods-Pro- jekt konnte daher in bereits bestehende Konzepte eingebettet werden und knüpft an Stärken von Neuperlach an – eine starke Bindung der Bevölkerung an den Stadtteil und aktive Vereine. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="684" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-57602" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-1024x684.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-768x513.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-600x401.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-696x465.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-1392x930.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas-1068x713.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/046_3_NEBourhoods-Borgmann_MerkcPatrikThomas.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<pre class="wp-block-preformatted infoblock-wohnenplus"><strong>Creating NEBourhoods Together </strong><br>Als eines der Leuchtturmprojekte für das Neue Europäische Bauhaus (NEB) der Europäischen Union hat Creating NEBourhoods Together in München- Neuperlach gemeinsam mit der Bevölkerung, Initiativen, Verwaltung, wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen sowie Start-ups in co-kreativen Prozessen Prototypen und Lösungen erarbeitet. Koordiniert wurde das Projekt vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München, die das Projekt mit mehr als einem Dutzend weiterer Projektpartner ins Leben gerufen und umgesetzt hat. Die auf der Projektwebsite zugängliche Open-Access- Publikation „NEBourhoods for Tomorrow“ dokumentiert die entwickelten Methoden, Strategien und Prozesse und dient als Inspiration und Leitfaden für andere, die ähnliche Wege beschreiten möchten. Orientiert an den in transdisziplinären Arbeitsprozessen des NEB involvierten Gruppen bietet die Publikation verschiedene Lese- und Informationsebenen: Thematische Einordnungen, eine detaillierte Vorstellung der Prototypen sowie jeder Aktion zugeordnete Steckbriefe. Letztere beschreiben relevante Schritte zur Replikation, zu involvierende Stakeholder:innen sowie Potenziale und Herausforderungen der Maßnahmen. QRCodes, die zu weiterführenden Dokumenten und Informationen führen, sowie Kontaktdaten der für die jeweilige Aktion Verantwortlichen ergänzen das (vorläufig nur in englischer Sprache vorliegende) nützliche Handbuch. <a href="https://www.nebourhoods.de/">www.nebourhoods.de</a></pre>



<p>Im Zusammenwirken motivierter und engagierter Menschen aus der Stadtverwaltung, der Wissenschaft, der Kunst und Kultur, der Wirtschaft und nicht zuletzt aus der Neuperlacher Bevölkerung entstanden in Reallaboren Prototypen für ein klimaneutrales Quartier mit starken Nachbarschaften. Dabei ging es von der räumlichen Erweiterung sanierungsbedürftiger Wohnbauten über nachhaltige Ernährung, innovative Mobilität, die Erhöhung der Biodiversität, Maßnahmen gegen Überhitzung, die Schaffung von Orten für Jugendkultur, die Transformation monofunktionaler Bürogebäude und der umgebenden Außenräume bis hin zur Gründung einer Energiegemeinschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prototypen für die Zukunft</h2>



<p>Über Neuperlach verteilt entstanden zahlreiche Projekte. Zum Beispiel der Nisthocker, den das Studio Animal- Aided Design gemeinsam mit Studierenden vom Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung der TU Wien unter der Leitung von Thomas E. Hauck und Susann Ahn entwickelt hat. Die modulare Holzstruktur bietet Raum für Menschen, Tiere und Pflanzen, ist zerlegbar und kann bei Bedarf den Ort wechseln.</p>



<p>An einer Außenwand der Kinderund Jugendfreizeitstätte Südpolstation wird eine am Lehrstuhl für Terrestrische Ökologie an der TU München entwickelte Fassade getestet, die Nistmöglichkeiten für Vögel anbietet. Weiters entstanden leicht im Selbstbau zu errichtende Hochbeete, ein Schattendach, das zudem Energie produziert und vieles mehr. </p>



<p>Dabei gehe es nicht wie in früheren Zeiten darum, „zu sagen, hier ist ein defizitärer Stadtteil, reparieren wir drei Sachen und dann ist es wieder gut“, betont Stadtbaurätin Merk. Vielmehr gehe es um eine andere Haltung zur Stadt. „Der Gedanke, dass Gestaltung und ein gutes Miteinander Treiber für Änderung sein können, das war die Hypothese, und es hat geklappt.“ </p>



<p>Das Beste daran: Die Ergebnisse samt Handlungsempfehlungen und Bauanleitungen sind auf der Projektwebsite dokumentiert und können so auch andernorts Eingang finden oder übernommen werden.</p>
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		<title>Photovoltaik trifft auf Denkmalschutz &#8211; Hohes Potenzial für Solarstrom im Olympiadorf München</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 18:14:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[energie. Ausgabe 28]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Olympiadorf in München kann bald grüner werden: Rund zwei Drittel der Dachflächen des denkmalgeschützten Areals weisen ein gutes bis sehr gutes Photovoltaik-Potenzial auf. Zu diesem Ergebnis kam das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees &#38; Sommer SE in seiner Solarpotenzialanalyse. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Auer Weber untersucht Drees &#38; Sommer im Auftrag [&#8230;]</p>
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<p>Das Olympiadorf in München kann bald grüner werden: <strong>Rund zwei Drittel der Dachflächen des denkmalgeschützten Areals weisen ein gutes bis sehr gutes Photovoltaik-Potenzial auf</strong>. </p>



<p>Zu diesem Ergebnis kam das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees &amp; Sommer SE in seiner Solarpotenzialanalyse. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Auer Weber untersucht Drees &amp; Sommer im Auftrag der Landeshauptstadt München und des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, wie sich Photovoltaik und Denkmalschutz im Olympiadorf vereinbaren lassen und wie die konkrete Umsetzung aussehen kann.</p>



<p>Die Analyse ist Teil eines umfassenden Photovoltaik-Rahmenplans, welcher den Grundstein für die energetische Transformation des Olympischen Dorfes legt. <strong>Die Ergebnisse werden in Form von Kartenmaterial dokumentiert und ab Sommer 2025 den Bewohnern in Form eines Handbuches als praktische Orientierungshilfe zur Verfügung gestellt.</strong></p>



<p><strong>40 Hektar Fläche, rund 3.500 Haushalte und mehr als 6.000 Einwohner</strong>: Bereits seit frühen 1970er-Jahren besteht das einst anlässlich der 20. Olympischen Spiele errichtetes Sportler:innen-Dorf im Nordwesten von München. Inzwischen sind die über 50 Jahre alten Gebäude als Ensemble und als Einzeldenkmäler geschützt und zusammen mit dem Olympiapark in die deutsche Vorschlagsliste zum UNESCO-Welterbe aufgenommen. </p>



<p>Trotz des Denkmalschutzes steht das Olympiadorf vor der Aufgabe, sich für die Herausforderungen der Gegenwart zu rüsten – insbesondere im Hinblick auf Klimaschutz und Energieeffizienz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spagat zwischen Bewahrung des Kulturerbes und nachhaltiger Entwicklung meistern</h2>



