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	<title>Wohnungsbau Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Wohnungsbau Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>Im Grunde unbezahlbar: Freifinanzierter Wohnungsbau in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 18:57:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
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		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 212]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Berliner Wohnungsbau stabilisiert sich auf einem mittleren Niveau. Für das vergangene Jahr rechnet die Investitionsbank Berlin mit ca. 16.300 fertiggestellten Wohnungen. Das wären etwa 1.000 Einheiten mehr als im Jahr zuvor. Das Wachstum speise sich überwiegend aus dem sogenannten Bauüberhang von 50.000 Wohnungen: Es handelt sich also zum großen Teil um Wohnungen, die bereits [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/im-grunde-unbezahlbar-freifinanzierter-wohnungsbau-in-berlin/">Im Grunde unbezahlbar: Freifinanzierter Wohnungsbau in Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Der Berliner Wohnungsbau stabilisiert sich auf einem mittleren Niveau. Für das vergangene Jahr rechnet die Investitionsbank Berlin mit ca. 16.300 fertiggestellten Wohnungen. Das wären etwa 1.000 Einheiten mehr als im Jahr zuvor. </p>



<p>Das Wachstum speise sich überwiegend aus dem sogenannten Bauüberhang von 50.000 Wohnungen: Es handelt sich also zum großen Teil um Wohnungen, die bereits vor mehreren Jahren genehmigt, aber zeitversetzt erst jetzt realisiert wurden. Durch dieses Abarbeiten würden die geringeren Genehmigungszahlen der vergangenen Jahre kompensiert, so <strong>Andreas Tied</strong>, Bereichsleiter Immobilien- und Stadtentwicklung, Investitionsbank Berlin (IBB). </p>



<p>Von der größeren Verfügbarkeit von Neubauwohnungen profitieren allerdings vorerst nur einkommensstarke Haushalte. Das ist eine Kernaussage einer Pressekonferenz zum Berliner Wohnungsneubau, an der <strong>Uwe Bottermann</strong>, Rechtsanwalt und Partner bei Bottermann::Khorrami, <strong>Sascha Nöske</strong>, Vorstand der Strategis AG, <strong>Dr. Lars Vandrei</strong>, Head of Research Catella Investment Management, und <strong>Andeas Tied </strong>(IBB) teilnahmen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="723" height="673" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-27-44-Andreas_Tied_443316632026.jpg-JPEG-Grafik-737-×-1024-Pixel.png" alt="" class="wp-image-60460" style="aspect-ratio:1.0742951494421784;width:339px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-27-44-Andreas_Tied_443316632026.jpg-JPEG-Grafik-737-×-1024-Pixel.png 723w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-27-44-Andreas_Tied_443316632026.jpg-JPEG-Grafik-737-×-1024-Pixel-300x279.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-27-44-Andreas_Tied_443316632026.jpg-JPEG-Grafik-737-×-1024-Pixel-150x140.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-27-44-Andreas_Tied_443316632026.jpg-JPEG-Grafik-737-×-1024-Pixel-600x559.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-27-44-Andreas_Tied_443316632026.jpg-JPEG-Grafik-737-×-1024-Pixel-696x648.png 696w" sizes="(max-width: 723px) 100vw, 723px" /><figcaption class="wp-element-caption">Andreas Tied ist Bereichsleiter Immobilien- und Stadtentwicklung bei der Investitionsbank Berlin. Foto: IBB.</figcaption></figure>
</div>


<p>Der IBB zufolge könne sich der Berliner Durchschnittshaushalt abhängig von Haushaltgröße und angemessener Wohnfläche im Schnitt Kaltmieten zwischen 12,00 Euro und 12,90 Euro pro Quadratmeter leisten, wenn die monatliche Wohnkostenquote von 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht überschritten werden sollte. </p>



<p>Die Angebotsmieten im freifinanzierten Wohnungsneubau liegen jedoch bei durchschnittlich 20 Euro je Quadratmeter. <strong>Sascha Nöske</strong> sieht das Gros des Angebots sogar bei 25 Euro je Quadratmeter. Bei über 30 Euro je Quadratmeter sei dann ein deutlich höherer Vermietungsaufwand erforderlich. </p>



<p>„Diese Grenze wird vorerst bleiben“, sagt <strong>Nöske</strong>. „Denn die Einkommensentwicklung lässt in Berlin nicht mehr zu. Sind die Preise zu hoch angesetzt, droht längerer Leerstand, und der ist nicht wirtschaftlich.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mietobergrenze liegt bei etwa 30 Euro je Quadratmeter</h2>



<p>Auskunft über die Leistbarkeit von Mietwohnungen geben auch die Vermietungszeiten. Angebote im unteren Segment bei durchschnittlich 12 Euro je Quadratmeter sind laut IBB etwa vier bis fünf Tage verfügbar. Bei Mietpreisen von durchschnittlich 19 Euro je Quadratmeter dauere es ca. drei Wochen und bei durchschnittlich 23 Euro je Quadratmeter ca. acht Wochen, bis ein Mieter gefunden sei. </p>



<p>Diese Angaben werden von <strong>Sascha Nöske</strong> bestätigt, der im Schnitt von vier Besichtigungen für einen Vertrag bei Mietpreisen zwischen 20 und 30 Euro ausgeht. Jenseits des S-Bahnrings könnten es aber auch in weniger attraktiven Lagen bis zu zehn Besichtigungen sein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="567" height="474" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-29-06-Foto1_Sascha_N_ske__c__STRATEGIS_1__384416632026.jpg-JPEG-Grafik-5000-×-3333-Pixel-Skaliert-26.png" alt="" class="wp-image-60462" style="aspect-ratio:1.1961722238521673;width:344px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-29-06-Foto1_Sascha_N_ske__c__STRATEGIS_1__384416632026.jpg-JPEG-Grafik-5000-×-3333-Pixel-Skaliert-26.png 567w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-29-06-Foto1_Sascha_N_ske__c__STRATEGIS_1__384416632026.jpg-JPEG-Grafik-5000-×-3333-Pixel-Skaliert-26-300x251.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-29-06-Foto1_Sascha_N_ske__c__STRATEGIS_1__384416632026.jpg-JPEG-Grafik-5000-×-3333-Pixel-Skaliert-26-150x125.png 150w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sascha Nöske ist Vorstand der Strategis AG. Foto: Strategis</figcaption></figure>
</div>


<p>Entscheidend für einen Vermietungserfolg seien neben der Lage und der adäquaten Miethöhe vor allem die Grundrissqualität. „Wer eine Neubauwohnung ins Auge fasst, schaut sich sehr genau an, was er für sein Geld bekommt. Nicht nutzbare Flächen sind ein absolutes Ausschlusskriterium. </p>



<p>Niemand mietet eine Neubauwohnung mit einem langen Flur, nur um darin eine Garderobe aufzuhängen und an dessen Ende eine große Ziervase aufzustellen.“ Entsprechend berät die Strategis AG auch ihre Kunden. </p>



<p>„<strong>Zahlreiche Projekte haben noch Optimierungspotenzial, sowohl was die Flächeneffizienz in den Wohnungen als auch den Nutzungsmix angeht</strong>. Wir empfehlen Gewerbe momentan nur dort, wo es ein klares Mieterinteresse gibt und nicht, weil sich eine Fläche als Wohnung eventuell schlechter vermieten lässt.“</p>



<p><strong>Für eine anhaltend hohe Mietwohnungsnachfrage sorgt der konstante Zuzug nach Berlin, der zu einem Zuwachs von umgerechnet 10.000 bis 15.000 Haushalten pro Jahr führt. Vor allem aus dem Ausland kommen weiterhin junge Menschen nach Berlin</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnungsneubau vorzugsweise am S-Bahn-Ring</h2>



<p>Aufgrund der hohen Grundstückspreise im Zentrum findet der erforderliche Wohnungsbau aktuell vorzugsweise außerhalb der Innenstadt, aber noch in Reichweite des S-Bahn-Rings und mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr statt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="732" height="637" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-26-48-lars-vandrei-highres_1980x1321_80_2__174416632026.jpg-JPEG-Grafik-1980-×-1321-Pixel-Skaliert-68.png" alt="" class="wp-image-60464" style="aspect-ratio:1.1491232006712417;width:359px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-26-48-lars-vandrei-highres_1980x1321_80_2__174416632026.jpg-JPEG-Grafik-1980-×-1321-Pixel-Skaliert-68.png 732w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-26-48-lars-vandrei-highres_1980x1321_80_2__174416632026.jpg-JPEG-Grafik-1980-×-1321-Pixel-Skaliert-68-300x261.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-26-48-lars-vandrei-highres_1980x1321_80_2__174416632026.jpg-JPEG-Grafik-1980-×-1321-Pixel-Skaliert-68-150x131.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-26-48-lars-vandrei-highres_1980x1321_80_2__174416632026.jpg-JPEG-Grafik-1980-×-1321-Pixel-Skaliert-68-600x522.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-26-48-lars-vandrei-highres_1980x1321_80_2__174416632026.jpg-JPEG-Grafik-1980-×-1321-Pixel-Skaliert-68-696x606.png 696w" sizes="(max-width: 732px) 100vw, 732px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Lars Vandrei ist Head of Research bei Catella Investment Management. Foto: Catella</figcaption></figure>
</div>


