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	<title>M&amp;P BEGIS Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>ESG-Reporting: Wenn Nachhaltigkeit zum Nebenprodukt des digitalen Betriebs wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 20:41:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem 15. Mainzer Immobilientag lieferte Laura Beck, Abteilungsleiterin bei der M&#38;P BEGIS, einen leidenschaftlichen Impuls für eine praxisnahe Digitalisierung. Beck, die auch im Arbeitskreis Lebenszykluskosten der GEFMA aktiv ist, brachte die Perspektive des tatsächlichen Betriebs in die Diskussion ein. Ihr Kernsatz: „Es gibt heute noch keinen Digitalbetrieb – alle reden darüber, aber in der [&#8230;]</p>
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<p>Auf dem 15. Mainzer Immobilientag lieferte Laura Beck, Abteilungsleiterin bei der M&amp;P BEGIS, einen leidenschaftlichen Impuls für eine praxisnahe Digitalisierung. Beck, die auch im Arbeitskreis Lebenszykluskosten der GEFMA aktiv ist, brachte die Perspektive des tatsächlichen Betriebs in die Diskussion ein. Ihr Kernsatz: „Es gibt heute noch keinen Digitalbetrieb – alle reden darüber, aber in der Praxis ist es mehr eine Vision“.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="#kernaussagen">Kernaussagen zum Mitnehmen</a></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das wichtig ist</h2>



<p>Die Immobilienwirtschaft steht unter einem immensen regulatorischen Druck: ESG-Reporting ist keine freiwillige Kür mehr, sondern durch EU-Taxonomie und CSRD zur harten Pflicht geworden. Doch während in den Chefetagen über Strategien debattiert wird, scheitert die Umsetzung oft an der Basis: Woher kommen die validen Daten für die Scopes 1, 2 und 3? Der Gebäudesektor ist für über 40 % der weltweit energiebezogenen CO2-Emissionen verantwortlich, wobei mehr als zwei Drittel davon direkt aus dem laufenden Betrieb stammen. </p>



<p>Der Vortrag von Laura Beck (M&amp;P BEGIS) auf dem 15. Mainzer Immobilientag ist deshalb so wegweisend, weil er die Perspektive radikal verschiebt: ESG-Daten sollten nicht mühsam für Berichte &#8222;zusammengesucht&#8220; werden, sondern als automatisches „Abfallprodukt“ eines digitalisierten Gebäudebetriebs abfallen. Für Bestandshalter bedeutet dies: Wer seine Prozesse digitalisiert, löst das Reporting-Problem quasi im Vorbeigehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Datenfalle: Warum Software allein nicht hilft</h2>



<p><strong>Viele Unternehmen rufen nach Experten, weil sie ein „Tool für ESG“ oder ein „neues Tool für die Instandhaltung“ suchen. Beck warnte davor, diesen zweiten Schritt vor dem ersten zu tun.</strong> Das größte Hindernis sei nicht der Mangel an Software, sondern die Frage: „Woher kommen die Daten, wie kann ich sie beschaffen, wie kann ich über sie verfügen und welche Qualität haben sie?“.</p>



<p>Überraschend ist ihre These zur Datenverfügbarkeit: <strong>60 bis 80 % aller benötigten Daten sind bereits vorhanden</strong> – allerdings versteckt in Arbeitsberichten, Excel-Tabellen, Papier-Akten oder E-Mail-Postfächern. Das Problem ist lediglich, dass diese Informationen nicht strukturiert, transparent oder auswertbar vorliegen. Das Ziel müsse es sein, den Immobilienbetrieb so zu digitalisieren, dass diese Daten „einfach mitgenommen“ werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Störprozess als Datenlieferant</h2>



<p>Wie ESG-Reporting in der „Betriebsrealität“ funktioniert, verdeutlichte Beck am Beispiel eines einfachen Störprozesses an einer Klimaanlage. Wird dieser Prozess konsequent digital abgebildet, entstehen die notwendigen Datenpunkte für alle drei Emissions-Scopes fast von selbst:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Scope 2:</strong> Die Anlage verbraucht Strom für den Betrieb.</li>



<li><strong>Scope 1:</strong> Der Servicetechniker fährt mit einem Firmenfahrzeug (Kraftstoff oder Strom) zum Gebäude.</li>



<li><strong>Scope 3:</strong> Ein defekter Filter muss ausgetauscht und am Ende entsorgt werden (Abfall/Logistik).</li>
</ol>



