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	<title>ifs Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>ifs Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>Befüllte Heizungsleitungen in der Bauphase – und plötzlich kam der Frost</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 19:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Herbst in einem neu gebauten Einfamilienhaus: Als die Tage kälter werden und die Heizsaison beginnt, zeigt sich eine Leckage an einer Heizungsleitung, die im Fußboden des Erdgeschosses liegt. Während der erste Leitungsabschnitt zur Ermittlung der Schadenursache im IFS untersucht wird, findet man im Haus bereits eine weitere Undichtigkeit an den Leitungen der Heizungsinstallation. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-und-ploetzlich-kam-der-frost/">Befüllte Heizungsleitungen in der Bauphase – und plötzlich kam der Frost</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Der erste Herbst in einem neu gebauten Einfamilienhaus: Als die Tage kälter werden und die Heizsaison beginnt, zeigt sich eine Leckage an einer Heizungsleitung, die im Fußboden des Erdgeschosses liegt. Während der erste Leitungsabschnitt zur Ermittlung der Schadenursache im IFS untersucht wird, findet man im Haus bereits eine weitere Undichtigkeit an den Leitungen der Heizungsinstallation.</p>



<p><strong>Die Beitragsbilder zeigen das Asservat bei der Laboruntersuchung</strong>: Die Leckage liegt an einer Pressverbindung zwischen einem Bogenfitting und einem Rohrabschnitt, beides aus niedrig legiertem C-Stahl. Das Rohrende wurde durch einen starken Innendruck teilweise aus dem Fitting herausgeschoben Frost hat auf die Leitungen eingewirkt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="900" height="506" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-2-900x506-1-ifs.jpg" alt="" class="wp-image-60228" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-2-900x506-1-ifs.jpg 900w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-2-900x506-1-ifs-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-2-900x506-1-ifs-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-2-900x506-1-ifs-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-2-900x506-1-ifs-600x337.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-2-900x506-1-ifs-696x391.jpg 696w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dichtigkeitsprüfung im Wasserbad: Es zeigen sich Undichtigkeiten. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Die Entstehung dieses Frostschadens liegt allerdings bereits einen Winter zurück, in der Bauphase des Gebäudes: Die Heizungsanlage selbst war noch nicht installiert, als eine Fachfirma eine Druckprüfung mit Wasser an den bereits verlegten Heizungsleitungen vornahm.</p>



<p><strong>Kurz nach der Druckprüfung gab es Frostwetter und im Rohbau des Einfamilienhauses froren die befüllten Leitungen ein. </strong>Anschließend fand man einen frostbedingten Schaden an einer Heizungsleitung im Obergeschoss und einen weiteren an der Trinkwasserleitung, die offenbar auch schon befüllt war. Die Leckagen wurden repariert. Eine weitere Druckprüfung wurde danach nicht durchgeführt. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="900" height="506" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-3-900x506-1-ifs-3.jpg" alt="" class="wp-image-60229" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-3-900x506-1-ifs-3.jpg 900w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-3-900x506-1-ifs-3-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-3-900x506-1-ifs-3-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-3-900x506-1-ifs-3-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-3-900x506-1-ifs-3-600x337.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/befuellte-heizungsleitungen-in-der-bauphase-3-900x506-1-ifs-3-696x391.jpg 696w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">An der Innenwand des aufgetrennten Fittings und der Außenseite des Rohres zeichnet sich ein durchgängiger Wasserpfad ab. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Offenbar waren die Fachleute davon ausgegangen, dass es sich bei den beiden Undichtigkeiten aus dem zurückliegenden Winter um die einzigen Folgen der Frosteinwirkung auf die Leitungen im Rohbau handelte. <strong>Die neuen Leckagen zeigten jedoch</strong>, dass durchaus weitere Schäden verursacht wurden. </p>



<p><strong>Wenn die Beheizung eines Gebäudes nicht gewährleistet werden kann, dürfen wasserführende Leitungen im Winter nicht befüllt sein. In der Bauphase waren sie den Frosttemperaturen ohne Schutz ausgesetzt.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="169" height="158" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.png" alt="" class="wp-image-60225" style="aspect-ratio:1.0696920318926983;width:110px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1.png 169w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/image-1-150x140.png 150w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter <a href="http://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org/</a></p>
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		<title>Leitungswasserschäden in Wohngebäuden &#8211; Warum die größte Gefahr im eigenen Leitungssystem liegt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 19:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 33]]></category>
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		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leitungswasserschäden zählen seit Jahren zu den kostenintensivsten Schadensarten in deutschen Wohngebäuden. Während in der öffentlichen Wahrnehmung häufig Starkregen, Hochwasser oder andere Extremwetterereignisse im Fokus stehen, zeigen aktuelle Auswertungen ein anderes Bild: Die Hauptursachen liegen meist im Gebäude selbst. Analysen des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IfS) sowie Daten des Gesamtverbands der Deutschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Leitungswasserschäden zählen seit Jahren zu den kostenintensivsten Schadensarten in deutschen Wohngebäuden. Während in der öffentlichen Wahrnehmung häufig Starkregen, Hochwasser oder andere Extremwetterereignisse im Fokus stehen, zeigen aktuelle Auswertungen ein anderes Bild: Die Hauptursachen liegen meist im Gebäude selbst.</p>



<p>Analysen des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IfS) sowie Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Initiative Schadenprävention belegen, dass interne Mängel an der Hausinstallation für den Großteil der Schäden verantwortlich sind.</p>



<p>Für Planer, Installateure, Wohnungswirtschaft und Eigentümer ergibt sich daraus eine klare Botschaft: Prävention beginnt bei der Qualität der Installation – und endet nicht mit der Inbetriebnahme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installationsfehler als dominierende Schadensursache</h2>



<p>Mit einem Anteil von <strong>rund 38 bis 40 Prozent</strong> stellen Installations- und Montagefehler die mit Abstand häufigste Ursache für Leitungswasserschäden dar. Die IfS-Analysen zeigen, dass unsachgemäß ausgeführte Verbindungen, fehlerhaft gesetzte Dichtungen oder nicht normgerecht verarbeitete Rohrleitungen besonders häufig zu späteren Leckagen führen.</p>



