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	<title>Glasfaser Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Glasfaser Archive - Wohnungswirtschaft</title>
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	<item>
		<title>Von DSL zu Glas: BNetzA-Konzept geht in die richtige Richtung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 17:58:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 46]]></category>
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		<category><![CDATA[Genehmigungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) begrüßt das von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgelegte Regulierungskonzept für einen wettbewerbs- und verbraucherfreundlichen Übergang von DSL auf Glasfaser. Mit dem Konzept stellt die BNetzA zum einen klar, dass es um die Abschaltung von DSL-Netzen und nicht um HFC-Kabelnetze geht. Zum anderen kommt die Behörde endlich den zahlreichen Forderungen aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/von-dsl-zu-glas-bnetza-konzept-geht-in-die-richtige-richtung/">Von DSL zu Glas: BNetzA-Konzept geht in die richtige Richtung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) begrüßt das von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgelegte Regulierungskonzept für einen wettbewerbs- und verbraucherfreundlichen Übergang von DSL auf Glasfaser. Mit dem Konzept stellt die BNetzA zum einen klar, dass es um die Abschaltung von DSL-Netzen und nicht um HFC-Kabelnetze geht. </p>



<p>Zum anderen kommt die Behörde endlich den zahlreichen Forderungen aus Politik und Wirtschaft nach, eine aktivere Rolle in der Kupfer-Glas-Migration einzunehmen, um zu verhindern, dass die Deutsche Telekom ihre Marktmacht von DSL auf Glasfaser überträgt.</p>



<p>Im Fokus steht hierbei § 34 TKG, der vorsieht, dass allein die Deutsche Telekom darüber entscheidet, wann und wo eines ihrer DSL-Netze abgeschaltet wird. <strong>Der FRK begrüßt, dass sich die BNetzA im <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Regulierungskonzept-kupofer-gloeas-stanmd-januar-26.pdf" type="link" id="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Regulierungskonzept-kupofer-gloeas-stanmd-januar-26.pdf">Regulierungskonzept</a> von dieser Vorgabe löst und ein regelbasiertes Verfahren entwickeln will</strong>. „Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass die bislang Telekom-freundliche Regulierung wieder einmal zurückgenommen werden muss“, sagt Ralf Berger, Vorsitzender des FRK.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Augenmaß die Marktdynamik beibehalten</h2>



<p>Berger fordert gleichzeitig, dass es in der Diskussion um ein <strong>Regulierungskonzept für die Kupfer-Glas-Migration </strong>nicht wieder zu irreführenden Argumenten kommen darf, die a<strong>m Ende sowohl für Verbraucher als auch für Wettbewerber lediglich Nachteile mit sich bringen</strong>. „<strong>Die BNetzA muss Transparenz und faire Wettbewerbsbedingungen sicherstellen</strong>“, sagt Berger.</p>



<p>Hier ist nach Ansicht des FRK Augenmaß gefragt, um der Marktdynamik Rechnung zu tragen. „Die BNetzA muss die Leitplanken setzen, aber auf der Straße selbst hat sie nichts verloren“, erläutert Berger. <strong>Heißt: Die im Konzeptpapier genannten Migrationsbedingungen dürfen nicht in den Wettbewerb eingreifen, indem sie etwa Investitionen blockieren.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="526" height="517" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-30-at-13-00-21-Regulierungskonzept-der-Bundesnetzagentur-zur-Kupfer-Glas-Migration-Regulierungskonzept.pdf.png" alt="" class="wp-image-59937" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-30-at-13-00-21-Regulierungskonzept-der-Bundesnetzagentur-zur-Kupfer-Glas-Migration-Regulierungskonzept.pdf.png 526w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-30-at-13-00-21-Regulierungskonzept-der-Bundesnetzagentur-zur-Kupfer-Glas-Migration-Regulierungskonzept.pdf-300x295.png 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-30-at-13-00-21-Regulierungskonzept-der-Bundesnetzagentur-zur-Kupfer-Glas-Migration-Regulierungskonzept.pdf-150x147.png 150w" sizes="(max-width: 526px) 100vw, 526px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abbildung 3: Anteil Glasfaseranschlüsse mit Status &#8222;Homes connected&#8220; an allen Haushalten und gewerblichen Nutzeinheiten auf Bundesländerebene. Quelle: BNetzA-Konzept Seite 13</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Keine weitere Belastungen für den TK-Mittelstand</h2>



<p>Auch die angedachte Verteilung der Migrationskosten darf weder vom Wettbewerb bereits getätigte Investitionen schmälern noch dazu führen, dass kleine und mittelständische Netzbetreiber weiter belastet werden. „<strong>Unsere Mitglieder sind das Rückgrat für den Glasfaserausbau in den Gebäuden</strong>“, sagt Berger. „<strong>Doch Auflagen und Pflichten nehmen weiter zu und die Finanzierung wird immer schwieriger, wie die aktuellen Daten der KfW-ifo-Kredithürde belegen.</strong>“</p>



<p>Deshalb fordert der FRK nicht nur „mehr Markt und weniger Staat“, sondern auch eine spürbare Entlastung kleiner und mittelständischer TK-Unternehmen. „<strong>Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren und wettbewerbsfreundliche Rahmenbedingungen</strong> – so lösen wir die Bremsen im Glasfaserausbau und ermöglichen weitere Investitionen in die TK-Infrastruktur der Zukunft“, fasst Berger zusammen.</p>



<p>Quelle: FRK, <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Regulierungskonzept-kupofer-gloeas-stanmd-januar-26.pdf" type="link" id="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2026/01/Regulierungskonzept-kupofer-gloeas-stanmd-januar-26.pdf">BNetzA</a></p>
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		<item>
		<title>Thüringens Digitalminister Steffen Schütz &#8211; Digitalisierung als Schlüssel zur Energiewende im Gebäudesektor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 22:48:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäudetransformation]]></category>
		<category><![CDATA[Datensouveränität]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[GebäudeTransformation Ausgabe 1]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Fachmesse HEIKOM – Plattform für digitales Energie- und Gebäudemanagement sprach Thüringens Minister für Digitales und Infrastruktur, Steffen Schütz, über den aktuellen Stand und die Perspektiven der Digitalisierung im Gebäudesektor. In seiner Rede machte er deutlich, dass die Energiewende im Gebäudebereich nur gelingen kann, wenn Verwaltung, Wirtschaft und Wohnungsunternehmen konsequent auf digitale Werkzeuge setzen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/thueringens-digitalminister-steffen-schuetz-digitalisierung-als-schluessel-zur-energiewende-im-gebaeudesektor/">Thüringens Digitalminister Steffen Schütz &#8211; Digitalisierung als Schlüssel zur Energiewende im Gebäudesektor</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf der Fachmesse <strong>HEIKOM – Plattform für digitales Energie- und Gebäudemanagement</strong> sprach Thüringens Minister für Digitales und Infrastruktur, <strong>Steffen Schütz</strong>, über den aktuellen Stand und die Perspektiven der Digitalisierung im Gebäudesektor. </p>



<p>In seiner Rede machte er deutlich, dass die Energiewende im Gebäudebereich nur gelingen kann, wenn Verwaltung, Wirtschaft und Wohnungsunternehmen konsequent auf digitale Werkzeuge setzen und zugleich neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Daten als Grundlage für Energieeffizienz</h2>



