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	<title>Heizen Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Heizen Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>2025 &#8211; Heizen wieder teurer, besonders mit Gas</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 18:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG98]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Heizspiegel für Deutschland zeigt: Die Kosten fürs Heizen waren 2024 rückläufig. Für das Jahr 2025 zeichnet sich jedoch eine Kehrtwende ab. Vor allem das Heizen mit Gas wird im Schnitt 15 Prozent teurer. Aufgrund der höheren Energiepreise und des kalten Winters zu Jahresbeginn rechnen die Expert*innen von co2online mit einer Preissteigerung von bis [&#8230;]</p>
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<p>Der neue Heizspiegel für Deutschland zeigt: Die Kosten fürs Heizen waren 2024 rückläufig. Für das Jahr 2025 zeichnet sich jedoch eine Kehrtwende ab. Vor allem das Heizen mit Gas wird im Schnitt 15 Prozent teurer.</p>



<p>Aufgrund der höheren Energiepreise und des kalten Winters zu Jahresbeginn rechnen die Expert*innen von co2online mit einer Preissteigerung von bis zu 20 Prozent. Am deutlichsten steigen die Preise für Gas (+15 %) und Holzpellets (+20 %). Die Kostensteigerungen für Wärmepumpen (+5 %), Heizöl (+3 %) und Fernwärme (+2 %) fallen hingegen geringer aus.<strong> Für eine durchschnittliche 70-Quadratmeter-Wohnung bedeutet dies konkret:</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="366" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-1024x366.png" alt="" class="wp-image-57886" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-1024x366.png 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-300x107.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-768x275.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-150x54.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-600x215.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-696x249.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-1392x498.png 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1-1068x382.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/SC61AC1.png 1459w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fossile Heizungen langfristig als Kostenfalle</h2>



<p>In den nächsten 20 Jahren könnten die Heizkosten für Gas und Öl etwa dreimal so hoch ausfallen wie heute. Ein unsaniertes Einfamilienhaus mit Gasheizung verursacht demnach über einen Zeitraum von 20 Jahren Heizkosten in Höhe von rund 120.000 Euro. Durch eine energetische Modernisierung und den Wechsel zu einer Wärmepumpe sinken die Kosten im gleichen Zeitraum auf etwa 16.000 Euro. Ein Unterschied von über 100.000 Euro!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schon heute mit kleinen Maßnahmen starten</h2>



<p>90 Prozent der Haushalte könnten ihre Kosten im Schnitt um etwa 400 Euro pro Jahr senken. Angefangen bei geringinvestiven Maßnahmen wie der Einstellung der Raumtemperatur über größere<strong> Investitionen in den hydraulischen Abgleich</strong> bis hin zum Heizungstausch: Die Bandbreite ist groß und viele Maßnahmen sind förderfähig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick auf die Fernwärme</h2>



<p>Rund 6 Millionen der 43 Millionen Wohnungen werden bei uns mit Fernwärme beheizt – rund 15 %. Die Heizwerke werden noch mit Kohle (zum Beispiel in Wedel) oder Gas befeuert. Über viele Kilometer wird Heizwasser von Heizwerken über Leitungen in den zu beheizenden Gebäuden transportiert. Die Lieferanten sind in der Regel Stadtwerke. In Deutschland arbeiten sie gewinnorientiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser nördlicher Nachbar Dänemark ist Fernwärmeland &nbsp;</h2>



<p>Im Vergleich ist Dänemark Deutschland bei der Wärmewende weit voraus. Die Ölkrise in den 1970er Jahren beeinflusse die dänische Wirtschafts- und Energiepolitik massiv. Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren, setzte die dänische Regierung auf alternative Energiequellen und den Ausbau der Fernwärme. </p>



<p>Bereits 1979 wurde in Dänemark das Wärmeversorgungsnetz beschlossen, um die Wärmeplanung für alle Städte verpflichtend zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fernwärmebetreiber dürfen keinen Gewinn machen</h2>



<p>Seit 2013 sind fossile Heizungen im Neubau verboten und seit 2016 in bestehenden Gebäuden. Heute sind ca. 70% der Haushalte in Dänemark mit Fernwärme versorgt. (Zum Vergleich: der Anteil der Wärmeversorgung in Deutschland liegt bei ca. 15%.)  <strong>In Dänemark werden etwa 85% der Fernwärmenetze genossenschaftlich betrieben.</strong> </p>



<p>Die Fernwärmebetreiber dürfen keinen Gewinn machen, müssen aber ihre Kosten decken. Etwaige Überschüsse fließen entweder in Form von niedrigen Wärmepreisen an die Verbraucher*innen zurück oder werden als Dividende ausgeschüttet. Die Fernwärmebetreiber gehören den Verbraucher*innen selbst. Sie kaufen die Genossenschaftsanteile und sind damit kollektive Eigentümer.</p>



<p>Quelle: co2online / Minh Duc Nguyen / Cluster EEHH: Felix Fresen </p>



<p></p>
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		<title>Wo Deutschland am heißesten duscht: Bremen vorn, Saarland mag’s kalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 17:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG98]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
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		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserverbrauch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Heizperiode startet und Deutschland liebt die warme Dusche: 74 % der Bundesbürger geben an sehr warm oder warm zu duschen. Um Energie zu sparen, verkürzen immerhin 46 % der Deutschen die Duschdauer und 34 % nutzen einen Sparduschkopf. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die YouGov im August im Auftrag von ista durchgeführt hat. [&#8230;]</p>
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<p>Die Heizperiode startet und Deutschland liebt die warme Dusche: 74 % der Bundesbürger geben an sehr warm oder warm zu duschen. Um Energie zu sparen, verkürzen immerhin 46 % der Deutschen die Duschdauer und 34 % nutzen einen Sparduschkopf. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die YouGov im August im Auftrag von ista durchgeführt hat. </p>



<p>Allerdings: Die Warmwasserbereitung verursacht im Mittel nur rund ein Drittel der gesamten Heizkosten – der größte Hebel liegt weiterhin beim Heizen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von 2 Millionen Heizkostenabrechnungen aus 2024 durch ista.</p>



<p>Insbesondere Fernwärme-Kunden müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen: Für eine 70-m²-Musterwohnung liegen die Kosten mit durchschnittlich 1.140 Euro rund + 25 % höher gegenüber 2023, für Öl bei 913 Euro (- 12 %) und für Gas bei 909 Euro (+ 5 %). Hintergrund für dieser Entwicklung sind das Auslaufen der Energiepreisbremsen und der Mehrwertsteuersenkung für Gas und Fernwärme. Für 2025 dürfte es keinen solchen preisbedingten Anstieg geben – maximal entscheidend wird das individuelle Verbrauchsverhalten.</p>



<p>„Nach dem Preissprung 2024 gilt: Das Verhalten entscheidet jetzt die Rechnung“, sagt <strong>Hagen Lessing,</strong> CEO von ista. „Nur wer sein Heizverhalten jetzt bereits im Spätsommer ganzheitlich anpasst, kann den Kostensteigerungen insgesamt entgegenwirken. Transparenz ist die Grundlage – im Heizungskeller, am Thermostat und im Badezimmer.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heizkosten einer durchschnittlichen 70-m²-Wohnung gestiegen</h2>



<p>Eine aktuelle Auswertung von 1,5 Millionen von ista bereits vorgenommenen Heizkostenabrechnungen für das vergangenen Jahr ergibt, dass für viele Mieterinnen und Mieter ein neues Allzeithoch bei den Heizkosten für 2024 bevorsteht. Trotz der Kosten bleibt der Sparwille kurz vor der neuen Heizperiode begrenzt: Laut Umfrage sorgen sich 51 % vor steigenden Heizkosten für 2025, 50 % der Mieterinnen und Mieter wollen ihr Verhalten dennoch nicht ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heizkosten 2024 (70-m²-Musterwohnung, Deutschland-Schnitt)</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fernwärme: 1.140 Euro für Heizung &amp; Warmwasser (+ 25% gegenüber 2023)</li>



