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	<title>Bürokratie Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Bürokratie Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>Aareal Trendbarometer: Mieter fordern Bürokratieabbau und zielgerichtete Förderung &#8211; Eigentum für vier Fünftel unerschwinglich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 18:24:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aareal Bank veröffentlicht mit dem Trendbarometer 2025 eine umfassende Analyse* zur Lage am deutschen Mietmarkt. Die Ergebnisse der Befragungen von über 5.000 Mieterinnen und Mietern sowie rund 110 Entscheidern aus der Wohnungswirtschaft zeigen: Der Druck auf den Mietmarkt bleibt hoch – und sowohl Politik als auch Wohnungswirtschaft stehen vor der Herausforderung, bezahlbares Wohnen, Energiewende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/aareal-trendbarometer-mieter-fordern-buerokratieabbau-und-zielgerichtete-foerderung-eigentum-fuer-vier-fuenftel-unerschwinglich/">Aareal Trendbarometer: Mieter fordern Bürokratieabbau und zielgerichtete Förderung &#8211; Eigentum für vier Fünftel unerschwinglich</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Die Aareal Bank veröffentlicht mit dem Trendbarometer 2025 eine umfassende Analyse* zur Lage am deutschen Mietmarkt. Die Ergebnisse der Befragungen von über 5.000 Mieterinnen und Mietern sowie rund 110 Entscheidern aus der Wohnungswirtschaft zeigen: Der Druck auf den Mietmarkt bleibt hoch – und sowohl Politik als auch Wohnungswirtschaft stehen vor der Herausforderung, bezahlbares Wohnen, Energiewende und Digitalisierung zu meistern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mieterperspektive: Hohe Mieten gefährden sozialen Frieden</h2>



<p>Wohnen wird immer stärker zu einem gesellschaftlich brisanten Thema: Die überwiegende Mehrheit der Mieter (91%) hält Mieten in Ballungszentren für Normalverdiener für nicht mehr bezahlbar. 87% der Mieter sehen in den hohen Mietpreisen eine ernsthafte Gefahr für den sozialen Frieden, im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl sogar noch um 3% erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nebenkosten werden zur Belastungsprobe – Erwerb von Eigentum keine Option</h2>



<p>Die energetische Sanierung bleibt ein sensibles Thema: 70% der Mieter befürchten, dass die energetische Sanierung die Situation auf dem Mietmarkt noch verschärfen wird. Für jeden Zweiten (53%) ist bei der Wohnungssuche ein nachhaltiges Gebäude wichtig, da man explodierende Nebenkosten befürchtet. </p>



<p>Die Antwort auf steigende Nebenkosten: 57% versuchen bereits heute aktiv, Energie und Wasser zu sparen – insbesondere die ältere Generation (72%). Eigentum entwickelt sich zunehmend zum Luxusgut und ist für 82% der Befragten keine Option.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nur mäßige Zufriedenheit bei Ausstattung, digitalen Services und Sicherheit der Wohnung</h2>



<p>Nur gut die Hälfte der Mieter (53%) sind aktuell mit Qualität und Ausstattung ihrer Wohnung zufrieden. Und sogar nur ein Viertel ist mit dem digitalen Service des Vermieters zufrieden. Dabei gelten schnelles Internet (48%) und digitale Kommunikation als zentrale Kriterien bei der Wohnungswahl. </p>



<p>Auch das Thema Sicherheit gewinnt immer stärker an Bedeutung: Nur einer von drei Befragten (31%) fühlt sich zuhause sehr sicher, wobei ein deutliches Stadt-Land-Gefälle erkennbar ist. Insbesondere modernisierte Tür- und Fenstersicherungen (46%) und Videoüberwachung (35%) würden das Sicherheitsgefühl der Mieter erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Ruf nach gezielter Unterstützung durch die Politik wird immer lauter</h2>



<p>82% der Mieter sind der Meinung, Wohnen dürfe nicht rein gewinnorientiert sein. Von der Wohnungswirtschaft wird vor allem mehr sozialer Wohnungsbau (69%) erwartet. Von der Politik erwartet man Bürokratieabbau (72%) und eine bedarfsgerechte Förderung statt Gießkannenprinzip (65%) Drei Viertel (74%) der Mieter erachtet die Mietpreisbremse als sinnvolles Instrument, um soziale Spannungen zu verringern.</p>



<p><strong>Die Botschaft der Mieterinnen und Mieter ist eindeutig: Wohnen soll zuverlässig, bezahlbar und fair sein. Sie erwarten, dass die Branche Verantwortung übernimmt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnungswirtschaft: Regulatorische Rahmenbedingungen belasten</h2>



<p>Die Entscheiderbefragung in der Wohnungswirtschaft zeigt ein ähnliches Bild wie bei den Mietern: 80% der Entscheider halten Mieten in Ballungszentren für Normalverdiener für kaum noch bezahlbar. 94% erwarten, dass energetische Sanierungen den Markt weiter belasten. </p>



<p>Zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums fordern Entscheider Maßnahmen von der Politik, an erster Stelle die Senkung der Baunebenkosten (98%), Bürokratieabbau (94%) und zielgerichtete Förderung (82%). Beim Thema Mietpreisbremse geht die Meinung auseinander: Drei Viertel der Entscheider sehen in ihr eine Hürde für den Neubau – während Mieter sie klar befürworten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Wohnungsneubau braucht Mut zur Gestaltung. Wir müssen bürokratische Hürden abbauen, vorhandene Spielräume nutzen und Investitionen durch klare, pragmatische Regelungen stärken.“ </p>



<p>Lars Ernst, Managing Director Banking &amp; Digital Solutions, Aareal Bank AG</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Fachkräftemangel als strukturelles Problem – Digitalisierung als Überlebensfrage</h2>



<p>Der Fachkräftemangel bleibt ein strukturelles Problem: 88% rechnen diesbezüglich mit einer weiteren Verschärfung, die sich vor allem negativ auf Neubau, Instandhaltung und technische Gebäudeausstattung auswirken wird. Als Lösung sehen zwei Drittel der Entscheider die Digitalisierung von Routineaufgaben: Größtes Potenzial bieten Buchungs- und Zahlungsverkehr (84%), Mieterservice (81%) und interne Verwaltung (69%).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Schnelles Handeln und pragmatische Lösungen gefragt:</h2>



<p><strong>Bezahlbarkeit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind entscheidend für die Zukunft des Wohnens</strong>. Mieter und Wohnungswirtschaft fordern Mut zu konsequentem Bürokratieabbau, pragmatischen Bauentscheidungen und eine sozialverträgliche Gestaltung der energetischen Sanierung. Um den durch Fachkräftemangel gebremsten Neubau anzukurbeln, braucht es verstärkte Investitionen in Digitalisierung.</p>



<p>„Der Bau-Turbo verspricht Entspannung, aber er allein lässt noch keinen neuen, bezahlbaren Wohnraum entstehen. Bauen muss günstiger und renditestärker werden, um private Investitionen anzuziehen. Dazu gehören vor allem die Vereinfachung von Baustandards und die signifikante Beschleunigung der Baugenehmigung“, resümiert Lars Ernst.</p>



<p>Svenja Keller</p>



<p>Die Ergebnisse der Umfrage zur Zukunft des Wohnens sind im Aareal Trendbarometer zusammengefasst und können<a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/AAB_Trendbarometer_260120.pdf" type="link" id="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/AAB_Trendbarometer_260120.pdf"> hier heruntergeladen werden</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>*Informationen zur Methodik</strong></p>



<p>YouGov hat für die Aareal Bank vom 01.-13.10.2025 deutschlandweit 5046 Mieterinnen und Mieter zur Lage am Mietmarkt befragt. Die Umfrage basiert auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panel Deutschland. Die Erhebung wurde nach Geschlecht und Generationenzugehörigkeit gewichtet, die Ergebnisse sind repräsentativ für die MieterInnen in Deutschland ab 18 Jahren. Teilweise wurden die beiden höchsten Antwortkategorien einer Frage für die Darstellung der Ergebnisse zusammengefasst.</p>



<p>Für die Entscheider-Umfrage wurden vom 10.–21.11.2025 110 wohnungswirtschaftliche Kunden der Aareal Bank befragt. Dieser Teil der Umfrage ist ein Stimmungsbild und erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität.</p>



