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	<title>Infrastruktur Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Infrastruktur Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>IoT-Trends 2026 in Kommunen – so kann Steuergeld gespart werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 16:34:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudemanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der intelligenten Vernetzung, Steuerung und Optimierung der Infrastruktur steckt viel Potenzial für Kommunen. Mithilfe eines eigenen IoT-Netzwerks stehen Behörden, Unternehmen und Bürgern vielfältige Anwendungsmöglichkeiten offen: von der Bodenfeuchtemessung zum Schutz von Jungbäumen, über datenschutzkonformes kamerabasiertes Verkehrsmanagement und die Prävention von Wasser- und Feuerschäden in Gebäuden bis zu weitläufigen Netzen für eine skalierbare Steuerung ganzer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/iot-trends-2026-in-kommunen-so-kann-steuergeld-gespart-werden/">IoT-Trends 2026 in Kommunen – so kann Steuergeld gespart werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>In der intelligenten Vernetzung, Steuerung und Optimierung der Infrastruktur steckt viel Potenzial für Kommunen. Mithilfe eines eigenen IoT-Netzwerks stehen Behörden, Unternehmen und Bürgern vielfältige Anwendungsmöglichkeiten offen: von der Bodenfeuchtemessung zum Schutz von Jungbäumen, über datenschutzkonformes kamerabasiertes Verkehrsmanagement und die Prävention von Wasser- und Feuerschäden in Gebäuden bis zu weitläufigen Netzen für eine skalierbare Steuerung ganzer Bundesländer.</p>



<p>So lassen sich Kosten reduzieren, Ressourcen sparen, die Sicherheit, Resilienz und Transparenz erhöhen – und Klimaschutz auch in Zeiten klammer Kassen umsetzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Experten des IoT-Unternehmens Alpha-Omega Technology sehen vor diesem Hintergrund für 2026 drei Schwerpunkte:</h4>



<p>1. Datenbasierte Kommunalpflege für eine resiliente Infrastruktur und Umwelt<br>2. Intelligente Entwicklung der urbanen Infrastruktur<br>3. Effizientes Gebäudemanagement zur Schadensvermeidung und für mehr Sicherheit</p>



<p>Als Querschnittstrend zeigt sich die zunehmende Nutzung sensorbasierter Messwerte als Frühwarnsystem sowohl im Innen- wie im Außenbereich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trend 1: Datenbasierte Kommunalpflege für eine resiliente Infrastruktur und Umwelt</h2>



<p>Bei Grünflächen- und Tiefbauämtern, Stadtwerken und kommunalen Betrieben liegen IoT-Anwendungen für Effizienz, Schutz und Kostenreduzierung im Trend. Sie unterstützen die Kommunen operativ dabei, ihre Ressourcen und ihre Infrastruktur intelligent zu managen. Ein Beispiel ist die Messung der Bodenfeuchte mithilfe von LoRaWAN-Sensoren. Sie wird bereits vielerorts eingesetzt, etwa zum Schutz von Grünflächen und Investitionen wie die in Jungbäume.</p>



<p><strong>Das vom Berliner Abgeordnetenhaus im November 2025 verabschiedete „Bäume-Plus-Gesetz“ ist das erste Klimaanpassungsgesetz Deutschlands. </strong>Berlin soll damit resistenter gegen Hitze und Starkregen werden und wird hohe Investitionen im Bereich Baumanpflanzung tätigen. Jan Bose, Geschäftsführer bei Alpha-Omega Technology, berichtet von einer spürbaren Nachfrage in diesem Bereich: </p>



<p><strong>„Die Überwachung der Bodenfeuchte hat einen monetären Hintergrund. Vertrocknet zum Beispiel ein frisch gepflanzter Baum, so können bis zu 6.000 € Kosten für einen neuen Jungbaum entstehen.</strong> Viele Städte sind beim Monitoring der Bodenfeuchte bereits sehr aktiv, wie etwa Heidelberg oder Pforzheim.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="511" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-1024x511.jpg" alt="" class="wp-image-59285" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-1024x511.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-300x150.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-768x383.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-1536x767.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-150x75.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-600x299.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-696x347.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-1392x695.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1-1068x533.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/trend-1.jpg 1603w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Trend 1: Der Schutz der Infrastruktur gewinnt in Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse an Bedeutung. Immer mehr Kommunen nutzen entsprechende IoT-Lösungen, um zum Beispiel den Zustand der Straßen zu überwachen (Grafik: Alpha-Omega Technology).

</figcaption></figure>



<p>Für den Schutz der Infrastruktur gewinnt in Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse das Monitoring der Straßentemperatur an Bedeutung. <strong>Droht im Sommer eine Erhitzung des Asphalts auf über 50 Grad, kann die Kommune rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen und teure Sommerhitzeschäden verhindern</strong>.</p>



<p>Im Winter garantiert das Monitoring einen zuverlässigen Winterdienst. Mit einem LoRaWAN-Netzwerk, das Messwerte auch über weite Distanzen überträgt, ist ein solches Monitoring großflächig einsetzbar. Diese Anwendung ist bereits in mehreren Landkreisen im Einsatz. Die Kommunen vermeiden teure Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche infolge von Unfällen, die sich aufgrund von mangelhafter Räumung und Streuung ereignen.</p>



<p><strong>Um Energiekosten zu reduzieren, setzen immer mehr Städte und Gemeinden auf eine intelligente Straßenbeleuchtung</strong>. Sie ermitteln und steuern die Helligkeit der Leuchten nach Bedarf auf Basis der Tageszeit oder des Verkehrs. In Zeiten steigender Energiepreise und Anforderungen an den Umweltschutz hat dieser Anwendungsfall viel Potenzial für Einsparungen. </p>



<p>Jan Bose betont: „Der Nutzen ist hier messbar und sofort sichtbar, bei gleichzeitig niedrigen Einstiegshürden. Denn die LoRaWAN-Module, die die Messwerte an die kommunale IoT-Plattform senden, lassen sich mit wenig Aufwand in den vorhandenen Masten installieren.“ Praktisch umsetzen lässt sich das Ganze zum Beispiel mit der von Alpha-Omega Technology selbst entwickelten IoT-Lösung „Ortsbeleuchtung“. Zum Einsatz kommen Aktoren mit einer IoT-Vernetzung auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN. Eine mobile App bietet unter anderem Kartenübersichten und Steuerungsmöglichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trend 2: Intelligente Entwicklung der urbanen Infrastruktur</h2>



<p>Die Entwicklung geht hin zu einer ganzheitlichen urbanen Intelligenz durch aktive Lenkung, Optimierung und datenbasierte Entscheidungsfindung. Beteiligte Akteure in den Kommunen sind die Verkehrs- und Stadtplanung, politische Entscheider und Mobilitätsämter. Zu den Anwendungen, die sich bereits in der Praxis etablieren, gehören etwa das kamerabasierte Verkehrsmanagement oder das Monitoring der Energie- und Wasserverbräuche in öffentlichen Gebäuden.</p>