<p>Beispielhaft ist ein Projekt mit 37 Wohnungen, das die Catella Investment Management unlängst für einen Fonds im Weitlingkiez in Berlin-Lichtenberg angekauft hat. Das nach KfW-55-Standard errichtete Vorhaben hat 50 Prozent barrierefreie Wohnungen und kommt in diesem Frühjahr in die Vermietung.</p>



<p><strong>Vandrei </strong>sagt: „Der Ankauf von Neubau für institutionelle Investoren zum 22fachen der jährlichen Nettokaltmiete rechnet sich noch. Wird das durch die Miete nicht mehr erreicht, müssen Grundstückspreise und Baukosten sinken.“ In Berlin wie in anderen deutschen Großstädten seien Akquisitionen nach wie vor möglich. </p>



<p><strong>In anderen Städten seien aber Regulierungsrisiken geringer und die Kaufkraft höher</strong>. Zudem leide Berlin als Investitionsstandort unter der geringen Projektverfügbarkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wahlversprechen der Parteien werden neuen Wohnraum weiter verteuern</h2>



<p>Entsprechend werden die jüngsten Ideen zur weiteren Regulierung des Berliner Mietwohnungsmarktes wie Sozialquoten in der Bestandvermietung oder Gewinnobergrenzen für Investoren von den Marktteilnehmern als problematisch angesehen. „Eine weitere Regulierungen und die gegebenenfalls erforderliche Quersubventionierung mietpreisgebundener Wohnungen durch marktfreie Einheiten führt insbesondere im gegenwärtigen Marktumfeld nicht zur Ausnutzung der Baugenehmigungen“, sagt <strong>Uwe Bottermann. </strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="595" height="589" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-25-28-U_284416632026.-Bottermann_Presse3-JPEG-Grafik-2362-×-3544-Pixel-Skaliert-25.png" alt="" class="wp-image-60465" style="aspect-ratio:1.0101974130364257;width:376px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-25-28-U_284416632026.-Bottermann_Presse3-JPEG-Grafik-2362-×-3544-Pixel-Skaliert-25.png 595w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-25-28-U_284416632026.-Bottermann_Presse3-JPEG-Grafik-2362-×-3544-Pixel-Skaliert-25-300x297.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/03/Screenshot-2026-03-10-at-12-25-28-U_284416632026.-Bottermann_Presse3-JPEG-Grafik-2362-×-3544-Pixel-Skaliert-25-150x148.png 150w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" /><figcaption class="wp-element-caption">Uwe Bottermann ist Rechtsanwalt und Partner bei Bottermann::Khorrami. Foto: Bottermann</figcaption></figure>
</div>


<p>Die gegenwärtigen Planungserleichterungen durch das Schneller-Bauen-Gesetz beziehungsweise den Bauturbo sowie das Versprechen des Senats, Genehmigungen – wann immer es geht – zu beschleunigen, würden die Folgen der Regulierungsanstrengungen nur bedingt abmildern. „Preistreiber beim Bauen sind weniger die Zinsen für die Projektfinanzierungen als die immer neuen Auflagen, mit denen Entwickler und Investoren konfrontiert sind.“&nbsp;</p>



<p>Ältere Projektkonfigurationen, gestiegene Finanzierungskosten und daraus resultierend längere Vertriebszeiten beeinträchtigen seit längerem auch das Marktgeschehen beim Verkauf von Neubaueigentumswohnungen. „Mit dem Zinsanstieg im Frühjahr 2022 waren 80 Prozent der Interessenten über Nacht verschwunden. </p>



<p>Ein teils dysfunktionaler Mietmarkt sowie die Stabilisierung der Finanzierungsbedingungen sorgen für ein wieder ansteigendes Käuferinteresse. Hinzu kommen die Aspekte der Vermögenssicherung, die größere Auswahl und der bessere Service auf dem Eigentumsmarkt“, sagt <strong>Sascha Nöske</strong>. </p>



<p>„Als Käufer wird man individuell beraten und geschätzt.“ Die Herausforderung sei, dass einige vor Jahren angestoßene Projekte nicht mehr zu den aktuellen Kundenanforderungen hinsichtlich Leistbarkeit und Grundrisseffizienz passen würden.</p>



<p>Solche Projekte rufen inzwischen auch die Berliner Verwaltung auf den Plan, berichtet <strong>Uwe Bottermann</strong>. Nach dem Zweckentfremdungsverbot-Gesetz müssen Eigentümer den Leerstand von Wohnraum nach drei Monaten melden und begründen. <strong>Den Ämtern obliegt es dann, ein Bußgeld festzulegen</strong>. „Abhängig von der angenommenen Miethöhe werden aktuell monatlich zwischen 250 und 750 Euro festgesetzt“, sagt <strong>Bottermann</strong>. Besonders in Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf sei dabei mit einer zügigen Bearbeitung zu rechnen. <strong>Die Initiatoren stehen dann vor der Frage, ob sie eventuell temporär vermieten oder die Strafe zahlen wollen.&nbsp;</strong></p>



<p>Dr. André Schlüter</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Baden-Württemberg-Check: Bezahlbarer Wohnraum braucht bessere Rahmenbedingungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 19:26:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[BadenWürttemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[vbw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bezahlbarer Wohnraum bleibt eines der drängendsten Themen in Baden-Württemberg. Das zeigt der veröffentlichte Baden-Württemberg-Check der baden-württembergischen Tageszeitungen: 56 Prozent der Befragten sehen es als eine der wichtigsten Aufgaben der neuen Landesregierung an, ausreichend bezahlbaren Wohnraum sicherzustellen. Die Wohnungswirtschaft Baden-Württemberg steht bereit, ihren Beitrag zu leisten. Die im vbw Verband baden-württembergischer Wohnungsunternehmen organisierten Wohnungsbaugenossenschaften sowie kommunalen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/baden-wuerttemberg-check-bezahlbarer-wohnraum-braucht-bessere-rahmenbedingungen/">Baden-Württemberg-Check: Bezahlbarer Wohnraum braucht bessere Rahmenbedingungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Bezahlbarer Wohnraum bleibt eines der drängendsten Themen in Baden-Württemberg. Das zeigt der veröffentlichte Baden-Württemberg-Check der baden-württembergischen Tageszeitungen: 56 Prozent der Befragten sehen es als eine der wichtigsten Aufgaben der neuen Landesregierung an, ausreichend bezahlbaren Wohnraum sicherzustellen.</p>



<p>Die Wohnungswirtschaft Baden-Württemberg steht bereit, ihren Beitrag zu leisten. Die im vbw Verband baden-württembergischer Wohnungsunternehmen organisierten Wohnungsbaugenossenschaften sowie kommunalen und kreisgebundenen Wohnungsbaugesellschaften bieten bereits heute bezahlbaren Wohnraum: Die landesweite Durchschnittsmiete liegt bei 7,66 Euro pro Quadratmeter.</p>



<p>Der Bau neuer bezahlbarer Wohnungen ist in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden. Gestiegene Bau- und Grundstückskosten, hohe kommunale Anforderungen, mangelnde Akzeptanz für neue Projekte, zu wenig verfügbares Bauland sowie überzogene energetische Anforderungen haben zu höheren Mieten geführt.</p>



<p>Um in den kommenden fünf Jahren deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und bestehende Wohnungen bezahlbar zu halten, müssen aus Sicht der Wohnungswirtschaft im Land die hohen Anforderungen und Vorgaben im Wohnungsbau sowie die bestehende Wohnraumförderung grundlegend überprüft werden. Nur so könne die Spirale steigender Preise bei steigender Nachfrage und daraus folgenden Verdrängungs- und Segregationseffekten durchbrochen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der vbw schlägt deshalb unter anderem folgende Maßnahmen vor:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Einführung einer neuen Gebäudekategorie mit abgesenkten Baustandards</li>



<li>Die Erhöhung der Mittel für die Wohnraumförderung</li>



<li>Die Schaffung von mehr Bauland – sowohl innerstädtisch als auch am Stadtrand</li>



<li>Sowie die Fokussierung auf die CO2-Einsparung als zentrales Steuerungselement der Dekarbonisierung statt vorwiegend auf Energieeinsparung zu setzen</li>
</ul>



<p>Nach der Landtagswahl gilt es, diese Maßnahmen rasch auf den Weg zu bringen, damit mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen kann und sich die Wohnungsmärkte entspannen.</p>



<p>Im vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. sind 273 Wohnungs- und Immobilienunternehmen organisiert. Zwei Drittel der Unternehmen tragen die Rechtsform der Genossenschaft, ein Drittel zählt zu den Unternehmen der Gebietskörperschaften und Sozialverbände. Sie bewirtschaften rund 450.000 Wohnungen und investieren jährlich insgesamt mehr als 1,8 Milliarden Euro in die Instandhaltung und Modernisierung ihres Wohnungsbestandes sowie in den Wohnungsneubau.</p>



