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	<title>Artenschutz Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Artenschutz Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>Erhalt der Biodiversität: Vom Wissen zum Handeln &#8211; 10 Must-Knows</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2024 18:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig Wohnen und Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 187]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der noch unentdeckten Artenvielfalt über widerstandsfähige Wälder bis zu den Auswirkungen des Lebensmittelkonsums auf die Natur: 64 Expertinnen und Experten, darunter Wolfgang Wende vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), haben jetzt ihr Wissen und ihre Empfehlungen gebündelt und in Form von &#8222;10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung&#8220; für 2024 veröffentlicht. Der neue Bericht des Leibniz-Forschungsnetzwerks [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/erhalt-der-biodiversitaet-vom-wissen-zum-handeln-10-must-knows/">Erhalt der Biodiversität: Vom Wissen zum Handeln &#8211; 10 Must-Knows</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von der noch unentdeckten Artenvielfalt über widerstandsfähige Wälder bis zu den Auswirkungen des Lebensmittelkonsums auf die Natur: 64 Expertinnen und Experten, darunter <strong>Wolfgang Wende</strong> vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), haben jetzt ihr Wissen und ihre Empfehlungen gebündelt und in Form von &#8222;<a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/10MustKnows24_DE_Digitalversion_final-2.pdf">10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung</a>&#8220; für 2024 veröffentlicht. </p>



<p>Der neue Bericht des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität zeigt Politik und Gesellschaft konkrete Wege auf, wie die biologische Vielfalt auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene wirksam erhalten und nachhaltig genutzt werden kann, und wie sich dadurch zugleich das Klima schützen lässt.</p>



<p>Mit der Veröffentlichung tragen die Forschenden aktuelle, wissenschaftliche Fakten zusammen und somit zur Debatte um die nationale Biodiversitätsstrategie bei, die noch vor der nächsten Weltnaturkonferenz im Herbst 2024 verabschiedet werden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es braucht gemeinsame Antworten</h2>



<p>&#8222;Bereits heute überschreiten wir planetare Belastungsgrenzen, sowohl bei der globalen Erwärmung als auch beim Verlust biologischer Vielfalt. Um diesen Krisen zu begegnen, braucht es gemeinsame Antworten. Wir wissen, dass der Schutz der Biodiversität wesentlich dazu beitragen kann, den Klimawandel abzuschwächen, etwa durch artenreiche Wälder und wiedervernässte Moore, die Kohlenstoff speichern. </p>



<p>Nur wenn Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität stärker in den Fokus rücken, kann es gelingen, gegen beide Krisen zugleich vorzugehen&#8220;, sagt <strong>Dr. Kirsten Thonicke</strong>, Leitautorin und stellvertretende Abteilungsleiterin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die das <a href="https://www.leibniz-biodiversitaet.de/">Forschungsnetzwerk</a> koordiniert.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Unsere Empfehlungen bündeln die heute verfügbaren Forschungserkenntnisse für Entscheiderinnen und Entscheider. Die Must-Knows sollen ihnen Orientierungswissen an die Hand geben, um die global beschlossenen Biodiversitätsziele im deutschen Kontext umsetzen zu können“</p>
<cite>Dr. Sibylle Schroer vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)</cite></blockquote>



<p>Nach der großen Resonanz auf die 2022 erstmals veröffentlichten &#8222;<a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/10MustKnows24_DE_Digitalversion_final-2.pdf">10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung</a>&#8220; haben jetzt Forschende aus insgesamt 52 deutschen und internationalen Forschungseinrichtungen ihre Expertise aus den Umwelt-, Lebens-, Raum-, Sozial-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften in die Neufassung eingebracht. </p>



<p>&#8222;Unsere Empfehlungen bündeln die heute verfügbaren Forschungserkenntnisse für Entscheiderinnen und Entscheider. Die Must-Knows sollen ihnen Orientierungswissen an die Hand geben, um die global beschlossenen Biodiversitätsziele im deutschen Kontext umsetzen zu können&#8220;, sagt Autorin <strong>Dr. Sibylle Schroer</strong> vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). </p>



