<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Brandenburg Archive - Wohnungswirtschaft</title>
	<atom:link href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/tag/brandenburg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/tag/brandenburg/</link>
	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 May 2025 17:33:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2017/08/favicon64-64x64.png</url>
	<title>Brandenburg Archive - Wohnungswirtschaft</title>
	<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/tag/brandenburg/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>GASAG-Gruppe 2024: Strategische Investitionen stärken Rolle als Treiber der Energiewende</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/gasag-gruppe-2024-strategische-investitionen-staerken-rolle-als-treiber-der-energiewende/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gasag-gruppe-2024-strategische-investitionen-staerken-rolle-als-treiber-der-energiewende</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 17:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[energie. Ausgabe 28]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[GASAG]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=55784</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Energieversorgung in Berlin und Brandenburg steht vor einem grundlegenden Umbruch – geprägt von sinkenden Großhandelspreisen, steigenden Temperaturen und ambitionierten Klimazielen. Diese veränderten Rahmenbedingungen erfordern strategische Investitionen und zukunftsorientierte Antworten. Die GASAG-Gruppe begegnet diesen Herausforderungen mit einem klaren Kurs: durch Investitionen in dezentrale Versorgungslösungen, grüne Wärmenetze und CO₂-arme Technologien. Trotz anspruchsvoller Marktbedingungen erzielte die GASAG-Gruppe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/gasag-gruppe-2024-strategische-investitionen-staerken-rolle-als-treiber-der-energiewende/">GASAG-Gruppe 2024: Strategische Investitionen stärken Rolle als Treiber der Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Energieversorgung in Berlin und Brandenburg steht vor einem grundlegenden Umbruch</strong> – geprägt von sinkenden Großhandelspreisen, steigenden Temperaturen und ambitionierten Klimazielen. Diese veränderten Rahmenbedingungen erfordern strategische Investitionen und zukunftsorientierte Antworten.</p>



<p><strong>Die GASAG-Gruppe begegnet diesen Herausforderungen mit einem klaren Kurs: durch Investitionen in dezentrale Versorgungslösungen, grüne Wärmenetze und CO₂-arme Technologien</strong>.</p>



<p>Trotz anspruchsvoller Marktbedingungen erzielte die GASAG-Gruppe im Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss von 58 Millionen Euro. Der Umsatz sank infolge milder Witterung, geringerer Verbräuche und eines gesunkenen Preisniveaus um 29 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Besonders betroffen war der Bereich Gastransport und -vertrieb im ersten Halbjahr – bedingt durch einen Preisverfall von 46 auf 34 €/MWh binnen eines Monats.</p>



<p>Die wirtschaftlichen Zahlen stehen vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Energiemarkts. Für die GASAG-Gruppe war 2024 daher kein Jahr der bloßen Reaktion, sondern eines der gezielten Transformation – mit klarer Priorität auf Versorgungssicherheit, Klimaneutralität und wirtschaftlicher Resilienz.</p>



<p>„Mit dem wirtschaftlichen Erfolg der GASAG-Gruppe als Basis treiben wir die Energiewende in der Hauptstadtregion aktiv voran. Wir setzen dezentrale Energielösungen mit Vorbild-Charakter um und arbeiten am Berliner Teil des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes. Mit unseren Kompetenzen aus allen Geschäftseinheiten bieten wir zukunftsfähige, effiziente Lösungen für urbane und ländliche Räume“, sagt <strong>Georg Friedrichs</strong>, Vorstandsvorsitzender der GASAG. „Dekarbonisierung und Digitalisierung bleiben unsere zentralen Treiber. Dabei verlieren wir das Ziel einer bezahlbaren Energieversorgung nicht aus den Augen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Investitionen in CO₂-Reduktion und Versorgungssicherheit</h2>



<p>„Wir haben wieder die Resilienz der GASAG-Gruppe bewiesen“, erklärt <strong>Stefan Hadré</strong>, Finanzvorstand der GASAG. „Diese Stärke nutzen wir, um gezielt in Infrastruktur zu investieren, die dauerhaft Wirkung entfaltet – für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung. Die Zukunftsprojekte sind nicht nur technologisch anspruchsvoll, sondern erfordern auch erhebliche Kapitalbindung über viele Jahre.“</p>



<p>Die GASAG-Gruppe erhöhte ihre Investitionen 2024 um 17 Prozent auf 133 Millionen Euro. Rund 75 Prozent der Mittel, d.h. rund 100 Millionen. Euro, flossen 2024 in CO₂-reduzierende Projekte – darunter grüne Wärmelösungen, Quartierskonzepte, erneuerbare Erzeugung und Infrastruktur für grünen Wasserstoff. In den kommenden Jahren plant die GASAG, ihre jährlichen Investitionen zu verdoppeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erzeugungskapazitäten ausgebaut – dezentrale Lösungen im Fokus</h2>



<p>Die GASAG baut ihre eigene Erzeugung weiter aus. In Mallnow entsteht gemeinsam mit E.disnatur ein Windpark mit 28 MW Leistung, der Mitte 2025 in Betrieb gehen soll. In Wittstock wird ein Solarpark mit bis zu 370 MW geplant. <strong>Auch in Berlin wurde weiter investiert – unter anderem in Erdwärme- und Abwärmelösungen, Wärmenetze sowie digitale Anwendungen für die Wohnungswirtschaft.</strong></p>



<p>„Der Bedarf an dezentralen, verlässlichen und klimafreundlichen Energielösungen ist enorm – sowohl bei privaten als auch gewerblichen Kunden“, sagt <strong>Matthias Trunk</strong>, Vertriebsvorstand der GASAG. „<strong>Die GASAG bietet heute schon komplette Quartierslösungen mit Abwärmenutzung, saisonalen Speichern und Wärmepumpen an – und verknüpft das mit digitalem Energiemanagement.</strong> In einer dynamischen Marktumgebung ist unsere Fähigkeit zur schnellen Umsetzung und technischen Integration ein klarer Wettbewerbsvorteil.“</p>



<p>Die Auswirkungen des Klimawandels sind dabei längst spürbar: Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin ist in den letzten 30 Jahren um 1,86 Grad gestiegen. Die GASAG reagiert darauf mit flexiblen, lokal angepassten Versorgungslösungen – etwa über neue Wärmenetze im Marienpark und Mariendorf oder durch die Nutzung industrieller Abwärme und Geothermie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiepolitik als strategischer Rahmen</h2>



<p>Auch auf Bundesebene setzt der Koalitionsvertrag wichtige Impulse: zur Entlastung bei Energiepreisen, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und zur Förderung marktwirtschaftlicher und dezentraler Transformationspfade. Die GASAG sieht sich mit ihrer strategischen Ausrichtung im Einklang mit diesen Zielen.</p>