<p><strong>Press- und Schraubverbindungen spielen dabei eine zentrale Rolle.</strong> Bereits geringfügige Montageabweichungen – etwa unzureichend verpresste Fittings, verschmutzte Dichtflächen oder falsch dimensionierte Dichtungen – können nach Jahren des Betriebs zu schleichenden Undichtigkeiten führen. Diese bleiben oft lange unentdeckt und verursachen dann erhebliche Durchfeuchtungen in Estrich- oder Wandkonstruktionen.</p>



<p>Die Zahlen verdeutlichen, dass Qualitätssicherung auf der Baustelle ein entscheidender Hebel zur Schadensreduktion ist. Dokumentierte Druckprüfungen, Sichtkontrollen und die konsequente Einhaltung der Herstellervorgaben sind keine formalen Pflichten, sondern zentrale Maßnahmen der Schadensprävention.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betriebsbedingungen: Frost als unterschätztes Risiko</h2>



<p><strong>Rund 25 Prozent </strong>der untersuchten Schäden stehen im Zusammenhang mit den Betriebsbedingungen. Darunter fallen sowohl nutzungsbedingte Belastungen als auch klimatische Einflüsse. Besonders hervorzuheben sind Frostschäden, die in vielen Auswertungen allein <strong>etwa zehn Prozent</strong> aller Fälle ausmachen.</p>



<p>Frostbedingte Rohrbrüche entstehen häufig in unbeheizten Nebenräumen, Ferienhäusern oder nicht ausreichend gedämmten Installationszonen. Gefriert Wasser im Rohr, dehnt es sich aus und erzeugt hohen Innendruck. Die eigentliche Leckage tritt jedoch oftmals erst beim Auftauen ein, wenn das geschädigte Rohr dem wieder ansteigenden Betriebsdruck nicht mehr standhält.</p>



<p>Die IfS-Daten legen nahe, dass präventive Maßnahmen – etwa das rechtzeitige Entleeren von Leitungen, Frostschutzregelungen in Heizsystemen oder die Sensibilisierung von Nutzern – erhebliches Schadenspotenzial reduzieren könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Materialfehler und Korrosion: Die schleichende Gefahr</h2>



<p><strong>Etwa 13 Prozent</strong> der Schäden sind auf Materialfehler zurückzuführen. Dazu zählen Produktionsmängel ebenso wie Materialermüdung und Korrosion. Besonders relevant ist in diesem Zusammenhang die sogenannte Spannungskorrosion bei Messingwerkstoffen.</p>



<p>Spannungskorrosion entsteht, wenn mechanische Zugspannungen im Material mit korrosiven Einflüssen zusammentreffen. Das Resultat sind feine Risse, die sich über längere Zeit ausbreiten und schließlich zum Versagen des Bauteils führen. Gerade bei älteren Installationen oder bestimmten Werkstoffchargen kann dieses Phänomen eine erhebliche Rolle spielen.</p>



<p>Neben metallischen Werkstoffen sind auch Kunststoffkomponenten nicht frei von Risiken. Alterung, thermische Belastungen oder chemische Einflüsse können die Langzeitstabilität beeinträchtigen. Entscheidend ist daher die werkstoffgerechte Planung unter Berücksichtigung der Wasserbeschaffenheit und der jeweiligen Einsatzbedingungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrfachursachen und komplexe Schadensbilder</h2>



<p><strong>Rund 22 Prozent</strong> der untersuchten Fälle lassen sich nicht eindeutig einer einzelnen Ursache zuordnen. In diesen Schadensbildern wirken häufig mehrere Faktoren zusammen: Eine geringfügig fehlerhafte Montage trifft auf materialbedingte Vorschädigungen oder ungünstige Betriebsbedingungen.</p>



<p><strong>Diese Komplexität erschwert nicht nur die Schadenanalyse, sondern auch die Prävention.</strong> Sie zeigt jedoch deutlich, dass Leitungswasserschäden selten auf singuläre Ereignisse zurückzuführen sind. Vielmehr entstehen sie im Zusammenspiel aus Planung, Ausführung, Werkstoffwahl und Nutzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planungsfehler: Selten, aber folgenschwer</h2>



<p><strong>Mit etwa zwei Prozent </strong>spielen klassische Planungsfehler statistisch eine untergeordnete Rolle. Dennoch können sie erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Dazu gehören beispielsweise falsch dimensionierte Leitungen, unzureichend berücksichtigte Druckverhältnisse oder fehlende Revisionsmöglichkeiten.</p>



<p>In komplexen Gebäuden mit Mischinstallationen oder umfangreicher Haustechnik steigt das Risiko systemischer Planungsfehler. Die zunehmende Technisierung von Wohngebäuden – etwa durch Wärmepumpensysteme oder hybride Heizlösungen – erfordert eine noch engere Abstimmung zwischen Fachplanern und ausführenden Betrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besonders betroffene Baugruppen</h2>



<p><strong>Die IfS-Statistik für den Zeitraum 2015 bis 2024 identifiziert mehrere besonders schadenanfällige Baugruppen:</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Flexschläuche an Armaturen</h4>



<p>Sie zählen zu den häufigsten Schadenverursachern im Bereich von Waschtischen und Küchenspülen. Materialermüdung, Knickbelastungen oder minderwertige Produkte können hier zu plötzlichen Wasseraustritten führen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verbindungen</h4>



<p>Press- und Schraubverbindungen stehen regelmäßig im Zentrum von Schadengutachten. Sie bilden konstruktiv sensible Punkte innerhalb der Installation.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Heizungsanlagen</h4>



<p>Rohrleitungen und Verbindungen der Heizungsinstallation sind ebenfalls stark betroffen. Thermische Wechselbelastungen und Druckschwankungen erhöhen hier die Beanspruchung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Abwasser- und Regenwassersysteme</h4>



<p>Undichtigkeiten im Abwassersystem verursachen oft verdeckte Durchfeuchtungen mit langfristigen Folgeschäden an der Bausubstanz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Alter der Gebäude als Risikofaktor</h4>



<p>Ein deutlich erhöhtes Schadenrisiko zeigt sich bei Gebäuden mit einem Alter von 30 bis 50 Jahren. In diesem Zeitraum erreichen viele Installationssysteme eine kritische Phase ihrer Lebensdauer. Korrosion, Materialermüdung und veraltete Werkstoffe erhöhen die Ausfallwahrscheinlichkeit signifikant.</p>