<p></p>
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		<title>IWS in Baden-Württemberg mahnt Reformen für Bauen und Wohnen an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 14:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Ramsperger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Blick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März hat der Branchenverband Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS), Branchenverband der Immobilienwirtschaft in der Metropolregion Stuttgart, ein umfassendes Positionspapier vorgelegt. Unter dem Titel „Mehr Raum. Mehr Tempo. Mehr Zukunft.“ formuliert der Verband konkrete und umsetzbare Handlungsempfehlungen für die kommende Legislaturperiode. Ziel sei es, Baden-Württemberg wieder zu einem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/iws-in-baden-wuerttemberg-mahnt-reformen-fuer-bauen-und-wohnen-an/">IWS in Baden-Württemberg mahnt Reformen für Bauen und Wohnen an</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Mit Blick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März hat der Branchenverband Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS), Branchenverband der Immobilienwirtschaft in der Metropolregion Stuttgart, ein umfassendes Positionspapier vorgelegt. Unter dem Titel <strong>„Mehr Raum. Mehr Tempo. Mehr Zukunft.“</strong> formuliert der Verband konkrete und umsetzbare Handlungsempfehlungen für die kommende Legislaturperiode. Ziel sei es, Baden-Württemberg wieder zu einem verlässlichen, investitionsfreundlichen und zukunftsfähigen Standort für Wohnen, Wirtschaft und Stadtentwicklung zu machen.</p>



<p>„Mangel an preisgünstigem Wohnraum, explodierende Bau- und Energiekosten, fehlende Entwicklungsflächen und langwierige Verfahren setzen Baden-Württemberg zunehmend unter Druck“, erklärt <strong>IWS-Vorstandsvorsitzender Axel Ramsperger</strong>. „Die nächste Landesregierung muss dringend die richtigen Weichen stellen: pragmatisch, wirtschaftsnah und mit klarem Fokus auf Umsetzung. Nur so können Arbeitsplätze und wirtschaftlicher Erfolg erhalten werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bürokratie abbauen – Bauen ermöglichen</h2>



<p>Um das Bauen im Land wieder anzukurbeln, fordert der IWS einen grundlegenden Kurswechsel beim Planen und Genehmigen. Technische Vorgaben und Bau-Standards müssten auf ein minimales Maß reduziert werden, um Kosten spürbar zu senken. </p>



<p><strong>Gleichzeitig fordert der Verband eine konsequente Digitalisierung der Bauverwaltung, schnellere Genehmigungsverfahren, umfassende Genehmigungsfiktionen sowie die Einführung von Typengenehmigungen,</strong> um insbesondere serielles und modulares Bauen zu beschleunigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenhalt fördern – Bezahlbaren Wohnraum schaffen</h2>



<p>Angesichts eines landesweiten Wohnungsdefizits von rund 200.000 preisgünstigen Wohnungen sieht der IWS dringenden Handlungsbedarf. Die Landeswohnraumförderung müsse deutlich ausgeweitet, vereinfacht und beschleunigt werden.</p>



<p>Der Verband fordert eine 1:1-Kofinanzierung der Bundesmittel durch das Land, schnellere Förderentscheidungen sowie wirtschaftlich tragfähige Förderbedingungen. Darüber hinaus plädiert der IWS für eine Absenkung der Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent, um Wohneigentum wieder erschwinglich zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastruktur ausbauen – Neue Nutzungsräume entwickeln</h2>



<p>Für eine starke Wirtschaft braucht Baden-Württemberg aus Sicht des IWS zukunftsfähige Flächen und leistungsfähige Infrastruktur. Der Verband fordert eine aktive Ansiedlungspolitik für Industrie, Logistik und Zukunftsbranchen sowie den Ausbau von Energie-, Digital- und Verkehrsinfrastruktur.</p>



<p>Zudem müssten Entscheidungsstrukturen in Politik und Verwaltung stärker an wirtschaftlicher Entwicklung ausgerichtet werden, um Investitionen und Arbeitsplatzsicherung nicht durch langwierige Abstimmungsprozesse zu blockieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gewerbe und Handel stärken – Stadträume beleben</h2>



<p>Lebendige Innenstädte und Stadtteilzentren sind ein zentrales Anliegen des <strong>Positionspapiers mit dem Titel</strong> <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/IWS_Positionspapier-zur-Landtagswahl-26.pdf" type="link" id="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/IWS_Positionspapier-zur-Landtagswahl-26.pdf">„Mehr Raum. Mehr Tempo. Mehr Zukunft.“</a> Der IWS fordert, bei gleichartigen Nutzungen im Bestand auf Genehmigungspflichten zu verzichten, um Leerstände schneller zu aktivieren. Zudem spricht sich der Verband für mehr Flexibilität bei Öffnungszeiten, der Außengastronomie und bei temporären Nutzungen aus.</p>



<p>„Die Immobilienwirtschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen – nun braucht es politische Entscheidungen, die Zukunft möglich machen“, so Ramsperger abschließend.</p>



<p>Achim Winckler</p>
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		<title>Bauturbo trifft Behördenrealität: Neues Gesetz kann Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau deutlich verkürzen – wenn Kommunen mitziehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 14:25:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Ende 2025 eingeführten sogenannten Bauturbo wollte der Gesetzgeber dem stockenden Wohnungsbau in Deutschland neue Dynamik verleihen. Das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung ermöglicht weitreichende Abweichungen vom bisherigen Planungsrecht und soll Genehmigungsverfahren deutlich verkürzen. Doch wie groß ist die tatsächliche Wirkung, insbesondere vor dem Hintergrund explodierender Baukosten? Diese Frage stand im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/bauturbo-trifft-behoerdenrealitaet-neues-gesetz-kann-genehmigungsverfahren-fuer-den-wohnungsbau-deutlich-verkuerzen-wenn-kommunen-mitziehen/">Bauturbo trifft Behördenrealität: Neues Gesetz kann Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau deutlich verkürzen – wenn Kommunen mitziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Mit dem Ende 2025 eingeführten sogenannten Bauturbo wollte der Gesetzgeber dem stockenden Wohnungsbau in Deutschland neue Dynamik verleihen. Das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung ermöglicht weitreichende Abweichungen vom bisherigen Planungsrecht und soll Genehmigungsverfahren deutlich verkürzen. Doch wie groß ist die tatsächliche Wirkung, insbesondere vor dem Hintergrund explodierender Baukosten?</p>



<p>Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Online-Gesprächsrunde von Rueckerconsult, an der <strong>Dieter Becken</strong>, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding, <strong>Jens Wadle</strong>, Geschäftsführender Gesellschafter von Hohental, <strong>Dr. Simon Kempf</strong>, Geschäftsführer von Periskop Development, und <strong>Jakob Hans Hien</strong>, Rechtsanwalt für öffentliches Bau- und Planungsrecht bei KNAUTHE Rechtsanwälte, teilnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Genehmigungsturbo statt Bauturbo</h2>



<p>Aus juristischer Sicht ist der Bauturbo vor allem eines: ein Instrument zur Beschleunigung von Genehmigungen. „Der Begriff Bauturbo suggeriert etwas, das das Gesetz gar nicht leisten kann“, sagt <strong>Jakob Hans Hien</strong>. „Eigentlich müsste man von einem Genehmigungsturbo sprechen, denn gebaut wird dadurch nicht schneller, wohl aber früher.“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="559" height="394" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14.png" alt="" class="wp-image-60030" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14.png 559w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14-300x211.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14-150x106.png 150w" sizes="(max-width: 559px) 100vw, 559px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jakob Hans Hien. Quelle: Knauthe Rechtsanwälte</figcaption></figure>



<p>Die größte Neuerung liege darin, dass Kommunen künftig auf langwierige Bebauungsplanverfahren verzichten können. „Wir reden hier über Zeitersparnisse von fünf bis sechs Jahren“, sagt <strong>Hien</strong>. „Selbst Quartierentwicklungen können mit dem Bauturbo innerhalb von rund anderthalb Jahren genehmigungsreif sein – statt erst nach einem Jahrzehnt.“</p>



