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	<title>heute. Ausgabe 177 Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>heute. Ausgabe 177 Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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		<title>„Preis Soziale Stadt“ – Die Ausgezeichneten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:38:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Preisverleihung zum renommierten Wettbewerb „Preis Soziale Stadt“ werden am 1. Juni 2023 in Berlin fünf herausragende Beispiele sozialen Engagements mit einem Preis ausgezeichnet. Insgesamt hatten es 16 Projekte der 101 Bewerbungen in die engere Auswahl geschafft. Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deutschen Städtetages, des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, [&#8230;]</p>
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<p>Bei der Preisverleihung zum renommierten Wettbewerb „Preis Soziale Stadt“ werden am 1. Juni 2023 in Berlin fünf herausragende Beispiele sozialen Engagements mit einem Preis ausgezeichnet. Insgesamt hatten es 16 Projekte der 101 Bewerbungen in die engere Auswahl geschafft.</p>



<p>Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deutschen Städtetages, des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) unterstützt. </p>



<p>Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, zeichnet gemeinsam mit den Auslobern die Preisträger im Umweltforum Berlin für ihr umfassendes Engagement in Deutschlands Stadtquartieren aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.systemair.com/de-de/expertise/news/save-vsc-100-300?utm_source=Banner&amp;utm_medium=wohnungswirtschaft+heute&amp;utm_campaign=SAVE+VSC"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="720" height="300" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023.png" alt="" class="wp-image-44704" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023.png 720w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-300x125.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-150x63.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-600x250.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-696x290.png 696w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sozialer Zusammenhalt und Integration in den Quartieren</h2>



<p>„Bei unseren Unternehmen wird soziale Verantwortung großgeschrieben. Seit über 20 Jahren zeigt der Preis Soziale Stadt, wofür die sozial orientierte Wohnungswirtschaft steht. Die ausgezeichneten Projekte sind beispielhaft dafür, wie der Gedanke der Sozialen Stadt direkt vor Ort in den Quartieren unserer Unternehmen tagtäglich in vielfältiger Weise gelebt wird. Gerade in der aktuellen Situation, in der eine Krise die nächste jagt, dürfen wir den sozialen Zusammenhalt und die Integration in den Quartieren nicht aus den Augen verlieren“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.&nbsp;</p>



<p>Der Wettbewerb stellt das Engagement von kommunalen Institutionen, Verbänden, Wohnungsunternehmen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Mittelpunkt. Der Preis zeichnet bereits seit dem Jahr 2000 Projekte und Initiativen aus, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein soziales Miteinander in Quartieren und Nachbarschaften einsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Überblick über die Preisträger:</strong></h2>



<h2 class="wp-block-heading">Quartierstreff Wiesenau</h2>



<p>Quartiersmanagement im Süden Langenhagens KSG Hannover GmbH • win e.V. Wohnen in Nachbarschaften</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-44629" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-1024x682.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-768x511.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-1536x1022.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-2048x1363.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-600x399.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-696x463.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-1392x927.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-1068x711.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_win-e-v03-1920x1278.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">KSG-Hannover &#8211; Spielstraßenaktion 2016 © win e.V.</figcaption></figure>



<p>Der Quartierstreff Wiesenau wurde im Oktober 2014 eröffnet, um eine Plattform für die Menschen im Quartier zu werden. Über die Jahre hinweg hat sich ein fester Kreis von ehrenamtlich engagierten Menschen etabliert, die regelmäßig im Quartierstreff aktiv sind. Das Projekt steht exemplarisch für die vielen Bürgertreffpunkte im Land und kann mit einem umfangreichen Angebot an Veranstaltungen überzeugen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Katernberger Bach – Mach mit!</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-44636" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-1024x682.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-300x200.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-768x512.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-1536x1023.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-2048x1364.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-150x100.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-600x400.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-696x464.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-1392x927.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-1068x712.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Emschergenossenschaft02-1920x1279.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Teileröffnung des Katernberger Bachs. Blaues Klassenzimmer Freie Schule © Emschergenossenschaft</figcaption></figure>



<p>Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung und Menschen im Quartier Hand in Hand Stadt Essen, Amt für Stadterneuerung und Bodenmanagement • Emschergenossenschaft</p>



<p>Das Projekt „Katernberger Bach – Mach mit!“ ist ein herausragendes Beispiel für die gemein-same Aufwertung und Gestaltung des Lebensumfelds. Eine Vielzahl institutioneller und privater Akteure haben die Gelegenheit zum ökologischen Umbau des Bachs genutzt und eine vielfältige Blau-Grüne Infrastruktur für die Bevölkerung geschaffen. Insbesondere die Beteiligung von Jugendlichen und Kindern sowie das Konzept eines „Blauen Klassenzimmers“ hat die Jury beeindruckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Gmünder Wohnraumoffensive – Raumteiler</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-44637" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-1024x576.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-300x169.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-768x432.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-1536x864.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-2048x1152.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-150x84.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-600x337.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-696x391.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-1392x783.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-1068x601.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_Hans-Peter-Reuter04-1920x1080.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stadt Schwäbisch Gmünd © Hans-Peter Reuter</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Stadt Schwäbisch Gmünd</h2>



<p>Mit dem Projekt sollte die schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt für sozial benachteiligte Menschen verbessert werden. Seit 2018 konnten durch feste Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung, clevere Beratung zum Leerstand, befristete Mietgarantien oder Sanierungszuschüsse für Vermieter rund 820 auf dem Wohnungsmarkt benachteiligte Personen in ein neues Zuhause vermittelt werden.<br><br></p>



<h2 class="wp-block-heading">BlauHaus Gemeinsam inklusiv leben</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-44625" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-1024x768.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-300x225.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-768x576.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-1536x1152.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-2048x1536.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-150x113.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-600x450.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-696x522.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-1392x1044.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-1068x801.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-1920x1440.jpg 1920w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-11-preis-soziale-stadt-gewoba-Foto_GEWOBA-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Werkstatt innen © Gewoba</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen • Blaue Karawane e.V.</h2>



<p>Gemeinsam mit dem Verein Blaue Karawane hat die GEWOBA ein Wohnprojekt entwickelt, in dem Menschen zusammen leben und eine Gemeinschaft bilden können. Der umfassende integrative Konzeptansatz wurde nicht nur baulich, sondern auch in Form von bedarfsgerechten sozialen Angeboten für alle Generationen, Einkommensschichten und Menschen mit und ohne Behinderung vorbildlich umgesetzt. </p>



<p>Infolge des Ukrainekrieges musste Anfang März 2022 kurzfristig eine größere Zahl an Flüchtlingen mit Wohnraum versorgt werden. Der Genossenschaft Witten-Mitte eG war es wichtig, die Geflüchteten in die Gemeinschaft aufzunehmen und in ein Wohnquartier unter Teilhabe der dortigen Bewohner zu integrieren. Das Projekt zeigt in beeindruckender Weise, wie groß die Hilfsbereitschaft und Unterstützung in der Gesellschaft ist, um Menschen in Not zu helfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Integration von ukrainischen Flüchtlingen Förderung des Gemeinschaftslebens im genossenschaftlichen Wohnquartier in Witten</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-44638" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-1024x768.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-300x225.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-768x576.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-1536x1152.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-2048x1536.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-150x113.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-600x450.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-696x522.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-1392x1044.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-1068x801.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-1920x1440.jpg 1920w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-Foto_M-Gavrish-04-265x198.jpg 265w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nachbarschaftsfest © M. Gavrish</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG • Caritasverband Witten e.V. • Rotary Club Witten-Hohenstein</h2>



<p>Infolge des Ukrainekrieges musste Anfang März 2022 kurzfristig eine größere Zahl an Flüchtlingen mit Wohnraum versorgt werden. Der Genossenschaft Witten-Mitte eG war es wichtig, die Geflüchteten in die Gemeinschaft aufzunehmen und in ein Wohnquartier unter Teilhabe der dortigen Bewohner zu integrieren. Das Projekt zeigt in beeindruckender Weise, wie groß die Hilfsbereitschaft und Unterstützung in der Gesellschaft ist, um Menschen in Not zu helfen.</p>