<p>Ursula Luchner</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/gasag-gruppe-2024-strategische-investitionen-staerken-rolle-als-treiber-der-energiewende/">GASAG-Gruppe 2024: Strategische Investitionen stärken Rolle als Treiber der Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brandenburg: Mehr Sozialwohnungen, mehr Klimaschutz, Mieten runter</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/brandenburg-mehr-sozialwohnungen-mehr-klimaschutz-mieten-runter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=brandenburg-mehr-sozialwohnungen-mehr-klimaschutz-mieten-runter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[BBU]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 192]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Maren Kern]]></category>
		<category><![CDATA[Mietpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialwohnungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=52007</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die soziale Wohnungswirtschaft in Brandenburg hat in den letzten Jahren große Erfolge erzielt – beim bezahlbaren Wohnen und Klimaschutz, mit starken Investitionen oder gelingendem Stadtumbau. Aber wie lange werden sie sich angesichts steigender Kosten und wachsender Auflagen bei real sinkenden Mieten fortschreiben lassen? Die Herausforderungen stellen sich vor allem in den Städten des weiteren Metropolenraums [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/brandenburg-mehr-sozialwohnungen-mehr-klimaschutz-mieten-runter/">Brandenburg: Mehr Sozialwohnungen, mehr Klimaschutz, Mieten runter</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die soziale Wohnungswirtschaft in Brandenburg hat in den letzten Jahren große Erfolge erzielt – beim bezahlbaren Wohnen und Klimaschutz, mit starken Investitionen oder gelingendem Stadtumbau. Aber wie lange werden sie sich angesichts steigender Kosten und wachsender Auflagen bei real sinkenden Mieten fortschreiben lassen? </p>



<p>Die Herausforderungen stellen sich vor allem in den Städten des weiteren Metropolenraums – aber längst nicht nur dort. „Wir bauen fest darauf, dass Wohnen, -Bauen und Stadtentwicklung auch für die nächste Landesregierung in Brandenburg ganz oben auf der Prioritätenliste stehen“, so BBU-Vorständin Maren Kern<a> </a>bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen für die Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen am 10. September 2024.</p>



<p>„Gerade gutes und bezahlbares Wohnen in lebenswerten Städten ist ein wichtiger Faktor bei der Zufriedenheit der Menschen“, so Kern weiter. „Damit unsere Unternehmen das weiterhin leisten können, sind sie auf die politische Unterstützung des Landes angewiesen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mieten unter Zensus und starke CO2-Einsparungen</h2>



<p>Mit 5,62 Euro pro Monat und Quadratmeter liegen die Nettokaltmieten im Bestand von BBU-Mitgliedsunternehmen im Land Brandenburg 2023 rund zehn Prozent unter dem vom Zensus 2022 für ganz Brandenburg ermittelten Wert (6,21 €/m2). Im Jahresvergleich sind sie um 2,4 Prozent gestiegen – und damit deutlich langsamer als die Inflation insgesamt (+6,5 %). </p>



<p>Trotz ihrer sehr moderaten Mietengestaltung konnten die Unternehmen bisher kräftig und verlässlich investieren – u.a. in Klimaschutz. Dadurch ist es ihnen gelungen, dass ihre Wohnungen heute rund 80 Prozent weniger CO2 ausstoßen als noch 1990: eine Entlastung um 1,5 Millionen Tonnen CO2 für Brandenburgs Klimabilanz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kräftiges Neubau-Plus im Berliner Umland</h2>



<p>Erfolgreich ist die soziale Wohnungswirtschaft auch beim Neubau. In den Städten des Berliner Umlands hat sie in den letzten fünf Jahren gut 3.300 neue Wohnungen fertiggestellt, mehr als 1.200 davon in Potsdam. In den fünf Jahren zwischen 2024 und 2028 sollen weitere mehr als 3.600 Fertigstellungen durch sie erfolgen, rund 1.450 davon in Potsdam. </p>



<p>Kern: „Unsere Unternehmen möchten auch in Zukunft gegen die Marktanspannung anbauen, was aber angesichts explodierender Kosten und Anforderungen bei stagnierenden Mieten immer schwieriger wird. Ihre Investitionen sind 2023 fast zwölfmal so stark gestiegen wie ihre Mieten. Das können sie nicht länger durchhalten. Entweder müssen ihre Mieten stärker steigen, oder sie müssen ihre Investitionen in Neubau, energetische Modernisierungen und Wohnkomfort deutlich zurückfahren.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sinkender Leerstand im weiteren Metropolenraum, aber auch schwache Mietenwicklung</h2>



<p>Der Leerstand bei den BBU-Mitgliedsunternehmen in den Städten des weiteren Metropolenraums ist 2023 erneut gefallen – und zum ersten Mal seit 2017 wieder unter der Marke von zehn Prozent. Mit einer Quote von 9,7 Prozent liegt er zudem so niedrig wie zuletzt 1998.</p>



<p>„Wir dürfen uns aber bei aller Erleichterung über diese Entwicklung nichts vormachen: sie geht auch auf Sondereffekte zurück. Der Leerstand ist und bleibt ein ernstes Problem, genauso wie die mit 5,32 Euro pro Monat und Quadratmeter schwachen Mieten in der Region. Das zeigt sich jetzt leider auch in real gesunkenen Investitionen in dieser Region“, so Kern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolge fortschreiben, Wirtschaftskraft erhalten!</h2>



<p>Das Land muss dafür Sorge tragen, dass die soziale Wohnungswirtschaft weiter an Erfolgen für Brandenburg arbeiten kann. „Wohnen und Stadtentwicklung gehören auch weiterhin ganz oben auf die politische Agenda“, so Kern. Dazu gehören Ausbau, Verstetigung und Vereinfachung der Bundes- und Landesförderung ebenso wie das sehr entschlossene Voranbringen der kommunalen Wärmeplanung und der Dekarbonisierung der Energieversorgung. Wichtig sind auch Moratorien für energetische Vorgaben in Neubau und Bestand. </p>



<p>Auch die noch in 19 Brandenburger Gemeinden geltende Mietpreisbremse muss auf den Prüfstand. „In den ganz überwiegenden Fällen hat sie unserer Überzeugung nach keine Berechtigung mehr, weil dort keine angespannten Märkte sind. In den übrigen Fällen muss sichergestellt werden, dass die für mehr Neubau notwendigen Fördermittel ausreichend zur Verfügung stehen“, unterstrich Kern.</p>



<p>Dr. David Eberhart</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/brandenburg-mehr-sozialwohnungen-mehr-klimaschutz-mieten-runter/">Brandenburg: Mehr Sozialwohnungen, mehr Klimaschutz, Mieten runter</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die soziale Wohnungswirtschaft &#8211; Eine Erfolgsgeschichte für Brandenburg</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/die-soziale-wohnungswirtschaft-eine-erfolgsgeschichte-fuer-brandenburg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-soziale-wohnungswirtschaft-eine-erfolgsgeschichte-fuer-brandenburg</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 18:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[BBU]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 192]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Maren Kern]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=52013</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bezahlbares Wohnen, wirksamer Klimaschutz, verlässlicher Wirtschaftsfaktor, starke Gemeinschaften, zukunftsorientierte Stadtentwicklung und nachhaltiger Wohnungsbau – die BBU-Mitgliedsunternehmen leisten Essenzielles für ein lebenswertes Brandenburg. „In den letzten Jahren hat die soziale Wohnungswirtschaft im gemeinsamen Einsatz viel erreicht: für die Menschen, die Städte und das Land insgesamt“, so BBU-Vorständin Maren Kern. „Steigende Bau- und Finanzierungskosten, Energiewende und Klimawandel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/die-soziale-wohnungswirtschaft-eine-erfolgsgeschichte-fuer-brandenburg/">Die soziale Wohnungswirtschaft &#8211; Eine Erfolgsgeschichte für Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bezahlbares Wohnen, wirksamer Klimaschutz, verlässlicher Wirtschaftsfaktor, starke Gemeinschaften, zukunftsorientierte Stadtentwicklung und nachhaltiger Wohnungsbau – die BBU-Mitgliedsunternehmen leisten Essenzielles für ein lebenswertes Brandenburg. </p>