<li>Öl: 913 Euro – 12 % weniger als im Vorjahr</li>



<li>Gas: 909 Euro – leichter Anstieg gegenüber 2023 (+ 5 %)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Verbrauchstransparenz: Unterjährige Verbrauchsinformation bleibt oft ungenutzt</h2>



<p>Nur 7 % der Mieterinnen und Mieter möchten ihre Vermieter um mehr Transparenz bitten, lediglich 2 % der Vermieter planen die unterjährige Verbrauchsinformation einzuführen. Diese ist bei mit fernauslesbaren Zählern ausgestatteten Liegenschaften bereits verpflichtend – ab Januar 2027 gilt diese Pflicht für alle. Dabei lässt sich mit bewusstem Verbrauchsverhalten wirkungsvoll Energie sparen. Bereits eine um ein Grad reduzierte Raumtemperatur kann eine bis zu sechsprozentige Verbrauchs- und damit auch Energieersparnis bewirken.</p>



<p>„Die Nebenkostenabrechnung erreicht viele Mieterinnen und Mieter erst mit einem Jahr Verzug. Da ist es in der Regel bereits zu spät, das Verhalten noch anzupassen“, sagt Lessing. „Verbraucher müssen wissen, wie sich ihr Verhalten auf die Kosten auswirkt – und das möglichst aktuell, am besten jeden Tag – um einem Heiz-Hammer im kommenden Winter entgegenzuwirken.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heiz- und CO₂-Kosten einfach ermitteln</h2>



<p>Wer schon jetzt Klarheit über die möglichen Heiz- und CO₂-Kosten haben möchte, kann den Heizkosten-Prognoserechner nutzen. Hierfür können Verbraucherinnen und Verbraucher eigene Informationen zu Kosten und Verbrauch eingeben oder mit vorgeschlagenen Mittelwerten arbeiten. Die Nutzung des Tools ist kosten- und registrierungsfrei. Die Besonderheit: Im Gegensatz zu anderen Prognoserechnern basiert die Prognose auf realen, bereits von ista fertiggestellten Abrechnungen von 2024. </p>



<p>„Wir ermöglichen Transparenz: Verbraucherinnen und Verbraucher können schon jetzt sehen, welche Kosten sie voraussichtlich erwarten – und so ihr Verhalten für die kommende Heizsaison frühzeitig anpassen“, sagt Hagen Lessing, CEO ista SE.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund der unterschiedlichen Entwicklungen der Brennstoffkosten</h2>



<p>Die Preisniveaus kommen erst mit erheblichen Zeitversatz bei den Verbrauchern ankommen: Die Energiepreisbremsen für Gas und Fernwärme sind Ende 2023 und die Mehrwertsteuerabsenkung Ende März 2024 ausgelaufen. Seit April 2024 gilt wieder der reguläre Preis und der volle Steuersatz von 19 Prozent. Für das Jahr 2024 ist bei Fernwärme die starke Steigerung zu spüren, da die Energiepreisbremse Fernwärme sogar zu günstigeren Preisen als vor der Krise geführt hatte. Hinzu kommt, dass bei der Zusammensetzung der Fernwärmepreise vieler Fernwärmenetze eine Kombination aus verschiedenen Energiequellen genutzt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="406" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-1024x406.png" alt="" class="wp-image-57859" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-1024x406.png 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-300x119.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-768x305.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-150x60.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-600x238.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-696x276.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-1392x552.png 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard-1068x424.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-08-at-17-38-50-Dashboard.png 1497w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Heizenergieverbrauch im Vergleich 2023/2024 zu 2024/2025</figcaption></figure>



<p>Veränderungen bei den jeweiligen Energiekosten kommen mit Zeitversatz an, da die Verträge häufig langfristig abgeschlossen werden und Preissenkungen nur verzögert weitergegeben werden. Für Heizöl galt durchgehend der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. Da Heizöl in der Regel nur einmal jährlich bestellt wird, hängen die tatsächlichen Kosten stark vom jeweiligen Kaufzeitpunkt ab. Zudem orientieren sich die Heizölpreise stärker an den internationalen Rohölmärkten als an saisonalen Schwankungen.</p>



<p>Caren Altpeter</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wo-deutschland-am-heissesten-duscht-bremen-vorn-saarland-mags-kalt/">Wo Deutschland am heißesten duscht: Bremen vorn, Saarland mag’s kalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Beim Heizen im Bestand setzt die Waiblinger Wohnungsgesellschaft mit Immoconn auf mehr Effizienz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 205]]></category>
		<category><![CDATA[Immoconn]]></category>
		<category><![CDATA[Wartung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steigende Energiepreise und ambitionierte Klimavorgaben setzen die Immobilienbranche zunehmend unter Druck. Immoconn begegnet diesen Anforderungen mit einer intelligenten Plattform für herstellerunabhängiges Heizungsmonitoring. Das Unternehmen aus München setzt dabei auf moderne Sensorik und Echtzeitdaten, um die Heiztechnik in Bestandsgebäuden zu optimieren – ganz ohne aufwendige Sanierung. Die Technologie von Immoconn ermöglicht eine zustandsorientierte, effiziente Steuerung von [&#8230;]</p>
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<p>Steigende Energiepreise und ambitionierte Klimavorgaben setzen die Immobilienbranche zunehmend unter Druck. Immoconn begegnet diesen Anforderungen mit einer intelligenten Plattform für <a href="https://immoconn.com/heizungsmonitoring/?utm_source=Wohnungswirtschaft&amp;utm_medium=Advertorial&amp;utm_campaign=Waiblingen">herstellerunabhängiges Heizungsmonitoring</a>. Das Unternehmen aus München setzt dabei auf moderne Sensorik und Echtzeitdaten, um die Heiztechnik in Bestandsgebäuden zu optimieren – ganz ohne aufwendige Sanierung.</p>



<p>Die <a href="https://immoconn.com/?utm_source=Wohnungswirtschaft&amp;utm_medium=Advertorial&amp;utm_campaign=Waiblingen">Technologie von Immoconn</a> ermöglicht eine zustandsorientierte, effiziente Steuerung von Heizungsanlagen. Ziel ist es, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken, Störungen frühzeitig zu identifizieren und CO₂-Emissionen spürbar zu reduzieren. Die Lösung richtet sich an ein breites Spektrum professioneller Akteure: kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen, private Bestandshalter und professionelle Hausverwaltungen profitieren gleichermaßen von der Plattform.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Volle Transparenz dank umfassender Datengrundlage – auch bei heterogenem Anlagenbestand</h2>



<p>Ein zentrales Element des Systems ist die kontinuierliche Erfassung aller relevanten Betriebsdaten im Heizungskeller. Dazu zählen unter anderem Temperaturen aller Heizungsstränge, Pumpenleistungen und Zählerstände. Die Echtzeit-Analyse dieser Daten wird über ein intuitiv bedienbares Dashboard visualisiert und schafft maximale Transparenz im laufenden Betrieb.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="718" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-1024x718.jpg" alt="" class="wp-image-57756" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-1024x718.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-300x210.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-768x538.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-150x105.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-600x421.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-696x488.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038-1068x749.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot-2025-10-02-150038.jpg 1375w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Immoconn ist mit allen gängigen Heiztechnologien kompatibel – von klassischen Öl- und Gasheizungen über Wärmepumpen und BHKWs bis hin zu Fernwärme und Solarthermie. Die Plattform passt sich flexibel an den bestehenden Anlagenmix an und bleibt auch bei späteren Modernisierungen oder Ergänzungen uneingeschränkt nutzbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Know-how trifft auf intelligente Algorithmen</h2>