<p>Die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt München ist der Meinung, dass es notwendig ist, das historische Olympiadorf fit für die Zukunft zu machen und dabei den Spagat zwischen Bewahrung des Kulturerbes und nachhaltiger Entwicklung zu meistern. </p>



<p>In den letzten Jahren sei die Nachfrage der Eigentümer nach der Installation von Photovoltaik-Modulen auf Dächern und Balkonen deutlich gestiegen. Wo im Olympiadorf die Sonne am stärksten Kraft hat und wie sich Solaranlagen sinnvoll integrieren lassen, sollte im ersten Schritt eine Potenzialanalyse zur Solarenergie zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohes PV-Potenzial auf Dächern ermittelt</h2>



<p>Um die Intensität der Sonneneinstrahlung im Olympiadorf genau zu berechnen, erstellten die Experten von Auer Weber Architekten und Drees &amp; Sommer ein 3D-Modell des gesamten Dorfs. „Unserer Analyse nach sind rund 65.000 Quadratmeter Dachfläche gut bis sehr gut für Photovoltaik geeignet, weitere 11.000 Quadratmeter bedingt. Damit reicht das reine Solareinstrahlungspotenzial der Dächer aus, um rund die Hälfte der Haushalte bilanziell und theoretisch mit Solarstrom zu versorgen“, berichtet <strong>Mathias Lanezki</strong>, Verantwortlicher für das Projekt bei Drees &amp; Sommer.</p>



<p><strong>Neben Dachflächen hat das Expertenteam auch das PV-Potenzial der Fassaden und der Balkone im Olympiadorf untersucht</strong>. Insgesamt umfasst das Olympische Dorfs bis zu 23-geschossige Hochhäuser und Terrassenhäuser, zwei- bis fünfgeschossige Reihen- und Mehrfamilienhäuser sowie eingeschossige Bungalows.</p>



<p>„Im nächsten Schritt stehen die Gestaltungsanforderungen im Fokus. Wir schauen uns die einzelnen Dach- und Fassadenkonstruktionen von verschiedenen Gebäudetypologien genau an und prüfen, welche Belegungsflächen und Solarpaneele in Frage kommen und wie sie sich technisch und denkmalschutzkonform oder ästhetisch sinnvoll integrieren lassen. Entscheidend ist dabei, dass die PV-Anlagen sich harmonisch in die denkmalgeschützte Umgebung einfügen und das Gesamtbild nicht dominieren“, erklärt <strong>Adrian Gessner</strong> von <strong>Auer Weber Architekten</strong>. Zusätzlich wird geprüft, wie der erzeugte Strom genutzt und gespeichert werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Lage bis zur Farbe: PV-Rahmenplan gibt genaue Auskunft</h2>



<p>Bereits ab Sommer 2025 soll der fertige PV-Rahmenplan den Bewohnern und Eigentümern des Olympischen Dorfs in Form eines Handbuchs die nötige Hilfestellung leisten. Wo genau dürfen PV-Anlagen installiert werden? Welche Gestaltungsanforderungen müssen dabei erfüllt sein? </p>



<p>Bis hin zu Vorschlägen zur Farbgebung der Solarmodule – der PV-Rahmenplan liefert detaillierte Informationen, um die Entscheidung, die Planung und die Umsetzung von PV-Anlagen für die Dorfbewohner zu erleichtern. Als erster Baustein eines kommunalen Denkmalkonzepts, das für den ganzen Olympiapark in den kommenden Jahren geplant ist, bringt der PV-Rahmenplan somit die regenerative Energieversorgung in München voran. Neben Auer Weber und Drees &amp; Sommer begleiten unter anderem die stauss processform GmbH, die Sailer Stepan Tragwerkteam München GmbH und die Uniola GmbH das besondere Projekt.</p>



<p>Madina Kriegel</p>



<p>&nbsp;<a href="http://www.dreso.com">www.dreso.com</a></p>
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		<item>
		<title>Münchner Wohnen sichert bezahlbaren Wohnraum am Paulanerplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 18:43:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 200]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Münchner Wohnen erwirbt ein Haus mit 64 Wohnungen am Paulanerplatz in der Unteren Au und sichert damit dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum für die Landeshauptstadt München. Die Geschichte dahinter ist besonders: Der Verkäuferin hatte das Gebäude (Baujahr 1955) zielgerichtet der Münchner Wohnen zum Kauf angeboten, weil sie für die Mieter*innen auch in Zukunft bezahlbare Mieten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/muenchner-wohnen-sichert-bezahlbaren-wohnraum-am-paulanerplatz/">Münchner Wohnen sichert bezahlbaren Wohnraum am Paulanerplatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Münchner Wohnen erwirbt ein Haus mit 64 Wohnungen am Paulanerplatz in der Unteren Au und sichert damit dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum für die Landeshauptstadt München.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte dahinter ist besonders:</h2>



<p>Der Verkäuferin hatte das Gebäude (Baujahr 1955) zielgerichtet der Münchner Wohnen zum Kauf angeboten, weil sie für die Mieter*innen auch in Zukunft bezahlbare Mieten und eine gute Betreuung garantiert. <strong>Ein auf Basis der bezahlbaren Bestandsmieten ermittelter attraktiver Kaufpreis ermöglicht einen wirtschaftlichen Erwerb durch das städtische Unternehmen.</strong></p>



<p>„Ich bin gerührt, wie sehr sich die Verkäuferin um ihre Mieterinnen und Mieter kümmert. Sie wählte als Mieter bevorzugt Menschen aus, die es schwer auf dem Wohnungsmarkt haben und sorgte für bezahlbare Mieten zu fairen Konditionen. Ein großes Dankeschön für das soziale Engagement und den Verkauf an die Münchner Wohnen“, sagt <strong>Verena Dietl</strong>, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München.</p>



<p><strong>„Ich wohne seit 1995 in diesem Haus und bin sehr glücklich mit meiner Wohnung und der Hausgemeinschaft: Wir haben eine digitale Chat-Gruppe und feiern gemeinsam Feste im Innenhof. Außerdem habe ich ein Tauschregal im Erdgeschoss initiiert“, bestätigt eine Mieterin, die froh über den Ankauf durch die Münchner Wohnen ist.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-55679" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-1024x682.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-1536x1024.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-2048x1365.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-696x464.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-1392x928.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-1068x712.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/05/BMDietlGFMueller-JonasNefzger-1920x1280.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Verena Dietl, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München und Christian Müller, Geschäftsführer der Münchner Wohnen. Foto: Jonas Nefzge</figcaption></figure>



<p>Auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft freut sich über die Erweiterung ihres Bestands: „Wir kaufen am Paulanerplatz ein Gebäude in einem guten Zustand mit einer starken Gemeinschaft. Die Münchner Wohnen sichert den Mieterinnen und Mietern zu, dass sie auch weiterhin bezahlbar wohnen können und sich bei allen persönlichen und verwaltungstechnischen Fragen an unser Team wenden können“, sagt <strong>Christian Müller</strong>, Geschäftsführer der Münchner Wohnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnen in der Au</h2>