<p>Ein intelligentes Verkehrsmanagement lässt sich DSGVO-konform mit Lösungen wie dem Verkehrsmonitoring-System Iotraffic der Iotec GmbH realisieren. Das Messsystem erfasst rund um die Uhr, wie viele Verkehrsteilnehmer einen bestimmten Bereich passieren. Dabei erkennt eine Kamera verschiedene Kategorien, wie etwa Autos oder Fußgänger. Die Daten sendet Iotraffic per LoRaWAN oder NB-IoT in regelmäßigen Abständen an eine zentrale Datenplattform, wo sie ausgewertet und visualisiert werden. Während das Iotraffic Count-System zählt, geht das Iotraffic Flow-System einen Schritt weiter: Es macht Verkehrsflüsse sichtbar, indem es Pkw- und Lkw-Bewegungen anonym erfasst. Solche Systeme liefern Erkenntnisse, woher Pendlerströme kommen, und unterstützen dabei, sie vom lokalen Verkehr zu unterscheiden.</p>



<p>Wie die mit sensorbasierten IoT-Lösungen erfassten Messwerte datenbasierte Entscheidungen ermöglichen und Transparenz gegenüber den Bürgern erhöhen können, zeigt das Beispiel der Stadt Hagen. Hier ist seit Februar 2025 ein Smart-City-Dashboard frei über das Internet zugänglich. Einsehbar sind die aktuellen Echtzeitdaten zu Wetter, Umwelt und Mobilität. Dazu gehören Emissionen, die Auslastung von Straßen und Parkplätzen, Wasserstände und die Energieverbräuche der öffentlichen Gebäude und der Industrie. Die visualisierten Daten sind öffentlich einsehbar. Die Rohdaten stellt die Stadt Hagen zudem über offene Schnittstellen für eigene Anwendungen zur Verfügung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="850" height="512" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-19-at-16-54-48-IoT-Trends-2026-in-Kommunen-IoT-Shop.jpg" alt="" class="wp-image-59286" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-19-at-16-54-48-IoT-Trends-2026-in-Kommunen-IoT-Shop.jpg 850w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-19-at-16-54-48-IoT-Trends-2026-in-Kommunen-IoT-Shop-300x181.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-19-at-16-54-48-IoT-Trends-2026-in-Kommunen-IoT-Shop-768x463.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-19-at-16-54-48-IoT-Trends-2026-in-Kommunen-IoT-Shop-150x90.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-19-at-16-54-48-IoT-Trends-2026-in-Kommunen-IoT-Shop-600x361.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-19-at-16-54-48-IoT-Trends-2026-in-Kommunen-IoT-Shop-696x419.jpg 696w" sizes="(max-width: 850px) 100vw, 850px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Trend 2: Visualisierung der durch die Iotraffic-Kamera gesammelten Daten (Grafik: Alpha-Omega Technology).</em>logy).</figcaption></figure>



<p>Eine landesweite, offene digitale Datenplattform gibt es in Schleswig-Holstein. Die Landesregierung hat 2024 mit über 420 Gateways eine flächendeckende LoRaWAN-Infrastruktur aufgebaut. Seit Mai 2025 wird den Nutzern mit dem „IoT-Hub SH“ eine eigene Plattform zur Verfügung gestellt, um die Funktechnologie digital unabhängig, sicher und mit offenen Standards nutzen zu können. </p>



<p>Das Projekt wird gemeinsam im Austausch mit den Partnern nodes.sh und Dataport sowie den Stadtwerken Lübeck umgesetzt. Die neue Plattform soll Forschungseinrichtungen, Behörden, Unternehmen und privaten Nutzern ermöglichen, eigene Sensoren einfach zu integrieren, vorhandene Daten zu nutzen und KI-gestützte Anwendungen zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trend 3: Effizientes Gebäudemanagement zur Schadensvermeidung und für mehr Sicherheit</h2>



<p>IoT-Anwendungen bergen ein enormes Potenzial für Einsparungen und Schadensvermeidung in Gebäuden durch ein intelligentes Risikomanagement. Öffentliche Immobilien wie Schulen, Sportstätten, Verwaltungsgebäude oder Kulturstätten sind ein großer Kostenblock für Kommunen. Sie verbrauchen nicht nur Energie, Wärme und Wasser, sondern erfordern auch Investitionen in Instandhaltung oder die Reparatur von Schäden. Besonders problematisch ist der aktuelle Zustand: Die meisten dieser Gebäude sind in kritischen Bereichen wie Wasserschadenerkennung, Brandschutz oder Energiemanagement praktisch ungesichert. Dabei ließe sich die Sicherheit durch gezielt eingesetzte IoT-Technologien erheblich steigern – auch wenn eine hundertprozentige Sicherheit naturgemäß nicht zu erreichen ist.</p>



<p><strong>Typische Anwendungsfälle sind das Leckage-Monitoring zur Wasserschadenprävention, IoT-Rauchwarnmelder inklusive Alarmierungsprozessen, Energie-, Wärme- und Wassertransparenz oder die Betriebsoptimierung von Personeneinsätzen.</strong> Jan Bose erklärt: „Der Reparaturbedarf wird deutlich zunehmen. Denn die Bausubstanz in Deutschland wird immer älter. Ein Beispiel: In den ostdeutschen Bundesländern werden die in der wendebedingten Renovierungsphase verbauten PE-Rohre aus den 90er Jahren allmählich porös. Große Neubauprojekte der letzten Jahre standen zudem unter großem Kostendruck – oft wurde die preiswertere Lösung umgesetzt, zulasten der Qualität. Das macht sich nun durch Schäden bemerkbar, wie etwa Leckagen.”</p>



<p>IoT-Lösungen zur Messung von Verbrauchsflüssen sind aus diesen Gründen immer stärker gefragt. Denn sie sind eine einfach umzusetzende Möglichkeit, bei der Erfassung etwa des Wasserverbrauchs auch den aktuellen Durchfluss zu erkennen. Zeigen die Messwerte beispielsweise in einem Verwaltungsgebäude nach Büroschluss oder in einer Turnhalle während der Ferienzeit einen ungewöhnlich hohen Durchfluss, tritt sehr wahrscheinlich Wasser aus. Integrierte Alarmsysteme können in diesem Fall per App die zuständige Stelle informieren. So können schnell geeignete Maßnahmen ergriffen und größere Schäden vermieden werden. Neben Wasser verursacht Feuer teure Schäden an Gebäuden. Intelligente Rauchwarnmelder lassen sich mit wenig Aufwand in ein bestehendes LoRaWAN-IoT und dazugehörige Alarmierungssysteme einbinden.</p>