<p>„In den letzten Jahren hat die soziale Wohnungswirtschaft im gemeinsamen Einsatz viel erreicht: für die Menschen, die Städte und das Land insgesamt“, so BBU-Vorständin Maren Kern. „Steigende Bau- und Finanzierungskosten, Energiewende und Klimawandel stellen die Unternehmen aber vor wachsende Herausforderungen. Brandenburgs Landesregierung muss das weiterhin auf dem Schirm haben.“</p>



<p>Mit ihren rund 315.000 Mietwohnungen in allen Brandenburger Städten – von Wittenberge oder Prenzlau im Norden über die Landeshauptstadt Potsdam bis Herzberg im Süden – stehen die BBU-Mitgliedsunternehmen für fast die Hälfte aller Mietwohnungen in Brandenburg. </p>



<p>Kern: „Angesichts des hohen Gewichts unserer Mitgliedsunternehmen am Wohnungsmarkt ist es ein besonderes Glück für Brandenburg, dass für sie gutes und bezahlbares Wohnen in den schönen märkischen Städten eine Herzensangelegenheit ist.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mieten deutlich unter Zensus-Werten</h2>



<p>2023 betrugen die Mieten bei Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen durchschnittlich 5,62 Euro nettokalt pro Monat und Quadratmeter. Damit lagen sie rund zehn Prozent unter den Werten, die die Gebäude und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2022 für alle Vermietenden Brandenburgs insgesamt ermittelt hat (6,21 €/m2). „Das macht deutlich, wie knapp unsere Unternehmen ihre Mieten aus sozialem Verantwortungsbewusstsein kalkulieren und damit die Wohnkosten in Brandenburg dämpfen“, so Kern.</p>



<p>Diese Mietendämpfung zeigt sich auch daran, dass die Mieten der Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen 2023 im Vorjahresvergleich nur um durchschnittlich 2,4 Prozent gestiegen sind. Im gleichen Zeitraum lag die Inflationsrate in Brandenburg bei 6,5 Prozent und damit fast dreimal so hoch. Noch größer war der Abstand zur Baupreisinflation, die mit bis zu rund elf Prozent fast fünfmal so hoch war wie die Entwicklung der BBU-Mieten. Kern: „Diese schwache Mietenentwicklung auf einem ohnehin schon niedrigen Niveau ist aus Sicht der Mieterinnen und Mieter natürlich auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Zur Wahrheit gehört</p>



<p>aber auch, dass sie die Investitionskraft unserer Unternehmen merklich schwächt und sie dann entsprechend weniger in gutes Wohnen werden investieren können.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaschutz: Gut 1,5 Millionen Tonnen CO2-Enlastung pro Jahr</h2>



<p>Die soziale Wohnungswirtschaft in Brandenburg hat beim Klimaschutz in den letzten Jahren enorme Erfolge erzielt. Im Vergleich zu 1990 liegen die CO2-Emissionen ihrer Wohnungen heute um fast 80 Prozent niedriger – beispielsweise durch energetische Sanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien in Bestand und Neubau.</p>



<p>Damit entlastet sie Brandenburgs Klimabilanz jedes Jahr um gut 1,5 Millionen Tonnen CO2. Zur Verdeutlichung: Das entspricht den Gesamtemissionen, die rund 135.000 Personen pro Jahr verursachen – gut fünf Prozent der Brandenburger Bevölkerung also. Die Aufgaben bleiben aber gewaltig: „Es gilt, die Energie- und Wärmewende so umzusetzen, dass gutes Wohnen weder durch immer weiter steigende Energiepreise noch durch teure Modernisierungsinvestitionen unbezahlbar wird“, verdeutlichte Kern.</p>



<p>Entsprechend sehen auch 29 Prozent der Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen weiter steigende energetische Auflagen im Bestand als „große“, 61 Prozent sogar als „extrem große“ Herausforderung für die nächste Zukunft. Das ist das Ergebnis einer aktuellen BBU-Befragung. Auf Platz zwei folgt der Fachkräftemangel in Handwerk und Bau (53 % „große“ und 33 % „extrem große“ Herausforderung).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtiger Wirtschaftsfaktor: Mehr als 3 Milliarden Euro investiert</h2>



<p>2023 haben die BBU-Mitgliedsunternehmen in Brandenburg 729 Millionen Euro in gutes Wohnen investiert. Das waren 12,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Zuwächse verzeichneten vor allem die Investitionen in Neubau (+22,3 %) und in Modernisierungen (+14,0 %).</p>



<p>Zwischen 2019 und 2023 investierten die Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen gut 3,2 Milliarden Euro – oder an jedem Tag dieser fünf Jahre rund 1,7 Millionen Euro. Dieses Geld kommt vor allem den lokalen Handwerks- und Baubetrieben zugute, bei denen sie mit ihren Aufträgen Arbeitsplätze, Knowhow und Zukunft sichern.</p>



<p>Aber: „Die Kombination aus schwachen Mieterträgen, steigenden Bau- und Finanzierungskosten und immer höheren Auflagen führt dazu, dass unsere Unternehmen ihre Investitionen sehr kritisch auf den Prüfstand stellen müssen“, so Kern. So überlegen der BBU-Umfrage zufolge fast 30 Prozent der bauenden BBU-Mitgliedsunternehmen, ihre laufenden oder geplanten Neubauprojekte zu stornieren. Bei den Modernisierungsprojekten planen fast 60 Prozent eine zeitliche Streckung der Vorhaben, weitere fast 20 Prozent wollen den Umfang der Projekte reduzieren. </p>



<p>Kern: „Für Brandenburgs Bau- und Handwerksbetriebe bedeutet das weniger Aufträge und Umsatz, für das Land weniger Steuereinnahmen und weniger CO2-Einsparungen und für die Mieterinnen und Mieter weniger neue Wohnungen und Wohnkomfort.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Damit es weitergeht: Förderung, Dekarbonisierung, Baustandards, Zuverlässigkeit</h2>



<p>Dem Land muss daran gelegen sein, die Wirtschaftskraft der Wohnungsunternehmen zu erhalten und zu stärken. „Andernfalls kommt es insbesondere im ohnehin strukturschwachen ländlichen Raum zu einer Negativspirale“, so Kern.</p>



<p>In der nächsten Legislaturperiode muss deshalb wie bisher auf die Agenda: Förderung ausbauen, verstetigen und vereinfachen: „Das Land muss sich weiterhin gegenüber dem Bund dafür einsetzen, dass dieser seine Förderprogramme für Energie und Klimaschutz auskömmlich gestaltet und vor allem auch endlich langfristig ausreichend finanziert“, verdeutlichte Kern. </p>



<p>Darüber hinaus ist es auch notwendig, dass das Land selbst seine Modernisierungsförderung ausbaut: 80 Prozent der BBU-Mitgliedsunternehmen gaben in der aktuellen BBU-Umfrage an, dass eine neue Landesregierung dies „unbedingt“ in Angriff nehmen sollte, rund 64 Prozent verlangten das auch mit Blick auf die Wohnungsbauförderung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kern: „Wünschenswert wäre hier eine Verdopplung auf 400 Millionen Euro pro Jahr.“</h2>