<p><strong>Gerade in Bestandsgebäuden besteht häufig ein Sanierungsstau</strong>. Leitungen verlaufen verdeckt in Schächten oder unter Estrich und werden erst bei einem akuten Schaden sichtbar. Präventive Zustandsanalysen, etwa durch Druckprüfungen oder Feuchtemonitoring, gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prävention als zentrale Aufgabe der Branche</h2>



<p><strong>Die IfS-Daten zeichnen ein klares Bild:</strong> Leitungswasserschäden sind in erster Linie das Resultat technischer und handwerklicher Faktoren – und damit grundsätzlich beeinflussbar. Für die Branche ergeben sich mehrere Handlungsfelder:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Qualitätsgesicherte Installation und Dokumentation</li>



<li>Sorgfältige Werkstoffauswahl</li>



<li>Regelmäßige Wartung und Inspektion</li>



<li>Sensibilisierung von Eigentümern und Nutzern</li>



<li>Einsatz von Leckage-Detektionssystemen</li>
</ul>



<p>Insbesondere intelligente Sensoriksysteme, die Feuchtigkeit oder ungewöhnliche Wasserverbräuche frühzeitig erkennen, könnten künftig einen größeren Beitrag zur Schadenminderung leisten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="546" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-1024x546.png" alt="" class="wp-image-60271" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-1024x546.png 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-300x160.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-768x410.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-150x80.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-600x320.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-696x371.png 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu-1068x570.png 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Natur-Wohn-03-Aufw-Gefahr-Euro_1292x6891-neu.png 1292w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die größte Gefahr liegt im Detail</h2>



<p>Die Analysen von IfS und GDV machen deutlich, dass Leitungswasserschäden (Grafik oben in BLAU) weniger durch spektakuläre Naturereignisse entstehen, sondern überwiegend durch vermeidbare Schwachstellen innerhalb der Gebäudeinstallation. Installationsfehler, Materialermüdung und unzureichend berücksichtigte Betriebsbedingungen sind die dominierenden Faktoren.</p>



<p><strong>Für Fachplaner, Installateure und die Wohnungswirtschaft bedeutet dies eine klare Verantwortung – aber auch eine Chance</strong>. Durch konsequente Qualitätsstandards, vorausschauende Instandhaltung und moderne Monitoring-Technologien lässt sich das Schadensrisiko deutlich reduzieren. Angesichts steigender Baukosten und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit wird die Vermeidung von Leitungswasserschäden künftig noch stärker in den Fokus rücken. Die Datenlage liefert dafür eine solide Grundlage.</p>



<p>Gerd Warda, Quellen: GDV, IfS, Initiative Schadenprävention</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Falsche Materialauswahl – Der Blindstopfen rostete einfach weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 19:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 33]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Blindstopfen auf der Rückseite eines Warmwasserspeichers rostete innerhalb von zwei Jahren geradezu weg und verursachte einen Leitungswasserschaden. Was von dem kleinen Bauteil übrig war, wurde zur Untersuchung ins IFS geschickt. Die ersten beiden Gewindegänge waren bereits nicht mehr vorhanden und die drei verbliebenen stellenweise bis auf den Gewindekerb aufgelöst. Der Korrosionsangriff war von innen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/falsche-materialauswahl-der-blindstopfen-rostete-einfach-weg/">Falsche Materialauswahl – Der Blindstopfen rostete einfach weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Blindstopfen auf der Rückseite eines Warmwasserspeichers rostete innerhalb von zwei Jahren geradezu weg und verursachte einen Leitungswasserschaden. Was von dem kleinen Bauteil übrig war, wurde zur Untersuchung ins IFS geschickt. </p>



<p>Die ersten beiden Gewindegänge waren bereits nicht mehr vorhanden und die drei verbliebenen stellenweise bis auf den Gewindekerb aufgelöst. Der Korrosionsangriff war von innen erfolgt, wie der Gutachter am Schadenbild erkennen konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eisen und Zink auch Schwefel und Kupfer</h2>



<p>Zunächst galt es herauszufinden, aus welchem Material der Stopfen bestand. Dafür untersuchte ihn der Gutachter im Rasterelektronenmikroskop (REM). In einem Abschnitt des Außengewindes hatte der Werkstoff noch seine ursprüngliche Farbe. Die REM-Aufnahme dieser Stelle zeigte, dass dort nur wenige Korrosionsprodukte abgelagert waren. </p>



<p>Der Gutachter führte eine EDX-Elementanalyse durch, eine Methode der Röntgenspektroskopie: <strong>Der Stopfen war aus verzinktem Stahl gefertigt.</strong> Ihm fiel auf, dass in den Ablagerungen neben den werkstoffeigenen Elementen Eisen und Zink auch Schwefel und Kupfer vorhanden waren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="829" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-2-900x829-1-2.jpg" alt="" class="wp-image-60211" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-2-900x829-1-2.jpg 900w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-2-900x829-1-2-300x276.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-2-900x829-1-2-768x707.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-2-900x829-1-2-150x138.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-2-900x829-1-2-600x553.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-2-900x829-1-2-696x641.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">REM-Aufnahme eines Außengewindegrates.  Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Kupfer in den Korrosionsablagerungen wies darauf hin, dass der Stopfen durch kupferinduzierten Lochfraß geschädigt wurde. Nach den einschlägigen Normen darf Kupfer in Trinkwasserleitungen nicht vor verzinktem Stahl installiert werden, weil sich Kupferionen an den Stahlbauteilen ablagern und dort Korrosion verursachen können. Offensichtlich wurde diese Regel hier nicht beachtet.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="856" height="301" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-3-856x301-1-3.jpg" alt="" class="wp-image-60212" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-3-856x301-1-3.jpg 856w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-3-856x301-1-3-300x105.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-3-856x301-1-3-768x270.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-3-856x301-1-3-150x53.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-3-856x301-1-3-600x211.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/falsche-materialauswahl-3-856x301-1-3-696x245.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 856px) 100vw, 856px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das EDX-Spektrum zeigt, dass der Stopfen aus verzinktem Stahl besteht. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Die <strong>DIN 1988-7</strong> fordert außerdem „in warmgehenden Systemen … auf den Einsatz von Rohrleitungen und Bauteilen aus schmelztauchverzinkten Werkstoffen wegen der erhöhten Korrosionswahrscheinlichkeit zu verzichten“. <strong>Den Blindstopfen an der Rückseite des Warmwasserspeichers zu montieren, verstieß eindeutig gegen die Technischen Regeln des Korrosionsschutzes.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="158" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/image.png" alt="" class="wp-image-60208" style="aspect-ratio:1.0696190777414838;width:97px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/image.png 169w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/image-150x140.png 150w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter <a href="http://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org/</a></p>



