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	<title>Automatisierung Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Automatisierung Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>Turbo statt Trägheit: Wie wir die Milliarden-Investitionen auf die Straße bringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 21:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Holger Basten, Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), gilt in der Branche als „Urgestein“. In seinem Vortrag auf dem Mainzer Immobilientag verzichtete er auf Hochglanz-Bilder von Baustellen und legte stattdessen den Finger in die Wunde der deutschen Bauverwaltung: die Prozess- und Realisierungsgeschwindigkeit. Warum das wichtig ist Die öffentliche Hand ist mit Abstand der größte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/turbo-statt-traegheit-wie-wir-die-milliarden-investitionen-auf-die-strasse-bringen/">Turbo statt Trägheit: Wie wir die Milliarden-Investitionen auf die Straße bringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Holger Basten, Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), gilt in der Branche als „Urgestein“. In seinem Vortrag auf dem Mainzer Immobilientag verzichtete er auf Hochglanz-Bilder von Baustellen und legte stattdessen den Finger in die Wunde der deutschen Bauverwaltung: die Prozess- und Realisierungsgeschwindigkeit.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="#kernaussagen">Kernaussagen zum Mitnehmen</a></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das wichtig ist</h2>



<p>Die öffentliche Hand ist mit Abstand der größte Bauherr in Deutschland – doch sie ist oft auch der langsamste. Der Vortrag von <strong>Holger Basten (LBB)</strong> auf dem <strong>15. Mainzer Immobilientag</strong> ist für die Wohnungswirtschaft ein Signal von höchster Brisanz: In den kommenden Jahren fließen hunderte Milliarden Euro in die Infrastruktur, doch unser aktuelles Vergabesystem wirkt wie eine angezogene Handbremse. </p>



<p>Wenn wir es nicht schaffen, die Realisierung von Projekten drastisch zu beschleunigen, wird das bereitgestellte Kapital durch Baupreissteigerungen und bürokratischen Leerlauf entwertet, bevor der erste Spatenstich erfolgt. Für Entscheider in der Immobilienwelt bedeutet dies: Wir müssen weg von der kleinteiligen Einzelvergabe hin zu partnerschaftlichen, digitalen Modellen. </p>



<p>Bastens Analyse zeigt auf, dass „schneller bauen“ kein technisches Problem ist, sondern eine Frage von mutigen Prozessen und moderner Kooperation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das 500-Milliarden-Paket: Eine gewaltige Aufgabe</h2>



<p>Die nackten Zahlen sind beeindruckend: Ein Sondervermögen von <strong>500 Milliarden Euro</strong> soll zwischen 2026 und 2038 in den Bevölkerungsschutz, Verkehr, Energie, Bildung und das Bauen fließen. Allein für Rheinland-Pfalz bedeutet dies ein Volumen von etwa <strong>4,8 Milliarden Euro</strong>, was jährlich rund 150 Millionen Euro zusätzliche Investitionen generiert. Davon fließen etwa 60 % direkt an die Kommunen.</p>



<p>Doch Basten warnt: Die reine Verfügbarkeit von Geld baut noch keine Häuser. Der LBB verwaltet bereits jetzt ein Portfolio von 2,9 Millionen Quadratmetern und stemmt Projekte im Wert von Milliarden – etwa für die Bundeswehr, die NATO oder die US-Streitkräfte. Die entscheidende Frage für jeden Entscheider lautet: Wie verhindern wir, dass diese Mittel in den Mühlen der Verwaltung zermahlen werden?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-59528" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--1024x683.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--1536x1024.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--2048x1365.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--696x464.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--1392x928.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--1068x712.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/MIT2025-151-BASTEN--1920x1280.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der LBB verwaltet bereits jetzt ein Portfolio von 2,9 Millionen Quadratmetern und stemmt Projekte im Wert von Milliarden – etwa für die Bundeswehr, die NATO oder die US-Streitkräfte. Verdeutlicht Holger Basten, Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB).Foto: Geisselbrecht-MIT 2025 https://geisselbrecht.biz<br></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Fesseln des Vergaberechts</h2>



<p>Eines der größten Hindernisse ist das starre öffentliche Vergaberecht. Ab einer Schwelle von 200.000 Euro für Planungsleistungen und 5,5 Millionen Euro für Bauleistungen muss europaweit ausgeschrieben werden. Das führt zu absurden Zeitverzögerungen: Ein digitales Verfahren zur Suche eines Planungsbüros dauert heute zwischen <strong>6 und 9 Monaten</strong>, bevor überhaupt die erste Zeichnung erstellt wird. Grund dafür ist unter anderem ein 680 Seiten starkes Vergabehandbuch des Bundes.</p>



<p>Besonders kritisch sieht Basten die <strong>einzelgewerkweise Vergabe</strong>. Am Beispiel eines Laborneubaus verdeutlichte er den Irrsinn: 115 Einzelverfahren führten zu 115 Werkverträgen. Tritt in nur einem dieser Verträge eine Leistungsstörung auf, droht das gesamte Projekt zu kippen. Sein Fazit: Von diesen kleinteiligen Verfahren müssen wir dringend wegkommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die „Pause“ als Produktivitätskiller</h2>



<p>Basten identifizierte die <strong>internen Prüf- und Genehmigungsverfahren</strong> als zweiten großen Bremsklotz. Oft vergehen zwischen dem Vorentwurf und der eigentlichen Finanzierungszusage Jahre. In dieser Zeit bleibt die Planung liegen, Beteiligte wechseln und das Wissen verdunstet. Diese „Schleifen“, in denen ständig neu geprüft und eskaliert wird, kosten wertvolle Zeit, die wir angesichts des hohen Bedarfsdrucks nicht mehr haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lichtblick: Digitale Kollaboration und integrierte Verträge</h2>



<p>Wie es besser geht, zeigt das derzeit größte Projekt des LBB: Das <strong>US-Klinikum in Weilerbach</strong> mit einem Volumen von fast 1,4 Milliarden US-Dollar. Hier wurden keine 20 oder 30 Einzelverträge geschlossen. Stattdessen setzt man auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ein integriertes Verfahren:</strong> Bauherr, Planer und Firmenkonsortium arbeiten unter einem einzigen, komplex verhandelten Vertrag zusammen.</li>



<li><strong>Internes Eskalationsmanagement:</strong> Streitigkeiten werden nicht vor Gericht, sondern projektintern gelöst.</li>



<li><strong>Voll digitalisierte Baustelle:</strong> Drohnenbefliegung für Abnahmen, digitale Materiallogistik und Apps für jeden Handwerker.</li>
</ul>



<p>Dieses Projekt beweist, dass moderne Methoden wie die <strong>Modulbauweise</strong> oder <strong>funktionale Ausschreibungen</strong> (bei denen ein Generalunternehmer die Ausführungsplanung übernimmt) die Bauzeit massiv verkürzen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategie für Entscheider: 5 Punkte für mehr Tempo</h2>



<p>Basten schloss seinen Impuls mit einer klaren Forderung an die Politik und die Branche:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Vergabeprozesse anpassen:</strong> Weg von der Einzelvergabe bei Großprojekten.</li>



<li><strong>Interne Beschleunigung:</strong> Genehmigungsverfahren bei öffentlichen Auftraggebern straffen.</li>



<li><strong>Durchgängige Bearbeitung:</strong> Planung und Bau dürfen nicht durch jahrelange Entscheidungspausen unterbrochen werden.</li>



<li><strong>Neue Beschaffungsvarianten:</strong> Mietkauf, Leasing und ÖPP-Verfahren wieder verstärkt nutzen.</li>



<li><strong>Bessere Kollaboration:</strong> Angesichts des Fachkräftemangels müssen alle Partner digital und prozessual enger zusammenarbeiten.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen zum Mitnehmen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Riesige Investitionssummen:</strong> Bis 2038 stehen 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur, Digitalisierung und Wohnen bereit.</li>



<li><strong>Bürokratie-Stau:</strong> Allein das Finden eines Planungsbüros dauert aufgrund europaweiter Ausschreibungen und 680-seitiger Regelwerke oft 6 bis 9 Monate.</li>



<li><strong>Vertrags-Wahnsinn:</strong> Ein mittleres Großprojekt (ca. 100 Mio. €) erfordert heute teils über 115 Einzelverfahren und Werkverträge – ein enormes Risiko für Bauablaufstörungen.</li>



<li><strong>Eskalationsschleifen:</strong> Öffentliche Projekte hängen oft jahrelang in Prüf- und Genehmigungsschleifen fest, was zu langen Pausen zwischen Entwurf und Bau führt.</li>



<li><strong>Erfolgsmodell Weilerbach:</strong> Das US-Klinikum (1,38 Mrd. USD) zeigt, wie es geht: Ein einziger Vertrag mit einem Konsortium, integrierte Planung und digitales Baustellenmanagement.</li>



<li><strong>Lösungsansatz:</strong> Funktionale Ausschreibungen, Modulbauweise und eine „durchgängige Bearbeitung“ ohne Entscheidungspausen sind der Schlüssel zur Beschleunigung.</li>
</ul>



<p>Kristof Warda</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="532" height="376" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-09-at-10-07-20-Mainzer-Immobilientag-Hochschule-Mainz.png" alt="" class="wp-image-59513" style="aspect-ratio:1.4148743421500587;width:233px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-09-at-10-07-20-Mainzer-Immobilientag-Hochschule-Mainz.png 532w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-09-at-10-07-20-Mainzer-Immobilientag-Hochschule-Mainz-300x212.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-09-at-10-07-20-Mainzer-Immobilientag-Hochschule-Mainz-150x106.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-09-at-10-07-20-Mainzer-Immobilientag-Hochschule-Mainz-530x376.png 530w" sizes="(max-width: 532px) 100vw, 532px" /></figure>



<p></p>
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		<item>
		<title>Digitale Messdaten im Griff: Wie Sonexa Messdiensten hilft, Prozesse zu automatisieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 20:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäudetransformation]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[GebäudeTransformation Ausgabe 3]]></category>
		<category><![CDATA[Heikom 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Panel zur „intelligenten Datenerfassung“ stellt Ingo Stracke von Sontex SA die Plattform Sonexa vor und beschreibt sie mit einem Bild, das gut hängen bleibt: ein „Schweizer Taschenmesser“ für Messdaten. Anders als klassische Portale will Sonexa weniger „schöne Oberfläche“, sondern vor allem Infrastruktur für digitale Prozesse liefern: Daten reinholen, verteilen, entschlüsseln, parametrieren – und das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Panel zur „intelligenten Datenerfassung“ stellt Ingo Stracke von <strong>Sontex SA</strong> die Plattform <strong>Sonexa</strong> vor und beschreibt sie mit einem Bild, das gut hängen bleibt: ein „Schweizer Taschenmesser“ für Messdaten.</p>



<p>Anders als klassische Portale will Sonexa weniger „schöne Oberfläche“, sondern vor allem <strong>Infrastruktur für digitale Prozesse</strong> liefern: Daten reinholen, verteilen, entschlüsseln, parametrieren – und das skalierbar, wenn aus ein paar Tausend Messpunkten irgendwann mehrere Hunderttausend oder mehr werden.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button gebtrans"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="#das-wichtigste">Hier das Wichtigste auf einen Blick</a></div>
</div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen aus Sicht von Messdiensten und Wohnungswirtschaft</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Doppelte Datenerfassung und Fehlerquellen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Liegenschafts- und Gerätedaten werden in verschiedenen Systemen geführt und teils manuell in Portale übertragen.</li>



<li>Jede „Zettelwirtschaft“ erhöht das Risiko von Tippfehlern, Inkonsistenzen und Nacharbeiten.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Verteiltes Schlüsselmanagement</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Geräteindividuelle Verschlüsselung ist Stand der Technik – aber die Verwaltung von Schlüsseln über verschiedene Hersteller-Tools hinweg ist aufwendig und fehleranfällig.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Schwergewichtige Datenschnittstellen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Viele Systeme erlauben nur den Export kompletter Datenpakete. Für den gezielten Abruf einzelner Werte (z. B. zur Klärung einer Reklamation) müssen dann große Dateien bewegt werden.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Parametrierung quer durch die Systemlandschaft</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>LoRaWAN- oder wM-Bus-Geräte werden über unterschiedliche Tools konfiguriert; Stichtage, Sendezyklen oder Alarmparameter sind verstreut.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Skalierungsprobleme bei IoT-Anwendungen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Mit wachsender Zahl an Geräten stoßen klassische Backend-Systeme an Grenzen: Peaks bei der Datenanlieferung, ungleichmäßige Last, langsame Reaktionszeiten.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was Sonexa konkret anbietet</h2>