<p><strong>Ein Kernmerkmal</strong>: Immoconn kombiniert die datengetriebene Analyse mit der Expertise eines hauseigenen Teams aus erfahrenen Heizungsbaumeistern. Auf Basis von Faktoren wie Gebäudenutzung, Wetterprognosen und Nutzerverhalten entstehen individuelle, praxistaugliche Handlungsempfehlungen – weit über eine reine Automatisierung hinaus. </p>



<p>So werden Einstellungen kontinuierlich optimiert, Energieeffizienz gesteigert und gleichzeitig der Komfort der Bewohner gewahrt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fernsteuerung &amp; Störfallmanagement in Echtzeit</h2>



<p>Je nach technischer Infrastruktur erfolgt die Anbindung über vorhandene Schnittstellen oder zusätzliche Kommunikationsmodule. Auf Wunsch ermöglicht das System eine flexible Fernsteuerung – etwa für den einfachen <a href="https://immoconn.com/stabil-in-die-heizperiode-starten/?utm_source=Wohnungswirtschaft&amp;utm_medium=Advertorial&amp;utm_campaign=Waiblingen">Wechsel zwischen Sommer- und Winterbetrieb</a>, ohne Vor-Ort-Termin. </p>



<p><strong>Im Störungsfall</strong> sorgen individuell definierbare Alarme für kurze Reaktionszeiten. <strong>Auch externe Dienstleister</strong> wie SHK-Partner können automatisiert eingebunden werden. So wird aus einer potenziellen Störung eine schnell gelöste Kleinigkeit – bevor es zu Beschwerden kommt.</p>



<p>Immoconn setzt auf ein klares, monatlich planbares Preismodell ohne versteckte Zusatzkosten. Die Dienstleistungsgebühr ist umlagefähig und deckt neben der Technik auch die fachliche Unterstützung ab. Das eigene Expertenteam steht bei der Interpretation der Daten, bei Optimierungen sowie bei technischen Rückfragen mit Rat und Tat zur Seite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fallbeispiel aus Waiblingen: Bestandsmodernisierung als zentrales Ziel</h2>



<p>Die <strong>Städtische Wohnungsgesellschaft Waiblingen GmbH</strong> steht seit 35 Jahren für nachhaltiges Wohnungsmanagement in der Region. Seit 2020 arbeitet die GmbH mit eigenem Personal und professionalisiert ihr Management. Heute verwaltet das Unternehmen in zwölf Verwaltungseinheiten 157 Wohnungen sowie Gewerbefläche und Parkraum. Bei der technischen Ausstattung treibt die Wohnungsgesellschaft die Modernisierung des Bestandes voran und setzt überwiegend auf zukunftsfähige Systeme wie Fern- und Nahwärme sowie Gasheizungen. In Neubauprojekten wird, wo möglich, auch Mieterstrom angeboten und teilweise Solarthermie eingesetzt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ein wesentlicher Vorteil liegt in der vorausschauenden Wartung: Wir können nun gezielt Komponenten in Eigenleistung austauschen und den Erfolg kontrollieren, statt wie bisher auf Komplettaustausch zu setzen. </p>



<p>Peter Brandstetter.</p>
</blockquote>



<p>Mit dem Eintritt der neuen Geschäftsführung im Jahr 2022 wurde der Handlungsbedarf im Heizungsmanagement deutlich. „Zu Beginn mussten wir alle Prozesse neu aufsetzen und überprüfen“, berichtet der hauptamtliche Geschäftsführer <strong>Peter Brandstetter</strong>. Die Bestandsaufnahme zeigte erhebliche Lücken: Jahresablesungen fehlten oder waren unvollständig, Verbrauchswerte erschienen unplausibel und standardisierte Wartungsverträge existierten nicht. </p>



<p>Die Betreuung der Anlagen erfolgte durch Hausmeister ohne spezifische Heizungskenntnisse oder durch nicht ausreichend qualifizierte Firmen. „Es gab keine zentrale Erfassung der Heizungsdaten, geschweige denn einheitliche Standards für den Anlagenbetrieb“, erinnert sich der Geschäftsführer. <strong>Diese Ausgangslage machte deutlich, dass ein professionelles Monitoring-System dringend erforderlich war, um den Anlagenbetrieb zu optimieren und die Betriebssicherheit zu erhöhen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von null auf digital: Der Weg zur modernen Heizungsüberwachung</h2>



<p>Die Entscheidung für Immoconn fiel Mitte 2023, nachdem das System die Verantwortlichen durch seinen technischen Ansatz und die universelle Einsetzbarkeit überzeugte. <strong>Ein besonderer Vorteil</strong>: Die Lösung integriert sich nahtlos in den laufenden Betrieb. Die Implementierung erfolgte zügig und professionell. Das Immoconn-Team übernahm sämtliche Installationen zuverlässig, sodass für den Kunden ein reibungsloser Ablauf ohne zusätzlichen Aufwand gewährleistet war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-57778" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-1024x683.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-1536x1024.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-2048x1365.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-696x464.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-1392x928.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-1068x712.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/Juconn_Rekrut_final12-2-1920x1280.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Immoconn setzt auf hauseigenes Team an erfahrenen Heizungsbaumeistern, um Heizungsanlagen an die Plattform anzuschließen und individuelle Handlungsempfehlungen zur optimierten Einstellung zu geben. Foto: Immoconn</figcaption></figure>



<p>Die Investition in das digitale Monitoring zahlte sich unmittelbar aus. Schon wenige Wochen nach der Inbetriebnahme verhinderte das System den ersten potenziellen Heizungsausfall. Die frühzeitige Erkennung ermöglichte eine präventive Wartung, noch bevor Mieter von Problemen betroffen waren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Versteckte Ineffizienzen im System wurden erkannt</h2>



<p>Besonders aufschlussreich waren die Erkenntnisse über versteckte Ineffizienzen im System: In einer Anlage kühlte der Warmwasserspeicher nachts vollständig aus und musste morgens energieintensiv wieder aufgeheizt werden – ein Energieverlust, der bei klassischen Kontrollen unentdeckt geblieben wäre. </p>



<p><strong>Die kontinuierliche Überwachung brachte zudem unzureichende Pumpenleistungen und Entlüftungsprobleme ans Licht, die nun systematisch behoben werden konnten. </strong>Diese frühen Erfolge bestätigten eindrucksvoll den Mehrwert des digitalen Monitoring-Systems für den gesamten Anlagenpark.</p>



<p>Ein wesentlicher Vorteil von Immoconn liegt in der vorausschauenden Wartung: &#8222;Wir können nun gezielt Komponenten in Eigenleistung austauschen und den Erfolg kontrollieren, statt wie bisher auf Komplettaustausch zu setzen&#8220;, erklärt <strong>Brandstetter</strong>. Künftig sollen auch Drucksensoren sowie Störmeldungen von Entkalkung und Hebeanlage integriert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunftssicher von Anfang an</h2>



<p>Die Städtische Wohnungsgesellschaft Waiblingen rüstet bereits alle Neubauten während der Inbetriebnahme mit dem System aus. <strong>Dies ermöglicht auch die Überwachung kritischer Prozesse wie das Aufheizen des Estrichs &#8211; besonders wichtig bei Fern- oder Nahwärmeanschlüssen.</strong></p>



<p>„Wer wissen möchte, was seine Heizung macht und wie sie reagiert, und mit Unterstützung selbst vor Ort eingreifen möchte, hat mit Immoconn eine gute technische Plattform“, fasst<strong> Brandstetter </strong>zusammen. Die &#8222;technisch visuelle Lösung&#8220; unterstützt das Unternehmen bei der kontinuierlichen Optimierung seiner Heizungsanlagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-57780" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--1024x681.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--300x199.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--768x511.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--1536x1021.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--600x399.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--696x463.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--1392x925.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen--1068x710.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/muster_NSF1780_small-21-Staedtische-Wohnungsgesellschaft-Waiblingen-.jpg 1900w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Städtische Wohnungsgesellschaft Waiblingen GmbH steht seit 35 Jahren für nachhaltiges Wohnungsmanagement in der Region und verwaltet heute in zwölf Verwaltungseinheiten 157 Wohnungen sowie Gewerbefläche und Parkraum. Foto: Städtische Wohnungsgesellschaft Waiblingen