<p></p>
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		<title>Wasserschäden an Geräteanschlussventilen &#8211; Warum kommt es immer wieder in Umzugs- und Renovierungsphasen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 19:19:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlussventile]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 33]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Leckage]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus war sechs Jahre lang ungenutzt gewesen, als sie renoviert und eine neue Küche eingebaut wurde. Dabei wurde eine Spülmaschine im Spülenunterschrank angeschlossen, jedoch nicht an dem bereits vorhandenen Gerätezusatzventil, sondern es wurde ein zusätzliches montiert. Diese Arbeiten waren am frühen Nachmittag beendet. In der darauffolgenden Nacht hörte der Hauseigentümer Fließgeräusche [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus war sechs Jahre lang ungenutzt gewesen, als sie renoviert und eine neue Küche eingebaut wurde. Dabei wurde eine Spülmaschine im Spülenunterschrank angeschlossen, jedoch nicht an dem bereits vorhandenen Gerätezusatzventil, sondern es wurde ein zusätzliches montiert. Diese Arbeiten waren am frühen Nachmittag beendet. In der darauffolgenden Nacht hörte der Hauseigentümer Fließgeräusche aus der noch leerstehenden Einliegerwohnung.</p>



<p>Auf der Suche nach der Geräuschquelle stieß er auf einen Wasserschaden. Das Wasser lief aus dem alten Gerätezusatzventil in der Küche. Mit dem Schließen dieses Gerätezusatzventils konnte der Hauseigentümer den Wasseraustritt problemlos stoppen. Aber warum war es überhaupt mitten in der Nacht spontan zum Wasseraustritt gekommen?</p>



<p>Ein IFS-Gutachter sah sich die Schadenstelle an: Das alte Gerätezusatzventil befand sich dort bereits seit Jahren und hatte nie Probleme verursacht. Daran gab es einen offenen, nicht belegten Geräteanschluss, den wir auf den Bildern oben mit einem roten Pfeil markiert haben. Hier war das Wasser ausgetreten.</p>



<p>Das neue Zusatzventil hatten die Küchenbauer entweder aus Platzgründen verwendet oder aber, weil aus dem alten Gerätezusatzventil kein Wasser floss. Hierin lag auch die Schadenursache: Nach dem Aufbau der Einbauküche lag an dem alten Gerätezusatzventil Leitungsdruck an. Doch aus dem offenen, nicht belegten Geräteanschluss trat kein Wasser aus. Darum hatte niemand das Problem bemerkt. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="859" height="475" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-47-13-Schaden-mit-Zeitverzoegerung-In.png" alt="" class="wp-image-60234" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-47-13-Schaden-mit-Zeitverzoegerung-In.png 859w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-47-13-Schaden-mit-Zeitverzoegerung-In-300x166.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-47-13-Schaden-mit-Zeitverzoegerung-In-768x425.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-47-13-Schaden-mit-Zeitverzoegerung-In-150x83.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-47-13-Schaden-mit-Zeitverzoegerung-In-600x332.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-47-13-Schaden-mit-Zeitverzoegerung-In-696x385.png 696w" sizes="auto, (max-width: 859px) 100vw, 859px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Gerätezusatzventil hat an der Seite einen 3/4″-Außengewindeanschluss (roter Pfeil), dieser ist nicht belegt und kann über das untere Bedienelement (grüner Pfeil) geschlossen werden. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Das Ventil war über Jahre hinweg nicht betätigt worden und darum war der Ventilteller im Ventilsitz verklebt. Durch den Leitungsdruck löste sich der Ventilteller im Laufe der folgenden Stunden, so dass es schließlich zum Wasseraustritt kam. Die spätere Laboruntersuchung der installierten Bauteile bestätigte, dass alle Komponenten einwandfrei funktionierten. Das Problem war die Handhabung.</p>



<p>Fälle wie den hier beschriebenen gibt es zuhauf in der Schadendatenbank des IFS: In Umzugs- oder Renovierungsphasen kommt es plötzlich zu einem Wasseraustritt, weil jemand ein Geräteanschlussventil öffnet, aus dem kein Wasser fließt, und es dann im offenen Zustand vergisst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kappen oder Blindflansche fehlten</h2>



<p>Nach der Norm müssen fertiggestellte und noch nicht mit Entnahmearmaturen versehene Leitungen an allen Ein- und Auslässen zum Beispiel mit Kappen oder Blindflanschen dicht verschlossen werden. Insbesondere der offene Auslass des Geräteventils hätte demnach mit einer Blindkappe versehen werden müssen, da laut Norm geschlossene Absperrventile , wozu auch das Gerätezusatzventil gehört, nicht als dichte Verschlüsse anzusehen sind.</p>



<p>Wenn Absperrventile über Jahre in der selben Position verharren, können sie verkleben oder sich festsetzen. Deshalb sollte man sie regelmäßig betätigen und damit ihre Funktion überprüfen. Das gilt für alle Absperrventile, auch wenn sie genutzt werden. Wenn zum Beispiel eine Leitung undicht wird bzw. ein Rohr bricht, muss das Wasser so schnell wie möglich abgestellt werden. Wenn aber das entsprechende Absperrventil seit Jahren nicht geschlossen wurde, ist das nicht unbedingt möglich, weil das Absperrventil nicht mehr funktioniert. (is)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="176" height="164" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/grafik-2.png" alt="" class="wp-image-60233" style="width:88px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/grafik-2.png 176w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/grafik-2-150x140.png 150w" sizes="auto, (max-width: 176px) 100vw, 176px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter <a href="http://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org/</a></p>



<p></p>
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		<title>37 cm Wellschlauch undicht, rund 100.000 Euro Schaden </title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/37-cm-wellschlauch-undicht-rund-100-000-euro-schaden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=37-cm-wellschlauch-undicht-rund-100-000-euro-schaden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 19:17:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 33]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Leckage]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schaden in Höhe von rund 100.000 € entstand im Loft eines prominenten Künstlers, weil ein Wellschlauch innerhalb der Kaltwasserzuleitung zur Dampfdusche im Bad undicht wurde. An der Decke der darunterliegenden Wohnung stellte der Nachbar Feuchtigkeit fest. Die nachfolgende Leckageortung führte zu dem undichten Wellschlauch. Wie sich herausstellte, war es über einen längeren Zeitraum zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Schaden in Höhe von rund 100.000 € entstand im Loft eines prominenten Künstlers, weil ein Wellschlauch innerhalb der Kaltwasserzuleitung zur Dampfdusche im Bad undicht wurde. An der Decke der darunterliegenden Wohnung stellte der Nachbar Feuchtigkeit fest.</p>