<p>Die Münchner Wohnen verwaltet bereits mehrere Häuser in der Umgebung und sorgt damit für bezahlbare Mieten und sichere Zuhause in innenstädtischer Lage. In unmittelbarer Nähe ist die Wohnanlage am Kegelhof. Hier befinden sich Wohnungen für Senior*innen sowie die Münchner Wohnen Hausverwaltung Au-Haidhausen, welche die Mieter*innen servicenah betreut. Daneben gibt es eine integrative Wohngemeinschaft, in der junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenleben und sich gegenseitig unterstützen.</p>



<p>Die Diakonie München und Oberbayern betreut das Projekt sehr erfolgreich seit vielen Jahren. Nebenan ist das Modellprojekt am Lilienhof, bei dem der Primärenergiebedarf für Beheizung und Trinkwassererwärmung mindestens 50 Prozent unter dem zulässigen Wert eines Neubaus liegt. Die benötigte Restwärme wird mit erneuerbaren Energien erzeugt, dadurch werden keine zusätzlichen CO2-Emissionen freigesetzt. Weitere Münchner-Wohnen-Häuser befinden sich in der Franz-Prüller-Straße.</p>



<p>Nadine Kölmel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/muenchner-wohnen-sichert-bezahlbaren-wohnraum-am-paulanerplatz/">Münchner Wohnen sichert bezahlbaren Wohnraum am Paulanerplatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erinnerungszeichen 2025: Azubis der Münchner Wohnen machen sich stark für Demokratie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 19:31:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 198]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr erarbeiten die Auszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr der Münchner Wohnen die Lebensläufe von ehemaligen Mieter*innen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt oder ermordet wurden. Würdiges Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus Das Team hat seine Arbeit Mitte Januar mit einem geführten Besuch im NS-Dokumentationszentrum in München begonnen. Bei einem ersten Workshop erfuhren die [&#8230;]</p>
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<p>Auch dieses Jahr erarbeiten die Auszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr der Münchner Wohnen die Lebensläufe von ehemaligen Mieter*innen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt oder ermordet wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Würdiges Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus</h2>



<p>Das Team hat seine Arbeit Mitte Januar mit einem geführten Besuch im NS-Dokumentationszentrum in München begonnen. Bei einem ersten Workshop erfuhren die Auszubildenden, wo sich in München Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus befindet und wie sich die Erinnerungszeichen hier einfügen.</p>



<p>„Wir sind mit viel Elan bei dem Projekt Erinnerungszeichen dabei, denn wir möchten, dass diese Menschen ein würdiges Gedenken erhalten“, erklärten die Auszubildenden bei diesem ersten Workshop. „In der Schule haben wir bereits einiges über die Zeit des Nationalsozialismus und Ihre Opfer gelernt, wir machten auch Schulausflüge zu Konzentrationslagern in Dachau oder Weimar.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtiger Beitrag zur Münchner Erinnerungskultur</h2>



<p>„Unsere Auszubildenden zeigen viel Einfühlungsvermögen und Motivation bei dem Projekt Erinnerungszeichen, wo sie sehr selbstständig – natürlich unter Anleitung von Expertinnen und Experten sowie Kolleginnen und Kollegen – arbeiten. Im Juli werden die Erinnerungszeichen an unseren Häusern in Sendling angebracht“, sagt <strong>Christian Müller</strong>, Geschäftsführer der Münchner Wohnen. </p>



<p>„Sie leisten damit einen Beitrag zur Münchner Erinnerungskultur und sehen an konkreten Beispielen, welche Folgen Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung für eine demokratische Gesellschaft haben kann.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Kooperation über den Tellerrand hinaus</h2>



<p>Das Projekt Erinnerungszeichen setzt die Münchner Wohnen zusammen mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München sowie der Historikerin <strong>Dr. Christiane Fritsche</strong> um. Sie unterstützen die Auszubildenden bei ihren Recherchen und der Einordnung der gefundenen Informationen in einen größeren Kontext.</p>



<p>Nadine Kölmel</p>
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		<title>Münchner Wohnen baut auf Nachhaltigkeit – Die TU München begleitet es wissenschaftlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 19:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[klimaneutral]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[technik. Ausgabe 128]]></category>
		<category><![CDATA[TU München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können Treibhausgase auf einer Baustelle gesenkt werden? In Freiham wurde dies für die nun veröffentlichte Studie &#8222;DecarbBaustelle&#8220; untersucht. Wie lässt sich der Verbrauch an Treibhausgasen von Gebäuden in der Bauphase senken? Das hat die Münchner Wohnen zusammen mit der Technischen Universität München (TUM) auf der Baustelle WA 1 Mitte in Freiham untersucht. Die Forschungsergebnisse [&#8230;]</p>
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<p>Wie können Treibhausgase auf einer Baustelle gesenkt werden? In Freiham wurde dies für die nun veröffentlichte Studie &#8222;DecarbBaustelle&#8220; untersucht. Wie lässt sich der Verbrauch an Treibhausgasen von Gebäuden in der Bauphase senken? </p>



<p>Das hat die Münchner Wohnen zusammen mit der Technischen Universität München (TUM) auf der Baustelle WA 1 Mitte in Freiham untersucht. Die Forschungsergebnisse liefern die Grundlage für Handlungsempfehlungen für Bauherr*innen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Treibhausgase auf der Baustelle</h2>



<p>Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der TUM analysierte die Münchner Wohnen die Abläufe auf dieser ausgewählten Baustelle in Freiham. „Die Studie zur Reduktion von Treibhausgasen ist ein Teil eines ganzen Konzepts für nachhaltiges Bauen &#8211; angefangen vom Recycling von Beton und Bauelementen bis hin zum Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen“, erklärt <strong>Verena Dietl</strong>, Aufsichtsratsvorsitzende der Münchner Wohnen und Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München.</p>



<p>„Die Studie zeigt, dass es Möglichkeiten gibt, den Verbrauch an Treibhausgasen beim Transport und direkt auf der Baustelle selbst zu senken. Auf ihrer Grundlage können nun Handlungsempfehlungen für Projektplanerinnen und -planer sowie ausführende Firmen erstellt werden“, sagt <strong>Dr. Doris Zoller</strong>, Vorsitzende der Geschäftsführung der Münchner Wohnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorgehensweise</h2>



<p>Auf dem Baufeld WA 1 Mitte an der Christel-Sembach-Krone-Straße in Freiham untersuchte die Münchner Wohnen zusammen mit der TUM die Treibhausgasemissionen von der Anlieferung der Materialien und Maschinen bis zum Betrieb der Geräte auf der Baustelle. Diese Daten wurden unter anderem mit Hilfe von Kameras zur Verfolgung von Baustellenaktivitäten erfasst und zugeordnet. Im Anschluss sortierte das Team diese nach Gewerken und Bauteilen. So konnten die Forscher*innen die Treibhausgasemissionen der Baustelle erfassen und möglichst exakt den Errichtungsprozessen zuordnen. </p>