<p><strong>Kommunale Wärmeplanung und Dekarbonisierung:</strong> Die Energie- und Wärmewende ist unverzichtbar, muss aber wirtschaftlich tragbar sein. Das geht nur über eine Dekarbonisierung der Energieversorgung. Der Effizienzfaktor liegt hier bei 1 zu 5 – das heißt: für jeden investierten Euro ist der Klimaschutz-Effekt fünfmal so hoch, wenn er in die Dekarbonisierung der Energieerzeugung fließt, als wenn er für weitere Steigerungen der Energieeffizienz des Wohnungsbestandes ausgegeben wird. Die Brandenburger Landesregierung muss sich deshalb für die Dekarbonisierung stark machen und dafür eintreten, dass der Bund als Taktgeber der Energiewende die hierzu erforderlichen Mittel bereitstellt – beispielsweise für Geothermie-Projekte als besonders vielversprechende Quelle CO2-freier Energie.</p>



<p><strong>Moratorium und Anpassung der Energiestandards</strong>: Hohe Energiestandards sind wichtig – müssen aber finanzierbar sein. Deshalb braucht es bei den Standards im Neubau nicht nur ein Moratorium, sondern sogar eine vorübergehende Absenkung auf den früheren Effizienzhausstandard 70. (Hintergrund: Förderfähig sind nur Baustandards, die über der aktuell vorgeschriebenen Norm liegen. Da diese derzeit beim Effizienzhausstandard 40 liegt, ist dieser teure Standard aktuell nicht mehr förderfähig.) Kern: „Die Landesregierung muss sich hierfür gegenüber dem Bund mit Nachdruck im Sinne einer Atempause bei der Baukostenentwicklung sowie der Bezahlbarkeit und damit der sozialen Akzeptanz von Klimaschutz einsetzen.“ Damit ließen sich auch starke Anreize für Modernisierung und Neubau setzen.</p>



<p><strong>Prüfung der Mietpreisbremse:</strong> Angesichts der anhaltend schwachen Mietpreisentwicklung in Brandenburg sollte die Landesregierung die nach wie vor in 19 Gemeinden im Berliner Umland geltende Mietpreisbremse kritisch überprüfen und sie weitgehend aufheben. „Darüber hinaus muss dort, wo sie gilt, seitens der Landesregierung dafür Sorge getragen werden, dass kontinuierlich ausreichend Mittel für die Wohnungsbauförderung zur Verfügung stehen“, unterstrich Kern. Wichtig sind außerdem investitionsstärkende Mietrechtsänderungen, beispielsweise eine Überprüfung der Kappungsgrenze bei der Modernisierungsumlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berliner Umland: Sprung bei Investitionen und Neubau</h2>



<p>Gut ein Fünftel mehr haben die BBU-Mitgliedsunternehmen in Potsdam und den weiteren Städten des Berliner Umlands 2023 in gutes Wohnen investiert. Das zeigt sich auch im für diese Teilregion besonders wichtigen Mietwohnungsneubau, der 2023 ebenfalls kräftig zulegen konnte. „Mit ihrem engagierten Neubau arbeiten unsere Unternehmen an einer Entspannung des Wohnungsmarkts“, so BBU-Vorständin Maren Kern. Allerdings bedroht das ihre wirtschaftliche Substanz. 2023 haben die BBU-Mitgliedsunternehmen im Berliner Umland insgesamt rund 346 Millionen Euro investiert. Gegenüber dem Vorjahr entsprach das einer Steigerung um rund 61 Millionen Euro bzw. 21,3 Prozent.</p>



<p>In diesem Jahr sollen es nochmal gut 50 Millionen Euro mehr werden (+14,5 %). Klarer Schwerpunkt der Investitionen ist der Neubau, der mit rund 160 Millionen Euro gut 46 Prozent der Gesamtinvestitionen ausmachte und um fast 29 Prozent zum Vorjahr zulegte. Auf Platz zwei liegen mit 111 Millionen Euro die Investitionen in Instandhaltung und Instandsetzung; sie stiegen im Vorjahresvergleich um 4,4 Prozent. Gleich dahinter kommen mit 76 Millionen Euro die Modernisierungsinvestitionen – zum Vorjahr mit einem kräftigen Plus von rund 37 Prozent.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rund 3.600 Wohnungen bis 2028 geplant</h2>



<p>Mit rund 640 kletterte die Zahl der im Berliner Umland von BBU-Mitgliedsunternehmen fertiggestellten Wohnungen 2023 auf den dritthöchsten Stand seit 2010. Gegenüber dem Vorjahr war das eine Steigerung um gut 27 Prozent. Für den Zeitraum 2024 bis 2028 planen die Unternehmen die Fertigstellung von weiteren rund 3.600 neuen Wohnungen. </p>



<p>„Angesichts einer Leerstandsquote, die sich seit Jahren um die zwei Prozent bewegt, ist die Fortsetzung dieser beherzten Neubauaktivität auch dringend erforderlich, um die Wohnungsmärkte in den Städten des Berliner Umlands zu entspannen“, so Kern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schleppende Mietenentwicklung</h2>



<p>Mit 6,16 Euro pro Monat und Quadratmeter lag die durchschnittliche Nettokaltmiete bei den BBU-Mitgliedsunternehmen im Berliner Umland 2023 nur um 1,8 Prozent über dem Wert von 2022 (6,05 €/m2). Im selben Zeitraum lag die Baupreisinflation bei bis zu elf Prozent. </p>



<p>„Die Investitionen unserer Unternehmen sind fast zwölfmal so stark gestiegen wie die Mieten. Investitionen müssen aber durch auskömmliche Mieteinnahmen refinanziert werden. Wenn die Mieten nicht stärker an die Kostenentwicklung angepasst werden können, werden die Investitionen deutlich sinken müssen“, warnte Kern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlaglicht Potsdam</h2>



<p>Fast jeder zweite im Berliner Umland von BBU-Mitgliedsunternehmen investierte Euro floss 2023 nach Potsdam. „Dieser starke Fokus ist kein Wunder, weil es sich bei der Landeshauptstadt um die mit Abstand größte Stadt Brandenburgs handelt und wir hier zwölf Mitgliedsunternehmen haben“, ordnete Kern ein. Mit rund 150 Millionen Euro stiegen die Investitionen um 29 Prozent auf den höchsten Stand seit 1999. Besonders kräftig legten dabei die Neubauinvestitionen zu (+54,0 %). Für das laufende Jahr rechnen die Unternehmen mit einem weiteren Investitions-Plus von rund 55 Prozent auf gut 231 Millionen Euro.</p>



<p>Die Nettokaltmieten bei den BBU-Mitgliedsunternehmen in der Landeshauptstadt lagen 2023 bei durchschnittlich 6,30 Euro pro Monat und Quadratmeter. Gegenüber dem Vorjahr entsprach das einer Steigerung um lediglich ein Prozent. „Angesichts dieser schwachen Dynamik ist es kein Wunder, dass unsere Unternehmen bei den Bestandsmieten um fast 20 Prozent unter den Zensusmieten liegen“, so Kern. Die Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus hatte die Durchschnittsmiete in Potsdam 2022 mit 7,85 Euro nettokalt ermittelt.</p>