<p>Die nachfolgende Leckageortung führte zu dem undichten Wellschlauch. Wie sich herausstellte, war es über einen längeren Zeitraum zu einem umfangreichen Durchfeuchtungsschaden gekommen. Unter anderem wiesen die gefliesten Trockenbauwände des Badezimmers auf den Innenseiten bereits einen deutlichen Schimmelbefall auf. Zu der ungewöhnlichen Schadenhöhe trug aber auch die hochwertige Ausstattung des Bades bei.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="859" height="483" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-52-21-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmer-I.png" alt="" class="wp-image-60218" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-52-21-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmer-I.png 859w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-52-21-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmer-I-300x169.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-52-21-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmer-I-768x432.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-52-21-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmer-I-150x84.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-52-21-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmer-I-600x337.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-52-21-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmer-I-696x391.png 696w" sizes="auto, (max-width: 859px) 100vw, 859px" /><figcaption class="wp-element-caption">In einem „Wellental“ befindet sich ein feiner Riss (rote Markierung) direkt in einer der beiden Längsriefen (grüne Pfeile). Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Der Wellschlauch wurde dem IFS zur Ermittlung der Ursache zugesandt. Er war 37 cm lang und bestand aus Edelstahl. In der Mitte des Schlauches waren in einem Bereich Ablagerungen von Wasserinhaltsstoffen und Korrosionsprodukten vorhanden. Durch diesen Bereich verliefen auf der Außenseite des Wellschlauches zwei mechanisch erzeugte Beschädigungen in Form von Längsriefen beidseitig parallel zur Fügenaht, mit der der Schlauch verschweißt war.</p>



<p>Bei einer Dichtheitsprüfung im Labor war der Wellschlauch an einem feinen Riss in einer dieser Längsriefen tropfend undicht. Die Austrittsrate betrug umgerechnet ca. 3,3 Liter pro Tag.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="855" height="477" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-53-30-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmerbild-3.png" alt="" class="wp-image-60219" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-53-30-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmerbild-3.png 855w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-53-30-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmerbild-3-300x167.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-53-30-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmerbild-3-768x428.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-53-30-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmerbild-3-150x84.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-53-30-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmerbild-3-600x335.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/Screenshot-2026-02-02-at-18-53-30-Teurer-Wasserschaden-im-edlen-Badezimmerbild-3-696x388.png 696w" sizes="auto, (max-width: 855px) 100vw, 855px" /><figcaption class="wp-element-caption">Unter dem Rasterelektronenmikroskop zeigt sich die Reduzierung der Wandstärke durch die Längsriefe um fast die Hälfte. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Im Rasterelektronenmikroskop zeigten sich auf der Rissfläche mit parallelen Schwingungsstreifen die typischen Merkmale eines Schwingungsrisses. Im Rissbereich selbst war die Wandstärke aufgrund der Längsriefe um ca. 45 % reduziert. Die dadurch bedingte Kerbwirkung hatte in Kombination mit den betriebsüblichen zyklischen Belastungen durch die Nutzung der Dusche zum Versagen geführt.</p>



<p>Die beiden Längsriefen waren gleichmäßig ausgeprägt sowohl auf den „Wellenbergen“ als auch in den „Wellentälern“ und verliefen über die gesamte Länge des Wellschlauches. Aufgrund des Erscheinungsbildes konnten diese Riefen nur im Rahmen des Herstellungsprozesses des Schlauches erzeugt worden sein. <strong>Hinweise für einen Montagefehler gab es nicht</strong>. (Ma)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="176" height="164" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/grafik.png" alt="" class="wp-image-60215" style="aspect-ratio:1.0731885500095328;width:86px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/grafik.png 176w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/02/grafik-150x140.png 150w" sizes="auto, (max-width: 176px) 100vw, 176px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter <a href="http://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org/</a></p>
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		<title>Saure Überraschung</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/saure-ueberraschung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=saure-ueberraschung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 18:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein auffallend unschöner Anblick: In einer Kirche wurde am Ende der Heizperiode ein Wasserschaden an der Stuckdecke am zentralen Stuckmedaillon festgestellt. Oberhalb des majestätischen Stuckmedaillons im Dachgeschoss befand sich ein Gas-Brennwertgerät. Bei der weiteren Nachschau wurde eine Leckage an einer Kupferleitung gefunden und diese ausgetauscht. Das IFS wurde derweil zur Ermittlung der Schadenursache beauftragt. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/saure-ueberraschung/">Saure Überraschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein auffallend unschöner Anblick: In einer Kirche wurde am Ende der Heizperiode ein Wasserschaden an der Stuckdecke am zentralen Stuckmedaillon festgestellt.</p>



<p>Oberhalb des majestätischen Stuckmedaillons im Dachgeschoss befand sich ein Gas-Brennwertgerät. Bei der weiteren Nachschau wurde eine Leckage an einer Kupferleitung gefunden und diese ausgetauscht. Das IFS wurde derweil zur Ermittlung der Schadenursache beauftragt.</p>



<p>Der Rohrleitungsabschnitt aus Kupfer befand sich noch vor Ort und wurde für weitere Untersuchungen im Labor mitgenommen: An einem 90°-Bogen gab es einen massiven Rohrdurchbruch. Die Wandstärke war in diesem Bereich stark verringert.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="486" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-2-864x486-1.jpg" alt="" class="wp-image-58902" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-2-864x486-1.jpg 864w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-2-864x486-1-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-2-864x486-1-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-2-864x486-1-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-2-864x486-1-600x338.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-2-864x486-1-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der noch vor Ort befindliche ausgebaute Rohrleitungsabschnitt: Ursprünglich waren an diesen an einer Seite die Entlastungsleitung des Sicherheitsventils und an der anderen Seite die Ableitung des Brennwertkondensats angeschlossen. Foto: https://www.ifs-ev.org/