<p>In einer <strong><a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/DBU-Abschlussbericht-AZ-38075_01-Hauptbericht.pdf">Potenzialanalyse</a></strong> untersuchte das Team Ansätze zur möglichen Prozessoptimierung, um für zukünftige Projekte Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen in der Bauphase geben zu können. Dabei handelt es sich sowohl um Empfehlungen für die planenden als auch für die ausführenden Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bezahlbares Wohnen in Freiham</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="799" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/MW_Mobistation_Ittlingstr_4336-1536x1535-800x799-1.webp" alt="" class="wp-image-52993" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/MW_Mobistation_Ittlingstr_4336-1536x1535-800x799-1.webp 800w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/MW_Mobistation_Ittlingstr_4336-1536x1535-800x799-1-300x300.webp 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/MW_Mobistation_Ittlingstr_4336-1536x1535-800x799-1-150x150.webp 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/MW_Mobistation_Ittlingstr_4336-1536x1535-800x799-1-768x767.webp 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/MW_Mobistation_Ittlingstr_4336-1536x1535-800x799-1-600x599.webp 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/11/MW_Mobistation_Ittlingstr_4336-1536x1535-800x799-1-696x695.webp 696w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">© Frank Schroth</figcaption></figure>



<p>An der Christel-Sembach-Krone-Straße in Freiham (Baufeld WA 1 Mitte) errichtet die Münchner Wohnen vier energieeffiziente, mehrgeschossige Gebäude mit insgesamt 63 München-Modell-Mietwohnungen. Zwei vierstöckige Häuser entstehen in Massivbauweise und zwei dreistöckige in Holzbauweise. </p>



<p>In der Tiefgarage gibt es 32 Stellplätze, wobei die zukünftigen Bewohner*innen auf ein Privatauto verzichten können: In der Mobilitätsstation können die Bewohner*innen kostenlos E-Lastenfahrräder, Fahrradanhänger, Einkaufstrolleys und mehr in Kombination mit günstigen Car- Sharing-Angeboten nutzen. Mobilitätsstation mit E-Bikes und E-Lastenfahrrädern zum kostenlosen Ausleihen für die Bewohner*innen.</p>



<p>Nadine Kölmel</p>
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		<title>Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen: weitere Erinnerungszeichen an Häusern der Münchner Wohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2024 18:44:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 191]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. Juli 2024 brachte die Münchner Wohnen gemeinsam mit Vertreter*innen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und der Zeugen Jehovas sowie der Landeshauptstadt München fünf Erinnerungszeichen für von 1933 bis 1945 ermordete Münchner Mitmenschen an ihren Häusern in Obergiesing und Harlaching an. Recherchiert haben die Lebensläufe die Auszubildenden der Münchner Wohnen mit fachlicher Anleitung [&#8230;]</p>
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<p>Am 23. Juli 2024 brachte die Münchner Wohnen gemeinsam mit Vertreter*innen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und der Zeugen Jehovas sowie der Landeshauptstadt München fünf Erinnerungszeichen für von 1933 bis 1945 ermordete Münchner Mitmenschen an ihren Häusern in Obergiesing und Harlaching an. Recherchiert haben die Lebensläufe die Auszubildenden der Münchner Wohnen mit fachlicher Anleitung aus dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München</p>



<p>„Solange wir uns erinnern, halten wir Geschichte lebendig – und damit auch die Erinnerung an diese fünf Menschen, die die Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten &#8211; auf brutale Weise verfolgt und ermordet haben“, sagt Verena Dietl, Aufsichtsratsvorsitzende der Münchner Wohnen und Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München.</p>



<p>„Für uns sind die Erinnerungszeichen ein Teil unserer Unternehmenskultur der Vielfalt und Offenheit. Die Lebensläufe zeigen auf erdrückende Weise, wie wichtig es ist, dass wir uns alle für eine Gemeinschaft ohne Rassismus und für Wertschätzung engagieren“, ergänzt Dr. Doris Zoller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Münchner Wohnen.</p>



<p>„Wir sind sehr stolz darauf, die Lebensgeschichten von fünf Menschen weitergeben zu dürfen, die von den Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten ermordet wurden. Wir möchten mithilfe der Erinnerungszeichen ihre Geschichten am Leben erhalten und gerade in sol­chen Zeiten wie heute einen Beitrag leisten, damit sich nicht wiederholt, was in der Zeit des Nationalsozialismus schlimmes passiert ist“, sagen die am Projekt beteiligten Auszubildenden der Münchner Wohnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschichte aufbereiten</h2>



<p>Zwölf Auszubildenden der Münchner Wohnen recherchierten die Lebenswege von fünf Menschen, die bis zu ihrer Verfolgung durch Nationalsozialist*innen in Häusern der Münchner Wohnen (damals GWG und GEWOFAG) lebten &#8211; namentlich Fritz Hausmann, Richard Sicher, Franz Kohn, Theodor Sternau und Alois Koller. Sie nutzten hierfür städtische Archive sowie das Internet. Das erste Auszubildendenprojekt für die Erinnerungszeichen startete die Münch­ner Wohnen 2023 mit sechs Biografien von durch Nationalsozialist*innen ermor­deten Menschen aus den Apostelblöcken in Neuhausen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die Erinnerungszeichen?</h2>



<p>Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München bringt seit 2018 sogenannte Erinnerungszeichen an Orten an, an denen Menschen lebten, die die Natio­nalsozialist*innen ermordet haben. Die Plaketten bestehen aus gebürstetem Edelstahl mit Vergoldung. Das Kulturreferat bringt sie entweder an Gebäuden oder auf Stelen an. Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.erinnerungszeichen.de/">www.erinnerungszeichen.de</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="667" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/08/Pressefoto-Erinnerungszeichen-1000x667-1.jpg" alt="" class="wp-image-51567" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/08/Pressefoto-Erinnerungszeichen-1000x667-1.jpg 1000w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/08/Pressefoto-Erinnerungszeichen-1000x667-1-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/08/Pressefoto-Erinnerungszeichen-1000x667-1-768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/08/Pressefoto-Erinnerungszeichen-1000x667-1-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/08/Pressefoto-Erinnerungszeichen-1000x667-1-600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/08/Pressefoto-Erinnerungszeichen-1000x667-1-696x464.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption class="wp-element-caption">v.l.n.r.: Vanessa Steinweg, Auszubildende zur Immobilienkauffrau bei der Münchner Wohnen; Dr. Doris Zoller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Münchner Wohnen; Robert Petsch, Auszubildender zum Immobilienkaufmann bei der Münchner Wohnen. © Jonas Nefzger</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Münchner Wohnen. Damit München eine Stadt für alle bleibt.</h2>