</figcaption></figure>



<p>Knapp 35 Jahre jung ist die städtische Wohnungsgesellschaft Waiblingen und wird mitten im Herz der Altstadt die Kompetenzen im Wohnungsbau für die Stadt und ihre Ortsteile bündeln. <strong>Unsere kommunale Hauptaufgabe ist die sichere und sozial verantwortbare Versorgung der Einwohner der Stadt Waiblingen mit Mietwohnungen und der Beschäftigten der Stadtwerke mit Werkswohnungen.</strong></p>



<p><a href="https://immoconn.com/?utm_source=Wohnungswirtschaft&amp;utm_medium=Advertorial&amp;utm_campaign=Waiblingen">Immoconn</a> ist ein Angebot der Juconn GmbH mit Sitz in München. Das Technologieunternehmen bietet intelligentes, alters- und herstellerunabhängiges Heizungsmonitoring für Wohn- und Gewerbeimmobilien jeder Größenordnung. Mit Hilfe von Sensorik und Echtzeitdaten ermöglicht Immoconn eine vorausschauende Steuerung von Heizsystemen mit dem Ziel, Betriebskosten zu senken, CO₂-Emissionen nachhaltig zu reduzieren und Störungen frühzeitig zu erkennen. Immoconn richtet sich an kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen, sowie private Bestandshalter größerer Immobilienportfolios und Hausverwaltungen. Als eigenständiges Technologieunternehmen mit tiefem Verständnis für den Heizungsbestand kombiniert Immoconn technologische Exzellenz mit einem klaren Fokus auf die sozialverträgliche Wärmewende – seit 2017 und mit Daten aus über 15.000 zentralen Heizungsanlagen.</p>



<p>Quelle: Immoconn / gw</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/beim-heizen-im-bestand-setzt-die-waiblinger-wohnungsgesellschaft-mit-immoconn-auf-mehr-effizienz/">Beim Heizen im Bestand setzt die Waiblinger Wohnungsgesellschaft mit Immoconn auf mehr Effizienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>81 % der in Europa installierten Klimageräte werden auch zum Heizen genutzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 17:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 205]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nutzung von Klimageräten wandelt sich: Sie kommen immer häufiger auch im Heizbetrieb zum Einsatz – teils sogar als Hauptheizung. Die aktuellen Nutzungsdaten von Panasonic Heating &#38; Cooling Solutions belegen diesen klaren Trend. In vielen Haushalten übernehmen Klimageräte mittlerweile die Funktion eines Heizsystems – Tendenz steigend. Eine aktuelle Auswertung aus dem Jahr 2024, die das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/81-der-in-europa-installierten-klimageraete-werden-auch-zum-heizen-genutzt/">81 % der in Europa installierten Klimageräte werden auch zum Heizen genutzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Die Nutzung von Klimageräten wandelt sich: Sie kommen immer häufiger auch im Heizbetrieb zum Einsatz – teils sogar als Hauptheizung. Die aktuellen Nutzungsdaten von Panasonic Heating &amp; Cooling Solutions belegen diesen klaren Trend. In vielen Haushalten übernehmen Klimageräte mittlerweile die Funktion eines Heizsystems – Tendenz steigend.</p>



<p>Eine aktuelle Auswertung aus dem Jahr 2024, die das Nutzungsverhalten in zehn europäischen Ländern untersucht hat, ergab, dass 81 % der installierten Klimageräte entweder ausschließlich zum Heizen oder sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet werden. Diese Entwicklung zeigt die wachsende Bedeutung energieeffizienter, ganzjährig nutzbarer Lösungen für den Wohnkomfort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heizen mit der Klimaanlage – auch in Deutschland zunehmend relevant</h2>



<p>Die Analyse von Panasonic beruht auf den tatsächlichen Nutzungsstunden der Geräte im Zeitraum von Januar bis Dezember 2024 und zeigt, dass die Geräte im europäischen Durchschnitt 72,4 % der Zeit im Heizmodus laufen – ein deutliches Zeichen für den Wandel in der Nutzung.</p>



<p>Auch in Deutschland zeigt sich dieser Trend: 69,8 % der Nutzungsdauer entfallen hierzulande auf den Heizbetrieb. Dies verdeutlicht die wachsende Akzeptanz moderner Luft/Luft-Wärmepumpen als Heizsysteme im privaten Wohnbereich.</p>



<p>Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in skandinavischen Ländern: In Norwegen etwa liegt der Heizanteil bei beeindruckenden 95,6 %, in Dänemark bei 94,7 %. Selbst in Ländern mit milderem Klima wie Italien (43,8 %) und Spanien (42,5 %) wird die Heizfunktion stark genutzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ganzjahreskomfort durch effiziente Technologie</h2>



<p>Diese Entwicklung verdeutlicht vor allem eines: Die Wahl eines Klimageräts ist heute auch eine Entscheidung für ein Heizsystem. Panasonic reagiert auf diese Nachfrage mit leistungsstarken und gleichzeitig nachhaltigen Lösungen. Mit speziell für kalte Klimazonen entwickelten Klimageräten wie dem neuen Multisplit-Außengerät Power Heat Multi bietet das Unternehmen verlässliche Heizleistung selbst unter extremen Bedingungen.</p>



<p>Das System liefert beim 2-Raum-Modell bis zu 3,9 kW Heizleistung selbst bei Außentemperaturen von -25 °C. Dank moderner Invertertechnologie, einem SCOP von 4,6 und der Energieeffizienzklasse A++ eignet sich das Power Heat Multi-System hervorragend für Ein- und Mehrraumlösungen. Zudem bietet eine solche Lösung viele weitere Vorteile: einfache Installation, hohe Energieeffizienz, integriertes WLAN und die innovative nanoe<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> X-Luftreinigung.</p>



<p>Auch die Aquarea Luft/Wasser-Wärmepumpen von Panasonic sind auf ganzjährigen Komfort ausgelegt. Sie können sowohl heizen als auch kühlen und erfüllen somit die Anforderungen europäischer Haushalte nach ganzjährigem hohem Raumkomfort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heizen mit Klimageräten liegt im Trend</h2>



<p>Klimageräte sind längst mehr als nur Kühlgeräte. Moderne Klimasysteme haben sich zu vollwertigen Ganzjahreslösungen für Heizung und Kühlung entwickelt. Mit einem Heizanteil von über 70 % im europäischen Durchschnitt und 69,8 % in Deutschland wird deutlich, dass Klimageräte künftig eine noch größere Rolle bei der Beheizung moderner Gebäude spielen werden.</p>



<p>Jürgen Koch</p>
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		<title>Das unsichtbare Preisschild: Gasheizungen dreimal teurer als viele Käufer denken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 20:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 203]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmepumpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast die Hälfte aller neuen Heizungen waren im ersten Quartal 2025 Gasheizungen (48 Prozent) – eine oft teure Kostenfalle: Eine neue Gasheizung im Einfamilienhaus kostet auf dem Papier oft nur rund 8.000 Euro. Ein scheinbar attraktives Angebot. Doch eine aktuelle Berechnung des Geldratgebers Finanztip zeigt: Über 20 Jahre gerechnet summieren sich die tatsächlichen Kosten des [&#8230;]</p>
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<p>Fast die Hälfte aller neuen Heizungen waren im ersten Quartal 2025 Gasheizungen (48 Prozent) – eine oft teure Kostenfalle: Eine neue Gasheizung im Einfamilienhaus kostet auf dem Papier oft nur rund 8.000 Euro. Ein scheinbar attraktives Angebot. </p>