<p>&#8222;Dazu gehört auch anzuerkennen, dass wir bislang nur einen relativ kleinen Teil der kompletten Biodiversität erforscht und verstanden haben. Diese Erkenntnis ist ein wichtiger Schritt zu nachhaltigeren Umweltschutzmaßnahmen, die ökosystembasiertes Lebensraummanagement in den Fokus nehmen sollten – und damit die Funktionen und Interaktionen zwischen Arten und Habitaten, anstatt nur einzelne Arten und Lebensräume zu berücksichtigen.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geballtes Biodiversitätswissen von 64 Fachleuten quer durch die Disziplinen</h2>



<p>Für die nationale Umsetzung der 23 globalen Biodiversitätsziele, auf die sich im Dezember 2022 auf der Weltnaturkonferenz die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen geeinigt hatten, wird zurzeit die Nationale Biodiversitätsstrategie 2030 erarbeitet. Um hierfür aktuelle Fakten aus der Wissenschaft zu liefern, wurde die erste Fassung der &#8222;10 Must-Knows&#8220; von 2022 um zahlreiche Aspekte erweitert und mit Hilfe aktueller Literatur auf den neuesten Stand gebracht. </p>



<p>Der jetzt veröffentlichte Bericht geht etwa darauf ein, wie die Auswirkungen des Lebensmittelkonsums auf die Biodiversität konkret verringert werden können: &#8222;Biodiversität als wichtigen Produktionsfaktor zu begreifen und zu nutzen, trägt dazu bei, Erträge zu stabilisieren, die Landwirtschaft widerstandsfähig zu machen und uns alle, ob Produzenten oder Konsumenten, zu Biodiversitätsmanagern zu entwickeln&#8220;, so Autor <strong>Dr. Jens Freitag</strong> vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK). Die Autorinnen und Autoren geben praktische Empfehlungen für die Politik und zeigen mit konkreten Handlungsoptionen für die Gesellschaft auf, was Bürgerinnen und Bürger tun können.</p>



<p>Autor <strong>Wolfgang Wende</strong> vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) betont: &#8222;Raum- und Landschaftsplanung können wertvolle Konzepte zum weitergehenden Schutz und zur Wiederherstellung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere liefern. Diese Konzepte müssen konsequent, und auch mit finanziellen Mitteln untersetzt, umgesetzt werden. Bei raumplanerischen Entscheidungen über Landnutzungen müssen der Schutz der Biodiversität und die Entwicklung von Lebensräumen einen höheren Stellenwert bekommen.&#8220;</p>



<p>Die BMBF-Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig wirkten als Kooperationspartner an dem Projekt mit. Die &#8222;<a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/10MustKnows24_DE_Digitalversion_final-2.pdf">10 Must-Knows</a>&#8220; wurden vor der Veröffentlichung von Gutachterinnen und Gutachtern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden kommentiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="559" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP-1024x559.jpg" alt="" class="wp-image-49655" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP-1024x559.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP-300x164.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP-768x419.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP-150x82.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP-600x327.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP-696x380.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/03/Abbildung-OHHLEP-One-Health-Definition-Quelle-WHO-FAO-OIE-UNEP.jpg 1032w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Um den One Health-Ansatz realisieren zu können, bedarf es der Kommunikation, Koordination und Kooperation zwischen allen in der Grafik genannten Sektoren, Disziplinen und Bereichen der Gesellschaft(en) auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene. Abbildung: OHHLEP One Health Definition, Quelle: WHO, FAO, OIE, UNEP.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die &#8222;10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung 2024&#8220; umfassen:</h2>



<p>   + Klima- und Biodiversitätsschutz gemeinsam verwirklichen</p>



<p>   + Ein gesundes Leben auf einem gesunden Planeten ermöglichen</p>



<p>   + Unentdeckte Artenvielfalt beachten</p>



<p>   + Sprachliche, kulturelle und biologische Vielfalt verknüpfen</p>



<p>   + Vielfältige Nutzung von Waldökosystemen und Biodiversitätsschutz in Einklang bringen</p>



<p>   + Agrar- und Ernährungssystem transformieren</p>



<p>   + Land und Ressourcen schützen</p>



<p>   + Transformativen Wandel durch internationale Zusammenarbeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung bewirken</p>



<p>   + Freien Zugang und offene Nutzung von biodiversitätsbezogenen Daten sicherstellen</p>



<p>   + Auswirkungen des Lebensmittelkonsums auf die Biodiversität verringern</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Stimmen von Autorinnen und Autoren der &#8222;10 Must-Knows zur Biodiversitätsforschung 2024&#8220;:</h2>