<p>Oft steht einer Entscheidung für einen preisgünstigen Brandschutz über das gebäudeeigene IoT aber noch das typisch deutsche 100-Prozent-Denken im Wege, wie Jan Bose weiß: „Eine Brandschutzanlage kostet zum Beispiel 40.000 bis 50.000 €. Geld, das viele Kommunen nicht haben. Mit LoRaWAN-Rauchwarnmeldern ließe sich eine Brandschutzlösung für etwa 1.000 € umsetzen. Diese Möglichkeit wird häufig vom Tisch gewischt mit dem Argument, dass LoRaWAN nicht zu 100 Prozent zuverlässig sei. LoRaWAN ist keine Brandschutzanlage, die 100 Prozent Sicherheit bietet, das ist richtig. Aber es bietet einen 95-prozentigen Schutz für einen Bruchteil der Kosten. Die Frage ist doch: Hat die Kommune am Ende wegen der engen Finanzlage gar keinen oder für 1.000 € einen 95-prozentigen Schutz? Hier muss sich aus meiner Sicht im Denken der Entscheidungsträger dringend etwas ändern.“</p>



<p>Spürbare Einsparungen in nicht bewohnten öffentlichen Gebäuden, Schulen und Büros können zudem über intelligente Heizkörperthermostate erzielt werden. <strong>Denn jede Stunde, in der die Heizung am Wochenende oder über Nacht weiterläuft, wird der Raum unnötig beheizt.</strong> Eine datenbasierte Steuerung des Heizbetriebs ist daher ein zentraler Hebel für Kosteneinsparungen – und das ohne umfangreiche, technische Umbauten. Inzwischen bieten die Hersteller auch Heizkörperthermostate, die eine manuelle Einstellung der Heiztemperatur nicht mehr ermöglichen. Diese Geräte sind insbesondere für öffentliche Gebäude sinnvoll. Jan Bose sagt: „Die Investition in die Heizkörperthermostate amortisiert sich bereits innerhalb von ein bis zwei Heizperioden. Das heißt, ab diesem Moment wird nicht nur Energie, sondern auch Geld gespart.“</p>



<p>Quelle: Alpha-Omega Technology</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h2>



<p><a href="http://www.pforzheim.de/stadt/aktuelles/pressemeldungen/s1/article/detail/News/digitales-pilotprojekt-von-stadt-und-hochschule-will-baumbewaesserung-optimieren.html">Stadt Pforzheim</a>: Digitales Pilotprojekt von Stadt und Hochschule will Baumbewässerung optimieren<br><a href="https://berichte.stadtwerke-heidelberg.de/netze/">Stadtwerke Heidelberg</a> Netze<br><a href="https://gdi-sh.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/Presse/PI/2025/cds/250516_iot-hub">Schleswig-Holstein</a> startet eigenen IoT-Hub<br>Aktuelle Webinare von <a href="https://iot-market.eu/">iot-market.eu</a><br><a href="https://iot-market.eu/blog/iot-market-news-4/smarte-losungen-fur-dorfer-regionen-und-stadte-85">Smarte Lösungen </a>für Dörfer, Regionen und Städte:<br>Die <a href="https://iot-market.eu/blog/iot-market-news-4/webinar-reihe-die-smart-building-initiative-teil-1-91">Smart-Building-Initiative</a></p>
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		<item>
		<title>Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 17:39:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[technik. Ausgabe 129]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kostet die Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat jetzt eine Machbarkeitsstudie vorgestellt. Hessen soll über die geplanten Wasserstoff-Fernleitungen der Projekte „H2ercules“ und „Flow“ sowie über die „Werne-Eisenach-Leitung“ an die überregionalen Transportrouten angebunden werden. Um den Wasserstoff weiter in die Fläche zu verteilen, bedarf [&#8230;]</p>
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<p>Was kostet die Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat jetzt eine Machbarkeitsstudie vorgestellt.</p>



<p>Hessen soll über die geplanten Wasserstoff-Fernleitungen der Projekte „H2ercules“ und „Flow“ sowie über die „Werne-Eisenach-Leitung“ an die überregionalen Transportrouten angebunden werden. Um den Wasserstoff weiter in die Fläche zu verteilen, bedarf es zusätzlicher Verteilnetze. Wie ein solches für die Region Nord- und Mittelhessen aussehen könnte, ist Thema einer Studie, die gemeinsam mit Gasnetzbetreibern erarbeitet wurde.</p>



<p>„Die <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-08-lea-h2_netz_nord_mittelhessen_final_signed.pdf">vorliegende Studie </a>zeigt auf, wie die Wasserstoffversorgung in Nord- und Mittelhessen über ein Verteilnetz sichergestellt werden kann. Wasserstoff ist ein bedeutender Baustein der Energiewende und ein Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft“, erklärte Wirtschafts- und Energieminister Kaweh Mansoori und betonte, dass eine lückenlose Versorgung nur durch gemeinsames Handeln aller Akteure erreicht werde. </p>



<p>„Ich begrüße das Engagement für eine hessische Wasserstoffwirtschaft und danke den beteiligten Netzbetreibern für die Mitwirkung an der Machbarkeitsstudie“, so Mansoori.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="984" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-1024x984.jpg" alt="" class="wp-image-54892" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-1024x984.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-300x288.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-768x738.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-150x144.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-600x577.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-696x669.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen-1068x1026.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2_vorschlag_regionaler_wasserstoff-backbone_nord_und_mittelhessen.jpg 1385w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Kartenansicht: Regionaler Wasserstoff-Backbone Nord- und Mittelhessen (Quelle: LEA Hessen, Ernst &amp; Young Real Estate)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leitungsstrang vom Lahntal bis Kassel</h2>



<p>Basierend auf erwarteten Bedarfen, regionalen Erzeugungspotenzialen, möglichen Importmengen und unter Einbeziehung der bestehenden Gasnetzinfrastruktur skizziert die Studie einen Leitungsstrang vom Lahntal bis in den Raum Kassel, ergänzt um lokale Stichleitungen zur Versorgung von gewerblichen Großverbrauchern. </p>



<p><strong>Die Kosten für diesen etwa 280 km langen, regionalen Wasserstoff-Backbone werden auf 245 bis 300 Millionen Euro geschätzt.</strong></p>



<p>Der Verlauf enthält sowohl Neubauabschnitte als auch umgewidmete Gasleitungen. Eine Wasserstoffversorgung komplett über das bestehende Gasnetz ist zunächst nicht möglich, da weiterhin Kunden mit Erdgas über die aktuellen Netze versorgt werden müssen.</p>



<p>Im Jahr 2023 wurde bereits eine vergleichbare Studie für die Region Rhein-Main veröffentlicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energieversorger involviert</h2>



<p>Die Machbarkeitsstudie zum „Aufbau eines regionalen Wasserstoff-Backbones in Nord- und Mittelhessen“ wurde gemeinsam durch die Landesstelle Wasserstoff der LEA LandesEnergieAgentur Hessen und der Ernst &amp; Young Real Estate GmbH im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums erstellt. Beteiligt waren 15 Gasverteilnetzbetreiber aus Nord- und Mittelhessen sowie vier Gasfernleitungsnetzbetreiber.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Hintergrund</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="754" height="1024" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-754x1024.jpg" alt="" class="wp-image-54897" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-754x1024.jpg 754w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-221x300.jpg 221w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-768x1043.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-1131x1536.jpg 1131w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-1508x2048.jpg 1508w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-150x204.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-300x408.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-600x815.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-696x945.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-1392x1891.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-1068x1451.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-1920x2608.jpg 1920w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/1_bnetza_kernnetz_genehmigt_karte-scaled.jpg 1884w" sizes="auto, (max-width: 754px) 100vw, 754px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karte Genehmigtes Wasserstoff-Kernnetz, Quelle: Bundesnetzagentur </figcaption></figure>