<p>Die Münchner Wohnen ist die Wohnungsbaugesellschaft der Landeshauptstadt Mün­chen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Wohn- und Lebensqualität der Kund*innen. Jede*r zehnte Münchner*in lebt zu bezahlbaren Mieten in einer der etwa 70.000 Wohnungen. Die Münchner Wohnen ist so vielfältig wie unsere Stadt: Mehr als 1.100 Kol­leg*innen planen, bauen und sanieren nachhaltig Wohnraum, verwalten und pflegen Häuser, Quartiere und Grünflächen oder sind im Kundenservice und Sozialdienst für alle ihre Mietenden da.</p>



<p>Nadine Kölmel</p>
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		<title>Zielkonflikte zwischen Stadtgrün und Wohnungsbau besser lösen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 13:33:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur Ausgabe 8]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Grünflächen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanpassung]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, haben Städte eine wirksame natürliche Ressource: das Stadtgrün. Doch wie werden Bestandsquartiere grüner und wie lassen sich klimaangepasste Neubauprojekte realisieren? Oft mangelt es nicht an gutem Willen, wenn Dach- oder Fassadenbegrünungen geplant werden sollen, sondern an Beispielen und konkreten Lösungsvorschlägen. Darum unterstützt das Forschungsprojekt „Grüne Stadt der [&#8230;]</p>
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<p>Um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, haben Städte eine wirksame natürliche Ressource: das Stadtgrün. Doch wie werden Bestandsquartiere grüner und wie lassen sich klimaangepasste Neubauprojekte realisieren? Oft mangelt es nicht an gutem Willen, wenn Dach- oder Fassadenbegrünungen geplant werden sollen, sondern an Beispielen und konkreten Lösungsvorschlägen. Darum unterstützt das Forschungsprojekt „Grüne Stadt der Zukunft“ Kommunen und Stadtplaner*innen mit Umsetzungshilfen für die klimaresiliente Planung. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt arbeiteten Forschung und Praxis eng zusammen, um Steckbriefe, Checklisten und Leitfäden für grüne, klimaangepasste Städte zu entwickeln.</p>



<p>„Viele Kommunen haben sich mehr Klimaanpassung bereits zum Ziel gesetzt. Durch das geplante Klimaanpassungsgesetz des Bundes könnten sie dazu sogar bald verpflichtet werden. Mit unserer Website bieten wir der Stadtplanung einen Werkzeugkasten, um Stadtgrün gezielt für die Klimaresilienz auszubauen“, erklärt Professorin Simone Linke, die das Projekt an der Technischen Universität München koordinierte. Zum Projektteam gehörten auch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Referate für Klima- und Umweltschutz sowie Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel München: mehr Grün – und mehr Wohnraum?</h2>



<p>„Die Auswirkungen des Klimawandels, die knappen Flächenressourcen und die gleichzeitige Wohnraumbeschaffung stellen große Herausforderungen für wachsende Städte wie München dar“, betont Christine Kugler, Referentin für Klima- und Umweltschutz in München. Um diese Zielkonflikte möglichst gut zu lösen, erprobte München mit den Forschenden, wie Klimaanpassung von Anfang an in der Stadtplanung mitgedacht werden kann. So gibt es etwa in Bebauungsplänen verschiedene Möglichkeiten, Stadtgrün zu fördern oder Kaltluftleitbahnen vor Bebauung zu schützen.</p>



<p>Die Münchner Stadtbaurätin Elisabeth Merk lobt die gemeinsame Forschung: „In dem Projekt entstanden wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung von Klimaresilienz. Nicht nur in Neubauquartieren, sondern auch für Bestandsquartiere wurden zahlreiche praxisnahe Handlungsoptionen aufgezeigt, die Eingang in unsere Arbeit finden werden.“ Das Team begleitete verschiedene Verfahren, befragte Anwohner*innen und nahm mikroklimatische Simulationen vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gebäudebegrünung spart Kühl- und Heizenergie</h2>



<p>Dach- und Fassadenbegrünung bieten sich sowohl für Bestands- als auch für Neubauquartiere an. Sie kühlen das Gebäude im Sommer und schützen es im Winter vor Kälte: Die Dämmwirkung steigt durch begrünte Dächer um circa zehn Prozent. Außerdem speichern Dachbegrünungen Wasser, kühlen so im Sommer die Umgebung und entlasten bei Starkregen die Kanalisation.</p>



<p>„Fassadenbegrünung kühlt nicht nur die Gebäude, sondern steigert auch die Aufenthaltsqualität im Quartier, besonders in sonst unbegrünten Straßen. Dachgärten können – neben begrünten Innenhöfen – gerade in dichten Quartieren wichtige Erholungsorte für die Bevölkerung sein“, sagt die Soziologin Amelie Bauer von der LMU. Das Projekt zeigt in Steckbriefen, worauf es bei der Gebäudebegrünung ankommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gegen die Sommerhitze: große Bäume und Freiflächen erhalten</h2>



<p>Bei starker Hitze sind Stadtparks und Freiflächen wichtig für die nächtliche Abkühlung. Als Erholungsorte sollten sie fußläufig erreichbar sein und schattige Sitzplätze bieten. Gleichzeitig lohnt es sich, in Straßen und Innenhöfen die Versiegelung zu verringern und große Bäume zu erhalten. Bislang müssen immer wieder Bäume etwa für den Bau von Tiefgaragen gefällt werden. Das Problem ließe sich beispielsweise durch innovative Mobilitätskonzepte mit mehrstöckigen, oberirdischen Quartiersgaragen eindämmen. So entsteht mehr Platz für wohnungsnahes, qualitativ hochwertiges Grün.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="339" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-1024x339.jpg" alt="" class="wp-image-48870" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-1024x339.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-300x99.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-768x254.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-1536x509.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-2048x678.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-150x50.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-600x199.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-696x231.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-1392x461.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-1068x354.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/Wowi-architektur-Zielkonflikte-zwischen-Stadtgruen-und-Wohnungsbau-muessen-besser-geloest-werden-4-1920x636.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Nachbarschaft und lokale Unternehmen gestalten mit</h2>



<p>„Städte könnten die Bevölkerung, die Immobilienwirtschaft und Unternehmen stärker in die Entwicklung grüner, lebenswerter Quartiere einbinden“, betont Johannes Rupp vom IÖW. Das Projekt stellt dafür viele Formate vor, etwa Gemeinschaftsbeete, Gießpatenschaften, Beratungsangebote oder einen Preis für den schönsten Firmengarten.</p>



<p>Um Fachkräfte in Stadtverwaltung und Planungsbüros zu unterstützen, fasst die Website www.gruene-stadt-der-zukunft.de die Forschungsergebnisse in Steckbriefen, Checklisten und Leitfäden zusammen. Das Projekt wurde 2018 bis 2024 vom BMBF in der Leitinitiative „Zukunftsstadt“ gefördert.</p>