<p>Marion Schubert</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stiftung Schönau baut 33 Mietwohnungen auf kirchlicher Konversionsfläche in Heidelberg Rohrbach</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/stiftung-schoenau-baut-33-mietwohnungen-auf-kirchlicher-konversionsflaeche-in-heidelberg-rohrbach/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=stiftung-schoenau-baut-33-mietwohnungen-auf-kirchlicher-konversionsflaeche-in-heidelberg-rohrbach</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 18:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur. Ausgabe 14]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
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		<category><![CDATA[Ingo Strugalla]]></category>
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		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Schönau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsmangel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem feierlichen Spatenstich hat die Stiftung Schönau am 3. Februar 2026 den offiziellen Baubeginn für ein neues innerstädtisches Wohnquartier in der Heinrich-Fuchs-Straße / Lindenweg im Heidelberger Stadtteil Rohrbach eingeläutet. Auf dem Gelände eines ehemaligen evangelischen Gemeindezentrums entstehen in den kommenden Monaten 33 Mietwohnungen, ergänzt durch eine gemeinsame Tiefgarage. Das Projekt verbindet den sensiblen Umgang [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem feierlichen Spatenstich hat die Stiftung Schönau am 3. Februar 2026 den offiziellen Baubeginn für ein neues innerstädtisches Wohnquartier in der Heinrich-Fuchs-Straße / Lindenweg im Heidelberger Stadtteil Rohrbach eingeläutet. </p>



<p>Auf dem Gelände eines ehemaligen evangelischen Gemeindezentrums entstehen in den kommenden Monaten 33 Mietwohnungen, ergänzt durch eine gemeinsame Tiefgarage. Das Projekt verbindet den sensiblen Umgang mit dem baulichen Bestand mit qualitätsvollem Neubau und leistet einen konkreten Beitrag zur Entlastung des angespannten Heidelberger Wohnungsmarkts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verantwortung für kirchliche Flächen und neuen Wohnraum</h2>



<p>Das Grundstück blickt auf eine lange Geschichte kirchlicher Nutzung zurück: Über viele Jahre hinweg befanden sich hier ein Kindergarten, ein Gemeindehaus sowie das Pfarramtsgebäude. Zahlreiche Menschen verbinden persönliche Erinnerungen mit diesem Ort. Mit der Aufgabe des Standorts durch den Stadtkirchenbezirk eröffnete sich die Möglichkeit, die Fläche neu zu denken und einer zukunftsfähigen Nutzung zuzuführen. Der Stadtkirchenbezirk hat das Grundstück der Stiftung Schönau im Erbbaurecht überlassen.</p>



<p>„Mit diesem Projekt entwickeln wir eine kirchliche Fläche verantwortungsvoll weiter und schaffen dringend benötigten Wohnraum in Heidelberg“, betont <strong>Ingo Strugalla</strong>, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau. „Der Erhalt des Bestands, die sensible städtebauliche Einbindung und der hohe energetische Standard stehen exemplarisch für unseren Anspruch, Wirtschaftlichkeit sowie soziale und ökologische Verantwortung miteinander zu verbinden.“ </p>



<p><strong>Dr. Christof Ellsiepen</strong>, Dekan der Evangelischen Kirche in Heidelberg, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass hier zwei kirchliche Institutionen gemeinsam lebenswerten Wohnraum schaffen. Unsere Zusammenarbeit zeigt, wie wir Verantwortung übernehmen. Wohnen ist eine zentrale soziale Frage – mit diesem Projekt leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag für Heidelberg.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-60123" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-1024x768.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-300x225.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-768x576.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-1536x1152.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-2048x1536.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-150x113.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-600x450.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-696x522.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-1392x1044.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-1068x801.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-1920x1440.jpg 1920w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Spatenstich-Heinrich-Fuchs-Strasse-Bild-1-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Feierlicher Spatenstich für das neue Wohnquartier in Heidelberg-Rohrbach mit Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung Schönau, der Evangelischen Kirche in Heidelberg sowie der Projektbeteiligten. Foto: Stiftung Schönau</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Planung im Dialog: Erhalt und Weiterentwicklung des Bestands</h2>



<p>Von Beginn an war das Projekt von einem intensiven Abstimmungsprozess geprägt. Die frühzeitige Einbindung des Gestaltungsbeirats führte zu einer klaren planerischen Leitlinie: Der vollständige Abriss des Bestands war nicht genehmigungsfähig, der Erhalt und Umbau des ehemaligen Pfarramtsgebäudes wurde zum zentralen Bestandteil des Konzepts. Auf dieser Grundlage entwickelte das Architekturbüro Element A Architekten BDA aus München einen Entwurf, der Bestand und Neubau überzeugend miteinander verbindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drei Baukörper, ein Ensemble</h2>



<p>Entstanden ist ein Ensemble aus drei Baukörpern: Das denkmalprägende Bestandsgebäude wird grundsaniert, entkernt, erweitert und umgebaut. Hier entstehen nach Abschluss der Arbeiten zehn neue Mietwohnungen. Ergänzt wird der Bestand durch zwei dreigeschossige Neubauten mit insgesamt 23 Wohnungen. Die Baukörper gruppieren sich behutsam um zwei erhaltenswerte, gewachsene Bäume im Innenhof und fügen sich maßvoll in die heterogene Bebauungsstruktur des Quartiers ein. Insgesamt entstehen auf einer Grundstücksfläche von rund 2.150 Quadratmetern etwa 2.685 Quadratmeter Wohnfläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verantwortungsvolles und barrierefreies Wohnkonzept</h2>



<p>Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. Der Erhalt des Bestandsgebäudes vermeidet graue Energie, die Integration der vorhandenen Bäume stärkt die Aufenthaltsqualität im Quartier. Energetisch wird das Bestandsgebäude den KfW-Standard 55 und die Neubauten im KfW-40-Standard erfüllen.</p>



<p>Zudem wird das Quartier an die Fernwärme der Stadtwerke Heidelberg angeschlossen. Die Beheizung der Wohnungen erfolgt über Fußbodenheizung. Alle Neubauten werden barrierefrei erschlossen und verfügen über Aufzüge.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erschließung und Mobilität</h2>



<p>Die Tiefgarage bietet Platz für 19 Stellplätze und wird kompakt als Mittelgarage ausgeführt. Die Erschließung des Quartiers erfolgt sowohl über die Heinrich-Fuchs-Straße als auch über den Lindenweg und schafft eine gute fußläufige Durchwegung innerhalb des Areals.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bauablauf und Projektbeteiligte</h2>



<p>In der Umsetzung arbeitet die <a href="https://stiftungschoenau.de/" type="link" id="https://stiftungschoenau.de/">Stiftung Schönau</a> mit der Firma Moser aus Baden-Baden als Generalunternehmer zusammen. Die Baustelleneinrichtung hat bereits im Januar begonnen, die Verbauarbeiten starten in diesen Tagen. Der Abschluss der Rohbauarbeiten ist für Juli 2026 vorgesehen, die Fertigstellung der Ausbauarbeiten und Außenanlagen für August 2027. Wenn alles planmäßig verläuft, wird das Bauvorhaben im September 2027 abgeschlossen sein.</p>



<p>Christine Flicker</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Die Stiftung Schönau ist ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Heidelberg</strong>. Als wirtschaftlich agierendes Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden erzielt die Stiftung Erlöse durch die Investition in Immobilienfonds, der Vergabe von Erbbaurechten sowie aus Vermietung, Verpachtung und Forstwirtschaft . Seit einigen Jahren verpachtet die Stiftung zudem Flächen zur Erzeugung erneuerbarer Energien.</p>



<p>Die Stiftung Schönau besitzt rund 900 Wohnimmobilien in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg. Damit stellt sie dringend benötigten Wohnraum im angespannten Immobilienmarkt der badischen Metropolen zur Verfügung.</p>



<p>Aufgabe der Stiftung ist die professionelle Bewirtschaftung ihres Vermögens. Die Erträge daraus fließen zu einem überwiegenden Teil direkt in den Haushalt der Evangelischen Landeskirche in Baden und finanzieren kirchliches Bauen und Pfarrstellen.</p>



<p>Das Stiftungsvermögen stammt aus dem ehemaligen Kloster Schönau (Odenwald). Seit ihrer Gründung im Jahr 1560 verfolgt die Stiftung die Maxime, ihr Handeln auf Dauer anzulegen und zukunftsorientiert und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Mit rund 100 Beschäftigten ist die Stiftung Schönau eine der ältesten Institutionen Heidelbergs.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/stiftung-schoenau-baut-33-mietwohnungen-auf-kirchlicher-konversionsflaeche-in-heidelberg-rohrbach/">Stiftung Schönau baut 33 Mietwohnungen auf kirchlicher Konversionsfläche in Heidelberg Rohrbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>WBM realisiert queeres Wohnprojekt in der Berolinastraße nahe Berlin Alexanderplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 18:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur. Ausgabe 14]]></category>
		<category><![CDATA[Rad und Tat Berlin gGmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Durchmischung]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Teilhabe]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[WBM]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH steht kurz vor der Fertigstellung eines bundesweit einmaligen Wohnprojekts in der Berolinastraße in unmittelbarer Nähe zum Alexanderplatz. In Kooperation mit der Rad und Tat Berlin gGmbH (RuT) entstehen 73 bezahlbare Mietwohnungen speziell für Lesben und queere Frauen. Ergänzt wird das Vorhaben durch ein inklusives soziokulturelles Zentrum mit Beratungs-, Begegnungs- und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wbm-realisiert-queeres-wohnprojekt-in-der-berolinastrasse-nahe-berlin-alexanderplatz/">WBM realisiert queeres Wohnprojekt in der Berolinastraße nahe Berlin Alexanderplatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH steht kurz vor der Fertigstellung eines bundesweit einmaligen Wohnprojekts in der Berolinastraße in unmittelbarer Nähe zum Alexanderplatz. In Kooperation mit der Rad und Tat Berlin gGmbH (RuT) entstehen 73 bezahlbare Mietwohnungen speziell für Lesben und queere Frauen. Ergänzt wird das Vorhaben durch ein inklusives soziokulturelles Zentrum mit Beratungs-, Begegnungs- und Veranstaltungsräumen sowie einem öffentlich zugänglichen Kiez-Café im Erdgeschoss.</p>