<p>Nach Verabschiedung der entsprechenden gesetzlichen Regelungen durch die Bundesregierung hat die Bundesnetzagentur am 22. Oktober 2024 den Antrag der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber zum Aufbau eines Wasserstoff-Kernnetzes mit Änderungen genehmigt. Mit diesem Netz soll eine überregionale Transportinfrastruktur für Wasserstoff geschaffen werden, um derzeit bekannte große Verbrauchs- und Erzeugungsregionen für Wasserstoff in Deutschland zu erreichen und so zentrale Standorte wie große Industriezentren, Speicher, Kraftwerke und Importkorridore anzubinden.</p>



<p>Mit der vorliegenden Studie wird erstmals ein konkreter Vorschlag für die Anbindung Mittel- und Nordhessens an das kommende bundesweite Wasserstoff-Kernnetz gemacht. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es den regionalen Verteilnetzbetreibern, potenziellen Abnehmern aus Industrie und Gewerbe eine Perspektive für eine gesicherte künftige Versorgung mit leitungsgebundenem Wasserstoff aufzuzeigen. Dazu werden die Studienergebnisse in den kommenden Wochen regionalen Stakeholdern und weiteren Interessierten vorgestellt und diskutiert. Die LEA LandesEnergieAgentur Hessen bereitet über die Landesstelle Wasserstoff eine Veranstaltungsreihe vor.</p>



<p>Amrei Pfeiffer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/machbarkeitsstudie-zur-wasserstoffinfrastruktur-fuer-nord-und-mittelhessen/">Machbarkeitsstudie zur Wasserstoffinfrastruktur für Nord- und Mittelhessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Grosssiedlungen &#8211; soziale Infrastruktur nicht auf der Strecke bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 21:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Umbau ist ebenso wie beim ergänzenden Wohnungsbau im Bestand der Großsiedlungen darauf zu achten, dass die Infrastruktur nicht hinter den veränderten Bedarfen zurückbleibt. Das betrifft vor allem Kitas und Schulen. Aber auch viele der über den Grundbedarf hinausgehenden Angebote an urbaner Infrastruktur müssen mit der Ertüchtigung und Erweiterung des Wohnungsbestandes Schritt halten (ÖPNV, Gewerbe, [&#8230;]</p>
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<p>Beim Umbau ist ebenso wie beim ergänzenden Wohnungsbau im Bestand der Großsiedlungen darauf zu achten, dass die Infrastruktur nicht hinter den veränderten Bedarfen zurückbleibt. Das betrifft vor allem Kitas und Schulen. Aber auch viele der über den Grundbedarf hinausgehenden Angebote an urbaner Infrastruktur müssen mit der Ertüchtigung und Erweiterung des Wohnungsbestandes Schritt halten (ÖPNV, Gewerbe, Gesundheit, Kultur, Dienstleistungen).</p>



<p>Am 17. Oktober wurde in Berlin – Marzahn diskutiert, wie der Umbau des Wohnungsbestandes mit der infrastrukturellen Ertüchtigung verbunden werden kann.&nbsp;</p>



<p><strong>Klara Geywitz,&nbsp;</strong>Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen,&nbsp;wies darauf hin, dass sowohl der städtebauliche und baukulturelle Wert der Siedlungen als auch die schiere Dimension des Bestandes und seine Bedeutung für die soziale Wohnraumversorgung die Aufmerksamkeit des Bundes erfordern:</p>



<p>„<em>Großsiedlungen wie Marzahn bieten vielen Menschen ein Zuhause und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum. Viele Menschen sind hier verwurzelt und haben zahlreiche Veränderungen miterlebt. Wir müssen diese Viertel daher besonders in den Blick nehmen und bei den Veränderungen unterstützen, damit die Anbindung an den ÖPNV funktioniert, Parks und Spielplätze geschaffen werden und ausreichend Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Sport- und Kulturangebote zu Verfügung stehen. Die Infrastruktur muss sich immer wieder an die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner eines Viertels anpassen.</em></p>



<p><em>Mit unserer Städtebauförderung, für die rund 790 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stehen, und mit weiteren Programmen zur Sanierung von Sportstätten oder Schwimmhallen unterstützen wir die Entwicklung und Modernisierung der Quartiere. In Marzahn ist viel zum Positiven bewegt worden. Das Kompetenzzentrum, das eine wichtige Arbeit leistet, weil es Erfahrungen weitergibt und den Austausch organisiert, hat Entscheidendes dazu beigeragen.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Mittelpunkt: Bildungsförderung und soziale Infrastruktur&nbsp;</h2>



<p>Die Marzahner Bezirksbürgermeisterin <strong>Nadja Zivkovic</strong> bekräftigte ebenso wie Staatssekretär <strong>Stephan Machulik</strong> aus der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen den Anspruch, dass die Angebote an Freizeitmöglichkeiten, kulturellen Angeboten und sozialer Betreuung in jenen Quartieren am besten sein müssen, wo die größten Integrationsleistungen schultern.</p>



<p>Daran knüpfte <strong>Hilmar von Lojewski</strong>, Beigeordneter des Deutschen Städtetages, an: „<em>Großsiedlungen wandeln sich zu Zukunftsquartieren für bezahlbaren Wohnungsbau in den Städten. Die Infrastruktur in den Großsiedlungen ist ein wesentlicher Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge und daher im besonderen Fokus der Kommunen. Wir benötigen mehr ganzheitliche Quartierskonzepte und einen integrierten Förderansatz durch Bund und Länder, damit die Städte liefern können, was erforderlich ist für Bildung, Gesundheit, Betreuung und sozialen Zusammenhalt</em>.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Großsiedlungen als Vorreiter beim Klimaschutz&nbsp;</h2>



<p>Wurden in den 1990er Jahre die Großsiedlungen als „Dinosaurier“ eines überkommenen Wohnungsbaus belächelt und diskreditiert, so hat sich der Blick vor dem Hintergrund des Klimawandels verändert: Großsiedlungen sind durch die Verbindung von kompaktem Wohnen, großzügigem Freiraum und zentraler Energieversorgung potenzielle Vorreiter auf dem Weg zur Klimaneutralität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie das konkret gelingen kann, zeigten die vorgestellten Beispiele.</h2>



<p><strong>Tobias Wolfrum</strong>, Geschäftsführer der Stadtwerke und der kommunalen Wohnungsgesellschaft Jenas schilderte, wie sich die Plattenbausiedlung Lobeda dank der Ansiedlung neuer Arbeitsplätze, neuem Zentrum und der Bedarfsanpassung der sozialen Infrastruktur zu einem attraktiven nachgefragten Stadtteil Jenas entwickelt hat.</p>