<p>Johannes Rupp</p>



<p>johannes.rupp@ioew.de</p>



<p>Mehr zum Projekt „Grüne Stadt der Zukunft“: <a href="https://gruene-stadt-der-zukunft.de/ueber-das-projekt/">https://gruene-stadt-der-zukunft.de/ueber-das-projekt/</a></p>
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		<item>
		<title>Münchner Wohnen ist am Start</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2024 18:35:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der 1. Januar 2024 ist für die Landeshauptstadt München ein historischer Tag. Nach dem Zusammenschluss der bisherigen beiden Unternehmen GEWOFAG und GWG München, nimmt die Münchner Wohnen, als nun einzige kommunale Wohnungsbauunternehmen der Stadt, die Arbeit auf. „Mit der Münchner Wohnen beginnen wir ein neues Kapitel in der Wohnungspolitik Münchens“, sagt Verena Dietl, Bürgermeisterin der [&#8230;]</p>
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<p>Der 1. Januar 2024 ist für die Landeshauptstadt München ein historischer Tag. Nach dem Zusammenschluss der bisherigen beiden Unternehmen GEWOFAG und GWG München, nimmt die Münchner Wohnen, als nun einzige kommunale Wohnungsbauunternehmen der Stadt, die Arbeit auf.</p>



<p>„Mit der Münchner Wohnen beginnen wir ein neues Kapitel in der Wohnungspolitik Münchens“, sagt <strong>Verena Dietl</strong>, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt und Aufsichtsratsvorsitzende der bisherigen beiden Wohnungsbaugesellschaften. </p>



<p>„Das Unternehmen kommt genau zur richtigen Zeit: Die Landeshauptstadt stärkt in Zeiten des angespannten Wohnungsmarktes mit der nun kombinierten Erfahrung und Kompetenz zweier erfolgreicher Unternehmen den sozialen Wohnungsbau. Ich freue mich daher sehr, dass die Münchner Wohnen nun an den Start geht. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die an der Fusion in den vergangenen Jahren und Monaten mitgearbeitet haben, insbesondere den Mitarbeiter*innen von GEWOFAG und GWG München und deren Geschäftsführungen, Dr. Doris Zoller, Armin Hagen und Christian Müller.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam etwa 70.000 Wohnungen</h2>



<p>Die Münchner Wohnen ist nun eine der größten Wohnungsbaugesellschaften Deutschlands und als kommunales Unternehmen dem Allgemeinwohl verpflichtet. Mit ca. 150.000 Bewohner*innen wohnt etwa jede*r zehnte Münchner*in in den etwa 70.000 Wohnungen des Unternehmens. Die vielen Bestandsgebäude der Münchner Wohnen befinden sich in jeder Münchner Nachbarschaft. </p>



<p>Von den ersten Quartieren in der Zwischenkriegszeit, beispielsweise in Ramersdorf oder Neuhausen, über Einzelobjekte im ganzen Stadtgebiet bis zu den großen Stadterweiterungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Beispiel im Hasenbergl oder in Neuperlach und den aktuellen Quartiersentwicklungen in Neufreimann und Freiham: Die Münchner Wohnen prägt die Landeshauptstadt München.</p>



<h2 class="wp-block-heading">München – eine Stadt für alle</h2>



<p>„Als Münchner Wohnen tragen wir eine große Verantwortung“, sagt <strong>Dr. Doris Zoller</strong>, Vorsitzende der Geschäftsführung der Münchner Wohnen. „Zusammen mit unseren Kolleg*innen werden wir auch in Zukunft unserem Auftrag nachkommen, nachhaltigen und attraktiven Wohnraum zur Verfügung zu stellen.“ </p>



<p>„Wir arbeiten unermüdlich, um großen Teilen der Münchner Stadtgesellschaft ein echtes Zuhause zu ermöglichen, sagt <strong>Geschäftsführer Christian Müller</strong>. „München soll eine Stadt für alle bleiben – das ist unser Motto.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei zentrale Ziele</h2>



<p>Die mehr als 1.100 Kolleg*innen der Münchner Wohnen planen, bauen und sanieren nachhaltig Wohnraum, verwalten und pflegen Häuser, Quartiere und Grünflächen und sind im Kundenservice und in den Sozialen Diensten für die Mietenden und die ganze Stadtgesellschaft da.</p>



<p>„Für die kommenden Jahre sind drei Ziele für unser neues Unternehmen zentral“, sagt <strong>Dr. Doris Zoller</strong>. „Unser Ziel ist es, im Durchschnitt <strong>pro Jahr 2000 Wohneinheiten zu schaffen</strong> und bestehenden Wohnraum zu erschwinglichen Preisen langfristig sichern.“ „Die Münchner Wohnen wird zudem einen Beitrag zur Klimaneutralität der Landeshauptstadt leisten, etwa durch eine Sanierungsquote von vier Prozent pro Jahr und einen Zubau von Photovoltaikanlagen&#8220;, sagt <strong>Armin Hagen</strong>.</p>



<p>Quelle: Münchner Wohnen</p>
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		<title>GWG München &#8211; Rohstoffretter statt Ressourcenverschwender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäuderessourcenpass]]></category>
		<category><![CDATA[GWG]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourceneffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weggeworfene Dinge wie Glas, Papier und Kunststoff wiederzuverwerten, das ist in deutschen Haushalten seit Jahrzehnten etabliert. Ganz anders in der Baubranche: Wird ein Gebäude abgerissen, landen die einzelnen Bestandteile größtenteils auf der Deponie oder als minderwertiges Füllmaterial im Straßenbau &#8211; eine riesengroße Verschwendung. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH will das anders machen. Für ihr [&#8230;]</p>
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<p>Weggeworfene Dinge wie Glas, Papier und Kunststoff wiederzuverwerten, das ist in deutschen Haushalten seit Jahrzehnten etabliert. Ganz anders in der Baubranche: Wird ein Gebäude abgerissen, landen die einzelnen Bestandteile größtenteils auf der Deponie oder als minderwertiges Füllmaterial im Straßenbau &#8211; eine riesengroße Verschwendung. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH will das anders machen.</p>



<p>Für ihr Entwicklungsgebiet im Münchner Stadtteil Ramersdorf hat die GWG das Umweltberatungsinstitut EPEA ins Boot geholt, eine Tochter der in Stuttgart ansässigen Bauberatung Drees &amp; Sommer SE. Die Kreislaufspezialisten katalogisieren sämtliche Materialien und Baustoffe, prüfen deren Wiederverwertbarkeit und wirken damit sowohl dem Rohstoffmangel als auch den steigenden Energie- und Baupreisen entgegen.</p>



<p>&#8222;Aufgrund der Gebäudesubstanz ist eine Sanierung der Immobilien nicht möglich&#8220;, sagt Rositsa Doneva, Teamleiterin Klimaschutz der GWG. &#8222;Zudem wollen wir mehr Wohnfläche schaffen und in den nächsten Jahren insgesamt 900 Wohnungen bauen. Die alten Häuser müssen daher modernen und energetisch optimierten Gebäuden weichen.&#8220; Um aber möglichst viele Rohstoffe aus dem Bestand zu retten, setzt die GWG auf eine umfassende. </p>