<p>Andreas Schichel</p>



<p>Die Dokumentation <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-preis-soziale-stadt-PSS_2023_Dokumentation.pdf">„Preis Soziale Stadt 2023“ finden Sie hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/preis-soziale-stadt-die-ausgezeichneten/">„Preis Soziale Stadt“ – Die Ausgezeichneten</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Rohstoffretter, nachhaltige Mieter und Genossenschaften</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/rohstoffretter-nachhaltige-mieter-und-genossenschaften/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rohstoffretter-nachhaltige-mieter-und-genossenschaften</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:29:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Warda]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen, liebe Leser. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH geht neue Wege, wenn es um das Abrissmaterial eines zu ersetzenden Miethauses geht. Statt Ressourcenverschwender wird man zum Rohstoffretter. Was früher in den Container kam, wird heute gesichtet. Was kann weg? Was kann wiederverwertet werden?  Warum? Nun, zum einen wird das Wegwerfen immer teurer. Allein [&#8230;]</p>
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<p>Liebe Leserinnen, liebe Leser.</p>



<p>Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH geht neue Wege, wenn es um das Abrissmaterial eines zu ersetzenden Miethauses geht. Statt <strong>Ressourcenverschwender wird man zum Rohstoffretter. </strong>Was früher in den Container kam, wird heute gesichtet. Was kann weg? Was kann wiederverwertet werden?<strong>  </strong>Warum? Nun, zum einen wird das Wegwerfen immer teurer. Allein ein fünf Kubikmeter-Container kostet bis zu 400 Euro. </p>



<p>Da kommt schon einiges zusammen, wenn ein Mietshaus auf die Abrissbirne trifft. So wird das Wegwerfen immer komplizierter wg. der immer schärferen Gesetze. Aber damit nicht genug. Die Preise für das Baumaterial sind extrem gestiegen. Da kann man schon mal schauen, ob das ein oder andere Teil zu schade zum Wegwerfen ist. So haben sich die Münchner auf den Weg gemacht: weg von der Einweg- und Abfallwirtschaft hin zur Kreislaufwirtschaft. </p>



<p>Es ist ein ganz spannender Weg, der nicht nur kostet, sondern auch kleines Geld in die Kasse bringt oder beim Bau einspart. Wie Rositsa Doneva, Teamleiterin Klimaschutz der GWG, mit ihrem Team diese Aufgabe ganzheitlich und kreativ umsetzt, lesen Sie in dieser Ausgabe. <strong>Übrigens: Rohstoffretter sind auch echte Klimaschützer.</strong></p>



<p><strong>Und wie sehen es die Mieter?</strong> &nbsp;Die Aareal Bank hat gerade ihr Trendbarometer zur Zukunft des Wohnens vorgelegt: Und siehe da, die Mieter legen Wert auf Nachhaltigkeit. Dies nicht nur in München, sondern bundesweit. Aber es gibt noch weitere Punkte, die für die Mieter wichtig sind, welche … lesen Sie mehr in dieser Ausgabe.</p>



<p><strong>Genossenschaften</strong> haben nicht nur eine lange Tradition, sie sind auch per Definition <strong>die nachhaltigste Rechtsform</strong>. Das sagt Dr. David Wilde. Er ist nicht nur Vorstandsvorsitzender der Hattinger Wohnungsgenossenschaft hwg, sondern auch der wissenschaftliche Leiter des von der EBZ Business School (FH) gegründeten Instituts für wohnungsgenossenschaftliche Zukunftsfragen eG21. Was er sich vorgenommen hat, lesen Sie auch in dieser Ausgabe.</p>



<p><strong>Juni 2023, </strong>Wohnungswirtschaft <strong>heute.</strong> Ausgabe 177 mit neuen Inhalten.</p>



<p>Klicken Sie mal rein.</p>



<p>Bleiben Sie zuversichtlich und nachhaltig</p>



<p>Ihr Gerd Warda</p>
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		<title>GWG München &#8211; Rohstoffretter statt Ressourcenverschwender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäuderessourcenpass]]></category>
		<category><![CDATA[GWG]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourceneffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weggeworfene Dinge wie Glas, Papier und Kunststoff wiederzuverwerten, das ist in deutschen Haushalten seit Jahrzehnten etabliert. Ganz anders in der Baubranche: Wird ein Gebäude abgerissen, landen die einzelnen Bestandteile größtenteils auf der Deponie oder als minderwertiges Füllmaterial im Straßenbau &#8211; eine riesengroße Verschwendung. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH will das anders machen. Für ihr [&#8230;]</p>
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<p>Weggeworfene Dinge wie Glas, Papier und Kunststoff wiederzuverwerten, das ist in deutschen Haushalten seit Jahrzehnten etabliert. Ganz anders in der Baubranche: Wird ein Gebäude abgerissen, landen die einzelnen Bestandteile größtenteils auf der Deponie oder als minderwertiges Füllmaterial im Straßenbau &#8211; eine riesengroße Verschwendung. Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH will das anders machen.</p>



<p>Für ihr Entwicklungsgebiet im Münchner Stadtteil Ramersdorf hat die GWG das Umweltberatungsinstitut EPEA ins Boot geholt, eine Tochter der in Stuttgart ansässigen Bauberatung Drees &amp; Sommer SE. Die Kreislaufspezialisten katalogisieren sämtliche Materialien und Baustoffe, prüfen deren Wiederverwertbarkeit und wirken damit sowohl dem Rohstoffmangel als auch den steigenden Energie- und Baupreisen entgegen.</p>



<p>&#8222;Aufgrund der Gebäudesubstanz ist eine Sanierung der Immobilien nicht möglich&#8220;, sagt Rositsa Doneva, Teamleiterin Klimaschutz der GWG. &#8222;Zudem wollen wir mehr Wohnfläche schaffen und in den nächsten Jahren insgesamt 900 Wohnungen bauen. Die alten Häuser müssen daher modernen und energetisch optimierten Gebäuden weichen.&#8220; Um aber möglichst viele Rohstoffe aus dem Bestand zu retten, setzt die GWG auf eine umfassende. </p>



<p>Stark vereinfacht geht es dabei um den Weg eines Stoffes von seiner Gewinnung über seine Verarbeitung bis hin zu seiner Wiederverwertung oder Entsorgung. &#8220; Durch die Stoffstromanalyse können wir überhaupt erst abschätzen, welche Bauteile wir in unseren eigenen Neubauvorhaben wieder einsetzen können, welche Materialien sich für eine Baustoffbörse eignen oder ob sogar eine Hersteller-Rücknahme sinnvoll ist&#8220;, so Doneva weiter.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://www.systemair.com/de-de/expertise/news/save-vsc-100-300?utm_source=Banner&amp;utm_medium=wohnungswirtschaft+heute&amp;utm_campaign=SAVE+VSC"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023.png" alt="" class="wp-image-44704" width="720" height="300" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023.png 720w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-300x125.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-150x63.png 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-600x250.png 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/06-2023_Wohnungwirtschaft-Heute_Banner_AS_13.06.2023-696x290.png 696w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft</h2>



<p>Entwickelt wurde die Stoffstromanalyse von Andrea Heil und Matthias Heinrich, die bei EPEA kreislauffähiges Bauen und Urban Mining vorantreiben. Dabei handelt es sich um einen noch relativ jungen Begriff in der Abfallwirtschaft, der aber schon bald ein neues Zeitalter einläuten könnte: &#8222;Wir brauchen einen Paradigmenwechsel &#8211; weg von der Einweg- und Abfallwirtschaft hin zur Kreislaufwirtschaft&#8220;, so Heinrich. Im Rahmen der Analyse hat das Team für die GWG Türrahmen, Fensterglas, Metall, Holz und sogar alte Müllhäuschen katalogisiert und Möglichkeiten zur Weiterverwendung aufgezeigt.<strong> </strong></p>