<p>Zugleich bleibt die Anwendung freiwillig. „Ohne Zustimmung der Gemeinde gibt es keinen Bauturbo“, betont<strong> Hien</strong>. „Das ist der zentrale Flaschenhals und zugleich die größte Unsicherheit.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baukosten verhindern Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>Aus Sicht der Projektentwickler liegt das Kernproblem jedoch nicht nur im Planungsrecht, sondern auch in der Wirtschaftlichkeit des Bauens. <strong>Dieter Becken</strong>, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding, bringt es auf den Punkt: „Wir sind derzeit schlicht nicht in der Lage, wirtschaftlich Wohnraum zu bauen.“ Hohe Bau-, Grundstücks- und Finanzierungskosten sowie Genehmigungsrisiken ließen sich nicht mehr mit bezahlbaren Mieten vereinbaren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="522" height="402" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel.png" alt="" class="wp-image-60031" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel.png 522w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel-300x231.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel-150x116.png 150w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieter Becken. Quelle: Herbert Ohge</figcaption></figure>



<p>„Wir müssten Wohnungen zu Mieten von 40 Euro pro Quadratmeter bauen, um rentabel zu sein. Dafür findet sich aber kein Markt&#8220;, so<strong> Becken</strong>. „Das ist sozial und wirtschaftlich nicht darstellbar.&#8220;</p>



<p>Zudem kritisiert er die fehlende Verbindlichkeit des neuen Gesetzes: „Solange der Bauturbo nicht verpflichtend ist, wird er vielerorts nicht angewendet.“ In der Praxis erlebe er, dass Kommunen trotz passender Projekte weiterhin auf Bebauungsplänen bestehen. „Dann verlieren wir wieder Jahre – und am Ende wird im schlimmsten Fall gar nicht gebaut.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten senken statt Mieten erhöhen</h2>



<p>Auch <strong>Dr. Simon Kempf</strong>, Geschäftsführer von Periskop Development, sieht die Wirtschaftlichkeit als entscheidenden Hebel. „Immobilien konkurrieren heute nicht mehr nur untereinander, sondern mit anderen Anlageklassen“, erklärt er. „Warum sollte privates Kapital ein Entwicklungsrisiko eingehen, wenn es sichere Staatsanleihen mit drei Prozent Rendite gibt?“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="682" height="487" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20.png" alt="" class="wp-image-60033" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20.png 682w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20-300x214.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20-150x107.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20-600x428.png 600w" sizes="(max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Simon Kempf. Quelle: Periskop Development GmbH</figcaption></figure>



<p>Für <strong>Kempf </strong>ist klar: „Wir können die Mieten politisch kaum weiter erhöhen. Also müssen wir die Gesamtinvestitionskosten radikal senken.“ Dazu gehöre auch, liebgewonnene Standards zu hinterfragen. „Unsere Baustandards sind in den vergangenen zehn bis 15 Jahren immer weiter erhöht und aufgebläht worden. Davon müssen wir runter, wenn wir wieder bezahlbar bauen wollen.“</p>



<p>Der Bauturbo könne dabei helfen – etwa durch höhere Dichten. „Die optimale Ausnutzung von Grundstücken ist ein zentraler Hebel, um Kosten zu senken“, sagt <strong>Kempf.</strong> „Aber das funktioniert nur, wenn die Kommunen den politischen Willen haben, das Instrument auch einzusetzen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chance für mehr Dichte und Tempo</h2>



<p>Ähnlich argumentiert <strong>Jens Wadle</strong>. Er sieht im Bauturbo unter anderem eine Chance für die Nachverdichtung. „Höhere Dichte ist ein Schlüssel, um Baukosten pro Quadratmeter zu senken“, sagt Wadle. „Genau hier kann der Bauturbo helfen, weil er Abweichungen von bisherigen Maßstäben ermöglicht.“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="459" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21.png" alt="" class="wp-image-60032" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21.png 672w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-300x205.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-150x102.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-218x150.png 218w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-600x410.png 600w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jens Wadle. Quelle: Hohental</figcaption></figure>



<p>Gleichzeitig warnt er vor neuen Kostenfallen: „Der Vorteil darf nicht sofort wieder im Grundstückspreis verpuffen.“ Auch Bodenbesitzer müssten ihren Beitrag leisten. „Wir brauchen Projekte, die gebaut werden und nicht Grundstücke, mit denen spekuliert wird.“</p>



<p>Für <strong>Wadle i</strong>st der Bauturbo ein wichtiges Signal: „Er ist kein Wundermittel, aber ein Impuls für die Planungsbehörden deutschlandweit, der hoffentlich den Druck erhöht, Projekte schneller an den Start zu bekommen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hängt von der Infrastruktur ab</h2>



<p><strong>Ein Signal, dass der Bauturbo rasch angewandt werden könnte, kommt aus Berlin</strong>. „Als Bezirk werden wir von der optionalen Vereinfachung des Planungsrechts sicher Gebrauch machen“, sagt <strong>Martin Schaefer</strong>, Bürgermeister von Berlin-Lichtenberg. „Das heißt: Stand heute prüfen wir jedes Projekt, ob eine Anwendung des Bauturbo sinnvoll ist.”</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="694" height="411" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer-.png" alt="" class="wp-image-60035" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer-.png 694w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer--300x178.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer--150x89.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer--600x355.png 600w" sizes="auto, (max-width: 694px) 100vw, 694px" /><figcaption class="wp-element-caption">Martin Schaefer Copyright © Bezirksamt Lichtenberg</figcaption></figure>



<p>Die Beantwortung dieser Frage hängt für <strong>Schaefer </strong>nicht zuletzt von der vor Ort vorhandenen sozialen Infrastruktur ab. „Gibt es genug Schul- und Kitaplätze, eine ausreichende Nahversorgung sowie Freizeit-, Grün- und Sportflächen, werden wir die Planung beschleunigen. Denn Wohnungen werden in Lichtenberg dringend gebraucht. </p>



<p>Macht der potenzielle Zuwachs der Wohnbevölkerung durch größere Projekte die Schaffung zusätzlicher Infrastruktur erforderlich, werden wir allerdings in der Regel auch weiterhin einen B-Plan aufstellen. Denn bei der derzeitigen Wirtschafts- und Etatlage in Berlin können Schulen und Kitas nicht allein von der öffentlichen Hand errichtet werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Großer Hebel, aber kein Selbstläufer</h2>



<p>Der Bauturbo hat vor allem über Zeitgewinne und eine höhere Flächenausnutzung das Potenzial, den Wohnungsbau deutlich zu beschleunigen und Kosten zu senken. Doch ohne verbindlichere Anwendung, sinkende Bau- und Finanzierungskosten sowie politische Verlässlichkeit bleibt seine Wirkung begrenzt.</p>



<p><strong>„Der Bauturbo kann viel bewirken“, fasst Jakob Hans Hien zusammen. „Aber nur, wenn wir ihn auch wirklich nutzen – und den Mut haben, alte Verfahren hinter uns zu lassen.“</strong></p>



<p>Christian Döring</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/bauturbo-trifft-behoerdenrealitaet-neues-gesetz-kann-genehmigungsverfahren-fuer-den-wohnungsbau-deutlich-verkuerzen-wenn-kommunen-mitziehen/">Bauturbo trifft Behördenrealität: Neues Gesetz kann Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau deutlich verkürzen – wenn Kommunen mitziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Norddeutsche Bundesländer unterzeichnen Bremer Erklärung für mehr Tempo beim Bauen</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/norddeutsche-bundeslaender-unterzeichnen-bremer-erklaerung-fuer-mehr-tempo-beim-bauen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=norddeutsche-bundeslaender-unterzeichnen-bremer-erklaerung-fuer-mehr-tempo-beim-bauen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 18:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukosten]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlbarer Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[energie. Ausgabe 30]]></category>
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		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim 3. Norddeutschen Wohngipfel in Bremen haben sich fünf Bundesländer auf eine gemeinsame Erklärung verständigt, um dem angespannten Wohnungsmarkt im Norden entschlossen zu begegnen. Im Schulterschluss bekennen sich die Länder dazu, Planen und Bauen deutlich zu beschleunigen, Baukosten zu senken und den Neubau wie auch die Weiterentwicklung des Bestands spürbar voranzubringen. Zentrales Ziel ist es, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/norddeutsche-bundeslaender-unterzeichnen-bremer-erklaerung-fuer-mehr-tempo-beim-bauen/">Norddeutsche Bundesländer unterzeichnen Bremer Erklärung für mehr Tempo beim Bauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Beim 3. Norddeutschen Wohngipfel in Bremen haben sich fünf Bundesländer auf eine gemeinsame Erklärung verständigt, um dem angespannten Wohnungsmarkt im Norden entschlossen zu begegnen. Im Schulterschluss bekennen sich die Länder dazu, Planen und Bauen deutlich zu beschleunigen, Baukosten zu senken und den Neubau wie auch die Weiterentwicklung des Bestands spürbar voranzubringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrales Ziel ist es, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – ohne Abstriche bei städtebaulicher Qualität, Klimaschutz, sozialer Durchmischung und lebenswerten Quartieren.</h2>