<p>Stark vereinfacht geht es dabei um den Weg eines Stoffes von seiner Gewinnung über seine Verarbeitung bis hin zu seiner Wiederverwertung oder Entsorgung. &#8220; Durch die Stoffstromanalyse können wir überhaupt erst abschätzen, welche Bauteile wir in unseren eigenen Neubauvorhaben wieder einsetzen können, welche Materialien sich für eine Baustoffbörse eignen oder ob sogar eine Hersteller-Rücknahme sinnvoll ist&#8220;, so Doneva weiter.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://www.systemair.com/de-de/expertise/news/save-vsc-100-300?utm_source=Banner&amp;utm_medium=wohnungswirtschaft+heute&amp;utm_campaign=SAVE+VSC"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023.png" alt="" class="wp-image-44704" width="720" height="300" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023.png 720w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-300x125.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-150x63.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-600x250.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-696x290.png 696w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft</h2>



<p>Entwickelt wurde die Stoffstromanalyse von Andrea Heil und Matthias Heinrich, die bei EPEA kreislauffähiges Bauen und Urban Mining vorantreiben. Dabei handelt es sich um einen noch relativ jungen Begriff in der Abfallwirtschaft, der aber schon bald ein neues Zeitalter einläuten könnte: &#8222;Wir brauchen einen Paradigmenwechsel &#8211; weg von der Einweg- und Abfallwirtschaft hin zur Kreislaufwirtschaft&#8220;, so Heinrich. Im Rahmen der Analyse hat das Team für die GWG Türrahmen, Fensterglas, Metall, Holz und sogar alte Müllhäuschen katalogisiert und Möglichkeiten zur Weiterverwendung aufgezeigt.<strong> </strong></p>



<p><strong>&#8222;Die Baubranche verschlingt hierzulande etwa 90 Prozent der geförderten mineralischen Rohstoffe und verursacht gleichzeitig mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Wertvolle Materialien landen bei Umbau oder Abriss auf dem Müll, während bei Neubauvorhaben teilweise dieselben Materialien teuer bezahlt werden.&#8220;</strong> </p>



<p>Das will die GWG nun ändern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Nehmen wir zum Beispiel die Fenster. Davon haben wir insgesamt 147. Sofern sie den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechen, könnten wir sie ohne Probleme nach der Sanierung erneut einsetzen. Falls nicht, können sie immer noch ein zweites Leben bekommen &#8211; etwa als Trennwände im Innenbereich oder bei Gewächshäusern.&#8220;</p>
<cite>Rositsa Doneva</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Fenstergitter zur Startrampe</h2>



<p>Grundsätzliche Erkenntnisse aus der Stoffstromanalyse: &#8222;Sofern sie keine Schadstoffe enthalten, lassen sich beinahe alle Baustoffe wiederverwenden oder zumindest höherwertig recyceln. Zudem zeigt die Analyse mögliche Verwertungswege für die vorhandenen Bauteile auf&#8220;, erklärt Andrea Heil. </p>



<p>&#8222;Nehmen wir zum Beispiel die Fenster&#8220;, führt Rositsa Doneva aus. &#8222;Davon haben wir insgesamt 147. Sofern sie den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechen, könnten wir sie ohne Probleme nach der Sanierung erneut einsetzen. Falls nicht, können sie immer noch ein zweites Leben bekommen &#8211; etwa als Trennwände im Innenbereich oder bei Gewächshäusern.&#8220; Auch eine ausgefallenere Nutzung ist denkbar, wenn man sich beispielsweise die ehemaligen Kellerfenstergitter der Augsburger Stadtbücherei als Vorbild nimmt. </p>



<p>Sie dienen heute als Startrampen einer Mountainbike-Strecke am Bodensee. Neben Fenstern sind auch Türen, Dachziegel oder Treppengeländer oftmals viel zu schade für den Bauschuttcontainer und besser auf Baustoffbörsen aufgehoben, wo sie schnell und unkompliziert neue Besitzer finden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut für Umwelt und Geldbeutel</h2>



<p>Das Recycling von Baumaterial ist nicht ein Vorteil für die Umwelt, weil es den CO2-Ausstoß und den Ressourceneinsatz reduziert. Außerdem spart die Weiterverwendung auch Kosten, denn Bauschutt wird immer teurer. <strong>Die Entsorgung eines fünf Kubikmeter großen Containers mit gemischtem Bauschutt kostet bis zu 400 Euro.</strong> </p>



<p>Ein Weiterverkauf bringt dagegen Geld ein. Im <strong>Durchschnitt erzielen Dachziegel 50 Cent pro Stück</strong>. Aufbereiteter <strong>Betonbruch schlägt mit 8,50 Euro pro Kubikmeter </strong>zu Buche. <strong>Ein Kilogramm Stahlschrott ist etwa 20 bis 30 Cent wert</strong>. Hochgerechnet auf die Rohstoffsubtanz der gesamten Bundesrepublik summiert sich <strong>die Rohstoffmenge in Gebäuden, Tiefbau und Straßen auf stolze 29 Milliarden Tonnen </strong>&#8211; ein wertvolles Materialvorkommen für die Zukunft, das außerdem noch unabhängiger von Importen aus Drittstaaten macht. </p>



<p>Hinzu kommt: &#8222;<strong>Die Materialien sind in einem viel brauchbareren Zustand</strong>&#8222;, sagt Matthias Heinrich. &#8222;Man muss nicht erst das Erz aus einer Mine weiterverarbeiten, sondern hat direkt das fertige Produkt&#8220;. Aber ganz so einfach gibt die urbane Mine ihre Rohstoffschätze nicht frei.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Unser Anspruch ist, dass der Gebäuderessourcenpass nicht eine Formalie gegenüber Behörden und Banken wird, sondern einer lebenszyklusorientierten und ressourcenschonenden Bewirtschaftung dienen kann&#8220; </p>
<cite>Rositsa Doneva.</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Materialausweis für Gebäude</h2>



<p>Gerade bei älteren Gebäuden ist es oft mühselig, alle relevanten Daten zusammenzusuchen. &#8222;In der Regel kommt man nicht umhin, sich alles ganz genau vor Ort anzuschauen. Es gibt Fälle, in denen muss auch stichprobenartig ein Loch in die Wand gebohrt werden, um zu prüfen, was wirklich dahinter ist&#8220;, so Heinrich. </p>



<p><strong>In Zukunft soll hier ein digitaler Ressourcenpass Abhilfe schaffen, eine Art Klimaführerschein fürs Gebäude.</strong> Darin soll genau dokumentiert werden, welche Produkte und Materialien eingesetzt werden, wie groß ihr ökologischer Fußabdruck ist und welchen Wert sie haben. Die Kreislaufspezialist:innen von EPEA erstellen bereits seit mehreren Jahren solche Ausweise für Neubauten: Das Bürogebäude The Cradle in Düsseldorf, das Wohnhochhaus Moringa in Hamburg und die neue Drees &amp; Sommer-Firmenzentrale, OWP 12 genannt, sind &#8211; wenn es irgendwann zum Umbau oder Abriss kommt &#8211; bereits ausgewiesen wiederverwertbar. </p>