</figcaption></figure>



<p>Der schadenursächliche Kupferrohrleitungsabschnitt war ursprünglich an die Ableitung des Brennwertkondensats angeschlossen. Im Inneren des Rohres konnte der Gutachter deutlich erkennen, an welchen Stellen das Rohr größtenteils Wasserkontakt hatte. In diesem Bereich hatte sich eine Rinne in das Rohr „eingeätzt“.</p>



<p>Kondensatleitungen müssen gemäß DIN 1986-4 in Werkstoffen ausgeführt sein, die für pH-Werte unter 6,5 beständig sind und gemäß DWA-Arbeitsblatt A 251 aus korrosionsfesten Werkstoffen erstellt werden.</p>



<p>Bei Kupfer handelt es sich nicht um einen säurebeständigen Werkstoff. Das Kupferrohr war nicht auf Dauer gegen die sauren Kondensate des Gas-Brennwertgeräts beständig. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="486" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-3-864x486-1.jpg" alt="" class="wp-image-58903" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-3-864x486-1.jpg 864w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-3-864x486-1-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-3-864x486-1-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-3-864x486-1-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-3-864x486-1-600x338.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/saure-ueberrschung-3-864x486-1-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf der linken Seite des Bildes ist die durch das saure Kondensat „eingeätzte Rinne“ im Rohrinneren ersichtlich. Rechts ist der durchlöcherte 90°-Rohrbogen, in den das Brennwertkondensat stetig hineintropfte. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Gemäß dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“, war das sehr saure und somit korrosive Kondensat beharrlich und löste das Kupferrohr schrittweise auf, bis es zum bestimmungswidrigen Wasseraustritt kam. (TDE)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="293" height="296" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg" alt="" class="wp-image-57965" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg 293w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2-150x152.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter <a href="http://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/saure-ueberraschung/">Saure Überraschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Flexschläuche und Chemikalien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 18:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Flexschläuche]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leitungswasserschaden in einer Schule: Das Wasser lief aus einem Unterschrank, in dem ein flexibler Anschluss-Schlauch installiert war. Das IFS wurde beauftragt zu ermitteln, aus welchem Grund der Schlauch platzen konnte. Das erste Foto zeigt den Schlauch, der für eine Untersuchung ins Labor geschickt wurde. Man sieht deutlich, dass das Drahtgeflecht in einem Bereich komplett zerstört [&#8230;]</p>
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<p>Leitungswasserschaden in einer Schule: Das Wasser lief aus einem Unterschrank, in dem ein flexibler Anschluss-Schlauch installiert war. Das IFS wurde beauftragt zu ermitteln, aus welchem Grund der Schlauch platzen konnte. Das erste Foto zeigt den Schlauch, der für eine Untersuchung ins Labor geschickt wurde. Man sieht deutlich, dass das Drahtgeflecht in einem Bereich komplett zerstört ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1019" height="563" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN3.png" alt="" class="wp-image-58909" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN3.png 1019w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN3-300x166.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN3-768x424.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN3-150x83.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN3-600x332.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN3-696x385.png 696w" sizes="auto, (max-width: 1019px) 100vw, 1019px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Drahtgeflecht des Flexschlauches ist teilweise zerstört. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Ohne seine stützende Wirkung platzt der Innenschlauch schon unter den gewöhnlichen Betriebsbelastungen zwangsläufig auf. Die relevante Frage ist darum, wodurch das Drahtgeflecht geschädigt wurde. Es bestand in diesem Fall aus Edelstahl. </p>



<p>In der Vergrößerung sieht man deutlich die braunen Korrosionsablagerungen auf den Drähten. Einige davon sind durch den Korrosionsangriff gebrochen. Korrosion wird bei Edelstahl in der Regel durch Chloride verursacht. Eine Laboruntersuchung ermöglicht den Nachweis dieser Verbindungen in den Korrosionsprodukten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="998" height="592" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN2-1.png" alt="" class="wp-image-58910" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN2-1.png 998w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN2-1-300x178.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN2-1-768x456.png 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN2-1-150x89.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN2-1-600x356.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/SCREEN2-1-696x413.png 696w" sizes="auto, (max-width: 998px) 100vw, 998px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der Vergrößerung sieht man die Korrosionsprodukte auf den Drähten. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Auf einem Foto von der Einbausituation in der Schule war zu sehen, dass sich in dem Unterschrank, in dem der Schlauch installiert war, diverse Chemikalienbehälter befunden haben. Das Drahtgeflecht war entweder durch Ausdünstungen oder sogar durch den direkten Kontakt mit diesen Substanzen geschädigt worden. </p>



<p>Fälle wie dieser ereignen sich auch in privaten Haushalten, denn schon scharfe, chloridhaltige Reinigungsmittel können das Stützgeflecht von flexiblen Schläuchen schädigen. Kann der Kontakt mit Chloriden in einem Bereich nicht ausgeschlossen werden, so müssen chlorbeständige Flexschläuche verwendet werden. </p>



<p>Ein Anwendungsbeispiel sind Schwimmbäder. In den meisten Bereichen sind gewöhnliche Flexschläuche mit Edelstahlgeflecht allerdings eine gute Wahl, wenn man sie mit der nötigen Sorgfalt behandelt. In einem <a href="https://www.ifs-ev.org/archiv/literatur/flexschlaeuche.pdf">Servicebeitrag</a> haben wir insbesondere für das SHK-Handwerk zusammengefasst, wie Schäden an Flexschläuchen vermieden werden können.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="293" height="296" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg" alt="" class="wp-image-57965" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg 293w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2-150x152.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter www.ifs-ev.org/</p>
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		<title>Irgendwer muss es am Ende geradebiegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 18:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 32]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der Kernsanierung eines Mehrfamilienhauses tropfte es in der Wohnung im Erdgeschoss von der Decke. Die Leckage fand man zwei Stockwerke weiter oben. Im zweiten Stock war ein Mehrschichtverbundrohr aus der Trinkwasserinstallation undicht. Die Leckage lag – wie es Leckagen gerne tun – verdeckt in einer Trockenbauwand im Badezimmer. Bei der Untersuchung stieß die hier [&#8230;]</p>
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<p>Während der Kernsanierung eines Mehrfamilienhauses tropfte es in der Wohnung im Erdgeschoss von der Decke. Die Leckage fand man zwei Stockwerke weiter oben.</p>