<p>Im Zentrum der gemeinsamen Erklärung steht der feste Wille, konkrete Schritte umzusetzen und spürbare Fortschritte zu erzielen. Die Länder setzen auf schnellere und verlässlichere Planungs- und Genehmigungsverfahren, einfaches und kosteneffizientes Bauen sowie auf Förderstrukturen, die Planungssicherheit bieten und Investitionen erleichtern. </p>



<p>Dabei geht es insbesondere um einen bewussten Fokus auf das notwendige Maß: weniger Komplexität, klare Standards und praxistaugliche Regelungen für alle am Bau Beteiligten. Ein zentrales Element ist die enge Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Die Länder machen deutlich, dass gesetzliche Änderungen auf Bundesebene nur dann ihre volle Wirkung entfalten können, wenn sie mit den Ländern abgestimmt sind und im Vollzug vor Ort praktikabel umgesetzt werden können. Ziel ist es, Reibungsverluste zu vermeiden, Genehmigungen zu beschleunigen und zugleich Rechtssicherheit für Verwaltungen, Bauwirtschaft und Wohnungsunternehmen zu schaffen.</p>



<p>Darüber hinaus unterstreicht die <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/20260116_3._Norddeutscher_Wohngipfel_Bremer_Erklaerung.pdf">gemeinsame Erklärung </a>den Anspruch, Qualität und Tempo zusammenzudenken. Schnelleres Bauen soll dort stattfinden, wo lebenswerte, sozial gemischte und zukunftsfähige Nachbarschaften entstehen. Bezahlbare Mieten, die Stärkung des Wohneigentums als Form der Altersvorsorge sowie eine verlässliche soziale und technische Infrastruktur werden ausdrücklich als Bestandteil einer modernen Wohnraumpolitik benannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Norden will beim Wohnungsbau vorangehen – pragmatisch und verlässlich</h2>



<p>Die Länder betonen zudem, dass der Wandel im Bauen Ausdauer und Akzeptanz braucht. Erste Projekte und Erfahrungen sollen systematisch ausgewertet, sichtbar gemacht und für weitere Vorhaben nutzbar gemacht werden. Wissenstransfer, Kooperation und ein gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg gelten dabei als Schlüssel, um den notwendigen Strukturwandel im Wohnungsbau dauerhaft zu verankern. </p>



<p>Mit der gemeinsamen Erklärung setzen die fünf Bundesländer ein klares Signal: Der Norden will beim Wohnungsbau vorangehen – pragmatisch, verlässlich und mit dem festen Willen, konkrete Ergebnisse für die Menschen zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnen ist kein Luxus, sondern eine zentrale Voraussetzung für Zusammenhalt</h2>



<p><strong>Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen:</strong> „Bezahlbares Wohnen entscheidet ganz unmittelbar über soziale Teilhabe und über die Frage, ob unsere Städte für alle lebenswert bleiben. Wenn wir schneller, einfacher und kosteneffizienter bauen, geht es nicht um Abstriche, sondern um Verantwortung: Verantwortung dafür, dass Familien, Auszubildende, Alleinerziehende und ältere Menschen eine Wohnung finden, die sie sich leisten können. </p>



<p>Genau deshalb setzen wir auf klare Regeln, zügige Verfahren und einen engen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen. Unser Anspruch ist es, Tempo zu machen und gleichzeitig gute Quartiere zu schaffen – sozial gemischt, klimagerecht und mit einer starken Infrastruktur. Wohnen ist kein Luxus, sondern eine zentrale Voraussetzung für Zusammenhalt und Gerechtigkeit in unseren Städten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unsere Landesbauordnungen werden wir auch weiterhin entsprechend vereinfachen</h2>



<p><strong>Grant Hendrik Tonne, Niedersachsens Wirtschafts- und Bauminister:</strong> „Norddeutschland geht voran beim Schaffen von bezahlbarem Wohnraum. Wir setzen auf Tempo und Pragmatismus. Auch auf diesem 3. Norddeutschen Wohngipfel haben wir viele konkrete Maßnahmen vereinbart, um den Wohnungsbau und den Umbau günstiger und schneller zu machen. Unsere Landesbauordnungen werden wir auch weiterhin entsprechend vereinfachen. </p>



<p>Klar ist aber auch, dass Bauen eine Gemeinschaftsaufgabe ist – daher ist es gut, dass wir in enger Abstimmung mit dem Bund und der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft vorgehen. Wenn alle weiterhin so konsequent und konstruktiv gemeinsam weiterarbeiten, besteht Grund zur Zuversicht, die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nach und nach abzumildern.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir ziehen mit aller Kraft und mit allen verfügbaren Mitteln an einem Strang</h2>



<p><strong>Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg</strong>: „Wir ziehen mit aller Kraft und mit allen verfügbaren Mitteln an einem Strang, damit Wohnen bezahlbar bleibt. Dass wir in Hamburg zum wiederholten Mal steigende Baugenehmigungszahlen verzeichnen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit: Wir kämpfen um jede einzelne Wohnung, drehen jeden Stein um und nehmen niemanden aus der Verantwortung – auch uns selbst nicht.</p>



<p>Wir haben viel angestoßen – im Neubau wie bei der Nachverdichtung, etwa durch erleichterten Dachgeschossausbau, Aufstockungen, Baukostensenkungen und beschleunigte Verfahren. Hamburg hat gezeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn man nicht nur redet, sondern handelt. Und weil bei diesem Thema alle gefragt sind, stehen die norddeutschen Länder eng beieinander. Wir teilen unser Wissen, damit die Menschen sehen: Da tut sich etwas – für sie, für ihre Familien und für ihre Zukunft.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam auch die rechtlichen Grundlagen verbessern</h2>



<p><strong>Dr. Frederik Hogrefe, zuständiger Innenstaatssekretär Schleswig-Holsteins für das Bauen:</strong> “Die ausreichende Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist eine der zentralen Fragen unserer Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Bund unsere Anstrengungen bündeln und gemeinsam auch die rechtlichen Grundlagen verbessern. Dies gilt beispielsweise bei der Frage des kostengünstigen Bauens. Unser Regelstandard erleichtertes Bauen zeigt im Bereich der Sozialen Wohnraumförderung schon sehr gute Resultate. </p>



<p>Die Herstellungskosten konnten dadurch in Schleswig-Holstein im Schnitt um 14,5 Prozent gesenkt werden. Wir müssen gemeinsam mit dem Bund die Anstrengungen verstärken, damit die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, damit dieser Regelstandard auch im Bereich des frei finanzierten Wohnungsbaus rechtssicher angewendet werden kann.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Bürokratie, klare Standards</h2>



<p><strong>Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommer</strong>n: „Der Norddeutsche Wohngipfel in Bremen setzt ein wichtiges Zeichen: Wir wollen gemeinsam schneller, einfacher und verlässlicher bauen. Für Mecklenburg-Vorpommern ist das entscheidend, denn bezahlbarer Wohnraum ist eine Voraussetzung dafür, dass unsere Städte und Gemeinden attraktiv bleiben – für Familien, Fachkräfte und ältere Menschen gleichermaßen.</p>



<p>Mit der Bremer Erklärung bekennen wir uns dazu, Genehmigungen zu beschleunigen, Baukosten zu senken und zugleich Qualität, Klimaschutz und lebenswerte Quartiere zu sichern. Mecklenburg-Vorpommern bringt sich aktiv in diesen Schulterschluss ein, weil wir überzeugt sind: Weniger Bürokratie, klare Standards und eine enge Abstimmung von Bund, Ländern und Kommunen sind der Schlüssel, um spürbare Fortschritte für die Menschen zu erreichen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planungs- und Genehmigungsverfahren weiter zu straffen</h2>



<p><strong>Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:</strong> „Bund und Länder eint ein gemeinsames Ziel: Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland. Dafür müssen wir schneller planen und genehmigen sowie kostengünstiger bauen. Das Positionspapier der norddeutschen Länder liefert hierbei wichtige Impulse. Und auch der Bund stellt die richtigen Weichen. </p>