<p><strong>&#8222;Die Baubranche verschlingt hierzulande etwa 90 Prozent der geförderten mineralischen Rohstoffe und verursacht gleichzeitig mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Wertvolle Materialien landen bei Umbau oder Abriss auf dem Müll, während bei Neubauvorhaben teilweise dieselben Materialien teuer bezahlt werden.&#8220;</strong> </p>



<p>Das will die GWG nun ändern.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Nehmen wir zum Beispiel die Fenster. Davon haben wir insgesamt 147. Sofern sie den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechen, könnten wir sie ohne Probleme nach der Sanierung erneut einsetzen. Falls nicht, können sie immer noch ein zweites Leben bekommen &#8211; etwa als Trennwände im Innenbereich oder bei Gewächshäusern.&#8220;</p>
<cite>Rositsa Doneva</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Fenstergitter zur Startrampe</h2>



<p>Grundsätzliche Erkenntnisse aus der Stoffstromanalyse: &#8222;Sofern sie keine Schadstoffe enthalten, lassen sich beinahe alle Baustoffe wiederverwenden oder zumindest höherwertig recyceln. Zudem zeigt die Analyse mögliche Verwertungswege für die vorhandenen Bauteile auf&#8220;, erklärt Andrea Heil. </p>



<p>&#8222;Nehmen wir zum Beispiel die Fenster&#8220;, führt Rositsa Doneva aus. &#8222;Davon haben wir insgesamt 147. Sofern sie den aktuellen energetischen Anforderungen entsprechen, könnten wir sie ohne Probleme nach der Sanierung erneut einsetzen. Falls nicht, können sie immer noch ein zweites Leben bekommen &#8211; etwa als Trennwände im Innenbereich oder bei Gewächshäusern.&#8220; Auch eine ausgefallenere Nutzung ist denkbar, wenn man sich beispielsweise die ehemaligen Kellerfenstergitter der Augsburger Stadtbücherei als Vorbild nimmt. </p>



<p>Sie dienen heute als Startrampen einer Mountainbike-Strecke am Bodensee. Neben Fenstern sind auch Türen, Dachziegel oder Treppengeländer oftmals viel zu schade für den Bauschuttcontainer und besser auf Baustoffbörsen aufgehoben, wo sie schnell und unkompliziert neue Besitzer finden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut für Umwelt und Geldbeutel</h2>



<p>Das Recycling von Baumaterial ist nicht ein Vorteil für die Umwelt, weil es den CO2-Ausstoß und den Ressourceneinsatz reduziert. Außerdem spart die Weiterverwendung auch Kosten, denn Bauschutt wird immer teurer. <strong>Die Entsorgung eines fünf Kubikmeter großen Containers mit gemischtem Bauschutt kostet bis zu 400 Euro.</strong> </p>



<p>Ein Weiterverkauf bringt dagegen Geld ein. Im <strong>Durchschnitt erzielen Dachziegel 50 Cent pro Stück</strong>. Aufbereiteter <strong>Betonbruch schlägt mit 8,50 Euro pro Kubikmeter </strong>zu Buche. <strong>Ein Kilogramm Stahlschrott ist etwa 20 bis 30 Cent wert</strong>. Hochgerechnet auf die Rohstoffsubtanz der gesamten Bundesrepublik summiert sich <strong>die Rohstoffmenge in Gebäuden, Tiefbau und Straßen auf stolze 29 Milliarden Tonnen </strong>&#8211; ein wertvolles Materialvorkommen für die Zukunft, das außerdem noch unabhängiger von Importen aus Drittstaaten macht. </p>



<p>Hinzu kommt: &#8222;<strong>Die Materialien sind in einem viel brauchbareren Zustand</strong>&#8222;, sagt Matthias Heinrich. &#8222;Man muss nicht erst das Erz aus einer Mine weiterverarbeiten, sondern hat direkt das fertige Produkt&#8220;. Aber ganz so einfach gibt die urbane Mine ihre Rohstoffschätze nicht frei.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Unser Anspruch ist, dass der Gebäuderessourcenpass nicht eine Formalie gegenüber Behörden und Banken wird, sondern einer lebenszyklusorientierten und ressourcenschonenden Bewirtschaftung dienen kann&#8220; </p>
<cite>Rositsa Doneva.</cite></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Materialausweis für Gebäude</h2>



<p>Gerade bei älteren Gebäuden ist es oft mühselig, alle relevanten Daten zusammenzusuchen. &#8222;In der Regel kommt man nicht umhin, sich alles ganz genau vor Ort anzuschauen. Es gibt Fälle, in denen muss auch stichprobenartig ein Loch in die Wand gebohrt werden, um zu prüfen, was wirklich dahinter ist&#8220;, so Heinrich. </p>



<p><strong>In Zukunft soll hier ein digitaler Ressourcenpass Abhilfe schaffen, eine Art Klimaführerschein fürs Gebäude.</strong> Darin soll genau dokumentiert werden, welche Produkte und Materialien eingesetzt werden, wie groß ihr ökologischer Fußabdruck ist und welchen Wert sie haben. Die Kreislaufspezialist:innen von EPEA erstellen bereits seit mehreren Jahren solche Ausweise für Neubauten: Das Bürogebäude The Cradle in Düsseldorf, das Wohnhochhaus Moringa in Hamburg und die neue Drees &amp; Sommer-Firmenzentrale, OWP 12 genannt, sind &#8211; wenn es irgendwann zum Umbau oder Abriss kommt &#8211; bereits ausgewiesen wiederverwertbar. </p>



<p>Auch für die GWG wird es einen Praxis-Leitfaden geben, der neben dem Urban Mining auch kreislauffähige Konzepte für den Neubau beinhaltet. &#8222;Unser Anspruch ist, dass der Gebäuderessourcenpass nicht eine Formalie gegenüber Behörden und Banken wird, sondern einer lebenszyklusorientierten und ressourcenschonenden Bewirtschaftung dienen kann&#8220;, sagt Rositsa Doneva.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weltüberlastungstag: Bereits Anfang Mai ist Ressourcenkonto in Deutschland im Minus</h2>



<p>Noch ist ein solcher Materialpass nicht verpflichtend, aber die geplante Regulierung wird die Branche irgendwann zur Kreislauffähigkeit zwingen. &#8222;Besser früher als später&#8220;, findet Matthias Heinrich. &#8222;Da der Rohstoffhunger und der CO2-Ausstoß in Deutschland weltweit im obersten Viertel aller Länder liegen, haben wir hierzulande bereits am 4. Mai 2023 so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde im gesamten Jahr regenerieren kann.</p>



<p>Die Kosten für diesen Kredit auf die Zukunft müssen die folgenden Generationen bezahlen, umso mehr, je länger gezögert wird, klimafreundliche Entscheidungen zu treffen.&#8220; Ressourcen sparen, CO2-Ausstoß senken, klimaneutral werden &#8211; das sind seiner Ansicht nach die wichtigsten Aufgaben der Branche für die Zukunft. Umso wichtiger seien Projekte wie die der GWG, um Schule zu machen.</p>



<p>Qwelle: GWG / Drees &amp; Sommer SE</p>
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		<title>Fernwärme vorerst eine Klimaschutz-Mogelpackung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fernwärme soll in Deutschland eine echte Alternative zu Wärmepumpen und anderen klimafreundlicheren Heizungen werden. Jedes Jahr sollten 100.000 Häuser neu an Wärmenetze angeschlossen werden, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nach einem Treffen mit Branchenvertretern und Verbänden in Berlin. Dazu schreibt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) „So wie sich die Situation bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Fernwärme soll in Deutschland eine echte Alternative zu Wärmepumpen und anderen klimafreundlicheren Heizungen werden. Jedes Jahr sollten 100.000 Häuser neu an Wärmenetze angeschlossen werden, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nach einem Treffen mit Branchenvertretern und Verbänden in Berlin. Dazu schreibt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



<p>„So wie sich die Situation bei der heute und in naher Zukunft darstellt, ist das Ganze vorerst eine Klimaschutz-Mogelpackung. Fernwärme steckt bislang voller Kohle, Erdgas und Öl und ist damit in erster Linie eine grüne Gaukelei.&nbsp;</p>