<p>Im zweiten Stock war ein Mehrschichtverbundrohr aus der Trinkwasserinstallation undicht. Die Leckage lag – wie es Leckagen gerne tun – verdeckt in einer Trockenbauwand im Badezimmer.</p>



<p>Bei der Untersuchung stieß die hier beauftragte IFS-Gutachterin auf eine individuelle Lösung der Trockenbauer: Ein Profil der Trockenbauwand war offensichtlich zu lang. Der Handwerker hatte es darum am unteren Ende einfach umgebogen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="486" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-2-864x486-1.jpg" alt="" class="wp-image-58917" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-2-864x486-1.jpg 864w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-2-864x486-1-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-2-864x486-1-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-2-864x486-1-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-2-864x486-1-600x338.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-2-864x486-1-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Dämmung der Rohrleitung ist mehrfach zerschnitten, und auch das Mehrschichtverbundrohr zeigt einen deutlichen Riss. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Genau an dieser Stelle war in der Trockenbauwand allerdings eine Menge los. Hier befanden sich auch das Profil des WC-Spülkastens und die erwähnte Trinkwasserleitung.</p>



<p>Die Dämmung der Trinkwasserleitung wies mehrere Risse auf. Das scharfkantige, gebogene Profil hatte sie zerschnitten und mit ihr an einer Stelle auch das Mehrschichtverbundrohr selbst.</p>



<p>Die Trinkwasserinstallation war bereits fertiggestellt und erfolgreich geprüft, als die Trockenbauwand errichtet wurde. Keine leichte Aufgabe für den Trockenbauer. Er hätte jedoch darauf achten müssen, die schon vorhandenen Installationen bei seiner Arbeit nicht zu beschädigen. Das Trägerprofil der Wand einfach umzubiegen, anstatt es auf die passende Länge zu kürzen, war keine gute Idee.</p>



<p>Der Schaden wurde nicht sofort bemerkt, weil das Wasser in der nicht bewohnten Wohnung zum Zeitpunkt der Trockenbauarbeiten abgestellt war.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="486" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-3-864x486-1.jpg" alt="" class="wp-image-58918" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-3-864x486-1.jpg 864w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-3-864x486-1-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-3-864x486-1-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-3-864x486-1-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-3-864x486-1-600x338.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/irgendwer-muss-es-am-ende-geradebiegen-3-864x486-1-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption class="wp-element-caption">In der Einbausituation ist zu erkennen, wie das abknickende Profil der Trockenbauwand in die Leitungsdämmung schneidet. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Beim Bauen ist es generell eine Herausforderung, die verschiedene Gewerke zu koordinieren. Dadurch entstehen oft schwierige Installationsbedingungen für die einzelnen Handwerker. Wichtig ist, in solchen Situationen keine provisorischen Lösungen zu basteln und darauf zu achten, dass die gesamte Installation zusammenpasst. (is)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="293" height="296" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg" alt="" class="wp-image-57965" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg 293w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2-150x152.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter www.ifs-ev.org/</p>
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		<title>Großer Wasserschaden durch Whirlpool-Wanne – Was ist passiert?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 18:48:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 31]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebevoll gestaltet sah es aus auf den Bildern, die der Gutachter zusammen mit dem Untersuchungsauftrag zu einem umfangreichen Wasserschaden erhielt. Kerzenständer und Rosen standen auf dem Rand der Whirlpoolwanne, die nun einen Wasserschaden verursacht hatte. Man hatte sie wohl gern genutzt und dementsprechend auch regelmäßig gepflegt. Picobello war die Wanne sauber, ihre mehrjährige Betriebszeit sah [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/grosser-wasserschaden-durch-whirlpool-wanne-was-ist-passiert/">Großer Wasserschaden durch Whirlpool-Wanne – Was ist passiert?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebevoll gestaltet sah es aus auf den Bildern, die der Gutachter zusammen mit dem Untersuchungsauftrag zu einem umfangreichen Wasserschaden erhielt. Kerzenständer und Rosen standen auf dem Rand der Whirlpoolwanne, die nun einen Wasserschaden verursacht hatte.</p>



<p>Man hatte sie wohl gern genutzt und dementsprechend auch regelmäßig gepflegt. Picobello war die Wanne sauber, ihre mehrjährige Betriebszeit sah man ihr nicht an, trotz der kleinen Ecken und Spalten, die sich insbesondere im Bereich der Druckluftauslässe am Wannenboden befanden.</p>



<p>Ein weniger schönes Bild zeigte sich unter der Wanne. Hier hatte sich durch eine langanhaltende Feuchtigkeitseinwirkung ordentlich der Schimmel breit gemacht. Woher das Wasser kam, war auch sofort klar: An der Unterseite der Wanne waren an den Verbindern zwischen den Druckluftschläuchen und den Einlässen mehr als die Hälfte der Kunststoffstützhülsen gebrochen, auf denen die Schläuche mittels Einohrschellen befestigt waren.</p>



<p>Die Frage war nun, warum waren so viele der Stützhülsen gebrochen? Hatte man beim Einbau die Wanne falsch abgestellt?</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="486" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-2-864x486-1-mitte.jpg" alt="" class="wp-image-57986" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-2-864x486-1-mitte.jpg 864w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-2-864x486-1-mitte-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-2-864x486-1-mitte-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-2-864x486-1-mitte-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-2-864x486-1-mitte-600x338.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-2-864x486-1-mitte-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption class="wp-element-caption">Detailansicht eines Verbinders mit einem gebrochenen Anschluss. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Nein, an der Unterseite befand sich ein stabiles Metallgestell, das auch die Leitungen und Anschlussteile vor einer großflächigen mechanischen Einwirkung schützte.</p>



<p>Gab es einen Produktmangel durch einen Fehler im Spritzgussverfahren? An so vielen Teilen gleichzeitig? Äußerst unwahrscheinlich. Oder lag ein Fehler bei der Erstellung der Verbindung mit den Ohrenklemmen? Den Spuren an der Klemmstelle zufolge waren die Verbindung nach den Vorgaben des Schellenherstellers erfolgt. Was nun?</p>