<p>Rekordmittel für den sozialen Wohnungsbau, ein Bau-Turbo für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die im Dezember gestartete 800 Millionen Euro schwere Förderung für Gebäude im EH55-Standard werden helfen, den Wohnungsbau voranzubringen. Und wir haben noch viel vor: Die Etablierung einer Plattform für kostengünstiges Bauen, die rechtliche Absicherung eines Gebäudetyps E für deutlich reduzierte Baukosten sowie die Novellierung des Baugesetzbuches, um Planungs- und Genehmigungsverfahren weiter zu straffen. Ich bin überzeugt, dass es uns gemeinsam gelingen wird, dem Wohnungsbau neuen Schwung zu verleihen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bau bezahlbarer Wohnungen braucht Vorrang vor anderen gesetzlichen Vorschriften</h2>



<p><strong>Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):</strong> „Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist die große Herausforderung unserer Zeit. Angesichts gestiegener Baukosten wächst der Druck, rascher und günstiger zu bauen. Wer heute ohne öffentliche Förderung neu baut, muss am Ende eine Nettokaltmiete von 18 bis 20 Euro pro Quadratmeter verlangen, um eine ‚schwarze Null‘ zu schreiben. </p>



<p>Das können sich selbst gut verdienende Haushalte nicht (mehr) leisten. Genauso wichtig ist: Der Bau bezahlbarer Wohnungen braucht Vorrang vor anderen gesetzlichen Vorschriften &#8211; sozusagen eine ‚fast lane“. Sowohl die Zeit bis zur Genehmigung als auch der Umsetzung muss kürzer werden. Hinzu kommt die Entschlackung der Landesbauordnungen. Am besten wäre es, wenn sich die fünf norddeutschen Länder auf eine entschlackte einheitliche norddeutsche Bauordnung einigen würden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bezahlbarer Wohnraum darf nicht länger ausgebremst werden</h2>



<p><strong>Dr. Susanne Schmitt</strong>, Verbandsdirektorin des vdw (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft): „Bezahlbarer Wohnraum darf nicht länger ausgebremst werden. Der sozial orientierte Wohnungsbau braucht bei der Novellierung des Baugesetzbuches klar und uneingeschränkt Vorfahrt. Gleichzeitig muss der Gebäudetyp E endlich rechtssicher ausgestaltet werden. Die norddeutschen Länder haben ihre Standards formuliert – jetzt braucht es verbindliche Regelungen, damit aus guten Ansätzen auch tatsächlich neue Wohnungen entstehen.“</p>



<p><strong>Mit der <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/20260116_3._Norddeutscher_Wohngipfel_Bremer_Erklaerung.pdf">gemeinsamen Erklärung</a> unterstreichen die fünf Länder ihren Anspruch, die bestehenden Spielräume konsequent zu nutzen, Bürokratie abzubauen und den Wohnungsbau gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft, den Kommunen und dem Bund voranzubringen.</strong></p>



<p>Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 478 Wohnungsgenossenschaften, Wohnungsgesellschaften und Partnerunternehmen. In den von ihnen verwalteten 730.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.</p>



<p>Oliver Schirg</p>
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		<title>Vergabebeschleunigungsgesetz verfehlt das Ziel: Bürokratie statt Bauen – der Anti-Bauturbo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 20:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[GdW]]></category>
		<category><![CDATA[Gedaschko]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 203]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vergaberecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Kabinettsbeschluss am 6. August 2025 über das sogenannte „Vergabebeschleunigungsgesetz“ erklärt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW: „Was als Beschleunigung angekündigt wurde, erweist sich in Wahrheit als weiterer Bremsklotz für den Wohnungsbau in Deutschland. Der Entwurf zum Vergabebeschleunigungsgesetz schafft keine neuen Spielräume – er verengt sie. Statt Klarheit und Entlastung bringt das Gesetz [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zum Kabinettsbeschluss am 6. August 2025 über das sogenannte „Vergabebeschleunigungsgesetz“ erklärt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW:</p>



<p>„Was als Beschleunigung angekündigt wurde, erweist sich in Wahrheit als weiterer Bremsklotz für den Wohnungsbau in Deutschland. Der Entwurf zum Vergabebeschleunigungsgesetz schafft keine neuen Spielräume – er verengt sie. <strong>Statt Klarheit und Entlastung bringt das Gesetz neue bürokratische Hürden, Unsicherheiten und unnötige Dokumentationspflichten bei öffentlichen Aufträgen.</strong> Das Gegenteil von dem, was wir dringend brauchen.</p>



<p><strong>Bauen und Wohnen stehen unter enormem Druck: </strong>Es fehlen hunderttausende bezahlbare Wohnungen, insbesondere in den Ballungsräumen. Sozial orientierte Wohnungsunternehmen wollen und können schnell und effizient bauen, doch die rechtlichen Rahmenbedingungen setzen ihnen immer neue Grenzen. <strong>Gerade das serielle und modulare Bauen – ein entscheidender Hebel für Tempo und Kosteneffizienz – wird durch starre Vorgaben bei der Losvergabe massiv ausgebremst.</strong></p>



<p>Wer das Ziel verfolgt, den Wohnungsbau in Deutschland zu beschleunigen, darf nicht bei der Realität der Baupraxis wegsehen. Gesamtvergaben müssen möglich sein – dort, wo sie technisch, wirtschaftlich oder zeitlich sinnvoll sind. <strong>Das neue Gesetz ignoriert diesen Bedarf und behindert damit nachweislich funktionierende Verfahren.</strong> So wird kein einziges Wohnungsbauprojekt schneller realisiert.</p>



<p><strong>Der GdW fordert daher eine grundlegende Nachbesserung des Gesetzentwurfs</strong>. <strong>Der im Koalitionsvertrag vereinbarte Anspruch, das Vergaberecht zu vereinfachen und zu modernisieren, muss eingelöst werden – und zwar praxisnah, zielgerichtet und im engen Dialog mit der Wohnungswirtschaft.</strong></p>



<p>Wir brauchen ein Vergaberecht, das den Wohnungsbau ermöglicht – nicht eins, das ihn weiter erschwert. <strong>Es ist Zeit für ein echtes Beschleunigungsgesetz, nicht für ein neues Bürokratiemonster.</strong>“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KfW Research: Mittelstand verwendet sieben Prozent der Arbeitszeit für bürokratische Prozesse</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/kfw-research-mittelstand-verwendet-sieben-prozent-der-arbeitszeit-fuer-buerokratische-prozesse/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kfw-research-mittelstand-verwendet-sieben-prozent-der-arbeitszeit-fuer-buerokratische-prozesse</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 19:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 41]]></category>
		<category><![CDATA[KfW]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=55556</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Beschäftigten der rund 3,8 Millionen mittelständischen Unternehmen in Deutschland verwenden im Durchschnitt rund sieben Prozent ihrer Arbeitszeit für bürokratische Prozesse. Das entspricht durchschnittlich 32 Stunden im Monat pro Unternehmen &#8211; oder 1,5 Milliarden Arbeitsstunden im Jahr. Das sind Ergebnisse des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels. Für das Panel befragt KfW Research seit 2002 jedes Jahr kleine und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/kfw-research-mittelstand-verwendet-sieben-prozent-der-arbeitszeit-fuer-buerokratische-prozesse/">KfW Research: Mittelstand verwendet sieben Prozent der Arbeitszeit für bürokratische Prozesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Beschäftigten der rund 3,8 Millionen mittelständischen Unternehmen in Deutschland verwenden im Durchschnitt rund sieben Prozent ihrer Arbeitszeit für bürokratische Prozesse. Das entspricht durchschnittlich 32 Stunden im Monat pro Unternehmen &#8211; oder 1,5 Milliarden Arbeitsstunden im Jahr.</p>



<p>Das sind Ergebnisse des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels. Für das Panel befragt KfW Research seit 2002 jedes Jahr kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen und Größenklassen. An der jüngsten Erhebung nahmen rund 10.000 Unternehmen teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht inbegriffen sind „psychologische Kosten“ wie langwierige Verfahren, hohe Gebühren, schlechte Erreichbarkeit</h2>



<p>Die konkrete Frage zum Thema Bürokratie im Panel lautete: „Was schätzen Sie, wie hoch ist der Aufwand für Ihr Unternehmen zur Erfüllung aller gesetzlicher Vorgaben? (in Arbeitsstunden pro Monat)“.</p>