<p>Die Präsentation zeigt Sonexa als <strong>Multifunktionsplattform</strong> mit mehreren klar benannten APIs und einer Message Queue.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Project API – Stammdaten synchron statt doppelt</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Über die <strong>Project API</strong> können Messdienst- oder ERP-Systeme ihre <strong>Liegenschafts- und Gerätedaten direkt mit Sonexa synchronisieren</strong>.</li>



<li>Ziel: Keine doppelte Pflege, keine manuellen Exporte/Importe mehr, sondern ein durchgängiger Datenbestand von der eigenen Branchensoftware bis in die Metering-Plattform.</li>
</ul>



<p>Für die Praxis heißt das: Neue Liegenschaften, Zählerwechsel oder Anpassungen werden <strong>einmal</strong> im führenden System erfasst und automatisch in Sonexa gespiegelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. KeyXchange API – Schlüsselmanagement als Service</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>KeyXchange API</strong> bildet ein komplettes <strong>Schlüsselmanagementsystem</strong> ab – inklusive geräteindividueller Verschlüsselung.</li>



<li>Entschlüsselung von Sontex-Geräten (und perspektivisch weiterer Hersteller) kann zentral in Sonexa erfolgen; die Schlüssel werden über die API verwaltet.</li>
</ul>



<p>Damit wird das bisher oft verteilte Schlüsselhandling in ein <strong>standardisiertes Backend</strong> überführt – wichtig für Sicherheit, Auditierbarkeit und Prozesssicherheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Measurement API – gezielte Messwertabfrage</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mit der <strong>Measurement API</strong> lassen sich <strong>gezielt einzelne Messwerte</strong> oder Messreihen aus Sonexa abrufen, ohne gleich ganze Datenpakete zu ziehen.</li>



<li>Typische Anwendungsfälle: nachträgliche Prüfabfragen bei Reklamationen, Sonderauswertungen, Backups bestimmter Messzeiträume.</li>
</ul>



<p>Das entlastet Leitungen und Systeme, wenn es nicht um Massenverarbeitung, sondern um <strong>Fallklärung im Einzelfall</strong> geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Parameterization API – Remote-Parametrierung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>Parameterization API</strong> erlaubt es, <strong>Geräte aus der Ferne zu parametrieren</strong>, etwa LoRaWAN-Zähler.</li>



<li>Beispiele: Anpassung der Sendeintervalle, Änderung von Stichtagen, Konfiguration von Alarm-Schwellen.</li>
</ul>



<p>Statt „Laptop im Keller“ wird Parametrierung damit zur <strong>Backend-Funktion</strong>, die aus der eigenen Software heraus angestoßen werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Message Queue – vorbereitet auf viele IoT-Geräte</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sonexa verfügt über eine integrierte <strong>Message Queue</strong>, die eingehende Datenströme aufnimmt und verteilt.</li>



<li>Vorteil: Lastspitzen – etwa wenn Tausende Geräte gleichzeitig senden – werden abgefedert; Backend- und Abrechnungssysteme können Werte in eigenem Tempo verarbeiten.</li>
</ul>



<p>Gerade mit Blick auf <strong>digitale Gebäude, vernetzte Heizungskeller und zusätzliche IoT-Sensorik</strong> ist das ein wichtiger Baustein, um Performance und Skalierbarkeit zu sichern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Weboberfläche als „Toolbox-Deckel“</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neben den Schnittstellen bietet Sonexa eine <strong>Web-Oberfläche</strong>, über die Messdienste Projekte, Geräte und Daten direkt verwalten können.</li>



<li>Der Fokus des Vortrags liegt aber klar auf der <strong>API-Nutzung</strong> – als Basis für durchgängige, automatisierte Abläufe.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="572" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-1024x572.jpg" alt="" class="wp-image-59059" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-1024x572.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-300x168.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-768x429.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-600x335.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-696x389.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025-1068x597.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-03-160726-grafik-aus-sontex-vortrag-heikom-2025.jpg 1237w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das wichtig ist</h2>



<p>Für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist Sonexa auf den ersten Blick „nur“ die Plattform im Hintergrund des Messdienstes. In der Tiefe entscheidet eine solche Lösung aber mit über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenqualität</strong> (weniger doppelte Eingaben, weniger Tippfehler),</li>



<li><strong>Reaktionsfähigkeit</strong> (schnelle Einzelwertabfragen statt Datenpaket-Schlachten),</li>



<li><strong>Sicherheit</strong> (standardisiertes Schlüsselmanagement),</li>



<li><strong>Skalierbarkeit</strong> (Message Queue für wachsende IoT-Flotten) und</li>



<li><strong>Integrationsfähigkeit</strong> (APIs statt proprietärer Inselportale).</li>
</ul>



<p>Kurz: Ob Digitalisierung im Messwesen wirklich <strong>Prozesskosten senkt und neue Services ermöglicht</strong>, hängt maßgeblich an solchen Plattformen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung für Messdienste und Wohnungswirtschaft</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Für Messdienste bedeutet Sonexa vor allem:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine <strong>Backend-Komponente</strong>, die viele technische Hausaufgaben abnimmt,</li>



<li>die Möglichkeit, eigene Abrechnungs- oder ERP-Systeme weiter zu nutzen,</li>



<li>und ein klarer Weg, <strong>eigene Plattformen via API anzudocken</strong>, statt sich an ein monolithisches Komplettsystem fesseln zu lassen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Für Wohnungsunternehmen ist wichtig zu fragen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzt unser Messdienst bereits eine Plattform mit vergleichbaren Funktionen?</li>



<li>Wie werden <strong>Stammdaten, Schlüssel, Messwerte und Parametrierung</strong> heute organisiert?</li>



<li>Gibt es standardisierte <strong>Schnittstellen</strong> zu unseren eigenen Systemen (z. B. für ESG-Reporting oder Portale)?</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was jetzt zu tun ist</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Prozesslandkarte erstellen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie laufen heute: Liegenschaftserfassung, Geräteeinbau, Schlüsselverwaltung, Messwertverarbeitung, Parametrierung?</li>



<li>Wo wird noch manuell übertragen, wo entstehen Medienbrüche?</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Messdienst gezielt nach Plattform &amp; APIs fragen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Gibt es eine zentrale Plattform wie Sonexa?</li>



<li>Welche APIs sind verfügbar – für Stammdaten, Schlüssel, Messwerte, Parametrierung?</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Integrationspotenziale identifizieren</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Welche eigenen Systeme (ERP, Portale, Reporting) sollen direkt mit der Metering-Plattform sprechen?</li>



<li>Welche Daten werden heute „per Datei“ getauscht, die künftig über APIs laufen könnten?</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Pilotintegration aufsetzen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Z. B. eine Liegenschaft komplett über Project API angebunden, Schlüssel via KeyXchange verwaltet, Reklamationsfälle mit Measurement API gelöst.</li>



<li>Kennzahlen definieren: Aufwand, Fehlerquote, Bearbeitungsdauer.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Skalierungsstrategie definieren</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Welche IoT-Use-Cases (digitale Heizungskeller, Raumklima, Leckage, Mieterstrom) sind absehbar – und ist die eingesetzte Plattform dafür gerüstet (Message Queue, Parametrisierungs-API)?</li>
</ul>
</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-wichtigste">Das Wichtigste auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sonexa</strong> ist eine skalierbare Metering-Plattform des Schweizer Herstellers Sontex, ausgelegt als „Middleware“ zwischen Zählern/Gateways und den Systemen der Messdienste.</li>



<li>Kernidee: <strong>Alles per API</strong> – Liegenschaftsdaten, Gerätestammdaten, Schlüssel, Messwerte und Parametrierung werden über definierte Schnittstellen eingebunden.</li>



<li>Die Plattform bietet u. a.:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Project API</strong> zur Synchronisation von Liegenschafts- und Gerätedaten,</li>



<li><strong>KeyXchange API</strong> für automatisiertes Schlüsselmanagement,</li>



<li><strong>Measurement API</strong> für gezielten Abruf einzelner Messwerte,</li>



<li><strong>Parameterization API</strong> z. B. für Remote-Parametrierung von LoRaWAN-Geräten,</li>



<li>sowie eine <strong>Message Queue</strong>, um große Datenmengen aus IoT- und Gebäudeanwendungen performant zu verarbeiten.</li>
</ul>
</li>



<li>Sonexa kann über ein Web-Interface bedient werden, ist aber vor allem als <strong>Backend-Plattform</strong> gedacht, die sich nahtlos in bestehende Systeme der Messdienste integriert.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz-Glossar</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Metering-Plattform</strong><br>Backend-System, das Messdaten sammelt, entschlüsselt, speichert und an andere Anwendungen verteilt (Abrechnung, Portale, Analytik).</li>



<li><strong>API (Application Programming Interface)</strong><br>Standardisierte Schnittstelle, über die Software-Systeme automatisiert Daten austauschen oder Funktionen anstoßen können.</li>



<li><strong>Key Management / KeyXchange API</strong><br>Verwaltung von kryptografischen Schlüsseln zur Ver- und Entschlüsselung von Gerätedaten – zentral, sicher und automatisierbar.</li>



<li><strong>Message Queue</strong><br>„Warteschlange“ für Nachrichten/Datenpakete; entkoppelt Sender (Zähler, Sensoren) und Empfänger (Backendsysteme) und sorgt dafür, dass auch bei Lastspitzen nichts verloren geht.</li>



<li><strong>Remote-Parametrierung</strong><br>Fernkonfiguration von Geräten (z. B. LoRaWAN-Zähler) über das Netz – ohne Vor-Ort-Einsatz eines Technikers.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Damit ist Sonexa im Panel klar als <strong>„Infrastruktur-Baustein“</strong> positioniert: eine Plattform, die aus vielen einzelnen Messstellen und IoT-Geräten einen handhabbaren, integrierbaren Datenstrom macht. Für Messdienste ein Werkzeug, um Prozesse zu digitalisieren – und für die Wohnungswirtschaft ein wichtiger Faktor, damit Digitalisierung im Hintergrund zuverlässig funktioniert.</p>



<p>________________________________________&nbsp;</p>



<p>Autor: Redaktion Wohnungswirtschaft Heute – HEIKOM-Sonderausgabe Startups 2025</p>



<p>Foto: DEUMESS – Frank Schütze / Fotografie Kranert</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/digitale-messdaten-im-griff-wie-sonexa-messdiensten-hilft-prozesse-zu-automatisieren/">Digitale Messdaten im Griff: Wie Sonexa Messdiensten hilft, Prozesse zu automatisieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung trifft Fachkräftemangel &#8211; Wie AssetEnergy den Montageprozess im Messdienst digitalisiert</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/digitalisierung-trifft-fachkraeftemangel-wie-assetenergy-den-montageprozess-im-messdienst-digitalisiert/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=digitalisierung-trifft-fachkraeftemangel-wie-assetenergy-den-montageprozess-im-messdienst-digitalisiert</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kristof Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 19:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäudetransformation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[ERP]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[GebäudeTransformation Ausgabe 3]]></category>
		<category><![CDATA[Heikom 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=59120</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der HEIKOM, der Fachmesse für digitales Energie- und Gebäudemanagement, dreht sich vieles um die Frage, wie sich Energiewende, Fachkräftemangel und Digitalisierung in der Praxis zusammenbringen lassen. AssetEnergy GmbH präsentierte ihre Plattform AssetWork mit dem programmatischen Titel „Monteure per Mausklick“. Die Kernidee: Messdienste und vergleichbare Auftraggeber vergeben Montageaufträge nicht mehr per Telefon, Excel und E-Mail, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/digitalisierung-trifft-fachkraeftemangel-wie-assetenergy-den-montageprozess-im-messdienst-digitalisiert/">Digitalisierung trifft Fachkräftemangel &#8211; Wie AssetEnergy den Montageprozess im Messdienst digitalisiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf der HEIKOM, der Fachmesse für digitales Energie- und Gebäudemanagement, dreht sich vieles um die Frage, wie sich Energiewende, Fachkräftemangel und Digitalisierung in der Praxis zusammenbringen lassen. AssetEnergy GmbH präsentierte ihre Plattform AssetWork mit dem programmatischen Titel „Monteure per Mausklick“.</p>