<p><strong>Jörn – Michael Westphal</strong> zeigte als Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, auf welchem Wege der Umbau der Großsiedlung Drewitz von der autogerechten Stadt zu einer Gartenstadt mit zentralem grünem Boulevard gelungen ist. Das Thema „neue Mobilität“ wurde von <strong>Claudius Oleszak</strong>, TAG Immobilien AG anhand innovativer Konzepte für Gera – Lusan vertieft.</p>



<p>Wie Infrastruktur und Wohnungsbau bei der Quartierserneuerung zusammenspielen, zeigte <strong>Dr. Matthias Rasch,</strong> Geschäftsführer der Trave GmbH, anhand der Lübecker Großsiedlung Moissling.</p>



<p>Viel Beachtung fand ein neues Hochhaus des Beamten-Wohnungs-Vereins Berlin e.G. in der Gropiusstadt, das in den Untergeschossen großzügigen Raum für Dienstleistungen bietet. Sein Bau wurde verbunden mit einer das ganze Quartier umfasssenden Wohnumfeldgestaltung und einer Begegnungsstätte für die vorhandenen Nachbarschaften, wie Bauherr <strong>Andreas Bettin</strong> und Architekt <strong>Eike Becker</strong> gemeinsam schilderten. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-47429" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--1024x681.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--768x511.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--1536x1022.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--2048x1363.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--600x399.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--696x463.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--1392x926.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--1068x711.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/10/Wowi-ag-182-grosssiedlung-hunger-31017_Jahrestagung-Geywitz-Hunger--1920x1277.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Klara Geywitz im Gespräch mit Ingo Malter und Bernd Hunger. ©Kompetenzzentrum Grosssiedlungen/W. Popp</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vom „Dinosaurier“ zum Zukunftsquartier</h2>



<p><strong>Dr. Bernd Hunger</strong> vom Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V. fasste die abschließende Podiumsdiskussion zusammen: „<em>Großsiedlungen haben Zukunft. Sie sind besser an die Notwendigkeiten der Klimaneutralität anpassbar als andere Quartierstypen. Gleichzeitig sind Integrationsprobleme in den Nachbarschaften nicht zu übersehen. Sie werden infolge von Zuwanderung und sozialer Ausdifferenzierung nicht kleiner.“&nbsp;</em></p>



<p><strong>Ingo Malter,&nbsp;</strong>Geschäftsführer der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft, betonte in seiner Funktion als Verbandsratsvorsitzender des BBU im Gespräch mit der Bundesministerin die Bedeutung der Großsiedlungen für die soziale Wohnraumversorgung in Berlin und in den Städten Brandenburgs. Wichtig sei es, dieser Bedeutung mit der entsprechenden Unterstützung durch Bund und Land Rechnung zu tragen.</p>



<p>Die Großsiedlungen sind ein entscheidendes gesellschaftliches Lernfeld dafür, ob und wie sozialer und kultureller Zusammenhalt in vielfältig zusammengesetzten Nachbarschaften gelingen kann. Deshalb waren sich alle Beteiligten einig: die Diskussion wird weitergehen.</p>



<p><strong>Kontakt<br></strong><a href="http://www.gross-siedlungen.de/de/20_Startseite.htm">Kompetenzzentrum Großsiedlungen e.V.</a><br>Dr. Bernd Hunger<br>E-Mail: <a href="mailto:info@gross-siedlungen.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@gross-siedlungen.de</a></p>



<p></p>
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		<title>Die Tesla-Gigafactory in der Hauptstadtregion: Neue Fallstudie beschreibt die Folgen für Wohnen und Infrastruktur in Berlin-Brandenburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 17:32:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG156]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 12.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das US-Automobilunternehmen Tesla in den kommenden Jahren in der 8.000 Einwohner-Gemeinde Grünheide in der Mark Brandenburg beschäftigen. Bis zu 40.000 neue Wohnungen könnten in der Region entstehen. Die damit verbundenen Herausforderungen waren für den Verband der Privaten Bausparkassen Anlass, das Institut für Zukunftspolitik mit einer Fallstudie zu beauftragen. [&#8230;]</p>
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<p>Rund 12.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das US-Automobilunternehmen Tesla in den kommenden Jahren in der 8.000 Einwohner-Gemeinde Grünheide in der Mark Brandenburg beschäftigen. Bis zu 40.000 neue Wohnungen könnten in der Region entstehen. Die damit verbundenen Herausforderungen waren für den Verband der Privaten Bausparkassen Anlass, das Institut für Zukunftspolitik mit einer Fallstudie zu beauftragen. Dabei zeigt sich vor allem auch, wie wichtig vereinfachte und schnellere Baugenehmigungsverfahren sind.</p>



<p>Die Fallstudie „Zusammen Wachsen: Tesla und die Folgen für die Zukunft von Wohnen und Infrastruktur“ ist herunterladbar finden Sie hier. Klicken Sie auf die Grafik und die Studie öffnet sich als PDF. Mit der „Gigafactory Berlin-Brandenburg“ entsteht eine der größten Autofabriken weltweit in eine der kleinsten Gemeinden Deutschlands. Die Region soll zum Vorreiter des Strukturwandels hin zu einer klimaneutralen Mobilität und Wirtschaft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis zu 40.000 neue Wohnungen</h2>



<p>Die Anforderungen an die Verkehrs-, Wohn- und soziale Infrastruktur in der Region sind ebenso erheblich wie die Konsequenzen für kommende Infrastruktur- und Großprojekte. Bis zu 40.000 neue Wohnungen könnten in der Region entstehen, die damit zu einer der größten europäischen Metropolregionen werden würde. </p>



<p>Die Fallstudie des Instituts für Zukunftspolitik benennt die zentralen Herausforderungen und enthält Aussagen der beiden Bürgermeister der Gemeinde Grünheide, Arne Christiani, und der Stadt Erkner, Henryk Pilz, sowie des Landrats im Landkreis Oder-Spree, Rolf Lindemann. Für Landrat Rolf Lindemann ist „die Investition nach 30 Jahren Strukturwandel mit hoher Arbeitslosigkeit ein wichtiger Lichtblick und eine neue industrielle Grundlage für die nächste Generation.“ </p>



<p>Der Bürgermeister der Gemeinde Grünheide nennt als zentralen Faktor: „Wir haben die besten Bildungs- und Ausbildungsbedingungen hier vor Ort und in der Region Potsdam-Cottbus-Frankfurt-Wildau-Berlin.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenspiel von Bund, Ländern und Kommunen entscheidend</h2>