<p>Dabei geht es neben Dokumentations- und Informationspflichten, etwa dem Ausfüllen von Formularen an Steuer- und Sozialversicherungsbehörden auch um die Zeit, die Unternehmen für die Befolgung von Gesetzen und Regeln zum Beispiel beim Datenschutz, im Arbeitsrecht, im Umweltschutz oder bei technischen Mindeststandards benötigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktor Bürokratie das mit Abstand größte Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit und den Standort Deutschland</h2>



<p>Nicht inbegriffen sind Belastungen, die sich nicht oder kaum in Arbeitszeit erfassen lassen – etwa langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren, schlechte Behördenerreichbarkeit oder die strittige Auslegung von Vorschriften. „Speziell diese psychologischen Kosten im Umgang mit Bürokratie nehmen bei vielen Unternehmen aber eine tragende Rolle ein. Diese sind allerdings nicht messbar. </p>



<p>Klar ist: Aus Sicht der mittelständischen Unternehmen ist der Faktor Bürokratie das mit Abstand größte Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit und den Standort Deutschland“, sagt <strong>KfW-Mittelstandsexperte Dr. Michael Schwartz</strong>.</p>



<p>Die Befragung der Unternehmen ergab, dass Solo-Selbstständige den größten bürokratischen Aufwand haben. Sie verwenden im Durchschnitt 8,7 Prozent ihrer Arbeitszeit für die Erledigung dieser Aufgaben. Mit steigender Unternehmensgröße sinkt die relative Bürokratiebelastung. Eine Branche, die besonders viel Arbeitszeit – nämlich 8,1 Prozent – auf bürokratische Prozesse verwendet, ist das Baugewerbe.</p>



<p>Im Median verbringen Mittelständler drei Prozent der Arbeitszeit – maximal 15 Stunden im Monat &#8211; mit der Erledigung bürokratischer Anforderungen. Das heißt: die Hälfte von ihnen benötigt mehr, die andere Hälfte weniger Zeit. Die meiste Arbeit bereitet den Unternehmen dabei die Erledigung von Steuerangelegenheiten – 70 Prozent der befragten Mittelständler benennen dieses Thema. Auf Rang zwei folgen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten, dann Anforderungen im Rechnungswesen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erledigung sämtlicher Vorgaben kostet Mittelstand rund 61 Milliarden Euro im Jahr</h2>



<p>Im Jahr 2023 betrugen die durchschnittlichen Kosten einer Arbeitsstunde in Deutschland laut Angaben des Statistischen Bundesamts 41,30 Euro. Gemessen an diesem Wert gaben die mittelständischen Unternehmen im zurückliegenden Jahr für die Erfüllung sämtlicher gesetzlicher Vorgaben rund 61 Milliarden Euro aus. Der entsprechende Arbeitsaufwand entspricht einem Anteil von rund 3,9 Prozent der jährlichen Personalkosten mittelständischer Unternehmen.</p>



<p>„Der Begriff Bürokratie ist sehr negativ besetzt. Dabei ist Bürokratie grundsätzlich eine wesentliche Grundlage unseres Wirtschaftssystems. Standardisierte und formalisierte Verfahren sind Voraussetzung für regelgebundenes Handeln, das Rechtssicherheit und einen fairen Wettbewerb ermöglicht“, sagt <strong>Dr. Michael Schwartz</strong>. </p>



<p>„<strong>Mit zunehmender Bürokratie steigt jedoch das Risiko, dass die Kosten den Nutzen übersteigen. Der Abbau von Bürokratie ist daher aus Sicht des Mittelstands derzeit das drängendste wirtschaftspolitische Thema</strong>.“</p>



<p>Quelle: KFW / Nina Luttmer</p>



<p>Die Ergebnisse des repräsentativen <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/04/Fokus-Nr.-495-April-2025-Buerokratie-1.pdf">KfW-Mittelstandspanels</a> als PDF.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/kfw-research-mittelstand-verwendet-sieben-prozent-der-arbeitszeit-fuer-buerokratische-prozesse/">KfW Research: Mittelstand verwendet sieben Prozent der Arbeitszeit für bürokratische Prozesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Neue Ära im Arbeitsrecht – Elektronische Übermittlung von Arbeitsbedingungen wird möglich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 18:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Inkrafttreten des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes vom 23. Oktober 2024 am 1. Januar 2025 wurde ein entscheidender Schritt in Richtung Digitalisierung und Bürokratieabbau im Arbeitsrecht gemacht. Das Gesetz zur Änderung des Nachweisgesetzes (NachwG) erlaubt nun erstmals, die wesentlichen Bedingungen eines Arbeitsverhältnisses in Textform – und somit auch elektronisch – zu übermitteln. Sven Häberer, Spezialist für [&#8230;]</p>
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<p>Mit dem Inkrafttreten des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes vom 23. Oktober 2024 am 1. Januar 2025 wurde ein entscheidender Schritt in Richtung Digitalisierung und Bürokratieabbau im Arbeitsrecht gemacht. </p>



<p>Das Gesetz zur Änderung des Nachweisgesetzes (NachwG) erlaubt nun erstmals, die wesentlichen Bedingungen eines Arbeitsverhältnisses in Textform – und somit auch elektronisch – zu übermitteln. Sven Häberer, Spezialist für Arbeitsrecht in der Kanzlei Müller Radack Schultz, erklärt was zu beachten ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modernisierung des Nachweisgesetzes</h2>



<p>„Das Nachweisgesetz regelt, welche wesentlichen Vertragsbedingungen Arbeitgeber schriftlich festhalten und Arbeitnehmern übermitteln müssen. Bis zum 31. Dezember 2024 war dafür die Schriftform zwingend erforderlich, also ein Papierdokument mit handschriftlicher Unterschrift. </p>



<p>Die Neufassung ermöglicht nun, diese Bedingungen auch in Textform (§ 126b BGB) zu dokumentieren und elektronisch zu übermitteln. Arbeitgeber können beispielsweise per E-Mail informieren, sofern das Dokument vom Arbeitnehmer gespeichert und ausgedruckt werden kann. Ein Empfangsnachweis bleibt jedoch erforderlich“, so Sven Häberer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Schritt – mit Einschränkungen</h2>



<p>Trotz der Erleichterungen gibt es Ausnahmen: In bestimmten Branchen, wie dem Baugewerbe, dem Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, der Personenbeförderung und der Gebäudereinigung, bleibt die Schriftform weiterhin verpflichtend (§ 2 Abs. 1 S. 6 NachwG n.F.). </p>



<p>Auch für befristete Arbeitsverträge (§ 14 Abs. 4 TzBfG) und Kündigungen (§ 623 BGB) bleibt die bisherige Regelung unverändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer</h2>



<p>Mit der Modernisierung des Nachweisgesetzes wird ein seit Langem bestehender Widerspruch aufgelöst: Während der Abschluss eines Arbeitsvertrages formfrei möglich war, mussten die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niedergelegt werden. „Die Änderung ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Flexibilität und Digitalisierung in der Arbeitswelt“, führt Häberer aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Die Reform bringt den deutschen Arbeitsmarkt näher an europäische Standards und erleichtert die Kommunikation zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. „Dennoch bleibt abzuwarten, wie die Neuerungen in der Praxis angenommen werden und ob weitere Modernisierungen folgen werden“, so Häberer abschließend.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Die Kanzlei Müller Radack Schultz wurde 1990 gegründet und ist heute mit über 50 Mitarbeitern in Berlin auf die Bereiche Immobilien- und Wirtschaftsrecht spezialisiert. Neben renommierten und leistungsstarken Notaren umfasst die anwaltliche Beratung und Betreuung die folgenden Bereiche: Grundstückstransaktionen, öffentliches Bau- und Bauplanungsrecht, Zweckentfremdungs- und Milieuschutzrecht, privates Bau- und Architektenrecht, Bauträgerrecht, Geschäfts- und Wohnraummiete, Arbeitsrecht sowie Wohnungseigentumsrecht. Darüber hinaus bietet die Kanzlei fundierte und umfassende anwaltliche Betreuung und notarielle Expertise im Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht sowie Insolvenz- und Sanierungsberatung. <a href="http://www.mueller-radack.com.">www.mueller-radack.com.</a></p>
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		<title>Weniger ist mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 10:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS Ausgabe 4-2024]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Thema des 80. Symposiums zur Zukunft des Wohnens „Wieder einfach bauen?“ trafen die Organisatoren, das Fachmagazin WohnenPlus in Kooperation mit der Tageszeitung Der Standard, offensichtlich genau den Nerv der Bauträger, wie auch der planenden und ausführenden Bauwirtschaft. Eine zentrale Botschaft gab es: Einfacher bauen muss das Ziel sein, trotz Komfort und Qualität: Weniger [&#8230;]</p>
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<p>Mit dem Thema des 80. Symposiums zur Zukunft des Wohnens „Wieder einfach bauen?“ trafen die Organisatoren, das Fachmagazin WohnenPlus in Kooperation mit der Tageszeitung Der Standard, offensichtlich genau den Nerv der Bauträger, wie auch der planenden und ausführenden Bauwirtschaft. Eine zentrale Botschaft gab es: Einfacher bauen muss das Ziel sein, trotz Komfort und Qualität: Weniger ist mehr.<br>GISELA GARY</p>