<p>An das Ziel, bis zum Jahr 2030 die Hälfte der Fernwärme aus regenerativ erzeugter Energie oder aus unvermeidbarer Abwärme bereitzustellen, glauben selbst Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesbauministerin Klara Geywitz nicht so richtig. Auch Verantwortliche aus den Stadtwerken sehen dieses ambitionierte Ziel skeptisch.&nbsp;</p>



<p>Das Erreichen der Klimaschutzziele rückt damit – auch für den Gebäudesektor – in weite Ferne. Die Landesregierungen von Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern müssen über den Bundesrat ihren politischen Einfluss nutzen, die Geburtsfehler der Fernwärmewende zu beseitigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intransparente Preisgestaltung</h2>



<p>Besonders problematisch bewerten wir als soziale Vermieter die intransparente Preisgestaltung bei der Fernwärme. Wiederholt haben soziale Vermieter beklagt, dass sie die Ermittlung der Preise nicht nachvollziehen können. Bei intransparenten Preisen für ein Produkt, das ein großer Teil der deutschen Haushalte kaufen soll, muss aber unmittelbar eingegriffen werden.&nbsp;</p>



<p><strong>Wir brauchen eine unabhängige, bundesweit agierende Behörde, die laufend die Preise für Fernwärme beobachtet, kontrolliert und umgehend eingreift, wenn zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher Reibach gemacht wird.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">‚Naturgegebene‘ Ungleichgewicht zwischen Anbieter und Nutzer</h2>



<p><strong>Nutzerinnen und Nutzer von Fernwärme können nicht mal eben den Anbieter wechseln, wenn sie unzufrieden sind.</strong> Dieses ‚naturgegebene‘ Ungleichgewicht zwischen Anbieter und Nutzer muss dadurch geheilt werden, dass die Unternehmen permanent kontrolliert werden. Zudem müssen sie ihre Kostenstruktur der Öffentlichkeit darlegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Anschluss- und Benutzungszwang</h2>



<p>Einen grundsätzlichen Anschluss- und Benutzungszwang lehnen die sozialen Vermieter ab. Ein derartiger Zwang würde von Fernwärmeanbietern den Druck nehmen, effizient zu arbeiten.</p>



<p>Anbieter von Fernwärme müssen darauf verpflichtet werden, alle Gewinne in die Fernwärmeversorgung zu reinvestieren. <strong>Eine Quersubventionierung anderer öffentlicher Aufgaben durch Überschüsse aus dem Fernwärmegeschäft muss gesetzlich ausgeschlossen werden.</strong>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der zweite Schritt vor dem ersten</h2>



<p>Bei der Verzahnung von Fernwärme und Gebäudeenergiegesetz (GEG) drehen die Zahnräder bislang in entgegengesetzter Richtung. Zunächst muss man wissen, ob und wohin die Fernwärme kommt, bevor man Wärme pumpt.&nbsp;</p>



<p>Bevor Wohnungsunternehmen gesetzlich verpflichtet werden, ein bestimmtes Heizungssystem zu installieren, muss klar sein, ob mittelfristig das Quartier an ein Fernwärmenetz angeschlossen wird.</p>



<p>Die Fernwärmeplanung erhält damit eine grundsätzliche Bedeutung. In der Konsequenz dürfen Verpflichtungen aus dem Gebäudeenergiegesetz frühestens dann gesetzlich wirksam werden, wenn die Fernwärmeplanung abgeschlossen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Echte Technologieoffenheit</h2>



<p>Die sozialen Vermieter fordern echte Technologieoffenheit. Wer die Bedingungen für andere technische Lösungen so hoch ansetzt, dass ein Wohnungsunternehmen am Ende doch nur noch <strong>zwischen Fernwärme oder Wärmepumpe wählen kann, der will keine Technologieoffenheit</strong>, sondern seine bevorzugte Lösung durch die Hintertür erzwingen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Heizung muss zum Gebäude passen</h2>



<p>In erster Linie muss die Heizung zum Gebäude passen und nicht das Gebäude zur Heizung. Soziale Vermieter benötigen daher ausreichende „Beinfreiheit‘, um die beste Lösung im Sinne von Klimaschutz und bezahlbarem Wohnen umzusetzen.</p>



<p><strong>Zudem muss nicht bei jedem Projekt das Rad neu erfunden werden.</strong> Was sich an einem Ort bewährt hat, sollte – wenn die Bedingungen passen – an anderen Orten kopiert werden – einschließlich der behördlichen Genehmigung dafür. Das spart Zeit und Geld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Tricksereien bei der Aufteilung der Kosten</h2>



<p>Am Ende wird die Energiewende nur funktionieren, wenn sie Mieterinnen und Mieter, aber auch soziale Vermieter finanziell nicht überlastet. Ideen, die Mieter von den Kosten des Fernwärmeausbaus zu befreien und diese allein den Vermietern aufzubürden, führen in die Irre und bedrohen das bezahlbare Wohnen.<strong> Also: Finger weg vom Schwarzer-Peter-Spiel!</strong>&#8222;</p>



<p>Andreas Breitner,</p>



<p>Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



<p><strong>Aktuelle Berichte in Sachen Fermwärme zu</strong> <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/?s=Fernw%C3%A4rme&amp;post_type=post">Kostensteigerung, BGH-Urteil und Klima, finden Sie hier per KLICK</a></p>
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		<item>
		<title>Zukunft des Wohnens: Mieter legen Wert auf Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/zukunft-des-wohnens-mieter-legen-wert-auf-nachhaltigkeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zukunft-des-wohnens-mieter-legen-wert-auf-nachhaltigkeit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:08:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Aareal]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umfrage zur Zukunft des Wohnens: Mieter legen Wert auf Nachhaltigkeit, zukunftsfähige Infrastruktur und Transparenz im Umgang mit Vermietern Für viele Mieter in Deutschland sind Nachhaltigkeit, eine zukunftsfähige Infrastruktur und eine transparente Kommunikation des Vermieters, vor allem in Bezug auf Nebenkosten, wichtige Kriterien, wenn es um die Attraktivität der gemieteten Immobilie geht. Fast die Hälfte der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Umfrage zur Zukunft des Wohnens: Mieter legen Wert auf Nachhaltigkeit, zukunftsfähige Infrastruktur und Transparenz im Umgang mit Vermietern</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ÖPNV-Attraktivität und schnelles Internet sind für viele Mieter wichtige Entscheidungskriterien bei Wohnungsauswahl</li>



<li>Jeder zweite Mieter wünscht sich mehr Einsicht in die Nebenkostenabrechnung</li>



<li>Handwerkerleistungen und Reinigungsservices als Komplettangebote gefragt</li>



<li>Familien legen Wert auf E-Mobilität und Ladesäulen</li>



<li>Nachhaltige Gebäude haben für Entscheider der Wohnungswirtschaft hohe Relevanz, sie sehen sich auf diese Entwicklung aber unzureichend vorbereitet&nbsp;</li>
</ul>



<p><strong>Für viele Mieter in Deutschland sind Nachhaltigkeit, eine zukunftsfähige Infrastruktur und eine transparente Kommunikation des Vermieters, vor allem in Bezug auf Nebenkosten, wichtige Kriterien, wenn es um die Attraktivität der gemieteten Immobilie geht.</strong></p>



<p>Fast die Hälfte der Mieter achtet bei der Anmietung einer Wohnung oder eines Hauses neben dem Preis auf eine gute ÖPNV-Anbindung (46,5 Prozent) sowie schnelles Internet, z.B. in Form eines Glasfaseranschlusses (44,1 Prozent). Vier von zehn Mietern (41,2 Prozent) ist darüber hinaus bei der Anmietung einer Immobilie wichtig, dass das Gebäude etwa besonders energiesparend ist. Vermieter beschäftigen sich mit ähnlichen Themen, gerade in Bezug auf nachhaltige Gebäude sehen sie sich selbst aber unzureichend vorbereitet. </p>