<p>Die Kernidee: Messdienste und vergleichbare Auftraggeber vergeben Montageaufträge nicht mehr per Telefon, Excel und E-Mail, sondern über eine zentrale Plattform an ein deutschlandweites Montagenetzwerk, inklusive digitalem Auftrags- und Lagermanagement.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen</h2>



<p>Aus Vortrag und Präsentation werden zwei Problemfelder deutlich: Fachkräftemangel und manuelle Arbeit.</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Fachkräftemangel in der Fläche</strong></li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Monteur Mayer geht in den Ruhestand, aber ich finde keinen Nachfolger.“</li>



<li>„Ich möchte expandieren, aber mit eigenen Monteuren lohnt sich die Fahrt nicht.“</li>



<li>„Monteur Müller hat sich verletzt – wer übernimmt die Aufträge?“</li>
</ul>



<p>Eigene Teams stoßen schnell an Kapazitätsgrenzen, während externe Dienstleister oft ad hoc, ohne standardisierte Prozesse eingebunden werden.</p>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong>Manuelle, fehleranfällige Prozesse</strong></li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zählernummern werden von Montageblättern abgetippt.</li>



<li>Excel-Listen mit gelieferten Geräten werden per Mail an Monteure geschickt.</li>



<li>Rückfragen zu Anwesenheit, Terminstatus oder Nicht-Montagegründen laufen telefonisch.</li>
</ul>



<p>Das kostet Zeit, erhöht die Fehlerquote und erschwert eine skalierbare Qualitätssicherung.</p>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Neue Probleme bei externen Dienstleistern</strong></li>
</ol>



<p>Wer von eigenen Monteuren auf externe Dienstleister umstellt, steht vor weiteren Fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Finde ich überhaupt jemanden für das Gebiet?“</li>



<li>Mühsame, manuelle Beauftragung einzelner Firmen.</li>



<li>Kaum Kontrolle über Qualität, Nacharbeiten und Reklamationen.</li>



<li>Unklare Zuständigkeiten bei Waren- und Gerätemanagement.</li>



<li>Geringe Systemintegration – Daten verteilen sich auf E-Mails, Excel, interne Software.</li>
</ul>



<p>Ergebnis: Nacharbeiten, Terminchaos, unklare Verantwortung – und ein wachsender Gap zwischen digitalisierten Abrechnungssystemen und analogen Montageprozessen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der Ansatz: AssetWork als digitales Rückgrat für Montage und Lager</h2>



<p>AssetWork versteht sich als Softwareplattform zur Beauftragung selbstständiger Zählermonteure – ergänzt um Funktionen für Lager, Warenwirtschaft und Qualitätssicherung.</p>



<p><strong>1. Auftragsmanagement &amp; Disposition</strong></p>



<p>Über AssetWork können Messdienste und andere Auftraggeber:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Montageaufträge anlegen</strong> – inklusive Liegenschaft, Geräte, Zeitfenster.</li>



<li><strong>Eigene Monteure oder externe Dienstleister beauftragen</strong> – mit Favoritenlisten und Blacklists.</li>



<li><strong>Automatische Terminplanung und -ankündigung</strong> nutzen – inklusive Benachrichtigungen an Mieter:innen.</li>



<li><strong>Nicht-Montagegründe</strong> und Statusmeldungen (erledigt, verschoben, abgebrochen) strukturiert erfassen.</li>
</ul>



<p>Die Plattform macht sichtbar, wie viele Unternehmen in einer Region verfügbar sind, und ermöglicht so eine gezielte Vergabe an geeignete Partner.</p>



<p><strong>2. Lager- und Warenmanagement</strong></p>



<p>AssetWork verknüpft Montageprozesse mit der Logistik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geräte bestellen, Wareneingang und Warenausgang verbuchen.</li>



<li>Geräte-Massenscan und Heizkörperaufnahme digital abbilden.</li>



<li>Automatische Lagerhaltung und Geräte-Nachbestellung einrichten.</li>



<li>Lagerprüfungen per Gateway und Lagerbestellungen zentral steuern.</li>
</ul>



<p>Damit wird aus der klassischen „Zettelwirtschaft“ ein durchgängiger digitaler Materialfluss – von der Bestellung bis zur eingebauten Komponente.</p>



<p><strong>3. Qualitätssicherung &amp; Abrechnung</strong></p>



<p>Für die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Montageprozesse bietet AssetWork:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Qualitätsprotokolle und Fotobeweis-Upload.</li>



<li>Monteur-Bewertungen und -Blacklists.</li>



<li>Montageprotokolle inklusive Gatewaytests.</li>



<li>Rechnungskontrolle und Berichtsgenerierung.</li>
</ul>



<p>Zusätzlich sind ein <strong>Monteur-Chat</strong> und Benachrichtigungen integriert, um Rückfragen schnell zu klären und Medienbrüche zu vermeiden.</p>



<p><strong>4. Schnittstellen &amp; Integration</strong></p>



<p>Ein zentrales Element ist die Anbindung an bestehende Systeme:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>ERP/CRM-Schnittstelle</strong> zur Übergabe von Stamm- und Auftragsdaten.</li>



<li>Reportingfunktionen, die Kennzahlen für Auslastung, Durchlaufzeiten und Qualität bereitstellen.</li>
</ul>



<p>Damit wird AssetWork zum Bindeglied zwischen Backoffice, Lager, Monteuren und Abrechnungssystemen – nicht zu einem weiteren Inselsystem.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das wichtig ist</h2>



<p>Die Branche steht unter doppeltem Druck: Einerseits müssen Roll-outs für fernablesbare Messtechnik und neue Services (z. B. Mieterstrom, E-Mobilität) bewältigt werden, andererseits fehlen Fachkräfte im Feld. Gleichzeitig erwarten Kunden kurze Reaktionszeiten, transparente Prozesse und rechtssichere Dokumentation.</p>



<p>Plattformen wie AssetWork adressieren genau diese Kombination: Sie entlasten Disposition und Verwaltung von manueller Routinearbeit, schaffen Transparenz über Aufträge, Material und Qualität – und ermöglichen es, externe Kapazitäten kontrolliert einzubinden. Das reduziert Gesamtaufwand und Fehlerkosten und macht den Messdienst skalierbarer.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung für die Wohnungswirtschaft </h2>



<h3 class="wp-block-heading">Wo passt das?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Messdienste und Servicegesellschaften, die bundesweit oder regional Montageleistungen organisieren.</li>



<li>Größere Wohnungsunternehmen mit eigenen Technik-Teams oder ausgelagerten Servicegesellschaften.</li>



<li>Unternehmen, die verstärkt mit freien Monteuren oder kleinen Partnerbetrieben arbeiten wollen, ohne die Kontrolle zu verlieren.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Abhängigkeiten gibt es?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Saubere Stammdaten (Liegenschaften, Geräte, Preise) sind Voraussetzung für stabile Prozesse.</li>



<li>Dienstleister und Monteure müssen bereit sein, ihre Arbeitsschritte über die Plattform zu dokumentieren.</li>



<li>Schnittstellen zu ERP-, CRM- und Abrechnungssystemen sollten definiert und implementiert werden.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Risiken und Grenzen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Plattformmodelle brauchen eine kritische Masse an Monteuren und Dienstleistern pro Region.</li>



<li>Die Umstellung von gewachsenen Abläufen („Excel &amp; Telefon“) auf standardisierte Workflows erfordert Change-Management.</li>



<li>Datenschutz (Mieterdaten, Fotos, Protokolle) und Auftragsverarbeitung müssen vertraglich klar geregelt werden.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was jetzt zu tun ist</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Prozesse aufnehmen:</strong> Montage-, Lager- und Kommunikationswege dokumentieren und Medienbrüche identifizieren.</li>



<li><strong>Volumen &amp; Struktur analysieren:</strong> Wie viele Aufträge? Wie verteilen sie sich regional? Anteil interne vs. externe Monteure?</li>



<li><strong>Schnittstellen definieren:</strong> Welche Daten müssen mit ERP, CRM und Abrechnungssystemen ausgetauscht werden?</li>



<li><strong>Pilotgebiet auswählen:</strong> 1–2 Regionen mit ausreichendem Auftragsvolumen und einem überschaubaren Kreis von Monteuren.</li>



<li><strong>KPIs festlegen:</strong> z. B. Durchlaufzeit vom Auftrag bis zur Abrechnung, Erstlösungsquote, Nacharbeiten, Materialdifferenzen.</li>



<li><strong>Recht &amp; Datenschutz klären:</strong> AV-Verträge mit AssetEnergy, Regelungen für externe Monteure, Umgang mit Fotodokumentation.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisnutzen: Vom Montageblatt zum standardisierten Prozess</h2>



<p>Im Vortrag wurde deutlich, wie stark sich der Alltag verändern kann: Statt handschriftlicher Montageblätter, Excel-Listen und Telefonketten bilden Disponenten den gesamten Prozess – vom Auftrag über Terminierung und Materialbereitstellung bis zur Abrechnung – auf einer Oberfläche ab. Statusmeldungen und Fotobelege kommen direkt aus dem Feld, Lagerbestände werden automatisch abgeglichen, Nachbestellungen angestoßen.</p>



<p>Die Aussage „Monteure per Mausklick“ trifft damit den Kern: Nicht, weil Montage plötzlich ohne Menschen funktioniert, sondern weil die Koordination der knappen Ressource „Monteur“ deutlich effizienter und transparenter wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>AssetWork adressiert eine Lücke, die viele Messdienste aus dem Alltag kennen: Zwischen digitalem Abrechnungssystem und analoger Montagepraxis klafft ein Prozessloch. Mit der Kombination aus Auftragsvergabe, Lagerlogistik, Qualitätssicherung und Schnittstellenangebot bringt die Plattform Struktur in ein bislang stark manuell geprägtes Geschäft.</p>



<p>Für Entscheider:innen in Messdiensten und wohnungswirtschaftlichen Servicegesellschaften lohnt sich ein Blick dorthin, wo der Engpass am größten ist: in die Disposition und in den Heizungskeller. Ein Pilot in ausgewählten Beständen kann zeigen, ob „Monteure per Mausklick“ vom Messeversprechen zum skalierbaren Baustein der eigenen Rollout- und Service-Strategie wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-wichtigste">Das Wichtigste auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Messdienste kämpfen mit Fachkräftemangel und aufwändigen, manuellen Montageprozessen.</li>



<li>AssetWork ist eine Plattform zur Beauftragung selbstständiger Zählermonteure und Dienstleister.</li>



<li>Aufträge, Touren, Waren- und Geräteströme werden durchgängig digital abgebildet.</li>



<li>Standardisierte Workflows und Statusmeldungen erhöhen Transparenz und Qualität in der Montage.</li>



<li>Schnittstellen zu ERP/CRM-Systemen vermeiden Doppelerfassung und Medienbrüche.</li>



<li>Nächster Schritt: Montage- und Lagerprozesse analysieren, Pilot in ausgewählten Regionen mit Monteur-Netzwerk starten.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Glossar</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Messdienst</strong><br>Dienstleister, der Verbrauchsdaten (z. B. Wärme, Wasser) erfasst, abrechnet und oft auch die Messtechnik montiert.</li>



<li><strong>Submetering</strong><br>Verbrauchserfassung innerhalb eines Gebäudes auf Wohnungs- oder Nutzeinheitsebene; Grundlage für Heiz- und Betriebskostenabrechnung.</li>



<li><strong>Disposition</strong><br>Planung und Steuerung von Monteurkapazitäten, Terminen und Routen – inklusive Materialzuordnung.</li>



<li><strong>ERP/CRM-Schnittstelle</strong><br>Technische Anbindung, über die AssetWork Stamm- und Bewegungsdaten mit ERP- bzw. Kundensystemen austauscht.</li>