<p>&#8222;<strong>Ein gesunder Planet ist die Grundlage für unsere menschliche Gesundheit.</strong> Wir sollten sektorübergreifend Biodiversitätsschutz und Gesundheitspolitik verknüpfen, denn eine intakte Natur fördert auch die körperliche und mentale Gesundheit. Wir brauchen einen gemeinsamen Globalen Aktionsplan für Biodiversität und Gesundheit. Lokal sollten Städte und Gemeinden sich aktiv dafür einsetzen, die Natur, inklusive Stadtnatur, zu schützen und wiederherzustellen, da sie sich positiv auf die Gesundheit und das soziale Wohlbefinden auswirkt.&#8220; – <strong>Prof. Dr. Aletta Bonn</strong>, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Friedrich-Schiller-Universität Jena und Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig</p>



<p><strong>Nationale und international Abkommen zum Biodiversitätsschutz verlangen harte Zahlen</strong>, um Schutzmaßnahmen durchführen, bewerten, und belohnen zu können. Diese kann die Forschung nur liefern, wenn biodiversitätsbezogene Daten, v.a. digitale Sequenzinformationen, grenzübergreifend frei verfügbar, offen zugänglich, sowie nachhaltig und standardisiert hinterlegt sind. – <strong>Dr. Christiane Hassenrück</strong>, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)</p>



<p><strong>Wir sollten Bewirtschaftungspraktiken und die Raumplanung so anpassen</strong>, dass die vielfältige Nutzung von Waldökosystemen mit dem Biodiversitätsschutz in Einklang gebracht wird. So können wir den zunehmenden negativen Auswirkungen des Klimawandels im Wald begegnen und gleichzeitig Zielkonflikte zwischen konkurrierenden waldbezogenen Politikzielen auflösen. – <strong>Mats Nieberg</strong>, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und European Forest Institute (EFI)</p>



<p><strong>Diverse Wälder und Waldstrukturen sind die Grundlage für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung</strong> und zentral um die Bereitstellung weiterer Waldökosystemleistungen im Klimawandel zu gewährleisten. – <strong>Dr. Christopher P. O. Reyer</strong>, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)</p>



<p><strong>Derzeit werden in Deutschland täglich ca. 60 Hektar an neuen Siedlungs- und Verkehrsflächen ausgewiesen.</strong> Damit rücken die Flächensparziele der Bundesregierung in weite Ferne. Die Böden können ihre grundlegenden Funktionen nicht mehr erfüllen, ihre Ökosystemleistungen gehen verloren und Lebensräume verschwinden. Schutz, Entwicklung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt müssen auf allen politischen und planerischen Ebenen zentrale Berücksichtigung finden. Das gilt für internationale Vorhaben ebenso wie für die regionale und kommunale Planung. – <strong>Dr. Barbara Warner</strong>, Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL)</p>



<p><strong>Der Verlust der biologischen Vielfalt kann nur gestoppt werden, wenn</strong> umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden, die verschiedene Wirtschafts- und Umweltbereiche einbeziehen und die zügig und mit großem Nachdruck abgegangen werden. – <strong>Prof. Dr. Bernd Hansjürgens</strong>, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)</p>



<p><strong>Der wahre Reichtum der Erde ist seine unermessliche biologische Vielfalt</strong>. Doch es scheint, als ob wir Menschen zu kurzatmig, zu kurzsichtig wären, um mit diesem Schatz sorgsam umzugehen. Viele kennen den Aktienmarkt besser als das Arten-Portfolio, das die Natur uns bietet. Es ist an der Zeit, Natur-Kenntnis für uns alle zum Bildungsziel zu machen &#8211; für eine biodiversitäts-freundliche Welt von morgen. – <strong>Prof. Dr. Christoph Scherber</strong>, Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB)</p>