<p>Mit dem Neubau setzt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ihre Strategie fort, auch in zentralen Innenstadtlagen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und ihre Präsenz in Berlin-Mitte gezielt auszubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielfältiger Wohnungsmix und soziale Infrastruktur</h2>



<p>Das Projekt umfasst einen breiten Wohnungsmix aus Ein- bis Vierzimmerwohnungen. Ergänzend wird eine Pflege-Wohngemeinschaft mit acht Plätzen für ältere oder pflegebedürftige Frauen eingerichtet. Ein Großteil der Wohnungen verfügt über einen Balkon. Viele Einheiten sind barrierefrei, darunter fünf rollstuhlgerechte Wohnungen.</p>



<p>Ein besonderer Fokus liegt auf der sozialen Durchmischung: 41 der Ein- und Zweizimmerwohnungen sind öffentlich gefördert. Sie werden zu Einstiegsmieten ab 7 Euro pro Quadratmeter (mit WBS 100/140) sowie ab 9,50 Euro pro Quadratmeter (mit WBS 180) angeboten. Die frei finanzierten Wohnungen vermietet die WBM einkommensabhängig zu Nettokaltmieten von 11 Euro beziehungsweise 15,45 Euro pro Quadratmeter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modellprojekt für Vielfalt und Inklusion</h2>



<p><strong>Steffen Helbig</strong>, Geschäftsführer der WBM, betont die gesellschaftliche Dimension des Vorhabens: „Mit dem Start der Vermietung entsteht mitten in Berlin ein Zuhause für lesbische und queere Frauen. Gemeinsam mit Rad und Tat Berlin machen wir aus einer Idee ein bundesweit einmaliges Projekt, das Vielfalt, Inklusion und nachbarschaftliches Miteinander sichtbar macht. Der Weg bis zur Fertigstellung war lang und komplex – unser Dank gilt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben.“</p>



<p>Auch RuT-Geschäftsführerin <strong>Jutta Brambach</strong> unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Community: „Wir freuen uns, dass in Kooperation mit der WBM gemeinschaftliches Wohnen und Leben, auf das viele seit Langem hingearbeitet haben, als ein zukunftsweisendes Wohnmodell in greifbare Nähe rückt.“</p>



<p>Mit dem Projekt in der Berolinastraße verbindet sich nicht nur die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage, sondern auch die Etablierung eines Wohn- und Begegnungsortes, der soziale Teilhabe und nachbarschaftliche Integration fördert. Damit setzt die WBM ein deutliches Signal für Vielfalt und soziale Verantwortung in der innerstädtischen Quartiersentwicklung.</p>



<p>Quelle: WBM / gw</p>
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		<title>degewo &#8211; Schnell gebaut, nachhaltig gedacht in Berlin Treptow-Köpenick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 18:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur. Ausgabe 14]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[degewo]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Modulares Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Richtfest für das Neubauprojekt Am Bahndamm 31 zeigt degewo, wie schnell, effizient und klimafreundlich neuer Wohnraum in Berlin entstehen kann: In Berlin-Treptow-Köpenick werden 96 bezahlbare Wohnungen sowie eine Gewerbeeinheit in moderner Holz-Hybrid-Modulbauweise realisiert. Nachhaltig, effizient und zukunftsweisend Das Neubauvorhaben steht exemplarisch für die Verbindung von sozialem Wohnungsbau und konsequentem Klimaschutz. Holz als nachwachsender [&#8230;]</p>
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<p>Mit dem Richtfest für das Neubauprojekt Am Bahndamm 31 zeigt degewo, wie schnell, effizient und klimafreundlich neuer Wohnraum in Berlin entstehen kann: In Berlin-Treptow-Köpenick werden 96 bezahlbare Wohnungen sowie eine Gewerbeeinheit in moderner Holz-Hybrid-Modulbauweise realisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltig, effizient und zukunftsweisend</h2>



<p>Das Neubauvorhaben steht exemplarisch für die Verbindung von sozialem Wohnungsbau und konsequentem Klimaschutz. Holz als nachwachsender Rohstoff reduziert den CO₂-Fußabdruck erheblich und unterstützt die Klimaschutzstrategie von degewo mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045.</p>



<p>„Mit der Holz-Hybrid-Modulbauweise zeigen wir, wie sich bezahlbarer Wohnraum, hohe Bauqualität und Klimaschutz erfolgreich miteinander verbinden lassen. Der schnelle Baufortschritt am Bahndamm 31 unterstreicht, welches Potenzial modulares Bauen für die Wohnungsversorgung in Berlin hat“, sagt <strong>Pascal Atzert</strong>, Vorstandsmitglied von degewo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bezahlbarer Wohnraum für Berlin-Köpenick</h2>



<p>Mit dem Neubauprojekt erweitert degewo gezielt das Wohnungsangebot im Bezirk Treptow-Köpenick. Die 96 Wohnungen sind auf die Bedürfnisse kleinerer Haushalte ausgerichtet und werden zu bezahlbaren Mieten ab 7 Euro pro Quadratmeter angeboten.</p>



<p>Der Neubau berücksichtigt bereits die Höhe der künftig entstehenden neuen Wuhlebrücke und ist damit vorausschauend auf die weitere städtebauliche Entwicklung im Umfeld ausgerichtet.</p>



<p>Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2026 geplant, anschließend werden die Wohnungen an die neuen Mieterinnen und Mieter übergeben.</p>



<p>Stefan Weidelich</p>
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		<title>HWS startet nachhaltigen Neubau in serieller Bauweise in Blankenfelde‑Mahlow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 18:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur. Ausgabe 14]]></category>
		<category><![CDATA[HWS]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarotheizung]]></category>
		<category><![CDATA[Jörn von der Lieth]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[serielles Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Solid.Modulbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) beginnt im Februar 2026 mit den Bauarbeiten für ein Mehrfamilienhaus Im Buchenring 1 in Blankenfelde-Mahlow. In Zusammenarbeit mit der Solid.Modulbau GmbH entsteht ein Wohngebäude mit neun Wohnungen und rund 679 Quadratmetern Wohnfläche. „Mit diesem Neubau setzen wir ein deutliches Zeichen für zukunftsfähiges Bauen. Die Kombination aus serieller Bauweise und solar-elektrischer Energieversorgung [&#8230;]</p>
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<p>Die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) beginnt im Februar 2026 mit den Bauarbeiten für ein Mehrfamilienhaus Im Buchenring 1 in Blankenfelde-Mahlow. In Zusammenarbeit mit der Solid.Modulbau GmbH entsteht ein Wohngebäude mit neun Wohnungen und rund 679 Quadratmetern Wohnfläche.</p>



<p>„Mit diesem Neubau setzen wir ein deutliches Zeichen für zukunftsfähiges Bauen. Die Kombination aus serieller Bauweise und solar-elektrischer Energieversorgung ermöglicht es uns, hochwertigen und zugleich wirtschaftlichen Wohnraum zu schaffen, der langfristig niedrige Betriebskosten für unsere Mieterinnen und Mieter sicherstellt“, sagt <strong>Jörn von der Lieth</strong>, Geschäftsführer der HWS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurze Bauzeiten, hohe Präzision</h2>



<p><strong>Der Neubau umfasst drei Vollgeschosse, einen Laubengang sowie einen Aufzug</strong>. Das Gebäude wird als KfW-Effizienzhaus 40 realisiert. Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. </p>



<p>„Die Zusammenarbeit mit der HWS zeigt, wie effizient und nachhaltig serielles Bauen heute sein kann. Unsere Bauteile ermöglichen kurze Bauzeiten, hohe Präzision und eine besonders energieeffiziente Gebäudehülle – ideale Voraussetzungen für moderne Wohnprojekte wie dieses“, ergänzt <strong>Hermann Stegink</strong>, Geschäftsführer der Solid.Modulbau GmbH.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrarot-Flächenheizungen, unterstützt durch Photovoltaik und digitale Steuerung</h2>



<p><strong>Das Projekt setzt auf ein innovatives solar-elektrisches Energiekonzept</strong>. Die Wärmeversorgung erfolgt über Infrarot-Flächenheizungen, unterstützt durch Photovoltaik und digitale Steuerung. Auf klassische wassergeführte Heizsysteme wird verzichtet, was den technischen Aufwand sowie die laufenden Betriebskosten reduziert.</p>



<p><strong>Die Hilfswerk-Siedlung GmbH</strong> (HWS) ist ein Unternehmen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und verwaltet rund 10.000 Einheiten aus eigenem und fremdem Bestand. Dazu gehören neben Wohnungen und Erbbaurechten auch Liegenschaften sowie ein eigener Forst.</p>