<p>2023 wurden von den Unternehmen 389 neue Wohnungen fertiggestellt, was den höchsten Stand seit 2019 darstellt. Insgesamt wurden damit in den letzten fünf Jahren 1.217 neue Wohnungen durch BBU-Mitgliedsunternehmen in Potsdam errichtet. In den fünf Jahren von 2024 bis 2028 sollen hier weitere 1.450 Wohnungen von ihnen gebaut werden – sofern sie finanzierbar sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterer Metropolenraum: Scheinbare Stabilität</h2>



<p>Erstmals seit sechs Jahren ist die Leerstandsquote bei den Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen in den Städten des weiteren Metropolenraums unter die Marke von zehn Prozent gesunken. „Diese Entwicklung ist zwar positiv, könnte sich aber als vorübergehend erweisen. Außerdem ändert sie erstmal nichts an der schwierigen Lage vieler unserer Mitgliedsunternehmen in dieser Teilregion“, so BBU-Vorständin Maren Kern. Nach wie vor gibt es Städte, in denen mehr als jede fünfte Wohnung leer steht. Im Zusammenspiel mit niedrigen Mieten, hohen Auflagen und dem demografischen Wandel belaste das die Zukunftsaussichten der sozialen Wohnungswirtschaft in der Region.</p>



<p>Mit 9,7 Prozent lag der Leerstand 2023 bei den Brandenburger BBU-Mitgliedsunternehmen in den Städten des weiteren Metropolenraums 0,4 Prozentpunkte niedriger als 2022. Damit unterschritt die Quote nicht nur zum ersten Mal seit 2017 die Marke von zehn Prozent. Darüber hinaus war es auch der niedrigste Wert seit 1998 (9,6 %). Allerdings zeigt die genauere Betrachtung: Die Quoten sind zwar in sechs Landkreisen und kreisfreien Städten im weiteren Metropolenraum zwar gesunken – in dreien aber auch gestiegen. Während in der Prignitz beispielsweise die Quote im Jahresvergleich um 2,4 Prozentpunkte sank, gibt es auf der anderen Seite Landkreise wie Spree-Neiße, in denen der Leerstand im Vergleich zu 2022 um 0,9 Prozentpunkte zugelegt hat.</p>



<p>Insgesamt standen in den Städten des weiteren Metropolenraums Ende 2023 bei BBU-Mitgliedsunternehmen 19.528 Wohnungen leer, davon rund 11.800 Wohnungen (rd. 61 %) dauerhaft. Zum Vergleich: das ist zehnmal so hoch wie in den Städten der Berliner Umlands. „Dieser nach wie vor hohe Anteil langfristig leerstehender Wohnungen zeigt, dass der Leerstand weiterhin ein sehr ernstes Problem ist“, unterstrich Kern. Hinzu komme, dass die Unternehmen durch den zwischenzeitlichen Abriss von rund 66.200 dauerhaft leerstehender Wohnungen dem Stadtumbauprozess Eigenkapital im Wert von schätzungsweise rund zwei Milliarden Euro geopfert hätten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leerstand + niedrige Mieten = schwache Zukunftsinvestitionen</h2>



<p>Nicht nur der Leerstand bleibt im weiteren Metropolenraum ein Problem, sondern auch die anhaltend niedrigen Mieten. Mit durchschnittlich 5,32 Euro pro Monat und Quadratmeter lag die Nettokaltmiete bei BBU-Mitgliedsunternehmen in dieser Region 2023 nur 2,9 Prozent höher als 2022 – bei einer Inflation von 6,5 Prozent. „Dadurch, dass die Mieten bei unseren Unternehmen real praktisch stagnieren und sogar an Wert verlieren, werden unsere Unternehmen wirtschaftlich ausgezehrt. Angesichts so niedriger Mieten bleiben ohne Förderung keinerlei Spielräume für Investitionen, so wünschenswert und notwendig sie auch sind“, warnte Kern. </p>



<p>Für die Mieterinnen und Mieter bedeute das z. B. konkret: weniger Investitionen in günstige Betriebskosten, weniger Aufzugseinbauten oder weniger Badsanierungen. Besonders herausfordernd sei die Lage aufgrund weit unterdurchschnittlicher Mieten in den Landkreisen Spree-Neiße (5,15 €/m2), Prignitz (5,09 €), Elbe-Elster (4,99 €/m2) und Oberspreewald-Lausitz (4,96 €/m2).</p>



<p>Wie schwierig die Lage für viele Unternehmen der sozialen Wohnungswirtschaft in den Städten des weiteren Metropolenraums bleibt, zeigt sich auch in der Entwicklung ihrer Investitionstätigkeit in dieser Region. Zwar sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr etwas gestiegen. Mit 5,2 Prozent lag der Anstieg aber deutlich unterhalb des Brandenburger Durchschnitts (+12,3 %), und weit unterhalb der Baupreisinflation von bis zu rund elf Prozent im gleichen Zeitraum. </p>



<p>Anders ausgedrückt: Bereinigt um die Inflation sind die Investitionen der BBU-Mitgliedsunternehmen im weiteren Metropolenraum 2023 real nicht gestiegen, sondern um 5,3 Prozent und damit deutlich gesunken.</p>



<p>Kern: „<strong>Gerade in den vielfach eher ländlich strukturierten Gegenden des weiteren Metropolenraums kommt den Investitionen unserer Unternehmen eine ganz besondere Hebelwirkung zu. Wenn sie schwächeln, löst das schnell einen Dominoeffekt aus. Am Ende geht es nicht nur um Aufträge, Arbeitsplätze oder Wohnzufriedenheit, sondern ganz konkret um die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Region.</strong>“ <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2024/09/Praesentation-JPK-Brandenburg-2024-final-.pdf">Hier per KLICK zur Präsentation.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">BBU: Daten &amp; Fakten</h2>



<p>Der BBU ist mit rund 340 Mitgliedsunternehmen in Berlin und dem Land Brandenburg der größte und älteste wohnungswirtschaftliche Verband der Hauptstadtregion. Unter seinem Dach vereinen sich landeseigene, kommunale, private und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen. Zusammen bewirtschaften sie rund 1,12 Millionen Wohnungen in Berlin und Brandenburg und im sonstigen Bundesgebiet. Mit ihren Umsätzen, Investitionen und Arbeits- sowie Ausbildungsplätzen sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Hauptstadtregion.</p>



<p><strong>Zahlen: Umsätze, Arbeitsplätze, Ausbildungsverhältnisse, Investitionen1</strong></p>



<p>Die BBU-Mitgliedsunternehmen erzielten im Jahr 2022 Umsätze von rund 9,9 Milliarden Euro. Sie stellten 12.386 Arbeitsplätze, darunter 502 Ausbildungsplätze. Schätzungsweise rund 17.800 weitere Arbeitsplätze werden in Handwerk und Baugewerbe maßgeblich durch die Aufträge der Mitgliedsunternehmen gesichert. Seit 1991 investierten sie knapp 74,2 Milliarden Euro in gutes und bezahlbares Wohnen, davon rund 54,1 Milliarden Euro in den Bestand (Instandhaltung und Modernisierung).</p>