<p>Doch eine aktuelle Berechnung des Geldratgebers Finanztip zeigt: Über 20 Jahre gerechnet summieren sich die tatsächlichen Kosten des Modells Gasheizung auf über 25.500 Euro – mehr als das Dreifache des Anschaffungspreises. Grund dafür sind vor allem die steigenden CO₂-Kosten. Sie sind im Kaufpreis nicht sichtbar, verteuern aber fossiles Heizen langfristig stark.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="527" height="497" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/vergleich_gasheizung_waermepumpe1.jpg" alt="" class="wp-image-56773" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/vergleich_gasheizung_waermepumpe1.jpg 527w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/vergleich_gasheizung_waermepumpe1-300x283.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/vergleich_gasheizung_waermepumpe1-150x141.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 527px) 100vw, 527px" /><figcaption class="wp-element-caption">Grafik: Finanztip Verbraucherinformation GmbH </figcaption></figure>



<p>„Was auf dem Preisschild der Gasheizung fehlt, sind die CO₂-Kosten der nächsten 20 Jahre – bis sie nach dem Gebäudeenergiegesetz 2045 außer Betrieb gehen muss“, warnt <strong>Sandra Duy</strong>, Expertin für energetisches Sanieren bei Finanztip. „Diese belaufen sich laut unserer Berechnung auf rund 17.500 Euro zusätzlich.“ Damit liegt der reale Preis einer neuen Gasheizung nicht bei 8.000, sondern bei etwa 25.500 Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrkosten machen fossiles Heizen noch teurer</h2>



<p>Und das sind nur die direkten CO₂-Kosten. „Es gibt weitere Kostentreiber, die die tatsächliche Kostenbelastung für neue Gasheizungen zusätzlich in die Höhe treiben“, so <strong>Duy</strong>. Nicht berücksichtigt sind mögliche Belastungen wie: steigende Netzentgelte für Gas, weil immer weniger Gaskunden sich die Netzkosten teilen müssen oder die seit 2024 geltende Pflicht zur Beimischung von Biogas für neue Gasheizungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wärmepumpe spart 10.500 Euro gegenüber Gasheizung</h2>



<p>Im Vergleich dazu kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus zwar oft rund 30.000 Euro brutto. Doch staatliche Förderungen senken diesen Betrag deutlich: Für die meisten Eigenheimbesitzer sind 50 Prozent Förderung realistisch. Haushalte mit niedrigem Einkommen erhalten sogar bis zu 21.000 Euro Zuschuss.</p>



<p>Nach Abzug der Förderung kostet die Wärmepumpe im Beispiel nur noch 15.000 Euro netto – deutlich günstiger als die reale Belastung durch eine Gasheizung. „Wer nur auf den Einstiegspreis schaut, entscheidet sich womöglich für die langfristig teurere Option“, warnt Duy. „Mit Förderung ist die Wärmepumpe meist günstiger als gedacht – und vor allem zukunftssicher.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">So hat Finanztip gerechnet</h2>



<p>Finanztip hat die Kosten einer neuen Gasheizung inklusive der CO₂-Kosten über 20 Jahre berechnet und ihnen die Kosten für eine geförderte Wärmepumpe gegenübergestellt. Grundlage sind reale Verbrauchswerte und CO₂-Preisszenarien aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Ariadne-Projekt. Wärmepumpen werden mit bis zu 70 Prozent der Kosten gefördert, wobei für die meisten Eigenheimbesitzer eine Förderung von 50 Prozent realistisch ist. Um die langfristigen CO₂-Kosten realistisch vergleichen zu können, wurden sie in heutiger Kaufkraft berechnet.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Quellen: <a href="https://www.bdh-industrie.de/presse">https://www.bdh-industrie.de/presse</a> // Finanztip-Berechnung&nbsp; // Ariadne-Projekt&nbsp; //&nbsp; Der Stromverbrauch der Wärmepumpe ist in dieser Betrachtung nicht aufgeführt, da hierfür keine CO₂-Kosten anfallen. Weitere Betriebskosten bleiben unberücksichtigt&nbsp; // &nbsp;Bei Nutzung von Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen // <a href="http://www.finanztip.de">http://www.finanztip.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/das-unsichtbare-preisschild-gasheizungen-dreimal-teurer-als-viele-kaeufer-denken/">Das unsichtbare Preisschild: Gasheizungen dreimal teurer als viele Käufer denken</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Klimafreundliches Heizen und Wohnen – wie die Wärmewende für alle bezahlbar wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 20:38:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 203]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland kann bis 2045 klimaneutral heizen und wohnen – ohne die sozialen Spannungen auf dem Wohnungsmarkt zu verschärfen. Beides gelingt allerdings nur, wenn die Bundesregierung die bisher veranschlagten Fördersummen auch weiterhin für die Wärmewende bereitstellt und gezielter verteilt – und nicht, wie im Haushaltsentwurf 2026 vorgesehen, Kürzungen vornimmt. Wie die bisherigen Haushaltsmittel deutlich wirksamer für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/klimafreundliches-heizen-und-wohnen-wie-die-waermewende-fuer-alle-bezahlbar-wird/">Klimafreundliches Heizen und Wohnen – wie die Wärmewende für alle bezahlbar wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Deutschland kann bis 2045 klimaneutral heizen und wohnen – ohne die sozialen Spannungen auf dem Wohnungsmarkt zu verschärfen. Beides gelingt allerdings nur, wenn die Bundesregierung die bisher veranschlagten Fördersummen auch weiterhin für die Wärmewende bereitstellt und gezielter verteilt – und nicht, wie im Haushaltsentwurf 2026 vorgesehen, Kürzungen vornimmt. </p>



<p>Wie die bisherigen Haushaltsmittel deutlich wirksamer für den Klimaschutz eingesetzt werden können, zeigt eine neue Studie von Agora Energiewende. Mithilfe eines agentenbasierten Modells hat die Denkfabrik Investitionsentscheidungen von Hauseigentümer:innen unter verschiedenen Rahmenbedingungen simuliert.</p>



<p><strong>Das Ergebnis:</strong> Ein ausgewogener Mix an Klimaschutzmaßnahmen sorgt dafür, dass Hausbesitzerinnen und -besitzer bis 2040 den Großteil der erforderlichen Investitionen in klimaneutrale Heizsysteme und Gebäudesanierungen tätigen. Dadurch können bis 2030 zehn Millionen Tonnen CO₂ zusätzlich eingespart werden und der Sektor wird bis 2045 klimaneutral. Gleichzeitig werden Verbraucherinnen und Verbraucher unabhängig von fossilen Brennstoffen und können sich so gegen Preissprünge bei Heizöl und Gas absichern.</p>



<p><strong>Laut der Studie sind vier Hebel zentral,</strong> um eine sozialverträgliche Wärmewende zu erreichen: Der <strong>Ausbau von Strom- und Wärmeverteilnetzen</strong> – parallel zum <strong>schrittweisen Ausstieg aus den Gasverteilnetzen</strong>, die <strong>gezielte Förderung</strong> für die <strong>Sanierung sehr ineffizienter Gebäude</strong> und von <strong>Hauseigentümer:innen mit wenig Kapital</strong>, klare Vorgaben für den Heizungstausch, und <strong>ein attraktives Strom-Gaspreis-Verhältnis</strong>.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>„Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen für Gebäude senken die Emissionen zu spät und zu wenig“, sagt <strong>Julia Bläsius</strong>, Direktorin von Agora Energiewende Deutschland. Bläsius verweist dabei auch auf den Bundesrechnungshof, der jüngst die Effizienz der über den Klima- und Transformationsfonds (KTF) finanzierten Maßnahmen in Frage gestellt hat. „<strong>Unsere Studie zeigt: Mit einer Umschichtung der Fördermittel kann die Bundesregierung deutlich mehr Emissionseinsparungen und sozialen Ausgleich erreichen als bisher.“</strong></p>