<li><strong>Monteur-Netzwerk</strong><br>Pool aus eigenen und externen Monteuren bzw. Partnerfirmen, die Montageaufträge im Auftrag eines Messdienstes ausführen.</li>



<li><strong>Qualitätsprotokoll</strong><br>Standardisierte Dokumentation von Arbeitsschritten und Ergebnissen (inklusive Fotos), die als Nachweis und Grundlage für Reklamationsmanagement dient.</li>



<li><strong>Gatewaytest</strong><br>Funktionstest eines Kommunikations-Gateways vor Ort, um sicherzustellen, dass Zählerdaten korrekt übertragen werden.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/digitalisierung-trifft-fachkraeftemangel-wie-assetenergy-den-montageprozess-im-messdienst-digitalisiert/">Digitalisierung trifft Fachkräftemangel &#8211; Wie AssetEnergy den Montageprozess im Messdienst digitalisiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vom Software-Flickenteppich zum Cluster: Wie CEOS die digitale Infrastruktur der Wohnungswirtschaft denkt</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-software-flickenteppich-zum-cluster-wie-ceos-die-digitale-infrastruktur-der-wohnungswirtschaft-denkt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vom-software-flickenteppich-zum-cluster-wie-ceos-die-digitale-infrastruktur-der-wohnungswirtschaft-denkt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 22:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäudetransformation]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[GebäudeTransformation Ausgabe 1]]></category>
		<category><![CDATA[Heikom]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=58430</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer seine Prozesse der Zukunft mit der Logik von gestern plant, wird mittelfristig an Komplexität und Kosten scheitern. Stattdessen brauche es emergente Software, sagt Pantelis Radouniklis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-software-flickenteppich-zum-cluster-wie-ceos-die-digitale-infrastruktur-der-wohnungswirtschaft-denkt/">Vom Software-Flickenteppich zum Cluster: Wie CEOS die digitale Infrastruktur der Wohnungswirtschaft denkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pantelis Radouniklis, Geschäftsführer CEOS Solution GmbH, nutzt seinen HEIKOM-Auftritt bewusst nicht als reine Produktshow: Er spricht über einen Strategiewechsel, den viele Wohnungs- und Serviceunternehmen bereits spüren: weg von vielen spezialisierten Einzellösungen, hin zu vernetzten Software-Ökosystemen.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="#das-wichtigste">Hier das Wichtigste auf einen Blick</a></div>
</div>



<p>Die zentrale These: Wer seine Prozesse der Zukunft mit der Logik von gestern plant, wird mittelfristig an Komplexität und Kosten scheitern. Stattdessen brauche es <strong>emergente Software</strong>, die sich mit verändernden Rahmenbedingungen mitentwickeln kann – ähnlich wie sich in der Evolution diejenigen anpassen, die bereit sind, sich zu verändern. Das Darwin-Zitat in der Präsentation ist entsprechend programmatisch gewählt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Herusforderungen: Wo es in der IT-Landschaft heute hakt</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Insellösungen und Medienbrüche</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Abrechnung, Lager/ERP, Auftragssteuerung, Funkdatenverarbeitung, Portale und Finanzbuchhaltung laufen in vielen Häusern getrennt.</li>



<li>Folge: doppelte Datenerfassung, Schnittstellenprobleme, hoher Abstimmungsaufwand.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Steigende Komplexität durch neue Aufgaben</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Submetering, Smart Metering, Mieterstrom, E-Mobilität, CO₂-Reporting und ESG-Berichte erzeugen immer neue Anforderungen an Systeme und Datenmodelle.</li>



<li>Bestehende Software ist oft historisch gewachsen und nur begrenzt anpassbar.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Klassische Softwareentwicklung mit Kostenkurve nach oben</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Jede neue gesetzliche Vorgabe, jeder neue Prozessschritt braucht ein weiteres Release, ein weiteres Modul oder eine weitere Schnittstelle.</li>



<li>Die Präsentation zeigt das als Steilkurve: Mit der Zeit steigen die Kosten überproportional.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Unsicherheit bei künftigen Anforderungen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Niemand kann heute sicher sagen, wie Regulierung, Technologien und Geschäftsmodelle in zehn Jahren aussehen.</li>



<li>Planung liefert – so Radouniklis – nur noch „eine Hypothese über die Zukunft“.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der Ansatz von CEOS: Vom Produkt zur „emergenten“ Softwarelandschaft</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Von Industrie 4.0 zu „Industrie 5.0“</h3>



<p>Eine der Einstiegsfolien zeichnet den Weg von der Mechanisierung über Elektrifizierung, Digitalisierung und Vernetzung hin zu einer weiteren Stufe: <strong>Industrie 5.0</strong>, verstanden als enge Verbindung von Mensch und KI.</p>



<p>Kernbotschaft: Die Welt ist nicht mehr mechanisch und statisch, sondern <strong>dynamisch</strong>: Unternehmen müssen ihre Software entsprechend denken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Klassische vs. emergente Softwareentwicklung</h3>



<p>CEOS stellt zwei Modelle gegenüber:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Klassische Entwicklung</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Planung und Releases folgen einem linearen Modell.</li>



<li>Zukünftige Anforderungen und Umweltbedingungen sind aber nicht vorhersehbar.</li>



<li>Technologie- und Umweltentwicklung lassen sich nicht steuern.</li>



<li>Ergebnis: Eine Kostenkurve, die mit der Zeit steil ansteigt.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Emergente Entwicklung</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Software wird so gebaut, dass sie <strong>neben Automatisierung auch Selbstorganisation</strong> erlaubt.</li>



<li>Systeme können sich anpassen, ohne für jede Änderung von Grund auf neu programmiert werden zu müssen.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Auf einer weiteren Folie werden <strong>Automatisierung/KI</strong> und <strong>Selbstorganisation</strong> gegenübergestellt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Automatisierung/KI: logisch, statisch, determiniert, kontrolliert, intelligent.</li>



<li>Selbstorganisation: assoziativ, dynamisch, emergent, adaptiv, kreativ und damit dem menschlichen Denken näher.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Stars Plus, Space, Universe – drei Stufen im CEOS-Kosmos</h3>



<p>Radouniklis beschreibt drei Produktlinien als Bausteine des angestrebten Softwareclusters:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>CEOS STARS PLUS</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Weiterentwicklung der etablierten Abrechnungssoftware (Nebenkosten, Heizkosten).</li>



<li>„Mission Control Center“ für klassische Abrechnungsprozesse.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>CEOS SPACE</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Organisiert den „Immospace“ rund um Abrechnung: ERP-Funktionen, Lager, Bestellwesen, Liegenschafts- und Vertragsverwaltung, Planungs- und Abrechnungsmodule, Funkdatenverarbeitung, Portale.</li>



<li>Webbasierte Cloud-Anwendung mit Forecast- und KPI-Funktionen.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>CEOS UNIVERSE</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Zukünftige Plattform, die Abrechnung, Datenmanagement und Workflows in einem System bündelt, inklusive KI-gestützter Datenverarbeitung und umfassender Finanzfunktionen.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Die Bilder mit Planeten und Umlaufbahnen machen klar: Es geht CEOS um ein <strong>Ökosystem</strong>, nicht nur um eine einzelne Applikation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Kooperation mit SAP, Fraunhofer &amp; Vivawest</h3>



<p>Auf den letzten Folien wird eine Zusammenarbeit mit <strong>SAP</strong> und dem Wohnungsunternehmen <strong>Vivawest</strong> hervorgehoben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>SAP und CEOS wollen gemeinsam „die Basis für den Weg zur emergenten Software schaffen“.</li>



<li>Bei Vivawest soll „das Fundament für die Zukunft“ gelegt werden als reales Anwendungsfeld für den Softwarecluster-Ansatz.</li>



<li>Ein Zitat von Prof. Dr. Lutz Heuser (SAP, Software-Cluster) unterstreicht das Potenzial emergenter Software für Unternehmen und Beschäftigte in Deutschland und Europa.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-1024x574.png" alt="" class="wp-image-58441" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-1024x574.png 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-300x168.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-768x431.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-150x84.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-600x336.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-696x390.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-1392x780.png 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag-1068x599.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/Screenshot-2025-11-16-155632-geos-vortrag.png 1452w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das wichtig ist – gerade für die Wohnungswirtschaft</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Digitalisierung wird nicht einfacher</strong>: Mit jeder neuen regulatorischen Vorgabe (HKVO, GEG, CO₂-Kostenaufteilungs­gesetz, ESG-Reporting) werden neue Funktionen nötig. Wer dafür jedes Mal neue Insellösungen anschafft, schafft sich langfristig ein Problem.</li>



<li><strong>Kostenkontrolle und Flexibilität</strong>: Ein Cluster-Ansatz mit modularer, selbstorganisierender Software kann helfen, die Kostenkurve zu glätten – Updates und Erweiterungen werden eher zur Konfiguration als zum Großprojekt.</li>



<li><strong>Rolle von Mensch &amp; KI</strong>: Die Präsentation betont, dass KI und Automatisierung wichtig sind, aber nicht ausreichen. Entscheidungslogik, Ausnahmefälle und strategische Weichenstellungen bleiben menschliche Aufgaben, die Software soll diese Arbeit unterstützen, nicht ersetzen.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung für Entscheider:innen in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Was CEOS hier eigentlich sagt:</h3>



<p>Nicht jedes Haus braucht CEOS-Produkte. Aber jedes Haus braucht eine <strong>klare Vorstellung davon, wie die eigene Softwarelandschaft in fünf bis zehn Jahren aussehen soll</strong> und wie sich neue Anforderungen integrieren lassen, ohne immer wieder bei Null anzufangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leitfragen, die sich aus dem Vortrag ableiten lassen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie viele unterschiedliche Systeme setzen wir heute ein – und wo leiden wir unter Medienbrüchen?</li>



<li>Wo entstehen Mehrkosten durch doppelte Datenhaltung, manuelle Schnittstellen oder parallele Auswertungen?</li>



<li>Haben wir eine Plattformstrategie, oder kaufen wir Funktionen überwiegend „ad hoc“ zu?</li>



<li>Wie stellen wir sicher, dass unsere IT-Landschaft <strong>veränderungsfähig</strong> bleibt, technisch und organisatorisch?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Chancen einer Cluster-Logik</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Standardisierte Datenmodelle und Workflows</strong> über Unternehmensbereiche hinweg.</li>



<li><strong>Schnellere Reaktion auf Gesetzesänderungen</strong>, weil Anpassungen nur einmal im Kernsystem umgesetzt werden.</li>



<li><strong>Bessere Basis für KI-Anwendungen</strong>, etwa bei Prognosen, Anomalieerkennung oder Prozessautomatisierung.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Was jetzt zu tun ist</h2>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Software-Landkarte zeichnen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Alle wesentlichen Systeme und Tools erfassen (ERP, Abrechnung, DMS, Portale, Funkdaten, Controlling).</li>



<li>Schnittstellen und Medienbrüche markieren.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Zielbild definieren</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Wo möchten Sie in 5–7 Jahren stehen: monolithische Komplettlösung, modulare Plattform, Best-of-Breed mit starkem Integrationslayer?</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Cluster-Fähigkeit prüfen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Ihrer heutigen Systeme sind offen und integrierbar?</li>



<li>Gibt es Anbieter, die sich an einen gemeinsamen Daten- und Prozesskern andocken lassen (z. B. CEOS, SAP, andere)?</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Pilotprojekte planen</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ein erster Schritt kann sein, <strong>einen Prozessende-zu-Ende in eine integrierte Lösung zu überführen</strong> (z. B. Heizkostenabrechnung inkl. Funkdaten, Auftragssteuerung, Lager und Fibu).</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Organisatorische Selbstorganisation fördern</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Emergent arbeitende Software erfordert auch Teams, die iterativ arbeiten, Feedback nutzen und Prozesse laufend anpassen.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Der Vortrag von Pantelis Radouniklis ist weniger Produktdemo als Weckruf: Die Branche steht an einem Punkt, an dem weitere Insellösungen das Leben eher schwerer als leichter machen. Der vorgeschlagene „Softwarecluster“ ist ein Bild dafür, wie eine künftige IT-Landschaft aussehen könnte: vernetzt, modular, anpassungsfähig.</p>