<p><a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-trendbarometer-Aareal_Trendbarometer-Zukunft-des-Wohnens.pdf">Dies zeigt eine im Auftrag der Aareal Bank vom digitalen Markt- und Meinungsforschungsinstitut Civey im Februar 2023 durchgeführte Umfrage unter deutschen Mietern sowie eine zum gleichen Zeitraum durchgeführte Stimmungsabfrage unter rund 150 Kunden der Aareal Bank aus der Wohnungswirtschaft.</a> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mieter fordern mehr Mitsprache und Transparenz</h2>



<p>Viele Mieter beklagen einen Mangel an offener Kommunikation mit ihren Vermietern und eine fehlende Transparenz ihrer Verbrauchsdaten. So wünscht sich jeder zweite Mieter (52,5 Prozent) mehr Einsicht in die Nebenkostenabrechnung. Geprägt durch die jüngste Energiepreiskrise möchte außerdem jeder vierte Mieter in Deutschland Verbrauchsdaten, etwa für Strom, Heizung und Wasser, live einsehen.</p>



<p>„Mieter haben klare Erwartungen an ihren Vermieter, wie etwa eine regelmäßige Einsicht in die Nebenkostenabrechnung. Bei steigenden Energiepreisen ist das verständlich, denn nur so können die Mieter ihren eigenen Konsum steuern“, sagt Lars Ernst, Managing Director Banking &amp; Digital Solutions der Aareal Bank. „Viele Vermieter können diesem Anspruch aktuell nicht gerecht werden, auch wenn es dafür längst Lösungen gibt. Daran muss auch im Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit gemeinsam gearbeitet werden.“</p>



<p>Mehr Mitbestimmung fordern Mieter auch im Hinblick auf die eigene Mietkaution. Rund ein Viertel der Mieter (23,8 Prozent) möchte demnach mitentscheiden, in welcher Form ihre hinterlegte Sicherheit angelegt wird. Ähnlich viele Mieter (23,3 Prozent) befürworten es, ihre Sicherheit in nachhaltige Anlageprodukte zu investieren. Und knapp jeder fünfte Mieter (18,8 Prozent) würde eine Bürgschaft der klassischen Mietkaution vorziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vermieter als Full-Service-Anbieter gefragt</h2>



<p>Viele Mieter wünschen sich von ihrem Vermieter rund um die eigene Wohnung mehr Service- und Dienstleistungsangebote. Fast die Hälfte der Mieter (47 Prozent) kann sich vorstellen, Handwerkerleistungen direkt vom Vermieter zu beziehen. Den Reinigungsservice für die eigene Wohnung über den Vermieter zu beziehen, ist für mehr als jeden dritten Mieter (38,3 Prozent) interessant.</p>



<p>Auch Services rund um E-Mobilität gewinnen an Bedeutung und bieten sowohl Vermietern als auch der Energiewirtschaft neue Geschäftsmöglichkeiten: Rund jeder vierte der befragten Mieter wünscht sich, Ladesäulen für E-Fahrzeuge entweder über den Vermieter (22,5 Prozent) oder den Energieanbieter (23,4 Prozent) zu beziehen. E-Mobilität ist dabei vor allem für Familien ein Thema: 40 Prozent der Haushalte mit Kindern wünschen sich, die Ladesäule direkt von ihrem Energieanbieter zu beziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für die Wohnungswirtschaft</h2>



<p>Die Wünsche und Bedürfnisse der befragten Mieter beschäftigen auch die Wohnungswirtschaft, wie eine ebenfalls im Februar 2023 durchgeführte Stimmungsabfrage unter rund 150 Kunden der Aareal Bank aus der Wohnungswirtschaft zeigt. Neun von zehn (93 Prozent) der Befragten erachten nachhaltige Gebäude als entscheidend, wenn es um die zukunftsfähige Erweiterung des eigenen Geschäftsmodells geht. </p>



<p>Allerdings sehen nur 11 Prozent von ihnen die Wohnungswirtschaft in puncto nachhaltige Gebäude aktuell dafür gut vorbereitet. <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-Aareal-Trendbarometer-Wissenschaftliche_Reflexion-Prof-Dr-Rock-TH-Aschaffenburg.pdf">Lesen Sie auch hierzu die wissenschaftliche Reflexion zum Aareal Trendbarometer 2023</a> von Prof. Dr. Verena Rock, MRICS</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schnelles Internet &#8211; digitaler Kommunikation mit dem Mieter</h2>



<p>Die Bereitstellung von schnellem Internet (93 Prozent) und das Angebot digitaler Kommunikation mit dem Mieter (89 Prozent) erachtet eine Mehrheit der Vermieter als wichtig. In beiden Feldern herrscht ebenfalls Nachholbedarf, denn es sehen sich jeweils nur 44 Prozent der Vermieter für die Umsetzung dieser Services gut vorbereitet.</p>



<p>Für fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) ist die Erweiterung des eigenen Vermietungsgeschäfts um neue Ertragsquellen entscheidend für den künftigen Erfolg. Das größte Ertragspotenzial wird dabei in der Bereitstellung von Internet- und Infotainment-Paketen (von 48 Prozent) und dem Angebot von Mobilitätskonzepten (von 31 Prozent) gesehen.</p>



<p>Yannick Houdard</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/zukunft-des-wohnens-mieter-legen-wert-auf-nachhaltigkeit/">Zukunft des Wohnens: Mieter legen Wert auf Nachhaltigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Nachhaltigkeit vor Gericht &#8211; Sonne, E-Autos und anderes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt inzwischen zahlreiche Fälle, in denen sich die Rechtsprechung mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen muss. Das hat nicht zuletzt mit der steigenden Zahl der Ladesäulen für Elektromobile und mit der wachsenden Nutzung der Solarenergie zu tun. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS stellt in seiner Extra-Ausgabe einige Urteile dazu vor. Kein Ladekabel Bei [&#8230;]</p>
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<p>Es gibt inzwischen zahlreiche Fälle, in denen sich die Rechtsprechung mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen muss. Das hat nicht zuletzt mit der steigenden Zahl der Ladesäulen für Elektromobile und mit der wachsenden Nutzung der Solarenergie zu tun. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS stellt in seiner Extra-Ausgabe einige Urteile dazu vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Ladekabel</h2>



<p>Bei aller politischen Unterstützung der E-Mobilität müssen dennoch gewisse Vorschriften eingehalten werden. So entschied das <strong>Verwaltungsgericht Frankfurt/Main (Aktenzeichen 12 K 540/21.F)</strong>, dass eine Straßenbaubehörde die Erteilung einer Sondererlaubnis zur Verlegung eines Ladekabels für ein Elektrofahrzeug verweigern kann, wenn dieses über den Bürgersteig verlegt werden soll. Das könne sich nämlich für Gehbehinderte als höchst gefährlich erweisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn die PV-Anlage den Nachbarn blendet</h2>



<p>Von Photovoltaikanlagen geht gelegentlich eine Blendwirkung auf Nachbargrundstücke aus. Fällt diese Störung so aus, dass die Nutzung des benachbarten Anwesens wesentlich beeinträchtigt wird, dann kann der Nachbar eine Beseitigung bzw. eine Neuausrichtung der Module durchsetzen. </p>



<p>So entschied es das <strong>Landgericht Frankenthal (Aktenzeichen 9 O 67/21)</strong> angesichts von Betroffenen, die auf ihrer Terrasse massiv geblendet wurden und deren Sehfähigkeit deswegen zeitweise eingeschränkt war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schatten auf PV-Anlage</h2>



<p>Besitzer einer auf dem Dach angebrachten Photovoltaikanlage können keinen Anspruch darauf geltend machen, dass dieses Objekt für immer von Verschattungen durch Neubauten in der Nachbarschaft verschont wird. Vor dem <strong>Oberverwaltungsgericht NRW (Aktenzeichen 7 B 1616/20)</strong> wurde genau diese Fallkonstellation diskutiert. Die Richter stellten fest, dass das beanstandete Bauvorhaben die landesrechtlichen Abstandsflächen einhalte und damit nicht zu beanstanden sei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Parkplätze oder Ladestationen</h2>