<p>Auch für die GWG wird es einen Praxis-Leitfaden geben, der neben dem Urban Mining auch kreislauffähige Konzepte für den Neubau beinhaltet. &#8222;Unser Anspruch ist, dass der Gebäuderessourcenpass nicht eine Formalie gegenüber Behörden und Banken wird, sondern einer lebenszyklusorientierten und ressourcenschonenden Bewirtschaftung dienen kann&#8220;, sagt Rositsa Doneva.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weltüberlastungstag: Bereits Anfang Mai ist Ressourcenkonto in Deutschland im Minus</h2>



<p>Noch ist ein solcher Materialpass nicht verpflichtend, aber die geplante Regulierung wird die Branche irgendwann zur Kreislauffähigkeit zwingen. &#8222;Besser früher als später&#8220;, findet Matthias Heinrich. &#8222;Da der Rohstoffhunger und der CO2-Ausstoß in Deutschland weltweit im obersten Viertel aller Länder liegen, haben wir hierzulande bereits am 4. Mai 2023 so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde im gesamten Jahr regenerieren kann.</p>



<p>Die Kosten für diesen Kredit auf die Zukunft müssen die folgenden Generationen bezahlen, umso mehr, je länger gezögert wird, klimafreundliche Entscheidungen zu treffen.&#8220; Ressourcen sparen, CO2-Ausstoß senken, klimaneutral werden &#8211; das sind seiner Ansicht nach die wichtigsten Aufgaben der Branche für die Zukunft. Umso wichtiger seien Projekte wie die der GWG, um Schule zu machen.</p>



<p>Qwelle: GWG / Drees &amp; Sommer SE</p>
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		<title>hubitation finals: Gelungene Premiere in auf der EXPO REAL in München &#8211; Top-Digitale Lösungsansätze &#8211; convaise gewinnt den Startup-Contest</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/hubitation-finals-gelungene-premiere-in-auf-der-expo-real-in-muenchen-top-digitale-loesungsansaetze-convaise-gewinnt-den-startup-contest/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hubitation-finals-gelungene-premiere-in-auf-der-expo-real-in-muenchen-top-digitale-loesungsansaetze-convaise-gewinnt-den-startup-contest</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 11:19:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG26]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Expo Real]]></category>
		<category><![CDATA[hubitation]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Premiere auf der EXPO REAL in München: Erstmals hat die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte &#124; Wohnstadt (NHW) die hubitation finals live an ihrem Messestand ausgetragen. Die Idee kam an, das Interesse war groß, die Entscheidung knapp. Als strahlender Sieger setzte sich convaise aus Poing bei München durch. Der Gewinner darf sich exklusiv im Arbeitskreis Digitale Geschäftsmodelle [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Premiere auf der EXPO REAL in München: Erstmals hat die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) die hubitation finals live an ihrem Messestand ausgetragen. Die Idee kam an, das Interesse war groß, die Entscheidung knapp. Als strahlender Sieger setzte sich convaise aus Poing bei München durch.</p>



<p>Der Gewinner darf sich exklusiv im Arbeitskreis Digitale Geschäftsmodelle der Arbeitsgemeinschaft Großer Wohnungsunternehmen (AGW) vor rund 60 Top-Entscheider:innen der Branche präsentieren. „Alle Finalisten haben tolle Lösungsansätze für die Wohnungswirtschaft entwickelt“, sagte der Leitende NHWGeschäftsführer Dr. Thomas Hain bei der Siegerehrung. „Ihre Ideen werden in Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen bereits umgesetzt – von daher ist jedes Unternehmen ein Gewinner.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation intuitiv und effizient gestalten</h2>



<p>convaise unterstützt Unternehmen, Organisationen und die öffentliche Verwaltung dabei, ihre Kommunikation mit Kund:innen und Bürger:innen auf ein Chat-basiertes System umzustellen. Statt mit Formularen oder am Telefon sollen mit convaise auch komplexe Vorgänge in einem KI-unterstützten Messenger abgewickelt werden. „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung und begreifen sie als Ansporn“, sagt Tushaar Bhatt, einer der Gründer von convaise. „Als Finalist bei hubitation ausgewählt zu werden und so an einem spannenden Pilotprojekt mit der Wohnungswirtschaft zu arbeiten, war für uns schon eine große Freude. </p>



<p>Noch größer ist diese nun, da wir auf der Bühne der NHW auf der EXPO REAL auch die Jury mit unserem gemeinsam mit der WBM aus Berlin entwickelten Projekt überzeugt haben. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich unsere Kommunikation von Anrufen und SMS zu Messenger-Diensten wie Whatsapp oder Slack verlagert. Ein Großteil dieses Fortschritts ist bei Unternehmen und Verwaltungen noch nicht angekommen. Unser Ziel ist es, Kommunikation zwischen Organisationen und ihren Nutzer:innen so intuitiv und effizient wie möglich zu gestalten.“ </p>



<p>Auch Steffen Helbig, Geschäftsführer der WBM aus Berlin und Sparringunternehmen von convaise freut sich über den Sieg und auf die Umsetzung des Pilotprojektes: „Die Digitalisierung gewinnt auch in der Wohnungswirtschaft immer mehr an Bedeutung. Unsere Kund:innen erwarten immer stärker eine unkomplizierte und zügige Interaktion auf modernen Kanälen. convaise bietet uns mit seinem digitalen Assistenten die Möglichkeit, zeitaufwendige Prozesse schneller zu bearbeiten – die digitale Kommunikation ergänzt die persönliche. So können wir die Zufriedenheit unserer Mieterin-nen und Mieter weiter erhöhen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sechs Finalisten haben ihre Pilotprojekte gepitcht</h2>



<p>Bei den diesjährigen hubitation finals pitchten die sechs Finalisten die Pilotprojekte, welche sie gemeinsam mit den hubitation Associates – Partnerunternehmen aus der Wohnungswirtschaft – ausgearbeitet haben. Die Jury bestand aus Dr. Christian Lieberknecht (Geschäftsführer des GdW – Bundesverband deutscher Wohnung- und Immobilienunternehmen e. V.), Prof. Dr. Iris Belle (Professorin, Fakultät Architektur und Gestaltung – Master Smart City Solutions, Hochschule für Technik Stuttgart), David Schön (Co-Founder VePa, hubitation Winner 2021) und Arkadi Jampolski (Chief Operation Officer wunderflats). Durch die finals führten Frieda Gresch (Innovation &amp; Relationship Manager hubitation) und Nikolas Mück (Innovation &amp; Project Manager hubitation)&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/hubitation-EXPO-REAL-Startup-Contest-convaise-Muenchen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/hubitation-EXPO-REAL-Startup-Contest-convaise-Muenchen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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