<p>Schütz betonte, dass der Gebäudesektor in Deutschland rund ein Drittel der energiebedingten Treibhausgasemissionen verursacht. Um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen, sei eine datenbasierte und praxistaugliche Energie- und Gebäudestrategie notwendig. Digitale Lösungen zur <strong>Erfassung und Auswertung von Verbrauchsdaten</strong> seien dabei ein zentraler Baustein. Sie ermöglichten nicht nur gezieltere Sanierungsstrategien, sondern auch effizientere Abläufe und bessere Entscheidungen jenseits ideologischer Debatten.</p>



<p>Für die Wohnungswirtschaft bedeuten diese Aussagen vor allem eines: <strong>mehr Verantwortung in der digitalen Transformation</strong>. Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Bestände energetisch zu modernisieren und gleichzeitig Mietbelastungen sozialverträglich zu halten. Digitale Gebäudedaten und intelligente Steuerungssysteme könnten hier helfen, Prozesse zu vereinfachen und Investitionen planbarer zu machen, vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen sind praktikabel und rechtssicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwaltung im Wandel – von Genehmigungen bis Glasfaser</h2>



<p>Mit Blick auf die öffentliche Verwaltung kündigte Schütz konkrete Schritte an. Gemeinsam mit der Berliner <em>Roombing GmbH</em> hat Thüringen ein Pilotprojekt gestartet, das <strong>KI-basierte Baugenehmigungsverfahren</strong> erprobt. Ziel sei es, Genehmigungsprozesse zu beschleunigen und Planern, Architekten und Wohnungsunternehmen mehr Verlässlichkeit zu geben.</p>



<p>Gleichzeitig setzt das Land auf den Ausbau einer <strong>flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur</strong>. Rund acht Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren in den digitalen Netzausbau fließen – eine Grundvoraussetzung für datengetriebene Energielösungen, Smart-Meter-Systeme und cloudbasierte Anwendungen im Gebäudemanagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunale Praxisbeispiele als Impulsgeber</h2>



<p>Als Beispiel für gelungene Digitalisierung im ländlichen Raum nannte der Minister das <strong>Projekt <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/gemeinde-martinfeld-modellort-smartinfeld-fuer-iot-loesungen/">„Smart Village Martinsfeld“</a></strong> im Eichsfeld. Dort vernetzen sich Sensorik, Gebäudemanagement und kommunale Energieversorgung in einem Pilotprojekt, das zeigt, wie Digitalisierung zur Effizienzsteigerung und CO₂-Reduktion beitragen kann.</p>



<p>Solche Beispiele könnten auch für die Wohnungswirtschaft relevant sein – etwa bei der Planung und Umsetzung smarter Quartierslösungen. Doch viele Bestände in Thüringen bestehen aus älteren Gebäuden mit heterogener Infrastruktur. Hier bleibt die Herausforderung, wie sich digitale Komponenten sinnvoll integrieren lassen, ohne die Wirtschaftlichkeit zu gefährden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einheitliche Standards und Datensouveränität</h2>



<p>Ein wiederkehrendes Thema in Schütz’ Rede war die <strong>Notwendigkeit offener Datenstrukturen</strong> und interoperabler Systeme. Die Landesverwaltung wolle mit einem landesweiten <strong>Datentreuhandmodell</strong> den sicheren und diskriminierungsfreien Zugriff auf Gebäudedaten ermöglichen – auch für private Unternehmen und Dienstleister. Damit sollen kommunale und wohnungswirtschaftliche Akteure künftig schneller auf Informationen zugreifen können, etwa bei der Angebotserstellung oder Planung energetischer Maßnahmen.</p>



<p>Für die Branche wäre das ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz, Standardisierung und Datensouveränität. Noch bleibt offen, wie Datenschutz, Verantwortlichkeiten und Zugriffsrechte in der Praxis geregelt werden.</p>



<p>Die Rede des Thüringer Digitalministers machte deutlich: Die Digitalisierung des Gebäudesektors ist kein Zukunftsthema mehr, sondern eine <strong>Voraussetzung für Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit</strong>. Für die Wohnungswirtschaft bedeutet das, digitale Lösungen nicht nur als technologische Erweiterung zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil ihrer Modernisierungsstrategien.</p>



<p>Gleichzeitig zeigte sich, dass der Weg dorthin anspruchsvoll bleibt – zwischen politischen Zielvorgaben, begrenzten Investitionsspielräumen und dem Anspruch, Mieterinnen und Mieter bezahlbar wohnen zu lassen. Die HEIKOM machte deutlich, dass viele Akteure aus Industrie, Verwaltung und Wohnungswirtschaft bereit sind, diesen Weg gemeinsam zu gehen aber auch, dass der Bedarf an klaren Rahmenbedingungen, interoperablen Lösungen und realistischer Förderung groß bleibt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong>Autor:</strong> Redaktion <em>Wohnungswirtschaft Heute – HEIKOM-Sonderausgabe 2025</em><br><strong>Foto:</strong> Wohnungswirtschaft <strong>heute.</strong> Gerd Warda</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Pläne zur Mitnutzung von Glasfasernetzen in Gebäuden stoßen auf Widerstand</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/plaene-zur-mitnutzung-von-glasfasernetzen-in-gebaeuden-stossen-auf-widerstand/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=plaene-zur-mitnutzung-von-glasfasernetzen-in-gebaeuden-stossen-auf-widerstand</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 16:16:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[technik. Ausgabe 131]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die mittelständischen Telekommunikationsunternehmen des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) gehen aktiv auf die Bundestagsabgeordneten ihres jeweiligen Wahlkreises zu, um die Politik für die negativen Auswirkungen der Pläne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Pläne zur Mitnutzung von Glasfasernetzen in Gebäuden (Netzebene 4, NE4). Sollten sie wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/plaene-zur-mitnutzung-von-glasfasernetzen-in-gebaeuden-stossen-auf-widerstand/">Pläne zur Mitnutzung von Glasfasernetzen in Gebäuden stoßen auf Widerstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die mittelständischen Telekommunikationsunternehmen des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) gehen aktiv auf die Bundestagsabgeordneten ihres jeweiligen Wahlkreises zu, um die Politik für die negativen Auswirkungen der Pläne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) zu sensibilisieren. </p>



<p>Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Pläne zur Mitnutzung von Glasfasernetzen in Gebäuden (Netzebene 4, NE4). Sollten sie wie im <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/11/CDR_Eckpunkte_TKG_Anpassung__002_.pdf">BMDS-Eckpunktepapier</a> dargestellt umgesetzt werden, befürchten die TK-Unternehmen erhebliche Eingriffe in den Markt und die Grundrechte der Gebäudeeigentümer.</p>



<p>„Anstatt den Glasfaserausbau in Gebäuden zu beschleunigen, führen die Vorschläge des BMDS zu erheblichen Investitionsrisiken und rechtlichen Problemen“, sagt der FRK-Vorsitzende Ralf Berger. Zusätzlich würden den mittelständischen TKU weitere bürokratische Auflagen aufgebürdet. „Unter Staatsmodernisierung verstehe ich etwas anderes“, wundert sich Berger über diese Verwaltungsauswüchse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Regulierung, dafür mehr Vertrauen in den Wettbewerb</h2>