<p>Für die Wohnungswirtschaft heißt das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Digitalstrategie kritisch zu prüfen. Ob CEOS, SAP oder andere Anbieter: Entscheidend ist, ob die gewählte Lösung den Weg in eine <strong>emergente, veränderungsfähige Softwarewelt</strong> eröffnet – oder ob sie nur ein weiteres Stück im bestehenden Flickenteppich wird.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading" id="das-wichtigste">Das Wichtigste auf einen Blick</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Viele Unternehmen arbeiten mit <strong>fragmentierten Insellösungen</strong>: Abrechnung, ERP, Funkdaten, Serviceportale – alles getrennt. Das kostet Zeit, Geld und Flexibilität.</li>



<li>CEOS plädiert für einen <strong>„Softwarecluster“</strong>: eine vernetzte, emergente Softwarelandschaft, in der Systeme zusammenspielen statt nebeneinanderher zu laufen.</li>



<li>Kernidee: Klassische Softwareentwicklung stößt angesichts sich schnell ändernder Anforderungen an Grenzen; gebraucht werden <strong>selbstorganisierende, adaptive Softwarearchitekturen</strong>.</li>



<li>CEOS positioniert drei Produktlinien als Schritte dorthin: <strong>STARS PLUS</strong> (heutige Abrechnungssoftware), <strong>SPACE</strong> (organisierter „Immospace“) und <strong>UNIVERSE</strong> (voll integriertes Abrechnungs- und Workflow-Ökosystem).</li>



<li>Gemeinsam mit <strong>SAP</strong> und dem Wohnungsunternehmen <strong>Vivawest</strong> soll bei einem Großkunden die Grundlage für diesen Softwarecluster gelegt werden.</li>



<li>Für die Wohnungswirtschaft geht es weniger um ein einzelnes Produkt, sondern um die <strong>Frage nach der eigenen Digitalstrategie</strong>: Weg vom Flickenteppich, hin zu integrierten, updatefähigen Plattformlandschaften.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Glossar</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Softwarecluster</strong><br>Zusammenspiel mehrerer Anwendungen und Plattformen, die über gemeinsame Datenmodelle, Schnittstellen und Prozesse verbunden sind &#8211; im Unterschied zu einzelnen Insellösungen.</li>



<li><strong>Emergente Software</strong><br>Software, die nicht nur automatisiert, sondern sich durch Selbstorganisation und Lernprozesse an veränderte Anforderungen anpassen kann, z. B. durch modulare Architekturen und KI-gestützte Konfiguration.</li>



<li><strong>Selbstorganisation</strong><br>Fähigkeit eines Systems, Strukturen und Abläufe dynamisch aus sich heraus zu entwickeln, statt sie vollständig von außen vorzugeben – im Vortrag bewusst dem starren Automatisierungsverständnis gegenübergestellt.</li>



<li><strong>CEOS STARS / SPACE / UNIVERSE</strong><br>Produktlinien der CEOS Solution GmbH: STARS als etablierte Abrechnungssoftware, SPACE als erweiterter Immo-Workflow-Layer, UNIVERSE als künftige, KI-gestützte Abrechnungs- und Datenplattform.</li>
</ul>



<p>________________________________________&nbsp;</p>



<p><strong>Autor:</strong> Redaktion <em>Wohnungswirtschaft Heute – HEIKOM-Sonderausgabe 2025</em></p>



<p><strong>Fotos:</strong> DEUMESS – Frank Schütze / Fotografie Kranert</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/vom-software-flickenteppich-zum-cluster-wie-ceos-die-digitale-infrastruktur-der-wohnungswirtschaft-denkt/">Vom Software-Flickenteppich zum Cluster: Wie CEOS die digitale Infrastruktur der Wohnungswirtschaft denkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<item>
		<title>Immobilienverwaltung 2.0: Cloudlösungen, smarte Kommunikation und Automatisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 19:27:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 44]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienverwalter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung in der Immobilienverwaltungsbranche hat in den vergangenen Jahren einen großen Schritt nach vorne gemacht – auch wenn die Umsetzung in den einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich ausfällt. Während manche Immobilienverwaltungen noch mit Insellösungen arbeiten oder Dokumente lokal speichern, nutzen andere längst ganzheitliche digitale Plattformen, die Prozesse, Kommunikation und Datenmanagement intelligent miteinander verknüpfen. Damit ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/immobilienverwaltung-2-0-cloudloesungen-smarte-kommunikation-und-automatisierung/">Immobilienverwaltung 2.0: Cloudlösungen, smarte Kommunikation und Automatisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Digitalisierung in der Immobilienverwaltungsbranche hat in den vergangenen Jahren einen großen Schritt nach vorne gemacht – auch wenn die Umsetzung in den einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich ausfällt. Während manche Immobilienverwaltungen noch mit Insellösungen arbeiten oder Dokumente lokal speichern, nutzen andere längst ganzheitliche digitale Plattformen, die Prozesse, Kommunikation und Datenmanagement intelligent miteinander verknüpfen. </p>



<p>Damit ist die digitale Immobilienverwaltung nicht nur effizienter und transparenter für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter, sondern sorgt auch für eine spürbare Entlastung der Verwalterinnen und Verwalter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Plattformen statt Insellösungen</h2>



<p>Trotz der vielen Fortschritte zeigt sich in der Praxis: In vielen Immobilienverwaltungen wird noch immer mit Insellösungen gearbeitet. Für jede Aufgabe, ob Buchhaltung, Dokumentenmanagement oder Kundenkommunikation, kommt eine eigene Software zum Einsatz. </p>



<p>Oft fehlt es an einer durchdachten Prozessintegration und einer digitalen Gesamtstrategie. Moderne Immobilienverwaltungen setzen daher auf integrierte Plattformen, die verschiedene Funktionen bündeln und automatisiert miteinander verknüpfen. Von der Vertragsverwaltung, Nebenkostenabrechnung oder Schadensmeldung laufen alle relevanten Daten zentral zusammen, wodurch durchgängige und ganzheitliche Prozesse echte Entlastung bringen und Abläufe beschleunigen.</p>



<p>Das Beispiel der Ersten Hausverwaltung GmbH, ein Immobilienverwaltungsunternehmen mit bundesweitem Bestand, zeigt, wie sich durch konsequente Digitalisierung Arbeitsabläufe vereinfachen und effizienter gestalten lassen. <strong>Durch die zentrale Cloudplattform werden alle Prozesse von der Posteingangsbearbeitung bis zur Abrechnung digital abgebildet und miteinander verknüpft.</strong> </p>



<p>So entsteht ein durchgängiger, transparenter Workflow, der nicht nur Zeit spart, sondern auch die Servicequalität steigert. „Wir haben ein eigenes Team aus Produktmanagern und Softwareentwicklern aufgebaut, das kontinuierlich an neuen Lösungen arbeitet und bestehende Systeme weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, Prozesse ganzheitlich zu vereinfachen, zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. Das beginnt bei der Kundenplattform, die unsere Eigentümerinnen und Eigentümer täglich nutzen, und geht in alle Prozesse in der Verwaltung über. Wir möchten Abläufe bewusst anders, effizienter und zukunftsorientiert gestalten,“ betont Marcel Tamm, CFO der Ersten Hausverwaltung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation auf einem neuen Level</h2>



<p>Mit der Einführung integrierter Systeme verändert sich auch die Art und Weise, wie Immobilienverwaltungen mit Eigentümerinnen und Eigentümern, Mieterinnen und Mietern sowie Dienstleistern kommunizieren. Telefonate, E-Mails und manuelle Nachverfolgung kosten Zeit und nehmen Ressourcen in Anspruch.</p>



<p><strong>Durch täglich neue Anfragen, zeitaufwendige Vor-Ort-Termine, wachsende Aufgabenkomplexität und den zunehmenden Personalmangel bleibt immer weniger Zeit zur Verfügung. Häufig führt das zu eingeschränkter Erreichbarkeit in Immobilienverwaltungen und zur Frustration bei Kundinnen und Kunden.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitale Kommunikationslösungen schaffen hier spürbare Entlastung. </h2>



<p>Über Kundenportale erhalten Kundinnen und Kunden jederzeit einen schnellen und ortsunabhängigen Zugriff auf Dokumente, Abrechnungen und Mitteilungen. Dabei werden eingehende Dokumente automatisch erfasst, verschlagwortet und digital zugeordnet, während E-Mail-Benachrichtigungen über Updates, Termine oder Ankündigungen informieren. </p>



<p>KI-gestützte Telefonassistenten und Chatbots verbessern zudem die Erreichbarkeit und beantworten häufige Anfragen automatisiert. <strong>Auch die Zusammenarbeit und Kommunikation mit externen Dienstleistern wie Handwerksbetrieben wird durch digitale Schnittstellen vereinfacht</strong>. </p>



<p>Aufträge, Rechnungen oder Statusmeldungen können in Echtzeit ausgetauscht werden, was Rückfragen reduziert und Entscheidungswege beschleunigt. So entsteht eine transparente, reibungslose und effiziente Kommunikationsstruktur, die allen Beteiligten Vorteile bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Automatisierung entlastet den Alltag</h2>



<p>Neben der Kommunikation spielt die Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben eine zentrale Rolle. Routinetätigkeiten wie die Verwaltung von Mietverträgen, die Erstellung von Rechnungen, die Bearbeitung von Wartungsanfragen oder die Suche nach Dokumenten können automatisiert abgewickelt werden.</p>



<p><strong>Das verkürzt Bearbeitungszeiten, minimiert Fehlerquellen und schafft Freiräume für Aufgaben, die menschliche Expertise erfordern, wie beispielsweise für den Austausch mit Kundinnen und Kunden.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtuelle Eigentümerversammlungen schaffen Effizienz und Flexibilität</h2>



<p>Auch virtuelle Eigentümerversammlungen zeigen, wie stark digitale Lösungen den Verwaltungsalltag erleichtern können. Sie reduzieren den Planungs- und Koordinationsaufwand erheblich und ermöglichen allen Beteiligten eine ortsunabhängige Teilnahme. Abstimmungen laufen digital, Protokolle werden automatisch erstellt und Entscheidungen transparent dokumentiert. Gerade mit Blick auf steigende Versammlungszahlen durch ambitionierte Klimaziele und Sanierungsstaus bringen virtuelle Eigentümerversammlungen einen entscheidenden Vorteil. Sie entlasten nicht nur die Verwaltungen, sondern erhöhen auch Transparenz, Flexibilität und Beteiligung innerhalb der Eigentümergemeinschaften.</p>



<p><strong>Die Digitalisierung bietet in Immobilienverwaltungen also enorme Chancen</strong>. Sie stellt einen fortlaufenden Prozess dar, der im Inneren eines Unternehmens beginnt, und für deren Erfolg nicht nur moderne Technik entscheidend ist. Vielmehr geht es darum, wie gut Prozesse, Menschen und Systeme zusammenspielen. Digitale Werkzeuge können Abläufe vereinfachen und beschleunigen, aber erst durch klare Strukturen und eine gelebte Offenheit im Unternehmen entsteht wirklicher Fortschritt.</p>



<p>„Wer heute in digitale Prozesse investiert, schafft nicht nur Effizienz, sondern auch Stabilität und Freiräume – für besseren Service, zufriedene Kundinnen und Kunden und ein motiviertes Team. Digitalisierung bedeutet dabei längst nicht mehr, analoge Abläufe einfach in Software zu übertragen. Es geht darum, Prozesse grundlegend neu zu denken und Mitarbeitende so zu schulen, dass sie digitale Werkzeuge zielgerichtet einsetzen können,“ fasst Marcel Tamm zusammen.</p>