<p>Wenn es über 100 Teilnehmer bis nach St. Pölten schaffen, kann das nur als Bestätigung für das richtige Thema gelten. Der Saal der Hypo Niederösterreich war bestens gefüllt. „Einfacher bauen, weniger Vorschriften, nach dem sehne ich mich schon seit Jahren“, schmunzelt eine Architektin aus Krems in der Hoffnung auf Antworten. Die lieferten einerseits die Expert:innen aus der Praxis wie auch aus Planung und Politik. Michael Swoboda, Leiter Großwohnbau der Hypo Niederösterreich, und Wolfgang Viehauser, Sprecher des Vorstands, begrüßten die Gäste in „ihrem“ Haus. </p>



<p>Die Eröffnung begannen die beiden Herren gleich mit einer Zusage: „Ja, wir sind davon überzeugt, es muss wieder einfacher gebaut werden. Und wir können das ermöglichen, leistbarer Wohnraum als zentrales Element steht bereits in unserer Gründungsurkunde.“</p>



<p>Swoboda ergänzt: „Die GBV sind wichtige Partner für uns. Besonders ist, dass es die GBV sind, die Wohnraum für alle Generationen schaffen, denn auch kleine Gemeinden brauchen die Durchmischung.“ Obwohl das Bankengeschäft um rund 50 Prozent eingebrochen ist, zeigten sich Swoboda und Viehauser optimistisch. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-53827" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-1024x682.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-696x464.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-1392x928.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_-1068x712.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_2_.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Swoboda, Leiter Großwohnbau der Hypo Niederösterreich, und Wolfgang Viehauser, der Sprecher des Vorstands, eröffneten mit viel Optimismus das 80. Symposium zur Zukunft des Wohnens.</figcaption></figure>



<p>Fabian Blomeyer von der Bayerischen Architektenkammer präsentierte in seiner Keynote die Lösung für einfacheres Bauen: Den Gebäudetyp E – von der Idee zum Gesetz: „Wir konnten das wirklich rasch zu Papier bringen. Rund zehn Prozent der Regelungen sind technische Baubestimmungen – 90 Prozent sind sogenannte anerkannte Regeln der Technik, da können wir einiges weglassen. Rund 3.000 Normen gibt es im Bauwesen und jedes Jahre kommen neue dazu. Bauen ist systemisch kompliziert und teuer geworden. Der Gebäudetyp E erlaubt mehr Freiheit bei der Planung und Genehmigung.“ </p>



<p>Aktuell wurden 19 Pilotprojekte definiert, zuvor muss jedoch die neue deutsche Bundesregierung den Gebäudetyp E offiziell als Gesetz anerkennen und die Bauaufsichtsbehörde Abweichungen unter definierten Voraussetzungen zulassen. Zwei Hürden, Blomeyer hofft, diese mit Ende des Jahres aus dem Weg geräumt zu haben. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="1024" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-682x1024.jpg" alt="" class="wp-image-53829" style="width:400px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-682x1024.jpg 682w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-200x300.jpg 200w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-768x1152.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-150x225.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-300x450.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-600x900.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1-696x1044.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_3_blomeyer_-1.jpg 933w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fabian Blomeyer, Geschäftsführer Recht und Verwaltung der Bayerischen Architektenkammer, beeindruckte die Teilnehmer mit den Details zum Gebäudetyp E.</figcaption></figure>
</div>


<p>Für ihn ist klar: „Das Bauen muss wieder an seinen Kern zurückgeführt werden, es muss günstiger und einfacher werden.“ Er führte einige Beispiele an: „Risse sind kein Risiko für die Statik, sondern ein rein optischer Mangel. Aber auch Fussbodenaufbauten können einfach schlanker werden. Laubengänge sind eine Lösung für weniger aufwendigen Brandschutz, oder wir können auch auf Puffer bei der Heizlastberechnung verzichten.“ Das Publikum applaudierte euphorisch – und reagierte auf seine Keynote mit einer Vielzahl an Fragen und großem Interesse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutzer:innen im Zentrum</h2>



<p>Keine Einigkeit, dafür ein umso regerer Schlagabtausch herrschte in der Expert: innendiskussion zwischen Christof Anderle, leitender Projektentwickler bei Wien-Süd, Walter Bäuml, Technischer Bereichsleiter Strabag, Katharina Fröch, Fröch Architekten ZT GmbH und Vorsitzende der Sektion Architekten in der Bundeskammer der Ziviltechnikerinnen, sowie Isabella Stickler, Alpenland. Katharina Fröch bestätigte, dass einfacher zu bauen bereits in schlanken Konstruktionen möglich wäre – und ja, mit Laubengängen erspare man sich aufwendigen Brandschutz. </p>



<p>Walter Bäuml definiert einfaches Bauen als leistbaren Wohnraum: „Wir müssen das Bauen gesamt betrachten – vom Grundstück bis zum Bau und Betrieb. Wir versuchen, das Thema mit seriellem Bauen zu beantworten. Das ist unser einfaches Bauen, bei dem wir rund zehn Prozent mehr Fläche bei niedrigeren Baukosten schaffen.“ Isabella Stickler sieht das als einen Weg, aber sicher nicht für alle Bauaufgaben, und den Bestand will sie ebenso miteinbeziehen: „Wir haben zwingende Bauvorschriften, aber alles darüber hinaus müssen wir abspecken. Der Knackpunkt ist aber die Rechtssicherheit – die verlangen jeder Bauherr und auch die Bewohner:innen.“ </p>



<p>Christof Anderle führt den Wohnbau Theresienfeld als Best Practice an: „Einfach zu bauen heißt, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und das haben wir dort gemacht, mit Wärmepumpe, Photovoltaik, Bauteilaktivierung und einfachen, flexiblen Grundrissen haben wir zwar keinen Lowtech-Bau errichtet, aber sehr einfach und technisch abgespeckt gebaut – dennoch stehen die Nutzer:innen im Zentrum.“ </p>



<p>Stickler sieht den Gebäudetyp E für den Bestand als rasch umsetzbare Lösung und betont zugleich, dass die Wohnbauförderung mit Themenschwerpunkten definiert werden sollte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-53830" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-1024x682.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-696x464.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-1392x928.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_-1068x712.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_4_diskussion_.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Spannende Diskussion der Expert:innen: Fabian Blomeyer, Christof Anderle, Wien-Süd, Moderatorin Franziska Leeb, Isabella Stickler, Alpenland, Walter Bäuml, Strabag, Katharina Fröch, Vorsitzende der Sektion Architekten in der Bundeskammer der Ziviltechnikerinnen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zu viele Regulative</h2>



<p>Der politischen Debatte stellten sich Sven Hergovich, Landesrat für Kommunale Verwaltung und Baurecht, SPÖ Niederösterreich, und Selma Arapović, Sprecherin für Wohnen, Stadterneuerung und Stadtentwicklung, NEOS. Der Wohnbau ist zu kompliziert, und ja, es gibt zu viele Regulative, dieser Aussage stimmten beide Politiker zu, Arapović ergänzt: „Dazu kommen noch die neun Bauordnungen und neun Wohnbauförderungen und laufende Ergänzungen der Bauordnungen.“ Hergovich räumt ein, dass es auch durch die EU einen gewissen Änderungszwang der Bauordnungen gibt. </p>



<p>Die OIB-Richtlinien wurden ja auch nach jahrelangen Diskussionen vereinheitlicht: „Aber der Leidensdruck in der Politik muss schon sehr hoch sein, bis etwas geändert wird“, schmunzelt Arapović. Einig waren sich beide, dass die Sicherheit bei einer Vereinfachung der Regeln oder der Vereinheitlichung der Bauordnungen nicht verloren gehen darf.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-53831" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-1024x682.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-696x464.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-1392x928.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_-1068x712.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/039_6_politik_.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Politische Debatte: Sven Hergovich, Landesrat für Kommunale Verwaltung und Baurecht, SPÖ Niederösterreich, und Selma Arapović, Sprecherin für Wohnen, Stadterneuerung und Stadtentwicklung, NEOS</figcaption></figure>