<p>Seit Jahrzehnten beweisen die FRK-Mitglieder, wie man in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft erfolgreich gebäudeinterne TK-Infrastrukturen aufbaut und betreibt. Selbstverständlich steht der FRK für einen offenen Zugang zu NE4-Glasfasernetzen, zumal dadurch ein wirtschaftlich unsinniger Überbau verhindert wird. „Die Konditionen für den Zugang sollten aber die Marktteilnehmer selbst regeln“, wirbt Berger für mehr Vertrauen in den Wettbewerb. „Ein branchenweites reguliertes Standardangebot für die Mitnutzung lehnen wir ab.“</p>



<p>Auch die Festlegung von Mitnutzungsentgelten durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) stößt auf Widerspruch. „Wohin die Festlegung solcher Entgelte qua Gesetz führt, sehen wir ja beim kaum genutzten Glasfaserbereitstellungsentgelt“, sagt Berger. Das BMDS will die im Telekommunikationsgesetz (TKG) festgelegten Entgelte erhöhen. „Aber auch das wird nicht viel helfen, dafür ist der Markt einfach zu dynamisch“, kritisiert Berger.</p>



<p>Gesetzlich festgelegte Entgelte stellen aus Sicht des FRK ein enormes Risiko für die Kalkulation der Investitionen in gebäudeinterne Netze und einen massiven Eingriff in den Markt dar. Gleiches gilt für das geplante Recht auf Vollausbau, das zudem die Grundrechte der Gebäudeeigentümer berührt und nicht nur Investitionsrisiken, sondern auch rechtliche Unsicherheiten mit sich bringt. „Das Recht auf Vollausbau wird den Überbau auf der NE4 forcieren und einen Mitnahmeeffekt auslösen – ähnlich dem viel kritisierten ‚Handtuchwerfen’ auf der vorgelagerten NE3“, mahnt Berger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunft lokaler TK-Unternehmen sichern</h2>



<p>Die Folge: Der Glasfaserausbau der FRK-Mitglieder gerät ins Stocken oder kommt gänzlich zum Erliegen. Zukünftige Investitionen in gebäudeinterne Glasfasernetze bleiben aus. Lokale Anbieter werden geschwächt, wohingegen großen Konzernen der Zugang zu Gebäuden ungebührlich leicht gemacht wird. Diese mittelstandsfeindlichen Folgen werden die FRK-Mitglieder gegenüber ihren Bundestagsabgeordneten deutlich machen.</p>



<p>Ebenso tragen die Pläne des BMDS zum Vorhalten vorbereiteter Zugangsvereinbarungen und die damit verbundenen kurzen Angebotsfristen sowie die geplante Veröffentlichungspflicht konkreter Zugangsbedingungen zur Schwächung der mittelständischen, lokalen TKU bei. </p>



<p><strong>„Stattdessen sollte sich das BMDS lieber darum kümmern, Genehmigungsverfahren zu verschlanken, um den Glasfaserausbau auf der NE4 zu beschleunigen“</strong>, fordert Berger. „Wir werden unseren Vertretern im Bundestag die alarmierende Situation darlegen, damit mittelständische TKU auch in Zukunft mit bewährtem Know-how qualitativ hochwertige TK-Infrastrukturen in Gebäuden errichten und betreiben.“</p>



<p>Quelle: Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation</p>
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		<item>
		<title>Glasfaser mit Zwang droht – Deshalb jetzt für verlässliche Rahmenbedingungen, Planungs- und Investitionssicherheit handeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 18:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten Titelsory]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG97]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaserausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Dietmar Schickel Aktuell hat das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung einen Überblick über die Ausbausituation der Glasfasernetze in Deutschland veröffentlicht. Parallel wurde ein Eckpunktepapier des BMDS bekanntgegeben, in dem Maßnahmen zur weiteren Beschleunigung des Ausbaus, insbesondere der Netzebene 4 („Hausverteilanlagen“), festgelegt werden sollen. Allerdings mit weitreichenden Zugeständnissen für die Glasfaser-Anbieter – Ärger mit der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/glasfaser-mit-zwang-droht-deshalb-jetzt-fuer-verlaessliche-rahmenbedingungen-planungs-und-investitionssicherheit-handeln/">Glasfaser mit Zwang droht – Deshalb jetzt für verlässliche Rahmenbedingungen, Planungs- und Investitionssicherheit handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von Dietmar Schickel</p>



<p>Aktuell hat das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung einen Überblick über die Ausbausituation der Glasfasernetze in Deutschland veröffentlicht. Parallel wurde ein Eckpunktepapier des BMDS bekanntgegeben, in dem Maßnahmen zur weiteren Beschleunigung des Ausbaus, insbesondere der Netzebene 4 („Hausverteilanlagen“), festgelegt werden sollen. <strong>Allerdings mit weitreichenden Zugeständnissen für die Glasfaser-Anbieter – Ärger mit der Wohnungswirtschaft ist vorprogrammiert.</strong></p>



<p>Der Bericht zeigt auf, dass der Glasfaserausbau in Deutschland deutlich an Geschwindigkeit gewonnen hat. Bis Mitte 2024 wurde die mögliche Versorgung der privaten Haushalte innerhalb von zwei Jahren auf rund 35,7 Prozent nahezu verdoppelt. Das entspricht einem Zuwachs von 1,8 Millionen Haushalten pro Halbjahr.</p>



<p>Der Großteil der Haushalte ohne Glasfaserversorgung liegt nach wie vor in städtischen (15,1 Mio.) und halbstädtischen Gemeinden (8,9 Mio.). In ländlichen Gebieten sind noch 2,9 Millionen Haushalte unversorgt. Dort soll ein großer Teil der noch nicht angeschlossenen Adressen in absehbarer Zeit weiterhin durch Förderung erschlossen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbau und Mitnutzung gebäudeinterner Infrastruktur</h2>



<p>Die gleichzeitig angestrebte Anpassung des Telekommunikationsgesetzes rückt den Ausbau der gebäudeinternen Netze, die sogenannte Netzebene 4 (NE4), in den Vordergrund. Klares Ziel der Bundesregierung ist, dass Mehrfamilienhäuser mit einem Glasfaseranschluss bis in jede Wohnung ausgestattet werden (FTTH „Fiber-To-The-Home“).</p>



<p>Um alle Anschlussziele zu erreichen, beabsichtigt man allerdings den gesetzlichen Rahmen für den Glasfaserausbau in Gebäuden zu erweitern und zudem weiterhin einen offenen Zugang zur NE4 zu forcieren.</p>



<p><strong>Einen anderen Beschleuniger für den Netzausbau hat der Gesetzgeber dagegen bereits realisiert. Um zumindest den Ausbau in Städten und in der Fläche mit weniger verwaltungstechnischen Hemmnissen zu belasten, hat die Bundesregierung beschlossen, dass der Ausbau von Glasfasernetzen künftig „im überragenden öffentlichen Interesse“ liegt. Kurz nach der Verabschiedung ist das Gesetz bereits am 30. Juli 2025 in Kraft getreten.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Das drei Netze Haus</h2>



<p>Bisher sind in der Regel zwei Infrastrukturen im Gebäude vorzufinden – die Telefonleitung („Kupfer-Doppelader“) und das koaxiale Kabel. Beide Infrastrukturen führen in die meisten Wohnungen und sind geeignet für Telefon, Internet und TV und auch zur Übertragung schmalbandiger Daten für die Gebäudetechnik. Bei der Installation der dritten Infrastruktur in Glasfaser ergibt sich damit häufig das Problem, dass eine direkte Nutzung dieser Glasfaser eher zögerlich angenommen wird. Trotzdem sollte der Ausbau auch in diesen Fällen forciert und die Voraussetzungen für einen Wohnungsanschluss mit Glasfaser geschaffen werden. Kupfer-Doppelader und koaxiale Infrastruktur werden bei entsprechendem Bandbreitenbedarf an ihre physikalischen Grenzen stoßen.</p>