<p>Henryk Pilz, Bürgermeister der Stadt Erkner, fordert mehr Schnelligkeit auf Landesebene: „Tesla ist nicht zu schnell, unsere Ministerien sind zu langsam, weil Fachpersonal fehlt. Wir müssen agiler und schneller werden.“ Am Ende entscheidet das Zusammenspiel aller Akteure über den Erfolg eines Großvorhabens&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Fueko-tesla-studie.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Fueko-tesla-studie.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Wie der Ausbau der Netzebene 4 mit Glasfaser beschleunigt werden soll und warum dies so nicht funktioniert, erklärt Dietmar Schickel</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/wie-der-ausbau-der-netzebene-4-mit-glasfaser-beschleunigt-werden-soll-und-warum-dies-so-nicht-funktioniert-erklaert-dietmar-schickel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wie-der-ausbau-der-netzebene-4-mit-glasfaser-beschleunigt-werden-soll-und-warum-dies-so-nicht-funktioniert-erklaert-dietmar-schickel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 15:51:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG72]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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		<category><![CDATA[Nebenkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Netzausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Dezember 2021 soll es in Kraft treten: das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG). Lediglich die fehlende Unterschrift des Bundespräsidenten kann noch eine Einführung dieses Gesetzes verhindern. Vermieter dürfen dann Sammelverträge für den Kabelanschluss oder Satellitenfernsehen nur noch zeitlich begrenzt auf Mieter umlegen. Die bisherige Regelung der Betriebskostenverordnung (§ 2 Nr. 15a, b BetrKV) entfällt ab 1. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 1. Dezember 2021 soll es in Kraft treten: das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG). Lediglich die fehlende Unterschrift des Bundespräsidenten kann noch eine Einführung dieses Gesetzes verhindern. Vermieter dürfen dann Sammelverträge für den Kabelanschluss oder Satellitenfernsehen nur noch zeitlich begrenzt auf Mieter umlegen. Die bisherige Regelung der Betriebskostenverordnung (§ 2 Nr. 15a, b BetrKV) entfällt ab 1. Juli 2024.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ungeeignete Anreize</h2>



<p>Die Idee hinter dem Gesetz: Man möchte so den Glasfaserausbau beschleunigen und über die Betriebskosten oder eine Modernisierungsumlage eine Refinanzierung von neuen Hausverteilanlagen (FTTH) aus Glasfaser ermöglichen, ohne dass die bisher langjährigen Verträge mit Kabelnetzbetreibern, häufig im Sammelinkasso, dies behindern.</p>



<p>Diese Anreize für eine Ausstattung der Netzebene 4 mit Glasfaser dürften allerdings ungeeignet sein, den Ausbau der Hausverteilnetze durch Wohnungsunternehmen massiv zu beschleunigen. Das geplante Glasfaserbereitstellungsentgelt (§72 TKG-E) soll zwischen Eigentümer und Netzbetreiber eine Refinanzierung der zu tätigenden Investitionen ermöglichen. </p>



<p>Mit einer zeitlich befristeten Umlage von fünf Euro monatlicher Zahlung durch alle Haushalte für eine passive Infrastruktur, kann sicherlich eine neue Netzinfrastruktur in einem Zeitraum von fünf Jahren im Regelfall (300 Euro brutto) und in Ausnahmefällen zum Beispiel bei erforderlichen Maßnahmen für Brandschutz oder Denkmalschutz über neun Jahre (540 Euro brutto) teilfinanziert werden, aber die erforderlichen Voraussetzungen und anschließenden Aufgaben für Wohnungsunternehmen und Anbieter erschweren eine Umsetzung für die beteiligten Unternehmen enorm.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Befristung und Mehrwert für Mieter</h2>



<p>Die Forderung der erstmaligen Ausstattung des Gebäudes mit einer vollständig aus Glasfaserkomponenten bestehenden Netzinfrastruktur (bis zum Wohnungsübergabepunkt) ist sicherlich nachvollziehbar und der Anschluss des neuen Inhouse-Glasfasernetzes an ein öffentliches Netz mit sehr hoher Kapazität ebenfalls, aber die Befristung bis zum 31. Dezember 2027 zur Umsetzung dieser Maßnahme stellt eine erste Herausforderung dar. </p>



<p>Es wird außerdem nicht berücksichtigt, wie sich die aktuelle Versorgungssituation in einem Haus darstellt. Wem gehört die bisherige Netzebene 4 als koaxiale Infrastruktur: dem Wohnungsunternehmen oder einem Kabelnetzbetreiber? Welche Qualität hat diese Infrastruktur? Welcher tatsächliche Mehrwert wird für die Mieter erzielt, wenn statt einer koaxialen Infrastruktur ein Glasfasernetz installiert wird? Welche Bandbreiten, zu welchen Konditionen werden angeboten? Wie gestaltet sich die weitere TV-Versorgung?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aus Sammel- wird Einzelinkasso</h2>



<p>Die Umlagefähigkeit für den Sammelvertrag wird nach einer Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2024 abgeschafft und die neue Umlage (§ 2 Nr. 15c BetrKV) in Höhe von fünf Euro je Wohneinheit wird nach der Betriebskostenverordnung abgerechnet, zwar auf einen festen Zeitraum limitiert, aber wie bereits beschrieben lediglich für eine passive Infrastruktur, inklusive einer angemessenen Verzinsung des eingesetzten Kapitals. </p>



<p>Also nicht für aktive Komponenten, keine Kostenbeteiligung für den Gebäudeanschluss oder eine Subvention von Diensten. Die Mieter zahlen grundsätzlich einen Zuschlag zur bisherigen Versorgung und erhalten dann gegebenenfalls die gleichen oder verbesserten Leistungen. Abgerechnet wird dies zusätzlich für alles (TV, Internet und Telefon) im Einzelinkasso.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abrechnung schwer darstellbar</h2>



<p>Dies dürfte für Wohnungsunternehmen nicht leicht zu vermitteln sein! Auch die alternative Möglichkeit über eine Modernisierungsumlage (§555 b Nr. 4a BGB-E) mit einem Zuschlag von jährlich acht Prozent der getätigten Investitionen auf die Kaltmiete, hat diverse Fallstricke: sei es die teilweise von Städten reduzierte Prozentzahl bei der Modernisierungsumlage oder limitierte Euro-Beträge, die maximal pro Quadratmeter weiterbelastet werden dürfen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/08/Telekommunikationsgesetz-dietmar-schickel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/08/Telekommunikationsgesetz-dietmar-schickel.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Wärmewende muss auch eine Infrastrukturwende sein. Mit Wärmepumpe und Sektorenkopplung geht’s zum Klimaziel</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/waermewende-muss-auch-eine-infrastrukturwende-sein-mit-waermepumpe-und-sektorenkopplung-gehts-zum-klimaziel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=waermewende-muss-auch-eine-infrastrukturwende-sein-mit-waermepumpe-und-sektorenkopplung-gehts-zum-klimaziel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 15:15:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Klimaneutralität – aber wie? Wärmeversorgung als entscheidender Faktor“ – Brennpunkt-Thema einer Expertenrunde der Initiative Wohnen.2050 im Rahmen der Berliner Energietage 2021. Vertreter von Verbänden und Wissenschaft fordern ein Umdenken und mehr Flexibilität beim Einsatz regenerativer Energien sowie angepasste regulatorische Rahmenbedingungen. Die Wohnungswirtschaft steht in den kommenden 30 Jahren vor ihrer wohl größten Herausforderung: der Klimaneutralität [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/waermewende-muss-auch-eine-infrastrukturwende-sein-mit-waermepumpe-und-sektorenkopplung-gehts-zum-klimaziel/">Wärmewende muss auch eine Infrastrukturwende sein. Mit Wärmepumpe und Sektorenkopplung geht’s zum Klimaziel</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>„Klimaneutralität – aber wie? Wärmeversorgung als entscheidender Faktor“ – Brennpunkt-Thema einer Expertenrunde der Initiative Wohnen.2050 im Rahmen der Berliner Energietage 2021. Vertreter von Verbänden und Wissenschaft fordern ein Umdenken und mehr Flexibilität beim Einsatz regenerativer Energien sowie angepasste regulatorische Rahmenbedingungen.</p>