<p><strong>45 Prozent in Berlin, 44 Prozent im Land Brandenburg2</strong></p>



<p>Von den 339 Mitgliedsunternehmen des BBU haben 204 ihren Sitz im Land Brandenburg, 127 in Berlin und acht im sonstigen Bundesgebiet. Die rund 316.800 Wohnungen der BBU-Mitgliedsunternehmen im Land Brandenburg stellen etwa 44 Prozent des brandenburgischen Mietwohnungsbestandes dar. Die rund 771.350 Wohnungen der BBU-Mitgliedsunternehmen in Berlin entsprechen circa 45 Prozent des Berliner Mietwohnungsbestandes. Rund 29.100 weitere Wohnungen befinden sich im übrigen Bundesgebiet. Schätzungsweise drei Millionen Menschen wohnen bei BBU-Mitgliedsunternehmen.</p>



<p>Mitgliedsunternehmen sind:</p>



<p>* 90 landeseigene und kommunale Wohnungsbaugesellschaften mit rund 589.700 Wohnungen,</p>



<p>*190 genossenschaftliche Wohnungsunternehmen mit rund 314.000 Wohnungen,</p>



<p>* 59 private Wohnungsunternehmen und sonstige Unternehmen mit rund 213.700 Wohnungen.</p>



<p>15 Mitgliedsunternehmen bewirtschaften jeweils mehr als 10.000 Wohnungen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Das Leistungsspektrum des BBU: Interessenvertretung, Beratung, Prüfung</h2>



<p><strong>Der BBU hat zwei Säulen. </strong>Die eine ist die Bündelung und Vertretung der Mitgliederinteressen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er stellt seinen Mitgliedsunternehmen unverzichtbares Expertenwissen zur Verfügung und versorgt sie tagesaktuell mit relevanten Informationen rund um die Schlüsselbranche Wohnungswirtschaft. Die zweite Säule des BBU ist seine gesetzlich verankerte Aufgabe als Prüfungsverband für die genossenschaftliche Jahresabschlussprüfung.</p>



<p>Mit den Tochter- und Partnerunternehmen BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, BBT Treuhandstelle des Verbandes Berliner und Brandenburgischer Wohnungsunternehmen GmbH, DOMUS AG und DOMUS Consult Wirtschaftsberatungsgesellschaft GmbH ergänzt der Verband sein Portfolio um die Bereiche Aus- und Weiterbildung, Consulting, Wirtschaftsprüfung sowie Steuerberatung – im Einsatz für eine moderne und zukunftsfähige Wohnungswirtschaft in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.</p>



<p>Dr. David Eberhart</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/die-soziale-wohnungswirtschaft-eine-erfolgsgeschichte-fuer-brandenburg/">Die soziale Wohnungswirtschaft &#8211; Eine Erfolgsgeschichte für Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>September-Siegel 2021 für die denkmalgeschützten Siedlung der Wohnungsbaugenossenschaft eG (SWG) am Spremberger Bahnhof</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/september-siegel-2021-fuer-die-denkmalgeschuetzten-siedlung-der-wohnungsbaugenossenschaft-eg-swg-am-spremberger-bahnhof/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=september-siegel-2021-fuer-die-denkmalgeschuetzten-siedlung-der-wohnungsbaugenossenschaft-eg-swg-am-spremberger-bahnhof</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 12:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Cottbus]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG15]]></category>
		<category><![CDATA[SWG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=37299</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Sanierung der denkmalgeschützten Siedlung am Spremberger Bahnhof hat die Spremberger Wohnungsbaugenossenschaft eG (SWG) nicht nur modernen, generationengerechten Wohnraum geschaffen, sondern auch das Tor zur Stadt in ein echtes Schmuckstück verwandelt. Dafür wurde sie am 6. September 2021 von BBU-Vorständin Maren Kern und Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann mit dem „Gewohnt gut – fit für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/september-siegel-2021-fuer-die-denkmalgeschuetzten-siedlung-der-wohnungsbaugenossenschaft-eg-swg-am-spremberger-bahnhof/">September-Siegel 2021 für die denkmalgeschützten Siedlung der Wohnungsbaugenossenschaft eG (SWG) am Spremberger Bahnhof</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der Sanierung der denkmalgeschützten Siedlung am Spremberger Bahnhof hat die Spremberger Wohnungsbaugenossenschaft eG (SWG) nicht nur modernen, generationengerechten Wohnraum geschaffen, sondern auch das Tor zur Stadt in ein echtes Schmuckstück verwandelt. </p>



<p>Dafür wurde sie am 6. September 2021 von BBU-Vorständin Maren Kern und Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann mit dem „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Nach der Vergabe des Siegels im November 2012 für den Umbau einer Schule zu generationengerechten Wohnungen, sowie im März 2017 für die Umgestaltung und Sanierung des Wohngebietes „Innenstadt“ ist dies bereits die dritte Ehrung für das Unternehmen.</p>



<p>Das Bewertungsgremium würdigte die Sanierung der denkmalgeschützten Bahnhofsiedlung am Ortseingang von Spremberg. Das Unternehmen habe mit überschaubaren finanziellen Mitteln erreicht, die beiden stadtbildprägenden Gebäudekomplexe nicht nur zu bewahren, sondern darüber hinaus auch energetisch deutlich aufzuwerten. </p>



<p>BBU-Vorständin Maren Kern gratulierte dem Unternehmen: „Die SWG unterstreicht mit dem Projekt „Bahnhofsvorplatz Spremberg“ einmal mehr ihre Bedeutung für die Stadt: Sie versorgt die Menschen mit gutem, modernen und vor allem bezahlbaren Wohnraum, macht ihn fit für die Zukunft und beugt so Leerstand vor. Leider verzeichnet Spremberg hier trotz aller Anstrengungen der Wohnungsunternehmen wieder steigende Zahlen. </p>



<p>Außerdem hat die SWG die historischen Gebäude auch liebevoll und mit viel Fingerspitzengefühl restauriert. Fassaden und Außenanlagen ergeben jetzt wieder ein harmonisches Bild, das die Menschen bei der Einfahrt in die Stadt willkommen heißt. Ein sehr schönes Beispiel dafür, wie der Genossenschaftsgedanke weitergetragen werden kann!“</p>



<p>Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, sagt anlässlich der Vergabe des Siegels: „Das Projekt zeigt, wie stark die Genossenschaft mit der Geschichte und der Entwicklung von Spremberg verbunden ist. Der Bahnhofsvorplatz ist stadtbildprägend und mit der Umgestaltung hat das Tor zur Stadt eine echte Aufwertung erfahren. Gleichzeitig konnte durch die Sanierung die Wohnqualität gesteigert werden und die deutliche CO2-Reduzierung ist ein großes Plus für die Umwelt. </p>



<p>Die SWG stärkt mit diesem Projekt den Wohnstandort in seiner wichtigen Ankerfunktion für die Region.“ André Zink, Vorstand der SWG, freute sich über die Auszeichnung mit dem „Gewohnt gut-Siegel“: „Der Bahnhofsvorplatz war für unsere relativ kleine Genossenschaft ein sehr großes Sanierungsvorhaben, das sich fast über zwei Jahrzehnte hingezogen hat. Und wer einmal im Denkmal saniert hat, weiß, wie kompliziert und aufwändig das sein kann. Mit dem Ergebnis sind nun alle sehr glücklich und am schönsten ist es natürlich, dass das Projekt nun mit ‚Gewohnt gut‘ auch noch eine solche Ehrung gefunden hat.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Qualitätssiegel</h2>