<p>Ein jetzt vorgenommener Ausbau mit Glasfaser erfolgt dagegen häufig kostenfrei und sichert auch zukünftig die Versorgung aller Teilnehmer im Haus mit hohen Bandbreiten. Zudem kann durch einen eigenbestimmten Ausbau ein möglicher „Wildwuchs“ der Installation durch unterschiedliche Glasfaser-Anbieter verhindert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zukunft “Glasfaser-Only“</h2>



<p>Zurzeit drängen viele neue Anbieter in die Gebäude und bieten einen Glasfaserausbau bis zum Gebäude oder bis in die Wohnungen an. Tatsächlich besteht für Immobilieneigentümer gegenüber allen Anbietern eine Duldungspflicht für den Hausanschluss (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/tkg_2021/__134.html">§ 134 TKG</a>), und zwar für einen Anschluss der Gebäude an „Netze mit sehr hoher Kapazität“.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hier sind Wohnungsunternehmen häufig unsicher, ob ein solcher Anschluss zu gestatten sei. Allerdings gibt es kaum ein Argument, um einen solchen Anschluss zu verweigern.</li>



<li>Hier beabsichtigt der Gesetzgeber zudem eine weitere Verschärfung des TKG, der über die Gestattung des Gebäudeanschluss hinausgeht und faktisch jedem Anbieter, der einen Anschluss realisieren möchte, die Möglichkeit eröffnet einen Vollausbau jeder Wohnung mit Glasfaser vorzunehmen. <strong>Ein Eingriff in die Rechte von Eigentümer, die von den wohnungs-wirtschaftlichen Verbänden klar abgelehnt wird!</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Der Status Quo</h2>



<p>Wie ist dies aber aktuell zu bewerten, wenn ein vorhandener Gestattungsvertrag mit einem klassischen Kabelnetz-Betreiber die Installation eines weiteren „Breitbandnetzes“ untersagt und eine entsprechende Exklusivitätsklausel aufgenommen wurde.</p>



<p><strong>Hier ist auf jeden Fall eine sachgerechte Prüfung vorzunehmen</strong> – zumal diese Exklusivität häufig durch einen Hinweis auf die bereits heute geltenden Gesetzeslagen aufgehoben wird. Das heißt, dass sich die Exklusivität faktisch nur auf die koaxiale Infrastruktur bezieht und die Errichtung einer Glasfaser-Infrastruktur bis in die Wohnungen davon nicht tangiert wird, da es jetzt schon jedem Anbieter freisteht, bei Vorliegen eines Teilnehmervertrages seine Leistung in den Räumen des Teilnehmers abzuschließen (§ 77k Abs. 1 a. „Wohnungsstich“).</p>



<p><strong>Das bedeutet, dass der Netzbetreiber eigentlich sein Netz ohne Gestattung des Eigentümers in den Räumen des Teilnehmers abschließen darf </strong>– dass dies Irritationen und Unverständnis auf Seiten vieler Eigentümer hervorruft, ist nachvollziehbar, auch wenn sich dies nur auf einen einzelnen Wohnungsanschluss bezieht. Eine gesetzliche Regelung, die bei Vorliegen nur eines Vertrags bereits einen Vollausbau gestattet, ist schlichtweg eine Unmöglichkeit!</p>



<p><strong>Hier hilft eine sachgerechte Beratung</strong>, <strong>dies zu verhindern oder in die richtigen Bahnen zu lenken.</strong> Der Anschluss eines einzelnen Teilnehmers macht eigentlich keinen Sinn, da der Aufwand, sich regelmäßig mit einer solchen Installationsfreigabe zu beschäftigen, dauerhaft zu einer höheren Belastung führt und eigentlich mit sonstigen Aufgaben genug zu tun ist. Also wäre ein sofortiger Komplettausbau auf jeden Fall sinnvoller als ein regelmäßig bedarfsgetriebener Ausbau, der zudem mit einem Glasfaser-Anbieter vereinbart werden kann – zumal jetzt noch attraktive Konditionen und Vertragsbedingungen vereinbart werden können, und zwar unabhängig von bereits bestehender Infrastruktur.</p>



<p><strong>Eine eigene Glasfaser-Strategie und ein selbstbestimmter Ausbau, ist auf jeden Fall gesetzlicher Gängelei vorzuziehen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwarze Schafe im Glasfaser-Haustürvertrieb</h2>



<p><strong>Wo Licht ist, ist auch Schatten</strong> – manche Netzbetreiber gehen derzeit sehr aggressiv bei der Vermarktung von Glasfaser vor. Viele Wohnungsunternehmen stehen dann vor der Herausforderung, wie man die eigenen Mieter und das Unternehmen vor solchen dubiosen Methoden schützt. Experten empfehlen: Setzen Sie klare Spielregeln für den Haustürvertrieb und informieren Sie Ihre Mieter rechtzeitig!</p>



<p><strong>Die TK-Branche schaut dem Treiben nicht tatenlos zu.</strong> Ein branchenweiter Haustürkodex sorgt für Transparenz und Vertrauen und sortiert sehr schnell die schwarzen Schafe im Vertrieb aus. Das Interesse von vielen Mietern ist zudem unabhängig von Vertriebsmaßnahmen gegeben und sorgt für Entscheidungsdruck, sodass der Glasfaserausbau sowieso auf der Tagesordnung vieler Immobilien-unternehmen steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeit zu handeln</h2>



<p><strong>Es ist davon auszugehen</strong>, dass neben dem spürbaren „Mieterdruck“ auch die avisierten gesetzlichen Vorhaben zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes weitgehend umgesetzt werden. Inwiefern die an das Ministerium versandten Brandbriefe der Verbände eine positive Anpassung zu Gunsten der Wohnungswirtschaft bewirken, bleibt abzuwarten.</p>



<p><strong>Sicher ist nur</strong>, dass selbstbestimmtes Handeln aktuell die beste Option darstellt einen Glasfaseranschluss für die eigenen Liegenschaften zu realisieren, statt abzuwarten. <strong>Ausgehandelte verlässliche Rahmenbedingungen, Planungs- und Investitionssicherheit sind auf jeden Fall einem Regulierungszwang vorzuziehen.</strong></p>