<p>Unsere langjährigen und bewährten Erfahrungen sowie immobilienwirtschaftlichen Kompetenzen stützen sich auf über 70 Jahre erfolgreiche Immobilienverwaltung. Als evangelisches Unternehmen ist es ihr erklärtes Ziel, Sozialverträglichkeit und wirtschaftliches Handeln im Sinne der Mieter*innen und Kund*innen miteinander zu verbinden. Darüber hinaus engagiert sich die Hilfswerk-Siedlung GmbH für soziale Projekte.</p>



<p><strong>Die Solid.Modulbau GmbH</strong> wurde 2016 im westmünsterländischen Ahaus gegründet und hat sich seither als innovativer Generalunternehmer im Geschosswohnungsbau etabliert. Das Unternehmen spezialisiert sich auf solar-elektrische Gebäude, die vollständig ohne wassergeführte Heizungssysteme auskommen und in modularer sowie serieller Bauweise realisiert werden. Mit ihren wegweisenden und mehrfach prämierten Gebäudekonzepten konnte die Solid.Modulbau GmbH bereits zwei Mal Erfolgreich den europaweiten Wettbewerb des GdW – für modulares und serielles Bauen gewinnen.</p>



<p>Fabian Mayer</p>
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		<title>Bauturbo trifft Behördenrealität: Neues Gesetz kann Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau deutlich verkürzen – wenn Kommunen mitziehen</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/bauturbo-trifft-behoerdenrealitaet-neues-gesetz-kann-genehmigungsverfahren-fuer-den-wohnungsbau-deutlich-verkuerzen-wenn-kommunen-mitziehen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bauturbo-trifft-behoerdenrealitaet-neues-gesetz-kann-genehmigungsverfahren-fuer-den-wohnungsbau-deutlich-verkuerzen-wenn-kommunen-mitziehen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 14:25:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Bauturbo]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Genehmigungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 211]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Ende 2025 eingeführten sogenannten Bauturbo wollte der Gesetzgeber dem stockenden Wohnungsbau in Deutschland neue Dynamik verleihen. Das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung ermöglicht weitreichende Abweichungen vom bisherigen Planungsrecht und soll Genehmigungsverfahren deutlich verkürzen. Doch wie groß ist die tatsächliche Wirkung, insbesondere vor dem Hintergrund explodierender Baukosten? Diese Frage stand im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/bauturbo-trifft-behoerdenrealitaet-neues-gesetz-kann-genehmigungsverfahren-fuer-den-wohnungsbau-deutlich-verkuerzen-wenn-kommunen-mitziehen/">Bauturbo trifft Behördenrealität: Neues Gesetz kann Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau deutlich verkürzen – wenn Kommunen mitziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Ende 2025 eingeführten sogenannten Bauturbo wollte der Gesetzgeber dem stockenden Wohnungsbau in Deutschland neue Dynamik verleihen. Das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung ermöglicht weitreichende Abweichungen vom bisherigen Planungsrecht und soll Genehmigungsverfahren deutlich verkürzen. Doch wie groß ist die tatsächliche Wirkung, insbesondere vor dem Hintergrund explodierender Baukosten?</p>



<p>Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Online-Gesprächsrunde von Rueckerconsult, an der <strong>Dieter Becken</strong>, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding, <strong>Jens Wadle</strong>, Geschäftsführender Gesellschafter von Hohental, <strong>Dr. Simon Kempf</strong>, Geschäftsführer von Periskop Development, und <strong>Jakob Hans Hien</strong>, Rechtsanwalt für öffentliches Bau- und Planungsrecht bei KNAUTHE Rechtsanwälte, teilnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Genehmigungsturbo statt Bauturbo</h2>



<p>Aus juristischer Sicht ist der Bauturbo vor allem eines: ein Instrument zur Beschleunigung von Genehmigungen. „Der Begriff Bauturbo suggeriert etwas, das das Gesetz gar nicht leisten kann“, sagt <strong>Jakob Hans Hien</strong>. „Eigentlich müsste man von einem Genehmigungsturbo sprechen, denn gebaut wird dadurch nicht schneller, wohl aber früher.“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="559" height="394" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14.png" alt="" class="wp-image-60030" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14.png 559w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14-300x211.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-41-00-Jakob_Hien_4802_1__5734162912026.jpg-JPEG-Grafik-4000-×-6000-Pixel-Skaliert-14-150x106.png 150w" sizes="auto, (max-width: 559px) 100vw, 559px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jakob Hans Hien. Quelle: Knauthe Rechtsanwälte</figcaption></figure>



<p>Die größte Neuerung liege darin, dass Kommunen künftig auf langwierige Bebauungsplanverfahren verzichten können. „Wir reden hier über Zeitersparnisse von fünf bis sechs Jahren“, sagt <strong>Hien</strong>. „Selbst Quartierentwicklungen können mit dem Bauturbo innerhalb von rund anderthalb Jahren genehmigungsreif sein – statt erst nach einem Jahrzehnt.“</p>



<p>Zugleich bleibt die Anwendung freiwillig. „Ohne Zustimmung der Gemeinde gibt es keinen Bauturbo“, betont<strong> Hien</strong>. „Das ist der zentrale Flaschenhals und zugleich die größte Unsicherheit.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baukosten verhindern Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>Aus Sicht der Projektentwickler liegt das Kernproblem jedoch nicht nur im Planungsrecht, sondern auch in der Wirtschaftlichkeit des Bauens. <strong>Dieter Becken</strong>, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding, bringt es auf den Punkt: „Wir sind derzeit schlicht nicht in der Lage, wirtschaftlich Wohnraum zu bauen.“ Hohe Bau-, Grundstücks- und Finanzierungskosten sowie Genehmigungsrisiken ließen sich nicht mehr mit bezahlbaren Mieten vereinbaren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="522" height="402" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel.png" alt="" class="wp-image-60031" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel.png 522w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel-300x231.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-45-06-Becken_Holding_Dieter_Becken_Fotocredit_Herbert_Ohge_HF_2740174112024.jpg-JPEG-Grafik-528-×-793-Pixel-150x116.png 150w" sizes="auto, (max-width: 522px) 100vw, 522px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieter Becken. Quelle: Herbert Ohge</figcaption></figure>



<p>„Wir müssten Wohnungen zu Mieten von 40 Euro pro Quadratmeter bauen, um rentabel zu sein. Dafür findet sich aber kein Markt&#8220;, so<strong> Becken</strong>. „Das ist sozial und wirtschaftlich nicht darstellbar.&#8220;</p>



<p>Zudem kritisiert er die fehlende Verbindlichkeit des neuen Gesetzes: „Solange der Bauturbo nicht verpflichtend ist, wird er vielerorts nicht angewendet.“ In der Praxis erlebe er, dass Kommunen trotz passender Projekte weiterhin auf Bebauungsplänen bestehen. „Dann verlieren wir wieder Jahre – und am Ende wird im schlimmsten Fall gar nicht gebaut.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten senken statt Mieten erhöhen</h2>



<p>Auch <strong>Dr. Simon Kempf</strong>, Geschäftsführer von Periskop Development, sieht die Wirtschaftlichkeit als entscheidenden Hebel. „Immobilien konkurrieren heute nicht mehr nur untereinander, sondern mit anderen Anlageklassen“, erklärt er. „Warum sollte privates Kapital ein Entwicklungsrisiko eingehen, wenn es sichere Staatsanleihen mit drei Prozent Rendite gibt?“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="682" height="487" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20.png" alt="" class="wp-image-60033" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20.png 682w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20-300x214.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20-150x107.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-42-29-Dr_534162912026.-Simon-Kempf_-©-Periskop-Development-GmbH-JPEG-Grafik-6204-×-4136-Pixel-Skaliert-20-600x428.png 600w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Simon Kempf. Quelle: Periskop Development GmbH</figcaption></figure>



<p>Für <strong>Kempf </strong>ist klar: „Wir können die Mieten politisch kaum weiter erhöhen. Also müssen wir die Gesamtinvestitionskosten radikal senken.“ Dazu gehöre auch, liebgewonnene Standards zu hinterfragen. „Unsere Baustandards sind in den vergangenen zehn bis 15 Jahren immer weiter erhöht und aufgebläht worden. Davon müssen wir runter, wenn wir wieder bezahlbar bauen wollen.“</p>



<p>Der Bauturbo könne dabei helfen – etwa durch höhere Dichten. „Die optimale Ausnutzung von Grundstücken ist ein zentraler Hebel, um Kosten zu senken“, sagt <strong>Kempf.</strong> „Aber das funktioniert nur, wenn die Kommunen den politischen Willen haben, das Instrument auch einzusetzen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chance für mehr Dichte und Tempo</h2>



<p>Ähnlich argumentiert <strong>Jens Wadle</strong>. Er sieht im Bauturbo unter anderem eine Chance für die Nachverdichtung. „Höhere Dichte ist ein Schlüssel, um Baukosten pro Quadratmeter zu senken“, sagt Wadle. „Genau hier kann der Bauturbo helfen, weil er Abweichungen von bisherigen Maßstäben ermöglicht.“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="459" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21.png" alt="" class="wp-image-60032" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21.png 672w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-300x205.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-150x102.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-218x150.png 218w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-01-30-at-09-43-44-2025_08_21_Wadle_6_1128162912026.jpg-JPEG-Grafik-6000-×-4000-Pixel-Skaliert-21-600x410.png 600w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jens Wadle. Quelle: Hohental</figcaption></figure>