<p>Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ wird in der Regel sechsmal jährlich vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Spremberger-Wohnungsbaugenossenschaft-September-Siegel-2021.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Spremberger-Wohnungsbaugenossenschaft-September-Siegel-2021.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/september-siegel-2021-fuer-die-denkmalgeschuetzten-siedlung-der-wohnungsbaugenossenschaft-eg-swg-am-spremberger-bahnhof/">September-Siegel 2021 für die denkmalgeschützten Siedlung der Wohnungsbaugenossenschaft eG (SWG) am Spremberger Bahnhof</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Tesla-Gigafactory in der Hauptstadtregion: Neue Fallstudie beschreibt die Folgen für Wohnen und Infrastruktur in Berlin-Brandenburg</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/die-tesla-gigafactory-in-der-hauptstadtregion-neue-fallstudie-beschreibt-die-folgen-fuer-wohnen-und-infrastruktur-in-berlin-brandenburg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-tesla-gigafactory-in-der-hauptstadtregion-neue-fallstudie-beschreibt-die-folgen-fuer-wohnen-und-infrastruktur-in-berlin-brandenburg</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 17:32:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG156]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=37236</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund 12.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das US-Automobilunternehmen Tesla in den kommenden Jahren in der 8.000 Einwohner-Gemeinde Grünheide in der Mark Brandenburg beschäftigen. Bis zu 40.000 neue Wohnungen könnten in der Region entstehen. Die damit verbundenen Herausforderungen waren für den Verband der Privaten Bausparkassen Anlass, das Institut für Zukunftspolitik mit einer Fallstudie zu beauftragen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/die-tesla-gigafactory-in-der-hauptstadtregion-neue-fallstudie-beschreibt-die-folgen-fuer-wohnen-und-infrastruktur-in-berlin-brandenburg/">Die Tesla-Gigafactory in der Hauptstadtregion: Neue Fallstudie beschreibt die Folgen für Wohnen und Infrastruktur in Berlin-Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Rund 12.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird das US-Automobilunternehmen Tesla in den kommenden Jahren in der 8.000 Einwohner-Gemeinde Grünheide in der Mark Brandenburg beschäftigen. Bis zu 40.000 neue Wohnungen könnten in der Region entstehen. Die damit verbundenen Herausforderungen waren für den Verband der Privaten Bausparkassen Anlass, das Institut für Zukunftspolitik mit einer Fallstudie zu beauftragen. Dabei zeigt sich vor allem auch, wie wichtig vereinfachte und schnellere Baugenehmigungsverfahren sind.</p>



<p>Die Fallstudie „Zusammen Wachsen: Tesla und die Folgen für die Zukunft von Wohnen und Infrastruktur“ ist herunterladbar finden Sie hier. Klicken Sie auf die Grafik und die Studie öffnet sich als PDF. Mit der „Gigafactory Berlin-Brandenburg“ entsteht eine der größten Autofabriken weltweit in eine der kleinsten Gemeinden Deutschlands. Die Region soll zum Vorreiter des Strukturwandels hin zu einer klimaneutralen Mobilität und Wirtschaft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis zu 40.000 neue Wohnungen</h2>



<p>Die Anforderungen an die Verkehrs-, Wohn- und soziale Infrastruktur in der Region sind ebenso erheblich wie die Konsequenzen für kommende Infrastruktur- und Großprojekte. Bis zu 40.000 neue Wohnungen könnten in der Region entstehen, die damit zu einer der größten europäischen Metropolregionen werden würde. </p>



<p>Die Fallstudie des Instituts für Zukunftspolitik benennt die zentralen Herausforderungen und enthält Aussagen der beiden Bürgermeister der Gemeinde Grünheide, Arne Christiani, und der Stadt Erkner, Henryk Pilz, sowie des Landrats im Landkreis Oder-Spree, Rolf Lindemann. Für Landrat Rolf Lindemann ist „die Investition nach 30 Jahren Strukturwandel mit hoher Arbeitslosigkeit ein wichtiger Lichtblick und eine neue industrielle Grundlage für die nächste Generation.“ </p>



<p>Der Bürgermeister der Gemeinde Grünheide nennt als zentralen Faktor: „Wir haben die besten Bildungs- und Ausbildungsbedingungen hier vor Ort und in der Region Potsdam-Cottbus-Frankfurt-Wildau-Berlin.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenspiel von Bund, Ländern und Kommunen entscheidend</h2>