<p><strong>Dietmar Schickel</strong>, Jahrgang 55, gehört zu den Männern der ersten Stunde im deutschen Kabel-TV-Geschäft.&nbsp; Nach seiner langjährigen Geschäftsführung beim Kabelnetzbetreiber Tele Columbus feiert er mit seinem Beratungsunternehmen DSC Dietmar Schickel Consulting bereits letztes Jahr 10jähriges Firmenjubiläum. Mit mittlerweile 20 Partnern bietet man für Immobilienunternehmen aller Art unter anderem in Sachen Glasfaserausbau und Klima &amp; Energie Themen Beratungsleistungen bei Angebotsabfragen und Ausschreibungen an (<a href="http://www.schickel.de">www.schickel.de</a>).</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/glasfaser-mit-zwang-droht-deshalb-jetzt-fuer-verlaessliche-rahmenbedingungen-planungs-und-investitionssicherheit-handeln/">Glasfaser mit Zwang droht – Deshalb jetzt für verlässliche Rahmenbedingungen, Planungs- und Investitionssicherheit handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>FRK zum Glasfaserausbau: mehr Markt, weniger Staat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 18:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG97]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaserausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK), Lauchhammer, begrüßt den im Eckpunktepapier zur Anpassung des Telekommunikationsgesetzes erkennbaren Willen des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) zur Beschleunigung des Glasfaserausbaus, kritisiert aber dessen Vorschläge für neue Vorgaben und Pflichten. Die Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für den Glasfaserausbau sieht der FRK positiv, fordert aber gleichzeitig mehr Markt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/frk-zum-glasfaserausbau-mehr-markt-weniger-staat/">FRK zum Glasfaserausbau: mehr Markt, weniger Staat</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK), Lauchhammer, begrüßt den im Eckpunktepapier zur Anpassung des Telekommunikationsgesetzes erkennbaren Willen des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) zur Beschleunigung des Glasfaserausbaus, kritisiert aber dessen Vorschläge für neue Vorgaben und Pflichten. </p>



<p>Die Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für den Glasfaserausbau sieht der FRK positiv, fordert aber gleichzeitig mehr Markt und weniger Staat – insbesondere für den FTTH-Ausbau in Gebäuden auf der Netzebene 4 (NE4).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Eckpunktepapier sieht neue Unsicherheiten für die Investitionen der NE4-ausbauenden Unternehmen vor.</h2>



<p>„Unsere Mitglieder werden jetzt schon mit Vorschriften und Pflichten aus dem Telekommunikations- und Medienrecht überfrachtet“, sagt <strong>Ralf Berger, Vorsitzender des FRK</strong>. Viele Vorschläge aus dem Eckpunktepapier erhöhen den bürokratischen Aufwand wie etwa neue Transparenzvorgaben oder Veröffentlichungspflichten. </p>



<p>„Viele mittelständische Unternehmen bringt das an den Rand des Leistbaren“, kritisiert Berger und fordert: „Der Staat soll dem Markt mehr Vertrauen entgegenbringen und nicht alles bis ins kleinste Detail regulieren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Staat greift ein weiteres Mal in den Markt ein</h2>



<p>Mit dem Wegfall der Umlagefähigkeit der Netzbetriebs- auf die Mietnebenkosten und dem damit verbundenen Sonderkündigungsrecht greift der Staat ein weiteres Mal in den Markt ein. Beim Nachfolger, das Glasfaserbereitstellungsentgelt, kritisierte der FRK von Anfang an die Festlegung eines konkreten Entgelts für einen Markt, der sich sehr dynamisch entwickelt. Die Erhöhung von 540 auf 960 Euro brutto ist folgerichtig, löst das Problem aber nicht – das kann nur der Markt.</p>



<p>Bereits jetzt muss jeder Netzbetreiber, der das Glasfaserbereitstellungsentgelt nutzt, Wettbewerbern Zugang zu einer freien Faser gewähren, wenn diese mit Glasfaser am Gebäude anliegen. Mit der angedachten Erweiterung der Duldungspflicht und dem Recht auf Vollausbau drohen weitere regulatorische Eingriffe, die den Markt behindern. Dadurch können Unternehmen Kunden im mehrgeschossigen Wohnungsbau akquirieren, ohne selbst in die NE4 investieren zu müssen. „Das stellt ein unzumutbares Risiko für den ausbauenden Mittelstand dar, hemmt dessen Investitionsbereitschaft und damit letztendlich den Glasfaserausbau auf der NE4“, verdeutlicht <strong>Berger</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durch das Recht auf Vollausbau könnte ein Unternehmen sämtliche Wohnungen eines Gebäudes mit Glasfaser erschließen, wenn es nur einen einzigen Endkundenvertrag in diesem Gebäude besitzt.</h2>



<p>„Damit kommt der gefürchtete strategische Glasfaserüberbau von der Straße in die Gebäude“, warnt<strong> Berger</strong>. Er betont, dass die Wohnungswirtschaft und ihre langjährigen Partnerunternehmen aus dem FRK den Vollausbau wollen und ohne den Staat in der Lage sind, zwischen Wohnungsunternehmen und Netzbetreibern tragfähige Lösungen für den Glasfaserausbau auf der NE4 zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keinen Bedarf für Mitnutzungsentgelte, die von der BNetzA festgelegt werden</h2>



<p>Des Weiteren sieht der FRK-Vorsitzende auch keinen Bedarf für Mitnutzungsentgelte, die von der BNetzA festgelegt werden. „Am grünen Tisch festgelegte Entgelte entsprechen selten der Marktrealität und torpedieren daher jede Kalkulation. So wird der Gasfaserausbau verhindert, statt gefördert“, sagt <strong>Berger</strong>.</p>



<p>Der FRK verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Der Verbandszweck ist die Vertretung der auf dem Gebiet der Empfangsantennen, Kabel- und Breitband Kommunikationsanlagen tätigen Fachbetriebe sowie von Unternehmen, die solche Anlagen unterhalten oder unterhalten lassen, und zwar im Sinne einer der Allgemeinheit dienenden Versorgung mit Ton- und Fernsehrundfunk sowie Breitbandkommunikationsdiensten. Der Verband dient weiter dem Informationsaustausch unter den Mitgliedern zur allgemeinen Verbesserung der Marktposition sowie der Sicherung berufsständischer Interessen der Mitglieder.</p>



<p>Dr. Peter Hitpaß / VNW Beauftragter für Partnermitglieder</p>



<p>Quelle: PM FRK</p>
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		<title>Wohnungs- und Immobilienwirtschaft warnt vor falschen Weichenstellungen beim Glasfaserausbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 18:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[BFW]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 43]]></category>
		<category><![CDATA[GdW]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haus &#38; Grund, GdW und BFW fordern praxisgerechte Anpassungen bei der geplanten TKG-Novelle Die drei führenden Verbände der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft – Haus &#38; Grund Deutschland, der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW sowie der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen – appellieren an die Bundesregierung, bei der geplanten Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) die richtigen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Haus &amp; Grund, GdW und BFW fordern praxisgerechte Anpassungen bei der geplanten TKG-Novelle</strong></p>



<p>Die drei führenden Verbände der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft – Haus &amp; Grund Deutschland, der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW sowie der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen – appellieren an die Bundesregierung, bei der geplanten Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) die richtigen Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau zu schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kooperationen zwischen Telekommunikationsunternehmen und Wohnungswirtschaft gefährdet</h2>



<p><strong>Die Verbände begrüßen den politischen Willen, den Glasfaserausbau zu beschleunigen.</strong> Allerdings würden die derzeit vorliegenden Eckpunkte des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) in ihrer jetzigen Form teilweise das Gegenteil bewirken: Investitionen würden erschwert und Kooperationen zwischen Telekommunikationsunternehmen und Wohnungswirtschaft gefährdet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unsicherheit, Rechtsstreitigkeiten und Verzögerungen</h2>



<p>Ein besonders kritischer Punkt ist die geplante Ausweitung der sogenannten Duldungspflicht, nach der Gebäudeeigentümer einem Vollausbau zustimmen müssten. Dies würde nach Ansicht der Verbände nicht zu einem beschleunigten Ausbau führen, sondern vielmehr zu Unsicherheit, Rechtsstreitigkeiten und Verzögerungen. Zudem würden marktstarke Telekommunikationsunternehmen zu Lasten mittelständischer Wettbewerber einseitig gestärkt. </p>