<p>„Aber wir könnten z. B. die Wohnbauförderung für bestimmte Leistungen verdoppeln – wenn leistbarer Wohnraum geschaffen wird, oder für Sanierungen“, so Hergovich. Und natürlich könnten Bundesländer wie Wien und Niederösterreich dabei vorpreschen – und sich auf eine gemeinsame Bauordnung und eine Wohnbauförderung einigen.</p>
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		<item>
		<title>Wohngeld &#8211; Bewilligung dauert bis zu drei Monate</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/wohngeld-bewilligung-dauert-bis-zu-drei-monate/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wohngeld-bewilligung-dauert-bis-zu-drei-monate</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 20:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Behörden]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 33]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zahl der Wohngeld-Empfänger in Mecklenburg-Vorpommern hat sich erheblich erhöht. Allerdings haben sich &#8211; zumindest in der Landeshauptstadt &#8211; die Bearbeitungszeiten für das Wohngeld deutlich verlängert. Bis zur Bewilligung dauere es derzeit zehn bis zwölf Wochen. Voraussetzung sei jedoch, dass alle Nachweise vollständig vorliegen. Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW): „Es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Zahl der Wohngeld-Empfänger in Mecklenburg-Vorpommern hat sich erheblich erhöht. Allerdings haben sich &#8211; zumindest in der Landeshauptstadt &#8211; die Bearbeitungszeiten für das Wohngeld deutlich verlängert. Bis zur Bewilligung dauere es derzeit zehn bis zwölf Wochen. Voraussetzung sei jedoch, dass alle Nachweise vollständig vorliegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):</h2>



<p>„Es ist ein gutes Zeichen, dass der Staat vielen Menschen ein bezahlbares Wohnen ermöglicht. Dass die Zahl der Wohngeldempfänger mit der Reform gestiegen ist, kommt allerdings nicht überraschend. Um so ärgerlicher ist es, dass die Menschen, die das Geld bitter nötig haben, bis zu drei Monate oder noch länger darauf warten müssen, bis über ihren Antrag entschieden wird.</p>



<p><strong>Gründe für die langen Wartezeiten</strong> seien die ‚<strong>Komplexität des Antragsverfahrens und der Unterlagen, die bei der Wohngeldbehörde vorgelegt werden müssten</strong>‘, heißt es. Abgesehen davon, dass die Verwaltung vor der Wohngeldreform wusste, was auf sie zukommt und sie hätte entsprechende Vorkehrungen treffen müssen.</p>



<p><strong>Wäre die Wohngeldreform nicht eine Möglichkeit gewesen, behördliches Handeln zu digitalisieren?</strong> Bei der Steuererklärung funktioniert doch auch, dass man diese per Mail erst an das Finanzamt absenden kann, wenn alle Angaben vorliegen. Einen ähnlichen Modus hätte man doch beim Wohngeld anwenden können.</p>



<p><strong>Im Übrigen:</strong> Mit dem Wohngeld-Rechner des Bauministeriums kann sich jeder einfach und schnell online ausrechnen lassen, ob sie oder er einen Anspruch auf Wohngeld hat. Warum geht das in den Wohngeldbehörden nicht?“</p>



<p>Der <a href="https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/wohngeldrechner-2023-artikel.html">Wohngeld-Plus &#8211; Rechner</a> ermöglicht eine unkomplizierte und schnelle Berechnung des voraussichtlichen Wohngeldanspruchs. Lesen Sie <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-rechenbeispiele-2023.pdf">HIER auch einige Rechnenbeispiele,</a> die das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen erstellt hat. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="669" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-1024x669.jpg" alt="" class="wp-image-49034" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-1024x669.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-300x196.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-768x502.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-150x98.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-600x392.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-696x455.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online-1068x698.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/02/wohngeld-antrag-online.jpg 1148w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>In diesen Bundesländern geht die Wohngeld-Antragstellung schon online. Die Software hat das Land NRW als erstes Bundesland eingeführt und die hier gezeigten Länder haben sich angeschlossen. <a href="https://www.wohngeldrechner.nrw.de/wg/wgrbhtml/WGRBSTRT">Hier der Link zur Seite.</a></strong></p>



<p>Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 435 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,41 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.</p>



<p>Oliver Schirg</p>
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		<title>Vonovia, VSK Software und Stadt Bochum stellen Weichen für digitale Bauantragsprüfung als Teil des digitalen Bauantrages</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 15:18:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammenarbeit für schnellere Prozesse: Die Vonovia SE, das Startup VSK Software und die Stadt Bochum möchten schnellere Baugenehmigungen ermöglichen. Gemeinsam entwickeln sie eine digitale Lösung für die Bauantragsprüfung, die modellbasiert erfolgt und dabei die jeweilige Landesbauordnung berücksichtigt. Das Verfahren entlastet sowohl die antragstellende Seite als auch das zuständige Bauamt. Der Genehmigungsprozess wird effizienter, bei gleichzeitig [&#8230;]</p>
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<p>Zusammenarbeit für schnellere Prozesse: Die Vonovia SE, das Startup VSK Software und die Stadt Bochum möchten schnellere Baugenehmigungen ermöglichen. Gemeinsam entwickeln sie eine digitale Lösung für die Bauantragsprüfung, die modellbasiert erfolgt und dabei die jeweilige Landesbauordnung berücksichtigt. Das Verfahren entlastet sowohl die antragstellende Seite als auch das zuständige Bauamt. Der Genehmigungsprozess wird effizienter, bei gleichzeitig hoher Prüfqualität. Vonovia beteiligt sich seit Mai dieses Jahres mit 15 Prozent am Startup VSK Software.</p>



<p>„Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für den Neubau 2021 sind alarmierend. Wir dürfen nicht nachlassen neue Wohnungen zu bauen, sondern müssen mit noch höherem Tempo vorangehen. Wir brauchen vor allem größere Wohnungen für Familien und kleinere für Senioren – in den urbanen Zentren zu bezahlbaren Mieten. Der Bedarf wird weiter steigen. Als verantwortungsvolles Wohnungsunternehmen sehen wir uns in der gesellschaftlichen Verantwortung. Mit dieser Kooperation wollen wir gemeinsam mit VSK Software und der Stadt Bochum dazu beitragen, dass der Neubau einen Schub bekommt“, betont Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender der Vonovia SE.</p>



<p>„Ein schnelleres und effizienteres Prüfverfahren wird den Neubau in Deutschland weiter ankurbeln. Es steckt eine große Chance in der digitalen Baugenehmigung. Deshalb unterstützt unser Bauamt engagiert dabei, die Software zu prüfen und das Verfahren schnellstmöglich serienreif zu machen“, erklärt Dr. Markus Bradtke, Stadtbaurat, das Engagement der Stadt Bochum.</p>



<p>„Unser Ziel ist es, die Dauer und Komplexität der Baugenehmigungsverfahren deutlich zu reduzieren“, sagt André Vonthron, Gründer und Geschäftsführer der VSK Software GmbH. „Zum einen dadurch, dass Bauvorlagenberechtigte ihre Modelle verlässlich und schnell vorprüfen können. Zum anderen durch die Automatisierung des Genehmigungsprozesses selbst. Wir freuen uns, dieses Ziel nun gemeinsam mit der Stadt Bochum und Vonovia zu realisieren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schnelle und effiziente Prüfung per Knopfdruck</h2>



<p>Bei der Methode des Building Information Modeling (BIM) werden alle Planungsdaten eines Gebäudes digital erfasst – etwa das 3D-Modell des Bauvorhabens, aber auch Informationen zu Materialien, Kosten und geplanten Nutzungen. Die VSK Software GmbH entwickelt nun Prüfregeln, mit der das Bauordnungsamt diese zur Planung vorliegenden Informationen im Sinne des Baugenehmigungsverfahrens prüfen können. Die Software wird dabei zukünftig zwischen den jeweiligen Landesbauordnungen der Bundesländer unterscheiden können&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/06/Bauantrag-pruefung-vonovia-Bochum-VSK-Software.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/06/Bauantrag-pruefung-vonovia-Bochum-VSK-Software.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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