<p><strong>Die derzeitige Förderstruktur lasse Chancen für den Klimaschutz ungenutzt</strong>: „Für den Erfolg der Wärmewende ist es entscheidend, dass die Gebäudeförderung gezielter eingesetzt wird. Kürzungen, wie im Haushaltsentwurf für 2026 vorgesehen, senden allerdings das falsche Signal – sowohl an Haushalte als auch an Handwerk und Bauwirtschaft.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="946" height="1024" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-946x1024.png" alt="" class="wp-image-56831" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-946x1024.png 946w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-277x300.png 277w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-768x832.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-150x162.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-300x325.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-600x650.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-696x754.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-1392x1507.png 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft-1068x1156.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Verteilung-der-Investitionen-und-Foerdermittel-in-der-Simulation-auf-Selbstnutzende-Privatvermietende-und-Wohnungswirtschaft.png 1413w" sizes="auto, (max-width: 946px) 100vw, 946px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Förderung umschichten – und damit mehr CO₂ einsparen</h2>



<p>Kern einer effizienteren Förderkulisse ist laut der Agora-Studie, dass der Staat gezielt die klimaneutrale Modernisierung von sehr ineffizienten Gebäuden und besonders bedürftige Haushalte unterstützt. Dafür ist eine konsequente Staffelung der Fördersätze für Sanierung und Heizungstausch nach Einkommen erforderlich. Zugleich braucht es einen verbesserten Zugang zu günstigen Krediten oder Leasingprogrammen von klimaneutralen Heizungen für Hausbesitzerinnen und -besitzer mit kleinem Einkommen. Bei den einkommensschwächsten Haushalten kann die Förderrate nahezu 100 Prozent betragen.</p>



<p>Die Mittelvergabe über die Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) sollte entsprechend nicht mehr wie bisher auf einen möglichst hohen Effizienzstandard, sondern auf möglichst große Effizienzgewinne abzielen. „Bei den Häusern, bei denen am meisten Wärme verloren geht, lässt sich mit den gleichen Mitteln mehr für den Klimaschutz erreichen“, betont Bläsius.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Damit Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer ihre Häuser auf klimaneutrale Heizsysteme umstellen können, formuliert Agora drei weitere Voraussetzungen:&nbsp;&nbsp;&nbsp;</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau der Wärme- und Strominfrastruktur durch die verlässliche Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung sowie die schrittweise Stilllegung der Gasverteilnetze</li>



<li>Erhalt der klaren Erneuerbaren-Vorgaben für den Heizungstausch bei gleichzeitiger Vereinfachung des Gebäudeenergiegesetzes</li>



<li>Ein attraktives Strom-Gaspreis-Verhältnis. Dies gelingt kurzfristig über Entlastungen bei Stromsteuer und Netzentgelten sowie langfristig vor allem über den konsequenten Ausbau von Wind- und Solarenergie.</li>
</ul>



<p>Neben einer bedarfsgerechteren Verteilung der Förderung betont Agora Energiewende die Notwendigkeit, Sanierungsanreize für Vermietende zu schaffen und Mietende vor übermäßigen Kostensteigerungen zu schützen. Das lässt sich etwa durch eine zusätzliche Option für Vermietende erreichen: Wenn diese den Kaltmietenanstieg begrenzen, bekommen sie im Gegenzug eine höhere Förderung, die sie nicht mehr an Mietende durchleiten müssen. Individuelle Härtefälle kann der Staat zusätzlich über sozialpolitische Maßnahmen abfedern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="769" height="1024" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-769x1024.png" alt="" class="wp-image-56832" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-769x1024.png 769w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-225x300.png 225w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-768x1022.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-1154x1536.png 1154w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-150x200.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-300x399.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-600x799.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-696x927.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-1392x1853.png 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende-1068x1422.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Wohngebaeude-in-Deutschland_-Eigentumsform-Gebaeudetyp-und-Bewohnende.png 1413w" sizes="auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Private Investitionen hebeln und Haushalte mit kleinem Einkommen stärken</h2>



<p>Die <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/A-EW_374_Soziale_Waermewende_WEB-1.pdf">Agora-Studie</a> simuliert die Investitionsentscheidungen verschiedener Akteure – von Wohnungsunternehmen bis Hauseigentümer:innen – neben dem oben beschriebenen Politikmix-Szenario noch in drei weiteren Varianten: Ein Szenario schreibt die aktuellen Rahmenbedingungen fort („Weiter so“-Szenario), ein weiteres setzt vorranging auf die Wirkung von CO₂-Preisen („Markt“-Szenario), ein drittes erzielt Emissionsminderungen hauptsächlich über ordnungsrechtliche Vorgaben („Ordnungsrecht“-Szenario). </p>



<p>Die Simulationen zeigen, dass die Klimaneutralität im Gebäudebereich bis 2045 sowohl bei einem „Weiter so“ als auch im Szenario mit hohen CO₂-Preisen verfehlt wird – denn Hausbesitzer:innen fehlen Anreize für Heizungstausch und Sanierung. Das Szenario mit strengen gesetzlichen Vorgaben erreicht zwar die Klimaziele bis 2045, allerdings zeigt die Agora-Modellierung, dass dies mit hohen Kosten für Eigentümerinnen und Eigentümer verbunden ist.  </p>



<p>„Ein ausgewogener Politikmix ermöglicht klimaneutrales Wohnen für alle Haushalte und schafft Planungssicherheit für Heizungshersteller und Handwerk“, sagt Agora-Direktorin Julia Bläsius. Die technologischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wärmewende seien so gut wie nie zuvor. „Die Bundesregierung sollte alle Hausbesitzenden in die Lage versetzen, ihre Immobilie klimaneutral zu modernisieren.“</p>



<p>Victor Wagner</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/klimafreundliches-heizen-und-wohnen-wie-die-waermewende-fuer-alle-bezahlbar-wird/">Klimafreundliches Heizen und Wohnen – wie die Wärmewende für alle bezahlbar wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Heizen mit Abwärme – Allein in Niedersachsen Potenzial für bis zu 800.000 Haushalte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 17:44:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Abwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[kommunale Wärmeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[technik. Ausgabe 129]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele industrielle Produktionsprozesse wird Wärme benötigt &#8211; oftmals mehrere Hundert Grad warm. Am Ende der Prozesse bleibt Abwärme übrig mit weiterhin teils hohen Temperaturen – ein großes (Wärme-)Potenzial, das noch zu wenig genutzt wird. Die „Plattform für Abwärme“ der Bundesstelle für Energieeffizienz sammelt seit 2024 von Unternehmen die Daten zu gewerblichen Abwärmepotenzialen und hat [&#8230;]</p>
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<p>Für viele industrielle Produktionsprozesse wird Wärme benötigt &#8211; oftmals mehrere Hundert Grad warm. Am Ende der Prozesse bleibt Abwärme übrig mit weiterhin teils hohen Temperaturen – ein großes (Wärme-)Potenzial, das noch zu wenig genutzt wird. </p>



<p>Die „Plattform für Abwärme“ der Bundesstelle für Energieeffizienz sammelt seit 2024 von Unternehmen die Daten zu gewerblichen Abwärmepotenzialen und hat diese am 15. Januar 2025 erstmals veröffentlicht. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) hat die Daten für Niedersachsen ausgewertet und eine Karte mit der regionalen Verteilung erstellt.</p>