<p>Auch die vorgeschlagenen Änderungen zur Mitnutzung bestehender Netze und die Beibehaltung der ausschließlich Gebäudeeigentümer diskriminierenden Konzernklausel stehen nach Ansicht der Verbände einem fairen Wettbewerb sowie europarechtlichen Vorgaben im Weg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">TKG-Novelle grundlegend nachzubessern</h2>



<p>Die drei Verbände fordern daher die Bundesregierung auf, bei den Überlegungen für die TKG-Novelle grundlegend nachzubessern und gemeinsam mit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft praxisgerechte Lösungen zu erarbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Haus &amp; Grund-Präsident Kai Warnecke:</h2>



<p>„Der Glasfaserausbau ist ein zentrales Infrastrukturprojekt, das wir ausdrücklich unterstützen. Aber er darf nicht zulasten von Eigentumsrechten und fairen Wettbewerbsbedingungen erfolgen. Eine Ausweitung der Duldungspflichten würde Rechtsunsicherheit und Konflikte schaffen, statt den Ausbau zu beschleunigen. </p>



<p>Was wir brauchen, sind verlässliche, partnerschaftliche Rahmenbedingungen, die Investitionen fördern und Kooperationen stärken. Nur so können wir gemeinsam die digitale Zukunft erfolgreich gestalten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">GdW-Präsident Axel Gedaschko:</h2>



<p>„Unsere Wohnungsunternehmen sind zentrale Partner beim Glasfaserausbau – sowohl im Neubau als auch in der Nachrüstung von Beständen. Doch statt den Ausbau zu erleichtern, drohen die vorgeschlagenen Regelungen, Investitionen zu hemmen und die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wohnungswirtschaft und Netzbetreibern zu unterlaufen. Wir brauchen keine Überregulierung und Zwang, sondern verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">BFW-Präsident Dirk Salewski:</h2>



<p>„Die mittelständischen Immobilien- und Wohnungsunternehmen sind natürlich am schnellen und reibungslosen Glasfaserausbau interessiert. Kontraproduktive Eingriffe in Grundrechte der Eigentümer und in den Wettbewerb lehnen wir jedoch klar ab. Zwangsweise einen bestimmten Anbieter festzulegen, bedroht Investitionsbereitschaft und die partnerschaftliche Kooperation, die den Glasfaserausbau bislang getragen hat.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nur, wenn partnerschaftliche Modelle zwischen Telekommunikationswirtschaft und Wohnungs- und Immobilienunternehmen gestärkt werden, kann der Glasfaserausbau in Deutschland schnell, flächendeckend und verbraucherfreundlich umgesetzt werden.</h4>



<p><a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/09/stellgn-wowi-verbaende-eckpunkte-fuer-tkg-aenderung-08-2025final.pdf">Die gemeinsame Stellungnahme der Verbände</a></p>



<p><strong>Haus &amp; Grund</strong> ist mit über 945.000 Mitgliedern der Vertreter der privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Deutschland. Den Zentralverband mit Sitz in Berlin tragen 22 Landesverbände und 840 Ortsvereine. 2024 wurde Haus &amp; Grund für sein Engagement im Zusammenhang mit dem Heizungsgesetz (Gebäudeenergiegesetz) von der DGVM zum „Verband des Jahres“ ernannt. Die privaten Immobilieneigentümer verfügen über 79,4 Prozent aller Wohnungen in Deutschland. Sie bieten 63,5 Prozent der Mietwohnungen und knapp 30 Prozent aller Sozialwohnungen an. Sie stehen zudem für 76 Prozent des Neubaus von Mehrfamilienhäusern.</p>



<p><strong>Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen</strong> vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.</p>



<p>Dem <strong>BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen</strong> als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Als Spitzenverband wird der BFW von Landesparlamenten und Bundestag bei branchenrelevanten Gesetzgebungsverfahren angehört. Die Mitgliedsunternehmen stehen für 50 Prozent des Wohnungs- und 30 Prozent des Gewerbeneubaus. Sie prägen damit entscheidend die derzeitigen und die zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwalten sie einen Anteil von mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in der Bundesrepublik. Zudem verwalten die Mitgliedsunternehmen Gewerberäume von ca. 38 Millionen Quadratmetern Nutzfläche.</p>



<p>Quelle: Die Verbände Haus &amp; Grund, GdW, BFW</p>
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		<title>ZVEI fordert Stärkung der Glasfaserkabel-Produktion in Deutschland und Europa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 18:16:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 43]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ZVEI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Produktion von Glasfaserkabeln in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren um über 43 Prozent zurückgegangen. Um langfristige strategische Abhängigkeiten zu vermeiden, fordert der ZVEI den Erhalt und Ausbau industrieller Kapazitäten für Netzkomponenten in Deutschland und Europa. Digitale Souveränität braucht auch eine industrielle Basis bei Komponenten „Deutschland und Europa sind führend in der Glasfaser-Technologie, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/zvei-fordert-staerkung-der-glasfaserkabel-produktion-in-deutschland-und-europa/">ZVEI fordert Stärkung der Glasfaserkabel-Produktion in Deutschland und Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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<p>Die Produktion von Glasfaserkabeln in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren um über 43 Prozent zurückgegangen. Um langfristige strategische Abhängigkeiten zu vermeiden, fordert der ZVEI den Erhalt und Ausbau industrieller Kapazitäten für Netzkomponenten in Deutschland und Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitale Souveränität braucht auch eine industrielle Basis bei Komponenten</h2>



<p>„Deutschland und Europa sind führend in der Glasfaser-Technologie, doch ohne eigene Produktion droht der Verlust von Know-how und Innovationskraft“, warnt <strong>Sarah Bäumchen</strong>, Geschäftsführerin beim ZVEI. „Eine starke industrielle Basis ist entscheidend für die Resilienz unserer Kommunikationsnetze. Wenn die Fertigung ins Ausland abwandert, geraten wir in gefährliche Abhängigkeiten. Deshalb müssen Produktions- und F&amp;E-Standorte gesichert und ausgebaut werden. Wir dürfen unsere technologische Führerschaft und damit ein Faustpfand nicht aus der Hand geben.“</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="877" height="455" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-31-at-09-46-25-2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur.jpg" alt="" class="wp-image-57062" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-31-at-09-46-25-2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur.jpg 877w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-31-at-09-46-25-2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur-300x156.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-31-at-09-46-25-2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur-768x398.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-31-at-09-46-25-2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur-150x78.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-31-at-09-46-25-2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur-600x311.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-2025-08-31-at-09-46-25-2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur-696x361.jpg 696w" sizes="(max-width: 877px) 100vw, 877px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschland und Europa dürfen nicht ein weiteres Faustpfand verlieren</h2>



<p>Mittlerweile wird rund die Hälfte aller Glasfaserkabel in China hergestellt. Europa hält derzeit nur noch einen Anteil von etwa 15 Prozent an der weltweiten Produktion. Angesichts der geopolitischen Entwicklungen und wachsender Sicherheitsanforderungen betont der ZVEI die Dringlichkeit einer widerstandsfähigen und souveränen Kommunikationsinfrastruktur. Glasfaserkabel müssen nicht nur zuverlässig betrieben, sondern auch aus sicheren und nachhaltigen Produktionsprozessen stammen, um die Stabilität von Versorgungsketten zu gewährleisten.</p>