<p>Wenn auf öffentlichen Straßenflächen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge errichtet werden sollen, so benötigt der Straßenbaulastträger dafür grundsätzlich keine Baugenehmigung. Im konkreten Fall hatte ein Anwohner moniert, dass die vier Parkplätze vor seinem Grundstück zum Aufladen von Elektroautos dienen sollten und es damit keine „allgemeinen“ Parkmöglichkeiten mehr gebe. </p>



<p>Der <strong>Bayerische Verwaltungsgerichtshof (Aktenzeichen 8 CE 18.1071</strong>) ordnete den erwünschten Baustopp jedoch nicht an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach 90 Sekunden raus</h2>



<p>Es ist sicher nicht im Sinne der Nachhaltigkeit, Automotoren im Stehen über längere Zeit laufen zu lassen. Genau darum ging es in einem Zivilstreit vor dem <strong>Landgericht Berlin (Aktenzeichen 67 S 44/22)</strong>. Das Gericht ordnete an, dass ein PKW mit Startproblemen in einer Tiefgarage nach erfolgreicher Starthilfe oder höchstens 90 Sekunden nach Zündung des Motors die Garage verlassen müsse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baugenehmigung oder Naturschutz</h2>



<p>Manchmal kommt der Naturschutz mit seinen Bedenken zu spät. So war es in einem Fall, den das <strong>Oberverwaltungsgericht Lüneburg (Aktenzeichen 4 ME 104/20)</strong> verhandelte. Ein Bauherr verfügte bereits über eine Baugenehmigung, als eine naturschutzrechtliche Unterlassungsverfügung gegen das Projekt erging. Die Justiz vertrat aber die Meinung, dass es sich bei der Baugenehmigung um eine umfassende öffentlich-rechtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung handle. Und die gelte abschließend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strom für Tiefgaragenplatz</h2>



<p>Ein einzelner Mieter kann es nicht erzwingen, dass ihm innerhalb der Tiefgarage einer Wohnanlage der Einbau einer Ladesäule durch einen selbstgewählten Anbieter gestattet wird. Der Betroffene wollte dies auf eigene Kosten regeln und seinen Stellplatz so für sein Hybridfahrzeug ertüchtigen. </p>



<p>Das <strong>Amtsgericht München (Aktenzeichen 416 C 6002/21)</strong> wies auf den städtischen Versorger hin, der für viele interessierte Mieter in einheitlicher Form Ladesäulen anbringen und dabei garantieren könne, dass es zu keinen Überlastungen des Systems komme.</p>



<p>Dr. Ivonn Kappel</p>
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		<title>EBZ Business School gründet Institut für Wohnungsgenossenschaften</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 20:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[EBZ]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnungsgenossenschaften haben eine lange Tradition. Aufgrund der vielen Studierenden aus der genossenschaftlichen Familie kommt ihnen daher in der EBZ Business School eine hohe Relevanz für den gemeinsamen Austausch zu. Um die genossenschaftlichen Ideale mit den drängenden Fragen der Zeit in Einklang zu bringen, gründet die EBZ Business School (FH) das Institut für wohnungsgenossenschaftliche Zukunftsfragen eG21. [&#8230;]</p>
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<p>Wohnungsgenossenschaften haben eine lange Tradition. Aufgrund der vielen Studierenden aus der genossenschaftlichen Familie kommt ihnen daher in der EBZ Business School eine hohe Relevanz für den gemeinsamen Austausch zu. Um die genossenschaftlichen Ideale mit den drängenden Fragen der Zeit in Einklang zu bringen, gründet die EBZ Business School (FH) das Institut für wohnungsgenossenschaftliche Zukunftsfragen eG21.</p>



<p>Auf dem vielfältigen Wohnungsmarkt sind Genossenschaften eine Säule, wenn es um sozialverträgliche Mieten geht. Gesellschaftliche Veränderungen und vielfältige neue Herausforderungen wie hohe Kosten des Klimaschutzes stellen Wohnungsgenossenschaften vor Aufgaben- und Fragestellungen, auf die es noch keine abschließenden Antworten gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vordenker und Treiber wohnungsgenossenschaftlicher Zukunftsthemen</h2>



<p>Das soll sich mit der Gründung des eG21 ändern. Ziel ist es, fachkundig, fundiert und sichtbar als Vordenker und Treiber wohnungsgenossenschaftlicher Zukunftsthemen<a> </a>in der Branche und der Öffentlichkeit zu agieren und damit einen Nutzen für diese Zielgruppen zu stiften. Gleichzeit sollen Wohnungsgenossenschaften als attraktive Arbeitgeber stärker in das Bewusstsein qualifizierter Nachwuchskräfte gerückt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Genossenschaften sind per Definition die nachhaltigste Rechtsform</h2>



<p>„Wir haben die Energiewende zu bewältigen und stehen gleichzeitig vor der sozialen Frage, dass das Wohnen bezahlbar bleiben muss“, so Dr. David Wilde, Wissenschaftlicher Leiter des eG21 und Vorstandsvorsitzender der Hattinger Wohnungsgenossenschaft hwg. Zur Lösung beider Themen seien Genossenschaften als einer der großen Anbieter von Wohnraum besonders wichtig, zumal der soziale Gedanke zu den ureigensten Themen von Genossenschaften zähle. </p>



<p>„Genossenschaften sind per Definition die nachhaltigste Rechtsform, die wir haben, aber sie müssen dennoch gemeinsam mit den Mitgliedern nach neuen Ansätzen suchen“, sagt Wilde. Das eG21 solle dabei ein Hotspot werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die genossenschaftliche Rechtsform erlebt seit der Finanzkrise ein Revival</h2>



<p>Wichtig, so Wilde, sei die Kommunikation der Genossenschaftsvorstände mit den Mitgliedern: „Das ist eine weitere Herausforderung, weil wir durch den Klimapfad viel mehr investieren müssen als in vergangenen Jahren.“ </p>



<p>Dennoch sieht Dr. David Wilde Genossenschaften im Aufwind: „Die genossenschaftliche Rechtsform erlebt seit der Finanzkrise ein Revival. Das sehen wir zum Beispiel bei Energiegenossenschaften, die gerade entstehen. Hier sehe ich übrigens Kooperationspotenzial, indem Wohnungsgenossenschaften mit Bürger-Energiegenossenschaften zusammenarbeiten. Ich glaube, da stehen wir noch ganz am Anfang einer Entwicklung“, blickt Wilde in die Zukunft.</p>



<p>Quelle: EBZ</p>
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		<title>GAG: Nachhaltigkeit muss zum festen Bestandteil der Unternehmens-DNA werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 19:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[GAG]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da virtuelle Hauptversammlungen mittlerweile dauerhaft im Aktienrecht verankert sind, fand auch die jüngste Hauptversammlung der GAG Immobilien AG als virtuelles Format über das Internet statt. Neu war, dass sich die Aktionärinnen und Aktionäre live hinzuschalten und ihre Fragen stellen konnten. Zahlreiche Teilnehmende hatten sich zum Livestream angemeldet und verfolgten das Geschehen von zu Hause aus. [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Da virtuelle Hauptversammlungen mittlerweile dauerhaft im Aktienrecht verankert sind, fand auch die jüngste Hauptversammlung der GAG Immobilien AG als virtuelles Format über das Internet statt. Neu war, dass sich die Aktionärinnen und Aktionäre live hinzuschalten und ihre Fragen stellen konnten. Zahlreiche Teilnehmende hatten sich zum Livestream angemeldet und verfolgten das Geschehen von zu Hause aus. Vertreten waren rund 95 Prozent des Grundkapitals der GAG.</p>



<p>Die ungeahnten Umwälzungen und Erschwernisse aufgrund des Krieges in der Ukraine standen am Anfang der Ausführungen des GAG-Vorstands zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2022. „Engpässe bei den Baumaterialien, die Verteuerung der Energie und stark gestiegene Zinsen – all das führte und führt zu exorbitanten Kostensteigerungen in allen Bereichen, wie wir sie in dieser Form in der Wohnungswirtschaft noch nicht erlebt haben“, erklärte GAG-Vorständin Kathrin Möller. </p>