<p>Mehr als 2.600 Unternehmen haben zum Stichtag 1. Januar 2025 ihre Daten auf der Plattform für Abwärme eingearbeitet und insgesamt über 19.000 Abwärmepotenziale ausgewiesen &#8211; vor allem Unternehmen aus der Energiewirtschaft und der Schwer- und Chemieindustrie.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="552" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-1024x552.png" alt="" class="wp-image-54885" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-1024x552.png 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-300x162.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-768x414.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-150x81.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-600x324.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-696x375.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-1392x751.png 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf-1068x576.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-15-at-14-52-33-pfa_datenpraesentation-1.pdf.png 1515w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Deutschlandweit wurde insgesamt eine jährliche Abwärmemenge von 160 Terrawattstunden gemeldet, die ein breites Temperaturspektrum aufweist. Mehr als 75 Prozent der gemeldeten Abwärmemenge stehen dabei durchgehend, also 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche, zur Verfügung.</p>



<p>Auf Niedersachsen entfallen rund 16,5 TWh, also etwas mehr als 10 Prozent. Über <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/KPZEnergie_Studie_Abwaerme_Niedersachsen.pdf">300 Unternehmen in Niedersachsen</a> bieten mit ihren Abwärmepotenzialen somit eine riesige Chance für die Wärmeversorgung! Denn die 16,5 TWh würden unter der Annahme eines jährlichen Wärmbedarfs von 20 bis 30 MWh ausreichen, um den Wärmebedarf von 500.000 bis 800.000 Einfamilienhäusern zu decken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="937" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-1024x937.jpg" alt="" class="wp-image-54886" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-1024x937.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-300x275.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-768x703.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-1536x1406.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-2048x1874.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-150x137.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-600x549.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-696x637.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-1392x1274.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-1068x978.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-01-24_Abwaermepotenziale-Niedersachsen-1920x1757.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Abwärme- Potenziale für Kommunale Wärmeplanung nutzen</h2>



<p><strong>KEAN-Geschäftsführer Lothar Nolte</strong>: „Die Karte mit den Abwärmepotenzialen in Niedersachsen gibt den Kommunen vor Ort eine konkrete Idee davon, wo überschüssige Wärme vorhanden ist, die eventuell in benachbarten Betrieben oder für die Fernwärmeversorgung nutzbar gemacht werden kann. Die Bewertung der Potenziale sollte im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung erfolgen. Dazu sind die relevanten Akteure anzusprechen und zielgerichtet in die weiteren Planungen einzubeziehen.“</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Hintergrund: „Plattform für Abwärme“:</p>



<p>Grundlage für die Erhebung der Daten ist <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/enefg/__17.html">§ 17 des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG)</a>. Es verpflichtet Unternehmen mit einem durchschnittlichen Gesamtendenergieverbrauch von mehr als 2,5 Gigawattstunden ihre Abwärmedaten der Plattform für Abwärme zu melden.</p>



<p>Die Plattform führt jedoch nur die zur Verfügung stehenden Abwärmepotenziale auf – ob sich diese tatsächlich realisieren lassen, kann hieraus nicht abgeleitet werden.</p>



<p>Quelle: KEAN</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/heizen-mit-abwaerme-allein-in-niedersachsen-potenzial-fuer-bis-zu-800-000-haushalte/">Heizen mit Abwärme – Allein in Niedersachsen Potenzial für bis zu 800.000 Haushalte</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Hannover &#8211; Klimaneutrale Erdwärme für das Fernwärmenetz: Seismik-Messungen für Tiefengeothermie-Projekt beginnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 17:27:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Erdwaerme]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[klimaneutral]]></category>
		<category><![CDATA[technik. Ausgabe 129]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=54945</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Hannover starten die vorbereitenden Arbeiten für ein weiteres Leuchtturmprojekt der Wärmewende. Das Tiefengeothermie-Projekt in Hannover-Lahe ist das erste dieser Art in einer deutschen Großstadt und damit wegweisend: Mit CO2-freier Erdwärme kann die niedersächsische Landeshauptstadt ungefähr 15 bis 20 Prozent des Fernwärmebedarfs decken. Bis 2035 soll die Fernwärme in Hannover zu 100 Prozent klimaneutral sein. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/hannover-klimaneutrale-erdwaerme-fuer-das-fernwaermenetz-seismik-messungen-fuer-tiefengeothermie-projekt-beginnen/">Hannover &#8211; Klimaneutrale Erdwärme für das Fernwärmenetz: Seismik-Messungen für Tiefengeothermie-Projekt beginnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Hannover starten die vorbereitenden Arbeiten für ein weiteres Leuchtturmprojekt der Wärmewende. </p>



<p>Das Tiefengeothermie-Projekt in Hannover-Lahe ist das erste dieser Art in einer deutschen Großstadt und damit wegweisend: Mit CO2-freier Erdwärme kann die niedersächsische Landeshauptstadt ungefähr 15 bis 20 Prozent des Fernwärmebedarfs decken. Bis 2035 soll die Fernwärme in Hannover zu 100 Prozent klimaneutral sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CO2-freie Erdwärme löst Kohle ab</h2>



<p>Die Projektpartner enercity und Eavor haben für das Geothermieprojekt einen langfristigen Wärmeliefervertrag abgeschlossen. Mit einer geplanten Wärmeleistung von rund 30 Megawatt wird die Anlage einen wesentlichen Beitrag zum Kohleausstieg in Hannover leisten. </p>



<p>Dezentrale, erneuerbare Erzeugungsanlagen übernehmen bis Ende 2027 die Wärmeversorgung anstelle des fossil befeuerten Heizkraftwerks in Stöcken, das dann abgeschaltet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seismik-Messungen prüfen den tiefen Untergrund</h2>



<p>Ab dem 17. März werden die genauen tiefengeologischen Verhältnisse vor Ort erkundet. Die Messungen führt die Spezialfirma DMT im Auftrag der Eavor GmbH durch. Dafür werden drei Messfahrzeuge, sogenannte “Vibrotrucks”, im Konvoi entlang definierter Routen fahren. Die Messstrecken umfassen über 50 Kilometer. </p>



<p>Vor Beginn der Messungen laden die Projektpartner enercity und Eavor interessierte Bürger:innen zu Informationsveranstaltungen am 12. und 13.März ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Messfahrten starten im Nordosten Hannovers</h2>



<p>Die Vibrotrucks starten ihre Arbeit zunächst im Nordosten Hannovers. Anschließend geht es in angrenzenden Ortsteilen von Isernhagen, Langenhagen und Burgwedel weiter. Ähnlich einer Wanderbaustelle halten die Fahrzeuge alle paar Meter an, um eine Messung mit Hilfe von Schallwellen durchzuführen. Mit Beeinträchtigungen ist nicht zu rechnen. In der Nacht ruhen die Arbeiten. Die gewählte Messmethode ist bodenschonend und kommt vollständig ohne Bohrungen aus. Nach etwa 14 Werktagen ist die gesamte Messkampagne abgeschlossen.</p>



<p>Neben den Vibrotrucks kommen Erdmikrophone (“Geophone”) zum Einsatz. Die Vibrotrucks erzeugen über Bodenplatten Schallwellen, die vom Untergrund reflektiert und von den Geophonen erfasst werden. Sie sind deutlich markiert und es wird darum gebeten, diese nicht zu entfernen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tiefengeothermie als Hoffnungsträger</h2>



<p>Tiefengeothermie ist eine nachhaltige, klimafreundliche und zuverlässige Energiequelle, die direkt aus der natürlichen Wärme der Erde gewonnen wird. Sie ermöglicht eine umweltfreundliche Wärmeerzeugung, ganz ohne CO₂-Emissionen oder den Einsatz fossiler Brennstoffe. Ein großer Vorteil ist, dass sie wetterunabhängig und rund um die Uhr zur Verfügung steht. Zudem trägt sie zur Stabilität der Energiepreise bei und stärkt die regionale Versorgungssicherheit. </p>



<p>Die in Hannover-Lahe geplante Anlage ist platzsparend und wird vor Ort kaum wahrnehmbar sein, da sich die eigentliche Energiegewinnung rund 3.000 Meter tief unter der Erde abspielt. Somit bietet Tiefengeothermie eine zukunftsfähige Lösung für eine sichere und regionale Energieversorgung.</p>