<p><strong>Sarah Bäumchen</strong>: „Die EU-Kommission muss die Entwicklung auf dem Markt weiterhin sorgfältig verfolgen und – wenn notwendig – handelspolitische Maßnahmen verhängen.“ Zusätzlich wirbt der ZVEI auch für gezielte Local-Content-Anforderungen im Bereich der kritischen Infrastruktur, um die Position der heimischen Hersteller zu stärken.</p>



<p>Axel Schmidt</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Weitergehende Informationen dazu enthält das ZVEI-Positionspapier <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-04_ZVEI-Seiter_Resilienz-digitale-Infrastruktur.pdf">„Resilienz von digitalen Infrastrukturen stärken – Souveränität bei Glasfaserkabeln erhalten“</a>.</p>



<p>Quelle: ZVEI e. V.<br>Verband der Elektro- und Digitalindustrie Electro and Digital Industry Association</p>
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		<title>degewo startet flächendeckenden Glasfaserausbau bis in die Wohnung</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/degewo-startet-flaechendeckenden-glasfaserausbau-bis-in-die-wohnung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=degewo-startet-flaechendeckenden-glasfaserausbau-bis-in-die-wohnung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 19:24:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[degewo]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 42]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
		<category><![CDATA[Netzausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin bekommt Glasfaser bis in die Wohnung – direkt von degewo: Die degewo netzWerk GmbH bringt gemeinsam mit ihrem Partner Vodafone Glasfaseranschlüsse direkt bis in die Wohnung. Ziel ist es, bis Ende 2029 rund 66.000 weitere Wohneinheiten im Bestand mit moderner Fiber to the Home-Technologie (FTTH) auszustatten – also Glasfaser bis in die Wohnung, nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/degewo-startet-flaechendeckenden-glasfaserausbau-bis-in-die-wohnung/">degewo startet flächendeckenden Glasfaserausbau bis in die Wohnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Berlin bekommt Glasfaser bis in die Wohnung – direkt von degewo: Die degewo netzWerk GmbH bringt gemeinsam mit ihrem Partner Vodafone Glasfaseranschlüsse direkt bis in die Wohnung. Ziel ist es, bis Ende 2029 rund 66.000 weitere Wohneinheiten im Bestand mit moderner Fiber to the Home-Technologie (FTTH) auszustatten – also Glasfaser bis in die Wohnung, nicht nur bis ins Gebäude.</p>



<p>Damit investiert eines der größten kommunalen Wohnungsunternehmen Berlins weiter in die digitale Zukunft der Hauptstadt und schafft stabile, leistungsstarke Internetverbindungen für seine Mieterinnen und Mieter – ideal für Homeoffice, Streaming, Gaming und alle Anforderungen des modernen Wohnens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glasfaser für über 75.000 Wohnungen</h2>



<p>Bereits heute verfügt degewo über rund 68.000 Wohnungen mit Fiber to the Building-Anschluss (FTTB) und rund 9.300 Wohnungen mit FTTH. Mit dem geplanten Ausbau wird die Zahl der FTTH-versorgten Wohnungen auf über 75.000 steigen. Neubauten erhalten weiterhin ab Baubeginn FTTH inlusive Multimediaschrank in jeder Wohnung.</p>



<p>Die Ausbauoffensive startet im vierten Quartal 2025 in Treptow-Köpenick und wird sukzessive über das gesamte Berliner Stadtgebiet ausgerollt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Partnerschaft mit Vodafone – Zugang für alle Anbieter</h2>



<p>Der Ausbau sowie der Betrieb des Glasfasernetzes erfolgen in Zusammenarbeit mit Vodafone. Das Netz steht im Sinne des Telekommunikationsgesetzes (TKG) diskriminierungsfrei auch anderen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. </p>



<p><strong>Die Kosten für den Ausbau trägt degewo – Mieterinnen und Mieter zahlen ausschließlich für die individuell gebuchten Telekommunikationsprodukte zu marktüblichen Konditionen. Zusätzlich wird ein optionales Grundversorgungspaket für TV angeboten.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Digitale Teilhabe für alle – zukunftssicher und nachhaltig</h2>



<p>„Mit dem flächendeckenden Ausbau von FTTH schaffen wir nicht nur eine moderne digitale Infrastruktur für unsere Mieterinnen und Mieter, sondern sichern auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Wohnungsbestands“, erklärt <strong>Christoph Beck</strong>, Vorstandsmitglied bei degewo. „Digitale Teilhabe darf kein Luxus sein – sie ist elementarer Bestandteil moderner Daseinsvorsorge.“</p>



<p>Mit über 100 Jahren Erfahrung bringt degewo als kommunales Wohnungsunternehmen zusammen, was zusammengehört: bezahlbaren Wohnraum und das echte Zuhausegefühl. Für über 150.000 Menschen in fast 82.000 Wohnungen schafft das Unternehmen ein Zuhause, das weit über vier Wände hinausgeht. Dabei vereint degewo starke Gemeinschaft mit sozialem Engagement und richtet den Fokus auf Klimaneutralität bis 2045.</p>



<p>Stefan Weidelich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/degewo-startet-flaechendeckenden-glasfaserausbau-bis-in-die-wohnung/">degewo startet flächendeckenden Glasfaserausbau bis in die Wohnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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		<title>Markt vor Staat beschleunigte Digitalisierung &#8211; Digitalministerium muss liefern, fordert der FRK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 19:17:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 42]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) setzt für eine beschleunigte Digitalisierung Deutschlands auf den markt- und verbraucherorientierten Ansatz des Koalitionsvertrags. Das Prinzip „Markt vor Staat“ muss vom neuen Bundesdigitalminister Karsten Wildberger von Tag 1 an in die Praxis umgesetzt werden. Das bedeutet nicht nur eine markt- und verbraucherfreundliche Migration von Kupfer- auf Glasfasernetze, sondern auch [&#8230;]</p>
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<p>Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) setzt für eine beschleunigte Digitalisierung Deutschlands auf den markt- und verbraucherorientierten Ansatz des Koalitionsvertrags. <strong>Das Prinzip „Markt vor Staat“ </strong>muss vom neuen Bundesdigitalminister Karsten Wildberger von Tag 1 an in die Praxis umgesetzt werden. </p>



<p><strong>Das bedeutet nicht nur eine markt- und verbraucherfreundliche Migration von Kupfer- auf Glasfasernetze, sondern auch einen technologie- und anbieterneutralen Breitbandausbau im Festnetz und Mobilfunk.</strong> „Take-up-Raten lassen sich in der sozialen Marktwirtschaft nicht mit der Brechstange erzwingen und auch nicht mit Gutscheinen hoch-subventionieren“, sagt <strong>Ralf Berger,</strong> Vorsitzender des FRK.</p>



<p>Ohne Zweifel muss der Glasfaserausbau beschleunigt werden. Dafür jedoch zukunfts- und leistungsfähige hybride Glasfaser-Koax-Netze (Hybrid Fiber Coax, HFC) zu überbauen, ist nicht nur wirtschaftlicher Unsinn, sondern auch ein folgenschwerer Eingriff in einen funktionierenden Markt. „Seit den 1980er-Jahren rüsten unsere mittelständischen Mitglieder ihre Kabelnetze auf, um den Bürgerinnen und Bürgern Fernsehen, Radio und Internet zu bieten – damit sorgen wir für Informationsfreiheit und digitale Teilhabe“, erklärt<strong> Berger</strong>. „In enger Abstimmung mit der Wohnungswirtschaft treiben wir den Glasfaserausbau voran.“</p>