<p>Quelle: <a href="https://www.leibniz-biodiversitaet.de/">Leibniz Forschungsnetzwerk Biodiversität</a>, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wechselkröte am Bayerischen Bahnhof in Leipzig: Das Artenschutzprogramm beginnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 16:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG3]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Planungen für die Entwicklung des Stadtquartiers Lößniger Straße im Stadtraum Bayerischer Bahnhof gehen voran: Bevor die Bagger rollen, beginnt ein Artenschutzprogramm für die geschützte Wechselkröte, die hier lebt. Bereits 2014 wurde vom Vorkommen der bedrohten Wechselkröte (Bufotes viridis) auf dem brachliegenden Gelände südlich des Portikus berichtet. Um die Population zu bestätigen und entsprechende Schutzmaßnahmen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Planungen für die Entwicklung des Stadtquartiers Lößniger Straße im Stadtraum Bayerischer Bahnhof gehen voran: Bevor die Bagger rollen, beginnt ein Artenschutzprogramm für die geschützte Wechselkröte, die hier lebt. Bereits 2014 wurde vom Vorkommen der bedrohten Wechselkröte (Bufotes viridis) auf dem brachliegenden Gelände südlich des Portikus berichtet. </p>



<p>Um die Population zu bestätigen und entsprechende Schutzmaßnahmen einzuleiten, hatte die BUWOG, in direkter Abstimmung mit dem Amt für Umweltweltschutz der Stadt Leipzig, die spezialisierten Gutachterbüros hochfrequent GbR aus Leipzig und RANA – Büro für Ökologie und Naturschutz aus Halle beauftragt, die 2021 auf dem Areal tätig wurden.</p>



<p><strong>Gute Nachrichten</strong>: Mittlerweile wurde das Vorkommen der seltenen Amphibienart bestätigt. Im April 2022 starten nun Maßnahmen, um die Struktur- und Lebensräume der Wechselkröte zu ertüchtigen – pünktlich zur Laichsaison der Wechselkröte. Diese erstreckt sich von April bis in den Sommer. Zuvor verbringen die Tiere den Winter im Boden.</p>



<p>Mit Wegzug der Distillery zum 31. März beginnt die BUWOG mit genehmigungsfreien Artenschutzmaßnahmen: Hierzu zählt die Verbesserung des Lebensraums z.B. durch Anlage von mehreren Feuchtflächen. Dadurch wird ein stabiles Reproduktionsgeschehen der Tiere aufgebaut, um die nachfolgende Umsiedlungsmaßnahme zu sichern. Während der Umsiedlung wird durch beauftragte Fachexperten der Laich der weiblichen Tiere abgesammelt und in ein Ersatzhabitat transportiert, wo die dort geschlüpften Tiere dann heimisch werden.</p>



<p>Zu diesem Zweck hat die BUWOG ein 5,5 Hektar großes Biotop am Hainer See vertraglich gesichert, welches sich rund 20 Kilometer südlich von Leipzig befindet. Das Ersatzhabitat liegt funktionsfähig vor und wartet nun darauf, die geschützte Art Wechselkröte aufzunehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eva Weiß, Geschäftsführerin der BUWOG Bauträger GmbH</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wir freuen uns, mit der beginnenden Laichsaison nun die vorbereitenden Maßnahmen starten zu können, damit die Amphibien am Hainer See heimisch werden und sich dort als stabile Population gut entwickeln können.</p><cite>Eva Weiß</cite></blockquote>



<p>Die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen wird langfristig – über einen Zeitraum von 25 Jahren – durch ein begleitendes Monitoring überprüft. Herrichten, Pacht und Pflege des Ersatzhabitats werden durch die BUWOG gesichert. Die Kosten der Maßnahme in Höhe von rund 500.000 Euro trägt der Bauträger&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Leipzig-Artenschutz-Wechselkroete-BUWOG.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Leipzig-Artenschutz-Wechselkroete-BUWOG.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>NABU und Vonovia &#8211; Gemeinsam für mehr Artenschutz und Biodiversität – Grünflächen zu Rückzugsräumen für Vögel und Insekten</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/nabu-und-vonovia-gemeinsam-fuer-mehr-artenschutz-und-biodiversitaet-gruenflaechen-zu-rueckzugsraeumen-fuer-voegel-und-insekten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nabu-und-vonovia-gemeinsam-fuer-mehr-artenschutz-und-biodiversitaet-gruenflaechen-zu-rueckzugsraeumen-fuer-voegel-und-insekten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 21:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG135]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogelschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vonovia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands führendes Wohnungsunternehmen Vonovia und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben eine zweijährige Zusammenarbeit vereinbart, um Grünflächen in Quartieren zu städtischen Lebens- und Rückzugsräumen für Insekten und Vögel zu machen und naturnahes Gärtnern zu fördern. Vonovia ist nach Angaben des NABU bundesweit das erste Unternehmen aus der Wohnungsbranche, das diesen Schritt geht. „Als großes Wohnungsunternehmen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Deutschlands führendes Wohnungsunternehmen Vonovia und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben eine zweijährige Zusammenarbeit vereinbart, um Grünflächen in Quartieren zu städtischen Lebens- und Rückzugsräumen für Insekten und Vögel zu machen und naturnahes Gärtnern zu fördern. </p>