<p>Wenn man diesen Prozess für eine Vielzahl von Anlagen und Liegenschaften digitalisiert, generiert man automatisch eine hohe Menge an Datenpunkten, ohne dass jemand im Nachgang tageweise Informationen heraussuchen muss. <strong>„ESG-Daten sind dann nur ein Abfallprodukt aus unserem digitalen Betrieb“.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovative Wege der Datengewinnung</h2>



<p>Um den Bestand effizient digital zu erfassen und ein strukturiertes Datenmodell (z. B. nach DIN 276 oder GEFMA-Standards) aufzubauen, stellte Beck zwei pragmatische Ansätze vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die 360°-Helmkamera:</strong> Mitarbeiter begehen die technischen Anlagen mit einer handelsüblichen Panoramakamera auf dem Helm. Die Aufnahmen werden per GPS getaggt, wodurch ein digitaler Datenpunkt der Anlage mit Bild und Standort entsteht.</li>



<li><strong>IoT-Gateways:</strong> Gemeinsam mit Partnern werden Gateways direkt auf vorhandene Gebäudeleittechnik (GLT) aufgesteckt. So lassen sich alle Datenpunkte automatisiert auslesen, normieren und in jedes beliebige System migrieren.</li>
</ul>



<p><strong>Diese Methoden ermöglichen es, Daten aggregierbar zu machen und die Qualität sowie Aktualität sicherzustellen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenqualität als „Gold“ der Zukunft</h2>



<p>Ein besonderes Augenmerk legte Beck auf das kontinuierliche Datenmanagement.<strong>Nur wenn Daten valide sind, entfalten sie ihren Wert.</strong> In einer Demonstration zeigte sie, dass das Reporting-Tool am Ende zweitrangig ist: Bei einer sauberen Datenbasis können moderne KI-Systeme wie der Microsoft Copilot innerhalb von Minuten komplexe Grafiken zu CO2-Äquivalenten oder Reduktionsmaßnahmen erstellen. </p>



<p>„Für einen Experten sind Daten Gold“, betonte Beck und verwies auf die Fähigkeit ihres Teams, auch mit Millionen von Datenpunkten umzugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Pragmatismus statt High-Fly-Visionen</h2>



<p><strong>Laura Becks Plädoyer für die Branche ist klar</strong>: Digitalisierung darf <strong>nicht „High Fly“ </strong>gedacht werden, <strong>sondern muss dort ansetzen, wo es in der Praxis hakt.</strong> </p>



<p>Unternehmen sollten bei ihren Prozessen anfangen und das Datenmanagement als Kernaufgabe begreifen. Wenn die Basis stimmt, wird das ehemals komplexe ESG-Reporting zu einem skalierbaren Dashboard, das echte Steuerungsimpulse für zukünftige Investitionen liefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen zum Mitnehmen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Prozess vor Tool:</strong> Erfolgreiches ESG-Reporting beginnt nicht mit dem Kauf einer Software, sondern mit der Digitalisierung der operativen Prozesse.</li>



<li><strong>Daten-Schatzsuche:</strong> 60 bis 80 % der benötigten ESG-Daten sind bereits vorhanden (in Excel, E-Mails oder Aktenordnern), aber bisher unstrukturiert und nicht auswertbar.</li>



<li><strong>ESG als „Abfallprodukt“:</strong> Durch die digitale Abbildung von Standardprozessen (z. B. Störungsmeldungen) werden Daten für Scope 1, 2 und 3 automatisch generiert.</li>



<li><strong>Moderne Erfassungsmethoden:</strong> Der Einsatz von 360°-Helmkameras bei Begehungen oder IoT-Gateways zum Auslesen der Gebäudeleittechnik (GLT) schafft schnell eine valide Datenbasis.</li>



<li><strong>Tool-Agnostik:</strong> Bei hoher Datenqualität ist die Wahl des Reporting-Tools zweitrangig; sogar KI-gestützte Auswertungen (z. B. Copilot) sind dann innerhalb von Minuten möglich.</li>



<li><strong>Praxis-Fokus:</strong> Digitalisierung sollte nicht als &#8222;High-Fly&#8220;-Vision, sondern an den Stellen gedacht werden, an denen es in der Praxis hakt.</li>
</ul>



<p>Kristof Warda</p>



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<p></p>
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