<p>Digitalminister Wildberger darf die Belange der Unternehmen und auch der Gebäudeeigentümer nicht durch die Bevorzugung einer Technologie oder eines Anbieters missachten. „Das bremst die Dynamik im Markt aus und führt zur Bildung neuer Monopole“, sagt <strong>Berger</strong> mit Blick auf die Kupfer-Glas-Migration. „Der Glasfaserausbau läuft auf Hochtouren. Das Problem besteht im hohen bürokratischen Aufwand und dem Umstand, dass viele Glasfasernetze auf Strecke gebaut wurden, ohne daran zu denken, Haushalte anzuschließen“, erläutert <strong>Berger</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Antragsstrecken digitalisieren, Genehmigungsverfahren verkürzen</h2>



<p>Deshalb begrüßt der FRK sowohl die geplante Einstufung des Glasfaserausbaus im überragenden öffentlichen Interesse als auch den im Koalitionsvertrag angekündigten Bürokratieabbau. „Das Breitbandportal muss in allen Bundesländern für eine komplett digitale Antragsstrecke genutzt werden“, fordert <strong>Berger</strong>. </p>



<p>„Neue Fiktionsregelungen werden Genehmigungsverfahren effektiv verkürzen.“ <strong>Für die Förderung des Breitbandausbaus fordert der FRK ein politisches Vorgehen mit Augenmaß.</strong> „Gelder mit der Gießkanne auszuschütten, hemmt den marktwirtschaftlichen Ausbau“, sagt <strong>Berger</strong>. „Bei der Förderung kann Karsten Wildberger beweisen, ob er es mit ‚Markt vor Staat‘ wirklich ernst meint.“</p>



<p>Quelle: <a href="http://www.breitbandkongress-frk.de">www.breitbandkongress-frk.de</a></p>
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		<title>Kabelnetzbetreiber bauen in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft FTTH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 19:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[digital. Ausgabe 40]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaser]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der teils hitzig geführten Diskussion um ein Konzept für die Kupfer-Glas-Migration wird immer wieder behauptet, dass im Rahmen der Abschaltung kupferbasierter Telekommunikationsnetze auch die Kabelnetze mit abgeschaltet werden müssten. Dieser Behauptung tritt der Fachverband Rundfunk und BreitbandKommunikation (FRK) entschieden entgegen. „Das gerade von Seiten der Deutschen Telekom so argumentiert wird, ist vielleicht nachvollziehbar, bleibt [&#8230;]</p>
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<p>In der teils hitzig geführten Diskussion um ein Konzept für die Kupfer-Glas-Migration wird immer wieder behauptet, dass im Rahmen der Abschaltung kupferbasierter Telekommunikationsnetze auch die Kabelnetze mit abgeschaltet werden müssten. Dieser Behauptung tritt der Fachverband Rundfunk und BreitbandKommunikation (FRK) entschieden entgegen. </p>



<p>„Das gerade von Seiten der Deutschen Telekom so argumentiert wird, ist vielleicht nachvollziehbar, bleibt aber dennoch schlicht sachfremd“, sagt Ralf Berger, Vorsitzender des FRK. „Wer keine Kabelnetze besitzt, kann natürlich einfach fordern, sie abzuschalten. Aber sie leisten einen wichtigen Beitrag zu einer marktkonformen und kundenorientierten Breitbandversorgung.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kupfer-Glas-Migration: Kupfer-Abschaltung heißt DSL-Abschaltung</h2>



<p>Ohne Zweifel basieren auch die Koaxial-Kabelnetze auf Kupfer, jedoch haben die Kabelnetzbetreiber des FRK schon mit der Migration auf Glasfaser begonnen, als noch mit politischem Rückenwind die DSL-Netze technisch hochfrisiert wurden. „Dabei war von vornherein klar, dass die DSL-Vectoring-Technologie am Ende ist“, sagt Berger. </p>



<p>Die Kabelnetzbetreiber migrieren hingegen ihre Netze von reinen Kupfer- auf sogenannte hybride Glasfaser-Koaxialnetze (Hybrid Fiber Coax, HFC). Tagtäglich erhöhen die FRK-Mitglieder den Glasfaseranteil in ihren Netzen und reduzieren dadurch den Energieverbrauch der HFC-Netze, indem dank Glasfaser auf aktive Technik wie etwa Signalverstärker verzichtet werden kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="832" height="1024" src="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-832x1024.jpg" alt="" class="wp-image-54684" srcset="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-832x1024.jpg 832w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-244x300.jpg 244w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-768x945.jpg 768w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-150x185.jpg 150w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-300x369.jpg 300w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-600x738.jpg 600w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-324x400.jpg 324w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080-696x856.jpg 696w, https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024_02_deutschlandkarte-ausbauquote-1.1920x1080.jpg 878w" sizes="(max-width: 832px) 100vw, 832px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schleswig-Holstein bleibt im Ländervergleich Spitzenreiter. Bremen und Brandenburg mit den stärksten Zuwächsen</figcaption></figure>



<p>„Man sollte auch nicht vergessen, dass es die Kabelnetze sind, die deutschlandweit Verbrauchern heute schon Gigabit-Geschwindigkeiten zur Verfügung stellen, während gerade einmal 12 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss nutzen“, führt Berger weiter aus*. „Die HFC-Netze sind auf lange Sicht zukunftssicher, wohingegen das Maximum eines VDSL-Anschlusses von 250 Mbit/s schon bald nicht mehr ausreichen wird – Stichwort Virtual Reality und KI.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein FTTH-Ausbau ohne Kabelnetze</h2>



<p>Für den Glasfaser-Rollout der Kabelnetzbetreiber müssen zudem weder Straßen noch Bürgersteige aufgebrochen werden. „Unsere Mitglieder überbauen sich zum Teil selbst, um den angeschlossenen Haushalten einen leistungs- und zukunftsfähige Breitbandversorgung zu bieten“, sagt Berger. „Diesen Prozess zu unterbrechen, indem die HFC-Netze abgeschaltet werden, ist kontraproduktiv.“</p>



<p>Vor allem auch deshalb, weil es gerade die kleinen und mittelständischen Kabelnetzbetreiber sind, die seit Jahrzehnten Telekommunikationsnetze in den Gebäuden, auf der sogenannten Netzebene 4 (NE4), betreiben. „Ein Konzept für die NE4-Verglasung liegt bis heute nicht vor“, sagt Berger. </p>



<p>„Die einzigen Unternehmen, die die Glasfaser in die Wohnungen bringen, weil sie über viele Jahre gute Kontakte zur Wohnungswirtschaft pflegen, sind die Kabelnetzbetreiber.“ Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zum politischen Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung bis 2030.</p>



<p>Diese Themen werden auch bei 28. Breitbandkongress des FRK vom 10. Bis 11.September 2025 in Leipzig aufgegriffen.</p>



<p>Ralf Berger</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>*Quelle: <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2025/02/breko_marktanalyse_2024.pdf">Marktanalyse 2024 des Bundesverbands Breitbandkommunikation</a> , der zufolge von insgesamt 42 Mio. Haushalten in Deutschland 5,2 Mio. „Homes activated“ sind, also Haushalte, die ihren Glasfaseranschluss nutzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/kabelnetzbetreiber-bauen-in-kooperation-mit-der-wohnungswirtschaft-ftth/">Kabelnetzbetreiber bauen in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft FTTH</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
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