<p><strong>„Gleichzeitig müssen wir verstärkt investieren, um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Nachhaltigkeit muss zum festen Bestandteil unserer Unternehmens-DNA werde und für Sustainability sorgen – dafür, dass wir unsere Fähigkeiten und natürlichen Möglichkeiten aufrechterhalten können“, ergänzte ihre Kollegin, GAG-Vorständin Anne Keilholz.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„<strong>Engpässe bei den Baumaterialien, die Verteuerung der Energie und stark gestiegene Zinsen – all das führte und führt zu exorbitanten Kostensteigerungen in allen Bereichen, wie wir sie in dieser Form in der Wohnungswirtschaft noch nicht erlebt haben“ </strong></p>
<cite><strong>GAG-Vorständin Kathrin Möller</strong></cite></blockquote>



<p>Neben verstärkten Investitionen soll auch die neue Unternehmensstrategie beitragen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgerollt wurde. <strong>„Diese Strategie ist kein starres Gebilde. Sie ist ein dynamischer Prozess, bei dem das verabschiedete Strategiedokument die inhaltlichen Leitplanken für den Weg in die Richtung der Ziele setzt“</strong>, betonte Anne Keilholz den dynamischen Charakter dieser Strategie. Damit werde die GAG in die Lage versetzt, flexibel auf aktuelle und kommende Herausforderungen zu reagieren. </p>



<p>Zu diesen Herausforderungen gehört auch das Thema ESG, das EU-weit einheitliche Bewertungskriterien für nachhaltiges Handeln in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung festschreibt. Die in dem Zusammenhang erforderlichen Berichtspflichten will die GAG bereits im kommenden Geschäftsjahr 2024 probeweise erfüllen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="671" height="589" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-gag-bauen-.jpg" alt="" class="wp-image-44635" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-gag-bauen-.jpg 671w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-gag-bauen--300x263.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-gag-bauen--150x132.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/wowi-ag-177-gag-bauen--600x527.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 671px) 100vw, 671px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://www.gag-koeln.de/geschaeftsbericht-2022/nachhaltig-erfolgreich-gb-22">Nachhaltig erfolgreich | GAG Immobilien AG (gag-koeln.de)</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">197 Millionen Euro hat die GAG im Geschäftsjahr 2022 investiert</h2>



<p>Doch nicht nur aktuelle Herausforderungen, sondern auch die wirtschaftlichen Leistungen der GAG im Geschäftsjahr 2022 standen im Mittelpunkt der Versammlung. Das EBITDA, also das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, betrug 162 Millionen Euro, beim <strong>Konzernergebnis wurde mit rund 23,5 Millionen Euro ebenfalls ein guter Wert erzielt</strong>. </p>



<p>197 Millionen Euro hat die GAG im Geschäftsjahr 2022 investiert, annähernd 20 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Resultat dieser Anstrengungen waren 1.006 fertiggestellte Wohnungen – 371 im Neubau, allesamt öffentlich gefördert, und 635 nach abgeschlossener Modernisierung. Davon waren weitere 543 öffentlich gefördert. Durch die erneut intensive Bau- und Modernisierungstätigkeit hat sich der Bestand von Kölns größter Vermieterin auf 45.357 Wohnungen erhöht. Die Wohn- und Nutzfläche liegt nunmehr bei fast 3,2 Millionen Quadratmetern. </p>



<p><strong>Weitere 1.049 Neubauwohnungen und 691 Wohnungen in der Modernisierung befanden sich Ende 2022 in Bau.</strong> Für die Instandhaltung, die laufende Pflege des vorhandenen Bestands, wurden im vergangenen Jahr rund 68 Millionen Euro oder 21,72 Euro/m2 aufgewendet. Die Investitionen in Neubau und Modernisierung sowie die Aufwendungen für die Instandhaltung zusammen haben sich in den vergangenen drei Jahren auf 722 Millionen Euro summiert.</p>



<p>Die teilnehmenden Aktionärinnen und Aktionäre stimmten der von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Dividendenausschüttung in Höhe von 50 Cent je Aktie (Gesamtausschüttung: rund 8,1 Millionen Euro) zu. Vorstand und Aufsichtsrat wurden von der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2022 entlastet. Darüber hinaus wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH für das Geschäftsjahr 2023 zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer bestimmt. </p>



<p>Zudem wurde der Vorstand durch die Satzung der GAG dahingehend ermächtigt, neben der Präsenzform das virtuelle Format für die Hauptversammlung auswählen zu können. Die Zustimmung zu allen Punkten der Tagesordnung lag bei 99 Prozent und mehr des vertretenen Grundkapitals.</p>



<p>Quelle: GAG Immobilien AG</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/gag-nachhaltigkeit-muss-zum-festen-bestandteil-der-unternehmens-dna-werden/">GAG: Nachhaltigkeit muss zum festen Bestandteil der Unternehmens-DNA werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>EU-Taxonomie &#8211; Wo steht die Immobilienbranche?</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/eu-taxonomie-wo-steht-die-immobilienbranche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eu-taxonomie-wo-steht-die-immobilienbranche</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 19:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einsatz erneuerbarer Energien und intelligenter Verbrauchsregler – das sind die beliebtesten Maßnahmen, um bestehende oder neue Immobilien nachhaltig auszurichten. Doch nur relativ wenige Studienteilnehmer fühlen sich für den Weg in die grüne Zukunft ausreichend vorbereitet. Die meisten Unternehmen der Immobilienbranche sind zum Umfragezeitpunkt noch dabei, überhaupt erst eine Strategie zu entwickeln, um die CO2-Bilanz ihrer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/eu-taxonomie-wo-steht-die-immobilienbranche/">EU-Taxonomie &#8211; Wo steht die Immobilienbranche?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einsatz erneuerbarer Energien und intelligenter Verbrauchsregler – das sind die beliebtesten Maßnahmen, um bestehende oder neue Immobilien nachhaltig auszurichten. <strong>Doch nur relativ wenige Studienteilnehmer fühlen sich für den Weg in die grüne Zukunft ausreichend vorbereitet.</strong> </p>



<p>Die meisten Unternehmen der Immobilienbranche sind zum Umfragezeitpunkt noch dabei, überhaupt erst eine Strategie zu entwickeln, um die CO<sub>2</sub>-Bilanz ihrer Immobilien zu verbessern. <strong>Der Mangel an Fachkräften und Budgets sind die größten Herausforderungen bei der Erfüllung der Klimaziele.</strong> Das sind wesentliche Erkenntnisse des 11. Nachhaltigkeitsradars, dessen Ergebnisse die WISAG Facility Service Holding SE nun veröffentlicht hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="331" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-1024x331.jpg" alt="" class="wp-image-44640" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-1024x331.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-300x97.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-768x248.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-1536x496.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-2048x662.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-150x48.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-600x194.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-696x225.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-1392x450.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-1068x345.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-2-1920x621.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-Ergebnisse_NHR_2022-1.pdf">Nur knapp ein Viertel der Studienteilnehmer, aus den Reihen der Strategen der Immobilienbranche, fühlt sich ausreichend vorbereitet, Gebäude nachhaltig bzw. der Pflicht entsprechend auszurichten. Quelle: WISAG</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">15 Prozent der Teilnehmer haben bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt</h2>