<p>Die Wohnungswirtschaft steht in den kommenden 30 Jahren vor ihrer wohl größten Herausforderung: der Klimaneutralität des Gebäudebestands in Deutschland. Auf dem Weg zu dieser Transformation hat der Gesetzgeber gerade neue Hürden aufgestellt: Die aktuelle vorläufige politische Einigung des Rates und des Europäischen Parlaments sieht vor, dass bereits bis 2030 – also in neun Jahren – 55 Prozent der CO2- Treibhausgase eingespart werden müssen. </p>



<p>Auch das am 29. April 2021 ergangene Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt deutlich: Die Dringlichkeit nimmt konstant zu, die Herausforderungen wachsen. Wie bereits im Zuge der Entscheidungen auf EU- und Bundesebene zu erwarten, wurden nun auch die deutschen Sektorziele erheblich verschärft. Am 5. Mai kündigte die Bundesregierung an: Die CO₂-Minderung bis 2030 soll von 55 auf 65 Prozent erhöht werden, Klimaneutralität ist nun schon für 2045 vorgesehen! </p>



<p>Allesamt Tatsachen, die langfristig investierende Bestandshalter mit einem sozialen Mietauftrag vor immer größere Zielkonflikte stellen, bei gleichsam massiv wachsendem Handlungsdruck. Folgerichtig stellen sich eine ganze Reihe an Fragen: <strong>Wie kann die Wohnungswirtschaft das nur bewältigen? Schafft sie das überhaupt alleine? Wer wäre hier mit in die Verantwortung zu nehmen?</strong></p>



<p>Schon die Besetzung des Panels der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) bei den „Berliner Energietagen 2021“ spiegelte die mögliche Antwort: Eine wesentliche Rolle fällt dem Energiesektor in all seinen Facetten zu! Experten aus Verbänden und Wissenschaft kamen in der Diskussion daher ebenso zu Wort wie auch sieben der <strong>mittlerweile über 90 Partner der IW.2050</strong>.</p>



<p>Sie berichteten in eingeblendeten Statements über ihre bisherigen Maßnahmen und Erfahrungen bei der Energieversorgung ihrer Bestände. <strong>Immerhin vertreten die Wohnungsunternehmen des Zusammenschlusses die nicht unerhebliche Anzahl von rund 1,8 Millionen Wohneinheiten, die alle bis 2050 klimaneutral werden sollen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiewirtschaft im Wandel</h2>



<p><strong>Volker Angres</strong>, Leiter der ZDF-Redaktion Umwelt und Moderator der Online-Veranstaltung, skizzierte die Ausgangssituation: Demnach könnten Wohnungsunternehmen mit einem sozialen Versorgungsauftrag in der Regel maximal 70 bis 80 Prozent CO2 -Reduktion leisten – gemessen vom Beginn dieses Jahrzehntes an bis 2050. Je nach Umfang der bereits vorgenommenen Modernisierungen auch zum Teil weniger. </p>



<p>Alles darüber hinaus sei nur über den Energiesektor zu erzielen. <strong>Den Wärmequellen und Wärmelieferanten komme so eine ganz besondere Bedeutung zu</strong>. Dieser Einschätzung schloss sich <strong>Christian Maaß</strong> an, Geschäftsführer des Hamburg Instituts. Allerdings treffe er in diesem Punkt oft auf ein grundsätzliches Missverständnis in Deutschland: In der Regel stünden die Gebäude und deren Eigentümer als maßgebliche Akteure im Fokus, sobald es um das Erreichen der Klimaziele geht. </p>



<p><strong>Zum angestrebten klimaneutralen Wohnungsbestand könne jedoch die Energiewirtschaft eine ganze Menge beitragen: „Die Wärmewende muss auch eine Infrastrukturwende sein</strong>. Hier kommt die Energiewirtschaft ins Spiel – etwa dann, wenn es um den Ausbau der Fernwärme geht, aber auch beim Umbau der bestehenden Fernwärme-Netze.“ Maaß fordert, „dass die <strong>Stromnetze fit gemacht werden und in großen Mengen Wärmepumpen ins System kommen</strong>“. Flexibilität und Innovation in der Energiewirtschaft seien daher dringend gefragt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sektoren koppeln</h2>



<p>Für <strong>Werner Diwald</strong>, Vorstandsvorsitzender DWV &#8211; Deutscher Wasserstoff und Brennstoffzellen-Verband e. V., besteht kein Zweifel daran, dass die Klimaziele 2050 erreicht werden – vorausgesetzt, unterschiedliche Infrastrukturen und Branchen würden gekoppelt und der Energieträger Wasserstoff komme zum Einsatz. <strong>Nur eine Sektorenkopplung von Strom, Wärme und Wasserstoff, alle grün erzeugt</strong>, ermögliche die angestrebte Energiewende und schaffe zugleich Versorgungssicherheit. </p>



<p>Entscheidendes Potenzial sehen die Experten in der Fernwärme – für viele Wohnungsunternehmen bisher Nummer eins in der Wärmeversorgung. Die Aufbereitung bei den meisten Fernwärme-Versorgern erfolge allerdings bis heute mehrheitlich auf Basis fossiler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) – durch Kohle und Erdgas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wärmepumpe als Leittechnologie auch in der Fernwärme</h2>



<p><strong>Christian Maaß</strong> sieht allerdings auch großes regionales Potenzial für <strong>grüne Wärmegewinnung</strong> – etwa <strong>industrielle Abwärme von Stahl- oder Aluminiumwerken</strong>&#8230;</p>