<p>Gleichzeitig warnt er vor neuen Kostenfallen: „Der Vorteil darf nicht sofort wieder im Grundstückspreis verpuffen.“ Auch Bodenbesitzer müssten ihren Beitrag leisten. „Wir brauchen Projekte, die gebaut werden und nicht Grundstücke, mit denen spekuliert wird.“</p>



<p>Für <strong>Wadle i</strong>st der Bauturbo ein wichtiges Signal: „Er ist kein Wundermittel, aber ein Impuls für die Planungsbehörden deutschlandweit, der hoffentlich den Druck erhöht, Projekte schneller an den Start zu bekommen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hängt von der Infrastruktur ab</h2>



<p><strong>Ein Signal, dass der Bauturbo rasch angewandt werden könnte, kommt aus Berlin</strong>. „Als Bezirk werden wir von der optionalen Vereinfachung des Planungsrechts sicher Gebrauch machen“, sagt <strong>Martin Schaefer</strong>, Bürgermeister von Berlin-Lichtenberg. „Das heißt: Stand heute prüfen wir jedes Projekt, ob eine Anwendung des Bauturbo sinnvoll ist.”</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="694" height="411" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer-.png" alt="" class="wp-image-60035" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer-.png 694w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer--300x178.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer--150x89.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-07-at-11-26-01-Bezirksamt-Libg-auf-X-„Bezirksbuergermeister-Martin-Schaefer--600x355.png 600w" sizes="auto, (max-width: 694px) 100vw, 694px" /><figcaption class="wp-element-caption">Martin Schaefer Copyright © Bezirksamt Lichtenberg</figcaption></figure>



<p>Die Beantwortung dieser Frage hängt für <strong>Schaefer </strong>nicht zuletzt von der vor Ort vorhandenen sozialen Infrastruktur ab. „Gibt es genug Schul- und Kitaplätze, eine ausreichende Nahversorgung sowie Freizeit-, Grün- und Sportflächen, werden wir die Planung beschleunigen. Denn Wohnungen werden in Lichtenberg dringend gebraucht. </p>



<p>Macht der potenzielle Zuwachs der Wohnbevölkerung durch größere Projekte die Schaffung zusätzlicher Infrastruktur erforderlich, werden wir allerdings in der Regel auch weiterhin einen B-Plan aufstellen. Denn bei der derzeitigen Wirtschafts- und Etatlage in Berlin können Schulen und Kitas nicht allein von der öffentlichen Hand errichtet werden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Großer Hebel, aber kein Selbstläufer</h2>



<p>Der Bauturbo hat vor allem über Zeitgewinne und eine höhere Flächenausnutzung das Potenzial, den Wohnungsbau deutlich zu beschleunigen und Kosten zu senken. Doch ohne verbindlichere Anwendung, sinkende Bau- und Finanzierungskosten sowie politische Verlässlichkeit bleibt seine Wirkung begrenzt.</p>



<p><strong>„Der Bauturbo kann viel bewirken“, fasst Jakob Hans Hien zusammen. „Aber nur, wenn wir ihn auch wirklich nutzen – und den Mut haben, alte Verfahren hinter uns zu lassen.“</strong></p>



<p>Christian Döring</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/bauturbo-trifft-behoerdenrealitaet-neues-gesetz-kann-genehmigungsverfahren-fuer-den-wohnungsbau-deutlich-verkuerzen-wenn-kommunen-mitziehen/">Bauturbo trifft Behördenrealität: Neues Gesetz kann Genehmigungsverfahren für den Wohnungsbau deutlich verkürzen – wenn Kommunen mitziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Norddeutsche Bundesländer unterzeichnen Bremer Erklärung für mehr Tempo beim Bauen</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/norddeutsche-bundeslaender-unterzeichnen-bremer-erklaerung-fuer-mehr-tempo-beim-bauen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=norddeutsche-bundeslaender-unterzeichnen-bremer-erklaerung-fuer-mehr-tempo-beim-bauen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 18:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukosten]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlbarer Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[energie. Ausgabe 30]]></category>
		<category><![CDATA[Genehmigungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim 3. Norddeutschen Wohngipfel in Bremen haben sich fünf Bundesländer auf eine gemeinsame Erklärung verständigt, um dem angespannten Wohnungsmarkt im Norden entschlossen zu begegnen. Im Schulterschluss bekennen sich die Länder dazu, Planen und Bauen deutlich zu beschleunigen, Baukosten zu senken und den Neubau wie auch die Weiterentwicklung des Bestands spürbar voranzubringen. Zentrales Ziel ist es, [&#8230;]</p>
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<p>Beim 3. Norddeutschen Wohngipfel in Bremen haben sich fünf Bundesländer auf eine gemeinsame Erklärung verständigt, um dem angespannten Wohnungsmarkt im Norden entschlossen zu begegnen. Im Schulterschluss bekennen sich die Länder dazu, Planen und Bauen deutlich zu beschleunigen, Baukosten zu senken und den Neubau wie auch die Weiterentwicklung des Bestands spürbar voranzubringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrales Ziel ist es, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – ohne Abstriche bei städtebaulicher Qualität, Klimaschutz, sozialer Durchmischung und lebenswerten Quartieren.</h2>



<p>Im Zentrum der gemeinsamen Erklärung steht der feste Wille, konkrete Schritte umzusetzen und spürbare Fortschritte zu erzielen. Die Länder setzen auf schnellere und verlässlichere Planungs- und Genehmigungsverfahren, einfaches und kosteneffizientes Bauen sowie auf Förderstrukturen, die Planungssicherheit bieten und Investitionen erleichtern. </p>



<p>Dabei geht es insbesondere um einen bewussten Fokus auf das notwendige Maß: weniger Komplexität, klare Standards und praxistaugliche Regelungen für alle am Bau Beteiligten. Ein zentrales Element ist die enge Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Die Länder machen deutlich, dass gesetzliche Änderungen auf Bundesebene nur dann ihre volle Wirkung entfalten können, wenn sie mit den Ländern abgestimmt sind und im Vollzug vor Ort praktikabel umgesetzt werden können. Ziel ist es, Reibungsverluste zu vermeiden, Genehmigungen zu beschleunigen und zugleich Rechtssicherheit für Verwaltungen, Bauwirtschaft und Wohnungsunternehmen zu schaffen.</p>



<p>Darüber hinaus unterstreicht die <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/20260116_3._Norddeutscher_Wohngipfel_Bremer_Erklaerung.pdf">gemeinsame Erklärung </a>den Anspruch, Qualität und Tempo zusammenzudenken. Schnelleres Bauen soll dort stattfinden, wo lebenswerte, sozial gemischte und zukunftsfähige Nachbarschaften entstehen. Bezahlbare Mieten, die Stärkung des Wohneigentums als Form der Altersvorsorge sowie eine verlässliche soziale und technische Infrastruktur werden ausdrücklich als Bestandteil einer modernen Wohnraumpolitik benannt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Norden will beim Wohnungsbau vorangehen – pragmatisch und verlässlich</h2>



<p>Die Länder betonen zudem, dass der Wandel im Bauen Ausdauer und Akzeptanz braucht. Erste Projekte und Erfahrungen sollen systematisch ausgewertet, sichtbar gemacht und für weitere Vorhaben nutzbar gemacht werden. Wissenstransfer, Kooperation und ein gemeinsames Lernen über Ländergrenzen hinweg gelten dabei als Schlüssel, um den notwendigen Strukturwandel im Wohnungsbau dauerhaft zu verankern. </p>



<p>Mit der gemeinsamen Erklärung setzen die fünf Bundesländer ein klares Signal: Der Norden will beim Wohnungsbau vorangehen – pragmatisch, verlässlich und mit dem festen Willen, konkrete Ergebnisse für die Menschen zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnen ist kein Luxus, sondern eine zentrale Voraussetzung für Zusammenhalt</h2>



<p><strong>Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen:</strong> „Bezahlbares Wohnen entscheidet ganz unmittelbar über soziale Teilhabe und über die Frage, ob unsere Städte für alle lebenswert bleiben. Wenn wir schneller, einfacher und kosteneffizienter bauen, geht es nicht um Abstriche, sondern um Verantwortung: Verantwortung dafür, dass Familien, Auszubildende, Alleinerziehende und ältere Menschen eine Wohnung finden, die sie sich leisten können. </p>



<p>Genau deshalb setzen wir auf klare Regeln, zügige Verfahren und einen engen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen. Unser Anspruch ist es, Tempo zu machen und gleichzeitig gute Quartiere zu schaffen – sozial gemischt, klimagerecht und mit einer starken Infrastruktur. Wohnen ist kein Luxus, sondern eine zentrale Voraussetzung für Zusammenhalt und Gerechtigkeit in unseren Städten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unsere Landesbauordnungen werden wir auch weiterhin entsprechend vereinfachen</h2>



<p><strong>Grant Hendrik Tonne, Niedersachsens Wirtschafts- und Bauminister:</strong> „Norddeutschland geht voran beim Schaffen von bezahlbarem Wohnraum. Wir setzen auf Tempo und Pragmatismus. Auch auf diesem 3. Norddeutschen Wohngipfel haben wir viele konkrete Maßnahmen vereinbart, um den Wohnungsbau und den Umbau günstiger und schneller zu machen. Unsere Landesbauordnungen werden wir auch weiterhin entsprechend vereinfachen. </p>