<p>Justus Mentzel</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Dieser Text ist der zweite Teil einer dreiteiligen Serie zur Digitalisierung in der Immobilienverwaltung. Lesen Sie auch Teil eins „<a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/alltag-in-immobilienverwaltungen-zwischen-papierablagen-und-digitaler-transformation/">Alltag in Immobilienverwaltungen: Zwischen Papierablagen und digitaler Transformation</a>&#8222;. Der dritte Teil folgt in der kommenden Ausgabe.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/immobilienverwaltung-2-0-cloudloesungen-smarte-kommunikation-und-automatisierung/">Immobilienverwaltung 2.0: Cloudlösungen, smarte Kommunikation und Automatisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Wir entwickeln IT, die versteht, wie die Branche tickt – Christopher Hoffmann über digitale Innovationen für den Messdienst</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/wir-entwickeln-it-die-versteht-wie-die-branche-tickt-christopher-hoffmann-ueber-digitale-innovationen-fuer-den-messdienst/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-entwickeln-it-die-versteht-wie-die-branche-tickt-christopher-hoffmann-ueber-digitale-innovationen-fuer-den-messdienst</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 20:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Planen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 202]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir werden von digitalen Angeboten überflutet – viele davon versprechen Lösungen, doch nur wenige treffen den tatsächlichen Bedarf. Häufig fehlt es an Verständnis für die Abläufe, Strukturen und Herausforderungen der Branche. Wohnungswirtschaft heute. hat mit Christopher Hoffmann gesprochen, Gründer der craft IT GmbH. In einem sehr persönlichen Beitrag schildert er, warum ihn oberflächliche IT-Konzepte frustrieren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wir-entwickeln-it-die-versteht-wie-die-branche-tickt-christopher-hoffmann-ueber-digitale-innovationen-fuer-den-messdienst/">Wir entwickeln IT, die versteht, wie die Branche tickt – Christopher Hoffmann über digitale Innovationen für den Messdienst</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir werden von digitalen Angeboten überflutet – viele davon versprechen Lösungen, doch nur wenige treffen den tatsächlichen Bedarf. Häufig fehlt es an Verständnis für die Abläufe, Strukturen und Herausforderungen der Branche. Wohnungswirtschaft <strong>heute.</strong> hat mit Christopher Hoffmann gesprochen, Gründer der craft IT GmbH.</p>



<p>In einem sehr persönlichen Beitrag schildert er, warum ihn oberflächliche IT-Konzepte frustrieren – und wie er mit seinem Team eine smarte, praxisnahe Lösung für den Messdienst der Zukunft entwickelt hat: Aus der Branche, für die Branche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Dispo-Krise über die Vision zum Produkt: Wie cape die Arbeit neu denkt</h2>



<p>Wer heute über Digitalisierung spricht, landet schnell bei Buzzwords – und oft bei Frustration. Doch manchmal entstehen echte Lösungen genau dort, wo Not am Mann ist. So war es bei mir, Christopher Hoffmann, als ich 2019 in den elterlichen Messdienst einstieg. Das Unternehmen war als selbständige Handelsvertretung für ganz Schleswig-Holstein zuständig und hatte dementsprechend ein recht hohes Auftragsvolumen.</p>



<p>Während meiner Einarbeitung stellte ich allerdings schnell fest, dass vor allem im Bereich Disposition einiges im Argen lag. Das galt unter anderem auch für Lagerhaltung, Auftragserzeugung und externe Kommunikation: Viele Prozesse waren ineffizient, weil wir keine andere Wahl hatten. Die veraltete Software im Unternehmen zwang uns förmlich zum Einsatz von Papier und dem so genannten &#8222;Medienbruch&#8220;.</p>



<p>Mir wurde immer mehr bewusst, dass das so keine Zukunft haben konnte &#8211; oder anders gesagt: so konnte ich mir im Jahr 2019 beim besten Willen den Arbeitsalltag nicht vorstellen. Das zwar erfreulich hohe Auftragsvolumen führte in der damaligen Situation gleichzeitig zu hohem Stress bei allen Beteiligten, unfassbaren Mengen an Papier und vielen, repetitiven Aufgaben.</p>



<p>Aus meiner Perspektive waren diese für Digitalisierung und Automatisierung jedoch wie gemacht. Nach meinem IT-Studium in Dortmund war ich als Softwareentwickler und User Experience Designer tätig. Letzteres bedeutet, Dinge so zu gestalten, dass sie für Menschen möglichst leicht, angenehm und logisch zu benutzen sind.</p>



<p>Durch diese eher zufällig entstandene Kombination aus Softwareentwicklung und Messdienst entstand während meiner Einarbeitung allmählich eine Idee, die immer konkretere Formen annahm: eine moderne, cloudbasierte Plattform, die (zunächst) die Disposition automatisieren sollte.</p>



<p>Das hat geklappt und aus der Vision ist cape geworden, eine ERP- und Tourenplanungsplattform, die speziell auf die Anforderungen von Gebäudedienstleistern zugeschnitten ist. cape digitalisiert den kompletten Prozess: von der Auftragserfassung über die Planung bis zur mobilen Abwicklung vor Ort und die abschließende Abrechnung von Dienstleistungen. Dabei liegt der Fokus nicht auf Perfektion, sondern auf Pragmatismus – oder wie wir es bei craft IT ausdrücken: „Lieber 98,5 % als 1,5 Jahre zu spät.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technologie trifft Vision – Gebäude, die mitdenken</h2>



<p>Was cape neben der automatischen Planung besonders macht, ist der Blick in die Zukunft: Die Plattform verfolgt die Vision eines intelligenten Messdienstes und stellt das Fundament dar, auf dem der Messdienst der Zukunft auch KI (Künstliche Intelligenz) nutzen kann. Angefangen mit der automatischen Disposition geht der Gedanke viel weiter: so sollen Gebäude künftig eigenständig Fehler oder Wartungsbedarfe melden. Diese Informationen können dann automatisch in Arbeitsaufträge umgewandelt, ins System eingespeist, an die richtigen Techniker verteilt und terminiert werden. Mieter und Verwalter erhalten automatisch Benachrichtigungen und Statusupdates.</p>



<p>Montiert werden muss immer, aber wann, wo und wie effizient, das kann Software übernehmen. So ist es längst keine Vision mehr, dass der Messdienst der Zukunft sowohl ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen anbieten und gleichzeitig mehr mit gleichem Team bewerkstelligen kann. Die Grundlage dafür bieten Digitalisierung und KI-Tools, die craft IT nicht für Anwender, sondern mit ihnen entwickelt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="781" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-1024x781.png" alt="" class="wp-image-56578" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-1024x781.png 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-300x229.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-768x586.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-150x114.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-600x458.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-696x531.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it-1068x814.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/07/Screenshot-2025-07-05-112537-christ-hoffman-foto-craft-it.png 1150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Christopher Hoffmann, Gründer der craft it</figcaption></figure>



<p>Immer mehr Messdienste liefern Ideen, Knowhow und helfen beim Praxistest neuer Funktionen und KI-Tools. Die Digitalisierung in der Branche wird gemeinsam vorangetrieben. Dabei haben sie erkannt, dass solche Tools den Menschen nicht ersetzen. Vielmehr ist es so, dass Digitalisierung und KI dem Menschen Raum verschaffen, ihn flexibler machen und Unternehmen so viel effizienter auf Situationen reagieren können.</p>



<p>Um beim Beispiel der automatischen Disposition zu bleiben: hier Zeit zu sparen bedeutet, mehr Zeit für andere Dinge zu haben, beispielsweise für die Themen Kundenservice und -bindung, Qualitätsverbesserungen oder Prozessmanagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das macht den Messdienst der Zukunft aus</h2>



<p>Der Messdienst der Zukunft hat eine hochautomatisierte Zentrale, einen &#8222;Messdienst-Hub&#8220;. Dieser Hub agiert als das Steuerungs- und Daten-Drehkreuz für alles, was den Messdienst betrifft. Zusammen mit den menschlichen Mitarbeitern kümmert der Hub sich neben der Zentralisierung von Daten sowohl um die Koordination von Aufgaben und Technikern als auch um die Integration verschiedener Systeme und Prozesse. Das führt dazu, dass sich der Messdienst zu einem immer größer werdenden Teil auf seine Arbeiten vor Ort konzentrieren kann.</p>



<p>Christopher Hoffmann</p>



<p><a href="https://craft-it-gmbh.de">https://craft-it-gmbh.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wir-entwickeln-it-die-versteht-wie-die-branche-tickt-christopher-hoffmann-ueber-digitale-innovationen-fuer-den-messdienst/">Wir entwickeln IT, die versteht, wie die Branche tickt – Christopher Hoffmann über digitale Innovationen für den Messdienst</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<item>
		<title>Aareon Forum 2025 – Neue Features und KI für mehr Wertschöpfung</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/aareon-forum-2025-neue-features-und-ki-fuer-mehr-wertschoepfung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aareon-forum-2025-neue-features-und-ki-fuer-mehr-wertschoepfung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2025 20:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Aareon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Aareon Forum 2025, das zentrale Anwendertreffen für wohnungswirtschaftliche Aareon-ERP-Systeme, bietet Aareon eine Plattform für zukunftsgerichtete Innovation, praktische Anwendungsfälle und Vernetzung. Die zweitägige Veranstaltung für Fach- und Führungskräfte aus der Branche findet vom 3. bis 4. September 2025 im Penta Hotel Leipzig statt. Im Zentrum des Aareon Forums steht neben verschiedenen neuen Funktionalitäten in [&#8230;]</p>
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<p>Mit dem Aareon Forum 2025, das zentrale Anwendertreffen für wohnungswirtschaftliche Aareon-ERP-Systeme, bietet Aareon eine Plattform für zukunftsgerichtete Innovation, praktische Anwendungsfälle und Vernetzung. Die zweitägige Veranstaltung für Fach- und Führungskräfte aus der Branche findet vom 3. bis 4. September 2025 im Penta Hotel Leipzig statt.</p>



<p>Im Zentrum des Aareon Forums steht neben verschiedenen neuen Funktionalitäten in den ERP-Systemen, insbesondere der praxisnahe Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) – für mehr Wertschöpfung sowie Entlastung von Mitarbeitenden.</p>



<p>Zusätzlich zum Fachprogramm kommt die persönliche Begegnung nicht zu kurz. In den Breakout-Sessions diskutieren Teilnehmende mit unseren Expertinnen und Experten über aktuelle Herausforderungen und Trends. Eine begleitende Ausstellung mit innovativen Partnerlösungen zeigt zudem Möglichkeiten zur gezielten Erweiterung digitaler Ökosysteme und zusätzlichen Automatisierung von Prozessen.</p>



<p>Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der <a href="https://events.aareon.de/event/10628734-539c-4dce-aa18-413e76e690b1/summary-1-1">Veranstaltungsseite Aareon Forum 2025</a>.</p>



<p>Karin Veyhle, Aareon</p>
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		<title>Digitalisierung für mehr Wertschöpfung im Rechnungswesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 17:58:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG95]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsmodalitäten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Göran Gutberlet, Marketing &#38; Communication Specialist, First Financial Software GmbH Wohnungswirtschaftlicher Zahlungsverkehr gilt als langweilig. Ein Nischenthema für Buchhalter, das in der Tagespresse praktisch nicht stattfindet. Beim Thema Wohnen denken die meisten an Wohnungsknappheit, an steigende Mieten, an explodierende Baukosten und energetischen Sanierungsstau. Alles fraglos wichtige Themen. Doch weisen sie alle auf dasselbe Kernproblem [&#8230;]</p>
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<p>Von Göran Gutberlet, Marketing &amp; Communication Specialist, First Financial Software GmbH</p>



<p>Wohnungswirtschaftlicher Zahlungsverkehr gilt als langweilig. Ein Nischenthema für Buchhalter, das in der Tagespresse praktisch nicht stattfindet. Beim Thema Wohnen denken die meisten an Wohnungsknappheit, an steigende Mieten, an explodierende Baukosten und energetischen Sanierungsstau. </p>



<p>Alles fraglos wichtige Themen. Doch weisen sie alle auf dasselbe Kernproblem hin – die meisten Wohnungsunternehmen haben ein Ressourcenproblem, denn sie beschäftigen sich noch immer zu viel mit sich selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Automatisierung schafft Freiräume für wertschaffende Prozesse</h2>



<p>Eine der Hauptursachen liegt in nicht konsequent digitalisierten Prozessen, etwa im Rechnungswesen. Dabei gibt es Lösungen. Die Zahlungsverkehrslösung BK01 von First Financial Software, einem Gemeinschaftsunternehmen von Aareon und Aareal Bank, zeigt schon seit Jahren, was technisch machbar ist. </p>