<p>Die Bruchflächen zeigten alle fast identische Bruchmerkmale; sie waren spröde gebrochen. Erst ein Blick in das Schlauchinnere sollte die Lösung bringen. Hier waren die Schläuche schwarz verfärbt, und diese Verfärbungen befanden sich auch im Bereich der Bruchstellen. Es musste zu einer Chemikalieneinwirkung auf die Stützhülsen gekommen sein. Diese hatte den Kunststoff derart geschwächt, dass er die sonst üblichen Belastungen nicht mehr ausgehalten hatte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="486" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-3-864x486-1-unten.jpg" alt="" class="wp-image-57987" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-3-864x486-1-unten.jpg 864w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-3-864x486-1-unten-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-3-864x486-1-unten-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-3-864x486-1-unten-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-3-864x486-1-unten-600x338.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/und-da-war-es-vorbei-mit-der-romantik-3-864x486-1-unten-696x392.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ansicht der Wannenunterseite mit den gebrochenen Verbindungsstellen (Pfeile). Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p>Um welche Chemikalie es sich handelte, ist aufgrund der Flüchtigkeit oft nicht mehr zu ermitteln. Klar war aber, dass die Substanz „auf dem Wasserweg“ an die spätere Schadenstelle gekommen war. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hierbei um ein ungeeignetes Reinigungsmittel gehandelt hatte, das dem Zustand der Wanne zufolge wohl auch öfter verwendet wurde. Beim Reinigen gelangte es durch die Whirlpooldüsen an die Schlauchanschlüsse und damit an die Stützhülsen. Es konnte längere Zeit in den Schläuchen verbleiben und sein Unheil anrichten, da diese nur langsam abtrocknen.</p>



<p>Reinigungsmittel sollten stets nur für den vorhergesehenen Zweck und in der korrekten Dosierung verwendet werden, sonst können Oberflächen und Bauteile nachhaltig beschädigt werden und versagen. (SBO)</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="293" height="296" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg" alt="" class="wp-image-57965" style="width:188px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg 293w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2-150x152.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter <a href="http://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org/</a></p>
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		<title>ROT statt GRAU &#8211; Planer vernachlässigten besondere Anforderungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 18:47:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Ausgabe 31]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosionsschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Leitungswasserschäden entsteht neben den Kosten für die Sanierung oft ein erheblicher Aufwand, weil die betroffenen Gebäude oder Gebäudeteile zunächst nicht mehr genutzt werden können. In einem Krankenhaus waren davon mehrere Behandlungsräume betroffen, nachdem eine erst knapp zehn Jahre alte Abwasserleitung undicht wurde. IFS-Gutachter untersuchten den Schaden und stellten fest, dass Innenkorrosion zu dem Loch [&#8230;]</p>
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<p>Nach Leitungswasserschäden entsteht neben den Kosten für die Sanierung oft ein erheblicher Aufwand, weil die betroffenen Gebäude oder Gebäudeteile zunächst nicht mehr genutzt werden können. In einem Krankenhaus waren davon mehrere Behandlungsräume betroffen, nachdem eine erst knapp zehn Jahre alte Abwasserleitung undicht wurde.</p>



<p>IFS-Gutachter untersuchten den Schaden und stellten fest, <strong>dass Innenkorrosion zu dem Loch in der Rohrwand geführt hatte</strong>. Einen Produktfehler an dem gusseisernen Abwasserrohr konnten sie ausschließen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="599" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-2-900x599-1.jpg" alt="" class="wp-image-57970" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-2-900x599-1.jpg 900w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-2-900x599-1-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-2-900x599-1-768x511.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-2-900x599-1-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-2-900x599-1-600x399.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-2-900x599-1-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nahaufnahme des Wanddurchbruchs; außen sind an dem Rohr keine Korrosionsspuren zu sehen. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p><strong>Auf die Schadenursache wies unter anderem dessen Farbe hin</strong>: Es handelte sich um ein SML-Rohr, wie es für die gewöhnliche Hausentwässerung verwendet wird. Diese Rohre sind rot. KML-Rohre hingegen sind grau. Durch eine andere Innenbeschichtung sind sie chemikalienbeständig und damit zum Beispiel für aggressive Laborabwässer geeignet.</p>



<p><strong>Fachleuten ist die Bedeutung der Rohrfarben bekann</strong>t. Die betroffene Abwasserleitung gehörte zur Sterilisationsanlage der Klinik. Der mögliche pH-Wert der Abwässer konnte daher zwischen 2 und 13, oder auch „sehr sauer“ und „stark alkalisch“ schwanken. Für die gesamte Leitung hätten aus diesem Grund KML-Rohre verwendet werden müssen.</p>



<p>In Teilbereichen war dies auch geschehen, nämlich direkt unter der Sterilisationsanlage. Dieser Leitungsabschnitt wurde allerdings von einer anderen Firma erstellt als der betroffene. Eine Erklärung fanden die Gutachter in den Unterlagen.</p>



<p>Während die Firma, die die Anlage selbst und die unmittelbar darunter liegenden Rohre installiert hatte, sich der besonderen Anforderungen bewusst war, fehlte diese Information der Firma, die den Auftrag für die Erstellung der Entsorgungsleitung bekommen hatte. Schon in deren Angebot waren lediglich SML-Rohre aufgeführt. Doch auch im Preisspiegel für die Leitung, der von den Planern erstellt wird, wurde keine Eignung für die aggressiven Laborabwässer erwähnt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="599" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-3-900x599-1.jpg" alt="" class="wp-image-57969" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-3-900x599-1.jpg 900w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-3-900x599-1-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-3-900x599-1-768x511.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-3-900x599-1-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-3-900x599-1-600x399.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/planer-vernachlaessigten-besondere-anforderungen-3-900x599-1-696x463.jpg 696w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption class="wp-element-caption">In diesem Teil der Abwasserleitung sind sowohl die roten SML-Rohre als auch die grauen KML-Rohre verbaut. Foto: https://www.ifs-ev.org/</figcaption></figure>



<p><strong>Dem Planungsbüro oblag auch die Bauleitung,</strong> und einem Protokoll nach hatte ein Mitarbeiter des Büros die Leitung abgenommen. Die besonderen Anforderungen durch die Laborabwässer wurden vom Planungsbüro nicht an das ausführende Unternehmen weitergeleitet. Möglicherweise waren sie den Planern nicht bewusst.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="293" height="296" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg" alt="" class="wp-image-57965" style="width:118px;height:auto" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2.jpg 293w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/10/2-150x152.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /></figure>



<p>Ein Gastbeitrag des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer, IFS e.V. Weitere Informationen unter<a> </a><a href="http://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org/</a><br> </p>



<p></p>
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