<p>Klar ist aber auch, dass Bauen eine Gemeinschaftsaufgabe ist – daher ist es gut, dass wir in enger Abstimmung mit dem Bund und der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft vorgehen. Wenn alle weiterhin so konsequent und konstruktiv gemeinsam weiterarbeiten, besteht Grund zur Zuversicht, die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nach und nach abzumildern.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir ziehen mit aller Kraft und mit allen verfügbaren Mitteln an einem Strang</h2>



<p><strong>Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg</strong>: „Wir ziehen mit aller Kraft und mit allen verfügbaren Mitteln an einem Strang, damit Wohnen bezahlbar bleibt. Dass wir in Hamburg zum wiederholten Mal steigende Baugenehmigungszahlen verzeichnen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit: Wir kämpfen um jede einzelne Wohnung, drehen jeden Stein um und nehmen niemanden aus der Verantwortung – auch uns selbst nicht.</p>



<p>Wir haben viel angestoßen – im Neubau wie bei der Nachverdichtung, etwa durch erleichterten Dachgeschossausbau, Aufstockungen, Baukostensenkungen und beschleunigte Verfahren. Hamburg hat gezeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn man nicht nur redet, sondern handelt. Und weil bei diesem Thema alle gefragt sind, stehen die norddeutschen Länder eng beieinander. Wir teilen unser Wissen, damit die Menschen sehen: Da tut sich etwas – für sie, für ihre Familien und für ihre Zukunft.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam auch die rechtlichen Grundlagen verbessern</h2>



<p><strong>Dr. Frederik Hogrefe, zuständiger Innenstaatssekretär Schleswig-Holsteins für das Bauen:</strong> “Die ausreichende Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist eine der zentralen Fragen unserer Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Bund unsere Anstrengungen bündeln und gemeinsam auch die rechtlichen Grundlagen verbessern. Dies gilt beispielsweise bei der Frage des kostengünstigen Bauens. Unser Regelstandard erleichtertes Bauen zeigt im Bereich der Sozialen Wohnraumförderung schon sehr gute Resultate. </p>



<p>Die Herstellungskosten konnten dadurch in Schleswig-Holstein im Schnitt um 14,5 Prozent gesenkt werden. Wir müssen gemeinsam mit dem Bund die Anstrengungen verstärken, damit die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, damit dieser Regelstandard auch im Bereich des frei finanzierten Wohnungsbaus rechtssicher angewendet werden kann.”</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Bürokratie, klare Standards</h2>



<p><strong>Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommer</strong>n: „Der Norddeutsche Wohngipfel in Bremen setzt ein wichtiges Zeichen: Wir wollen gemeinsam schneller, einfacher und verlässlicher bauen. Für Mecklenburg-Vorpommern ist das entscheidend, denn bezahlbarer Wohnraum ist eine Voraussetzung dafür, dass unsere Städte und Gemeinden attraktiv bleiben – für Familien, Fachkräfte und ältere Menschen gleichermaßen.</p>



<p>Mit der Bremer Erklärung bekennen wir uns dazu, Genehmigungen zu beschleunigen, Baukosten zu senken und zugleich Qualität, Klimaschutz und lebenswerte Quartiere zu sichern. Mecklenburg-Vorpommern bringt sich aktiv in diesen Schulterschluss ein, weil wir überzeugt sind: Weniger Bürokratie, klare Standards und eine enge Abstimmung von Bund, Ländern und Kommunen sind der Schlüssel, um spürbare Fortschritte für die Menschen zu erreichen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planungs- und Genehmigungsverfahren weiter zu straffen</h2>



<p><strong>Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:</strong> „Bund und Länder eint ein gemeinsames Ziel: Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland. Dafür müssen wir schneller planen und genehmigen sowie kostengünstiger bauen. Das Positionspapier der norddeutschen Länder liefert hierbei wichtige Impulse. Und auch der Bund stellt die richtigen Weichen. </p>



<p>Rekordmittel für den sozialen Wohnungsbau, ein Bau-Turbo für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die im Dezember gestartete 800 Millionen Euro schwere Förderung für Gebäude im EH55-Standard werden helfen, den Wohnungsbau voranzubringen. Und wir haben noch viel vor: Die Etablierung einer Plattform für kostengünstiges Bauen, die rechtliche Absicherung eines Gebäudetyps E für deutlich reduzierte Baukosten sowie die Novellierung des Baugesetzbuches, um Planungs- und Genehmigungsverfahren weiter zu straffen. Ich bin überzeugt, dass es uns gemeinsam gelingen wird, dem Wohnungsbau neuen Schwung zu verleihen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bau bezahlbarer Wohnungen braucht Vorrang vor anderen gesetzlichen Vorschriften</h2>



<p><strong>Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):</strong> „Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist die große Herausforderung unserer Zeit. Angesichts gestiegener Baukosten wächst der Druck, rascher und günstiger zu bauen. Wer heute ohne öffentliche Förderung neu baut, muss am Ende eine Nettokaltmiete von 18 bis 20 Euro pro Quadratmeter verlangen, um eine ‚schwarze Null‘ zu schreiben. </p>



<p>Das können sich selbst gut verdienende Haushalte nicht (mehr) leisten. Genauso wichtig ist: Der Bau bezahlbarer Wohnungen braucht Vorrang vor anderen gesetzlichen Vorschriften &#8211; sozusagen eine ‚fast lane“. Sowohl die Zeit bis zur Genehmigung als auch der Umsetzung muss kürzer werden. Hinzu kommt die Entschlackung der Landesbauordnungen. Am besten wäre es, wenn sich die fünf norddeutschen Länder auf eine entschlackte einheitliche norddeutsche Bauordnung einigen würden.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bezahlbarer Wohnraum darf nicht länger ausgebremst werden</h2>



<p><strong>Dr. Susanne Schmitt</strong>, Verbandsdirektorin des vdw (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft): „Bezahlbarer Wohnraum darf nicht länger ausgebremst werden. Der sozial orientierte Wohnungsbau braucht bei der Novellierung des Baugesetzbuches klar und uneingeschränkt Vorfahrt. Gleichzeitig muss der Gebäudetyp E endlich rechtssicher ausgestaltet werden. Die norddeutschen Länder haben ihre Standards formuliert – jetzt braucht es verbindliche Regelungen, damit aus guten Ansätzen auch tatsächlich neue Wohnungen entstehen.“</p>



<p><strong>Mit der <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/20260116_3._Norddeutscher_Wohngipfel_Bremer_Erklaerung.pdf">gemeinsamen Erklärung</a> unterstreichen die fünf Länder ihren Anspruch, die bestehenden Spielräume konsequent zu nutzen, Bürokratie abzubauen und den Wohnungsbau gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft, den Kommunen und dem Bund voranzubringen.</strong></p>



<p>Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 478 Wohnungsgenossenschaften, Wohnungsgesellschaften und Partnerunternehmen. In den von ihnen verwalteten 730.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,74 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.</p>



<p>Oliver Schirg</p>
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		<title>GdW: „Bauland-Turbo“ statt „Bau-Turbo“ verabschiedet &#8211; Wohnungswirtschaft fordert Mut, Tempo und gesellschaftlichen Konsens</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/gdw-bauland-turbo-statt-bau-turbo-verabschiedet-wohnungswirtschaft-fordert-mut-tempo-und-gesellschaftlichen-konsens/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gdw-bauland-turbo-statt-bau-turbo-verabschiedet-wohnungswirtschaft-fordert-mut-tempo-und-gesellschaftlichen-konsens</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 18:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Turbo]]></category>
		<category><![CDATA[GdW]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 206]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzleramt]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=57873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anlässlich der Verabschiedung des sogenannten „Bau-Turbos“ am 9. Oktober 2025 &#160;im Bundestag begrüßt die sozial orientierte Wohnungswirtschaft das Gesetz als wichtigen Schritt – weist aber darauf hin, dass es für eine echte Beschleunigung des Wohnungsbaus nicht ausreicht. „Es handelt sich hier nicht um einen ‚Bau-Turbo‘ als solchen, sondern vielmehr um einen ‚Bauland-Turbo‘. Das Gesetz sorgt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/gdw-bauland-turbo-statt-bau-turbo-verabschiedet-wohnungswirtschaft-fordert-mut-tempo-und-gesellschaftlichen-konsens/">GdW: „Bauland-Turbo“ statt „Bau-Turbo“ verabschiedet &#8211; Wohnungswirtschaft fordert Mut, Tempo und gesellschaftlichen Konsens</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anlässlich der Verabschiedung des sogenannten „Bau-Turbos“ am 9. Oktober 2025 &nbsp;im Bundestag begrüßt die sozial orientierte Wohnungswirtschaft das Gesetz als wichtigen Schritt – weist aber darauf hin, <strong>dass es für eine echte Beschleunigung des Wohnungsbaus nicht ausreicht</strong>. „<strong>Es handelt sich hier nicht um einen ‚Bau-Turbo‘ als solchen, sondern vielmehr um einen ‚Bauland-Turbo</strong>‘. Das <strong>Gesetz sorgt in dieser Form lediglich dafür, dass Flächen schneller ausgewiesen werden</strong>. Gebaut ist damit noch lange nichts. <strong>Wir brauchen eine echte Beschleunigung: digitale und effizientere Verfahren, weniger Bürokratie, verbindliche Zeitpläne</strong>. Und vor allem müssen wir uns ehrlich machen: Wir brauchen einen gesellschaftlichen Konsens für mehr Wohnungsneubau, dessen Notwendigkeit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht unbestritten ist“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hinzu kommt ein zentraler Punkt: </strong></h2>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es sind die Kommunen, die die Schaffung von Wohnraum in der Hand haben</strong>. Sie haben den Schlüssel zum Bau-Turbo in der Tasche. <strong>Je nach politischer Stimmungslage vor Ort können sie entscheiden, ob sie den Turbo wirklich zünden – oder nicht</strong>. „Unser Appell geht an die Kommunen, den Bau-Turbo auch wirklich zu nutzen, um den grassierenden Wohnungsmangel endlich wirksam zu bekämpfen“, sagt Gedaschko.</h2>