<p>Vonovia ist nach Angaben des NABU bundesweit das erste Unternehmen aus der Wohnungsbranche, das diesen Schritt geht. „Als großes Wohnungsunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für die Lebensqualität in den Städten“, sagt Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender von Vonovia. Beim Artenschutz und Biodiversität will der DAX-Konzern Vorreiter sein.</p>



<p>Der NABU, Deutschlands mitgliedsstärkster Umweltverband, kooperiert bei der Standortgestaltung schon seit Jahren mit Unternehmen und macht aus den weitgehend leblosen Grünflächen rund um Gewerbeimmobilien Lebensräume für viele Tierarten. </p>



<p>„Das Potenzial dieser Kooperation ist groß. Vonovia hat bundesweit rund 350.000 Wohnungen im Bestand, darunter viele Quartiere. Dort erreichen wir pro Projekt viele hundert Mieter, wodurch wir eine große Reichweite erzielen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Kooperation ist zunächst für zwei Jahre vereinbart und auf das größte Bundesland Nordrhein- Westfalen begrenzt. Später könnte sie aber auf ganz Deutschland ausgeweitet werden.</p>



<p>Im Pilotquartier Bochum-Weitmar mit seinen mehr als 1.200 Wohneinheiten entwickeln die beiden Partner gemeinsam einen neuen Gestaltungsansatz für Freiflächen, Insektenhotels und Nistplätze, beispielsweise für Mauersegler. Damit sich die urbanen Gärten in einen Lebens- und Rückzugsraum für Bienen, Schmetterlinge oder Vögel verwandeln, nehmen die Biodiversitäts-Experten vom NABU-Landesverband Nordrhein- Westfalen zunächst eine Bestandsaufnahme der Tier-, Pilz- und Pflanzenarten vor und leiten daraus Empfehlungen für eine Grünflächengestaltung ab, die dem Artenschutz bestmöglich Rechnung trägt. </p>



<p>Doch Vonovia möchte mit dieser Zusammenarbeit nicht nur den Tieren helfen. „Vielmehr geht es auch um den Wunsch vieler Mieter, ihr Wohnumfeld durch buntere Grünflächen und mehr Natur aufzuwerten“, berichtet Norbert Rieger, bei Vonovia Geschäftsführer für das Wohnumfeld. Die heute üblichen Grünflächen, da sind sich Vonovia und der NABU einig, seien nicht optimal als Lebens-, Nist- und Rückzugsräume für Vögel, Insekten und andere Tiere geeignet. </p>



<p>Ein gemähter Rasen und akkurat geschnittene Hecken trügen kaum zum Artenschutz bei. Eine Bepflanzung mit mehr Bäumen und Sträuchern, Blühstreifen sowie Nistkästen an den Gebäuden schafften hingegen die dringend benötigten Lebensräume mitten in der Stadt. „Auch das kommt den Bedürfnissen der Mieter entgegen, die sich naturnahe Gärten als Treffpunkte in ihrem Quartier wünschen“, weiß Norbert Rieger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grünflächen in vielen Quartieren etwas üppiger und bunter</h2>



<p>In Zukunft dürfen die Grünflächen in vielen Quartieren etwas üppiger und bunter aussehen: Weil das Gras in Zukunft etwas mehr Zeit zum Wachsen haben wird – die Mähfrequenz wird reduziert &#8211; können dort viele Blüten für bestäubende Insekten gedeihen. Auch verblühte Stauden bleiben teilweise den Winter über stehen, denn hier finden Vögel Nahrung, und Insekten können hier die kalte Jahreszeit überdauern. Eine artgerechte Grünflächengestaltung, so die Beteiligten, ist nach einer Umstellungsphase nicht mit mehr Arbeit verbunden&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Fueko-Gruenflaechen-Quartieren-Rueckzugsraeumen-Voegel-Insekten.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Fueko-Gruenflaechen-Quartieren-Rueckzugsraeumen-Voegel-Insekten.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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