<p>Mit cleverer Electronic-Banking-Software sind vollständig durchautomatisierte Zahlungs- und Buchungsprozesse möglich. Für Wohnungsunternehmen ist das ein Segen. Sie gewinnen Freiräume, um sich mit den eigentlich wichtigen Themen zu beschäftigen – den Bedürfnissen ihrer Mieter und der Entwicklung ihrer Bestände.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Manueller Massenzahlungsverkehr als prozessualer Alptraum</h2>



<p>Dass die manuelle Verarbeitung einer großen Anzahl regelmäßig anfallender Zahlungen, wie sie typisch für die Wohnungswirtschaft sind, ein prozessualer Alptraum sind, hat die First Financial Software schon vor Jahrzehnten erkannt. Schon geringe Fehlerquoten führen Monat für Monat zu einer hohen Anzahl von Klärungsfällen. Im Rechnungswesen bindet dies umfänglich Ressourcen, ohne dem Unternehmen einen nennenswerten Mehrwert zu verschaffen.</p>



<p>Immer gleiche, oder doch zumindest ähnliche Abläufe bieten sich aber an, in eine regelbasierte Form überführt und in einer intelligenten Steuerungssoftware abgebildet zu werden. Genau das tut das BK01 Verfahren. Es ist in allen führenden immobilienwirtschaftlichen ERP-Systemen bereits integriert und stellt mit über 130 Millionen Buchungen im Jahr in der deutschen Wohnungswirtschaft so etwas wie einen Branchenstandard dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nie wieder eine Zahlung manuell zuordnen</h2>



<p>Über die Jahre hat die First Financial Software zusammen mit der Aareal Bank die Prozessketten der Wohnungswirtschaft immer weiter durchleuchtet und überall dort Softwareroutinen entwickelt, wo Unklarheiten in der Zuordnung entstehen oder ein Prozess zu stocken droht. Prominentes Beispiel sind die zwei Prozent Rücklastschriften, die regelmäßig entstehen, weil das Guthaben auf dem Mieterkonto nicht ausreicht, um die Mietforderung abzubuchen.</p>



<p>Mit dem BK01 Mietenmanagement erfolgen die zugehörigen Umbuchungen inklusive Rücklastschriftgebühr ohne manuelles Zutun. Der Clou liegt in der Verwendung eindeutiger, virtueller Kontonummern für jeden einzelnen Vertrag, die über das angebundene Kontosystem der Aareal Bank zur Verfügung gestellt werden. Die korrekte Kontonummer übermittelt dann auch gleich den Zahlungspflichtigen mit dem passenden Verwendungszweck für die entsprechende Buchung. Klärungsfälle reduzieren sich auf ein Minimum.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zeitersparnis pro Rücklastschrift: ca. 3 Minuten</h4>



<p>In diesem Kontext berichten Kunden, dass es manchmal sehr mühsam sei, Zahlungen eindeutig zuzuordnen, wenn zum Beispiel die Oma für den Enkel oder die Tante für den Neffen gezahlt und am Zahlschein nicht die Verrechnungsnummer vermerkt hätte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitgewinne und Datentransparenz</h2>



<p>Angefangen hat alles mit Lösungen zur Automatisierung des debitorischen Zahlungsverkehrs, also der Zahlungen für Miete, Hausgeld, Instandhaltungsrücklagen und Mitgliederbeiträge. Diese machen den größten Anteil am wohnungswirtschaftlichen Zahlungsverkehr aus und bergen insofern auch das größte Potenzial für Prozessoptimierungen. Ohne BK01 müssen die Kontoinformationen zu jeder Überweisung aufwändig manuell erfasst, kontiert und gebucht werden. Informationen zu BK01 Zahlungseingängen werden dagegen über das Kontosystem der Aareal Bank tagesaktuell elektronisch bereitgestellt, zugeordnet und automatisch zur Buchung im ERP-System eingelesen.</p>



<p>Kunden erläutern, dass sie eine Trefferquote von 98 Prozent an debitorischen Buchungen hätten, die vollkommen automatisiert durchlaufen würden. Die manuellen Aufwände in diesem Prozess und der damit verbundene Personalaufwand seien extrem gesunken, genauso wie die Fehlerquote. Außerdem ginge die Bearbeitung der Zahlungseingänge einfach wesentlich schneller.</p>



<p>Später ist das kreditorische Pendant dazu gekommen, mit dessen Hilfe auch die Betriebskosten der Wohnungsunternehmen kontierungsgenau aufgeschlüsselt und gebucht werden. Beides beschleunigt die Prozesse enorm und sorgt für Transparenz in der Buchhaltung. Für die besonders ausgeprägte Geschäftsbeziehung zu den Versorgern gibt es inzwischen eine ganze Reihe von branchenübergreifenden BK01 Erweiterungen, die den Datenaustausch und die Harmonisierung der Zahlungs- und Buchungsprozesse in beide Richtungen unterstützen. Somit ist auch bei den versorgertypischen Sammelrechnungen eine vollautomatisierte Zuordnung auf Verbrauchszählerebene möglich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ersparnis durch debitorisches und kreditorisches BK01 bei 5.000 Wohneinheiten: mtl. ca. € 2.000</h4>



<h2 class="wp-block-heading">Die Mietkautionen auf dem Sparbuch hat ausgedient</h2>



<p>Großes Effizienzpotenzial liegt auch im Umgang mit Mietkautionen, für deren Verwaltung spezielle gesetzliche Auflagen zur treuhänderischen Anlage gelten. Die damit oftmals einher gehende doppelte Datenhaltung macht den Prozess der Kautionsverwaltung traditionell sperrig, auch wenn das sprichwörtliche Sparbuch inzwischen Seltenheitswert hat. Mit dem BK01 Kautionsmodul ist die Verwaltung von Einzelmietkautionen auf einem zentralen physischen Konto bei der Aareal Bank möglich – direkt aus dem ERP-System heraus und ganz ohne Eröffnung separater Kautionskonten. </p>



<p>Komfortfunktionen automatisieren nicht nur die korrekte Zuordnung von Kautionsanlage und -auszahlung, die Monat für Monat bei immerhin 1 Prozent aller Mietverträge anfällt. Auch gängige Geschäftsvorfälle wie Einbehalte, Ratenzahlungen oder abweichende Treugeber werden aus dem ERP-System heraus unterstützt, einschließlich Anstoßen der Mieterkorrespondenz aus den Stammdaten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zeitersparnis pro bearbeitete Kaution: ca. 50 Minuten</h4>



<h2 class="wp-block-heading">Problemzahlern helfen ihre Ausstände zu begleichen</h2>



<p>Ein schwieriges Thema für jedes Wohnungsunternehmen sind die sogenannten „Problemzahler“. Damit sind nicht die in der Presse oft zitierten „Mietnomaden“ gemeint, die sich über Nacht aus dem Staub machen und neben hohen Mietschulden oft auch desolate Wohnungen hinterlassen. Diese machen zum Glück nur einen sehr geringen Anteil an der Mieterschaft aus. Größer ist dagegen das Klientel der unzuverlässigen Zahler, bei denen ein Lastschrifteinzug nicht mehr möglich ist, weil die Abbuchung mangels Guthaben zu oft gescheitert ist. Im Normalfall bleibt dann nur die Überweisung, die in diesen Fällen aber meistens ebenfalls nicht zuverlässig und termintreu erfolgt.</p>



<p>Dabei sind diese Mieter in der Regel durchaus willens ihre Mietschulden zu begleichen, sie besitzen zum entsprechenden Fälligkeitstermin vielleicht nur nicht die erforderliche Liquidität. Oder die Überweisung der Miete ist nicht als Dauerauftrag angelegt und gerät aufgrund schwieriger Lebensumstände immer wieder in Vergessenheit. Wiederholte Mahnschreiben mit Umbuchungen für zusätzliche Mahngebühren sind die Folge. Eine weitere Problemgruppe sind die gar nicht mal so seltenen „Barzahler“, die Miete und Nebenkosten lieber in bar begleichen. Es gibt Wohnungsunternehmen, die für diese Gruppe extra Kassenschalter an ihren Standorten unterhalten, an denen die Miete mit Scheinen und Münzen eingezahlt werden kann.</p>



<p>Kommt zum Beispiel ein Mieter oder eine Mieterin in die Hauptverwaltung und bezahlt die Miete bei einem Mitarbeitenden, muss dieser das Geld in die Kasse einzahlen. Außerdem muss der Mitarbeitende sich um die Buchhaltung des Kassenbuchs kümmern, und die Barbestände aus der Kasse müssen regelmäßig zur Bank gebracht werden, was viel Zeit kostet und naturgemäß ein gewisses Sicherheitsrisiko für die Mitarbeitenden mit sich bringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bezahlen möglichst einfach machen</h2>



<p>Es ist offensichtlich, dass diese Prozesse extrem ineffizient sind. Zu den wiederholten Zahlungsaufforderungen per Brief kommen oftmals Medienbrüche durch den Einsatz verschiedener Kassen- und Buchungssysteme. Und die Quote der Zahlungsausfälle ist trotzdem beträchtlich. Unter dem Strich gilt, dass Aufwand und Ertrag in solchen Fällen in keinem vernünftigen Verhältnis stehen. Die Lösungen der First Financial zum Forderungsmanagement schaffen auch hier Abhilfe. Die Exchange und Payment Platform stellt auf einfache Weise eine Verbindung zwischen ERP-System und spezialisierten Zahlungsdiensten her. </p>



<p>Im Ergebnis kann das Wohnungsunternehmen für Problemzielgruppen direkt aus seinem ERP-System heraus niedrigschwellige Zahlungsverfahren wie PayPal, Kreditkarte, Direktüberweisung oder Barzahlung per viacash an der Ladenkasse anbieten. Erfolgt die Zahlung, wird diese automatisch im ERP-System gebucht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zeitersparnis pro Zahlungseingang: ca. 30 Minuten</h4>



<p>Hinzu kommen intelligente Algorithmen, die herausfinden, zu welchem Zeitpunkt und über welchen Kommunikationskanal ein Mieter am ehesten zahlungsfähig und zahlungsbereit ist. Da kann dann auch ein Link zum Zahlschein per SMS zur Monatsmitte zielführend sein. Erwiesenermaßen sind die Erfolgsquoten so erheblich höher und die Steuerung und Buchung aus dem ERP-System heraus reduziert den Prozessaufwand auf ein Minimum.</p>



<p>Die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Trotzdem leisten sich die Wohnungsunternehmen noch immer zu viele manuelle Prozesse. Lösungen sind heutzutage nicht mehr zwingend mit großen Softwareprojekten verbunden. Integrierte Module und Plattformangebote wie die der First Financial Software sind verfügbar und mit überschaubarem Aufwand einzuführen. In Kombination mit dem Kontosystem der Aareal Bank generieren sie spürbare Mehrwerte. Dem Wohnungsunternehmen hilft dies, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechenbeispiel</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Wohnungsunternehmen mit 5.000 Verwaltungseinheiten und 4.000 Kautionen; Kostensatz in der Sachbearbeitung: 60 € / Stunde</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>A</strong>      Ersparnis durch automatisierte Rücklastschriftverarbeitung:<br>        2 Prozent Rücklastschriftquote*<br>        = 100 Rücklastschriften pro Monat<br>        = 1.200 Rücklastschriften im Jahr<br>        3 Minuten Zeitersparnis mit integriertem Mieten Management*<br>        <strong>= 60 Stunden Zeitersparnis pro Jahr</strong></li>



<li><strong>B</strong>      Ersparnis durch integrierte Kautionsverwaltung<br>        1 Prozent Kautionsneuanlagen und -auflösungen pro Monat*<br>        = 40 Kautionsfälle pro Monat<br>        = 480 Kautionsfälle pro Jahr<br>        50 Minuten Zeitersparnis mit integriertem Kautionen Management*<br>        <strong>= 400 Stunden Zeitersparnis pro Jahr</strong></li>



