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Liebe Leserin, lieber Leser, zusätzliche KWKFördermittel auch für dezentrale Anlagen!

Gerd Warda Gerd Warda

Punktuelles Regieren ist im Bund angesagt. Gerade wie es passt. Erst wird die Wahlkampfidee Mietpreisbremse eingeführt, damit der angeblich breite Anstieg der „Erst-Miete“ gebremst wird. Jetzt feiert Energiewende-Minister Gabriel den Strom-Kompromiss der Regierungskoalition als historisches Ergebnis. Die Kosten: Rund 10 Milliarden Euro zahlbar bis 2020 für unterirdische Leitungen gen Bayern, für alte Kohle-Kraftwerke, die vielleicht als „Notstromaggregate“ vorgehalten werden sollen und für zusätzliche KWK-Fördermittel.

Und wer zahlt? Der Stromkunde und der Steuerzahler. Laut Statista GmbH sind es 57 % Mieter und 43 % Wohneigentümer. Mal Klartext: wir reden hier über steigenden Nebenkosten, bei Mietern schon „Zweite Miete“ genannt. Regieren wie es gerade passt: bei der „Erst-Miete“ wird gebremst und bei der „Zweite Miete“ kräftig auf das Gaspedal getreten.

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