<p>Die Online-Umfrage, die sich an Strategen und operativ tätige Akteure der Immobilienbranche richtete, stand unter dem Motto: „EU-Taxonomie: Wo steht die Immobilienbranche?“ Die ernüchternde Erkenntnis: noch immer am Anfang. Nur knapp ein Viertel der Studienteilnehmer fühlt sich ausreichend vorbereitet, Gebäude nachhaltig bzw. der Pflicht entsprechend auszurichten. <strong>Das zeigt sich unter anderem darin, dass nur 15 Prozent der Teilnehmer bereits konkrete Maßnahmen umsetzen, um den CO<sub>2</sub>-Ausstoß zu reduzieren.</strong> Der Großteil ist noch damit beschäftigt, eine Strategie zu entwickeln.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="517" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-1024x517.jpg" alt="" class="wp-image-44631" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-1024x517.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-300x151.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-768x388.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-1536x775.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-2048x1034.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-150x76.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-600x303.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-696x351.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-1392x703.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-1068x539.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-3-1920x969.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-Ergebnisse_NHR_2022-1.pdf">Nur 15 Prozent der Teilnehmer setzen bereits konkrete Maßnahmen um, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Der Großteil ist noch damit beschäftigt, eine Strategie zu entwickeln. Diese Frage richtete sich an die Strategen der Immobilienbranche. Quelle: WISAG</a></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Maßnahmen und Hürden auf dem Weg zur grünen Immobilie</h2>



<p>Verfolgen Unternehmen bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie, dann hat die Optimierung von Bestandsgebäuden Priorität. Beliebteste Maßnahmen, um bestehende oder neue Immobilien grün auszurichten, sind der Einsatz erneuerbarer Energien und intelligenter Verbrauchsregler. Auf dem Weg hin zur grünen Immobilie bedarf es nach Ansicht der Teilnehmer vor allem einer interdisziplinären Herangehensweise – also <strong>einer engen Zusammenarbeit von Eigentümern bzw. Investoren, Asset Managern, Property Managern, Facility Managern etc</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="864" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-1024x864.jpg" alt="" class="wp-image-44641" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-1024x864.jpg 1024w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-300x253.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-768x648.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-1536x1296.jpg 1536w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-2048x1728.jpg 2048w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-150x127.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-600x506.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-696x587.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-1392x1175.jpg 1392w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-1068x901.jpg 1068w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-11.-NHR_2023_Bild-4-1920x1620.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/06/Wowi-ag-177-WISAG-Ergebnisse_NHR_2022-1.pdf">Beliebteste Maßnahmen, um bestehende oder neue Immobilien grün auszurichten, sind der Einsatz erneuerbarer Energien und intelligenter Verbrauchsregler. Bei den Operativen gesellt sich auch noch die Sanierung der technischen Gebäudeausrüstung auf den zweiten Platz. Quelle: WISAG</a></figcaption></figure>



<p>Auch im Facility Management sehen die Studienteilnehmer vielfältige Möglichkeiten, Immobilien nachhaltig auszurichten. Das größte Potenzial schreiben sie dabei der Energieoptimierung zu. Die höchsten Hürden bei der nachhaltigen Ausrichtung von Immobilien sind der Fachkräftemangel und unzureichendes Budget.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Akteure probieren vieles aus und sortieren sich</h2>



<p>„Die Ergebnisse legen nahe, dass es noch immer an einer klaren Orientierung und einem gemeinsamen Verständnis zu relevanten ESG-Kriterien mangelt – möglicherweise auch deshalb, weil Regelungen (noch) nicht eindeutig genug sind bzw. Standards fehlen. Doch die Studie zeigt auch, dass die Akteure vieles ausprobieren und sich sortieren. Daher bin ich optimistisch, dass die Branche insgesamt auf einem guten Weg ist und die nachhaltige Ausrichtung von Immobilien Fahrt aufnehmen wird“, sagt Jens Schmidt, Leiter Nachhaltigkeit/ESG-Management bei der WISAG Facility Service Holding SE. </p>



<p>„Am Ende ist es ein Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen, der bei der taxonomiekonformen Ausrichtung von Immobilien sinnvoll ist. Das ist im Großen und Ganzen auch der Branche bewusst. Sie nimmt die grüne Ausrichtung ihrer Immobilien ernst und macht sie zur Chefsache, auch das zeigt das Nachhaltigkeitsradar“, so Jens Schmidt weiter.</p>



<p>Tamara Schreiber</p>
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		<title>Qualitätssicherung im Wohnungsneubau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 16:31:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 177]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätskontrolle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Axel Härtel ist neuer Geschäftsführer des BPS Bau-Prüfverband Südwest e.V. – Vereinigung qualitätsbewusster Wohnbauunternehmen. Er übernahm die Position von Dr. Lutz Wentlandt, der seit Gründung des Bau-Prüfverbandes im Jahr 1995 den BPS führte und die Mitglieder betreute. Der Vorstand des BPS unter Führung des Verbandsvorsitzenden Uli Meinzer konnte mit Axel Härtel einen neuen Geschäftsführer mit [&#8230;]</p>
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<p>Axel Härtel ist neuer Geschäftsführer des BPS Bau-Prüfverband Südwest e.V. – Vereinigung qualitätsbewusster Wohnbauunternehmen. Er übernahm die Position von Dr. Lutz Wentlandt, der seit Gründung des Bau-Prüfverbandes im Jahr 1995 den BPS führte und die Mitglieder betreute.</p>



<p>Der Vorstand des BPS unter Führung des Verbandsvorsitzenden Uli Meinzer konnte mit Axel Härtel einen neuen Geschäftsführer mit umfassender Erfahrung in der Bau- und Wohnungswirtschaft gewinnen. Der Branchenkenner wird die bisher schon hohen Qualitätsziele des BPS weiterführen. Dazu zählt, eine hohe Bauqualität für Unternehmen der Wohnungswirtschaft zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konzeption der baubegleitenden Qualitätssicherung&nbsp;</h2>



<p>Die Vorstände der beiden südwestdeutschen Landesverbände des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. hatten den Bau Prüfverband zusammen mit Mitgliedern, denen die Qualitätssicherung im Wohnungsneubau<a> </a>ein besonderes Anliegen war, vor fast 30 Jahren gegründet. Unter Einbindung von ö.b.u.v. Sachverständigen wurde eine Konzeption der baubegleitenden Qualitätssicherung für den Wohnungsneubau entwickelt, die sich bis heute bewährt hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bautechnischer Seminare im Bereich der unternehmerischen Wohnungswirtschaft&nbsp;</h2>



<p>Der BPS gehört zu den wichtigsten Veranstaltern bautechnischer Seminare im Bereich der unternehmerischen Wohnungswirtschaft. Vorrangig an den Veranstaltungsorten Frankfurt, Mannheim, Stuttgart und München werden pro Jahr ca. 20 Seminare, Fachtagungen und Baustellentreffen organisiert. </p>



<p>Die Fortbildungsveranstaltungen, die sich vor allem an die Planer, Projekt- und Bauleiter in den Bauträger- und Wohnungsunternehmen wenden, werden in den kommenden Jahren verstärkt die energetische Sanierung und Modernisierung bei der Themenauswahl berücksichtigen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben durch den Bau-Prüfverband Südwest und sehe es als Ehre an, mein Lieblingsthema &#8211; die Vermeidung von Fehlern &#8211; im Verband weiter voranzutreiben“.</p>
<cite>&nbsp;Axel Härtel</cite></blockquote>



<p>Zu Härtels Aufgaben beim BPS gehört es unter anderem, geeignete Themen und Referenten für diese hochkarätigen Informationsveranstaltungen zu finden. Axel Härtel verfügt über eine Vielzahl an Kontakten zu relevanten Zukunftsinstituten. Er selbst bezeichnet sich als fleißigen Netzwerker.&nbsp;</p>



<p>Über seine neue Aufgabe sagt er: „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben durch den Bau-Prüfverband Südwest und sehe es als Ehre an, mein Lieblingsthema &#8211; die Vermeidung von Fehlern &#8211; im Verband weiter voranzutreiben“.</p>



<p>Axel Härtel übernimmt die Verbandsgeschäftsführung in einer Phase, in der sich die Wohnungswirtschaft im Umbruch befindet. Die dem Verband als Mitglied angehörenden Wohnungs- und Bauträgerunternehmen stehen einer ungewissen Nachfrageentwicklung gegenüber. „Die politischen Vorgaben, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Ausrichtung in der Wohnungsbauförderung lassen eine künftige Konzentration der Bauaktivitäten auf die energetische Modernisierung und Sanierung der Wohnungsbestände erwarten“.</p>



<p>Sabine Wächter</p>
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