<li><strong>C </strong>     Ersparnis durch Angebot alternativer Zahlwege<br>        1 Prozent abweichende Zahlungen*<br>        = 50 Zahlungen pro Monat<br>        = 600 Zahlungen pro Jahr<br>        30 Minuten Zeitersparnis mit optimiertem Forderungsmanagement*<br>        <strong>= 300 Stunden Zeitersparnis pro Jahr</strong></li>
</ul>



<p><strong>Gesamtersparnis: 760 Stunden = € 45.600 pro Jahr</strong><br>* Erfahrungswert</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Digitale Standards für Submetering: Zukunftsaussichten der OMS-Spezifikation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 19:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Deumess]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[energie. Ausgabe 27]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Submetering]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Bolder, Sprecher des OMS-Group e.V., stellte auf dem 10. DEUMESS Fachkongress die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsaussichten der Open Metering System (OMS)-Spezifikation vor. Sein Vortrag „OMS Heute und in Zukunft für Submetering“ verdeutlichte wie wichtig die kontinuierliche Weiterentwicklung von Normen und Kommunikationsprotokollen für den Erfolg der Energiewende in Gebäuden ist. In diesem Beitrag fassen wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Andreas Bolder, Sprecher des OMS-Group e.V., stellte auf dem 10. DEUMESS Fachkongress die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsaussichten der Open Metering System (OMS)-Spezifikation vor. Sein Vortrag „OMS Heute und in Zukunft für Submetering“ verdeutlichte wie wichtig die kontinuierliche Weiterentwicklung von Normen und Kommunikationsprotokollen für den Erfolg der Energiewende in Gebäuden ist.</p>



<p>In diesem Beitrag fassen wir die Kernaussagen seines Vortrags zusammen und geben damit auch einen Ausblick, wie digitale Standards im Submetering den Markt nachhaltig verändern könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Anfänge von OMS: Von der Vision zum Standard</h2>



<p>Die OMS-Spezifikation begann ihre Entwicklung im Jahr 2007, als der Bedarf nach einer herstellerunabhängigen Lösung für die spartenübergreifende Fernablesung von Zählern immer dringlicher wurde. In seinem Vortrag führte Andreas Bolder durch die Anfänge der OMS-Group, die schließlich 2016 als eingetragener Verein gegründet wurde.</p>



<p><strong>Die Idee: Eine offene Kommunikationsplattform zu schaffen, die es Messdienstleistern ermöglicht, Daten für alle Medien – Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme – interoperabel zu erfassen und auszutauschen.</strong></p>



<p>Diese Entwicklung wird durch die Zählerkommunikationsnorm EN 13757 gestützt, die bis heute die technische Grundlage für die OMS-Spezifikation bildet. Hierbei handelt es sich um ein umfassendes Regelwerk, das alle wesentlichen Aspekte der Kommunikation und Datenübertragung bei Zählern regelt.</p>



<p><strong>In der heutigen Zeit, in der der Druck zur Digitalisierung und Automatisierung von Energiedaten-Verarbeitung in Gebäuden immer größer wird, erweist sich diese Standardisierung als unschätzbar wertvoll.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">OMS Heute: Interoperabilität als Schlüssel zur Digitalisierung</h2>



<p>Heute bietet die OMS-Spezifikation eine stabile Grundlage für die Vernetzung von Zählern und anderen Gebäudetechnologien. Sie gewährleistet die Interoperabilität von Messgeräten unterschiedlicher Hersteller und ermöglicht es, Daten sicher und zuverlässig zu erfassen, zu übertragen und auszuwerten. </p>



<p>Ein zentraler Punkt von Andreas Bolders Vortrag war die Bedeutung der OMS-Spezifikation Generation 4, die aktuell im Einsatz ist und als eine der führenden Technologien für die Kommunikation und Datenerfassung im Submetering gilt. Diese Version bietet besonders für Geräte im Submetering entscheidende Vorteile, da sie eine hohe Sicherheit durch Verschlüsselungsverfahren bietet und die Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllt.</p>



<p>Mit OMS-zertifizierten Geräten können Energie- und Gebäudedaten effizient ausgelesen und verarbeitet werden, unabhängig von der verwendeten Zählertechnologie oder dem Anbieter. Dies schafft eine Flexibilität, die sowohl für Wohnungsunternehmen als auch für Energiedienstleister entscheidend ist, um den Betrieb nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten.</p>



<p>Auch im Kontext der zunehmenden Vernetzung in Gebäuden – Stichwort „Smart Building“ – wird deutlich, dass OMS-zertifizierte Geräte einen wesentlichen Beitrag zur effizienten Energienutzung leisten können. Sie ermöglichen beispielsweise, Wärmezähler mit Elektrizitätszählern zu kombinieren und die Daten zentral zu verwalten. </p>



<p><strong>Diese Digitalisierung reduziert nicht nur den Verwaltungsaufwand, sondern eröffnet neue Möglichkeiten für Energieeinsparungen und eine transparentere Kostenabrechnung.</strong></p>



<p>Bolder betonte, dass OMS-zertifizierte Zähler, insbesondere in der Version 4, die Anforderungen des BSI hinsichtlich Datensicherheit und Konformität mit Smart Meter Gateways erfüllen. Das bedeutet, dass die Integration dieser Zähler in größere Gebäudemanagementsysteme – eine wachsende Anforderung im Immobilienbereich – problemlos möglich ist. Besonders hervorzuheben sei der Punkt, dass OMS als standardisierte Lösung für alle Versorgungsmedien (Elektrizität, Wärme, Wasser und Gas) eingesetzt werden kann. Dies reduziere die Anzahl der notwendigen Schnittstellen und erleichtere den Gesamteinsatz erheblich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-1024x575.png" alt="" class="wp-image-53944" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-1024x575.png 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-300x168.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-768x431.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-1536x862.png 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-150x84.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-600x337.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-696x391.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-1392x782.png 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU-1068x600.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/01/Bild-Vortrag-Bolder-2_NEU.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zukunft von OMS: Weitbereichskommunikation für das Submetering von morgen</h2>



<p>Als Abschluss seines Vortrags wagte Andreas Bolder einen Blick in die Zukunft der OMS-Spezifikation. Er stellte die neuesten Entwicklungen im Bereich der Low Power Wide Area Networks (LPWAN) vor, die es ermöglichen, Zählerdaten über große Entfernungen hinweg zu übertragen. Dies ist besonders relevant für weitläufige Immobilien oder die Datenübertragung über viele Geschossebenen hinweg, wobei herkömmliche Kommunikationsnetze häufig an ihre Grenzen stoßen.<ins></ins></p>



<p>Die OMS-Spezifikation Generation 5 wird LPWAN-Technologien beinhalten und den bisherigen Funkstandard (wireless M-Bus) erweitern. Dies bedeutet, dass Zähler in Zukunft noch energieeffizienter arbeiten und ihre Daten über größere Distanzen hinweg übertragen können. Dies schafft neue Möglichkeiten für das Submetering, insbesondere in Immobilien, in denen die Funkkommunikation bisher eine Herausforderung darstellte.<ins></ins></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: OMS als Zukunftsgarant für die Digitalisierung im Gebäudemanagement</h2>



<p>Andreas Bolder schloss seinen Vortrag mit einem optimistischen Ausblick: Die OMS-Spezifikation wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung der Energie- und Gebäudedaten spielen. Für Wohnungsunternehmen und Energiedienstleister bietet die standardisierte Kommunikationstechnologie die notwendige Flexibilität und Sicherheit, um den Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden. </p>



<p>Die kontinuierliche Weiterentwicklung, wie die Einführung von OMS LPWAN, stellt sicher, dass OMS auch langfristig eine tragende Säule im Bereich Submetering bleiben wird. Die Kombination aus Interoperabilität, Sicherheit und zukunftsweisender Kommunikationstechnologie macht OMS zur idealen Lösung für die Digitalisierung der Energieerfassung in Gebäuden.</p>



<p>Robert Woggon</p>
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		<title>Intelligente Prozessautomatisierung und die Daten-Nutzung sind wichtig</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/intelligente-prozessautomatisierung-und-die-daten-nutzung-sind-wichtig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=intelligente-prozessautomatisierung-und-die-daten-nutzung-sind-wichtig</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Aareon]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[ERP]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 192]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Aareon Forum in Leipzig trafen sich am 5. und 6. September zahlreiche Anwenderinnen und Anwender wohnungswirtschaftlicher ERP-Systeme. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die neuesten Entwicklungen im Aareon Property Management System sowie technologische Trends. Aareon-Expertinnen und -Experten zeigten gemeinsam mit Kundinnen und Kunden auf, wie Wohnungsunternehmen die Effizienz ihrer Systeme weiter steigern können und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf dem Aareon Forum in Leipzig trafen sich am 5. und 6. September zahlreiche Anwenderinnen und Anwender wohnungswirtschaftlicher ERP-Systeme. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die neuesten Entwicklungen im Aareon Property Management System sowie technologische Trends. </p>



<p>Aareon-Expertinnen und -Experten zeigten gemeinsam mit Kundinnen und Kunden auf, wie Wohnungsunternehmen die Effizienz ihrer Systeme weiter steigern können und welche Möglichkeiten der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automation bietet, um den Arbeitsalltag zu vereinfachen.</p>



<p><strong>Oliver Luttmann</strong>, Geschäftsführer Aareon Deutschland GmbH, stellte gemeinsam mit <strong>Carsten Wiese</strong>, Head of Sales Aareon Deutschland GmbH, die Roadmap für die Zukunft der Wohnungswirtschaft vor. Dabei betonte Oliver Luttmann auch die Bedeutung von KI zur Vereinfachung von Prozessen:</p>



<p>„Da es immer schwieriger wird, Fachkräfte zu finden, ist die Entlastung der Mitarbeitenden von repetitiven Aufgaben, unter anderem durch den Einsatz von KI, ein enormer Vorteil. Erhält ein Unternehmen beispielsweise ein Dokument, kann die KI dieses automatisch zuordnen, weiterleiten und so bei der Verarbeitung unterstützen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine intelligente Prozessautomatisierung für die Wohnungsunternehmen wird immer wichtiger</h2>



<p>Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gewinnt eine intelligente Prozessautomatisierung für die Wohnungsunternehmen zunehmend an Bedeutung. Zum Potenzial der Automatisierung mit Künstlicher Intelligenz (KI) führte <strong>Richard Hector</strong>, Managing Director Aareon Connect, aus: </p>



<p>„KI-basierte Bot-Lösungen können Wohnungsunternehmen insbesondere bei der Kommunikation mit Mietenden und Partnern unterstützen, um Anfragen direkt zu verarbeiten oder für eine automatisierte Bearbeitung vorzubereiten – beispielsweise bei Fragen von Mietenden, Schadensmeldungen und Beauftragungen. Ein weiterer Vorteil ist die direkte Integration in ERPs, die nahtlose Prozesse erlauben. Diese intelligente Prozessautomatisierung reduziert damit deutlich den Aufwand für die Mitarbeitenden, die sich dann mehr auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können.“</p>



<p>Bei einer robotergesteuerten Prozessautomatisierung (RPA) in SAP®-Systemen übernehmen beispielsweise digitale Roboter oder Bots manuelle, repetitive und zeitintensive Tätigkeiten oder Aufgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für ein nachhaltiges Immobilienmanagement &#8211; Daten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft</h2>



<p>Zum Thema Energieeffizienz betonte <strong>Anke Morlath</strong>, Produkt- und Partnermanagerin Nachhaltigkeit bei Aareon: „Konsistente Daten sind das A und O für ein nachhaltiges Immobilienmanagement &#8211; Daten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie bilden die Grundlage für eine Vielzahl an Prozessen in einem Wohnungsunternehmen, wie unter anderem das Erarbeiten des Klimapfads und das Erfüllen der Berichtspflichten oder der vielfältigen gesetzlichen Anforderungen. Dies schafft die Basis für eine energieeffiziente Unternehmenssteuerung.“</p>



<p>Die Partnerausstellung bot den Teilnehmenden des Aareon Forums die Gelegenheit, sich mit rund 20 innovativen Lösungsanbietern auszutauschen, wie das digitale Ökosystem im eigenen Unternehmen ausgebaut werden kann.</p>



<p>Stefanie Meik</p>
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