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		<title>Deutschland braucht leistungsfähige digitale Infrastrukturen &#8211; Gigabit-Netze jetzt, fordern ANGA, BUGLAS, eco, FTTH Council Europe und VATM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2018 11:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[ANGA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führende Verbände der Telekommunikations- und Internetbranche treten für eine flächendeckende Verfügbarkeit von Gigabit-Netzen ein Eigenwirtschaftlicher Ausbau im Wettbewerb, effizientere Genehmigungsverfahren und zielgenaue Förderung als zentrale Stellschrauben Engpässen bei Planung und Tiefbau wirkungsvoll begegnen. Anlässlich des Gigabit-Symposiums 2018 definieren die Telekommunikationsverbände ANGA, BUGLAS, eco, FTTH Council Europe und VATM zentrale Stellschrauben für den Ausbau leistungsfähiger digitaler [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Führende Verbände der Telekommunikations- und Internetbranche treten für eine flächendeckende Verfügbarkeit von Gigabit-Netzen ein Eigenwirtschaftlicher Ausbau im Wettbewerb, effizientere Genehmigungsverfahren und zielgenaue Förderung als zentrale Stellschrauben Engpässen bei Planung und Tiefbau wirkungsvoll begegnen.</p>
<p>Anlässlich des Gigabit-Symposiums 2018 definieren die Telekommunikationsverbände ANGA, BUGLAS, eco, FTTH Council Europe und VATM zentrale Stellschrauben für den Ausbau leistungsfähiger digitaler Infrastrukturen. „Die Bundesregierung setzt in ihrem Koalitionsvertrag auf den flächendeckenden Ausbau von Gigabit-Netzen bis 2025. Jetzt geht es darum, die Weichen für die Umsetzung dieses Ziels zu stellen. Hochleistungsfähige Netze sind die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche digitale Transformation.“, sind sich die Verbandspräsidenten Thomas Braun (ANGA), Theo Weirich (BUGLAS), Oliver Süme (eco), Ronan Kelly (FTTH Council Europe) und Martin Witt (VATM) einig. „Ohne Gigabit-Netze gibt es keine innovativen Dienste, keine 5G-Anwendungen und kein Internet der Dinge. Wir brauchen hierzulande flächendeckend Gigabit-Netze als zentrale Infrastruktur der Zukunft.“</p>
<h5>Industrie 4.0 brauchen Gigabit-Netze</h5>
<p>Gigabit-Netze müssen heute gebaut werden, um die künftige Nachfrage zu befriedigen, so die Präsidenten weiter. Die für den absehbaren Rollout von 5G und die Entwicklungen bei Industrie 4.0 sowie dem Internet der Dinge erforderlichen Netze sind nicht nur im Download stark, sondern erreichen auch beim Upload und der Reaktionsgeschwindigkeit (Latenz) hohe Leistungen. Diese Anforderungen erfüllen sowohl Glasfasernetze, die bis mindestens in die Gebäude reichen (FTTB/H, Fiber to the Building/Home) als auch entsprechend aufgerüstete hybride Glasfaser-Koax-Netze (HFC). </p>
<p>„Der Gigabit-Ausbau muss soweit irgend möglich eigenwirtschaftlich und im Wettbewerb erfolgen“, bekräftigen Braun, Kelly, Süme, Weirich und Witt. „Die glasfaserbasierten HFC-Netze der Kabelnetzbetreiber sowie der Ausbau von Glasfaser bis ins Haus (FTTB/H) werden in den nächsten Jahren über 70 Prozent der deutschen Haushalte Gigabit-Anschlüsse zur Verfügung stellen. Wettbewerb ist dafür das beste ordnungspolitische Konzept.“ Er sorge nicht nur für ein Höchstmaß an Investitionen der Marktteilnehmer, sondern erzeuge auch den unverzichtbaren Druck für Innovationen. Im Ergebnis werde der Kundennutzen damit maximiert, so die Verbandspräsidenten.</p>
<h5>Einsatz alternativer Verlegemethoden</h5>
<p>An die Politik richtet sich die Aufforderung, die Rahmenbedingungen für Telekommunikationsunternehmen, Investoren und Dienstleister zu verbessern. Optimierungspotenzial besteht bei der Verbesserung der Effizienz von Genehmigungsverfahren und beim Einsatz alternativer Verlegemethoden. Auch die begrenzten Planungs- und Tiefbaukapazitäten seien ein Hemmschuh. Hier könnten zusätzliche Anstrengungen bei der Aus- und Weiterbildung sowie größere Flexibilität beim Einsatz von Fachkräften aus dem Ausland weiterhelfen. </p>
<p>Eine zentrale Herausforderung besteht aus Sicht der Branchenorganisationen in der flächendeckenden Versorgung in den Gebieten, die wirtschaftlich nicht erschließbar sind. Dort müssten mit Hilfe von Fördergeldern weitgehend kupferbasierte FTTC-Netze auf echte Glasfaseranschlüsse FTTB/H migriert werden. „Wir begrüßen, dass die Politik nunmehr den FTTB/H-Ausbau als Förderziel definiert und ihr Förderprogramm entsprechend anpasst“, werten Braun, Kelly, Süme, Weirich und Witt.</p>
<h5>Enge Abstimmung mit der EU-Kommission nötig</h5>
<p>Neben den bereits eingeleiteten Schritten zur Anpassung bestehender Förderprogramme müssen nun, so ANGA, BUGLAS, eco, FTTH Council und VATM, auch die Weichen für den Ausbau in sogenannten grauen Flecken gestellt werden. Dort werde die Umstellung sehr großer Gebiete von Vectoring-Technologie auf Gigabit-leistungsfähige Anschlüsse erforderlich&#8230;</p>
<p><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/11/digitale-Infrastrukturen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/deutschland-braucht-leistungsfaehige-digitale-infrastrukturen-gigabit-netze-jetzt-fordern-anga-buglas-eco-ftth-council-europe-und-vatm/">Deutschland braucht leistungsfähige digitale Infrastrukturen &#8211; Gigabit-Netze jetzt, fordern ANGA, BUGLAS, eco, FTTH Council Europe und VATM</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Wirtschaftliche Infrastrukturplanung: 3-D-Infrastrukturmodell mit integriertem Softwaresystem realisiert</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/wirtschaftliche-infrastrukturplanung-3-d-infrastrukturmodell-mit-integriertem-softwaresystem-realisiert/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wirtschaftliche-infrastrukturplanung-3-d-infrastrukturmodell-mit-integriertem-softwaresystem-realisiert</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 23:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Auftrag der Entwicklungsgesellschaft Cité Baden-Baden erstellt das Fachgebiet Vermessung der Stadtverwaltung Baden-Baden derzeit ein dreidimensionales Infrastrukturmodell für das rund 17 Hektar große, neue Baugebiet Cité „Bretagne“, das auf einem ehemaligen Konversionsgebiet der französischen Streitkräfte realisiert wird. Das 3-D-Modell umfasst die gesamte Topografie – von bestehenden Straßen, Bäumen, Lärmschutzwällen, Regenrückhaltebecken und bereits neu erstellten Gebäuden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Auftrag der <a href="http://www.cite-baden-baden.de/" target="_blank" title="Entwicklungsgesellschaft Cité Baden-Baden">Entwicklungsgesellschaft Cité Baden-Baden</a> erstellt das Fachgebiet Vermessung der Stadtverwaltung Baden-Baden derzeit ein dreidimensionales Infrastrukturmodell für das rund 17 Hektar große, neue Baugebiet Cité „Bretagne“, das auf einem ehemaligen Konversionsgebiet der französischen Streitkräfte realisiert wird.</p>
<p>  <span id="more-16461"></span>  </p>
<p>Das 3-D-Modell umfasst die gesamte Topografie – von bestehenden Straßen, Bäumen, Lärmschutzwällen, Regenrückhaltebecken und bereits neu erstellten Gebäuden bis hin zu möglichen Bauwerken, die auf diesem Gebiet später entstehen könnten oder werden.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> <a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2012/10/13IN1-Wirtschaftliche-Infrastrukturplanung.pdf" alt="13IN1-Wirtschaftliche-Infrastrukturplanung.pdf">zum Artikel als PDF</a></p>
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