<p>Henryk Pilz, Bürgermeister der Stadt Erkner, fordert mehr Schnelligkeit auf Landesebene: „Tesla ist nicht zu schnell, unsere Ministerien sind zu langsam, weil Fachpersonal fehlt. Wir müssen agiler und schneller werden.“ Am Ende entscheidet das Zusammenspiel aller Akteure über den Erfolg eines Großvorhabens&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Fueko-tesla-studie.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Fueko-tesla-studie.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/die-tesla-gigafactory-in-der-hauptstadtregion-neue-fallstudie-beschreibt-die-folgen-fuer-wohnen-und-infrastruktur-in-berlin-brandenburg/">Die Tesla-Gigafactory in der Hauptstadtregion: Neue Fallstudie beschreibt die Folgen für Wohnen und Infrastruktur in Berlin-Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drei Tage MEDIA CONVENTION Berlin und re:publica &#8211; 25.000 Besucher*innen. Bundespräsident Steinmeier mahnt zur Demokratisierung des Digitalen</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/drei-tage-media-convention-berlin-und-republica-25-000-besucherinnen-bundespraesident-steinmeier-mahnt-zur-demokratisierung-des-digitalen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-media-convention-berlin-und-republica-25-000-besucherinnen-bundespraesident-steinmeier-mahnt-zur-demokratisierung-des-digitalen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 08:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG7]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wohnungswirtschaft-heute.de/?p=30935</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die dreitägige MEDIA CONVENTION Berlin (MCB) und die re:publica sind am Mittwochabend mit insgesamt 25.000 Besucher*innen an drei Tagen zu Ende gegangen. In 63 Sessions mit 216 Speaker*innen widmete sich die sechste MCB mit dem Thema „Playing for Keeps: Jetzt wird’s ernst!“ den enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/drei-tage-media-convention-berlin-und-republica-25-000-besucherinnen-bundespraesident-steinmeier-mahnt-zur-demokratisierung-des-digitalen/">Drei Tage MEDIA CONVENTION Berlin und re:publica &#8211; 25.000 Besucher*innen. Bundespräsident Steinmeier mahnt zur Demokratisierung des Digitalen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die dreitägige MEDIA CONVENTION Berlin (MCB) und die re:publica sind am Mittwochabend mit insgesamt 25.000 Besucher*innen an drei Tagen zu Ende gegangen. In 63 Sessions mit 216 Speaker*innen widmete sich die sechste MCB mit dem Thema „Playing for Keeps: Jetzt wird’s ernst!“ den enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Die MEDIA CONVENTION Berlin (MCB) wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) veranstaltet und fand in diesem Jahr erneut in Kooperation mit der re:publica in der STATION Berlin statt. Anja Zimmer, Direktorin der mabb und der Helge Jürgens, Geschäftsführer der MBB, freuten sich über ein vielfältiges Programm, renommierte Speaker*innen und zukunftsweisende Themen.</p>
<h5>Erfolgreiche MEDIA CONVENTION 2019</h5>
<p>„Wir ziehen Bilanz einer erfolgreichen MEDIA CONVENTION 2019! Wir alle müssen mit der sich rasant verändernden digitalen Medienlandschaft umgehen und wenn möglich diese Veränderung aktiv mitgestalten. Alle Lebensbereiche sind längst digital beeinflusst. Die Entwicklungszyklen der Vergangenheit sind für die Zukunft und die Geschwindigkeit des Wandels kein Maßstab mehr. Die Medienbranche ist im Umbruch und mit ihr auch die Gesellschaft. Wir freuen uns, mit der MCB 2019 zum Diskurs um eine bestmögliche digitale Zukunft beigetragen zu haben“, sagte Helge Jürgens. „Wir dürfen die Nutzer*innen nicht mit den Herausforderungen der Digitalisierung alleine lassen. Medienvielfalt zu sichern, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Eines unserer Ziele war es, im Rahmen der MCB deutlich zu machen, wie wichtig zeitgemäße Regulierung für unsere Gesellschaft ist. </p>
<p>Um Meinungsvielfalt zu sichern, braucht es klare Spielregeln, die dann auch durchgesetzt werden. Genauso wichtig ist Förderung, insbesondere von Lokaljournalismus und von Medienbildung. Wer kompetent und selbstbestimmt mit Medien umgehen kann, kann die Digitalisierung als Chance nutzen. Ich freue mich, dass wir über all diese Themen auf der MCB diskutiert haben. Nur gemeinsam können wir Ideen entwickeln, wie eine vielfältige Medienzukunft gesichert werden kann“, ergänzte Anja Zimmer.</p>
<p>Eröffnet wurden die #MCB19 und die #rp19 durch ein Grußwort des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, der betonte, dass es in diesen Zeiten „nicht um die Digitalisierung von Demokratie“ gehen dürfe, sondern „um die Demokratisierung des Digitalen.“ Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, waren sich zur Eröffnung der MCB19 auf Bühne 7 einig: Es braucht Mut. Michael Müller betonte in seinem Grußwort, dass sich Politik für Medienkompetenz und -vielfalt stark machen muss. Malu Dreyer fragte, wie wir eine digitale Gesellschaft gestalten wollen.</p>
<p>Anlässlich der Ende Mai 2019 anstehenden Europawahl war am ersten Veranstaltungstag der MCB auch „Microtargeting und politische Werbung im Social Web“ ein Thema. Beim Stichwort Wahlmanipulation plädierte Simon Hegelich, Professor für Political Data Science an der TU München, für mehr Ruhe: „Die Medien sollten nicht auf jede Aufregung aufspringen!“ Im Panel mit Semjon Rens (Facebook Germany), Tabea Wilke (botswatch Technologies), Manon Metz (DIRK METZ Kommunikation), Anja Zimmer (mabb) und Daniel Fiene (Rheinische Post) ging es um die Frage, wie politische Werbung definiert werden muss, um klare Rahmenbedingungen für alle zu schaffen und faire und effektive Regulierung möglich zu machen. </p>
<p>„Wir müssen gar nicht viel neu erfinden“, so Dreyer, „sondern unsere Werte aus der analogen Welt in die digitale übertragen.“ In diesem Sinne sprachen sich auch die Teilnehmer des Panels „#gehwählen – Europawahl 2019“,Edmund Stoiber (Bayerischer Ministerpräsident a.D./ ProSiebenSat.1 Media), Eko Fresh (Rapper &#038; Schauspieler), Ann Cathrin Riedel (LOAD e.V.), Funda Vanroy (Moderatorin &#038; Schauspielerin) und Moderator Cherno Jobatey mit Nachdruck dafür aus, zur Europawahl zu gehen.</p>
<h5>Milliarden von Daten gesammelt</h5>
<p>„Während ich hier spreche, haben Google und Facebook Milliarden von Daten gesammelt und den alten Daten hinzugefügt. Und der Algorithmus arbeitet.“ Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt fand in seiner Keynote zum Thema „Big Tech im Check: Wettbewerb um Daten und Chancengleichheit im Netz“ klare Worte für die großen Plattformen und erläuterte die Facebook-Entscheidung des Kartellamts. Es sei höchste Zeit, so Mundt, sich dem Thema Datenverwertung anzunehmen und sich für mehr Chancengleichheit im Web einzusetzen&#8230;</p>
<p><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/05/republica-media-convention.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/drei-tage-media-convention-berlin-und-republica-25-000-besucherinnen-bundespraesident-steinmeier-mahnt-zur-demokratisierung-des-digitalen/">Drei Tage MEDIA CONVENTION Berlin und re:publica &#8211; 25.000 Besucher*innen. Bundespräsident Steinmeier mahnt zur Demokratisierung des Digitalen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rauchwarnmelder Pflicht in Brandenburg tritt zum 01.07.2016 in Kraft</title>
		<link>https://wohnungswirtschaft-heute.de/rauchwarnmelder-pflicht-in-brandenburg-tritt-zum-01072016-in-kraft/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rauchwarnmelder-pflicht-in-brandenburg-tritt-zum-01072016-in-kraft</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 14:22:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchwarnmelder]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG67]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/rauchwarnmelder-pflicht-in-brandenburg-tritt-zum-01072016-in-kraft/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ende April vom Landtag in Brandenburg verabschiedete Rauchwarnmelderpflicht tritt zum 01.07.2016 in Kraft. Entscheidend für die Ausrüstungspflicht bei Neubauten ist die beantragte Baugenehmigung. In Neubauten, für die ab dem 01.07.2016 eine Baugenehmigung beantragt wird, gilt: Alle Aufenthaltsräume sowie Flure müssen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Für Neubauten, für die eine Baugenehmigung bereits vor dem 01.07.2016 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/rauchwarnmelder-pflicht-in-brandenburg-tritt-zum-01072016-in-kraft/">Rauchwarnmelder Pflicht in Brandenburg tritt zum 01.07.2016 in Kraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ende April vom Landtag in Brandenburg verabschiedete Rauchwarnmelderpflicht tritt zum 01.07.2016 in Kraft. Entscheidend für die Ausrüstungspflicht bei Neubauten ist die beantragte Baugenehmigung. In Neubauten, für die ab dem 01.07.2016 eine Baugenehmigung beantragt wird, gilt: Alle Aufenthaltsräume sowie Flure müssen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Für Neubauten, für die eine Baugenehmigung bereits vor dem 01.07.2016 beantragt wurde, und für Bestandsbauten gilt eine Übergangsfrist. Sie sollen bis 31. Dezember 2020 nachgerüstet werden.</p>
<p>  <span id="more-23757"></span>  </p>
<p> </p>
<p> <a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2016/05/BaBe-Rauchwarnmelder-Pflicht-Brandenburg.pdf" alt="BaBe-Rauchwarnmelder-Pflicht-Brandenburg.pdf">zum Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/rauchwarnmelder-pflicht-in-brandenburg-tritt-zum-01072016-in-kraft/">Rauchwarnmelder Pflicht in Brandenburg tritt zum 01.07.2016 in Kraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