<p>Carlo Kallen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/hannover-klimaneutrale-erdwaerme-fuer-das-fernwaermenetz-seismik-messungen-fuer-tiefengeothermie-projekt-beginnen/">Hannover &#8211; Klimaneutrale Erdwärme für das Fernwärmenetz: Seismik-Messungen für Tiefengeothermie-Projekt beginnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Faire Fernwärmepreise: vzbv fordert stärkere Kontrolle und Transparenz</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/faire-fernwaermepreise-vzbv-fordert-staerkere-kontrolle-und-transparenz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=faire-fernwaermepreise-vzbv-fordert-staerkere-kontrolle-und-transparenz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 18:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
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		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 197]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sich die Fernwärmepreise bilden, ist für Verbraucher:innen immer wieder eine Blackbox. Knapp zwei Drittel der befragten Fernwärmekund:innen in Deutschland (64 Prozent) befürworten daher eine öffentliche Preisaufsicht, die überprüft, dass die gesetzlichen Vorgaben zur Berechnung der Preise eingehalten werden. Das ergab eine repräsentative eye square-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Ein neues Gutachten zeigt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie sich die Fernwärmepreise bilden, ist für Verbraucher:innen immer wieder eine Blackbox. Knapp zwei Drittel der befragten Fernwärmekund:innen in Deutschland (64 Prozent) befürworten daher eine öffentliche Preisaufsicht, die überprüft, dass die gesetzlichen Vorgaben zur Berechnung der Preise eingehalten werden. Das ergab eine repräsentative eye square-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Ein neues Gutachten zeigt auf, wie eine bundeseinheitliche Preisaufsicht ausgestaltet werden könnte.</p>



<p>„Obwohl Wärmenetze natürliche Monopole sind, erfolgt im Fernwärmemarkt bisher keine ausreichende systematische Kontrolle der Preise und der Preiszusammensetzung“, sagt <strong>Florian Munder</strong>, Energieexperte beim vzbv. „Verbraucher:innen sind den Preiserhöhungen und Vertragskonditionen ihres Versorgers weitgehend ausgeliefert. Sie können ihren Anbieter nicht wechseln. Es braucht daher eine verbraucherfreundliche Novellierung der Fernwärmeverordnung sowie eine bundesweite Preisaufsicht zur einheitlichen Kontrolle der Preise.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h6 class="wp-block-heading">Anders als die Strom- und Gasversorgung wird der Markt für leitungsgebundene Wärme nicht im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), sondern in einer eigenen Verordnung, der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV), geregelt. Diese enthält die wesentlichen Bestim mungen für das Verhältnis zwischen Versorgungsunternehmen und ihren Kund:innen. Seit ihrem Inkrafttreten Anfang der 1980er Jahre wurde die AVBFernwärmeV nur wenig angepasst und ist dementsprechend nicht mehr zeitgemäß.</h6>



<h6 class="wp-block-heading">Aus dem Forderungspapier des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv)</h6>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgaben einer Fernwärme-Preisaufsichtsbehörde</h2>



<p>Ein <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/24-10-18_FOeS_Kuehling_Gutachten-Preisaufsicht-Fernwaerme.pdf">Gutachten</a> des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)[/LINK] und des ehemaligen Vorsitzenden der Monopolkommission <strong>Prof. Dr. Jürgen Kühlin</strong>g kommt zu dem Ergebnis, dass bei der Regulierung von Wärmenetzen eklatante Defizite bestehen. </p>



<p>Die Stellung der Verbraucher:innen ist gegenüber den Versorgungsunternehmen in diesen Monopolmärkten geschwächt. Die Gutachter schlagen deshalb vor, eine Preisaufsichtsbehörde einzurichten. Diese hätte die Aufgabe, eine Obergrenze für Wärmepreise festzulegen und deren Einhaltung zu kontrollieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbraucherzentrale Bundesverband: Wärmenetze endlich verbraucherfreundlich machen</h2>



<p>Damit Wärmenetze zu einer attraktiven Lösung für mehr Verbraucher:innen werden können, braucht es nach Auffassung des vzbv <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Fernwaerme-verbraucherfreundlich-gestalten_vzbv.pdf">ein regulatorisches Gesamtpaket</a>. „Die nächste Bundesregierung muss endlich eine verbraucherfreundliche Novellierung der Fernwärmeverordnung beschließen“, so <strong>Munder</strong>. </p>



<p>Aus Sicht des vzbv braucht es zudem ein Gesetz, das grundsätzliche Aspekte zur Organisation des Wärmemarkts regelt. Der Gesetzgeber muss klären, wie die hohen Investitionen, die zur Dekarbonisierung der Wärmenetze benötigt werden, fair finanziert werden können. „Bezahlbare Fernwärme ist ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Wärmewende“, sagt <strong>Munder</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="714" height="930" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-09-at-14-29-32-231221-BDEW-WHD2023.pdf.png" alt="" class="wp-image-54460" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-09-at-14-29-32-231221-BDEW-WHD2023.pdf.png 714w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-09-at-14-29-32-231221-BDEW-WHD2023.pdf-230x300.png 230w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-09-at-14-29-32-231221-BDEW-WHD2023.pdf-150x195.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-09-at-14-29-32-231221-BDEW-WHD2023.pdf-300x391.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-09-at-14-29-32-231221-BDEW-WHD2023.pdf-600x782.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/Screenshot-2025-02-09-at-14-29-32-231221-BDEW-WHD2023.pdf-696x907.png 696w" sizes="auto, (max-width: 714px) 100vw, 714px" /></figure>



<p>Hintergrund</p>



<p>15 Prozent der Haushalte heizten 2023 laut <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/231221-BDEW-WHD2023.pdf">Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft </a>(BDEW) mit Fernwärme. Während im Jahresdurchschnitt 2024 die Preise für Haushaltsenergie um 3 Prozentpunkte sanken, verteuerte sich Fernwärme laut Statistischem Bundesamt im Jahresdurchschnitt gegenüber 2023 erheblich um 27 Prozent.</p>



<p>Wie sich die Preise bei leitungsgebundener Wärme bilden, ist für Verbraucher:innen nur schwer nachvollziehbar. Die Marktbeobachtung des vzbv erhebt daher seit Anfang 2023 quartalsweise die Preisdaten von 31 Wärmenetzen aus ganz Deutschland. Im Median zahlten private Haushalte in einem typischen Mehrfamilienhaus im vierten Quartal 2024 effektiv 16 Cent (große Wärmenetze) beziehungsweise 22 Cent pro Kilowattstunde (kleine Wärmenetze).</p>



<p>Nach drastischen Preissteigerungen hat der vzbv zwei Sammelklagen gegen HanseWerk Natur GmbH und E.ON &#8211; sowie <a href="https://www.vzbv.de/pressemitteilungen/fernwaermepreise-vzbv-verklagt-avacon-und-stadtwerke-neubrandenburg">Unterlassungsklagen</a> gegen die Stadtwerke Neubrandenburg und Avacon Natur &#8211; eingereicht.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Methode eye square Befragung</p>



<p>Repräsentative Onlinebefragung (17. bis 24. Oktober 2024) von eye square im Auftrag des vzbv. Basis: 1.000 Personen ab 14 Jahren. Statistische Fehlertoleranz: max. ± 3 Prozentpunkte.</p>



<p>Methode Preismonitoring Fernwärme</p>



<p>Untersucht hat die Marktbeobachtung des vzbv für jedes Bundesland das jeweils größte Netz der einwohnerstärksten Stadt sowie – außer in Bremen – ein möglichst kleines Netz. Für den Preisvergleich wurden die Effektivpreise herangezogen (Jahresgesamtpreis im Verhältnis zur Wärmeabnahme), basierend auf einer angenommenen jährlichen Wärmeabnahme in Höhe von 288 MWh für ein typisches Mehrfamilienhaus.</p>
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