<p>Der GdW-Präsident weist im Kontext der notwendigen Baubeschleunigung und Kostenersparnissen auf die bundesweite Bedeutung des „Regelstandards Erleichtertes Bauen“ in Schleswig-Holstein und des sogenannten „Hamburg-Standards“ hin: <strong>„Diese Modelle zeigen, wie man hochwertige und bezahlbare Wohnungen schafft – sie sollten bundesweit Schule machen“, so Gedaschko.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">„Fast Lane“ schaffen: Abwägungsvorrang zugunsten des Menschenrechts auf Wohnen</h2>



<p>„Damit der Wohnungsbau aber ganz grundsätzlich beschleunigt wird, braucht es eine ‚Fast Lane fürs Wohnen‘ – mit einem rechtlichen Abwägungsvorrang zugunsten des Wohnungsbaus, ähnlich wie bei Windenergieprojekten. Zumindest für die Zeit des Mangels in den betroffenen Regionen muss Wohnen Vorrang haben. Nur so lässt sich das Menschenrecht auf Wohnen verwirklichen“, sagt Gedaschko.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Mut zum Bauen“ – und klare Aufgaben an die Ministerien</h2>



<h2 class="wp-block-heading">„Wir brauchen jetzt Mut zum Bauen von allen Beteiligten“, sagt Gedaschko. Damit die Baukosten sinken können, muss <strong>das Justizministerium das einfache Bauen endlich rechtssicher ermöglichen</strong>. Das <strong>Bundesbauministerium muss von überzogenen Standards bei Förderprogrammen abrücken</strong>. Und von Seiten des <strong>Wirtschaftsministeriums ist ein Update des Vergaberechts notwendig</strong>, „damit serielles und modulares Bauen endlich auf die Schnellspur kommt“, so Gedaschko. </h2>



<h5 class="wp-block-heading">„Nur mit der ganzen Palette von Maßnahmen – einfaches Bauen, günstigere Kosten, schnellere Verfahren und gesellschaftlicher Rückhalt – kann das Menschenrecht auf Wohnen Wirklichkeit werden“, betonte der GdW-Präsident.</h5>



<h2 class="wp-block-heading">Beschluss des Koalitionsausschusses: Jetzt kommt es auf Tempo an</h2>



<p>Der GdW begrüßt auch den Beschluss des Koalitionsausschusses, künftig Effizienz, bessere Planung und schnellere Genehmigungsverfahren stärker zu fördern. „Das ist ein richtiges Signal – aber es darf nicht wieder bei Eckpunkten bleiben. Die angekündigten Verbesserungen müssen jetzt wirklich zügig kommen“, so Gedaschko.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund: Verbesserungen am Bau-Turbo zu begrüßen</h2>



<p><strong>Bei der Sitzung des Bauausschusses wurden im Bundestag einige praxisrelevante Änderungen beschlossen, die der GdW begrüßt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mehr Spielraum für Aufstockungen:</strong> Künftig kann bei § 34 BauGB auch bei Umnutzungen von Nichtwohngebäuden auf das Einfügungserfordernis verzichtet werden, wenn dadurch neuer Wohnraum entsteht. Das erleichtert etwa die Aufstockung von Supermärkten oder Parkhäusern um Wohnetagen.</li>



<li><strong>Mehr Zeit für Zustimmung: </strong>Die sogenannte Zustimmungsfiktion wurde auf drei Monate verlängert. Das entschärft Befürchtungen, dass Genehmigungen allein aus Zeitgründen verweigert werden.</li>



<li><strong>Mehr Klarheit beim § 246e BauGB (Bau-Turbo)</strong>: Die Streichung der Formulierung „im erforderlichen Umfang“ kann unnötige Zusatzprüfungen vermeiden. Zudem wurde der Anwendungsbereich erweitert – künftig ist eine strategische Umweltprüfung auch bei erheblichen Umweltauswirkungen möglich. Damit bleibt der Weg für den Bau-Turbo grundsätzlich offen, auch wenn die Verfahren dadurch länger dauern können.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.</p>



<p>Andreas Schichel</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/gdw-bauland-turbo-statt-bau-turbo-verabschiedet-wohnungswirtschaft-fordert-mut-tempo-und-gesellschaftlichen-konsens/">GdW: „Bauland-Turbo“ statt „Bau-Turbo“ verabschiedet &#8211; Wohnungswirtschaft fordert Mut, Tempo und gesellschaftlichen Konsens</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Deutscher Bauherrenpreis 2026 – Auslobung gestartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:24:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[technik. Ausgabe 131]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Deutsche Bauherrenpreis geht in die nächste Runde: Die Bewerbung für den Wettbewerb 2026 ist jetzt möglich. Seit mehr als drei Jahrzehnten zeichnet der Preis herausragende Wohnungsbauprojekte aus, die in besonderer Weise Qualität und Bezahlbarkeit miteinander verbinden. Er gilt als der wichtigste Preis im deutschen Wohnungsbau und wird im Zweijahresrhythmus von der Arbeitsgruppe KOOPERATION des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Deutsche Bauherrenpreis geht in die nächste Runde</strong>: Die Bewerbung für den Wettbewerb 2026 ist jetzt möglich. Seit mehr als drei Jahrzehnten zeichnet der Preis herausragende Wohnungsbauprojekte aus, die in besonderer Weise Qualität und Bezahlbarkeit miteinander verbinden. </p>



<p>Er gilt als der wichtigste Preis im deutschen Wohnungsbau und wird im Zweijahresrhythmus von der Arbeitsgruppe KOOPERATION des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA und des Deutschen Städtetages ausgelobt.</p>



<p><strong>Der Deutsche Bauherrenpreis stellt die Bauherren in den Mittelpunkt</strong> – ihre gesellschaftliche Verantwortung und ihr Engagement für bezahlbaren, qualitätsvollen und klimafreundlichen Wohnungsbau. <strong>Gesucht werden Projekte, die zeigen, wie gutes Wohnen unter den heutigen Rahmenbedingungen gelingen kann – vom Neubau bis zur Umnutzung bestehender Gebäude.</strong></p>



<p>„<strong>Wer heute baut, trägt Verantwortung für Generationen.</strong> Der Deutsche Bauherrenpreis macht sichtbar, wie unser Land trotz hoher Kosten und komplexer Auflagen Wohnraum schaffen kann, der leistbar, nachhaltig und lebenswert ist. Er zeigt Wege auf, wie Innovation und soziale Verantwortung gemeinsam neue Wohnqualitäten hervorbringen – und macht Mut für die Aufgaben, die vor uns liegen“, sagt <strong>GdW-Präsident Axel Gedaschko</strong>.</p>



<p>„<strong>Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist und bleibt in vielen Städten eine zentrale Herausforderung</strong>. Nachverdichtung und Aufstockung stoßen nicht selten auf Akzeptanzprobleme. Auch komplexe Regeln im Bau- und Planungsrecht erschweren die Wohnraumschaffung. Der Deutsche Bauherrenpreis zeigt auf, wie es trotzdem gelingen kann, bezahlbaren und qualitativen Wohnungsbau zu realisieren“, sagt der Präsident des Deutschen Städtetages, <em>Oberbürgermeister Burkhard Jung </em>aus Leipzig.</p>



<p>„Qualitätsvoller Wohnungsbau ist weit mehr als das Errichten von Gebäuden – er schafft soziale Räume, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und prägt das kulturelle Erbe unserer Städte. Diese Verantwortung muss für die Politik, die Wohnungswirtschaft und die Planenden Kern ihres Handelns sein“, sagt <strong>Gert Lorber</strong>, Präsidiumsmitglied des BDA.</p>



<p>Die Auslober rufen Bauherren, Architekten und Kommunen zur Teilnahme auf. Teilnahmeberechtigt sind alle privaten und öffentlichen Bauherren, darunter Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Investoren, Baugruppen und Projektentwickler. Eingereicht werden können Projekte, die zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2025 in Deutschland realisiert wurden. Es ist möglich, mehrere Projekte einzureichen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online über das Portal  <a href="https://einreichung.deutscherbauherrenpreis.de/">https://einreichung.deutscherbauherrenpreis.de/</a></p>



<p><strong>Ab dem 3. November 2025 können Teilnehmer ihre Projekte einreichen; die Bewerbungsfrist endet am 26. Januar 2026 um 24:00 Uhr.</strong></p>



<p>Die Preisverleihung findet <strong>Ende Juni 2026 im Rahmen des GdW-WohnZukunftsTags auf dem EUREF-Campus in Berlin</strong> statt.</p>



<p>Der Wettbewerb wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie den Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla gefördert und von zahlreichen Medien- und Fachpartnern begleitet.</p>



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